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Aktuelle Nachrichten und Links zu den Themen
"bedingungsloses Grundeinkommen (bGE)"
und
" 'Arbeit' - Was ist ​das? "

  1. : mein-grundeinkommen sucht:

    Senior Project Manager*in Digitale Kampagnen

    Was wir in den nächsten Jahren erreichen wollen:
    - Die Debatte über Grundeinkommen führen und es zum Common Sense der Gesellschaft machen.
    - Mit den Grundeinkommens-Verlosungen 10 Millionen User*innen erreichen und inspirieren.
    - Eine Bewegung schaffen, mit der wir unseren Gesellschaftsvertrag erneuern.
    - Vorbild für eine neue Kultur der politischen Kommunikation sein: Einer Vision zu folgen, anstatt den Status Quo zu zerlegen. Dabei den Menschen begegnen, wo sie sind: Empathisch zuhören, hinterfragen, sich zeigen. Nicht überzeugen wollen und deshalb begeistern können. [...]

    Die Bewerbungsfrist endet am 14. Dezember 2018.
    Vorstellungsgespräche sind für Mitte Januar 2019 geplant.
    Die Position ist ab dem 01. Februar 2019 offen, der tatsächliche Eintrittstermin ist flexibel.
    Die Stelle ist vorerst befristet auf ein Jahr (Entfristung wird angestrebt).

  2. : mein-grundeinkommen.de:

    Eine Million Leute bei Mein Grundeinkommen

  3. : faz.net:

    Hartz IV modern

    Die laufende Debatte sieht nur auf den ersten Blick wie ein sozialstaatlicher Überbietungswettbewerb in einem vorgezogenen Wahlkampf aus. Sie lohnt sich
  4. : Westfälische Nachrichten:

    Demokratie als Chance nutzen

    Beim Welttag der Philosophie beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler in Diskussionen und mit Präsentationen intensiv mit dem Thema Solidarität auf europäischer Ebene.

    '... Dass sie wissen, dass es an ihnen ist, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen, zeigten die JHG-Schüler bei der Podiumsdiskussion. Ob das Bedingungslose Grundeinkommen der Weg aus Armut und sozialer Ungleichheit in Deutschland ist, konnte der Philosophie-Nachwuchs aus Q1 und Q2 nach einer Stunde lebhafter Diskussion zwar nicht klären. Die „Realisten“, die sich gegen das Grundeinkommen aussprachen, riefen in Erinnerung, dass die Umsetzbarkeit dieser Sozialtheorie in den Sternen stehe. Die Gegenseite unterstrich, dass das bedingungslose Grundeinkommen jedem Bürger die gleichen Chancen eröffne. ...'

  5. : Frankfurter Rundschau:

    „Jobs, die die Welt nicht braucht“

    US-Bestsellerautor David Graeber über immer mehr sinnlose Arbeit, Manager-Feudalismus und die wunderbare Chance, endlich zu einer Freizeit-Gesellschaft zu werden.
  6. : www.naturgegebenes-grundeinkommen.de:

  7. Termin: : Berlin:

    Workshop: Bedingungsloses Grundeinkommen - das Sozialsystem des digitalen Kapitalismus?

    Wenn der globale, digitale Kapitalismus das bedingungslose Grundeinkommen auf seine Tagesordnung setzt, dann können die emanzipatorischen Kräfte der Grundeinkommensbewegung nicht einfach zusehen. Dann müssen wir deutlich machen, dass ein emanzipatorisches Grundeinkommen über die reine Geldzahlung hinausgeht, dass es dabei um Teilhabe und Entfaltung aller Menschen geht und nicht um eine monatliche Geldzahlung, mit der ein jeder unternehmerisch umgehen muss, wie die liberale Silicon-Valley-Variante das anstrebt.
  8. : zeit.de:

    Hartz oder Habeck

    Nach fast 15 Jahren Hartz IV ist es Zeit für eine Generalüberholung. Drei Vorschläge, wie die Grundsicherung verbessert werden könnte.

    '... Das ist ein wichtiger Schritt weg vom bei den Grünen populären Konzept eines Grundeinkommens, dass allen Menschen – auch den Superreichen – zustünde und deshalb einer gigantischen und hochgradig unsozialen Geldverschwendung gleichkäme. Aber es ist zu befürchten, dass ein kompletter Wegfall der Sanktionen zu einem Missbrauch des Systems einlädt, der langfristig auch den Betroffenen schaden würde. Manchmal muss man eben zu seinem Glück gezwungen werden. ...'

    '... Ob man ein so reformiertes Sicherungssystem dann Hartz IV oder Habeck I nennt, ist weniger wichtig. ...'

  9. : sueddeutsche.de:

    Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU

    "Ich halte das bedingungslose Grundeinkommen für das falsche Zeichen. Es muss einen Zusammenhang geben zwischen Leistung und dem, was man bekommt."

  10. : faz.net:

    Die Zukunft der Arbeit

    Werden uns die Roboter erst nur die lästigen, öden und dreckigen Arbeiten abnehmen – und dann auch noch unsere Jobs?
  11. : de.sputniknews.com:

    „So verhindert Politik bedingungsloses Grundeinkommen“: Ex-Grünen-Chef – EXKLUSIV

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) wird seit Jahren in Deutschland diskutiert. Aktuell wieder stark in der SPD und bei den Linken. „Schade, dass die Grünen das nicht verfolgen“, sagt Arfst Wagner, Ex-Chef der Grünen in Schleswig-Holstein, im exklusiven Sputnik-Interview. Er wurde von Gegnern des BGE aus der Partei rausgedrängt.
  12. : Leipziger Volkszeitung:

    Habeck heizt Debatte um Hartz IV weiter an

    Der Grünen-Chef plädiert für eine Garantiesicherung ohne Arbeitszwang. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hält dagegen. Er betont, seine Partei habe einen anderen Ansatz, und sagt gegenüber dem RND: „Jeder, der arbeiten kann, der muss auch arbeiten.“
  13. : zeit.de:

    Robert Habeck will Hartz IV ersetzen

    Grundsicherung ohne Arbeitszwang und Sanktionen: Der Grünen-Chef entwirft in einem internen Papier, das ZEIT ONLINE vorliegt, ein neues staatliches Garantiesystem.
  14. : spiegel.de:

    Milliarden für die Mittelschicht

    Die SPD will nach links rücken, die Schwachen stärken - und so selbst wieder stark werden. Doch die Idee ihres Generalsekretärs Klingbeil für ein Grundeinkommensjahr bedient eine andere Klientel.
  15. : medium.com:

    Scott Santens: The Zombification of Intellectual Property and the Tool That Could Finally Reform It

    How IP-Funded Basic Income Could Enrich the Public Domain

    '... the reason is because corporations love IP (intellectual property) as a barrier to entry to restrict competition and to extract unproductive economic rent from the economy. They are rent seekers. ...'

    '... The idea of intellectual property has been twisted and malformed. What was always clearly mandated as being temporary as a means of giving innovators a head start, has become measured in terms of lifetimes instead of decades. ...'

    '... The story of how we went from temporary protection to a century or more of monopolistic control can really be simplified down to just one word — Disney. ...'

    '... We believe long copyrights help the little guy, but copyright extensions are not for the little guy. They were not the results of grassroots organizing by millions of poor artists. They were about those with money wanting more of it. ...'

    '... As it stands, copyright reform poses a hell of a challenge, and the challenge is global. However, unconditional basic income is a potential game changer. The unconditional provision of an income sufficient for the meeting of basic needs as a monthly starting point, would weaken the popular support for long copyrights. ...'

    '... There’s also an opportunity here to use how we fund UBI to accelerate the expansion of the public domain. Because we want a large public domain upon which we can all use to build new ideas, and the granting of intellectual property rights is something we grant collectively, I propose we charge an annually increasing fee to those wanting IP protection, where the revenue goes immediately to every individual as their share of what’s being withheld from the public domain. Call it an IP fee and dividend (or IP fee and rebate). ...'

    '... Intellectual property is a zombie that needs to be shot in the head so it can stop living forever. The weapon capable of this great task is unconditional basic income, because so long as people require money to live, they’ll defend IP laws that aren’t actually in their best interests. To get back to the true purpose of IP laws — the common good — our goal should be whatever works best to “promote the progress of science and useful arts,” not what imposes artificial scarcity on an infinitely reproducible non-physical resource.
    Ideas are infinite and they all originate from a global commons. Ideas don’t just appear from the nothingness like particles and anti-particles in the quantum foam of the universe. Everything is a remix. ...'

  16. : youtube.com:

    Neue Zeitsouveränität: Ist ein Grundeinkommen die richtige Antwort? (60 Min)

    SPD-Debattencamp am 11.11.2018 in Berlin
    Vor allem die digitale Arbeitswelt ist gekennzeichnet durch den Wunsch nach hoher Flexibilität. Zu fragen ist also: Wie kann mehr Zeitsouveränität für alle bei gleichzeitiger Sicherheit für die Lebensplanung erreicht werden? Und: Sind Zeiten des Einkommensbezugs ohne Arbeitsleistung realisierbar, die Phasen der Weiterbildung und persönlichen Lebensgestaltung ermöglichen? Mit Denis Bastelt, Micha Bohmeyer, Lars Klingel und Anke Hassel.
  17. : uni-freiburg.de:

    Dividende der Solidarität

    Karl Justus Bernhard Neumärker hat in Freiburg eine internationale Konferenz zu den Möglichkeiten eines Bedingungslosen Grundeinkommens ausgerichtet
  18. Termin: : Uni Bern:

    Was wollen wir mit dem bedingungslosen Grundeinkommen? Ideen, Initiativen, Kontroversen

    Nach der landesweiten Volksabstimmung über das bedingungslose Grundeinkommen im Jahr 2016 läuft derzeit in der Schweiz ein weiteres Experiment an, das die Idee des Grundeinkommens konkret werden lässt – diesmal mit dem Projekt «Dorf testet Zukunft» in der Gemeinde Rheinau. Enno Schmidt ist Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen, die die Idee 2016 zur Volksabstimmung gebracht hat. Rebecca Panian ist Initiantin des Projekts «Dorf testet Zukunft», das gerade im Kanton Zürich Form annimmt. In der Gesprächsrunde diskutieren sie die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens als gesellschaftlichen Entwurf, ihre Erfahrungen aus beiden Initiativen und Aussichten für die Zukunft, und zeigen wie konkrete Projekte zum bedingungslosen Grundeinkommen recht unmittelbar gesellschaftlichen Realitäten prägen können.

  19. Termin: : Frankfurt:

    Conference: The Future of Money

    24th November 2018, Frankfurt, Germany at the Frankfurt School of Finance and Management
  20. : zeit.de:

    Arbeit ohne Sinn

    Modernes Wirtschaften schafft merkwürdige Jobs, nur um mit der steigenden Komplexität fertigzuwerden.
    (Paywall)
  21. : youtube.com:

    Basic Income Project in Kenia – Interview with Caroline Teti (20 Min)

    Anna-Sophie Brüning interviewt Caroline Teti, Projektleiterin bei give directly über ein hochspannendes, über 12 Jahre laufendes Pilotprojekts zum Bedingungslosen Grundeinkommen in Kenia.
    Anna-Sophie Brüning interviews Caroline Teti, External Relation Director at give directly, about a basic income pilot project, that is going to be run for 12 years. Kenia, August 2018
  22. Termin: : Berlin:

    Diskussion beim SPD-Debattencamp

    Am Sonntag, 11. November wird Lars Klingbeil um 11:15 Uhr mit Anke Hassel, Michael Bohmeyer und Denis Bartelt über die Frage "Neue Zeitsouveränität: Ist ein Grundeinkommen die richtige Antwort?" diskutieren.
  23. : vorwaerts.de:

    Lars Klingbeil: Warum wir ein Grundeinkommensjahr brauchen

    Umbrüche in der Arbeitswelt, die Digitalisierung, die Sehnsucht nach einer neuen Balance von Arbeit und Freizeit heizen die Diskussion über ein Grundeinkommen an. Die SPD muss diese Debatte als Chance begreifen und in ihrem Sinne gestalten – mit einem Grundeinkommensjahr.
  24. : zeit.de:

    Zwölf Jahre arbeiten, ein Jahr frei

    Arbeit wird stressiger, sagt SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Er fordert ein Grundeinkommensjahr: eine Auszeit, in der Beschäftigte 1.000 Euro pro Monat bekommen.

    '... Ein Grundeinkommensjahr würde Arbeitnehmern Zeit zurückgeben für Dinge, die sie neben der Arbeit nicht schaffen. Mit jedem Jahr, das man arbeitet, spart man einen Monat Grundeinkommen an. So könnte man nach sechs Jahren Arbeit ein halbes Jahr aussetzen und nach zwölf Jahren Arbeit ein ganzes. Bei dem Modell, das ich vorschlage, würden die Beschäftigten in dieser Zeit jeden Monat 1.000 Euro netto bekommen. Darauf müssten keine Steuern bezahlt werden und die Krankenversicherungsbeiträge würde der Staat übernehmen. ...'

    '... Wichtig ist, dass die Grundeinkommenszeit an die Erwerbstätigkeit gekoppelt bleibt. Wer nicht arbeitet, könnte auch keine Auszeit nehmen. ...'

    '... In Belgien gibt es ein ganz ähnliches Modell, bei dem auch Teilzeitmodelle und Frühverrentungsmodelle gewählt werden können. Dieses Angebot nehmen dort rund drei Prozent der Erwerbstätigen in Anspruch. Eine komplette Auszeit nimmt sogar nur unter einem Prozent der Berechtigten. Wir rechnen daher mit ähnlichen Zahlen. Das würde sieben bis neun Milliarden Euro im Jahr kosten. Menschen, die kurz vor der Rente stehen, würden wir von dem Modell ausschließen, um zu vermeiden, dass das Grundeinkommensjahr als Frühverrentungsmodell genutzt würde. ...'

  25. : Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg:

    MK 2018-32 "Digitale Revolution" und BGE - werden wir überflüssig?

    Die Reihe „mach´s klar!“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer von Haupt-, Werkreal- und Realschulen und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.
    "mach´s klar!" ermöglicht die Gestaltung einer Schulstunde und unterstützt als praktische Grundlage einen am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht.

    pdf, 4 Seiten

  26. Termin: : Museum der Arbeit, Hamburg:

    OUT OF OFFICE

    Wenn Roboter und KI für uns arbeiten
    Ausstellungseröffnung
  27. : tagesspiegel.de:

    "Ich bin eine gut bezahlte Arbeitslose"

    Die Deutschen sind frei wie nie zuvor und trotzdem kollektiv depressiv, sagt Autorin Juli Zeh. Sie wünscht sich weniger Druck, ständig besser zu werden.

    '... Ein System zu finden, was das menschliche Leben unabhängig von Arbeit würdigt. Denn die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt weiter verändern. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein allererster zarter Ansatz. Die große Frage bleibt, wie wollen wir uns in Zukunft definieren, wenn nicht über die Arbeit? Und dann kommen wir zu unserem größten gesellschaftlichen Defizit. Wir sind ein schweinereiches durchindustrialisiertes Land und bei der Fürsorge für Schwächere, die Alten, die Kranken, die Kinder, völlig defizitär aufgestellt. Pflegenotstand, Krankenhäuser am Abgrund, zu wenige Kitaplätze. Das kann doch nicht sein. Wäre es möglich, eine Gesellschaft zu organisieren, in der die Fürsorge den menschlichen Wert ausmacht und nicht die bezahlte Arbeit? ...'

  28. : inforadio.de:

    Müssen wir wirklich arbeiten? (Audio, 12 Min)

    (Lohn-) Arbeit macht krank, schadet den menschlichen Beziehungen und der Umwelt - das sagt der Aktivist und Dozent Tobi Rosswog. Arbeitnehmer sollten sinnvoll tätig sein, statt sinnlos zu schuften. In seinem Buch "After Work" zeigt Rosswog Wege aus der Lohnarbeit auf: Vom Jobsharing über das geldfreie Tätigsein im Kollektiv bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen. Wirtschaftsreporterin Anja Dobrodinsky hat mit Tobi Rosswog über die Tücken der Arbeit und Strategien zu ihrer Vermeidung gesprochen.
  29. : Schaffhauser Nachrichten:

    Rheinau hofft auf die übrigen 98 Prozent

    Nach fast 20 von 50 Tagen sind erst 2 Prozent der 6,2 Millionen Franken für den Pilotversuch «Bedingungsloses Grundeinkommen» in Rheinau beisammen.
  30. : twitter.com/scottsantens:

    Want people to do certain things?

    Far more effective than punishing them for not doing them, or rewarding them for doing them, is instead simply removing the barriers that may prevent them from doing them and actively enabling them to CHOOSE to do them. That's UBI's entire logic.
    bge maslow
  31. :
    bge pharao
  32. :
    bge deperate people
  33. : br.de:

    Vereinte Nationen unterstützen Idee der Grundsicherung

    Ob die sogenannten Hartz-IV-Leistungen angemessen sind oder nicht, das ist in Deutschland umstritten. Kirchen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände fordern seit langem eine Neubewertung. Und sie bekommen jetzt Rückendeckung durch die UN.
  34. Termin: : Frankfurt/M:

    Öffentliche Mitgliederversammlung des Netzwerkes Grundeinkommen

  35. Termin: : integrale-politik.ch:

    Besser Leben Forum am 3. November 2018 in Olten

    Kann mit dem ökologischen Grundeinkommen die Diskussion über eine menschenwürdige Grundversorgung neu lanciert werden?
    «Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle»
  36. Termin: : Göttingen:

    Freigeld für Hipster?

    Das "Bedingungslose Grundeinkommen" (BGE) ist die radikalste sozialpolitische Idee der letzten Jahrzehnte. Genug Geld für jeden, so das es keinen Zwang mehr gibt zu arbeiten. Doch wie kann eine Gesellschaft ohne Arbeitszwang überleben? Wie sollen beispielsweise 1000 € für jeden Überhaupt finanziert werden? Gibt es überhaupt Alternativen, wenn bald die Arbeit von Robotern erledigt wird? Und: Ist es nicht "asozial" Lebenskünstler auf Kosten der Allgemeinheit zu finanzieren? So zumindest häufige Einwände und Fragen zum Thema BGE.

    Wir diskutieren diese und andere Fragen mit unserem hochkarätigen Podium aus!
    Vertreter der Gewerkschaften ist Dr. Payandeh, Vorsitzender des DGB Niedersachsen.
    Für die Seite der Wissenschaft spricht: Prof. Dr. Robert Schwager, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwirtschaft der Georg-August-Universität Göttingen.
    Als Verteidiger des BGE tritt Joachim Winters aus dem Netzwerk Grundeinkommen auf.
    Moderiert wird die Debatte vom LiLi-Mitglied Max Remke.

  37. Termin: : Chorform Essen:

    Rote Ruhr Akademie

    Sonntag:
    11:00-12:30
    Linke und das Grundeinkommen – Michaela Kerstan (Bundessprecherin BaG Grundeinkommen) und Nils Böhlke (LAG Betrieb und Gewerkschaft)

  38. Termin: : Vaihingen:

    Google-Maps-Karte

    divan-ev.de

    PRO: Michael Nothdurft, Kornwestheim, Kandidat der Partei "Bündnis Grundeinkommen" 2016, jetzt parteilos
    CONTRA: Peter Schimke, Stadtrat (Vaihingen) und Kreisrat (Ludwigsburg), Kreissprecher DIE LINKE
    bge in vaihingen
  39. : grundeinkommen.de:

    Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit – mit Grundeinkommen

    Termin: 17.-18.11.2018: Berlin:

    Workshop: Care und Grundeinkommen vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Degrowth
    Im Workshop sollen gemeinsam mit der Careaktivistin Elfriede Harth und den Teilnehmenden die Möglichkeiten eines sorgezentrierten Arbeitens und Lebens mit Grundeinkommen vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Senkung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen erarbeitet werden.

    Workshop: Bedigungsloses Grundeinkommen - das Sozialsystem des digitalen Kapitalismus? Wenn der globale, digitale Kapitalismus das bedingungslose Grundeinkommen auf seine Tagesordnung setzt, dann können die emanzipatorischen Kräfte der Grundeinkommensbewegung nicht einfach zusehen. Dann müssen wir deutlich machen, dass ein emanzipatorisches Grundeinkommen über die reine Geldzahlung hinausgeht, dass es dabei um Teilhabe und Entfaltung aller Menschen geht und nicht um eine monatliche Geldzahlung, mit der ein jeder unternehmerisch umgehen muss, wie die liberale Silicon-Valley-Variante das anstrebt.

  40. : communemag.com:

    Communism Might Last a Million Years

    Two giants of revolutionary thought passed from this world in 2018. Through them, we can glimpse the distant shores of a classless society.

    “... What would it mean to live in a society in which nothing people did took the form of labor, but merely appeared as a spectrum of voluntary activity, some of it pleasant, some of it tedious, but none of it a job? ...”

  41. : cn.undp.org:

    Beyond 2020: Discussing Universal Basic Income as a Potential Poverty Alleviation Policy Option for China

    October 19, Beijing - A roundtable discussion on Universal Basic Income (UBI) was recently hosted by the United Nations Development Programme in China (UNDP China) in Beijing. The roundtable brought together more than 45 representatives from academia, United Nations agencies, government, embassies and civil society to exchange viewpoints and share ideas on the concept of UBI and its potential in China.
  42. : vorwaerts.de:

    Christoph Butterwegge: Das Bedingungslose Grundeinkommen: Weder gerecht noch realistisch

    Das bedingungslose Grundeinkommen hält nicht das, was sich viele Menschen von ihm versprechen. Reiche brauchen es nicht, weil sie Geld im Überfluss haben, Armen reicht es nicht, um würdevoll leben zu können. Und Armut würde das BGE nicht verringern
  43. : freitag.de:

    Vertrauen braucht Augenhöhe

    Die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahrzehnten auseinander – und fördert ein Klima des Misstrauens, das am langen Ende allen schadet
  44. : blog.baukje.de:

    Interdisziplinäre Konferenz zum Grundeinkommen in Freiburg

    An zwei goldenen Oktobertagen trafen sich rund 50 Wissenschaftler und akademisch Interessierte am Fuße des Schwarzwaldes, um über das Bedingungslose Grundeinkommen und die Euro-Dividende zu diskutieren und sich auszutauschen.
  45. : wemakeit.com:

    Crowdfunding: Dorf testet Zukunft // Ziel: 6.142.416 CHF


    Datum: erreicht: Unter​stützer*: noch ... Tage:
    15.11.2018, 18.10 Uhr 0.141.743 CHF 1.122 18
    14.11.2018, 09.30 Uhr 0.140.081 CHF 1.110 20
    10.11.2018, 09.55 Uhr 0.130.863 CHF 1.038 24
    08.11.2018, 21.15 Uhr 0.128.831 CHF 1.001 25
    07.11.2018, 22.10 Uhr 0.127.169 CHF 0.976 26
    04.11.2018, 09.10 Uhr 0.118.529 CHF 0.781 30
    03.11.2018, 10.10 Uhr 0.117.533 CHF 0.744 31
    01.11.2018, 17.05 Uhr 0.114.545 CHF 0.646 32
    01.11.2018, 12.20 Uhr 0.114.055 CHF 0.622 33
    01.11.2018, 10.00 Uhr 0.113.520 CHF 0.596 33
    01.11.2018, 08.55 Uhr 0.112.757 CHF 0.579 33
    01.11.2018, 07.45 Uhr 0.112.469 CHF 0.560 33
    31.10.2018, 22.00 Uhr 0.110.841 CHF 0.514 33
    31.10.2018, 16.30 Uhr 0.105.969 CHF 0.325 33
    31.10.2018, 09.30 Uhr 0.075.951 CHF 0.323 34
    28.10.2018, 15.10 Uhr 0.070.540 CHF 0.280 36
    26.10.2018, 17.50 Uhr 0.069.626 CHF 0.267 38
    25.10.2018, 19.30 Uhr 0.068.506 CHF 0.255 39
    24.10.2018, 19.00 Uhr 0.067.831 CHF 0.248 40
    23.10.2018, 21.10 Uhr 0.067.014 CHF 0.242 41
    22.10.2018, 19.10 Uhr 0.033.114 CHF 0.227 42
    21.10.2018, 11.55 Uhr 0.027.245 CHF 0.208 44
    20.10.2018, 09.45 Uhr 0.026.053 CHF 0.190 45
    19.10.2018, 19.05 Uhr 0.024.146 CHF 0.181 45
    17.10.2018, 20.30 Uhr 0.010.580 CHF 0.067 47
    16.10.2018, 17.50 Uhr 0.004.730 CHF 0.028 48
  46. Termin: : Hanau:

    Kreativworkshop Grundeinkommen

    Weitere Infos (im .png-Format)

    Christuskirche Akademiestrasse, Hanau
    Imbiss und Getränke stehen bereit.
    Bitte Anmeldung unter: ralf.weidner at ekkw.de

  47. Termin: : Seoul:
    bge-Termin in Seoul
  48. : weforum.org: World Economic Forum

    4 reasons cities should embrace Universal Basic Income

    '... The freedom to make one's own choices is an essential component of human dignity and autonomy. Some may even regard this freedom as a form of wealth. Conversely, poverty is the absence of choice. People who are living in poverty have fewer choices when it comes to controlling even the most basic areas of their lives, including their health, living conditions, employment and education. ...'

    '... Consequently, the one-size-fits-all approach to work and income has done little to advance the overall choice architecture for individuals trapped in poverty. In short, UBI can maximize choice for those living in poverty by minimizing the choice-reducing behaviours of those who are not. ...'

    '... To the extent that money is part of the answer to urban poverty, UBI offers two options to the cities of our future. Will they have "work, with or without equality", or "equality, with or without work"? Cities vying to be both smart and inclusive should aim for the latter. ...'

    WEF ubi calculator
  49. :
  50. :
  51. : alanus.edu:

    Bedingungsloses Grundeinkommen. Deutungsmuster und Habitusformationen

    '... Dieses Langzeitprojekt untersucht mit Methoden der fallrekonstruktiven Forschung (insb. Objektive Hermeneutik) vorherrschende Deutungsmuster und Habitusformationen, die in der öffentlichen wie wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Vorschlag eines BGE zum Ausdruck kommen. Anders als es die Diskussion oft nahezulegen scheint, wirft das BGE Fragen grundlegender Art auf, die alle Lebensbereiche eines Gemeinwesens betreffen. Über die Rekonstruktion gegenwärtiger Deutungsmuster und Habitusformationen hinaus will das Projekt einen Beitrag zur Grundlagenforschung leisten, um die Struktur der Autonomie von Lebenspraxis besser zu verstehen.“
    An dem Forschungsprojekt sind u.a. die Wissenschaftlichen Mitarbeiter Hendrik Muijsson M.A. und Andreas Zäh M.A. beteiligt. Die Leitung liegt bei Prof. Dr. Sascha Liebermann (Professur für Soziologie). ...'

  52. : wiwo.de:

    „Ich kann nur jedem empfehlen, in Teilzeit zu arbeiten“

    Warum lohnt sich Teilzeitarbeit? Welche Fallstricke lauern bei der Stundenreduzierung? Und was bedeutet Teilzeit für die eigene Karriere? Das erklärt der Fernsehredakteur und Buchautor Axel Mengewein im Interview.

    '... wiwo: Der Untertitel Ihres neuen Buches „Halbe Arbeit - Ganzes Leben“ lautet: Arbeite so wenig, wie du willst. Da könnte man schon auf die Idee kommen, Sie machen sich einen schönen Lenz.
    AM: Ich mache in der gewonnenen Zeit ja andere Dinge. Zum Beispiel habe ich dieses Buch geschrieben. Das bedeutete viel Arbeit. Ich bin Taekwondo-Meister geworden, was viel Fleiß erfordert. Sehen Sie, ich bin nicht dem Teilzeit-Müßiggang verfallen, den man ja aus dem Urlaub kennt und der nachweislich träge macht. Ich kann nur jedem empfehlen, in Teilzeit zu arbeiten. Dabei entdecken Sie ungeahnte Talente. Denn wenn Sie Vollzeit arbeiten, haben Sie gar keine Zeit zu hinterfragen, was Ihnen noch Spaß machen könnte. ...'

  53. : meinanzeiger.de/weimar:

    Unzufrieden? Wir auch, deshalb suchen wir nach Lösungen!

    '... Attac-Weimar und die Initiative Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) Weimar holte sich einen Fachreferenten zum Thema nach Weimar. Dr. Gernot Reipen hielt (am 30.10.2018) in der Stadtbibliothek den Vortrag: „Frankfurter Manifest emanzipatorisches Grundeinkommen“ (digibge.wordpress.com), die Moderation führte Peter Frank von der Initiative BGE Weimar. ...'

  54. : die-linke-grundeinkommen.de:

    Weimar schreibt erneut Geschichte

    Thüringer Linke öffnet sich dem Grundeinkommen

    '... Auf dem Parteitag der LINKEN Thüringen am 27. Oktober in Weimar wurde ein Antrag zum Grundeinkommen (PDF-Dokument im Anhang) mit überwältigender Mehrheit beschlossen.
    Darin heißt es u.a.: „Spätestens bis zur nächsten Bundestagswahl muss DIE LINKE in der Lage sein, ein breit in der Partei getragenes Konzept eines emanzipatorischen BGE zu präsentieren, unabhängig davon, ob dieses in einem Bundestagswahl- und in unserem Parteiprogramm als Forderung Eingang findet oder nicht. Nur mit einer gemeinsam getragenen Position kann DIE LINKE dem Vordringen neoliberaler BGE-Modelle wirksam entgegentreten und als wichtige Akteurin in der BGE-Community wahrgenommen werden. DIE LINKE. Thüringen wird in diesem Sinne in den Parteigremien wirken.“ ...'

  55. : grundeinkommen.de:

    Euro-Dividende: ein europäischer Weg zum Grundeinkommen?

    '... Die Euro-Dividende ist eine Geldzahlung, von zum Beispiel 200 Euro, an alle oder einen Teil der EU-Einwohner, wie beispielsweise die Bewohner des Euroraums. Diese Zahlung wäre frei von Gegenleistungen, es bestünde also keine Pflicht zur Arbeit, und sie erfolgte ohne Bedürftigkeitsnachweis. Von einem bedingungslosen Grundeinkommen unterscheidet sich die Euro-Dividende vor allem darin, dass die Höhe ihres Betrags nicht existenzsichernd wäre. ...'

    '... Ortsunabhängige Leistungen vermindern den Druck, in Regionen mit besseren Arbeitsplätzen zu migrieren, und ermöglichen eher, in der Familie und der Heimat zu bleiben. Das reduziert den Konkurrenzdruck um Arbeit und Wohnraum in wirtschaftlich stärkeren Regionen und mindert die Häufigkeit, mit der sich diese den Herausforderungen kultureller und sprachlicher Integration stellen müssen. ...'

    '... Eine Euro-Dividende befördert die europäische Identität. Eine ähnliche Intention hatte Otto von Bismarck am Ende des 19. Jahrhunderts, als er mit einem gesamtdeutschen Sozialsystem eine gemeinsame deutsche Identität unterstützen wollte, nachdem sich der Staat aus vielen kleinen Einheiten zusammengesetzt hatte. ...'

  56. : Statistisches Bundesamt:

    35 % mehr Zeit für unbezahlte Arbeit als für Erwerbsarbeit

    - Ausführliche Erläuterungen zu Wert und Entwicklung der unbezahlten Arbeit -

    '... Unter dem Gesichts­punkt der Wohl­fahrts­messung ist die von privaten Haushalten geleistete unbezahlte Arbeit sowohl für das gesellschaftliche und individuelle Wohl­befinden als auch für die materielle Versorgung mit Waren und Dienst­leistungen unverzichtbar. Diese Leistungen der privaten Haushalte sind aber kein Bestandteil der regelmäßigen Wirtschafts­berichterstattung und gehen nicht in das in den Volks­wirtschaftlichen Gesamt­rechnungen (VGR) ermittelte Brutto­inlands­produkt (BIP) ein. Die Tag für Tag erbrachten vielfältigen Tätigkeiten im Haushalt, bei der Betreuung von Kindern und Pflege­bedürftigen, bei der Nachbarschafts­hilfe und bei ehrenamtlichen Tätigkeiten sind aber oft eine Voraussetzung für bezahlte Erwerbsarbeit. Um die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen umfassend abzubilden, darf die unbezahlte Arbeit nicht ausgeblendet werden. ...'

    '... Im Jahr 2013 wurde für unbezahlte Arbeit (89 Mrd. Stunden) rund 35 % mehr an Zeit aufgewendet als für Erwerb­sarbeit (66 Mrd. Stunden). ...'

  57. : vorwaerts.de:

    Neues Buch: Wie Simone Lange die SPD verändern möchte

    Urwahl von Parteivorsitz und Kanzlerkandidat, Entschuldigung für Hartz IV und eine offene Diskussion über das Bedingungslose Grundeinkommen: In einem Buch macht Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange zahlreiche Vorschläge für eine Neuausrichtung der SPD. Am Dienstag hat sie es in Berlin vorgestellt.
  58. : Sascha Liebermann:

    „Nach dem Ende der Arbeit“…

    …darüber schrieb Franziska Augstein in der Süddeutschen Zeitung und beschäftigte sich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen.
  59. : srf.ch:

    Scheitert das bedingungslose Grundeinkommen in Rheinau am Geld?

    33 Tage bleiben um 6 Millionen Franken aufzutreiben. Eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe, so die Initianten.

    '... Und was passiert, wenn die sechs Millionen Franken bis am 4. Dezember nicht zusammenkommen? Es gebe eine Plan B, so Rebecca Panian: «Wir werden wieder mit dem Gemeinderat zusammensitzen und dann gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht.» Gescheitert sei das Projekt auf jeden Fall auch dann nicht. ...'

  60. : blog.zhaw.ch:

    Die Macht der Gemeinschaft

    Das Crowdfunding zur Finanzierung des Grundeinkommens im Projekt „Dorf testet Zukunft“ läuft schon ein Weilchen, ist aber nicht besonders erfolgreich. Bis jetzt ist nur ein Bruchteil der 6 Millionen zusammengekommen, die es braucht, damit der Grundeinkommensversuch starten kann. Bei vielen kommen erste Zweifel auf, ob sich der Aufwand des Projektteams und der Gemeinde Rheinau überhaupt gelohnt hat. Ich finde: unbedingt. Und zwar unabhängig davon, wie viel Geld schlussendlich zusammenkommt.

    '... Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Gemeinderat entspannt und ganz natürlich Revolutionäres wagt, zu beobachten, wie die Diskussionen in der Gemeinde verlaufen, online und offline – an der Gemeindeversammlung, in der Gartenbeiz und im Whatsapp-Chat. Sichtbar wird, wie sich Meinungen bilden und wandeln, wie ein abstraktes Konzept wie das Grundeinkommen beim Reden und Schreiben darüber Gestalt annimmt. Und wie die konkrete Auseinandersetzung mit dem Thema durch Medienberichterstattung und Social Media weit über die Gemeindegrenzen hinaus in den öffentlichen Diskurs überschwappt. ...'

  61. : merkur.de:

    Hans Söllner rechnet mit Politikern ab - und spricht über Flüchtlinge

    Der Liedermacher Hans Söllner teilt wieder aus: Erneut bekommen Rechtspopulisten und Konservative von ihm eine Breitseite. Aber der Frust hinterlässt auch bei ihm Spuren, wie ein Interview jetzt zeigt.

    '... Damit auch in Deutschland jeder daran teilhaben könnte, plädiert Söllner für ein bedingungsloses Grundeinkommen. ...'

  62. :
    bge-morus
  63. :
    bge-resources
  64. :
    bge-stau
  65. : welt.de:

    Hennig-Wellsow für Modellprojekt Grundeinkommen in Thüringen

    Die Linke-Landesvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow kann sich vorstellen, in einem Modellversuch in Thüringen ein Grundeinkommen zu testen.

    '... Sie könne sich einen Test mit 500 bis 1000 Menschen beispielsweise in einer Dorfgemeinschaft für vier Jahre vorstellen, sagte sie am Rande des Parteitags der Deutschen Presse-Agentur. Das gezahlte Grundeinkommen könnte etwa 1500 Euro monatlich betragen. Hennig-Wellsow betonte, es handele sich zunächst um einen persönlichen Vorschlag. Es sei offen, ob er in das Wahlprogramm der Linken für die Landtagswahl 2019 aufgenommen werde, das im März nächsten Jahres beschlossen werden soll. ...'
    (incl Voting)

  66. : sueddeutsche.de:

    Mehr Marx für die Maschinenära

    '... In einer Demokratie sollte die Macht aber bei der Mehrheit liegen, bei den Arbeitnehmern, deren Einkommen schrumpfen dürfte. Sie müssten die Parteien drängen, die Gewinne der Maschinenära fair zu verteilen.
    Eigentum statt Grundeinkommen
    Um das zu tun, favorisieren immer mehr Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen. Etwa 1000 Euro im Monat könnten den schrumpfenden Lohn aufpolstern. Die Idee ist so bestechend einfach, dass sie Schwärmerei auslöst. Zu viel Schwärmerei. Abgesehen von vielen Einzelfragen stimmt die Machtfrage nachdenklich: Ein Grundeinkommen bleibt eine Subvention, die nach der nächsten Wahl wieder abgeschafft werden kann, nachdem die Kapitalisten effizient lobbyiert haben.
    Sollen Millionen Deutsche auf so einer wackligen Basis ihr Leben planen? Dabei überzeugt auch nicht, dass sich gerade Digitalmilliardäre des Silicon Valley, die ansonsten nicht unbedingt für ihr Sozialgefühl bekannt sind, für ein Grundeinkommen starkmachen. Denn die haben ein höchst egoistisches Motiv für ihr Werben: Sie fürchten die zweite, bessere Alternative, die Gewinne der Maschinenära fair zu verteilen - durch eine gewisse Umverteilung des Kapitals. Die Arbeitnehmer erhalten dabei in größerem Umfang Anteile an den Unternehmen - und profitieren damit direkt von den wachsenden Erträgen der Maschinen. Sie hätten Eigentum, keine Subvention wie beim Grundeinkommen. Eigentum plus demokratische Entscheidungsmacht: So kommt die Masse der Menschen in die Maschinenära, ohne zu verelenden. ...'

  67. : handelsblatt.com:

    Studie: Potenzial der Digitalisierung wird in Europa unterschätzt

    Die Menschen in Deutschland stehen der Digitalisierung einer aktuellen Studie zufolge deutlich weniger optimistisch gegenüber als etwa in Asien. So schätzen hierzulande lediglich 48,2 Prozent der Befragten die Potenziale der Digitalisierung als positiv oder sehr positiv ein, in den USA seien es 54,7 Prozent, berichtete die Vodafone Stiftung am Mittwoch. In China sähen demgegenüber 83,3 Prozent, in Indien sogar 89,4 Prozent die Folgen der Digitalisierung als positiv.
  68. Termin: : Dresden:

    Das Bedingungslose Grundeinkommen: Zukunftskonzept oder Ende des Sozialstaats?

    Grüne
    Zeit: 20. November 2018 // 19:00 bis 21:00 Uhr
    Ort: Dreikönigskirche // Hauptstraße 23 // Dresden
    Mit:
    Dr. Robert Habeck // Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
    Prof. Dr. Michael Opielka // Geschäftsführer von ISÖ - Institut für Sozialökologie Siegburg sowie Professor für Sozialpolitik, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Dr. Kai Lindemann // DGB Bundesvorstand, Fachabteilung Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik
    Moderation: Volkmar Zschocke // Mitglied des Sächsischen Landtags für Bündnis 90/Die Grünen
  69. : welt.de:

    „Das Thema Grundeinkommen gärt in der Partei“

    Die SPD lehnt das bedingungslose Grundeinkommen als „Partei der Arbeit“ ab. Doch im Zuge der Erneuerung der Sozialdemokratie wird das Thema ständig diskutiert, der Druck auf die Spitze steigt. Wie flexibel ist sie?

    '... Mitglieder berichten immer wieder von leidenschaftlichen Diskussionen in Ortsvereinssitzungen. Bei der Veranstaltung im Willy-Brandt-Haus waren die meisten Gäste, die sich an der lebhaften Debatte beteiligten, für die Idee. ...'

    '... Auf einer parteiinternen Plattform, die das Debattencamp vorbereitet, wurde kaum ein anderes Thema so intensiv diskutiert. Die Folge: Generalsekretär Lars Klingbeil wird prominent darüber sprechen. Geplant war das nicht. Aber in der von der großen Koalition zermürbten SPD entspricht das Thema offenbar dem Wunsch nach einer Vision für die Zukunft, abseits vom Klein-Klein der Regierungsarbeit. ...'

    '... Bei den Grünen und der Linkspartei finden sich Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens. Beide Parteien zeigen sich zumindest offen für Modellversuche. Bei der Bundestagswahl trat eine Partei an mit dem Hauptziel, ein Grundeinkommen in Deutschland einzuführen, und erhielt knapp 100.000 Stimmen. ...'

    '... Das Grundeinkommen ist ein gemeinsamer Nenner von zwei sehr unterschiedlichen Gruppen: Die einen wollen sich vom Zwang zur Erwerbsarbeit befreien, die anderen den Sozialstaat verschlanken, in dem nur das Grundeinkommen als einzige Sozialleistung bestehen bleibt. ...'

    '... Befürworter wollen zur Finanzierung Vermögen und Erbschaften deutlich stärker besteuern als bisher. ...'

    '... Berlins Bürgermeister Michael Müller hatte vor einigen Monaten das „solidarische Grundeinkommen“ vorgestellt. Dieses nahm zwar den populären Begriff „Grundeinkommen“ auf, hatte aber mit dem ursprünglichen Konzept nichts zu tun. Es war eher ein Vorschlag für öffentlich geförderte Arbeitsplätze. ...'

  70. : youtube.com:

    David Graeber - Bullshit Jobs - Vom wahren Sinn der Arbeit | zdf aspekte (4 Min)

    Ein "Bullshit-Job" ist, sagt David Graeber, ist einer, der quasi unbemerkt von der Erdoberfläche verschwinden könnt - es würde überhaupt keinen Unterschied machen. Und davon gibt es viele ...
    David Graeber will auf ein Phänomen aufmerksam machen, über das kaum jemand spricht, das aber immer weiter zunimmt: Gut bezahlte Jobs, die von den Menschen die sie ausführen als vollkommen sinnlos und überflüssig beschrieben werden.
  71. : Sascha Liebermann:

    „Entscheidend ist, dass jemand arbeitet“…

    …sagte Paul Romer, Ökonomie-Nobelpreisträger und Professor für Volkswirtschaftslehre, in einem Interview mit Roman Pletter, das auf Zeit Online erschienen ist.
  72. : ad-hoc-news.de:

    Der neue Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Romer hat sich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen.

    "Ich bin dagegen, Leuten einfach nur Geld zu geben", sagte Romer der Wochenzeitung "Die Zeit". Das würde die Gesellschaften "auseinanderreißen".

    zeit.de: "Jeder Mensch kann etwas beitragen"
    Der neue Ökonomie-Nobelpreis-Träger Paul Romer erklärt, warum er Finanzmärkte für gefährlicher als die Atomkraft hält und wie seine Erkenntnisse das Klima retten können.
    (paywall)

  73. :
    bge finnland timeline
    Finnland: Timeline of the evaluation study on the basic income experiment
  74. : rbb-online.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen - Michael Bohmeyer (Video, 4 Min)

    In der Politik wird das bedingungslose Grundeinkommen seit einiger Zeit immer ernsthafter diskutiert. Michael Bohmeyer aus Neuenhagen diskutiert nicht nur fleißig mit, er hat das Konzept bereits umgesetzt: Sein Verein "mein Grundeinkommen" verlost bedingungslose Grundeinkommen von 1000 Euro monatlich für ein Jahr. Mittlerweile sind über 2,5 Mio. Euro gesammelt und 200 Grundeinkommen verlost. Ein Konzept mit Zukunft?
  75. : unser-grundeinkommen.at:

    Neuorientierung

    '... Fakt ist, es waren zu wenig Menschen, die bereit waren, etwas zu spenden. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, das Crowdfunding per sofort einzustellen. Das einbezahlte Geld für den Gewinntopf mit Stichtag 30.11.2018 überweisen wir an „Mein Grundeinkommen“ (aktueller Stand per 25.10.2018 liegt bei € 2123,61), da diese den gleichen Projektinhalt wie wir vertreten und jede Österreicherin und jeder Österreicher an der Verlosung bei mein-grundeinkommen.de sich registrieren und teilnehmen kann. ...'

  76. : dorftestetzukunft.ch:

    Wir brauchen euer Geld.

    '... Wir benötigen 6.2 Millionen! Ein unglaublich grosser Betrag, das ist uns bewusst. Wir planen den Versuch, das bedingungslose Grundeinkommen in einer Gemeinde ohne staatliche Hilfe für ein Jahr möglich zu machen. Das kostet Geld.
    Viele fragen, wie er sich zusammensetzt. Zu recht. Also: Der Betrag ist eine Hochrechnung der benötigten Grundeinkommen für die 770 Teilnehmer:innen während eines Jahres. Die Arbeit der Teammitglieder wird nicht entlohnt und ist daher nicht Bestandteil der Summe.
    Ausserdem wollen wir die Grundeinkommen jeweils am Anfang des Monats auszahlen – wie es auch in Realität der Fall sein sollte. Das macht die Summe zusätzlich hoch, da wir alle Grundeinkommen Anfang Monat auszahlen müssen. Eine grosse Summe fliesst Ende Monat jeweils zurück, weil längst nicht alle Rheinauer:innen monetär „profitieren“. ...'

  77. :
    bge Reise Jerusalem Roboter
    The job market is like a game of musical chairs. Automation is removing chairs.
  78. : reddit.com:

    '... With free income comes free responsibility. ...'

  79. : The Wall Street Journal:

    A Universally Bad Idea

    Silicon Valley titans push the Marxist-Leninist nonsense of a guaranteed income.
    (Paywall)
  80. : deutschlandfunk.de:

    „Für das Urheberrecht muss man lange studiert haben“

    Kunstfreiheit und Urheberrecht – das sind zwei scheinbar unvereinbare Begriffe: Das Festival „100 Jahre Copyright“ lotet die gegenläufigen Interessen von Künstlern und Konsumenten aus. „Wir verwenden beim Komponieren so viele Dinge, die gar nicht von uns sind“, so Kurator Detlef Diederichsen im Dlf.

    ' ... Es gibt radikale Leute, die sagen einfach: „Wir schaffen das Urheberrecht komplett ab, es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen für Künstler“, oder was auch immer …'

  81. : neues-deutschland.de:

    LINKE-AG erhöht Druck auf die Partei

    Mitgliederentscheid zum bedingungslosen Grundeinkommen gefordert

    '... Wohl auch deshalb hat sich die bereits 2005 gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Grundeinkommen der LINKEN jetzt mit einer Initiative wieder ins Gespräch gebracht. Vergangenen Mittwoch erschien in dieser Zeitung eine Anzeige des Zusammenschlusses, in der ein Mitgliederentscheid über das BGE gefordert wird. Um die zuständigen Gremien verpflichten zu können, das entsprechende Verfahren in die Wege zu leiten, brauchen die Initiatoren die Unterschriften von 3.500 Genossen bzw. von fünf Prozent der LINKE-Mitglieder. ...'

    '... Kommt es zum Mitgliedervotum, wäre es Auftakt zu einer erneuten Programmdebatte, die eine Gruppe um Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau bereits auf dem Parteitag im Juni in Leipzig allgemein per Antrag gefordert hatte. Laut von der BAG verfasstem Abstimmungstext soll der Bundesvorstand aufgefordert werden, dem Bundesparteitag bis 2020 eine »Neufassung des Parteiprogramms zur Einarbeitung eines linken bedingungslosen Grundeinkommenskonzeptes vorzuschlagen«. Weiter heißt es, »nach positiver Entscheidung« der Delegierten solle der Vorstand »auch in den Entwurf des Wahlprogrammes zur nächstfolgenden Bundestagswahl« die Forderung nach einem linken BGE aufnehmen. ...'

    '... Stefan Wolf vom SprecherInnenrat der BAG begründet die aktuelle Initiative auch mit der »rapide fortschreitenden Digitalisierung«, für die es eine »zeitgemäße soziale Idee« in Gestalt des emanzipatorischen BGE brauche. Mit ihr könne man »verlorene soziale Kompetenz« zurück- und Wähler hinzugewinnen. ...'

  82. : motherboard.vice.com:

    Why CEOs Love Basic Income

    CEOs are asking Ontario's conservative government to stop the cancellation of an ongoing basic income pilot. Basic income is conservative, the open letter's co-author says, and sadly, he's right.
  83. : blog.fette-beute.com:

    Die spinnen, die Philosophen!

    Allen voran Richard David Precht. Vor 800 Gästen – und im Anschluss mit 6 Diskussionspartnern – spann er am 4. Oktober in der Attendorner Stadthalle Gedanken rund um die Zukunft eines Begriffes, der in den letzten 200 Jahren von enormer Bedeutung gewesen ist: die so genannte „Arbeit“.

    '... Wer das (BGE) bezahlen soll? Dazu Precht: „Warum besteuern wir ausgerechnet Arbeit? Das habe ich noch nie verstanden. Ich bin dafür, dort Steuern zu erheben, wo Geld sich ohne Arbeit vermehrt. Mal ganz praktisch: Die Summe der von deutschen Banken und Wertpapierhaltern an der Börse umgesetzten Geldes: 240 Billionen. Wenn ich nur eine Billion von den 240 hätte, wäre der Sozialstaat finanziert. Auch das Bedingungslose Grundeinkommen!“ ...'

    '... „Ich glaube, dass sich die klassische Arbeits- und Leistungsgesellschaft wie sie bisher war, langsam verflüchtigen wird, zugunsten einer anderen Vorstellung von Arbeit. Es wird sich nicht alles ändern, aber es wird sich in der Breite viel ändern. Wir müssen unser Verhältnis zur Arbeit daher ändern – nicht dass wir ‚fauler‘ werden, sondern viel sinnbestimmter; dass wir in Ruhe überlegen können: was will ich machen oder ändern. In der Jugend ist der Prozess längst in Gange. Wir müssen jetzt die Strukturen dafür schaffen, damit wir durch die Digitalisierung nicht nur unbeschadet, sondern mit kollektivem Gewinn und zum Segen der meisten durchkommen werden.“ ...'

  84. :
    fontane arbeit
  85. :
    bansky
  86. :
    work

    Selber versuchen mit: "arbeit macht mich"
    google.de

  87. :
    work
  88. : watson.ch:

    Sichere Jobs? Junge Schweizer nehmen den Staat in die Pflicht

    Die meisten Menschen in der Schweiz sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Dies zeigt eine neue Umfrage. Nur etwa die Hälfte aber fühlt sich gut auf die Zukunft vorbereitet. Auch die Jobsicherheit beurteilen die Befragten skeptisch. Viele Junge erwarten Abhilfe vom Staat.

    '... Laut einer Umfrage des Instituts Yougov für das Beratungsunternehmen EY Schweiz sind 86 Prozent der Befragten mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden. ...'

    '... Dazu passt ein weiterer Befund der Umfrage: Viele der befragten Schweizerinnen und Schweizer sind gegenüber einem bedingungslosen Grundeinkommen im Prinzip positiv eingestellt.
    Besonders deutlich ist dies bei jenen der Fall, die die zukünftige Jobsicherheit negativ beurteilen: 61 Prozent glauben, dass das Grundeinkommen sich positiv auf unsere Art zu arbeiten auswirken wird. ...'

  89. : zeit.de:

    Marcel Fratzscher: Was gegen die AfD hilft

    Abschottung und bedingungsloses Grundeinkommen: Die Antworten der Populisten auf unsere polarisierte Gesellschaft sind durchschaubar.

  90. Termin: ab bis 09.06.2019: Berlin:

    Vorbereitungskurs: Ehrenamtliche Sterbebegleitung

    (... würde z.B. für Viele mit einem BGE möglich werden ...)
  91. : sueddeutsche.de:

    Nach dem Ende der Arbeit

    Das bedingungslose Grundeinkommen steht seit Jahren in der Debatte. Manche wollen so die Marktwirtschaft vor Aufständen retten. Andere erhoffen sich einen Anstoß.

    '... Deshalb wäre es für die Bundesrepublik viel sinnvoller, wenn Kindertagesstätten und Altenheime von staatlicher Seite finanziert würden. Nicht als Aufbewahrungsplätze, sondern anregend für die Kinder und angenehm für die Alten. Für Kinder interessiert sich die Gesellschaft. Alte, die nicht das Geld für eine teure Unterkunft haben, verrotten in miserabel ausgestatteten Heimen. ...'

  92. : goethe.de:

    Millennials im FOKUS

    FOKUS pe GERMANĂ bietet eine Plattform für deine Ideen und den Austausch mit einer Community von Millennials aus Deutschland und Rumänien. Millennials im FOKUS ist ein Projekt für zukünftige Journalist_innen oder Schreibbegeisterte, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen wollen. Für Leute, die zeigen wollen, dass ihre Meinung zählt und zu einer interessanten Debatte führen kann. Wir unterstützen Meinungsvielfalt, Diskussion und die innovative Auseinandersetzung mit dem Thema.

    Grundeinkommen
    Finnland testet es, die Schweiz hat es schon abgelehnt. Das Grundeinkommen oszilliert zwischen einer visionären und einer utopischen Vorstellung einer Gesellschaft der Zukunft. Verlangt das Grundeinkommen mehr Freiheit oder mehr Verantwortung? Wie würde die Umsetzung dieses Konzeptes unser Leben beeinflussen?

  93. : welt.de:

    Darum suchen sich Deutschlands reiche Rentner einen Job

    Eine Untersuchung zeigt auf, warum Senioren in Deutschland gerne arbeiten. Es geht dabei nicht ums Geld. Spaß, Kontakt zu anderen Menschen und weiterhin eine Aufgabe zu haben sind die am häufigsten genannten Gründe.
  94. : theguardian.com:

    British people do more than £1tn of housework each year – unpaid

    ONS pegs value of cooking, cleaning and childcare at £1.24tn – almost £19,000 per person

    '... The Office for National Statistics (ONS) released data for 2015 and 2016 on Tuesday estimating the value of the unpaid work undertaken by households, which also included caring for adults at home and driving to work. It said the value had grown every year from 2005 to 2016. ...'

  95. : blick.ch:

    «Kommt die Summe nicht zusammen, ist das Projekt tot»

    Das Experiment mit dem bedingungslosen Grundeinkommen geht in die entscheidende Phase. Bis zum 4. Dezember müssen 6,2 Millionen Franken zur Finanzierung zusammenkommen. Die Projektleiterin hat Vertrauen in ihre All-in-Strategie.
  96. : insm-oekonomenblog.de:

    Grundeinkommen: Warum die Idee so charmant wie ein Erfolg aussichtslos ist

    Das Grundeinkommen ist viel diskutiert und findet in alle politischen Lagern Anklang. Der Finanzierungsbedarf jedoch wäre enorm und die aus einem Grundeinkommen entstehenden gesellschaftlichen Probleme unkalkulierbar.

    '... Denn bei einer derartigen Radikalreform sind selbstverständlich Verhaltensänderungen von Bürgern und Betrieben zu erwarten. Ein massiver Anstieg der Schattenwirtschaft (spart 130 Prozent Preisaufschlag), sinkende Arbeitsanreize in Teilen der Bevölkerung (4.000 Euro Grundeinkommen für eine 4-köpfige Familie, Verdoppelung der ALG-II-Leistungen etc.) und unabsehbare Verwerfungen im Außenhandel (sinkende Nettoproduktionskosten beflügeln des Export – konstante Nettoproduktionskosten des Auslands, aber drastische Mehrwertsteuererhöhungen im Inland erschweren den Import) wären die Folgen. Die Besteuerungsbasis würde folglich erodieren. ...'

    '... Und selbst wenn es gelänge, ein Grundeinkommen einzuführen, läge darin noch lange kein Gewinn an individueller Freiheit, wie das von den Anhängern des Grundeinkommens propagiert wird. Keine neuen Freiheiten, sondern neue Abhängigkeiten wären die Folge. „Befreit“ vom Erwerbszwang würden sich die Betroffenen in die ultimative Abhängigkeit von einem staatlichen Grundeinkommen begeben. ...'

  97. : pressenza.com:

    Interview mit Alvaro Orus, Regisseur des Dokumentarfilms über das Bedingungslose Grundeinkommen

    Seit Anfang September 2018 steht der Dokumentarfilm „BGE - unser Recht zu leben“ mit deutschen Untertiteln zur Verfügung. Die Presseagentur für Frieden und Gewaltfreiheit - Pressenza ist Hauptförderer der Produktion und wir möchten Ihnen anbieten, im Rahmen Ihrer Aktivitäten den Film kostenlos einem interessierten Publikum zur Verfügung zu stellen. Gerne unterstützen wir eine Vorführung medial und es besteht gegebenenfalls die Möglichkeit einer Teilnahme von involvierten Personen zu einer anschließenden Gesprächsrunde.

    youtube.com: RBUI, nuestro derecho a vivir (3 Min)

  98. : slashdot.org:

    Are Universal Basic Incomes 'A Tool For Our Further Enslavement'?

    Douglas Rushkoff, long-time open source advocate (and currently a professor of Digital Economics at the City University of New York, Queens College), is calling Universal Basic Incomes "no gift to the masses, but a tool for our further enslavement."

    medium.com: Douglas Rushkoff: Universal Basic Income Is Silicon Valley’s Latest Scam

    '... When it’s looked at the way a software developer would, it’s clear that UBI is really little more than a patch to a program that’s fundamentally flawed. ...'

    '... To the rescue comes UBI. The policy was once thought of as a way of taking extreme poverty off the table. In this new incarnation, however, it merely serves as a way to keep the wealthiest people (and their loyal vassals, the software developers) entrenched at the very top of the economic operating system. Because of course, the cash doled out to citizens by the government will inevitably flow to them.
    Think of it: The government prints more money or perhaps — god forbid — it taxes some corporate profits, then it showers the cash down on the people so they can continue to spend. As a result, more and more capital accumulates at the top. And with that capital comes more power to dictate the terms governing human existence. ...'

    '... Under the guise of compassion, UBI really just turns us from stakeholders or even citizens to mere consumers. Once the ability to create or exchange value is stripped from us, all we can do with every consumptive act is deliver more power to people who can finally, without any exaggeration, be called our corporate overlords.
    No, income is nothing but a booby prize. If we’re going to get a handout, we should demand not an allowance but assets. That’s right: an ownership stake. ...'

  99. : deutschlandfunkkultur.de:
    Denkfabrik zu Folgen der Digitalisierung

    „Mindestvoraussetzung für kluge Politik“

    Anke Domscheit-Berg im Gespräch mit Dieter Kassel
    Das Bundesarbeitsministerium hat eine „Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft“ geschaffen, die Zukunftslösungen erarbeiten soll. Noch gibt es über das Gremium wenig Konkretes. Netzpolitikerin Anke Domscheit-Berg findet die Idee dennoch gut

    '... Beispielsweise denke derzeit niemand in der Bundesregierung erkennbar über die Frage nach, „was machen wir denn, wenn zum Beispiel autonome Autos kommen und 800.000 Berufskraftfahrer nicht mehr benötigt werden?“ Nicht aus jedem lasse sich einfach ein Software-Ingenieur machen. Man brauche ein verändertes Bildungssystem und neue Ideen für die Absicherung, etwa ein bedingungsloses Grundeinkommen. „Solche Fragen gehören auch in diese Denkfabrik.“ ...'

  100. (!): monde-diplomatique.de:

    Guy Standing: Fünf Lügen

    Mit welchen Argumenten die Rentiers ihre enormen Reichtümer rechtfertigen
  101. : cbc.ca:

    New book makes case for Canadian basic income program

    Evelyn L. Forget is the author of Basic Income For Canadians: The Path to a Healthier, Wealthier Society for All, which will be available Oct. 30. She is a health economist at the University of Manitoba and a contributor with EvidenceNetwork.ca, based at the University of Winnipeg.
  102. : taz.de:

    Knausern für die Rente mit 30

    Sie suchen Glück in Genügsamkeit und sparen, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Die Bewegung stammt aus den USA und verbreitet sich im Netz.

    '... Aber wie soll es rechnerisch gelingen, mit 30, 40 oder 50 in Rente zu gehen statt mit knapp 62 wie im deutschen Schnitt? Vereinfacht gesagt, befolgen die Fire-Anhänger einen Satz: Lebe unter deinen finanziellen Möglichkeiten und investiere die Differenz zwischen Einkommen und Ausgaben. ...'

    '... In den USA firmiert die Strömung unter den Begriffen „Fire“ (kurz für „Financial independence, retire early“) und „Mustachianism“ (nach dem Vordenker, dem Blogger „Mr. Money Mustache“). ...'

    https://frugalisten.de

    https://www.mrmoneymustache.com

  103. : heise.de:

    Warum der "Kampf gegen rechts" die Gesellschaft weiter spaltet

    Vier Thesen zu Faschismus, Flüchtlingskrise und offener Gesellschaft

    1. Gegen rechts zu sein, behandelt Symptome, keine Ursachen
    2. Flüchtende, die es bis an die EU-Außengrenze geschafft haben, sind nicht "mehr wert", als die Zurückgebliebenen in den Elends- und Kriegsgebieten der Welt
    3. Innerhalb des derzeitigen Wirtschaftssystems lässt sich nicht "die Welt retten" - dieses System ist selbst eng mit dem Faschismus verwandt
    4. Mit Existenzangst sieht die Welt anders aus

    '... Menschen mit konkreter Existenzangst und Perspektivlosigkeit haben andere Prioritäten als ihre besser abgesicherten Mitbürger - zu denen viele der Unterzeichner des eingangs erwähnten Demonstrationsaufrufs gehören. Wenn die relativ besser Abgesicherten propagieren, die Menschenrechte seien "unteilbar" und das vor allem auf Flüchtlinge beziehen, dann fragen diejenigen Menschen, die unter konkreter Existenzangst leiden, wo eigentlich die Solidarität mit den Armen im eigenen Land bleibt. ...'

    '... Da die sozialen Schichten, nicht nur in den Internet-Filterblasen, zunehmend getrennt voneinander leben und kaum direkten Kontakt zueinander haben, wird die Kommunikation über solche Gräben hinweg immer schwieriger. Der "Kampf gegen Rechts" ist, in der geschilderten Oberflächlichkeit, ein bestenfalls gut gemeinter Reflex, der aber kein grundlegendes Problem löst - im Gegenteil.
    Die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft, die sich an der Haltung zur AfD festmacht, überlagert den eigentlichen, tieferliegenden Kampf der Reichen gegen die Armen innerhalb der bestehenden maßlosen und zerstörerischen Wirtschaftsordnung - ein Kampf, von dem viele der relativ besser Abgesicherten, ob nun rechts oder links stehend, aber weiterhin nichts wissen wollen. ...'

  104. : brandeins.de:

    Auseinandergelebt

    Von Home-Office bis Teilzeit: Das Arbeitsrecht hat auf viele Fragen der modernen Wirtschaft keine passenden Antworten. Wo die neue Welt mit dem alten Recht kollidiert und wie Lösungen aussehen können, erläutert Tobias Schommer, Fachanwalt für Arbeitsrecht.

    '... In kreativen Berufen gleicht das Aufeinandertreffen von Arbeitsrecht und Arbeitswelt einem Frontalzusammenstoß. ...'

    '... Das Arbeitsrecht stammt aus einer Zeit, in der die Arbeit fremdbestimmt war: Es gab eine Werkbank, ein Fließband und daneben den Chef, der alle antrieb. Das hat in vielen Bereichen der Wirtschaft nichts mehr mit der Realität zu tun. Die Menschen arbeiten heute zu von ihnen bestimmten Zeiten und Orten und viel internationaler. Dafür hat das deutsche Arbeitsrecht keine Lösung. ...'

  105. : ralf-stegner.de:

    Das Bedingungslose Grundeinkommen ist unsozial

    Das Bedingungslose Grundeinkommen ist im besten Falle eine irreführende Utopie und im schlimmsten Falle ein trojanisches Pferd für neoliberalen Sozialabbau. Die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt muss ein wirklich progressiver Sozialstaat der Zukunft anders lösen
  106. : grundeinkommen.de:

    Emanzipatorisches Grundeinkommen als solidarische Perspektive

    Das Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich – B.I.E.N. Austria hat während der Internationalen Woche des Grundeinkommens ein Positionspapier veröffentlicht. In diesem wird das emanzipatorische bedingungslose Grundeinkommen als ein Baustein einer künftigen Gesellschaft gesehen, „in der die Produktion den Menschen dient – und nicht umgekehrt.“

    Positionspapier des Netzwerks Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria 2018 (pdf, 3 Seiten)

  107. : nrwision.de: Technische Universität Dortmund:

    SO NÄMLICH!: Bedingungsloses Grundeinkommen (Audio, 65 Min)

    (BGE ab 18 Min, 25 Sek)
    Macht es Sinn, das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen? Dieser nicht so leicht zu beantwortenden Frage stellen sich Burkhard Asmuth und Matthias Breiderhoff. In ihrem Podcast "SO NÄMLICH!" spielen sie verschiedene Szenarien durch. Unter anderem überlegen sie, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf den Pflegenotstand auswirken würde.
  108. : grundeinkommen-fuer-alle.org:

    GFA-Auto

  109. : zeit.de:

    "Arbeit? Nein danke. Faul sein? Keine Lust!"

    Eine Gesellschaft ohne Arbeit – davon träumt der Aktivist Tobi Rosswog und hat ein Buch darüber geschrieben. Doch wie soll das funktionieren?

    Der Aktivist und Autor Tobi Rosswog plädiert für ein Leben ohne Arbeit. Er meint: Die meisten Menschen würden sich dann schon eine sinnvolle Tätigkeit, die zum Gemeinwohl beiträgt, suchen. Warum, erklärt er im Interview.

    '... Mangel ist ein kapitalistisches Konstrukt. Im Prinzip ist genug da. ...'

  110. : youtube.com:

    Grundeinkommen - Zukunftskonzept oder Utopie? (115 Min)

    Wird Meera Zaremba die SPD vom Grundeinkommen überzeugen oder bewegt Ralf Stegner sie zum Parteieintritt? Wir sendeten live 📡 aus dem Willy-Brandt-Haus.
  111. : taz.de:

    Grüne sägen Hartz IV ab

    Fraktionschef Anton Hofreiter und Sozialpolitiker Sven Lehmann wollen eine andere Grundsicherung. Jobcenter sollen entmachtet werden.

    '... „Menschen gehen einer sinnvollen Tätigkeit nur dann nach, wenn die Bedingungen gut und die Bezahlung fair ist.“ ...'
    (Ist das so? Nur dann werden Menschen tätig?
    Viel Wichtiges und Sinnvolles muß getan werden bei schlechten Bedingungen und sogar ohne Bezahlung.
    Viel Sinnvolles wird auch ohne jegliche Bedingungen getan ... (wr))

  112. : bge-statt-braunkohle.de:

    Sozialverträglicher Braunkohleausstieg?

    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff spricht von 60 Milliarden Euro um den Braunkohle Ausstieg sozialverträglich zu gestalten. „Diese Summe müssten die Industrie und die öffentliche Hand für den Aufbau von Ersatzarbeitsplätzen und eine Verbesserung der Infrastruktur aufbringen“.

    '... Nun ist eben die Zeit für die Braunkohle abgelaufen, die früher durchaus ihre Berechtigung hatte, inzwischen aber überholt ist. Durch ein BGE können solche Umbrüche angstfrei und ohne Druck, möglichst schnell eine neue Erwerbstätigkeit finden zu müssen, vollzogen werden. ...'

    '... Im Gegensatz zu Unternehmen entscheiden Menschen nicht im Hinblick auf eine mögliche Rendite, sondern danach, wie sinnvoll eine Tätigkeit ist. Durch ein Grundeinkommen, könnten sie dies fortan ohne Existenzängste. Dann wären sie freier in ihren Entscheidungen und könnten selbst zum wirtschaftlichen Fortschritt beitragen, auch im Sinne des Umweltschutzes. Somit wäre es nicht nur eine wirtschaftlich durchaus sinnvolle „Investition“, das Geld den Menschen direkt zu geben, statt den Unternehmen. Durch die Absicherung der Menschen würde auch die absolute Machtstellung der Konzerne eingeschränkt. Dies würde insbesondere auch zu einer demokratischeren Gesellschaft führen, die die Menschen tatsächlich aktiv mit gestalten können. ...'

  113. : derbund.ch:

    Dieser Zombie lügt

    Das Rheinauer Experiment untersucht nur, ob die Teilnehmer das Grundeinkommen wollen und inwiefern sie weiterhin arbeiten.

    Das bedingungslose Grundeinkommen soll in der Zürcher Gemeinde Rheinau real getestet werden – mit Unterstützung durch Gemeinderat, Bevölkerung und viel Medienrummel. Dabei ­ wurde es doch 2016 in einer eidgenössischen Volksabstimmung gerade erst mit 76,9 Prozent Nein-Stimmen beerdigt. Für sein schnelles Wiederkehren gibt es eine einfache Erklärung: Es ist ein Zombie – ein untoter Toter.

  114. : philosophie.ch:

    Michael Sienhold: Die kantianische Ethik im Bedingungslosen Grundeinkommen

    Die kantische Ethik und die ethische Haltung hinter dem Grundeinkommen haben viel gemein.

    '... Denn der Vorschlag des Grundeinkommens steht ebenso dafür in der Kritik, bloß Geld zu verteilen, außer Einkommensmangel kein einziges real-weltliches Problem zu lösen und ethisch leer zu sein. Ferner setze das Grundeinkommen ein zu anspruchsvoll idealistisches Menschenbild voraus, das der Realität nicht standhielte.
    Mir ist nun nicht daran gelegen, diese beiden Einwände zu entkräften, sondern zu zeigen, dass die kantische Ethik und die ethische Haltung hinter dem Grundeinkommen tatsächlich viel gemein haben. Sie sind beide prinzipialistisch und legen Wert darauf, zunächst einmal die Voraussetzungen moralischen Handelns anzuerkennen, ohne schon zugleich auch positiv bestimmen zu wollen, was je konkret moralisch gut ist. ...'

    '... Die Bedingungslosigkeit in der Gewährung des Grundeinkommens ist ein Spiegel der kantischen Selbstzweck-Formel des Kategorischen Imperativs, nach der die Freiheit der Person, sich für oder gegen einen Zweck zu entscheiden, von unbedingtem Wert ist. ...'

    '... In diesem Sinne bricht das Grundeinkommen durch seine Bedingungslosigkeit ganz bewusst mit der Tauschlogik von Erwerbsarbeit und Konsum, weil diese Preise haben und daher von bedingtem, relativem Wert sind. ...'

    '... Damit verfügt jede Person über das unveräußerliche Recht, ablehnen zu können, was sie nicht will. Und wie kann man diese Unveräußerlichkeit konsequent realisieren? Indem man das Existenzrecht der Person institutionell unabhängig macht von ihrem je konkreten Wollen und ihrer je konkreten Zwecksetzung. ...'

    '... Das Grundeinkommen institutionalisiert also die Voraussetzung für moralisches Handeln und macht es zum allgemeinen Gesetz, nicht mehr aus existenziellen Gründen tun zu müssen, was man vernünftigerweise nicht denken oder wollen kann. ...'

    '... Auf dieser Existenzgrundlage, mit der sich alle Personen gegenseitig als Selbstzweck achten, können die Personen dann ihre Einzelzwecke konsequenter verfolgen, ohne dass ihre Existenz dabei institutionell auch nur ein einziges Mal gefährdet sein könnte. ...'

  115. : focus.de:

    Arbeitsminister Heil gegen bedingungsloses Grundeinkommen

    '... In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS erklärte Heil: „Diese Gesellschaft darf auch im digitalen Wandel kein gestörtes Verhältnis zu ordentlicher Erwerbsarbeit bekommen.“ Heil betonte, die Politik dürfe nicht zulassen, „dass die Wirtschaft in der Digitalisierung die Gewinne macht und die Verluste in Form überzähliger Arbeitskräfte an den Staat übergibt, der dann mit Grundeinkommen oder anderen Maßnahmen die Aussortierten finanzieren soll“. ...'

  116. : n-tv.de:

    Haben Sie einen Bullshit-Job?

    Ist ein Großteil von uns verdammt, seine Zeit auf der Arbeit mit sinnlosen Tätigkeiten zu verbringen? Diesen Eindruck hat jedenfalls Bestseller-Autor David Graeber. Was ist mit Ihnen?
  117. : oxiblog.de:

    Der Unterschied der Unterhosen

    Plan und Markt sind ein schwieriges Paar. Aber was Märkte können und was Planung nicht kann, lässt sich durch demokratische Experimente herausfinden.

    '... Eine der wichtigsten Entscheidungen in einer demokratischen Planwirtschaft betrifft die Rolle der Märkte: Was soll zentral geplant werden und was soll vielen privaten Produzenten überlassen werden? Angenommen, alle Grundbedürfnisse können in einer demokratischen Planwirtschaft befriedigt werden, für alle öffentlichen und Gemeingüter ist gesorgt, was soll, was kann dann noch zur Ware werden? Wofür brauchen die Menschen noch Geld? Um auf die Märkte zu gehen, die nach kollektivem Wunsch und demokratischer Entscheidung weiterbestehen? Ein bedingungsloses Grundeinkommen bekäme in einer solchen Wirtschaftsordnung einen guten Sinn. ...'

  118. : handelsblatt.com:

    Datensouveränität ist das neue Grundeinkommen

    Das Internet hat uns zu nützlichen Idioten gemacht, die alles von sich preisgeben. Wir brauchen ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell für unsere Daten.

    '... Studien gehen davon aus, dass allein die Daten einer vierköpfigen amerikanischen Durchschnittsfamilie pro Jahr 20.000 Dollar einbringen könnten. ...'

    '... Um diesen neuen Datenmarkt gestalten zu können, brauchen wir entsprechende Institutionen, vor allem solche, die den Anforderungen der digitalen Gesellschaft gerecht werden. Jaron Lanier und E. Glen Weyel haben dafür den Begriff „Mediators of individual data“ (MIDs) vorgeschlagen. Sie verstehen darunter Organisationen, die wie moderne Gewerkschafter oder Treuhänder auftreten, beratend jeden einzelnen von uns beim Handel mit seinen wertvollen Daten unterstützen.
    MIDs sind im Grunde das marktwirtschaftliche Gegenstück zum bedingungslosen Grundeinkommen. MIDs als Vermarktungsexperten von Daten hätten unter anderem auch dafür zu sorgen, dass wir als Datenbesitzer im Alter (wenn unsere Daten weniger wert sind) individuell und selbstbestimmt von unserem „Datenvermögen“ leben können, während das bedingungslose Grundeinkommen uns potenziell von dem „großen Spender“ abhängig macht. ...'

  119. : Sascha Liebermann:

    Bedingungsloses Grundeinkommen – „eine Revolution“?…

    …dieser Ansicht ist offenbar Prof. Dr. Elmar Rieger von der Universität Bamberg, der im Rahmen einer Veranstaltung der MS Wissenschaft mit Raimund Acker, Netzwerk Grundeinkommen, über das BGE diskutiert hat.
  120. : rbb24.de:

    CDU kritisiert Grundeinkommen als "Etikettenschwindel"

    Die Berliner CDU kritisiert das Vorhaben des Senats, im kommenden Jahr ein solidarisches Grundeinkommen zu testen. Jürn Jakob Schultze-Berndt, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, hält die Idee für "Etikettenschwindel". Das Programm sei nicht neu, sondern entspreche der bekannten öffentlich geförderten Beschäftigung.
  121. : nytimes.com:

    In Praise of Mediocrity

    The pursuit of excellence has infiltrated and corrupted the world of leisure.

    '... Yet here in the United States, the wealthiest country in history, we seem to have forgotten the importance of doing things solely because we enjoy them. ...'

    '... Lost here is the gentle pursuit of a modest competence, the doing of something just because you enjoy it, not because you are good at it. Hobbies, let me remind you, are supposed to be something different from work. ...'

    '... In a way that we rarely appreciate, the demands of excellence are at war with what we call freedom. ...'

    '... The promise of our civilization, the point of all our labor and technological progress, is to free us from the struggle for survival and to make room for higher pursuits. But demanding excellence in all that we do can undermine that; it can threaten and even destroy freedom. It steals from us one of life’s greatest rewards — the simple pleasure of doing something you merely, but truly, enjoy. ...'

  122. : greeneuropeanjournal.eu:

    The Environmental Dividend: Greening in Times of Populism

    Environmental taxes advocated by Green parties such as road pricing give rise to social resistance and populist criticism. There is, however, a response to the mistrust of green taxation. Richard Wouters explores the potential of the environmental dividend to drum up support for much needed but controversial green taxes.
  123. : youtube.com:

    "Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!" – Deutsches Theater Berlin (2 Min)

    Reine Spekulation? 2023 tritt Italien aus der EU aus. Die EU gerät ins Wanken. Und natürlich: Kommt die Krise, wird nach Lösungen gefragt. Die einen sehen das Bedingungslose Grundeinkommen als Rettung, die anderen die Abschaffung des Staates und die Autonomie auf künstlichen Inselstaaten auf dem offenen Meer.

    deutschestheater.de: Let Them Eat Money - Welche Zukunft?!
    Ein Stück Zukunft: Nach partizipativen Formaten, in denen Andres Veiel und Jutta Doberstein Wissenschaftler_innen und Bürger_innen zu Workshops zu den Themen Arbeit, Finanzen, Umwelt etc. zusammengebracht haben, entstand nun ein Theaterstück, das sich in der Zukunft mit Vergangenheit beschäftigt: In einem Untersuchungsausschuss wird im Jahr 2028 die Frage nach der Verantwortung für die Ereignisse der Jahre 2018 bis 2028 gestellt. Die EU befindet sich nach dem Austritt Italiens 2023 in einer der größten Krisen ihrer Geschichte. Anlass genug, gegenzusteuern und in der Rest-EU 2024 ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Doch ein ökonomischer Crash ist nicht mehr aufzuhalten. Ist die Ursache in einer zufälligen Verkettung bester Absichten zu finden? Andres Veiel geht es um die Konfrontation mit widersprüchlichen Entwürfen von Zukunft – abseits von Legislaturperioden oder Parteiinteressen. So werden utopische Momente genauso zur Diskussion gestellt wie dystopische. Welche Spuren verfolgen wir? Und welche hinterlassen wir?

  124. : medium.com:

    Basic Income is about much more than Automation

    Basic income and automation are so intertwined in the current zeitgeist, that conversations about one often slip into discussions of the other. The threat of widespread technological unemployment caused by advances in artificial intelligence, manufacturing systems, self-driving capabilities and other technologies that become more cost-effective than human labor is probably the single biggest driver of today’s basic income conversation.
  125. : thenation.com:

    Americans Work Too Much Already

    The Save American Workers Act would do nothing of the sort, but it would force many employees to log more hours.
  126. : deutschlandfunkkultur.de:

    Ohne Gabe keine Gesellschaft

    Geben, nicht Nehmen ist der stärkste Wesenszug des Menschen und hält Gesellschaften zusammen, sagt der Hamburger Soziologe Frank Adloff. In seinem Buch „Politik der Gabe“ setzt er sich für neue Formen des solidarischen Zusammenlebens ein.

    '... Geben entspringt seiner Ansicht nach weder reinem Eigennutz noch reinem Altruismus. Entscheidend sei, dass der Akt des Gebens eine Beziehung stifte, wobei sich unterschiedliche Motive miteinander vermischen. Eigennützige Erwägungen spielten mit hinein, aber genauso gehe es um „Momente von Spontaneität und Freiheit“, um das Gefühl einer moralischen Verpflichtung oder den „Ausdruck einer Zuneigung zu anderen“. ...'

    '... Zentral ist für ihn dabei die Unterscheidung von Gabe und Tausch. Während der Tausch dadurch definiert sei, „dass beide Parteien etwas erhalten“ und man sich vorher quasi vertraglich darüber verständige, „was in welche Richtung fließt“, sei die Gabe stets mit einem Risiko verbunden. Denn hier bleibe „ungewiss, ob etwas zurückkommt, wann es zurückkommt und was dann eigentlich zurückkommt.“ Doch gerade dieses „Moment der Bedingungslosigkeit“ schafft in Adloffs Augen Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Meine These ist, dass es eine Art von Prosozialität, eine Neigung zum Geben gibt. Ohne sie wären wir eigentlich in uns gekehrt, voller Misstrauen und würden uns überhaupt nicht für andere öffnen. Es würde nichts an Gemeinsamem entstehen können.“ ...'

    '... „Dass etwas zu Essen da ist, gekocht wird, dass die Wohnung sauber gehalten wird, dass die Familie sich reproduziert, die Kindererziehung und so weiter – alles klassischerweise Gaben, die in die Erhaltung der Arbeitskraft und in die Reproduktion einfließen, die aber unsichtbar gemacht wurden.“ ...'

  127. : vorwaerts.de:

    SPD-Vize Stegner: Das Bedingungslose Grundeinkommen ist unsozial

    Das Bedingungslose Grundeinkommen ist im besten Falle eine irreführende Utopie und im schlimmsten Falle ein trojanisches Pferd für neoliberalen Sozialabbau. Die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt muss ein wirklich progressiver Sozialstaat der Zukunft anders lösen.

    '... Diese Lösungen sind es, die Existenzängste und soziale Ungleichheit wirksam bekämpfen und den Menschen mehr Freiheit geben. Sie sind aber kleinteiliger und komplexer als jene polierte Kopfgeburt elitärer Praxisuntauglichkeit namens „Bedingungsloses Grundeinkommen“. Gerade deshalb brauchen diese progressiven Ansätze all unsere Unterstützung! Die Geschichte der SPD lehrt uns: Visionen hören auf, ferne Träume zu sein, wenn sozialdemokratischer Gestaltungswille am Werke ist. ...'

  128. : twitter.com:

    I saw a panel discussion a few years back ...

    ... where someone said ‘You don’t have to have basic income.’ in response to the coming wave of technological unemployment. ‘You don’t need basic income?’, the moderator eagerly asked... ’No, you can have blood in the streets instead, choose.’
  129. : adamag.de:

    Was wird aus Sozialstaat und Arbeit?

    von Claus Offe, Maya Razmadze
    Claus Offe ist einer der bekanntesten deutschen Soziologen und Politikwissenschaftler. Seine Studien zu Strukturproblemen im Spätkapitalismus sowie seine jüngeren Interventionen zur europäischen Politik waren und sind maßgebend für kritische Gesellschaftsforschung und linke Politik. Maya Razmadze hat mit ihm über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft gesprochen.
  130. : nachdenkseiten.de:

    Hauptsache Arbeit? Bullshit-Jobs!

    Die neoliberale Umgestaltung der Wirtschaft ist im Kern ineffizient. Der Anthropologe David Graeber greift den Mythos der modernen Arbeit an. Elmar Wigand hat für die NachDenkSeiten Graebers neues Buch „Bullshit-Jobs“ rezensiert.
  131. : nzz.ch:

    Warum Utopia ausgerechnet im Zürcher Weinland liegt

    Rheinau will das Grundeinkommen testen. Warum tickt das Dorf so anders als seine konservativen Weinländer Nachbarn? Wegen der psychiatrischen Klinik, sagt Gemeindepräsident Andreas Jenni, dessen Familie einst ihretwegen hergezogen ist.
  132. : vorwaerts.de:

    Wie das Grundeinkommen die Menschen für die Digitalisierung wappnet

    Die Digitalisierung hat eine gesellschaftliche Umwälzung in Gang gesetzt, auf welche die Sozialpolitik in keiner Weise vorbereitet ist. Um die Menschen für die digitale Zukunft zu wappnen, muss ein Bedingungsloses Grundeinkommen ihnen Sicherheit garantieren.
  133. : meme:

    busshit jobs classification



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