Westfälische Nachrichten:
Keine Zeit mehr für Vertrauen
Darin: "...
Sennett: In Europa brauchen wir Arbeitskonzepte mit Teilzeit-Lösungen.
Wir werden niemals Vollzeit-Anstellungen für alle Arbeitnehmer schaffen können.
Teilzeit und Grundeinkommen sind unsere Zukunft. Die Alternative wäre
strukturelle Jugendarbeitslosigkeit von 25 bis 30 Prozent, die wir schon in Griechenland und Spanien haben.
..."
15.5.2012: radio-frei.de:
Die direkte Demokratie hat zweifellos auch Schattenseiten
Darin: "...
Wie Ihr wisst, bin ich seit Jahren ein überzeugter Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens, und der Zufall
will es, dass vor ungefähr einem Monat eine Volksinitiative lanciert wurde, die die Einführung genau eines solchen
bedingungslosen Grundeinkommens zum Ziel hat. Der Initiativtext ist einfach: «Art. 110a (neu): Abs. 1: Der Bund sorgt
für die Einführung eines bedingungsloses Grundeinkommens. Abs. 2: Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein
menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen. Abs. 3: Das Gesetz regelt insbesondere
die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.» Fertig. Und somit sind wir jetzt eifrig am Sammeln von
Unterschriften. Es braucht 100'000 Stück davon, damit die Initiative zustande kommt; wenn dies der Fall ist, dann müssen
Bundesrat und Parlament darüber beraten und innert nützlicher Frist eine Volksabstimmung dazu organisieren.
Und wenn dann die gewonnen wird, dann geht der Spass erst richtig los, denn eben, die Einzelheiten werden nicht in der
Verfassung, sondern in den entsprechenden Gesetzen geregelt, und dafür ist dann wieder nicht die Bevölkerung zuständig,
sondern das Parlament und der Bundesrat. Allerdings können sich weder das Parlament noch der Bundesrat beliebig
Kapriolen erlauben, denn wenn sie den Volkswillen, wie er während der Abstimmungskampagne und dann im Schlussresultat
zum Ausdruck kommt, einfach missachten, dann drohen sowohl ein Referendum gegen das oder die Gesetze als auch eine
neue Volksinitiative, und dann drohen vor allem massive Verluste bei den nächsten Parlamentswahlen. Aber eben:
Die Sache ist jetzt zunächst mal losgetreten, und eines kann man jetzt schon sagen, nämlich dass sie ganz ordentlich Staub
aufgewirbelt hat. Vermutlich erfuhr dabei eine breite Mehrheit der Bevölkerung überhaupt zum ersten Mal, was so ein
Grundeinkommen überhaupt sein könnte, weil nämlich sämtliche Medien recht ausführlich über das Projekt informierten,
und insofern war die erste Etappe bereits mit großem Erfolg absolviert, bevor auch nur die erste Unterschrift auf dem
Papier stand. – Um die geht es jetzt aber trotzdem, und ich würde mich sehr freuen, Euch in ein paar Monaten über
das Zustandekommen der Initiative berichten zu können. Da würde der eine oder die andere Nasenlöcher machen,
mein lieber Schwan. ..."
Termin: 19.5.2012, 14 Uhr: Zürich:
(BGE-Unterschriften-)
SammlerInnen-Workshop Wie sammelt man Unterschriften?
15.5.2012: pt-magazin.de:
Auch Muhammad Yunus kritisiert westlichen Sozialstaat
Darin: "...
Yunus greift damit auch in die Diskussion um ein "bedinungsloses Grundeinkommen" ein,
das Kritiker als "Rente ab Geburt" glossieren. Ausgerechnet in einem Land wie
Deutschland, in dem es aus der Sicht der meisten Länder dieser Welt seit langem
überhaupt keine (absolute) Armut mehr gibt, ein bedingungsloses Grundeinkommen
einführen zu wollen, ist aus der Sicht eines armen Inders zumindest unverfroren.
..."
15.5.2012:
Empfohlene ReferentInnen für die Woche des Grundeinkommens 2012 (pdf)
Fünf für Veranstaltungen in der Woche des Grundeinkommens (17.09. – 23.09.2012)
empfohlene Keynote Speaker bzw. ReferentInnen des 14. BIEN-Kongresses
in Ottobrunn (bei München) - Grundeinkommens-Weltkongress (14.09. – 16.09.2012)
- aus Indien, Südkorea, Frankreich, Brasilien, Österreich
Diese sind zum BIEN-Kongress in München, d. h., deren Reisekosten
nach Deutschland sind bereits abgedeckt. Insofern eine günstige Möglichkeit,
weitgereiste ReferentInnen für eigene Veranstaltung
(z. B. mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung u. a.) in der Woche des Grundeinkommens
nach dem Kongress zu gewinnen. (Hinweise von R.B. Danke!)
15.5.2012: grundeinkommensblog.blogspot.com:
Der sozialdemokratische Paternalismus einer planwirtschaftlichen Versorgung der Menschen mit Erwerbsarbeit
Darin: "...
Warum aber konzentriert sich die Sozialdemokratie so eisern auf die Erwerbsarbeit
und kaschiert dies zugleich in der vernebelnd allgemeinen Rede von „Arbeit“?
Weil sie mit ihrem erwerbsfürsorglichen Paternalismus letzten Endes das gleiche
Misstrauen in die Autonomie der Bürger setzt, wie auch die „neoliberale“ Kapitalseite.
Sie kann es sich nicht vorstellen, dass Menschen sich mit einem Grundeinkommen von
sich aus, d. h. ohne „Aktivierung“, in die Gesellschaft durch sinnvolles Tätigsein
in welcher Form auch immer „integrieren“ und teilhaben. Erwerbsarbeit dient also
letztlich als ein disziplinarischer Hebel, um auf bevormunde Art sicherzustellen,
dass dies auch wirklich geschieht. Es ist erstaunlich und auf eine perverse Art
auch gekonnt, wie sehr es Hannelore Kraft derzeit gelingt, diesen Paternalismus
hinter ihrer menschelnd-zugewandten Art zu verstecken, wobei ihr allerdings die Möglichkeiten der
Positionierung vor dem Hintergrund der zu bewältigenden Folgen der Finanzkrise erheblich entgegenkommen.
..."
14.5.2012: cicero.de:
Wirklichkeitsfremde Gratis-Komsumenten
Bedingungsloses Grundeinkommen, allgemeine Verfügbarkeit von Wissen und Kultur - das Programm der
Piratenpartei präsentiert eine marxistische Idee von Eigentum, vor allem von geistigem Eigentum.
Solch ein Gratiskonsum hätte weitreichende Konsequenzen. Ein Kommentar von Michael Naumann
13.5.2012: Sascha Liebermann:
Die Würde des Menschen - als solche oder durch Arbeit? Analyse einer NRW-TV-Wahlkampfsendung, mit den NRW-Spitzenkandidaten der Parteien,
in welcher auch über das BGE gesprochen wurde.
Darin: "...
Was ist an der (BGE-)Argumentation von Paul (Pirat) unglücklich,
wenn nicht gar problematisch?
Das BGE wird zu einer Ausgleichs-, einer Kompensationsleistung gemacht. Es ist eine
Reaktion auf die Schwierigkeiten, ausreichend Einkommen über Erwerbstätigkeit zu erzielen,
wenn das Arbeitsvolumen sinkt. Würden aber aufgrund der demographischen Veränderungen auf
lange Sicht, diese Schwierigkeiten verschwinden, so muss gefolgert werden, wäre ein BGE
nicht mehr notwendig.
Das sagt zwar Herr Paul nicht, es wäre jedoch die Konsequenz. [...]
Das Denken in Bedürftigkeiten ist gerade das Elend des heutigen Sozialstaats,
weil es den Vorrang von Erwerbstätigkeit zementiert. Angesichts der bevorstehenden
Bundestagswahl und weiterer Landtagswahlen im nächsten Jahr, wäre es wichtig
herauszustellen, dass gerade das BGE die Würde des Menschen anerkennt,
ohne Wenn und Aber. Gerade deswegen ist es unserer politischen Ordnung gemäß.
..."
12.5.2012: zeit.de:
Die Risiken des Reichtums
Die menschliche Psyche reagiert empfindlich auf Geld.
Es macht nicht glücklich genug – und fördert den Egoismus.
11.5.2012:
wastun.senckenberg.de
Über den Sinn menschlicher Arbeit
Ausstellung im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt vom 2.5.2012 - 16.9.2012 Eine aktuelle Ausstellung über Arbeit in der die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens
offenbar nicht thematisiert wird ...
Ist das einfach ein Versäumniss der Ausstellungsmacher oder ist die BGE-Idee noch zu schwach
verbreitet oder in dem genannten Zusammenhang gar irrelevant? (wr)
11.5.2012: Bundesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt:
Wohlstand Baby! (pdf, 64 Seiten)
Vom guten und schönen Leben
Sozialpolitisches Konzept des Jugendwerkes der AWO (Hinweis von R.E. Danke!)
4.5.2012: youtube.com:
Bedingungsloses Grundeinkommen - Gesellschaft 2.0 - Leben mit dem Grundeinkommen (160 Min)
Vorstellung verschiedener Modelle zur Finanzierung und Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens
Video der Veranstaltung vom 19.11.2011 im Wissenschaftszentrum Kiel
Die Referenten:
Wolfgang Heimann | Konsumsteuermodell
Peter Ziegler | Einkommenssteuermodell KAB
Ronald Blaschke | Netzwerk Grundeinkommen
Dirk-Justus Henschel | Drei-Säulen Modell
Wolfram Otto | Existenzgeld BAG-SHI
April 2012: gemeinschaftliches-steuersystem.de:
Das gemeinschaftliche Steuersystem (pdf, 128 Seiten)
Ein Konzept zur Verwirklichung eines bedingungslosen Grundeinkommens
sowie gerechter Verteilung der innerdeutschen Staatseinnahmen
Eine Weiterentwicklung des Konsumsteuer-Modells von Prof. Götz Werner
konzipiert von Rechtsanwältin Verena Nedden, Fachanwältin für Steuerrecht
4.5.2012: grundeinkommen.ch:
Grundeinkommen im Fernsehen
Darin: "...
Susanne Wiest hat letzte Woche mehrere 10’000 wenn nicht 100’000 Menschen
mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen in Kontakt gebracht.
Die Sendegfässe mögen für die Idee in vielem unpassend sein und doch können
sie genutzt werden. Wir gratulieren und bedanken uns sehr herzlich bei Susanne
für ihre Leistung und dafür, wie sie selbst diese Arbeit reflektiert.
Das bringt die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und viele von uns weiter.
..."
4.5.2012: quotenmeter.de:
Ich kann Kanzler!
Darin: "...
Aber immerhin holte «Ich kann Kanzler!» am Dienstag 2,33 Millionen
Menschen vor die Fernseher – angesichts der späten Anfangszeit um 22 Uhr und
der langen Sendedauer bis nach 23.30 Uhr ein ordentliches Ergebnis.
11,2 Prozent Marktanteil sprangen am Ende für Pilawa und seine Jury heraus –
das Finale 2009 hatte mit 11,5 Prozent auf ähnlichem Niveau gelegen.
..." (Hinweis von C.G. Danke!)
4.5.2012: bundesjugendwerk.de:
"Wohlstand, Baby!" - Sozialpolitisches Konzept des Jugendwerks als Broschüre erschienen
Darin: "...
Das Konzept wurde von einer ganzen Reihe von Gremien, Arbeitskreisen und
Kampagnen begleitet. Auf diese Art und Weise ist es gelungen, kritische
Diskussionen über die Kernaussagen von "Wohlstand, Baby!", nämlich die
Eckpunkte um ein bedingungsloses Grundeinkommen, anzuregen,
aufzufangen und letztlich bis in die Gegenwart hinein aufrechtzuerhalten. ..."
Termin: Montag, 7.5.2012, 20 Uhr: D-10117 Berlin, Auguststraße 69, KunstWerke:
Grundeinkommen, Demokratie, BürgerInnenbeteiligung
Ein Gespräch zwischen Daniel Häni, Susanne Wiest, Johannes Ponader und Dorothee Schulte-Basta
occupied, Termin
Die Autonome Universität ist ein Teilprojekt der Präsenz der Bewegungen
bei der Berlin Biennale, das sich dem Teilen von Fähigkeiten und Wissen, der
Organisierung von Debatten und Diskussionen, dem Zusammenbringen relevanter Ideen
zum weiteren Aufbau der Bewegungen sowie der Stärkung menschlicherer Alltagsstrukturen
widmet. Gerade der richtige
Rahmen um über Grundeinkommen, Demokratie und BürgerInnenbeteiligung zu sprechen.
1.5.2012: spiegel.de:
Am Tag nach der Arbeit von Sascha Lobo
Darin: "...
Dies ist eine Beschwerde, dass zu selten nachgedacht wird, und hier sind die Punkte,
über die nachgedacht werden müsste - und zwar von den maßgeblichen,
politischen und gesellschaftsprägenden Kräften:
- ein bedingungsloses Grundeinkommen, das zudem dem überfälligen Eingeständnis
entsprechen würde, dass die Steuerfinanzierung der Rente unausweichlich scheint
...."
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(siehe Impressum).
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http://www.archiv-grundeinkommen.de bzw. http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de.
Bereden Sie bitte diese Idee mit Freunden, Bekannten, Kollegen, Familie und
fragen Sie (politische) Mandatsträger danach! Eine einfache Möglichkeit zur Befragung finden Sie z.B. bei:
www.abgeordnetenwatch.de
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