22.5.2013: igelity.de:
Offizieller Shop der Piratenpartei Deutschland:
Piratenwahlkampfplakat Bundestagswahl 2013: Susanne Wiest - Grundeinkommen wählen
Bestellung für Gliederungen der Piratenpartei bis 31.5.2013 möglich.
Termin: 22.5.2013, 22.50 Uhr: TV Österreich: atv.at:
Essen oder Heizen - mehr als eine Million Österreicher sind von Armut bedroht
Essen oder Heizen – mehr als eine Million Österreicher sind (laut EU-Sozialbericht) arm
oder von Armut bedroht. Nicht nur Arbeitslose sind betroffen: Knapp 200.000 Österreicher
gehören zu den „working poor“ – trotz Jobs kommen sie nicht über die Runden, besonders
schwer trifft es alleinerziehende Mütter. Wie ist so etwas in Österreich möglich und
was kann man dagegen tun? Die Lösungsvorschläge reichen vom gesetzlichen Mindestlohn
bis zum bedingungslosen Grundeinkommen. Und wie viel Verantwortung soll der Staat tragen?
Gäste:
Daniel Häni, Gründer der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz
August Wöginger, Sozialsprecher ÖVP und ÖAAB-Generalsekretär
Sabine Oberhauser, Gesundheitssprecherin SPÖ
Maria Stern, allein erziehende Mutter dreier Kinder und für rund zwei Jahre in manifester Armut lebend
Franz Schellhorn, Ökonom und Leiter der Denkfabrik Agenda Austria
Im Analysestudio bei Sophia Angelides ist Christoph Bacher aus der "News"-Chefredaktion.
7.5.2013: ingenieur.de:
Digitale Arbeitswelt: Es geht an den weißen Kragen
Computer machen Mitarbeiter in immer mehr Branchen überflüssig.
Experten sehen sogar die Gefahr, dass Computerprogramme die Jobs von Managern, Ärzten,
Ingenieuren, Anwälten, Bankern und anderen Wissensarbeitern übernehmen.
Das geht aus einer Studie des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge hervor.
25.10.2012: theatlantic.com:
Moshe Y. Vardi:
The Consequences of Machine Intelligence
If machines are capable of doing almost any work humans can do, what will humans do?
Termin: 14.9.2013, 13 Uhr: Berlin, Neptunbrunnen:
Grundeinkommen ist ein Menschenrecht!
Zusagen: 4037
Teilnahme unsicher: 3815
Eingeladene Personen: 77986
19.5.2013: stuttgarter-nachrichten.de:
Am Weißenhof soll es Geld regnen
Eine Kunstaktion der besonderen Art wird sich in den kommenden Tagen auf dem
Campus der Kunstakademie ereignen: Die Studentin
Marie Lienhard wird um fünf Uhr morgens,
also zum Sonnenaufgang, 100 Zehn-Euro-Scheine in einem Wetterballon in die Stratosphäre
schicken. In einer Höhe von etwa 30 Kilometer wird der Ballon aufgrund des fehlenden Umgebungsdrucks
platzen und so die Geldscheine freigeben, die sich dann wieder auf den Weg Richtung Erde machen.
20.5.2013: infonetz.org:
Piraten Österreich:
BGE-Rechner
Rechne dir dein Einkommen mit BGE aus!
18.5.2012 (!; bereits letztes Jahr): Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Frank Rieger:
Roboter müssen unsere Rente sichern
Darin: ' ...
Löst man sich aber von dem Dogma, dass nur essen soll, wer sein Brot selbst erarbeitet,
so ergibt sich eine überraschende Möglichkeit der Zukunftsgestaltung, die jedoch ein
grundlegendes Umdenken erfordert. Die derzeitige Finanzierung unseres Gemeinwesens beruht
größtenteils auf der Besteuerung von menschlicher Arbeit und menschlichem Konsum. Dieses
Prinzip ist tief in die Fundamente unserer Gesellschaft zementiert und
bildet quasi eine der Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft im Sinne des „Rheinischen Kapitalismus“.
[...]
Die Alternative: ein schrittweiser, aber grundlegender Umbau der Sozial- und Steuersysteme hin
zur indirekten Besteuerung von nichtmenschlicher Arbeit und damit zu einer Vergesellschaftung
der Automatisierungsdividende. Wenn es gelingt, Deutschland kompatibel mit der nächsten
Technologiewelle zu machen, wenn die Struktur unserer Steuer- und Sozialsysteme so gestaltet
wird, dass mehr Automatisierung zu mehr realem, fühl- und messbarem Wohlstand für alle im Lande
führt und dadurch der soziale Frieden langfristig erhalten bleibt, stellt dies einen
Wettbewerbsvorteil von historischen Dimensionen dar. Sobald Automatisierung nicht mehr mit
angezogener Handbremse - dem sprichwörtlichen Heizer auf der Elektrolokomotive - stattfindet,
weil automatisch alle von den Produktivitätsfortschritten profitieren, sind moderne Wunder möglich.
[...]
Der Weg dorthin ist keine Selbstverständlichkeit und erfordert nicht nur erhebliche
Investitionen in technische und soziale Forschung und Entwicklung. Wenn es aber erst
einmal einen Konsens gibt, der darauf fußt, dass die Automatisierungsdividende vergesellschaftet
wird, dass dies der Weg in
die Zukunft ist und alle davon profitieren, wäre Deutschland in einer beneidenswerten Position.
[...]
Arbeit ist für die meisten Menschen nicht nur Broterwerb, sie trägt auch einen
erheblichen Teil zum Selbstwertgefühl und zur Strukturierung des Lebens bei. Ohne
regelmäßige, möglichst sinnvolle Tätigkeit leiden viele Menschen schnell unter
Depressionen und Langeweile. Es gilt also auch, den individuell empfundenen
Bedeutungsverlust bei der eigenen Niederlage im Rennen gegen die Maschinen
aufzufangen und zu heilen. Dazu gehört nicht nur die finanzielle Absicherung,
sondern auch das Angebot sinnvoller Beschäftigung. Zu tun gibt es eigentlich genug,
gerade bei am Markt nicht adäquat honorierten Tätigkeiten
im sozialen Bereich, in Kunst und Kultur, bei der Revitalisierung von Landschaften und Städten.
... '
16.5.2013: weser-kurier.de:
Theaterprojekt „Bedingungsloses Grundeinsingen“ zu Gast in der Schwankhalle
mit Bernadette la Hengst
Darin: '...
Witzig wurde es bei einem Couchgespräch zwischen Frau freier von Zeit,
Manfred Penny und Herrn Doktor Arbeit. Das Publikum konnte sich das Lachen nicht
verkneifen, als Doktor Arbeit über Frau Zeit herfiel und sie in verschiedenen Stellungen
über das Sofa drückte. Noch viel eindeutiger hätte man diesen Punkt wohl nicht darstellen
können, und dem Publikum gefiel das skurrile Schauspiel. "Ich weiß gar nicht, warum ich
mich immer darauf einlasse", überlegte die Zeit unter der Arbeit liegend. "Alle wollen
immer mehr von mir", seufzte die Zeit, gespielt von Bettina Grahs.
"Das kann ich verstehen", sagte einleuchtend das Geld, das Claudia Wiedemer spielte. ...'
10.5.2013: monde-diplomatique.de:
Gründe für ein Grundeinkommen
Das Thema eines bedingungslosen Grundeinkommens ist mit der europäischen
Krise wieder akut geworden. Die Linke ist gespalten: Die einen warnen vor staatlichem Garantismus,
die anderen begrüßen es als Voraussetzung einer freien Lebensgestaltung.
Darin: '...
Wir arbeiten und bekommen dafür Geld. Dieser Zusammenhang ist in unseren Köpfen
so fest verankert, dass jemand als nicht ganz bei Trost gilt, wenn er diese Ordnung
der Dinge zu ändern gedenkt. Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, was
bedeutet, dass jeder unabhängig von einer bezahlten Tätigkeit so viel Geld bekommt, dass
es zum Leben reicht, erscheint nachgerade absurd. Wir sind immer noch überzeugt, dass wir
einer kargen, unwirtlichen Natur
die Mittel für unseren Lebensunterhalt abringen müssen. Doch die Realität sieht anders aus. [...]
Die erste Auswirkung eines Grundeinkommens wäre, dass die Arbeitslosigkeit als
Problem verschwindet - und zwar als gesamtgesellschaftliches Problem wie als Ursache
individueller Ängste. Der Staat würde das Geld einsparen, das er heute dafür aufbringt,
um tendenzielle Vollbeschäftigung zu erreichen.
Es gäbe keine Rechtfertigung mehr für Geschenke an Unternehmen, um sie zu Einstellungen zu bewegen. [...]
Das Grundeinkommen, wie es sich die Liberalen vorstellen, ist zu gering, als
dass jemand ohne Arbeit davon leben könnte. Es wirkt wie eine Subvention für die Unternehmen
und ist nur eine von vielen Initiativen zum Abbau des Sozialstaats, was etwa an Milton Friedmans
Idee einer negativen Einkommensteuer deutlich wird. Nach den Vorstellungen der Linken hingegen
muss die Höhe des Grundeinkommens ausreichen, um den Lebensunterhalt zu sichern -
obwohl natürlich die Definition eines "ausreichenden" Einkommens schwierige Fragen aufwirft. [...]
Daraus folgt, dass das Grundeinkommen bei vielen Menschen auch das Verhältnis zur Arbeit,
zum Konsum und zu den Mitmenschen verändern würde - und aufgrund eines gewissen Ansteckungseffekts
auch bei den Menschen, die sich für die bezahlte Arbeit entschieden hätten. Allerdings müsste die
Gesellschaft dann auch neue Formen der Sozialisation entwickeln, damit das ganze Modell nicht
tendenziell den Rückzug ins Private begünstigt. Denn das würde
vor allem für Frauen die Gefahr verstärken, dass sie an den heimischen Herd zurückgeschickt werden. [...]
Das Grundeinkommen soll in erster Linie allen Menschen das Existenzminimum sichern,
in den Ländern des Nordens ebenso wie im ärmeren Süden, wo die Idee auch ihre Anhänger hat.
Ganz allgemein ist davon auszugehen, dass seine Einführung die wirtschaftlichen Aktivitäten
in den Entwicklungsländern stimulieren und in den reicheren Ländern
leicht dämpfen würde. Das macht die Idee übrigens auch für die Umweltschützer interessant. [...]
In den westlichen Gesellschaften würde die Durchsetzung eines Grundeinkommens die
Möglichkeit eröffnen, Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, Erwerbsarmut
("working poor") und die wachsende Wohnungsnot zu überwinden. Für viele Beschäftigte
würde das auch die Befreiung von physischen und psychischen Belastungen bedeuten.
Aber es würde den Kapitalismus nicht zu Fall bringen. Und es würde die Ungleichheit selbst
dann nicht beenden, wenn zugleich eine Einkommensobergrenze eingeführt wird [...]
Aus Sicht der Gewerkschaften und der linken Parteien erscheint die Entkoppelung von Arbeit
und Einkommen mittlerweile als ein
gefährlicher, ja sogar ketzerischer Weg. So schreibt etwa der Ökonom Jean-Marie Harribey,
Mitglied von Attac, die Arbeit sei "ein wichtiger Träger der gesellschaftlichen Integration,
ob es uns passt oder nicht". Erst durch Arbeit werde das Individuum "vollständig
zum Menschen, Produzenten und Bürger".
Tatsächlich ist aber gerade die Verteidigung der Arbeit bei manchen Verfechtern
des Grundeinkommens ein zentrales Motiv. Sie sehen darin ein Mittel, die Arbeitsbedingungen
zu verbessern und einen fundamentalen Zwiespalt aufzuheben. [...]
Dieses Argument vermag zwar die Vorstellung von nutzlosen "Hilfeempfängern" und Faulenzern,
die von der Arbeit anderer leben, als haltlos zu entlarven. Doch damit ein Grundeinkommen
zu rechtfertigen, ist eine Falle, wie André Gorz richtig erkannt hat: "Man bleibt so auf der
Ebene des Arbeitswerts und der Produktivität gefangen."
Für Gorz hat ein "Existenzgeld … nur dann Sinn, wenn es nichts fordert und nichts entlohnt".
Es soll ganz im Gegenteil "die Schöpfung von nicht zu vergeldlichendem Reichtum" ermöglichen.
Man muss sich also keineswegs auf den "general intellect" berufen, um ein Grundeinkommen theoretisch
zu rechtfertigen. Einer seiner ersten Verfechter, der angloamerikanische Revolutionär Thomas Paine,
begründete es in seiner 1796 erschienenen Schrift "Agrarian Justice" als gerechte Entschädigung
dafür, dass sich einige wenige die Erde angeeignet haben, die eigentlich allen gehören sollte. ...'
Termin:
Grundeinkommen? Bedingungslos? (Wie) Kann das funktionieren?
Diskussion mit Katja Kipping, Parteivorsitzende der LINKEN
Donnerstag, 23. Mai, 19:30 Uhr
Hotel Restaurant „Im Winkel“, Langenmoor 41, 25335 Elmshorn
Die Frage, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen ist sicherlich eine der
drängendsten Fragen der Gegenwart. Immer mehr Menschen können nicht von ihrer Arbeit
leben. Gleichzeitig werden die, die keine Erwerbsarbeit finden, durch ein repressives
System von Maßnahmen bedrängt, werden gezwungen, selbst unter erniedrigenden Bedingungen zu leben.
Für viele Menschen ist ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ ein Weg aus der Misere.
Sowohl von liberaler Seite als auch von links werden unterschiedliche Modelle in
die Diskussion geworfen. Ebenso gibt es Kritik, sowohl von konservativer als auch von
gewerkschaftlicher Seite.
Diese spannende Debatte wollen wir zum Anlass nehmen, mit Katja Kipping an diesem Abend zu diskutieren:
Welche Konzepte des „Bedingungslosen Grundeinkommens“ gibt es? Wie kann es zu mehr
sozialer Gerechtigkeit und Emanzipation in unserer Gesellschaft beitragen? Zementiert
es den Kapitalismus oder weist es über ihn hinaus, in Richtung einer Gesellschaft
der Freien und Gleichen? Wie verhält sich diese Diskussion zu Forderungen nach Einführung
eines Mindestlohns und Arbeitszeitverkürzung?
Nach einem einführenden Beitrag von Katja Kipping gibt es breiten Raum für Fragen,
Beiträge, Anmerkungen, Kritik und Anregungen, kontrovers und miteinander.
Eine Veranstaltung der LINKEN. Kreis Pinneberg
16.5.2013: grundeinkommen.ch:
Buddistischer Mönch ruft zum Grundeinkommen auf
Aufruf: Ein Weg in eine zukünftige Denk- und Lebensweise
"... In der Schweiz haben wir zurzeit durch die eidgenössische Volksinitiative
«Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» die einmalige Chance, unsere Zukunft
(für alle) menschenwürdiger zu ändern, das veraltete materialistische Denken
hinter uns zu lassen und neue, zukünftige Wege zu gehen! [...]
Warum arbeiten wir? Was bezeichnen wir als «Arbeit»?
Beim Wort «Arbeit» denken viele nur an Erwerbsarbeit, ans Geldverdienen.
Ein grosser Teil der Menschen ist leider gezwungen, einer Erwerbstätigkeit
nachzugehen, die man eigentlich nicht wirklich tun will, weil das, was man gerne
arbeiten würde schlecht oder gar nicht bezahlt wird. Dass man seinen «Traumjob»
ausüben darf ist bei weitem nicht die Norm.
Ich mag ein leidenschaftlicher Mönch sein – aber kann ich davon auch leben?
Für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist aber auch viel andere Arbeit erforderlich,
wie zum Beispiel die unbezahlte Haus- und Familienarbeit, welche häufig von Frauen gemacht wird.
Viele Menschen sind heute ohne Entlöhnung freiwillig tätig, besonders im sozialen Bereich.
Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre dies vermehrt möglich.
Arbeit und Einkommen sollten deshalb (mindestens teilweise) voneinander getrennt werden,
ganz anders organisiert werden.
..."
14.5.2013: bgekoeln.ning.com:
Henrik Wittenberg:
Piratenpartei und Grundeinkommen - vom Kurs abgekommen?
Darin: "...
Die Einführungsmethode »Sockeleinkommen« an den Idealen und Ansprüchen des
Netzwerk Grundeinkommen – oder der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung« –
zu messen, halte ich in dieser Form nicht für zielführend.
Wenn mir irgendjemand 2009 erzählt hätte, dass ich bald eine Partei wählen kann,
die mit konkreten Forderungen nach einem BGE bei Landtagswahlen antritt, darauf in
Parlamente gewählt wird und zu guter Letzt mit Vorstellungen zur Umsetzung eines BGE in den Bundestag
einziehen will, dann hätte ich dies – als Befürworter eine Utopie! – mit
Sicherheit als Spinnerei abgetan …
Meiner Meinung nach hat die Piratenpartei ihr Möglichstes getan, um das BGE in der
deutschen Parteienlandschaft zu verankern und um gleichzeitig den Weg für eine parlamentarische
Debatte durch die Forderung nach Einsetzung einer Enquete-Kommission zum
Thema Grundeinkommen frei zumachen. ..."
14.5.2013: Netzwerk Grundeinkommen:
Das Grundeinkommen der Piraten: Ein Angebot an die Grundeinkommensbewegung?
Darin: "...
Dabei fällt auf, dass die Piraten unterschiedliche Ansätze der Grundeinkommensbefürworter
gemeinsam denken und vereinen. Sie beschließen ein Grundeinkommen, partiell und schrittweise
eingeführt, über die Einkommen- und die
Mehrwertsteuer finanziert, und konkretisieren die Forderungen zusätzlich nicht nur
deutschland- sondern auch europaweit.
Das „Sockeleinkommen“ als partielle, sofortige Einführung wird ausgewogen und seriös
finanziert. Es erfordert eine Reform sowohl der Mehrwertsteuer als auch der Einkommensteuer
und enthält noch zwei weitere Steuerarten, die so noch nicht erhoben werden und nebenbei
in der Lage sind, die ausufernden Finanzmärkte einzudämmen. [...]
Im Konzept der Piraten fehlt vorerst einzig die Verknüpfung des Grundeinkommens
mit einer Lösung der ökologischen Probleme, beispielsweise durch einen Ökobonus.
Vielleicht will man sich ja mittelfristig die Chance bewahren, nicht die einzige
Partei „pro Grundeinkommen“ im Bundestag zu werden. Die Anschlussfähigkeit für
andere ist mit diesem Konzept auf jeden Fall gegeben.
Freiheit, Gleichheit und Verständlichkeit sind erst einmal auf den Weg gebracht.
..."
Termin: 24. - 26.5.2013: TU Berlin:
www.umverteilen-macht-gerechtigkeit.eu
Der Kongress
Gigantischer privater Reichtum und wenige Superreiche auf der einen,
dramatisch zunehmende Armut und leere öffentliche Kassen auf der anderen Seite –
diese Wirklichkeit gefährdet unsere Gesellschaft
und ist die Lunte am Pulverfass der Eurokrise. Über diese Entwicklungen müssen wir sprechen...
12.5.2013: welt.de:
Thomas Straubhaar:
Warum ein Grundeinkommen gut zu den Piraten passt
Der deutsche Sozialstaat kann nicht weiter machen wie bisher. Der Vorstoß der Piraten in Richtung bedingungsloses
Grundeinkommen trägt einem Wandel Rechnung, der fundamental und unumkehrbar ist.
Darin: "...
Es ist kein Zufall, dass sich gerade die Piraten für das Grundeinkommen aussprechen.
Die Jungen wissen genau, dass sie diejenigen sein werden, die in den kommenden Dekaden
auslöffeln müssen, was ihnen die alte Generation (ungefragt) eingebrockt hat. Ihnen ist
klar, dass sie die Verlierer sein werden, wenn an einem Sozialstaat festgehalten wird,
der nicht nachhaltig finanziert ist, weil er auf einem Weltbild basiert, das Vergangenheit ist.
[...]
Das Grundeinkommen ist auf die Zukunft ausgerichtet. Es sorgt dafür, dass alle – unabhängig,
ob Säugling oder Greis – lebenslang eine auf der Höhe des soziokulturellen Existenzminimums
liegende staatliche Transferzahlung erhalten, die ohne Bedingung, ohne Gegenleistung, ohne Antrag und
damit ohne bürokratischen Aufwand als sozialpolitischer Universaltransfer ausbezahlt wird.
[...]
Das Menschenbild des Grundeinkommens geht von mündigen Bürgern aus, die bereit sind,
selbstverantwortlich ihr Leben in die Hand zu nehmen. Die eben nicht Sozialschmarotzer
sind, die nichts lieber wollen, als auf Kosten anderer in sozialen Hängematten zu liegen.
Das Grundeinkommen erkennt an, dass Menschen größere Risiken einzugehen bereit sind,
wenn sie gegen ein Scheitern grundversichert sind. Dass der Mensch nicht ein notorischer
Drückeberger ist, sondern sich immer in irgendeiner Form nützlich machen will. Dass Menschen nach
Anerkennung streben und soziale Wesen sind, bereit, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
[...]
Das Grundeinkommen ist ein zutiefst individualistisches Konzept. Deshalb passt es so gut zu
den Piraten. Weil das Grundeinkommen bedingungslos gewährt wird, verzichtet es auf jeglichen Paternalismus.
Niemand macht Sozialtransfers an bestimmten Verhaltensweisen, Lebens- oder Familienformen fest.
[...]
Die Höhe des Grundeinkommens festzulegen, ist eine politische Entscheidung.
Dabei gilt ein äußerst einfacher ökonomischer Zusammenhang: Ein hohes Grundeinkommen
bedingt hohe Steuersätze, ein niedriges Grundeinkommen ermöglicht tiefe Steuersätze.
Hohes Grundeinkommen und hohe Steuersätze verringern
den Anreiz zu arbeiten, tiefes Grundeinkommen und tiefe Steuersätze verstärken den Anreiz zu arbeiten.
[...]
Das Grundeinkommen ist nichts anderes als ein Steuerfreibetrag in Höhe des Existenzminimums –
so wie er bereits heute in Deutschland allen gewährt werden muss.
[...]
Wieso sollte es nicht auch in Deutschland möglich sein, der
Bevölkerung die einfache Logik eines bedingungslosen Grundeinkommens zu vermitteln? ..."
11.5.2013: walbei.wordpress.com:
Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen auf gutem Weg
Darin: "...
Man wird über Arbeit und Einkommen diskutieren, über Leistung und deren Lohn.
Man wird den Sozial- und Wohlfahrtsstaat gedanklich auseinandernehmen und neu wieder
zusammensetzen. Auch das Steuersystem wird nicht verschont bleiben. Die Finanzierbarkeit
des Grundeinkommens wird für rote Köpfe sorgen. Und vielleicht wird sogar der Sinn des
Lebens und der Arbeit, des Tätigseins zur Sprache kommen. Selbst wenn sie an der Urne scheitert,
wird die Initiative ihre subtile, aber dauerhafte Wirkung entfalten – über die Grenzen der Schweiz hinaus.
..."
11.5.2013: Rheinische Post:
Sozialflügel der Union wirbt für ein Grundeinkommen
'... "Der Abbau von zwei Millionen Arbeitslosen in Deutschland seit 2005 ist nicht
allein der Agenda 2010 geschuldet", lautet die Bilanz der Arbeitnehmergruppe. An dieser
Stelle gebe es eine "fast schon religiöse Überhöhung der Hartz-Reformen", schildert
Uwe Schummer.
Zentral für den Abbau der Arbeitslosigkeit seien auch die Senkung der Lohnzusatzkosten, das
duale Ausbildungssystem und die massive Steigerung der Ausgaben für Bildung und Forschung
als Innovationstreiber für neue Märkte.
Heute gehe es nicht mehr um eine Abschreckungsstrategie und Massenarbeitslosigkeit,
sagt Schummer, sondern um die Frage, wie sich in der demografischen Entwicklung mehr
Potenziale für den Arbeitsmarkt nutzen ließen. Die Arbeitnehmergruppe spricht sich für ein
"aktivierendes Grundeinkommen" aus: "Wir sollten die verschiedenen Unterstützungsleistungen
wie das Sozialgeld und die Kosten der Unterkunft zusammenfassen und diese mit einem
obligatorischen Qualifizierungs- oder Beschäftigungsangebot kombinieren", erläuterte Schummer. ...'
9.5.2013: klaus-egger.blogspot.com:
Bedingungsloses Grundeinkommen - Kann das gut gehen?
"... Bedingungsloses Grundeinkommen – als ich dieses Wort das erste Mal hörte,
bekam ich Bauchweh. Als Unternehmer bin ich es gewohnt, die Ärmel hochzukrempeln und
anzupacken. Das „Leistungsprinzip“ ist etwas, mit dem ich mich identifizieren kann.
Und alles in mir sträubte sich dem Gedanken, ohne Bedingungen einfach
monatlich Geld zu bekommen. Jeder. Alle. Aber die Zeiten sind nicht mehr wie sie mal waren. ..."
7.5.2013: salzburg.com:
Grillo könnte Letta doch unterstützen
Darin: "... Wenn die Regierung etwa für ein bedingungsloses Grundeinkommen, für die
finanzielle Unterstützung von kleinen Unternehmen, für die Bekämpfung von Korruption ist,
dann stehen wir auf jeden Fall zur Verfügung", erklärte Grillo. Die vom Sozialdemokraten
Letta angeführte Regierung spreche zwar jetzt über diese Dinge,
schränkte Grillo ein, es sei aber abzuwarten, ob sie diese sich auch tatsächlich einführen werden. ..."
7.5.2013: infosperber.ch:
SRF zieht Arena-Männerrunde vors Bundesgericht
Eine Arena über das bedingungslose Grundeinkommen darf Frauen nicht
ausschliessen, hatte die Beschwerdeinstanz UBI entschieden.
7.5.2013: re-publica.de: Berlin:
Why Hackers Should Be Fed (Warum Hacker gefüttert werden sollten)
Was bleibt von den Ideen und Idealen freier Arbeit, von Free Software und
Freiem Wissen, wenn Menschen im Rennen gegen Maschinen, sowie Menschen im Rennen
gegeneinander bestehen müssen? Wie kann Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe
heute noch gesichert werden? – Wir stellen zwei Konzepte vor:
Freelancer-Solidarität mit Joel Dullroy & das bedingungslose Grundeinkommen mit Matthias Spielkamp.
3.5.2013: gegenblende.de:
Die Debatte um das Grundeinkommen
Bundesweit haben sich über 50 Gewerkschaftsmitglieder aus allen Gliederungen des
DGB zusammen gefunden, den Diskussionsprozess
innerhalb der Gewerkschaften mit einer Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen anzustoßen.
5.2013: Le Monde diplomatique:
Rupees in your pocket
An experiment in paying villagers in one of India’s poorest states an unconditional
basic income has been successful enough to change the government’s thinking.
5.5.2013: jungle-world.com:
Alles kann, nichts muss
Während sich eine neue Generation von Arbeitenden angeblich faul zurücklehnt, zieht das bedingungslose Grundeinkommen Hass auf sich.
Wieso eigentlich?
Darin: "...
Mal ehrlich, wovon sollen wir denn leben, wenn keiner mehr arbeiten gehen muss?«
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verleitet selbst vernünftige Leute dazu,
solche Fragen zu stellen. Was versteckt sich hinter der weit verbreiteten Angst,
durch allgemeine finanzielle Absicherung würde die Arbeitsmoral untergraben, die
Wirtschaft stagnieren, das Wachstum schwinden,
Verwahrlosung um sich greifen und schließlich die Zivilisation in Trümmer fallen? ..."
2.5.2013: paperblog.com:
Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen
Darin: "...
Ins Leben gerufen wurde diese kuriose Aktionstag von der Liga für Kampf und Freizeit,
hinter der die Berliner Literatengruppe „Die Surfpoeten“ steht. Unter dem Motto „Wir haben Zeit“
wird dazu aufgerufen, gegen den Zwang zur Lohnarbeit, gegen sinnentfremdete und
unterbezahlte Arbeit auf die Straße zu gehen und öffentlich Stellung zu beziehen. ..."
30.4.2013: zeit.de:
Film "Frohes Schaffen"
Arbeit ist mehr als Broterwerb, sie ist Religion geworden. Regisseur Konstantin Faigle will das ändern
und hat einen Dokumentarfilm gedreht, der die Arbeitsmoral senkt.
Darin: "...
Frohes Schaffen ist ein witziger Film, der einem die Lust auf sinnentleerte Erwerbsarbeit
nimmt und anregt darüber nachzudenken, welche Tätigkeiten wirklich sinnhaft sind. ..."
Absage der Teilnahme von Ralph Boes an der Sendung
Darin: "...
Durch die Art, wie sie mich ankündigen, erzeugen Sie ein völlig unzutreffendes Bild.
Sie bedienen das Klischee, dass Menschen, die im Konflikt mit dem Jobcenter sind, keine Lust zum Arbeiten haben.
Unter diesen Umständen und vor dem Hintergrund, dass unsere Vorabsprache ganz anders verlaufen ist,
sage ich den Termin morgen ab. ..."
Termin: 3.5.2013, 19.30 Uhr: Dresden:
Podiumsdiskussion:
Grundeinkommen
u.a. mit Hermann Binkert
1.5.2013: handelszeitung.ch:
Löhne und Renten im Zentrum der Mai-Feiern
1:12-Initiative und bedingungsloses Grundeinkommen gehören zu den zentralen Themen bei den 1.-Mai-Veranstaltungen.
29.4.2013: derbund.ch:
«Der Mensch sucht Betätigung, er ist kein Wesen, das nur fernsieht» Interview mit Götz Werner
Darin: "...
Es bekäme also nicht jeder automatisch 1000 Euro.
GW: Doch, praktisch schon. Das Grundeinkommen kommt aber nicht oben drauf, sondern
ist substitutiv. Es wächst in die bestehenden Einkommen hinein. Die Menschen haben
alle schon ein Einkommen, sonst könnten sie nicht leben. Es geht also darum, einen
Teil des Einkommens verfassungsrechtlich
abzusichern, um auch unabhängig von einem Erwerbsarbeitsplatz leben zu können. [...]
Steckt hinter der Idee dieses Grundeinkommens auch die These des Soziologen Ulrich Beck,
wonach uns die Arbeit ausgeht?
GW: Die alte Arbeit, die Arbeit an der Natur geht uns aus, aber es gibt andere Arbeit.
Früher gab es viel Arbeit an der Materie. Diese Arbeit nehmen uns heute weitestgehend
Maschinen ab. Heute sind wir eine arbeitsteilige Dienstleistungsgesellschaft,
wir haben viel Arbeit in der Bildung, Kunst, Kultur, im Sozialen. ..."
29.4.2013: spiegel.de:
Maschinen verdrängen Menschen
Darin: "...
Es gibt wenige Orte auf der Welt, die so technologiefreundlich und fortschrittsgläubig
sind wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Aber ausgerechnet von hier
kommt nun eine eindringliche Warnung: Die digitale Revolution wird zum globalen Problem
für die Arbeitsmärkte, denn sie vernichtet Jobs schneller als sie neue schafft.
Die Folge: Dauerhaft höhere Arbeitslosigkeit und sinkende Löhne - wie in den USA
bereits jetzt der Fall. Es droht "eine tektonische Verschiebung in der Arbeitswelt",
warnt Andrew McAfee, Direktor am Center for Digital Business des MIT. ..."
28.4.2013: hams-online.de: Die Harke am Sonntag:
500 Euro Grundsicherung für jedes Kind
Bürgerinitiative Grundeinkommen und Diakonisches Werk zeigten Wege aus der Kinderarmut auf
28.4.2013: Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Vollbeschäftigung? Unglaublich aber wahr
Die Vollbeschäftigung kommt, auch wenn auf den ersten Blick vieles dagegen spricht.
Wir widerlegen die zehn wichtigsten Einwände gegen die optimistische Prognose.
27.4.2013: Alb Bote:
"Es braucht einen historischen Moment"
Das Motto des evangelischen Kirchenbezirkstages "Soviel du brauchst" passte gut zur Auftaktveranstaltung am Donnerstagabend.
Grünen-Politiker Thomas Poreski sprach zum Thema Grundeinkommen.
26.4.2013: derstandard.at:
"Eine Initiative gegen Faulheit"
Der Basler Unternehmer Daniel Häni ist Motor der
Volks-Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz
23.4.2013: Eine Mail:
"... Hallo liebes BGE-Archiv Team,
ich habe bei (Mathe) Prof. Spannagel aus Heidelberg einen Gastbeitrag zum Thema
Online-Vorlesungen und Lebenslanges Lernen veröffentlicht. Dabei habe ich auch den
Bezug zum Grundeinkommen mit hineingebracht:
„Für Studenten würde sich einiges ändern, da BAföG, Studienkredite, Büchergeld
(und anderer bürokratischer Kleinkram) wegfallen und (für alle) durch ein lebenslanges
(bescheidenes, aber menschenwürdiges) Grundeinkommen ersetzt werden würden.
Das Grundeinkommen ist ein finanzieller Sockel, der (ohne Bürokratie, ohne Formulare)
lebenslang nicht unterschritten werden kann. Es ist die unbefristete, unkündbare
Stelle im Leben. Lebenslanges Lernen wäre dann nicht nur ein politisches Motto,
sondern wirklich umsetzbar. Ohne existenzielle Ängste kann Lernen und Ideenteilen
richtig Spaß machen. Finanzierbar ist das Grundeinkommen, weil es nicht obendrauf kommt,
sondern in bereits bestehende Einkommen integriert wird.“
Vielleicht habt ihr ja Lust zu kommentieren und/oder zu verlinken?
http://cspannagel.wordpress.com/2013/04/22/gastbeitrag-haben-schlechte-vorlesungen-eine-zukunft/
Mit freundlichen Gruß ..."
23.4.2013: degruyter.com:
A new issue of 'Basic Income Studies' is now available online from De Gruyter Online.
Basic Income Studies Heft2 (Dec 2012)
21.4.2013: facebook.com: (Falls Facebook jemals pleitegeht und seine Server und Festplattenarchive abschaltet,
hier eine Kopie dieser schönen Geschichte ins Archiv Grundeinkommen:)
Nach den Zahlen von Gestern kommt jetzt die Geschichte dazu aus der "Feder" von Pola:
Darin: "...
Nach den ganzen Zahlen von gestern kommt hier die Geschichte:
08.00 Uhr - Dauerregen
Agnès Fernex fragt mich, ob wir den Tag nicht lieber schnell noch verlegen wollen :-) Etienne bewahrt die Ruhe.
Schon nach den ersten Metern auf dem Weg zum Zug nach Neuchâtel läuft die blaue Farbe auf den schön bemalten
Regenschirmen runter und tropft den Speisewagen voll.
10.00 Uhr - Romandie
Auf dem Markt in Neuchâtel filme ich die erste Unterschrift. Regen, aber gute Stimmung! Dann schnell zum Markt
nach La Chaux-de-Fonds, dort wird der Regen zum Schnee. Mit Florian und Eric Hurner.
12.00 Uhr - Im Zug nach Bern
Um 11.50 Uhr beginnt mein Handy mit einem 40 Minuten anhaltenden SMS-Geläute. Wie aus der Pistole geschossen kommen
Grüsse und Unterschriftenzahlen aus allen Himmelsrichtungen. Wow - 1500 bis 12h!
14.00 Uhr - Bern
Ich selber frage mich andauernd ob wir die 100'000 schaffen oder nicht und kann es einfach nicht abschätzen. 2'700 fehlen noch.
In Bern stehen Werner und Aegidius Jung strahlend vor mir, und verkünden, dass sie ihre Päckli noch zu Hause haben. Hoffnung auf dem Weg zum Ziel!
Mit Dina Brenner und Matthias Lindemer endsteht das Foto für die letzten ***News***, wie immer sie auch enden werden.
16.00 Uhr - SMS-Ansturm
Stipvisite in Sursee bei Fabian. Während das Handy durchklingelt schnell filmen. Im Zug nach Luzern wird deutlich,
oh jetzt lassen die Kräfte nach. Die ersten Sammler schicken ihr Endergebnis.
18.00 Uhr - keine Kraft mehr
In Luzern stehen durchgefroren noch Anna und Tobias. Kurzer Hand entschlossen zu den Baslern zu fahren um gemeinsam etwas trinken zu gehen.
Im Zug gerechnet, 98'600. Ja oder nein oder ja oder nein?
In Basel werden wir von Laurens Mackay Mäuserich von Mäuseberg und Beatrice Berner in Empfang genommen, die so aussehen,
als hätten sie erst vor 5 Minuten mit sammeln begonnen.
20.00 Uhr - irre gut
Nach einem leckeren Z'Nacht kündigen Laurens Anna Niko und Tobias an jetzt die Nachtschicht einzuläuten. St.Gallen mit
Thaddäus Heil und Eugen Schwaller sind ebenfalls noch unterwegs und auch die Berner wollen nicht heim.
Niko alias Mäuserich kündigt an Ches Tagesrekord zu brechen. Würde bedeuten alleine noch mal 100 Unterschriften bis 24h? Oh Gott!
21.00 Uhr - unternehmen mitte
Im Büro beginnt die Dedektivarbeit. Endergebnisse aufschreiben, nachfragen, korrigieren, Päckli goldig machen. Die Uhr tickt wie eine Bombe.
Jetzt schnell alle Mails und Facebook und SMS nach Nachrichten von noch zuhause gebunkerten Unterschriften durchkämmen...
23.00 Uhr - ...
Alle Ergebnisse da ausser Basel SBB. Wo bleiben diese Irren?
In Photoshop alles für die letzte Nachricht setzen. Welches Endergebnis wird dann dort stehen? Der Rest geht nur noch zitternd...Taschenrechner...ok,
in jedem Fall 100'000. 23'50Uhr.
23.57 Uhr- 261
Die Lifttüre springt auf und Niko Anna und Laurens stürmen mit der Nachricht herein: Niko hat den neuen Rekord! Geschrei und Freude!
00.00 Uhr - Punkt 12 ist das Posting fertig, jetzt mit der neuen Zahl von Basel SBB. Aber lieber noch mal nachrechen...verrechnet!
Mit zitternden Knien versucht noch mal ruhig nach zu rechen. OK alles ist gut!
Ich freue mich auf alles weitere mit euch und bin froh, dass wir noch 30.000 sammeln dürfen! :-) ..."
Termin: 21.4.2013, 18 Uhr: Husum, im Speicher:
Hartz IV und die Unantastbarkeit der Würde des Menschen - wie geht das zusammen?
10 Jahre Agenda 2010, 10 Jahre Erfahrungen mit Hartz IV.
Wie sind die Erfahrungen eines Hartz IV - Beziehers in der Realität?
Wie sehen die Fallmanager die Agenda 2010?
Wieviele und welche Sanktionen wurden verhängt?
Ist ein selbstbestimmtes Leben als "Hartzer" unter diesen Bedingungen möglich?
Und besonders: gibt es sozialpolitische Alternativen zu Hartz IV oder bedarf es sogar einer Agenda 2020?
Stellen Sie Fragen und erleben Sie Antworten in einer Vortrags- und
Diskussionsveranstaltung mit Ralf Boes (Berlin), Deutschlands bekanntesten
Hartz IV - Bezieher und Holger Delfs (Husum), dem Leiter des Husumer Sozialzentrums.
13.4.2013: welt.de:
Sozialbetrüger genießen das wahre Leben
Die Arbeitsmoral des Abendlandes hat sich mit den Jahrhunderten verändert.
Aus Almosenempfängern sind Kunden der Jobcenter geworden.
Ein materieller Fortschritt, der zugleich moralisch fragwürdig ist.
27.3.2013: Eine Mail:
"... Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von
abgeordnetenwatch.de,
sechs Monate verbleiben bis zur Bundestagswahl. Nun liegt es an uns, Ihnen
die bestmögliche Auswahl ihrer neuen Bundestagsabgeordneten zu ermöglichen.
Unsere Vorbereitungen laufen jedenfalls schon auf Hochtouren.
Wir werden dazu die über 2.000 Direktkandidierenden aus allen Wahlkreisen vorstellen
und Ihnen die Möglichkeit geben, alle brennenden Fragen an Ihre Kandidatinnen und Kandidaten zu stellen.
Doch darüber hinaus wollen wir die Wahlversprechen der Kandidaten vor der Wahl
abfragen und speichern. Damit können wir die gewählten Abgeordneten dann auch nach
der Wahl an ihre Versprechen erinnern.
Ähnlich wie beim Wahl-O-Mat, wo es um Parteiprogramme geht, erhalten die Kandidierenden
die Möglichkeit zu einer bunten Themenauswahl mit "Ja" oder "Nein" zu antworten.
Sie können sich dann anzeigen lassen, mit welchen Kandidierenden Sie die meisten
Übereinstimmungen haben. Wir nennen das Kandidaten-Check.
Diesen Kandidaten-Check lassen wir gerade neu programmieren.
Er soll benutzerfreundlich sein, viele individuelle Auswertungen
und die Gewichtung von Themen ermöglichen. Er soll für alle Wahlen
(auch im Ausland) einsetzbar und über mobile Endgeräte bedienbar sein.
Insgesamt wird uns der neue Kandidaten-Check 18.326 Euro kosten.
10.000 Euro planen wir über Medienpartner einzuwerben. Mit 5.000 Euro werden
sich unsere Projektpartner im Ausland beteiligen.
Fehlen also noch 3.326 Euro.
Helfen Sie uns?
Jetzt spenden!
..." (Ob sich die Kandidaten im Kandidaten-Check auch zu ihrer Haltung zum Grundeinkommen
äußern können werden? (wr))
5.4.2013: grundeinkommen-hamburg.de:
Freiheit ist eine Zumutung meint Sascha Liebermann
Die Schweizer Volksinitiative Grundeinkommen hatte Sascha Liebermann
gebeten, einen Artikel von Benno Luthiger im aktuellen «Schweizer Monat» zu kommentieren.
Termin: 22.4.2013, 19 Uhr: Hamburger Kammerspiel, Hartungsstr.12:
Bedingungsloses Grundeinkommen
Kluger Fortschritt oder Traumtänzerei?
Niels Annen (SPD-Bundestagskandidat Eimsbüttel) lädt ein.
Diskussion u.a. mit Andrea Nahles (Generalsekretärin der SPD)
7.4.2013: welt.de: Welt am Sonntag:
Sie nennt es Freiheit
Susanne Müller, 42, könnte gut verdienen, doch sie braucht nicht viel.
Sie hat sich gegen die Karriere und für Hartz IV entschieden – und
stellt doch Ansprüche an ihren Alltag. Zu Gast in einem spartanischen Luxusleben
7.4.2013: facebook.com:
Event/Demo:
Grundeinkommen ist ein Menschenrecht
Samstag, 14.9.2013; Berlin, Neptunbrunnen
Zusagen (3.352)
Vielleicht (3.099)
Eingeladene Personen (69.227)
6.4.2013: Susanne Wiest wurde heute in Neubrandenburg
bei der piratischen Aufstellungsversammlung der Landesliste
von Mecklenburg-Vorpommern zur Bundestagswahl 2013 auf Platz 1 gewählt. Herzlichen Glückwunsch!
Zur Wahl standen 10 Bewerber/innen.
Es waren 49 wahlberechtigte Piraten anwesend. piraten-hgw.de
4.4.2013: Frankfurter Rundschau:
Erfolgreich umverteilen
Ein Projekt in Namibia mit dem bedingungslosen Grundeinkommen zeigt:
Armut lässt sich so wirksam bekämpfen – und das global.
2.4.2013: krugschadenberg.de:
Eine Milliarde für Süderlenau Roman von Astrid Wenke
Steinreich kehrt Margot Krause in hohem Alter in ihren Heimatort zurück.
Mit einem Angebot an die Stadt, die sie viele Jahre zuvor verlassen hatte:
eine Milliarde für Süderlenau,
um jeder Einwohnerin, jedem Einwohner fünf Jahre lang ein Grundeinkommen von 1000 Euro
zu finanzieren. Und schon steht die beschauliche Kleinstadt Kopf …
Selbst Katharina, die eigenbrötlerische Musiklehrerin, die sich nichts sehnlicher
wünscht als Ruhe und Muße zum Komponieren, gerät in gefühlsmäßige Verwirrung:
Es gilt, ihre besondere Beziehung zu Margot Krause zu klären und den Mut zu
finden, der klugen Amalia ihr Herz zu öffnen …
1.4.2013: taz.de:
Gut für den Sex, schlecht für den Chef
Was passiert mit Menschen, denen man den Zwang zur Lohnarbeit nimmt?
Unter der Anleitung von Bernadette La Hengst erzählen sie es in den Sophiensaelen.
März 2013: schweizermonat.ch:
Das schwerelose Leben, der alte Traum
Freiheit vom Zwang zur Arbeit? Diese Grundidee des bedingungslosen
Grundeinkommens erfreut sich in allen Parteien wachsender Popularität.
Dabei fusst sie auf einer Kritik an der Lohnarbeit, die hoffnungslos veraltet ist.
Darin: "...
Wesentlich ist heute, was der Angestellte flexibel, unkontrolliert und kreativ zu
leisten vermag. Mit solchen Eigenschaften hebt sich der moderne Angestellte von Maschinen
und von seinen historischen Vorgängern ab. Die Fähigkeit der Mitarbeiter, auf ungeplante
und ungewohnte Situationen zu reagieren, ist vor allem unter Wettbewerbsbedingungen
ein zentraler Erfolgsfaktor. Es sind solche Mitarbeiter, die es dem modernen Unternehmen
ermöglichen, sich von der Konkurrenz abzuheben und einen Wettbewerbsvorsprung zu erreichen.
[...]
Dieser Widerspruch stellt die heutige Arbeitswelt vor eine interessante Frage:
Wie kann ein Unternehmen seine Angestellten dazu verpflichten,
am Unternehmenserfolg zu arbeiten, wenn es nicht kontrollieren kann, was sie leisten?
[...]
Ein Unternehmen kann seine Angestellten also nur dazu bringen, nachhaltig im
gewünschten Sinn für das Unternehmen zu arbeiten, wenn es deren Loyalität gewinnt.
Loyalität aber kann nicht vertraglich vereinbart und eingefordert werden.
Loyalität ergibt sich aus einem gelungenen Austauschverhältnis: Die Angestellten geben ihre Loyalität,
wenn im Gegenzug ihr Potential vom Arbeitgeber erkannt und gefördert wird.
[...]
Moderne Arbeitgeber müssen, wenn sie erfolgreich sein wollen, das Potential
ihrer Angestellten zur Entfaltung bringen. Und wo die Angestellten sich in ihrer
Arbeit und durch ihre Arbeit entfalten, sind sie intrinsisch motiviert. Sie empfinden die Tätigkeit
selbst als belohnend, ganz unabhängig davon, dass sie für ihre Arbeit bezahlt werden.
[...]
Eine Gesellschaft mit BGE ist also als ganze
immer ärmer als eine Gesellschaft, in der ein gewisser Arbeitszwang besteht.
[...]
Überspitzt formuliert führt das BGE zu einem Recht auf unbedingten Konsum
und in logischer Konsequenz zu einem Anrecht auf Schmarotzertum. Ob eine
solcherart verfasste Gesellschaft in der Lage ist, die zukünftigen Herausforderungen
wie globales Bevölkerungswachstum oder Überalterung zu bewältigen, darf bezweifelt werden.
[...]
Die Frage, wie viel und wie lange wir arbeiten müssen, ist also eine Frage,
die der Vergangenheit angehört. Viel wichtiger ist die Frage, wie wir die produktive,
die wertschöpfende Arbeit gestalten müssen, damit die Menschen in ihr und mit ihr Befriedigung finden.
Die Zukunft wird denjenigen Gesellschaften gehören, die diese Frage am besten beantworten können.
..."
28.3.2013: infosperber.ch:
Grundeinkommen: 1 Million Unterschriften gesucht
Darin: "...
Was das grundsätzliche Bekenntnis zu einem wie auch immer gearteten
Grundeinkommen von so unterschiedlichen Richtungen allerdings auch erahnen lässt:
Das Ringen um Detailkonzepte, Finanzierung und Mechanismen eines derart massiven
Umbaus von Wirtschaft und Gesellschaft wäre gigantisch. Ganz abgesehen davon, dass
die gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Zielvorstellungen der verschiedenen
Befürworter eines Grundeinkommens einigermassen inkompatibel sind. Doch wie auch
immer: Die Tatsache, dass sowohl in der EU wie in der Schweiz gleichzeitig
Initiativen mit gleicher Stossrichtung laufen,
ist bemerkenswert. Es zeigt, dass es ein Thema ist, das viele Menschen bewegt. ..."
27.3.2013: telepolis.de:
Ausgesorgt
Drei Geschichten aus einer unglücklichen Mehrheit
Ausgesorgt - dieses Wort kann man mit Neid aussprechen.
Es ist dann ein Schimpfwort, denn während man selbst täglich um sein Überleben
und die Altersvorsorge kämpfen muss, sind die Ausgesorgten von diesem Druck entlastet.
Warum aber sind sie trotzdem nicht glücklicher? Ein Besuch bei einer unglücklichen Mehrheit.
28.3.2013: inforadio.de:
Bernadette La Hengst - Bedingungsloses Grundeinsingen
Heute Abend hat ein Stück in den Berliner Sophiensälen Premiere mit dem Titel
"Bedingungsloses Grundeinsingen. Ein chorisches Coaching“ von und mit Bernadette La Hengst.
26.3.2013: tagesspiegel.de:
Her mit der Utopie
Bernadette La Hengst und ihr Chor feiern mit einem Musiktheaterstück das bedingungslose Grundeinkommen.
Ein Probenbesuch vor der Premiere in den Berliner Sophiensälen
24.3.2013: heise.de/tp/:
2000 Euro für's Nichtstun?
In der Schweiz gibt es bald eine Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen.
Aber auch in anderen Ländern wird darüber immer öfter diskutiert
Darin: "...
Belgien betrachtet den Verzicht auf Sozialversicherungen etc. bei Mini-Jobbern gar als
Konkurrenznachteil und möchte Klage gegen Deutschland einreichen. [...]
Das Basic Income Network Italia sammelte beispielsweise alleine in der
zweiten Jahreshälfte 2012 50.000 Unterschriften für eine Gesetzesinitiative.
Ein EU-weites Referendum strebt gar eine multinationale Bürgerinitiative an,
die sich vor einem Jahr in Brüssel als Bürgerausschuss konstituierte. Im Januar
hat nun die EU-Kommission dieses Vorhaben von Vertretern aus fünfzehn Ländern für ein
bedingungsloses Grundeinkommen akzeptiert. Am letzten Wochenende fand in Wien ein
Koordinierungstreffen statt. Nun müssen innerhalb der EU bis 14. Januar 2014
eine Million Unterschriften gesammelt werden. Dann könnte es zu einem Referendum kommen.
[...]
Das Grundeinkommen dagegen wäre nicht nur eine Möglichkeit, auf die Herausforderungen
einer veränderten Arbeitsgesellschaft zu reagieren und gesamtgesellschaftliches
Vermögen allen zur Verfügung zu stellen, sondern auch, dafür zu sorgen, Bildungsgerechtigkeit
und Chancengleichheit herzustellen, um Lohnarbeit auf eine neue qualitative Stufe zu heben.
Das Versprechen von Ludwig Erhard vom "Wohlstand für alle" könnte im Rahmen einer
sozialen Marktwirtschaft also wohl nur umgesetzt
werden durch ein bedingungsloses Grundeinkommen in angemessener Höhe – nach Schweizer Vorbild.
..."
22.3.2013: Eine Mail:
"... Liebe FreundInnen,
ab sofort könnt ihr die Europäische Bürgerinitiative für ein
Grundeinkommen unterzeichnen. Nach der soeben erfolgten “Zertifizierung
des Online-Sammelsystems” von der EU beginnt nun die Sammlung der
Unterschriften.
Eine Bürgerinitiative muss von mindestens einer Million EU-Bürgerinnen
und Bürger aus mindestens 7 der 27 Mitgliedstaaten unterstützt werden.
In jedem dieser 7 Mitgliedstaaten ist eine Mindestanzahl von
Unterstützern erforderlich. Eine Europäische Bürgerinitiative ist eine
Aufforderung an die Europäische Kommission, einen Rechtsakt in Bereichen
vorzuschlagen, in denen die EU zuständig ist.
[...] direkt unterzeichnen:
sign.basicincomeinitiative.eu/
..."
15.3.2013: sueddeutsche.de:
SPD verärgert über grüne Hartz-Pläne
Die Grünen wollen die Hartz-IV-Regeln lockern. Demnach sollen Sanktionen für unwillige
Langzeitarbeitslose ausgesetzt werden, bis die Vermittlung in den Job-Centern verbessert wird.
Die SPD reagiert auf den Vorschlag verärgert - und rätselt über die Motive.
Darin: "...
SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sowie Kanzlerkandidat Peer Steinbrück
lehnten strikt die Forderung der Grünen ab, im Fall eines Regierungswechsels im
September Sanktionen für unwillige Langzeitarbeitslose auszusetzen, bis die Vermittlung
in den Job-Centern verbessert wird. "Das ist mit uns nicht zu machen", sagte Gabriel der
Süddeutschen Zeitung. Ein solcher Schritt sei Steuer- und Beitragszahlern,
insbesondere denen mit kleinem Einkommen, nicht zuzumuten und entwerte den Rang der Arbeit.
Gabriel wertete die Forderung als einen Schritt der Grünen hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen.
..."
14.3.2013: zeit.de:
Zukunft der Arbeit
Die Arbeitswelt gehört künftig der Crowd, sagt der Zukunftsforscher Ayad Al-Ani.
Er warnt vor einer digitalen Leistungsgesellschaft, die Schwache ausschließt.
Darin: "...
Al-Ani: Die große Frage wird sein: Was geschieht mit denen, die nicht mehr produktiv
sein können, die nicht mehr mithalten können oder einfach nur eine Phase der Stabilität brauchen?
ZEIT ONLINE: Was geschieht mit ihnen?
Al-Ani: Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen
durchsetzen könnte. So wird etwas Druck vom Individuum genommen – der Einzelne wäre dann
wirklich frei, sich zu entfalten und produktiv zu sein. Es könnte eine Welt entstehen,
in der der einzelne seinen Talenten und Neigungen folgen und etwas Sinnvolles tun kann.
Wenn keine Absicherungsmaßnahmen getroffen werden,
existiert aber das Risiko, dass es eine brutale Leistungsgesellschaft wird,
in der die Schwachen untergehen. ..."
Termin: 12.3.2013; 22.45 Uhr bis 00.15 Uhr: TV: Bayern:
FREIgestellt
Die automatisierte, hocheffiziente industrielle Produktion macht mehr und mehr
Arbeitsplätze überflüssig. Auch wenn Politiker aller Schattierungen standhaft das Gegenteil
behaupten - Vollbeschäftigung wird es nicht mehr geben. Doch anstatt diese Entwicklung und
die gewonnene Freiheit zu feiern, macht sich Panik vor zunehmender Arbeitslosigkeit breit.
Höchste Zeit also, sich Gedanken über die Zukunft unserer Arbeitsgesellschaft zu machen ...
12.3.2013: zeit.de:
Volltext:
Wollen die auch arbeiten?
Junge Beschäftigte verlangen eine neue Arbeitswelt. Sonst ziehen sie weiter zum nächsten Job.
Ihre Ansprüche verändern die gesamte Wirtschaft.
12.3.2013: Der Spiegel Nr. 11 vom 11.3.2013, Seite 138-140:
Rosa, die dritte
Sie war das It-Girl der Piraten: ein Komet aus dem Nichts, der bald wieder verglühte. Nun kehrt Marina Weisband
mit einem Buch zurück - und träumt immer noch davon, die Demokratie zu revolutionieren
Darin: '...
Weisbands Pointe dabei: Wir leben längst in der Zukunft, sagt sie, wir leben
nur noch nicht nach ihren Regeln. Und so gibt es in der digitalen Gegenwart Menschen,
die ausprobieren, was Glück und Freiheit jenseits und
unabhängig von Wohlstand sein könnten - es gibt aber
auch ein digitales Proletariat der digitalen Revolution, das vergleichbar ist mit
dem Proletariat der industriellen Revolution.
"Was wir nun brauchen", sagt Weisband, "ist ein Grundeinkommen für alle, denn kein Mensch darf in dieser Gesellschaft
Existenzängste haben, weil das die Partizipation unmöglich macht."
...'
10.3.2013: Deutschlandfunk:
Piratenchef Schlömer über den Führungsstreit in seiner Partei
Darin: "...
dradio, Steiner: Nun könnte man sagen, Sie fordern aber zugleich das bedingungslose
Grundeinkommen, wenn Sie ihre eigenen Mitarbeiter noch nicht einmal voll
beschäftigen können, obwohl die allerhand zu tun haben, zweifelsohne - wie geht das zusammen?
Schlömer: Ja, wir müssen natürlich in Deutschland auch darüber sprechen,
welchen Wert ehrenamtliche Arbeit hat. Wir müssen und können nicht immer davon
sprechen, dass Arbeit immer nur das klassische Bild von Arbeit, wie wir es seit
Hunderten von Jahren kennen, prägt, sondern es gibt sehr viel ehrenamtliche, sehr
viel gemeinnützige Arbeit, die vielleicht es auch verdient, dass sie entlohnt wird.
Und das ist eine kleine Komponente in der Diskussion um die Einführung von Grundeinkommen.
Es geht aber insbesondere darum, andere Formen der Existenzsicherung und der sozialen
Sicherung zu implementieren. Das ist die Idee von Grundeinkommen. Wir müssen auch
die bislang als alternativlos verkaufte Wirtschafts- und Sozialpolitik einmal
kritisch hinterfragen. Ist die Hartz-IV-Gesetzgebung überhaupt zukunftsfähig?
Müssen wir nicht angesichts von Tausenden von Gerichtsverfahren, angesichts von
sehr, sehr viel Kritik von Sozialverbänden überlegen, ob wir nicht eine andere Form
der sozialen Sicherung wählen sollen. Und die Piraten schlagen dazu vor, strukturiert
und systematisch über ein Grundeinkommen für jeden Menschen in diesem Land zu sprechen.
Das ist einmal eine Alternative, die letztendlich auch dazu führen wird, dass man die Debatte aufbricht,
die doch ein bisschen in die Enge getrieben wurde. Und ich verspreche mir sehr viel von diesem Ansatz.
..."
10.3.2013: dasmagazin.ch:
Eine Sekunde im Leben Daniel Straub
Darin: "...
Und wenn wir schon beim Geld sind: 200 Milliarden (Franken) würde das Ganze den Staat kosten.
Mit tieferen Löhnen und zum Teil eingesparten Sozialleistungen liesse sich das finanzieren.
..."
10.3.2013: grundeinkommen.ch:
Über Daniel Straub
Darin: '...
“Erst ein bedingungsloses Grundeinkommen bringt die Freiwilligkeit –
und mit ihr die Kreativität. Von da an haftet jeder für sein Handeln und dafür,
ob er glücklich wird oder nicht. Denn satt würde er schon durch sein Grundeinkommen.
Damit landen wir automatisch bei einem urliberalen Wert: der Eigenverantwortung.
…
Das bedingungsloses Grundeinkommen rückt die Frage ins Zentrum, welcher Arbeit
wir als Gesellschaft künftig welchen Wert beimessen. Oder anders gefragt: Warum
zahlen wir eigentlich Menschen, denen wir unsere Kinder anvertrauen, viel weniger
Geld als jenen, denen wir unser Geld anvertrauen?”
...'
Termin: 3.4. - 5.4.2013; Münster:
Tagung:
Niedriglohn und Hochfinanz (pdf, 2 Seiten)
Die Zukunft der Arbeit in demokratischen Gesellschaften
Bundeszentrale für politische Bildung
u.a. mit Sascha Liebermann
7.3.2013: Totholzmedium: Die Zeit, Nr 11; Seite 1 und Seite 23 - 24:
Jugend: Faul und schlau
Für manche Personalchefs sind sie ein Alptraum: Die heute 20- bis 30-Jährigen haben wenig Lust,
sich zu Sklaven ihres Jobs zu machen. Das wird die Arbeitswelt verändern - zum Guten
Sie ist anspruchsvoll. Sie will sich nicht für die Arbeit versklaven. Die Generation Y, nach 1980 geboren,
drängt in die Unternehmen und will sie verändern. Sie sucht Sinn, Spaß und fordert Zeit für
Familie und Freunde. Man kann sie sogar für faul halten - aber wenn das Umfeld
stimmt, leistet sie Unglaubliches
Wollen die auch arbeiten?
Junge Beschäftige verlangen eine neue Arbeitswelt. Sonst ziehen sie weiter zum nächsten Job.
Ihre Ansprüche verändern die gesamte Wirtschaft. Generation Grundeinkommen trifft Generation Y (why).
Ein BGE würde diese jungen Beschäftigen weiter stärken! (wr)
25.2.2013: binews.org:
The One Minute Case for a Basic Income
“What? You think the government should just give everybody money?!
Regardless of whether they worked for it or not? Regardless of whether they even need
it or not? Why do you think *that* would be a good idea?”
You are out in public. It just came up that you support a basic income guarantee,
and someone just hit you with the above incredulous questions. Unless you are on a
college campus or at an academic conference, you can probably expect your listeners’
attention to last roughly one minute before they are either intrigued and ask more questions,
or they tune you out completely. What do you say?
2.3.2013: jungewelt.de:
Gespräch mit Prof. Ute Fischer
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet immer mehr Anhänger. Doch die Politik hinkt hinterher.
Darin: "...
Unter dem Motto »Grundeinkommen ist ein Menschenrecht« mobilisieren Befürworter
des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) für den 14. September nach Berlin.
Dort soll kurz vor den Bundestagswahlen
eine große Demonstration stattfinden. Ist die Idee nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen?
..."
3.3.2013: KulturSPIEGEL März 2013, Heft 3, Printmedium, Seite 11-15:
Schluss. Aus. Feierabend.
Ein Plädoyer gegen die Diktatur der Lohnarbeit.
Darin Seite 15:
"...
Erreichen wollen sie (die Skidelskys) das mit drei politischen Apellen:
1. Eine progressive Ausgabensteuer soll die progressive Einkommensteuer ersetzen,
um den Statuskonsum zu vermindern.
2. Unternehmen sollen Werbung nicht mehr von der Steuer absetzen können, damit weniger Status-Begierden
künstlich geweckt werden.
3. Jeder Bürger soll ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten, als einmaligen
Betrag im Alter von 30 Jahren, um den Arbeitsanreiz zu vermindern und Muße attraktiver zu machen.
..."
Robert und Edward Skidelsky:
"Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens".
Aus dem Englischen von Thomas Pfeiffer und Ursel Schäfer. Kunstmann, 280 Seiten; 19,95 Euro.
Erscheint am 6.3.2013
Bitte helfen Sie mit, diese Site aktuell zu halten.
Falls Sie einen wichtigen Link oder
einen wichtigen Text vermissen, bitte Mail
(siehe Impressum).
Falls Sie Sinn und Nutzen aus diesem Webangebot ziehen und/oder Sie die Idee des Grundeinkommens unterstützen wollen,
setzen Sie bitte Links zu diesen Internetadressen:
http://www.archiv-grundeinkommen.de bzw. http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de.
Bereden Sie bitte diese Idee mit Freunden, Bekannten, Kollegen, Familie und
fragen Sie (politische) Mandatsträger danach! Eine einfache Möglichkeit zur Befragung finden Sie z.B. bei:
www.abgeordnetenwatch.de
Diese Seite (URL: aktuelles.archiv-grundeinkommen.de) wurde seit dem 17.2.2008 ungefähr
mal aufgerufen.