www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Idee des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)
und zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"

  1. : gesellschaftentwickelnblog.​wordpress.com:

    Erwerbsarbeit schließt Menschlichkeit aus

    '... Es stellten sich Menschen vom ambulanten Hospizdienst, der Telefonseelsorge und der Notfallseelsorge vor. Dies sind alles Bereiche, die Tabuthemen berühren. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die für Betroffene einfach da sind und helfen ...'

  2. : taz.de:

    Arfst Wagner: Umdenken lohnt sich

    Ein Grundeinkommen würde Prekäre entlasten, Unternehmen könnten Kosten abbauen. Doch vor allem die Demokratie braucht die Umverteilung.

    '... Trotzdem möchte man zum einen „Menschen in Arbeit bringen“, ignoriert zugleich aber, dass es seit Jahrzehnten eine Rationalisierung gibt, die Arbeitsprozesse schlanker macht. Mit Erfolg, denn die Wirtschaft soll primär gar keine Arbeitsplätze schaffen, sondern möglichst kostengünstig mit guter Qualität produzieren. ...'

    '... Es ist eine Chance, denn sie ermöglicht es Unternehmen, Kosten abzubauen und günstiger zu produzieren. Nur ein einziger Gedanke steht dieser Chance im Weg: die Überzeugung, Menschen müssten um jeden Preis einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Zu vielen ist der Gedanke, Arbeit und Einkommen voneinander zu trennen, immer noch völlig fremd. Vielleicht haben jene, die „in Arbeit bringen“ wollen, ganz einfach Furcht vor dem Verlust ihrer Macht über die Menschen. ...'

    '... Dabei hindert die partielle Trennung von Einkommen und Arbeit niemanden an der Schaffung sinnvoller Arbeitsplätze. Sie bedroht auch nicht eine gute und angemessene Bezahlung. Nach ernst zu nehmenden Statistiken werden bereits heute 60 Prozent der in Deutschland geleisteten Arbeit nicht entlohnt. Erziehungsarbeit, Ehrenamt, bürgerliches und politisches Engagement. Und auch nur gut 40 Prozent der Bevölkerung erhalten ihr Einkommen aus der Erwerbsarbeit. Menschen arbeiten eben zu einem großen Teil auch für etwas anderes als für Geld. Zwar haben in den letzten Jahren mehr Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz, die Lohnsumme ist jedoch insgesamt gesunken. ...'

    '... Wann also hat das Grundeinkommen das Potenzial für ein mehrheitsfähiges Sozialmodell? Wenn es verknüpft wird mit einer gravierenden Steuer- und Abgabenentlastung des ­Mittelstandes. Wir müssen vollkommen weg von der Steuerbelastung von Arbeit, hin zu einer Steuer- und Abgaben­belastung von Produkten und besonders auch des Kapitals. ...'

    '... Wir brauchen also nicht nur ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wir brauchen dazu ein Steuersystem, das umverteilt, die Bürokratie entschlackt und die Kosten für Arbeit senkt. Wir brauchen es für die Demokratie in Deutschland. ...'

  3. Termin: : Neubrandenburg:

    Nach Hartz IV! Kommt jetzt das Bedingungslose Grundeinkommen?

    17.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter
    17.10 Uhr Contra Grundeinkommen
    Ralf Krämer ver.di Bundesvorstand, Abteilung Wirtschaftspolitik
    17.25 Uhr Pro Grundeinkommen
    Dr. Serge Embacher Autor, Politikwissenschaftler und Politikberater
    17.40 Uhr Diskussion
    Bedingungsloses Grundeinkommen unter dem Aspekt der Abschaffung von Hartz IV
    Moderation : Michael Elgaß, Leiter NDR-Studio Nbg
  4. : mein-grundeinkommen.de:

    Crowdhörnchen

    '... 82.863 Crowdhörnchen sammeln monatlich 344.956 Euro.
    Aktuell fließen davon 168.146 € in den Lostopf und 176.810 € an den Verein ...'

  5. : wr.de/kids: Westfälische Rundschau:

    1000 Euro für alle – ist das fair?

    Wir erklären euch, worum es beim Bedingungslosen Grundeinkommen geht.
    '... Eure Eltern geben im Monat viel Geld aus. Zum Beispiel für die Wohnung, das Auto, neue Kleidung oder euren Sportverein. Um all das bezahlen zu können, gehen eure Eltern arbeiten. Manchmal verlieren Erwachsene aber auch ihren Job. Sie sind dann arbeitslos und brauchen Unterstützung. ...'
  6. Termin:

    Was würdest Du tun?

    Michael Bohmeyer, Claudia Cornelsen
    Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert - Antworten aus der Praxis
    288 Seiten
    ISBN-13 9783430210072
    16 Euro
    Erscheint: 25.01.2019
  7. : l-iz.de:

    Die packende Geschichte davon, wie sehr die Einführung des Grundeinkommens Deutschland verändern würde

    Daniel Weißbrodts „Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022-2055“

    '... Deshalb kann man nur empfehlen: Lesen. Lesen und verstehen, welche Logik Weißbrodts Zukunftsvision antreibt – und warum dieses Buch von möglichst vielen gelesen werden sollte. Denn es schildert die Funktionsweise des Grundeinkommens so anschaulich wie bislang noch kein Buch zum Thema. Und das Buch wirkt möglicherweise genauso wie Bellamys „Looking backward“ (Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf das Jahr 1887) von 1888, als der Kampf um den Sozialstaat noch jung war und Sozialdemokraten in Westeuropa noch Visionen hatten. ...'

  8. : nw.de:

    Jobcenter-Chef in Bielefeld: "Empfänger von Hartz IV sind nicht faul"

    Rainer Radloff, Geschäftsführer des Jobcenters, hat mit Menschen in Lebenskrisen zu tun. Mit Traumatisierten, Frauen aus archaischen Gesellschaften und Männern, die seit Jahren nicht aus ihren Stadtteilen rausgekommen sind und isoliert leben
    (Hinweis von M.D. Danke.)
  9. : jungewelt.de:

    Christoph Butterwegge: Gesetz der Angst

    Vorabdruck. Legenden und Mythen zur Schleifung des Wohlfahrtsstaates. Soziale Entrechtung, Entsolidarisierung und Entdemokratisierung in der Hartz-IV-Gesellschaft
  10. : derbrutkasten.com:

    Neue Arbeitswelten durch KI: Wie sich Arbeit in den nächsten Jahren verändert

    Die nächste Revolution der Arbeitswelt ist im Gange und künstliche Intelligenz spielt dabei eine wesentliche Rolle. Stehen wir vor einer Krise oder einer riesigen Chance?

    '... BGE als „Power“
    Ein Punkt, der alle genannten Faktoren umfasst und immer wieder ins Spiel gebracht wird, ist das bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Kritiker sehen darin eine soziale Hängematte, die das Ende der Arbeit einläutet. Andere möchten damit den Druck auf die Arbeitnehmer mindern. Clemens Wasner dazu: „Am BGE wird kein Weg vorbeiführen. Die Erklärung hierfür ist simpel: Mit zunehmender Geschwindigkeit, in der sich neue Technologien und Methoden im Berufsalltag ausbreiten, wird es unumgänglich, den Bürgern auch die Zeit einzuräumen, diese zu erlernen. In dem Zusammenhang finde ich es kurios, dass etwa die internen Trainingsprogramme und Mitarbeiterfreistellungen im Silicon Valley allseits gelobt werden, gleichzeitig aber auf die Bildungskarenz, die ein noch weitaus progressiveres Instrument ist, geschimpft wird“, sagt er. „Arbeit als soziale Bedeutung heißt, Anerkennung erfahren, den Sinn darin sehen und Motivation besitzen – und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Wenn man aber nur ums Überleben kämpft, fehlt es an Qualität“, sagt Birbaumer. Kreativität hätte unter einem BGE Platz, bei dem es nicht darum ginge, dass man sich die nächste vom Staat finanzierte Villa leisten könne, sondern den Druck des Alltags entferne. „Die Leute hätten mehr Energie für Engagement. Ich sehe darin keine Hängematte, sondern Power.“ Jedoch müsse man differenzieren, für welche Gruppe es bestimmt sei. Und die Frage der Höhe gelte es ebenfalls abzuklopfen.
    “Innovation durch Erholung”
    Auch Mario Schuster erkennt im BGE ein sensibles Thema. „Tätigkeiten mit geringerer, aber auch mittlerer Qualifikation fallen weg, dafür wird es mehr Spezialisten brauchen. Bei 300.000 Arbeitslosen heißt das aber nicht, dass daraus 300.000 neue IT-Techniker werden“, so Schuster. Der Arbeitspsychologe nennt dazu drei psychologische Grundbedürfnisse des Menschen, die bei diesem Thema richtungsweisend sein könnten und das Killerargument „faule Haut“ etwas entkräften: Das Individuum brauche nach der Self-Determination-Theory der Forscher Edward L. Deci und Richard M. Ryan (erstmals 1985 an der University of Rochester vorgestellt) Anerkennung, Weiterentwicklung und Autonomie. In ihrem Paper heißt es zudem, „Menschen, die über ihre Tätigkeit frei entscheiden können, sind wesentlich motivierter“. Dabei soll diese Freiheit nicht als „frei von Pflichten und Arbeit“ verstanden werden, sondern als „frei von Überlebenskampf und Druck“, was zugleich als Entspannungsfaktor in einer veränderten Arbeitswelt mit hohen Anforderungen gelten kann. Denn Schusters Worten nach verhält es sich so: „Innovation entsteht nicht durch mehr Arbeit, sondern durch Erholung.“ ...'

  11. : cesifo-group.de:

    Ein „Garantieeinkommen für Alle“

    Das deutsche Transfersystem gilt im internationalen Vergleich als besonders komplex. Hintergrund ist die Interaktion von verschiedenen Transferleistungen, welche teilweise unterschiedliche Verteilungs- und Anreizziele verfolgen.
    Zu nennen sind hier insbesondere die Verteilungsinstrumente Arbeitslosengeld II, Wohngeld und Kinderzuschlag, aber auch Freibeträge bei der Einkommensteuer sowie das Kindergeld.
    Diese Studie untersucht verschiedene Reformvorschläge, die als Grundelement eine Reform der Transferleistungen vorsehen. Im Gegensatz zu bestehenden Regelungen soll die Transferleistung dabei automatisch (z.B. durch das Finanzamt) ausgezahlt werden, um eine Hundertprozentige Inanspruchnahme-Quote zu erreichen. Damit das „Garantieeinkommen für Alle“ automatisch berechnet und ausgezahlt werden kann, ist der Wegfall der bürokratischen Hürden vorgesehen.

    Ein „Garantieeinkommen für Alle“ (pdf, 70 Seiten)

    Studie in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen von Bündnis 90/Die Grünen

  12. : amazon.de:

    Daniel Weißbrodt : Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050:
    Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und unsere Gesellschaft verändert hat

    Broschiert: 308 Seiten
    Verlag: Engelsdorfer Verlag; Auflage: 1 (3. Januar 2019)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3961454302
    ISBN-13: 978-3961454303
    EUR 18,00

    '... Vor zwei Jahrzehnten, am 1. Januar 2032, hat in Deutschland mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens die bedeutendste Erneuerung des Sozialstaats seit 150 Jahren ihren Anfang genommen. Der Kurze Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050 bietet nun erstmals in einer Gesamtdarstellung einen anschaulichen und lebendigen Überblick über die dramatischen Jahre des Umbruchs. Ausgehend von den zwanziger Jahren, dem Jahrzehnt der Katastrophen, und den 28er Unruhen über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens im Jahr 2032, das als »das wunderbare Jahr der Freiheit« in unser kollektives Gedächtnis Eingang gefunden hat, werden die ereignisreichen Jahrzehnte und der ökonomische, der ökologische und der kulturelle Wandel, der unser Leben und unser Land seitdem grundlegend und tiefgreifend verändert hat, hier zum ersten Mal detailliert analysiert und beschrieben. ...'

  13. : archiv-grundeinkommen.de:
    tubbs stockton
  14. Termin: : Braunschweig:

    Wenn nicht Grundeinkommen - was dann?

    Katja Kipping, MdB und Vorsitzende der Partei Die Linke, tritt für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Aber welche aktuellen oder kommenden gesellschaftlichen Probleme sollen damit gelöst werden? Gibt es Alternativen? Welche Hürden gilt es zu überwinden und welche konkreten Schritte zu gehen?
    Landesbischof Dr. Christoph Meyns stellt die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens in einen größeren Zusammenhang. Welche Formen sozialer Unterstützung gibt es bereits? Was würde mit einem bedingungslosen Grundeinkommen anders? Wie sollen soziale Leistungen weiterentwickelt werden?
  15. : freitag.de:

    In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

    Katja Kipping kommentiert die Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht über die Hartz IV-Sanktionen

    '... Wann und wie das Bundesverfassungsgericht über die Sanktionen entscheiden wird, ist ungewiss. Es bleibt zu hoffen, dass die Richter*innen sich von der Bundesregierung kein X für ein U vormachen lassen. Letztlich wird es beim Thema Sanktionen aber auf die politischen Mehrheiten in Deutschland ankommen: Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der Menschen unter Androhung des Entzugs der die Existenz und Teilhabe sichernden Mittel leben müssen? Oder wollen wir in einer Gesellschaft mündiger Bürger*innen leben, die sich selbstverantwortlich in die Gestaltung des Gemeinwesens einbringen können, ohne Angst vor Not, Armut und Ausgrenzung? ...'

  16. : blog.zeit.de/herdentrieb:

    Digitalisierung verschärft Ungleichheit

    Die Digitalisierung verändert die Struktur unserer Volkswirtschaft massiv. Hagen Krämer (Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Karlsruhe) diskutiert in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Tendenzen zur Monopolbildung, die sich auf Märkten für digitale Güter ergeben. Außerdem analysiert er, wie sich Roboter und KI auf den Arbeitsmarkt und die Einkommensverteilung auswirken. Ist die Angst vor Jobverlusten und steigender Ungleichheit begründet?

    '... Krämer ist sich sicher, dass die Digitalisierung die Verteilungsfrage weiter verschärfen wird. Die laufende Debatte aufgreifend diskutiert er mögliche Antworten: Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), Vermögensbildung, allgemeine Besteuerung von Kapital. Ebenso eine mögliche Antwort sei die Idee des Verteilungsforschers Tony Atkinson, die Gesellschaft an der Entwicklung neuer Technologien mitgestaltend zu beteiligen. Mit Ausnahme des BGE hält Krämer die genannten Maßnahmen für geeignet, um Einkommen und Vermögen in Zeiten digitalen Wandels weniger ungleich zu verteilen. ...'

  17. : washingtonpost.com:

    Tiny Indian state proposes world’s biggest experiment with guaranteed income

    '... NEW DELHI — High in the Himalayas, Sikkim is one of the tiniest states in India. But it is about to embark on an experiment of global interest.
    Sikkim’s ruling party has announced an ambitious plan to implement a universal basic income for every one of its 610,577 citizens.
    If successful, the scheme would represent the largest trial run anywhere in the world of a concept that supporters such as Facebook’s Mark Zuckerberg say could provide a safety net, help alleviate poverty and address the challenge of job automation. Detractors, meanwhile, say it would reduce the incentive to work and would come at a huge expense. ...'

  18. : mobilegeeks.de:

    Digitalisierung vs. Arbeitsplätze – Deutschland 2019 mit 40.000 neuen Stellen

    Die liebe Digitalisierung – ein häufig zu lesendes Wort, das mittlerweile in keiner modernen Präsentation mehr fehlen darf. Kaum ein Wort dominiert die letzten Jahre mehr und sorgt für mehr Ängste. Bitkom gibt jetzt einen interessanten Ausblick.

    '... Die politische Reaktion kennt hier drei unterschiedliche Ausprägungen. Während nach hinten gewandte Kräfte versuchen, den Fortschritt aufzuhalten, gibt es bei den zukunftsgewandteren Fraktionen vor allem den Ruf nach dem (bedingungslosen) Grundeinkommen. Die Idee ist einfach: Die meisten bisherigen Sozialausgaben zusammenstreichen und damit – und aus Einnahmen der Industrie, die auf Roboter statt auf Menschen setzt – allen Menschen ein fixes Grundeinkommen zu bezahlen. Andere Stimmen rufen aber zur Ruhe und Gelassenheit, denn die Arbeitsplätze sollen sich nur verlagern und nicht wegfallen. ...'

  19. : wallstreet-online.de:

    Italien in der Schieflage: Trotz Bankenkrise nun das Grundeinkommen für die Ärmsten?

    '... Grundeinkommen - weder universiell noch bedingungslos!
    Im Haushaltsplan wird weiterhin eine Grundvergütung - auch bezeichnet als Bürgerlohn oder Bürgergeld - aufgeführt. Die Maßnahme wird der Regierung Kosten in Höhe von circa zehn Milliarden Euro verursachen.
    Alleinstehenden Bedürftigen wird ein Grundeinkommen von 780 Euro gewährt, - sie müssen in einer Immobilie zur Miete wohnen. Wenn eine Person ein Einkommen von weniger als 780 Euro pro Monat hat, wird das System diese Summe aufstocken. Von der Summe müssen 150 Euro zur Zahlung der Miete verwendet werden. Alleinstehende mit mehr als 6.000 Euro an Ersparnissen werden von dem Bürgergeld nicht profitieren.
    Der Betrag steigt auf bis zu 1.080 Euro für ein Paar mit Kind, 1.280 Euro für ein Paar mit drei Kindern und bis zu maximal 1.330 Euro für eine Familie mit drei Erwachsenen und drei Kindern.
    Personen, die in einem Eigenheim wohnen, wird von der Grundsicherung zwischen 150 und 280 Euro abgezogen.
    Die Maßnahme wird - sofern das Parlament zustimmt - im April 2019 in Kraft treten und 18 Monate dauern. Nach 18 Monaten muss ein neuer Antrag gestellt werden. Nicht-EU-Immigranten müssen die letzten zehn Jahre in Italien gelebt haben, um von dem System zu profitieren. ...'

  20. : finanzmarktwelt.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen unausweichlich?

    '... Dadurch könnten oder müssten die Menschen ein Bedingungsloses Grundeinkommen erhalten, damit sie erstens nicht als Konsumenten ausfallen, und zweitens keine Revolution anzetteln. Denn viele, sehr viele Jobs werden schon bald nicht mehr existieren. Und trotz Demografiewandel wird es wohl viele Menschen geben, denen man trotz Arbeitswunsch einfach keine Jobs mehr anbieten kann, weil es sie dank Automatisierung und Digitalisierung nicht mehr gibt! ...'

  21. : wiwo.de:

    Hartz IV? Deutschland sollte lieber Grundeinkommen testen

    Das Bundesverfassungsgericht verhandelt darüber, ob Hartz-IV-Sanktionen verfassungswidrig sein könnten. DIW-Experte Jürgen Schupp hält das für wahrscheinlich – und schlägt eine Alternative vor.

    '... wiwo: In einem Kommentar haben Sie die Idee eine deutschen Grundeinkommens-Experiments ins Spiel gebracht. Wie würde das aussehen? Was versprechen Sie sich davon?
    JS: Selbst wenn das Bundesverfassungsgericht die Sanktionen als rechtmäßig anerkennt, könnte der Gesetzgeber Alternativen erproben. Etwa, ob nachhaltige Integrationserfolge nicht größer sind, wenn Langzeitarbeitslose eine Grundsicherung bekämen, die nicht mit Sanktionen verknüpft ist. Erfolg kann hier etwa bedeuten, dass die Menschen längerfristig und in bessere Jobs vermittelt werden als von einer Kurzzeitmaßnahme in die nächste, dass sie gesünder sind, sich wohler fühlen oder weniger oft obdachlos werden. Dafür bräuchte es ein wissenschaftlich begleitetes Design einer Langzeituntersuchung von drei bis fünf Jahren. Danach könnte man wirklich evidenzbasiert die vermeintliche umfassende Wirksamkeit der Sanktionspraxis anhand einer ausgewogenen Kosten-Nutzen-Analyse empirisch bewerten. Der Wissenschaftliche Dienst hat bereits in einem Rechtsgutachten auch festgestellt, dass solche Experimente in Deutschland rechtlich möglich wären.
    wiwo: Möglich vielleicht, aber auch schwierig umzusetzen. In Finnland ist an Silvester ein vielbeachtetes Experiment zum bedingungslosen Grundeinkommen ausgelaufen. Die verantwortlichen Forscher fürchten jedoch, dass es keine verlässlichen Ergebnisse liefern könnte.
    JS: Wir wissen schlicht nicht, ob und wie Menschen ihr Verhalten ändern, wenn Sanktionen wegfallen. Auch vom finnischen Experiment gibt es ja noch keine Ergebnisse. Wichtig wäre auf jeden Fall, dass ein Experiment nicht politisch für einen bereit vorab festgelegten Zweck instrumentalisiert wird, sondern dass „entscheidungsoffen“ eine Erprobung einer künftigen Reformoption erfolgt. Noch ist genug Zeit: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig und da in den nächsten Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, könnte sie es vorerst auch bleiben. Diese Zeit sollte man für Experimente und Erprobung alternativer Regelungsmöglichkeiten nutzen. ...'

  22. Termin: : University of Minho, Braga, Portugal:

    International Conference - Basic Income: a Tool for a Social Europe?

    https://ubiexperiments.weebly.com/

    UBIEXP is an international research team based at the Centre for Ethics, Politics & Society, at the University of Minho, in Braga, Portugal. UBIEXP researchers work on basic income generally and basic income experiments in particular.
    Our research group has received a grant of € 196.029.25 from the Portuguese Foundation for Science and Technology to do research on UBI experiments, for the period of 2018-2021.
  23. Termin: : Uni Kiel:

    Ringvorlesung: Das bedingungslose Grundeinkommen in der (akademischen) Diskussion

    Die gesellschaftliche Diskussion um die Reformidee eines "bedingungslosen Grundeinkommens" (im Folgenden abgekürzt „BGE“) zieht mit bemerkenswerter Ausdauer immer weitere Kreise, so scheint es, besonders bei Jüngeren. Weltweit sprießt ein Grundeinkommensexperiment nach dem anderen aus dem Boden. Im Bundesland Land Schleswig-Holstein hat sich in Deutschland, sieht man einmal von dem wohl eher singulären Fall des früheren thüringischen CDU-Ministerpräsidenten Dieter Althaus ab, erstmals eine amtierende Regierung dem Thema angenommen und mit ihrem Koalitionsvertrag ein „Zukunftslabor Soziale Sicherung“ im Landtag eingerichtet. Darin soll neben dem FDP-Bürgergeldkonzept und weiteren Ansätzen insbesondere die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert und geprüft werden.

    23. April 2019 (Dienstag) 18.15 bis 20.00 Uhr
    Philosophische Überlegungen zum bedingungslosen Grundeinkommen.

    26. April 2019 (Freitag) 14.15 bis 16.00 Uhr
    Bedingungsloses Grundeinkommen – Chancen und Hürden der politischen Umsetzung einer guten Idee.

    30. April 2019 (Dienstag) 18.15 bis 20.00 Uhr
    Makroökonomische Effekte eines bedingungslosen Grundeinkommens.

    10. Mai 2019 (Freitag) 14.15 bis 16.00 Uhr
    Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen oder besseren Mathematikunterricht?

    17. Mai 2019 (Freitag) 16.00 bis 17.45 Uhr
    Befreiung oder Rolle rückwärts? Chancen und Grenzen eines BGE aus Genderperspektive.

    24. Mai 2019 (Freitag) 16.00 bis 17.45 Uhr
    Feldexperimente in der Arbeitsmarktforschung: Potenziale, Herausforderungen und Praxisbeispiele.

    31. Mai 2019 (Freitag) 16.00 bis 17.45 Uhr
    Soziale Sicherung demokratisieren (statt ökonomisieren).

    7. Juni 2019 (Freitag) 14.15 bis 16.00 Uhr
    Das Grundeinkommen im Zukunftslabor. Zum Verhältnis von Geld-, Sach- und Dienstleistungen im Wohlfahrtstaat der Zukunft.

    11. Juni 2019 (Dienstag) 18.15-20 Uhr
    Bedingungsloses Grundeinkommen. Von der Utopie zur Realität.

    21. Juni 2019 (Freitag) 14.15 bis 16.00 Uhr
    Bedingungsloses Grundeinkommen - eine emanzipatorische Antwort auf Veränderungen der Arbeitswelt?

    2. Juli 2019 (Dienstag) 18.15 bis 20.00 Uhr
    Demokratisierung der Muße? Das bedingungslose Grundeinkommen aus bildungstheoretischer Sicht.

    Programm (pdf, 1 Seite)

  24. Termin: : kas.de: Berlin

    Christliches Menschenbild und Grundeinkommen

    Hermann Binkert
    Geschäftsführer INSA-CONSULERE GmbH
    Staatssekretär a. D.
    und
    Uwe Schummer
    Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
    und
    Prof. Dr. Norbert Lammert
    Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Bundestagspräsident a.D.
  25. : zeit.de:

    "Ich war getrieben und gehetzt"

    Michael Bohmeyer gründete einen Verein, der bedingungslose Grundeinkommen verlost. Hier erzählt er, wie es das Leben der Gewinner verändert.

    '... Die haben Angst davor , in Hartz IV zu rutschen. Angst macht krank. Angst lähmt. Angst macht wütend. Das Grundeinkommen trifft den Kern dieser Ängste. Bis zu den ersten 1000 Euro musst du nicht mehr an dir selbst zweifeln. Egal ob Millionär oder Obdachloser: Jeder hat diese 1000 Euro. Der Millionär könnte sich heute entscheiden, seinen Job aufzugeben, alle Besitztümer zu verschenken, und er hätte diese 1000 Euro. Das macht etwas mit dem Gesellschaftsvertrag. ...'

    '... Ein echtes Grundeinkommen bedeutet aber anders als oft dargestellt nicht, dass wirklich jeder unterm Strich 1000 Euro mehr bekommt im Monat als vorher. Die meisten Grundeinkommensmodelle funktionieren so, dass die Gutverdiener im Gegenzug zum Grundeinkommen deutlich mehr Steuern bezahlen und so am Ende finanziell unverändert dastehen. ...'

    '... Das schöne am Grundeinkommen ist, dass man es nicht in das klassische rechts-links-Schema einordnen kann. Denn es vereint die besten Elemente aus dem Egalitarismus und dem Liberalismus. Man hat mit dem Grundeinkommen maximale Freiheit. Gleichzeitig sind wir bis zu den ersten 1000 Euro alle gleich. ...'

  26. : mein-grundeinkommen.de:

    Das gute Leben – Wie man es erreicht und warum Grundeinkommen so wichtig dafür ist

    Soziologe Hartmut Rosa im Interview

    '... Ein gutes Leben hingegen ermöglicht es in Resonanz zueinander zu treten. Resonanz ist eine bestimmte Art des Bezogen-Seins, das ich als “Hören und Antworten” beschreibe. Ich lasse mich von etwas berühren. Es ergreift mich. Im zweiten Moment erfahre ich mich dabei aber auch als wirksam verbunden. Das ist ganz wichtig. Menschen wollen, dass das, was sie tun, auch eine Spur hinterlässt und eine Wirkung in der Welt erzielt. Wenn wir so etwas erleben, transformieren wir uns auch immer wieder selbst. Nur da fühlen wir uns lebendig. Deshalb glaube ich, ein gutes Leben ist eins, das sich auf diese Art von Wechselspiel einlässt: ein Leben, in dem wir die Möglichkeit haben, im Sozialkontakt, im Gegenkontakt und im Verhältnis zum Leben überhaupt in Resonanz zu treten. ...'

    '... Die gegenwärtige Grundsicherung ermöglicht uns zwar, dass wir nicht verhungern, aber sie nimmt uns den Platz in der Welt. Sie nimmt uns das Gefühl eines legitimen Zugehörig-Seins zur Welt und zur Gesellschaft. Mit der Angst vor dem sozialen Tod haben nicht nur die zu kämpfen, die wirklich von Hartz IV leben, sondern alle anderen auch, denn sie könnten ja ebenfalls dort hinabrutschen. Deshalb glaube ich, ein Bedingungsloses Grundeinkommen schafft eine existenzielle Sicherheit für die gesamte Gesellschaft. Sie pazifiziert die Existenz, sie befriedet unser In-der-Welt-sein, sodass es uns überhaupt wieder möglich ist, in Resonanz zu kommen – mit uns selbst, mit der Welt, mit der Natur. ...'

  27. : kurier.at:

    „Digitalisierung ist nicht das Problem“

    Christoph Keese, Chef der Axel Springer hy, über Berufe mit Zukunft, bedingungsloses Grundeinkommen und nervende Saugnäpfe

    '... kurier: Sie spielen auf das bedingungslose Grundeinkommen an?
    CK: Aus meiner Sicht liegen die Voraussetzungen für ein bedingungsloses Grundeinkommen noch nicht vor, denn es geht davon aus, dass die Produktivitätssteigerungen durch die Digitalisierung so enorm sind, dass es für Menschen kaum noch Arbeit gibt. Dass die Transformationsschritte so groß sind, dass die Menschen gar keine Arbeit mehr finden werden. Das bedingungslose Grundeinkommen argumentiert damit, dass das gar nicht schlimm ist, weil wir uns, um es zugespitzt zu formulieren, aus der Knechtschaft der Arbeit befreien und uns den Dingen widmen können, die wir immer tun wollten. Grundvoraussetzung dieses Gedankenganges ist es, dass die Menge der Arbeit sinkt – doch darauf weist derzeit nichts hin.
    kurier: Da gehen die Experten-Meinungen auseinander.
    CK: Mein Eindruck ist, je intensiver wir die Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen führen, desto weniger diskutieren wir das Wesentliche: Wie schaffen wir es, Menschen, deren Job ausstirbt, vernünftige, vielleicht sogar bessere, höher bezahlte Arbeit zu ermöglichen? Nehmen Sie das Unternehmen, für das ich arbeite: Axel Springer. Wir sind ein hochdigitalisierter Konzern, haben derzeit Mitarbeiterhöchststände, 82 Prozent des Konzernergebnisses stammen aus dem Digitalgeschäft. Die Digitalisierung ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass allerorten neue Arbeitsplätze entstehen und viele Jobs verschwinden werden wie beispielsweise Taxi- oder Lkw-Fahrer oder Kassierer. Unsere eigentliche Aufgabe besteht nicht darin, diesen Menschen Geld fürs Nichtstun zu bezahlen, sondern sie für neue Jobs zu trainieren. ...'

  28. : woz.ch:

    Arrogant gegen die Armen

    «Motivation statt Sanktion»: Was für ein fieser Titel für eine Motion, die die Sozialhilfe um bis zu dreissig Prozent kürzen und nur «Kooperationswillige» mit ergänzenden Leistungen belohnen will. Die von der SVP eingereichten Vorstösse in den Kantonen Aargau, Bern, Basel-Landschaft und Zürich richten sich gegen die Ärmsten der Gesellschaft und suggerieren, die Betroffenen seien das Problem. Als würde man mit dem sukzessiven Abbau der Sozialhilfe die Armut gleich mit abschaffen.
  29. : brennerbasisdemokratie.eu:

    Universelles soziales Grundeinkommen?

    Das Arbeitsförderungsinstitut (AFI) warnt vor den möglichen Auswirkungen des von der römischen Regierung aufgelegten bedingten Grundeinkommens auf Südtirol.

    '... Als eine mögliche Alternative für Südtirol schlägt das AFI — bei Wahrung der primären Zuständigkeit — die Zusammenführung ähnlicher Sozialleistungen zu einem »universellen sozialen Grundeinkommen« vor. ...'

  30. : augsburger-allgemeine.de:

    Jan Josef Liefers: "Ich finde unsere Gesellschaft zunehmend ungerecht "

    '... Wenn Sie Bundeskanzler wären und die Richtlinien der Politik vorgeben könnten: Was müsste sich ändern?
    Liefers: Dann wäre mein Projekt das bedingungslose Grundeinkommen.
    Warum gerade das bedingungslose Grundeinkommen?
    Liefers: Es wäre ein großer Akt der Befreiung für die Gesellschaft und den Einzelnen. Jeder Mensch hätte eine Basisabsicherung, sagen wir 1500 Euro im Monat. Auf Basis dieser gleichen Möglichkeiten kann nun jeder frei entscheiden, wohin die Reise für ihn gehen soll. Leistungssportler? Biobauer? Dienstleister? Handwerker? Und wer keinen Job findet, ist deshalb kein aus dem Leistungsträger-System herausgefallener Almosenempfänger, sondern er bleibt respektierter Teil der Gemeinschaft. Ich würde Menschen mit einem Grundeinkommen ausstatten und dafür Hartz IV und den anderen Kram weglassen. ...'

  31. : deutschlandfunkkultur.de:

    Das Existenzminimum ist nicht verhandelbar!

    Ein Standpunkt von Philip Kovce
    Einmal mehr steht Hartz IV vor Gericht: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Rechtmäßigkeit von Sanktionen und Kürzungen für den Fall, dass sich Hartz-IV-Empfänger einer Maßnahme verweigern. Höchste Zeit, Hartz IV ad acta zu legen, sagt Philip Kovce.

    '... Wer mit sich selbst und seiner Tätigkeit im Reinen ist, der muss sich von niemandem, der nicht arbeitet, ausgebeutet fühlen. Er kann die Freiheit der anderen gleichermaßen schätzen wie die eigene und wird deren Existenz nicht gefährden wollen. Solange wir hingegen die Existenz anderer aufs Spiel setzen, um deren Wohlverhalten zu erzwingen, sind wir im Grunde genommen von unserer eigenen Freiheit noch ebenso weit entfernt wie von einer freien Gesellschaft. ...'

  32. : earn-a-living.com/de:

    Fragen

    Leistet Ihre alltägliche Arbeit einen Beitrag für die Gesellschaft?
    Würden Sie arbeiten, wenn Sie nicht müssten?
    Was würden Sie im Leben ändern, wenn Sie mehr Geld hätten?
    Wie sehen Sie Ihr Verhältnis zur Arbeit?
    Halten Sie es für eine schlechte Idee, Menschen bedingungslos Geld zu geben?
    Wie würden Sie sich beschreiben?
    Helfen Sie mir, das Formular hier auszufüllen? Ich glaube an....
    Wenn Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen würden, von wem sollte es kommen?
    Das Grundeinkommen ist ein Plan...
    Woran denken Sie, wenn Sie "Bedingungsloses Grundeinkommen" hören?
    Wie würden Sie Ihre Zeit am liebsten verbringen?
    Arbeit formt den Charakter. Ja oder Nein?
    Definieren Sie sich über Ihre Arbeit?
    Wie viele Stunden arbeiten Sie pro Woche?
    Denken Sie, Ihre Lebensqualität würde sich mit einem Grundeinkommen steigern?
    Wie viele Menschen weltweit leben in extremer Armut?
    Haben Sie schon einmal eine Dienstleistung wie Uber in Anspruch genommen?
    Sollten staatliche Leistungen bedarfsorientiert sein?
    Haben Sie je darüber nachgedacht, wie viel genug ist?
    Kann man Glück kaufen?
    Das Wichtigste im Leben ist ____
    Wären Sie lieber…

  33. : youtube.com:

    Mein Grundeinkommen: HARTZ 4: Wir verhungern zwar nicht, aber uns wird der Platz in der Welt genommen! (40 Sek)

    "Die gegenwärtige Grundsicherung nimmt uns den Platz in der Welt." Hartmut Rosa, renommierter Politologe und Soziologe im Interview mit uns über das "Gute Leben", Resonanz und das Bedingungslose Grundeinkommen

    Mein Grundeinkommen: BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN: Es schafft eine existenzielle Sicherheit! (5 Min)

    Was gehört zu einem "Guten Leben" dazu? Reicht die Grundsicherung (Hartz 4) nicht aus, um davon leben zu können? Hartmut Rosa ist einer der renommiertesten Politologen und Soziologen der heutigen Zeit. Wir haben mit ihm in Jena über das Bedingungslose Grundeinkommen gesprochen.

  34. : derstandard.at:

    Christian Tod: Rettet die Mittelschicht!

    Was würde eine Negativsteuer für die mittlere Schicht bedeuten?
  35. : diw.de:

    Wer gerne hilft, sich für die Familie engagiert und religiös lebt, ist zufriedener als andere – Das Streben nach Geld und Karriere macht hingegen eher unglücklich

    Menschen, die anderen gerne helfen, denen ihre Familie sehr wichtig ist oder ihr Glaube, sind im Durchschnitt mit ihrem Leben zufriedener als andere. Das belegt eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin sowie einer australischen Langzeitstudie. Besonders groß ist die Zufriedenheit demnach, wenn sich in einer Beziehung beide Partner für andere und die Familie engagieren. Das Streben nach Geld und Karriere sei hingegen eher mit Unzufriedenheit verbunden, berichten die Forscher. Die Studie wurde kürzlich in der Publikationsreihe SOEPpapers veröffentlicht.

    '... Das Ergebnis der Analysen zeigt: Je altruistischer Menschen sind, desto zufriedener sind sie mit ihrem Leben. Als altruistisch definierten die Forscher diejenigen Befragten, die es für wichtig halten sich besonders häufig ehrenamtlich zu engagieren oder Freunden, Bekannten und Nachbarn zu helfen. Auch familienorientierte Menschen, also Menschen, denen ihre Kinder und Haus- und Gartenarbeit besonders wichtig sind, sind im Durchschnitt zufriedener als ihre Mitmenschen. ...'

  36. : moz.de:

    Mit 19 Jahren Bundesvorsitzender

    Studenten aus der Uckermark haben eine neue Partei gegründet, die Freiparlamentarischen Allianz (FPA). Die ehemaligen Schüler des Schwedter Gauß-Gymnasiums stellten die Ziele und ihre Motivation zur Gründung ihrer Partei im Politikunterricht der Schule vor.

    '... Was Luca Piwodda und seine Mitstreiter wollen, ist nicht viel weniger, als Politik ordentlich auf den Kopf zu stellen. Sie wollen Politik für ihre Zukunft machen und dafür eine moderne Partei. Sie fordern bedingungsloses Grundeinkommen, Abrüstung, Bürgerbefragungen und Volksabstimmungen wie in der Schweiz. ...'

  37. : blog.baukje.de:

    Auf dem Boden des Grundgesetzes

    Betrachtung des Grundeinkommen im Zusammenhang mit dem Grundgesetz, insbesondere in Bezug auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2010.
  38. : deutschlandfunkkultur.de:

    Sollte Hausarbeit bezahlt werden?

    Die italienische Feministin Silvia Federici hat sich mit ihrem intellektuellen Einsatz für die Entlohnung von Haushalts- und Fürsorgetätigkeiten international einen Namen gemacht. Ihr Ziel ist ambitioniert: die Wiederverzauberung der Welt.
  39. : neulandrebellen.de:

    Digitalisierung, Grundeinkommen und Politik: Der Mensch auf dem absteigenden Ast?

    Was passiert mit den Menschen in einer Zukunft, die immer stärker durch die Digitalisierung geprägt ist? Wo gehen Arbeitsplätze verloren? Wo entstehen neue? Reicht das aus, um einen fließenden Übergang hinzubekommen, der dafür sorgt, dass es allen besser geht? Und führt der Weg an einem Bedingungslosen Grundeinkommen vorbei oder ist ein solches gar unverzichtbar?
  40. : kinnert.com:

    Text/DIE ZEIT: Dossier 2068: Wie sieht die Welt in fünfzig Jahren aus?

    '... Die Menschen sind glücklicher, weil sie lernen, aktiv und selbstreflexiv mit Freiheit und Unabhängigkeit umzugehen. Sie wählen ihre Berufe nach Neugierde, sie wechseln sie auch immer wieder, fokussieren sich auf die Entwicklung ihrer Fertigkeiten und Tätigkeiten, nicht auf das Abspielen von Lexikonwissen, das sie einer Branche zuschreibt. Wenn ein Beruf verschwindet, fällt man nicht ins Bodenlose. Es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen. Viele Arbeitnehmer haben gar nicht mehr diesen einen Arbeitgeber. Sie arbeiten in verschiedener Funktion in unterschiedlichen Projekten für mehrere Arbeitgeber, manchmal analog, manchmal digital, dann oft auch für ausländische. Der Staat gewährleistet Bafög auf Lebenszeit. Fort- und Weiterbildung sind bei den schnellen Veränderungen in der Industrie nicht nur notwendig geworden, eine Kultur des lebenslangen Lernen erzieht auch zu gesunden und offenen Menschen. Vor allem die Konservativen bejahen dies als staatstragenden Wert. In sämtlichen Schuleinheiten und Vorlesungen sitzen Junge neben Alten. Die Jungen lernen mit Tod und Krankheit umzugehen, die Alten wettbewerben bei Hackathons. Entwicklungshilfepolitik läuft oftmals aus dem Hörsaal: Chefärzte und Professoren bilden per Skype Nachwuchs in Afghanistan und Uganda aus. ...'

    Die geschilderten Zukunftsszenarien erschienen am 27. Dezember 2018 in der Ausgabe 1/19 der ZEIT. Online abrufbar hier: http://www.zeit.de/2019/01/​zukunftsszenarien-entwicklung-welt-politische-entscheidungen-richtig-falsch

    Wikipedia: Diana Kinnert

  41. : nzz.ch/meinung:

    «Der andere Blick»: Robert Habeck – die Avantgarde der Moral ist grün

    Die deutschen Grünen sind in vielen Bereichen opportunistisch, aber sie verbinden dies mit Prinzipienfestigkeit bei ihren Kernthemen. So haben sie eine klar erkennbare Identität und können doch ihr Fähnchen nach dem Wind hängen: moralische Avantgarde, kombiniert mit realpolitischer Biegsamkeit.

    '... Der neueste Gimmick aus der Abteilung Opportunismus: ein bedingungsloses Grundeinkommen anstelle von Hartz IV. Würde der Vorschlag von Parteichef Habeck Realität, wäre der Sozialismus nicht mehr rot, sondern grün. ...'

    '... Wes Geistes Kind Habeck ist, verrät er in einem Debattenbeitrag. Er beklagt sich darüber, dass Sozialhilfeempfänger 80 Prozent des Lohns abgeben müssen, wenn sie sich etwas hinzuverdienen. Das sei ungerecht. Vor allem werde darüber nicht diskutiert, «während in Deutschland immer wieder über ein zu frühes Einsetzen des Spitzensteuersatzes von 42 Prozent geredet wird». Habeck setzt also das Geld, das ein Mensch vom Staat erhält (und das der Grund dafür ist, weshalb er vom Zuverdienst so viel abgeben muss), umstandslos mit dem Einkommen eines Beschäftigten gleich, der seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreitet. Beides ist für ihn offenkundig das Gleiche, und der Staat kann beides nach Belieben umverteilen. ...'

  42. : blognetz.info:

    Sozialleistungen könnten Grundeinkommen übersteigen – und müssen erhalten bleiben

    Netzwerk diskutiert im Regionaltreffen Nord über Zusatz für BGE-Definition

    '... Sozial verantwortungsbewusste Kritiker des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) halten den Befürwortern gern vor, dass damit sogar eine Kürzung sozialer Leistungen etwa für besonders aufwändige Hilfsleistungen für Kranke verbunden sein könnte. Im Arbeitskreis Grundeinkommen Hannover wie auch in anderen lokalen Gruppen ist es allerdings unstrittig, dass es kein BGE unterhalb des heutigen Standards sozialer Leistungen geben darf. Deshalb fand der Vorschlag, die allgemein anerkannten Kriterien für das BGE zu erweitern, im Regionaltreffen Nord des Netzwerks Grundeinkommen weitgehend Zustimmung. ...'

  43. : Sascha Liebermann:

    Wer ist auf dem Irrweg – Henning Völpel oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen?

    '... Interessant ist, welchen Gegensatz der Autor dann aufmacht zwischen liberalen Demokratien auf der einen und Autokratien auf der anderen Seite, als gehöre ein BGE eher auf die Seite letzterer. Gerade Autokratien schätzen die individuelle Freiheit aber nicht wert, deswegen ist ein BGE dort in seiner politischen Dimension unerwünscht. Letztlich sei ein BGE dann eben eine „Stillhalteprämie“, hier wird erst so richtig deutlich, welches Freiheitsverständnis der Autor hat, wenn er meint, durch ein BGE könnten Bürger davon abgehalten werden, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Von wegen. ...'

  44. : archiv-grundeinkommen.de:

    Eine Mail von R.H.:

    "... Ich war gestern bei meiner Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur. Diese sagte im Laufe unseres Gespräches, ihr früherer Oberchef, Herr Jagoda, hätte sie damals noch zusammen mit den anderen neuen Mitarbeitern des Arbeitsamtes in seiner Rede mit den Worten begrüßt, dass das Amt und seine Mitarbeiter den sozialen Frieden der Bundesrepublik bewahre. Seit der Einführung von Hartz IV sei davon aber nicht mehr die Rede gewesen. ..."
  45. : deutschlandfunk.de:

    Darf das Existenzminimum gekürzt werden?

    Ist es mit dem Grundgesetz vereinbar, Hartz-IV-Empfängern die Bezüge zu kürzen, wenn sie Vorgaben nicht einhalten? Staatliche Stellen sagen ja. Kritiker halten das Vorgehen für rechtswidrig, da dadurch das Existenzminimum unterschritten werde. Das Bundesverfassungsgericht soll entscheiden.
    (Hinweis von J.H. Danke.)
  46. : basicincome.org:

    India: Sikkim state is on the verge of becoming the first place on Earth implementing a basic income

    '... About this issue, basic income activist Scott Santens has written, on Twitter: “What makes this news so big in my opinion is the fact they’re talking about full universality, unlike what’s being discussed at the national level right now, where cash may be targeted to the poorest 33% of the country and thus not actual UBI. This news out of Sikkim is actual UBI.” ...'

  47. : twitter.com: UBI-Indien:

    यूनिवर्सल बेसिक की संकल्पना लोककल्याणकारी राज्य की धारणाओं के सर्वथा अनुरुप है. भारत जैसे बड़ी जनसंख्या वाले देश मे यूनिवर्सल बेसिक इनकम पर एकबार प्रयोग करने की जरूरत तो है ही.

  48. : sueddeutsche.de:

    SPD will Kinderarmut bekämpfen

    Die SPD will eine eigenständige Kindergrundsicherung einführen, und damit bestehende Sozialleistungen und steuerliche Förderungen für Familien bündeln.

    '... Nur noch eine einzige Transferleistung soll den Grundbedarf für Kinder abdecken. Debattiert werden Beträge von etwa 620 Euro, die bei höheren Einkommen abgeschmolzen werden. Sozialverbände halten dieses System für gerechter als den Status quo. ...'
    (Hinweis von T.O. Danke.)

  49. : pressenza.com:

    Das Alte stirbt und das Neue muss noch geboren werden

    Ohne ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) gibt es keine Gleichheit der Möglichkeiten, und auch keine wirkliche Freiheit für alle. Das BGE ist ein Mittel gegen die brutalen Auswirkungen dieser wirtschaftlichen Gewalt. Es macht uns zu Herren unseres eigenen Lebens. Ein Grundeinkommen zeigt uns, dass unsere Gemeinschaft sich um unser Wohlergehen kümmert und um das unserer geliebten Menschen, es ist eine nicht mehr so weit entfernte Utopie und ein Impuls für die Humanisierung unserer Gesellschaft.

    '... So lautet ein Fazit der vielen Stimmen für das bedingungslose Grundeinkommen in dem Dokumentarfilm „BGE – unser Recht zu leben“ des Regisseurs Álvaro Orús, der gestern der spanischsprachigen Community in Berlin öffentlich gezeigt wurde. ...'

  50. :

  51. : moneta.ch:

    «Es geht um eine Umverteilung in Milliardenhöhe»

    Die Zürcher SP-Nationalrätin und Ökonomin Jacqueline Badran ist wohl die prominenteste Kritikerin der Immobilienbranche. Im moneta-Interview erklärt sie, wie durch Bodenbesitz Milliarden an leistungsfreien Gewinnen erzielt werden. Sie fordert eine Mietpreiskontrolle und eine grundlegende Reform des Bodenrechts.

    '... Der Boden ist unser grösstes volkswirtschaftliches Gut. Er ist vier Billionen Franken wert. Machen wir ein Gedankenexperiment: Hätte der Staat den ganzen Boden in seinem Besitz und würde er dafür eine jährliche Benutzungsgebühr von zwei Prozent verlangen, so ergäbe dies 80 Milliarden Franken jährlich. Wenn der Staat den Boden hätte, könnte er alle Steuern abschaffen und nur von dieser Nutzungsgebühr leben. So wie es heute die Privaten tun. ...'

  52. : yang2020.com:

    Yang Gang Organizer Application

    Thanks for your interest in organizing a Yang Gang chapter to support Andrew Yang's historic run for (usa-)president!
    We are looking for leaders like you who can bring Americans together to solve the major problems facing our country today.
    Think you can get 10 people together for an exclusive livecast with Andrew? We do!
    Complete the form below and we will call you to make sure you have everything you need to host your first Yang Gang event around this livecast. These monthly meetings will be exclusive for Yang Gang members, and Andrew will give you updates on the campaign, explain how the Yang Gang works, and outline how you can help.
  53. : taz.de:

    Aber bitte ohne Grundeinkommen

    Von dem Finnland-Experiment ist Deutschland weit entfernt. Doch auch hier suchen SPD und Grüne nach Auswegen aus der Hartz-IV-Falle.
  54. : heise.de/tp:

    Arbeit über alles?

    David Graeber über "Bullshit Jobs", einen Kapitalismus, in dem unnötige Arbeit bezahlt wird, und das kurdische Rojava als eines der größten demokratischen Experimente
  55. : focus.de:

    Forderungen nach höherem Mindestlohn: Hinter der 12-Euro-Rechnung steckt Gefahr

    Seit dem Neujahrstag liegt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland bei 9,19 Euro pro Stunde. DGB-Chef Reiner Hoffmann erklärt in einem Interview, warum er das für zu wenig hält. Der Chef eines der größten Gewerkschaftsverbände der Welt fordert zwölf Euro pro Stunde. Das ist heftig - und birgt Risiken.

    '... Im Übrigen wendet sich Hoffmann scharf gegen das derzeit diskutierte bedingungslose Grundeinkommen. Arbeit sei mehr als Broterwerb, sie „stiftet sozialen Zusammenhalt und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe“, so der Gewerkschafter. Ein Grundeinkommen sei „eine Art Stilllegeprämie für viele, damit wenige weiterhin ihre Profite erwirtschaften können“. Hier lässt Hoffmann erkennen, dass er ideologisch sattelfest ist. Hinter der Idee des Grundeinkommens stehe die Befürchtung, dass Digitalisierung und Automatisierung die menschliche Arbeit verschwinden lassen würden. Hoffmann widerspricht vehement: „Das ist aber nicht so. Es entstehen neue Jobs, die andere Qualifikationen erfordern.“ Es sei deshalb sinnvoll, „eine Kassiererin oder einen Lkw-Fahrer“ weiter zu qualifizieren.
    Hoffmans Resümee: „Ein Grundeinkommen hat mit unserer Vorstellung von einer modernen Sozialpolitik nichts zu tun.“ Mit dieser Auffassung findet der Gewerkschaftsboss sicher Zustimmung bei vielen Arbeitgebern. ...'

  56. : deutschlandfunknova.de:

    Der Traum von der 15-Stunden-Woche

    Die 15-Stunden-Arbeitswoche soll völlig ausreichen, um gut zu leben, sagt der niederländische Autor und Historiker Rutger Bregman. Unsere Reporterin Verena von Keitz hat sich seinen Vorschlag mal genauer angeschaut.
  57. : fro.at:

    Generation G – Gast Karl-Heinz Blenk (Audio, 55 Min)

    Ulrike Göking im Gespräch mit Karl-Heinz Blenk, Listenführer für die Einthemenpartei Bündnis Grundeinkommen, bei der anstehenden Europawahl im Mai 2019. Einer, der sich erst von der Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommen überzeugen lassen musste und dann wollte. „Ohne das persönliche Engagement von uns allen, wird es kein bedingungsloses Grundeinkommen geben“, davon ist Karl-Heinz Blenk überzeugt.
  58. : welt.de:

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Irrweg

    Das Versprechen des Sozialstaats ist nicht nur Schutz vor Not, sondern auch Unterstützung von Ambition und Aufstieg durch Arbeit. Hier erklärt ein Ökonom, warum ein Grundeinkommen am Rande des Existenzminimums mehr Probleme schafft als löst.
  59. Termine: : twitter.com:

    BGE-Hotlines und Sprechstunden:

    BuVo Sprechstunde für Bündnis Grundeinkommen
    Montags 18:30 – 19:00
    030 634 179 89 im Raum 5718

    Die wöchentliche Sprechstunde für Baden-Württemberg
    Immer Montags von 21:15 bis 22:00 Uhr.
    Telefon: 030 / 63417989 Raum 5179

  60. : medium.com:

    The Trillion-Dollar Market Take Over: The Consequences Behind the Loss of Jobs.

    Depression, lack of identity and some other psychological challenges will hit people who lose their jobs.

    '... When people talk about the loss of jobs, I can’t stop thinking about what Friedrich Nietzsche famously said: “He who has a why to live for can bear almost any how.”
    And this automatically leads to the following questions: What if the massive loss of jobs we are going to experience (or we already have experienced) could make people lose their why? What if millions and millions of people won’t be able to bear any how? This is exactly what will find with the loss of jobs. ...'

  61. :

  62. : heise.de/tp:

    Arbeitsverweigerer sind nützlich für Arbeitnehmer

    '... Was passiert eigentlich, wenn die Hälfte der Bevölkerung nicht arbeitet? Oder gar zwei Drittel? Dann passiert gar nichts. Denn das ist der Status quo. Laut aktuellsten Daten der Bundesagentur für Arbeit gab es im September 2018 33,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Rechnet man die Teilzeitbeschäftigten in Vollzeitbeschäftigte um, und lässt man die sozialversicherungs- und steuerfreien Taschengeld-Minijobs außen vor, finanzieren heute etwa 28 Millionen Vollzeit-Arbeitsplätze fast doppelt so viele Menschen, die nicht arbeiten. Anders ausgedrückt: Der Laden läuft, wenn nur ein Drittel der Bevölkerung arbeitet. ...'

  63. Termin: : piratenpartei.de:

    Digitales Barcamp: Gesellschaft und BGE

    Am 26. und 27. Januar plant die Piratenpartei ein erstes digitales Barcamp zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE), einer Forderung, die wir schon lange im Programm haben und über die nicht nur in Deutschland immer häufiger diskutiert wird.
  64. :

  65. : news.upday.com:

    Statt Hartz IV ein Grundeinkommen für alle?

    Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens fasziniert Silicon-Valley-Kapitalisten wie linke Visionäre. Gegner sehen darin das Ende des Sozialstaats. upday über eine radikale Idee, die immer mehr Anhänger findet.
  66. :

  67. Termin: : mandelbaum.at:

    Digitalisierung? Grundeinkommen!

    Werner Rätz, Dagmar Paternoga, Jörg Reiners, Gernot Reipen (Hg.)
    Digitalisierung? Grundeinkommen!
    14.00 €
    ca. 210 Seiten
    Format: 12 x 17
    englische Broschur
    ISBN: 978385476-685-8
    Erscheint: Februar 2019
  68. : kurier.at:

    Freizeit- und Arbeitsforscher Peter Zellmann im Interview

    „Vor allem hochqualifizierte Jobs sind betroffen“: Peter Zellmann sieht die Zukunft in personenbezogenen Dienstleistungen.

    '... Sie plädieren auch für ein Grundeinkommen. Ist das die Lösung für eine Zukunft, in der die Roboter die Arbeit erledigen?
    Man muss zuerst den Begriff definieren und zwar: Die ersten 1000 Euro, egal wie verdient, ob als Notstandshilfe, Einkommen oder Pension heißen in Zukunft bedingungsloses Grundeinkommen, weil es ja wirklich alle bekommen sollen. Nur so kann es funktionieren. Sonst schürt man nur die Neidgesellschaft. Es wird von allen finanziert und alle bekommen es, auch der Millionär. Es wäre die Beteiligung der Gesamtbevölkerung an der ungeheuren Produktivitätssteigerung in Zeiten von Digitalisierung und Roboterisierung. Das sollte einmal ernsthaft durchgedacht werden. Das Modell kostet für Österreich vier Prozent vom BIP und ist damit in einer theoretisch machbaren Größenordnung. ...'

  69. Termin: : Call for Papers:

    International: Basic Income Earth Conference 2019 announcement (call for papers)

    The Call for Papers for the 19th Basic Income Earth Network (BIEN) Congress, in Hyderabad, India, has been released. From the 22nd through the 25th of August 2019, scholars, community organizer and artists are invited to make presentations pertaining to any of the following thematic areas. The abstracts (maximum 500 words) must reach the Local Organizing Committee by February 25th 2019.
  70. Termin: : scienceblog.com: New York:

    Universal Basic Income 2019 Congress Announced

    The 18th annual North American Basic Income Guarantee (NABIG) Congress will be held June 15-16, 2019 at the Silberman School of Social Work of the Hunter College in New York City, in the United States of America.
  71. : zeit.de:

    Opfer der Leidenschaft

    Man soll seinen Beruf lieben, sonst wird man nicht glücklich, lautet ein Credo der Arbeitswelt. Doch daraus ist längst eine perfide Methode der Ausbeutung geworden. Warum es besser sein kann, seinen Traumjob aufzugeben
    (Paywall)
  72. : wallstreet-online.de:

    Universelles Grundeinkommen bald auch in Indien?

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat einen Bericht veröffentlicht, welcher das Grundeinkommen statt die derzeitige Minimalversorgung in Indien vorschlägt. Auch in Peru oder Indonesien wäre ein Basic Income die Besserung Lösung, so der IWF.
  73. : vetze.com:

    Lack Of Universal Basic Income Reduces Scientific Progress

    A Universal Basic Income (UBI) would give people the freedom to get involved in science, get educated and push the human race forward, while the lack of UBI is a distraction.
    The lack of a Universal Basic Income (UBI) forced most people to do useless tasks like spending time to make money scamming people, or even through illegal activities.
  74. : tagesspiegel.de:

    "Die Erhöhung des Mindestlohns ist ein Placebo"

    Marcel Fratzscher, der Chef des DIW Berlin, erwartet auch für 2019 eine robuste Konjunktur. Viele Bürger würden davon aber nicht profitieren. Ein Interview.

    '... TS: Sollte man die Erbschaftsteuer erhöhen?
    Die Mehrheit der Deutschen, selbst diejenigen, die nichts erben, will keine oder keine hohe Erbschaftsteuer. Es wäre schon viel erreicht, wenn man alle Erbschaften gleich behandeln und die Ausnahmen streichen würde. Große Vermögen über zehn Millionen Euro bringen wegen der vielen steuerlichen Privilegien im Schnitt gerade einmal ein Prozent Erbschaftsteuer, wer nicht mehr als 500000 Euro erbt, zahlt dagegen im Schnitt zehn Prozent. Ich möchte aber vor einer Neiddebatte warnen.
    TS: Warum?
    Ich finde, es geht nicht darum, den oberen Zehntausend etwas wegzunehmen, sondern die unteren 40 Prozent, die nichts gespart haben, zu stärken.
    TS: Wie soll das gehen?
    Ein Erbe erleichtert den Start ins Familien- oder Berufsleben, ich meine, alle Menschen sollten solche Startchancen bekommen. Jeder sollte ein Erbe bekommen. Wir vom DIW Berlin schlagen ein sogenanntes Lebenschancenerbe vor. Jeder junge Mensch sollte vom Staat 30000 Euro bekommen, um damit etwa eine Weiterbildung zu bezahlen oder eine komplett neue Berufsausbildung. Oder sich selbstständig zu machen. Oder damit eine Auszeit zu bezahlen. Wir sollten keine Verteilungskämpfe ausfechten, sondern Menschen bessere Chancen eröffnen, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es sich wünschen. ...'