www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : zeit.de:

    Warum arbeiten Sie nicht?

    Viele Menschen in Deutschland haben keinen Job. Sie haben genug Geld, brauchen nur wenig oder arbeiten ohne dafür bezahlt zu werden. Gehören Sie dazu? Schreiben Sie uns!

    '... Neben den rund 13 Millionen Menschen, die in Teilzeit arbeiten, sind da noch viele, die keiner Beschäftigung nachgehen. Da sind die 1,9 Millionen der Bürgergeldempfängerinnen, die arbeiten könnten, es aber nicht tun. Noch einmal eine knappe Million, die Arbeitslosengeld 1 bezieht – und dann noch eine unbestimmte Zahl von Privatiers, die es sich ohne staatliche Unterstützung leisten können, nicht zu arbeiten. Uns interessieren ihre Geschichten: Warum arbeiten Sie zurzeit nicht? Und wie finanzieren Sie sich?
    Wichtig ist zu unterscheiden: Viele Menschen haben keinen Job, arbeiten aber trotzdem viel. Weil sie sich um ihre Kinder oder pflegebedürftigen Eltern kümmern oder ehrenamtlich tätig sind und beispielsweise Nachhilfeunterricht geben. Gehören Sie zu denjenigen, die arbeiten, aber nicht dafür bezahlt werden? Nimmt die Sorgearbeit oder das freiwillige Engagement einen so großen Teil ihrer Zeit ein, dass Sie keiner Erwerbsarbeit mehr nachgehen können?
    Vielleicht sind Sie aber auch aus anderen Gründen nicht in einer bezahlten Beschäftigung. Haben Sie gemerkt, dass Sie gut von Erspartem oder von staatlicher Unterstützung wie dem Bürgergeld leben können und arbeiten deshalb nicht? Erzählen Sie uns, wie Sie damit über die Runden kommen und was Sie stattdessen in ihrer Freizeit tun. Pflanzen Sie Bäume, lernen Cello oder kümmern sich um Ihr Patenkind? Und vor allem: Wie geht es Ihnen, seitdem Sie nicht mehr arbeiten? ...'

  2. : handelsblatt.com/meinung:

    Bert Rürup, Axel Schrinner: Darum kann Bürgergeld kein bedingungsloses Grundeinkommen sein

    Der Begriff Bürgergeld hat Erwartungen geweckt, die die Grundsicherung nicht leisten kann – und nicht leisten soll. Es gilt, einen Gleichklang aus Fördern und Fordern sicherzustellen.
  3. : spiegel.de:

    Warum ich neidisch auf den Mut der Gen Z blicke

    Als Millennial spielte ich im Berufseinstieg brav nach den Regeln der Älteren: Kontakte knüpfen, die Nächte durcharbeiten, bloß keine Lücke im Lebenslauf. Mich hat das ruiniert, aber eine letzte Chance sehe ich noch.
  4. : die-linke.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen

    Beschluss des Parteivorstandes vom 7. Juli 2024

    '... Über die Aufnahme der Passage in das Grundsatzprogramm entscheidet der Bundesparteitag in Halle vom 18.-20.10.2024. Zur inhaltlichen Vorbereitung der Parteitagsentscheidung werden digitale Delegiertenberatungen im Zeitraum August bis September durchgeführt. ...'

  5. : idler.co.uk:
    “When you have enough money to have anything, and control everything, joy goes from life because nothing is a gift or surprise.”
  6. Termin: : bge-klima-initiative.org: Universität Liechtenstein, Vaduz:

    Klimaschutz trifft Grundeinkommen

    ökologische Fragen sozial beantworten
    4. – 6. Oktober 2024
    Universität Liechtenstein, Vaduz
  7. : zeit.de:

    "Die überwältigende Mehrheit der Menschen will etwas schaffen"

    Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen, sagt der Philosoph Philippe Van Parijs. Und zwar selbst für Menschen, die den ganzen Tag nur surfen gehen.
    (Abo)

    '... Van Parijs: Faul ist, wer den ganzen Tag auf dem Sofa sitzt und durch TikTok scrollt und nichts tut, was anderen hilft. ...'

    '... Van Parijs: Man muss drei verschiedene Verwendungsweisen des Wortes faul unterscheiden, die oft durcheinandergeraten. Erstens werden Leute "faul" genannt, die nicht oder nicht im gewünschten Maße für Lohn arbeiten. Das ist natürlich Unsinn, darüber haben wir gerade gesprochen. Zweitens kann man jemanden faul nennen, der nichts tut, was anderen nützt. Und drittens kann man jemanden als faul bezeichnen, der sich keine Mühe gibt. Die Surfer, die Rawls anführte, sind sicher nicht faul im dritten Sinne. Ich war noch nie surfen, aber das sieht mir nach einer Anstrengung aus, man muss sich Mühe geben, man muss üben, man muss sogar sehr aufpassen, sonst ertrinkt man. Die Surfer scheinen mir also keinesfalls faul im dritten Sinne zu sein, aber im ersten und im zweiten Sinne, jedenfalls dann, wenn sie nicht vor dem Surfen einer Lohnarbeit nachgegangen sind oder sich um ihre kranke Großmutter gekümmert haben. ...'

    '... Van Parijs: Nein, ich war immer der Überzeugung, dass kaum jemand wirklich faul sein will in dem zweiten oder dritten Sinne des Wortes, wie ich es eben erläutert habe. Wer sich gar keine Mühe machen will oder gar nichts tun will, was anderen nützlich sein könnte, der hat ein psychisches Problem. Und das wird nur eine kleine Minderheit betreffen, wenn die Gesellschaft so organisiert ist, dass sie die nötigen Gelegenheiten und Anreize bietet. Denn die überwältigende Mehrheit der Menschen will etwas schaffen oder anderen helfen. ...'

  8. : Eine Mail:

    BAG Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE:

    '... Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde!
    Der Parteivorstand hat heute beschlossen, den Text, den wir in der Arbeitsgruppe MGE zum BGE beim PV ausgearbeitet haben, unverfälscht den Delegierten zum kommenden Bundesparteitag zur Beschlussfassung vorzulegen.
    Das ist eine wichtige Entscheidung!

    Jetzt gilt es, alle unsere Kraft darauf zu verwenden, die Delegierten als dem satzungsgemäß höchsten Entscheidungsgremium der Partei zu überzeugen, auch mit Ja! zu stimmen.
    Von nun an ist es wichtig, dass die Delegierten erkennen, dass das Emanzipatorische Bedingungslose Grundeinkommen mobilisiert!
    Ab jetzt macht es ganz konkret Sinn, sich in unsere Partei zu begeben, um daran mitzuwirken, dass sich der Parteitag in unsere Sinne verhält.

    Geht bitte aktiv auf alle Menschen zu, die ab heute dazu beitragen könnten, als neues Parteimitglied mit dabei zu sein, wenn wir im Herbst in Halle an der Saale den letzten Schritt gehen, und das "Linke BGE" in das Parteiprogramm hieven. ...'
  9. Termin: : bien2024.net: England:

    The 23 BIEN Congress

    Reclaiming the Future. Basic Income and Socio-Ecological Transformation
    29-31 August 2024
    University of Bath
  10. : deutschlandfunkkultur.de:

    Nennen wir es Müßiggang

    In der Leistungsgesellschaft zählt nur Arbeit, das Gegenteil ist als Faulheit verpönt. Manche wollen diese rehabilitieren und betonen ihren Nutzen. Doch geht es auch ohne Verdammung oder Nützlichkeitsdenken? Und ist echte Faulheit überhaupt möglich?

    '... Der Ruf der Faulheit wird immer besser. Früher als Todsünde stigmatisiert, wird sie heute immer mehr zur Tugend erklärt. Das Nichtstun hat sogar seinen Nutzen, in der Entspannung und sogar Langeweile kommen einem die besten Ideen. Muße macht kreativ. Sie kann sogar eine Widerstandshandlung sein gegen das ausbeuterische kapitalistische System. ...'

    '... Konservative Politiker gehen davon aus, dass wir Menschen im Grunde alle faule Säcke sind und zur Arbeit getrieben werden müssen. Bloß nicht zu viele Sozialleistungen, erst recht kein bedingungsloses Grundeinkommen! Sonst tut keiner mehr irgendwas und die ganze Wirtschaft wie Gesellschaft brechen zusammen. Das größte Feindbild: der Totalverweigerer! Im vorauseilenden Gehorsam stürzen wir uns in die Arbeit, als hinge zumindest unsere Existenz davon ab. ...'

    '... Echte Faulheit gibt es nicht. Wir Menschen können uns ausruhen, uns Zeit lassen, nachlässig sein, aber als Dauerzustand ist Faulheit unerträglich. ...'

  11. : fribis.uni-freiburg.de:

    Rückblick auf die Aktivist*innen-Tagung des FRIBIS zum Thema „Zukunft – Klima – Grundeinkommen“

    Vom 12. bis 14. April 2024 fand in Freiburg die Aktivist*innen-Tagung des FRIBIS unter dem Titel „Zukunft – Klima – Grundeinkommen“ statt. Ziel der Tagung war es, Aktivist*innen aus den Bereichen Klimaschutz und Grundeinkommen zusammenzubringen, um voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu eröffnen und Synergien entstehen zu lassen. Wie die Tagung verlaufen ist und welche Eindrücke und Erfahrungen die Teilnehmenden gesammelt haben, erfahren Sie im folgenden Bericht.
  12. : Internet:
    "Erwerbslose arbeiten doch auch in der Regel, nur erhalten sie dafür kein Geld."
  13. : mein-grundeinkommen.de/​support/​crowdhoernchen:

    (Entwicklung Crowdhörnchen)

    07.07.2024: 195.435 Crowdhörnchen sammeln monatlich 795.809 €
    Aktuell fließen davon 437.046 € in den Grundeinkommenstopf und 358.763 € an den Verein
    30.06.2024: 195.976 Crowdhörnchen sammeln monatlich 798.216 €
    09.06.2024: 196.880 Crowdhörnchen sammeln monatlich 803.134 €
    09.05.2024: 198.240 Crowdhörnchen sammeln monatlich 810.427 €
    03.05.2024: 198.255 Crowdhörnchen sammeln monatlich 810.999 €
    10.04.2024: 199.113 Crowdhörnchen sammeln monatlich 816.009 €
    01.04.2024: 199.790 Crowdhörnchen sammeln monatlich 819.457 €
    05.03.2024, 08.50 Uhr: 201.097 Crowdhörnchen sammeln monatlich 826.557 €
    11.02.2024, 14.00 Uhr: 202.176 Crowdhörnchen sammeln monatlich 833.374 €
    30.12.2023, 10.35 Uhr: 204.854 Crowdhörnchen sammeln monatlich 847.942 €
    05.09.2023, 21.20 Uhr: 209.054 Crowdhörnchen sammeln monatlich 875.994 €
  14. : eci.ec.europa.eu:

    Einführung einer Vermögenssteuer zur Finanzierung des ökologischen und sozialen Wandels

    citizens-initiative.europa.eu:
    Ende der Sammlung: 09.10.2024 // Notwendig: 1.000.000

    Stand 07.07.2024, 13.50 Uhr Unterschriften insgesamt: 234.677
    Stand 30.06.2024, 15.40 Uhr Unterschriften insgesamt: 228.407
    Stand 09.06.2024, 11.00 Uhr Unterschriften insgesamt: 208.968
    Stand 02.06.2024, 07.00 Uhr Unterschriften insgesamt: 202.654
    Stand 19.05.2024, 10.30 Uhr Unterschriften insgesamt: 188.946
    Stand 09.05.2024, 10.00 Uhr Unterschriften insgesamt: 180.274
    Stand 03.05.2024, 12.00 Uhr Unterschriften insgesamt: 174.244
    Stand 24.04.2024, 09.30 Uhr Unterschriften insgesamt: 169.475
    Stand 18.04.2024, 08.30 Uhr Unterschriften insgesamt: 166.629
    Stand 10.04.2024, 11.15 Uhr Unterschriften insgesamt: 159.589
    Stand 01.04.2024, 10.05 Uhr Unterschriften insgesamt: 155.938
    Stand 31.03.2024 Unterschriften insgesamt: 155.636
    Stand 29.03.2024 Unterschriften insgesamt: 154.382
    Stand 28.03.2024 Unterschriften insgesamt: 153.276

    Start der Sammlung: 09.10.2023


    Einführung einer Vermögenssteuer zur Finanzierung des ökologischen und sozialen Wandels
    .

    https://www.tax-the-rich.eu
    Wir wollen eine europäische Vermögenssteuer zur Finanzierung des sozialen und ökologischen Wandels und zur Unterstützung der vom Klimawandel betroffenen Länder.

  15. : taz.de/Die-Wahrheit:

    Kundengespräche ohne Kunden

    In Simulationskursen lernen Arbeitnehmer die Rückkehr aus dem Homeoffice in die ganz reale Scheinarbeitswelt.
  16. : jahrbuch-marxistische-gesellschaftstheorie.net:

    Karl Reitter - Der Wille zu regieren

    Der Wille zu regieren - Warum die Kritik am bedingungslosen Grundeinkommen so vehement formuliert wird (pdf)
  17. : x.com/EqualRightOrg:

    .

  18. : austria.ecogood.org:

    Bedingungsloses Grundeinkommen mit Helmo Pape

    Das Bedingungslose Grundeinkommen scheint ein Thema zu sein, das Menschen bewegt. 34 Menschen aller Altersstufen kamen am 05. Juni in die Bibliothek Satteins um mit Helmo Pape, einen profunden Kenner der Materie, darüber zu diskutieren.
  19. : bge-rheinmain.org:

    Irrweg Mindestlohn

    Fokussierung auf und Fetischisierung von Lohnarbeit beenden
  20. : zentrum-neue-sozialpolitik.org:

    ifo Institut: Umwandlung von Steuerfreibeträgen zu Gutschriften – Effekte auf Entlastungswirkung und Beschäftigung

    Das aktuelle System der Steuerfreibeträge entlastet regressiv, das heißt, Haushalte mit hohem Einkommen profitieren stärker von den Steuerfreibeträgen als Haushalte mit niedrigem Einkommen. Die Umwandlung von Steuerfreibeträgen in pauschale, nicht bedürftigkeitsgeprüfte Steuergutschriften bietet durch die Verknüpfung von Steuer- und Sozialsystem das Potenzial, die derzeitige steuerliche Bevorzugung von einkommensstärkeren Haushalten aufzuheben und damit die Position einkommensschwacher Haushalte im Steuersystem zu verbessern. Das zeigt eine aktuelle Studie des ifo Instituts und des Zentrums für neue Sozialpolitik.
  21. : mdr.de:

    Modellstudie: Wie ein bedingungsloses Grundeinkommen das Klima schützt

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das durch Steuern auf klimaschädliche Emissionen finanziert wird – kanadische Wissenschaftler haben diese Idee durchgerechnet und kommen zum Ergebnis: Die Wirtschaft würde profitieren.

    '... Sie rechnen vor, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt rund 41 Billionen Dollar kosten würde. Weiter nehmen die Forschenden an, dass jeder Dollar Grundeinkommen zu insgesamt sieben Dollar Wertschöpfung führt. Auf diese Weise ließe sich nach Ansicht der Wissenschaftler die weltweite Wirtschaftsleistung um 163 Billionen Dollar steigern. ...'

    cell.com: 07.06.2024:
    Utilizing basic income to create a sustainable, poverty-free tomorrow
    - The COVID-19 pandemic underscored society’s vulnerabilities to shocks
    - Human activities have contributed to climate change and environmental degradation
    - Highlights the potential of basic income to tackle sustainability and poverty
    - With appropriate strategies, basic income can bolster economies during times of crisis

  22. : zeit.de:

    Es reicht!

    Die faulen Deutschen ruinieren die Wirtschaft? Von wegen! Unser Autor Marcus Rohwetter will sich solche Vorwürfe nicht gefallen lassen.
    (Abo)
  23. : grundeinkommen-goettingen.de:

    2 Rechtsgutachten zu 3 Varianten BGE als Grundrecht im Grundgesetz

    Die Rechtsanwaltskanzlei GEULEN & KLINGER Rechtsanwälte (Rechtsanwalt Professor Dr. Remo Klinger) (www.geulenklinger.com) hat zwei rechtsgutachterliche Stellungnahmen zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) als Grundrecht im Grundgesetz erstellt
  24. : x.com/BasicBc:

    .

  25. : utopia.de:

    Christian Neuhäuser: „Reichtum kann man sich nicht verdienen“

    Christian Neuhäuser ist Autor und Professor für Philosophie. Er befasst sich intensiv mit dem Thema Reichtum. Warum er findet, dass es eine Obergrenze für Vermögen und Einkommen braucht, was das mit Klimaschutz zu tun hat und warum Reichtum die Demokratie gefährdet, erklärt er im Utopia-Interview.
  26. : tagesschau.de:

    Nicht faul, aber zufriedener?

    Nach drei Jahren endet eine großangelegte Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen in Deutschland. In dieser Zeit haben die Teilnehmenden jeden Monat 1.200 Euro bekommen. Was macht das mit ihnen?
  27. : faz.net:

    Ein Scheibchen ChatGPT für jeden

    OpenAI-Chef Sam Altman KI-Anteile statt Grundeinkommen: OpenAI-Chef Altman denkt über ein Recht auf Rechenleistung nach. Das klingt fast etwas marxistisch, dabei will er lieber den Staat abschaffen.
  28. : rtl.de:

    Was haben die Menschen mit der Extra-Kohle gemacht?

    Drei Jahre lang haben 122 Menschen als Teil einer Studie monatlich 1.200 Euro überwiesen bekommen. Einfach so. Ohne Gegenleistung. Jetzt wurde das letzte Mal Geld überwiesen. Was haben die Menschen mit dem Geld gemacht?
  29. : taz.de:

    Geld bedeutet Selbstbestimmung

    Drei Jahre lang erhielten 122 Personen Geld, einfach so. Zwei von ihnen ziehen jetzt ein erstes Fazit. Doch das Konzept wird zunehmend kritisiert.

    '... „Das Wort wird zunehmend zum Kampfbegriff“, stellt Jürgen Schupp fest, der das Projekt beim DIW begleitet. „Das Grundeinkommen ist fast schon ein Triggerthema, das emotional aufgeladene und unversöhnliche Reaktionen auslöst.“ Dabei sei das Konzept grundsätzlich vernünftig. Mehr soziale Sicherheit und individuelle Selbstbestimmung könnten dazu beitragen, dass die Beschäftigten länger im Leben sowohl arbeitsfähig als auch motiviert blieben. ...'

  30. : ccl-d.org:

    Lobbyarbeit für das Klimageld

    25 Treffen mit Bundestagsabgeordneten standen bei unserem Jahrestreffen 2024 in Berlin auf dem Programm. Im Kern kreisten die Gespräche oft um eine Frage: Wann kommt es endlich, das Klimageld?
  31. : zeit.de:

    "Das Hamsterrad ist kein innovativer Ort"

    Der Arbeitsforscher Hans Rusinek hält nichts davon, weniger zu arbeiten. Das führe vor allem zu mehr Verdichtung und gefährde den sozialen Raum am Arbeitsplatz.
    (Abo)
  32. : de.wikipedia.org:

    On Bullshit

    '... In der heutigen englischen Umgangssprache bezeichnet das vulgäre Wort eine bestimmte Art von Gerede, das im Gestus prätentiös, inhaltlich aber leer ist und einer Wahrheitsprüfung nicht standhält. Am treffendsten lässt der Ausdruck sich mit dem neudeutschen Wort Hohlsprech übersetzen, eingeschränkt auch mit Salbadern. Verwandten Wörtern wie Humbug, Unsinn, Blödsinn, Schwachsinn und Mumpitz fehlt im Deutschen die Konnotation des Anmaßenden. Auch der Ausdruck Geschwurbel weist in diese Richtung, hat aber eine zusätzliche Konnotation von Unverständlichkeit, die dem Begriff Bullshit nicht zu eigen ist. ...'

  33. : de.wikipedia.org:

    Bullshit Jobs

    '... Die Nutzlosigkeit solch vermeintlicher Arbeit misst Graeber daran, dass Menschen, die nach eigenen Angaben Bullshit-Jobs haben, überzeugt davon sind, dass die Welt ohne ihre Jobs nicht schlechter wäre. Bullshit-Jobs seien ein Symptom gesellschaftlicher Wertvorstellungen, die es für vorteilhafter einstufen, sinnlose Erwerbsarbeit zu verrichten, als keiner Erwerbsarbeit nachzugehen. ...'

  34. : de.wikipedia.org:

    Fake Work

    '... Fake Work (auch Scheinarbeit genannt) bezeichnet all die Tätigkeiten im Job, die sich nach Arbeit anfühlen und auch wie solche aussehen, in Wahrheit aber zu keinen sinnvollen Ergebnissen führen. Echte Arbeit bringt das Unternehmen voran, Fake Work dagegen nicht. ...'

  35. : golem.de:

    Google "fantastisches Beispiel" für "Schwachsinns-Jobs"

    Ein Investor von Andreessen Horowitz mischt sich in die Fake-Work-Debatte im Silicon Valley ein – und nennt Google ein "fantastisches Beispiel" dafür.

    '... Ulevitch zufolge kosten unnütze Büroangestellte in einem Unternehmen Profite, was sich negativ auf die Shareholder auswirkt. Diese seien in den USA oft genug Altersvorsorgefonds, so Ulevitch. "Diese Leute sind also nicht nur nutzlos (und werden verwöhnt, damit sie glauben, nutzlose Jobs seien wichtig – das sind sie aber nicht), sondern sie nehmen auch Geld von den Rentenprogrammen der übrigen Arbeitnehmer weg." ...'

  36. : sueddeutsche.de:

    Das Berliner Grundeinkommen hilft allen

    122 Menschen haben hierzulande drei Jahre "Grundeinkommen" bezogen. So klein das Experiment war, es liefert wichtige Argumente, die die aufgeladene Debatte versachlichen.

    (Abo)
  37. : sueddeutsche.de:

    Faul oder frei?

    Seit Jahrzehnten streiten Menschen über das bedingungslose Grundeinkommen, aber stets in der Theorie. Nun läuft eines der größten praktischen Experimente dazu aus. Zu Besuch bei einem, der drei Jahre Geld bekam, einfach so.
    (Abo)
  38. : jacobin.de:

    Faul sind immer nur die Arbeiter

    In Deutschland leben 800.000 Menschen allein von passivem Einkommen aus ihren Großvermögen. Die sind aber niemals mitgemeint, wenn es heißt, die Bevölkerung sei faul geworden. Nur wer zum Leben arbeiten muss, wird angehalten, noch mehr zu arbeiten.

    '... In Deutschland gibt es über 800.000 Privatiers. Das heißt: 800.000 Menschen, die nur davon leben, was ihr riesiges Vermögen abwirft, wenn wir dem Statistischen Bundesamt Glauben schenken dürfen. Dieses schrieb nämlich vor ein paar Jahren: »1 Prozent der Bevölkerung finanzierte seinen Lebensunterhalt überwiegend durch das eigene Vermögen (einschließlich Ersparnisse, Zinsen sowie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung). Das waren rund 0,8 Millionen Personen.« ...'

  39. : zeit.de:

    Macht das Bürgergeld faul?

    Neue Daten zeigen: Wenn der Staat zu großzügig ist, wird weniger gearbeitet. Die Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens sollten ihre Prämissen überdenken.
    (Abo)

    iab.de: IAB-Discussion Paper 7|2024:
    The Dovish Turnaround: Germany’s Social Benefit Reform and Job Findings (pdf, 24 Seiten)

    '... Das alles deutet darauf hin, dass die Einführung des Bürgergelds dazu geführt hat, dass weniger Arbeitslose einen Job annehmen. Laut Weber sechs Prozent weniger im ersten Jahr. Das bedeutet: Wenn zuvor 100 arbeitslose Grundsicherungsempfänger eine Stelle antraten, waren es nach der Reform nur noch 94. ...'

    '... Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist bei der Bundesagentur für Arbeit angedockt und ein seriöses Institut. Enzo Weber ist ein angesehener Forscher. Man muss die Ergebnisse also ernst nehmen. Die Frage ist, was aus ihnen folgt. Man könnte beispielsweise argumentieren, dass sich die Arbeitslosigkeit (und damit der Fachkräftemangel) durch eine maximale Verschärfung der Sanktionen beseitigen ließe. Das Problem: Der Wirtschaft (und den Arbeitslosen) ist möglicherweise nicht geholfen, wenn Menschen einfach nur irgendeinen Job annehmen, den sie mangels Perspektive nach ein paar Monaten wieder hinwerfen, oder gleich auf der Straße landen. ...'

    '... Und mit der Einführung von Hartz IV wurde mehr Quantität durch weniger Qualität erkauft. Hinzu kommt: Auch der Arbeitsmarkt ist ein Markt, auf dem die Gesetze von Angebot und Nachfrage gelten. Wahrscheinlich würden mehr Menschen eine Arbeit aufnehmen, wenn höhere Löhne bezahlt würden. Der deutsche Sozialstaat ist zwar so organisiert, dass jemand, der arbeitet, praktisch immer mehr Geld zur Verfügung hat als jemand, der nicht arbeitet. Doch vielleicht ist der Abstand nicht groß genug. ...'

    '... Was die Studie aber zeigt: Menschen reagieren auf Anreize. Und wenn man ohne Arbeit einigermaßen über die Runden kommt, dann wird eben in manchen Fällen nicht gearbeitet. Schließlich ist der Job nicht immer eine Form der Selbstverwirklichung. Die Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens jedenfalls sollten angesichts der Ergebnisse von Enzo Weber vielleicht ihre Prämissen überdenken. ...'

  40. : morgenpost.de:

    Millennials werden „reichste Generation der Geschichte“

    Wenn die Babyboomer ihr Erbe an ihre Kinder übertragen, werden die ein kolossales Vermögen anhäufen. Warum das dem Klima helfen kann.

    '... Liam Bailey, globaler Forschungsleiter bei Knight Frank, sagte dem „Guardian“, dass die Vermögensverschiebung wahrscheinlich die Bemühungen um nachhaltige Investitionen und Verhaltensweisen unterstützen werde. „Millennials scheinen die Botschaft verstanden zu haben, wenn es um die Reduzierung des Konsums geht. 80 Prozent der männlichen und 79 Prozent der weiblichen Befragten sagen, dass sie versuchen, ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern“, sagte er.

    In der Generation der Babyboomer zeigt sich noch ein anderes Bild: Unter den Männern wollen nur 59 Prozent versuchen, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren, bei den Frauen sind es 67 Prozent. ...'

  41. : dieostschweiz.ch:

    Waldmeyer und das «bedingungslose Vermögen»

    Waldmeyer hatte sich schon öfter über die in seinen Augen abstruse Idee eines «bedingungslosen Grundeinkommens» geärgert – eine Idee, die aus linken Kreisen mit grosser Regelmässigkeit auftaucht. Aber nicht genug: Jetzt wird auch noch der Ansatz eines «bedingungslosen Vermögens» nachgereicht!
  42. : taz.de:

    Von Arbeit und Moral

    Am 1. Mai wird ein uraltes Arbeitspathos beschworen. So laufen Progressive, Sozialdemokraten und Gewerkschaftlerinnen in die Falle der Rechten.
  43. : spiegel.de:

    Superreichen-Steuer spaltet Ampel

    spiegel.de: 25.04.2024: Besteuert die Superreichen!
    Hohe Ungleichheit zersetzt die Demokratie. Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft ihr den Kampf ansagt – mit einer globalen Steuer auf Milliardenvermögen. Ein Appell von fünf Ministerinnen und Ministern.

  44. : taz.de:

    Pläne für globale Reichensteuer

    Kredite reichen nicht, um Klimaschutz zu finanzieren. Erstmals spielt Umverteilung eine Rolle beim Treffen der globalen Finanzinstitute.
  45. : zeit.de:

    Kennen Sie Ihr persönliches Grenzprodukt?

    Nein? Keine Sorge, damit sind Sie nicht allein. Aber wir erklären Ihnen gern, worum es sich dabei handelt. Es hilft zu verstehen, warum Sie verdienen, was Sie verdienen.
    (Abo)
  46. : zeit.de:

    "Ich will das Erbe nicht"

    Kai Viehofs Familie verkaufte den Allkauf-Konzern für rund eine Milliarde Euro. Damals war er 17 Jahre alt. Heute sagt er: Niemand hat wegen seiner Herkunft das Recht auf so viel Geld – und gibt seine Millionen aus, um diesen Gedanken einflussreicher zu machen.
    (Abo)
  47. Termin: : baiz.info: Berlin:

    Veranstaltungsprogramm

    Donnerstag, 02.05.2024; 13:00 Uhr vorm BAIZ
    "Heraus zum Zweiten Mai, dem Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen"

    In diesem Jahr möchten wir Euch ein paar Demolosungen unserer Ideenschmiede vorschlagen: Wenn Euch eine anspricht: Einfach auf A4 ausdrucken und mit Gaffer an die Jackenrücken geklebt (hätten wir sonst auch vor Ort und helfen dabei – natürlich auch bei eigenen Ideen). Win-win-win: Die Demo transportiert noch mehr Inhalte und Ihr habt trotzdem die Hände für Bier und Zigarette frei… ;-)

    Mein Freund ist Roboter |
    Wir sind nicht alle, es fehlen die, die arbeiten |

    Musik:
    Arbeitslos durch die Nacht |
    Für mich soll‘s Bürgergeld regnen |
    Mein Freund der Boss ist tot

    Filmtitel:
    Lieber "Karlsson auf dem Dach" als den Arbeitsvertrag in der Hand |
    Lieber “Dancer in the dark” als worker in the hell |
    Büroalltag, “oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben” |
    “12 Uhr mittags” gehört Papi/Mami mir |
    “Für eine handvoll Dollar” habe ich keinen Bock |
    “Land and freedom” statt Büro und Arbeit |
    Die Furchtbare Welt der Arbeitskraft |
    Den “Himmel über Berlin” kann man vom Büro aus nicht sehen |
    Mein Chef ist bei den “Time Bandits” |
    Lohn ist auch nur ein “Quantum Trost” |
    Mehr Zeit für “Ziemlich beste Freunde” |
    “Heißer Sommer” lieber ohne Arbeit |

    & überhaupt:
    Kein Gott, Kein Staat, Kein Arbeitsvertrag |
    Couch statt Coach |
    Lieber einen wackeligen Barhocker als einen festen Arbeitsplatz |
    Der Terror der Arbeit |
    Soll sich das Leben wieder lohnen, dann in den Müll mit den Sanktionen! |
    Wir arbeiten für eine Welt - Da herrscht die Freundschaft, nicht das Geld |
    Allen Schulden stehen immer auch Vermögen gegenüber |
    Basta! hilft dir ohne Rast - Egal welchen Pass du hast. |
    Sozialleistungen für Alle, statt miese Arbeit für Viele |
    Erst das Leben, dann die Arbeit!

    Und jetzt alle:
    WIR HABEN ZEIT! WIR HABEN ZEIT! WIR HABEN ZEIT!

  48. : zeit.de/sinn:

    Jomo ist das neue Fomo

    Einfach mal wieder nichts tun wäre schön! Kann man das lernen? Womöglich ist ein Trend aus den Niederlanden die Antwort.
    (Abo)
  49. : zeit.de:

    Die Sprache des Geldes

    "Verdient" man seinen Lohn? Und "gibt" der Arbeitgeber Arbeit? Im Kapitalismus ist eine besondere Sprache entstanden, und die führt bisweilen ganz schön in die Irre.
    (Abo)
  50. : iwkoeln.de:

    Arbeitszeit: Sind die Deutschen arbeitsscheu?

    Schäfer, Holger, 2024, Arbeitszeit: Sind die Deutschen arbeitsscheu?, IW-Kurzbericht, Nr. 21, Berlin

    '... Die deutlich unterdurchschnittliche Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials in Deutschland zeigt erstens, dass durch eine höhere Ausschöpfung die Demografie-Effekte kompensierbar wären. Würde in Deutschland gleich viel gearbeitet wie in Neuseeland, könnte das Arbeitsvolumen um rund 30 Prozent höher liegen. Zweitens wird deutlich, dass die Stellschraube eher bei einer längeren Arbeitszeit liegt und weniger bei der ohnehin schon hohen Erwerbsbeteiligung. ...'

  51. : wiwo.de:

    Bundesfinanzministerium kann 2025 das Klimageld auszahlen

    Das versprochene Klimageld soll ab 2025 an alle Bürger ausgezahlt werden – eine Premiere für Deutschland. Nun gibt es Details, wie diese Auszahlung vonstattengehen soll.

    '... Die Auszahlung soll über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erfolgen. Die Behörde habe das Jahr 2023 genutzt, um Datenbanken so aufzubauen, dass die Zuordnung von Steuer-ID und IBAN funktioniert, so Hessel. Inzwischen gebe es eine Verknüpfung für die Jüngsten, da die Kindergeldkassen als Erste die notwendigen Bankverbindungen lieferten. Um möglichst flächendeckend die nötigen Kontodaten zu erhalten, sei das Ministerium im Gespräch mit den Finanzinstituten. Man plane eine Aufklärungskampagne, da die Bürger aus Datenschutzgründen „aktiv“ der Weitergabe ihrer Bankverbindungen an das BZSt zustimmen müssten. ...'

    '... Ohnehin dürfte die Auszahlung des Klimageldes für einen hohen Aufwand sorgen, heißt es im Bundesfinanzministerium. So müssten Reklamationen und Rückläufer, verursacht etwa durch Zahlendreher bei der IBAN, händisch nachgearbeitet werden. Bei einer angenommenen Fehlerquote von einem Prozent wären das 800.000 Fälle. Dafür soll es aber keine neue Behörde geben, stellt Hessel klar. Offenbar soll die Zollverwaltung, die dem Bundesfinanzministerium untersteht, mit Personal aushelfen. ...'

  52. : umweltinstitut.org:

    Klimageld jetzt!

    .

    Mit einer Flut an Postkarten in Form eines „Klimageldscheins“ wollen wir Finanzminister Christian Lindner an das Versprechen der Ampel erinnern, die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung als Klimageld wieder an die Bürger:innen zurückzuzahlen!

    '... Aufgrund der sehr hohen Nachfrage sind unsere Postkarten mittlerweile vergriffen - wir informieren Sie in unserem Newsletter, sobald wir diese erneut anbieten können! ...'

  53. Termin: : berliner-freiwilligenboerse.de:

    17. Berliner Freiwilligenbörse

    Am Samstag, den 04. Mai 2024, von 11 – 17 Uhr mit 112 Ständen, die spannende, neue und wichtige Engagementangebote für Interessierte in ganz Berlin vorstellen.
  54. : zeit.de:

    "Ich muss so viel arbeiten, während andere es leicht haben"

    Wer nicht erbt, ist in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem: neidisch. Der Soziologe Rudolf Stumberger erforscht die Gefühle von Nichterben. Oft geht es um Selbstwert.
    (Abo)

    '... Er hat herausgefunden, dass Nichterben eben nicht neidisch sind, wie oft unterstellt, sondern ein komplexes Bündel an Gefühlen empfinden. Drei Emotionen konnte der Soziologe herausarbeiten: das Empfinden sozialer Ungerechtigkeit, ein Gefühl von Minderwertigkeit und sogar Trauer. ...'

    '... Es fehlt mir an finanziellem Urvertrauen. ...'

    '... Ein Erbe schafft Sicherheit. ...'

  55. : schweizerbauer.ch:

    Englands Bauern fordern Grundeinkommen

    In der britischen Landwirtschaft hat sich eine Gruppe von Aktivisten gegründet, die von der Regierung ein bedingungsloses Grundeinkommen fordert. Dieses Grundeinkommen soll auch zur Überwindung der Brexit-Folgen im Agrarsektor dienen.
  56. : forbes.com:

    World's Billionaires List

    A record year for ten-figure wealth has left the billionaire class bigger and richer than ever.
  57. : de.statista.com:

    Wovon die Deutschen leben

    Gut drei Viertel (76 %) der Personen im Haupterwerbsalter von 25 bis 64 Jahren in Deutschland haben ihren Lebensunterhalt im Jahr 2023 überwiegend durch ihre eigene Erwerbstätigkeit finanziert.
  58. : zeit.de:

    Wie die zweite Lebenshälfte gelingt

    Mitte 60 in Rente und dann Enkelkinder hüten, Rosen züchten, Sudokus lösen? Vielen reicht das nicht mehr – gut so!
    (Abo)

    '... Seit dem vergangenen Jahr können Menschen Rente beziehen und gleichzeitig weiterarbeiten – und sie dürfen sogar unbegrenzt dazuverdienen. Ich finde das hervorragend und nenne diese Menschen Rentarbeitende. Wer Rente bekommt und weiter einem Job nachgeht, kann flexibel arbeiten und sogar mehr verdienen als früher. So können ältere Menschen zwischen 60 und 70 immer wieder neu festlegen, wie ihre persönliche Mischung von Arbeit und Ausruhen aussehen soll. Die Politik hat erkannt: Von 100 Prozent auf null beruflich zu reduzieren, ist das schlechteste Rentenmodell, das wir haben. Doch in der Gesellschaft ist das noch nicht überall angekommen. ...

  59. Termin: : London:

    .

    '... Plus there’ll be beekeeping, ukulele, dancing, bibliotherapy, agony aunts, foraging, walks and plenty of time to loaf under the apple trees. Join us for our dream garden party. ...'

  60. : Sascha Liebermann:

    „Es geht nicht um anstrengungslosen Wohlstand“…

    …ein denkbarer Kontrast zur Warnung vor den „Arbeitsverweigerern“ in der Diskussion um das Bürgergeld sind Ausführungen Götz Werners in einem Gespräch mit Planet Interview aus dem Jahr 2010.
  61. : brandeins.de:

    Robin Hood lebt!

    Das Geld der Reichen nehmen und es den Bedürftigen geben: Das Berliner Analyse- und Beratungshaus Phineo bringt finanzstarke Menschenfreunde und sozial engagierte Start-ups zusammen. Zum Wohle aller.
  62. : faz.net:

    Wie der Sozialstaat vor die Hunde geht

    Schön blöd, wer sich mit einem faktischen bedingungslosen Grundeinkommen noch um eine Beschäftigung bemüht. Noch dümmer, dass die Ampel nicht gegensteuert.

    '... Wer Schutz braucht, der wird geschützt. Wer Hilfe braucht, dem wird geholfen. Wer sich (wieder) selbst helfen kann, der muss nicht mehr von den anderen getragen werden ...'

  63. : bge-rheinmain.org:

    Programmbeschwerde beim ZDF

    '... Sie verwenden hier, insbesondere im ersten Video, die Begriffe "Arbeit" und "arbeiten" konsequent ausschließlich in Bezug auf Erwerbsarbeit, also bezahlte Arbeit. In der deutschen Realität werden jedoch mehr 50% der geleisteten Arbeitsstunden nicht bezahlt, sie werden unentgeltlich erbracht, siehe die Zeitverwendungserhebungen von 2013 ...'

  64. : nzz.ch:

    Auch das bedingungslose Grundeinkommen kommt wieder auf die Agenda

    Der Mittelstand klagt über finanzielle Engpässe. Das könnte bald noch schlimmer werden. Die künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt im grossen Stil umbauen – und manchen Job vernichten. Die Politik sollte sich heute schon auf teure sozialpolitische Forderungen vorbereiten.

    '... Maschinen machen Genies leistungsfähiger und dem Mittelmass den Garaus. ...'

  65. : fr.de:

    Grunderbe: „Für viele 30-Jährige sind 20.000 Euro viel Geld“

    Stiftungsgründer Christoph Prüm spricht über das Projekt Grunderbe, gleiche Chancen für alle Menschen und die Rolle des Staates.

    '... Woher kommt das Geld, das sie auszahlen?
    Das Geld kommt von einem einigermaßen wohlhabenden Freund. Es ist also privater Herkunft und zum Höchststeuersatz versteuert. ...'

    '... Ich würde mich freuen, wenn Privatleute einsteigen und das Projekt weiterführen – das können vermögende Erben sein, die sich mit ihrem Erbe nicht wohlfühlen oder Erblasser, die ihre Kinder vor einer zu großen Erbschaft schützen wollen. ...'

    https://ein-erbe-fuer-jeden.de

  66. : freiheitstattvoll​beschaeftigung.de:

    Freude bei den Empfängern des sogenannen Bürgergeldes…

    …dürfte bald aufkommen angesichts der Einigung der Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten darüber, dass „Produkte vom Markt verbannt und an den Grenzen beschlagnahmt werden sollen, wenn festgestellt wurde, dass Zwangsarbeit eingesetzt wurde.“
  67. : mein-grundeinkommen.de/magazin:

    Das kostet ein Vermögen! Auch deins?

    Die Vermögensteuer und du: Mach deinen persönlichen Schnelltest
    Warum gibt es eigentlich keine Vermögensteuer in Deutschland? Und wenn es eine gäbe, wie hoch wäre sie? Aber vor allem: Ab welchem Betrag würde sie fällig, wer müsste die Vermögensteuer bezahlen? Du vielleicht? Wir vielleicht?
  68. : mein-grundeinkommen.de/magazin:

    Ab wann ist man zu reich, Herr Neuhäuser?

    Der Philosoph Christian Neuhäuser erforscht die Verantwortung der Vermögenden
    Wer die absurden Vermögen der Reichsten kritisiert, gilt schnell als neidisch. Christian Neuhäuser widerspricht: Die Vermögensungleichheit schadet uns allen! Im Interview verrät der Philosoph vier Folgen extremen Reichtums.
  69. : mein-grundeinkommen.de/magazin:

    Vermögen ist Privatsache? Von wegen!

    Warum extremer Reichtum uns allen schadet – und wie wir das jetzt ändern können
    Wir müssen über Vermögen reden! Warum? Weil extremer Reichtum sich auf das Leben jedes einzelnen Menschen auswirkt: Zum Guten bei wenigen Überreichen – zum Schlechten bei allen anderen. Doch das muss nicht so bleiben. Die größten Vermögen könnten sogar zum Schlüssel für das Bedingungslose Grundeinkommen werden.
  70. : mein-grundeinkommen.de/magazin:

    "Ihr geisteskranken Affen!"

    Warum wir gerade viel Hass abkriegen – und wie wir ihm begegnen
    Beschimpft, beleidigt, bedroht: Unser Team musste in den letzten Tagen einiges aushalten. Sollte man den Hass einfach löschen und dann vergessen? Nein! Wir zeigen, was Menschen uns schreiben und antworten hier darauf.
  71. : zeit.de:

    Zu viel Sinn macht krank

    Die Arbeit ist erfüllend, der Job ein Ort für Selbstverwirklichung? Wer das glaubt, erwartet von seinem Beruf meist mehr, als dieser liefern kann.

    '... Sinn ist das große Versprechen von New Work, der dominierenden Arbeitsplatzideologie der jüngeren Vergangenheit. Ihre Fans verwenden lieber die englische Bezeichnung, purpose. Das Große und Ganze in der kleinen Welt des Einzelnen, formuliert in jeder Stellenausschreibung: Arbeit als Erfüllung. Als Mittel zur Selbstverwirklichung. Du willst die Welt verändern oder zumindest ein kleines bisschen besser machen? Dann komm zu uns! Wir sind eine große Familie. Hier kannst du etwas Sinnvolles tun.
    Vergiss es! Die simple Wahrheit ist: Zu viel Sinn macht krank. ...'

    '... Bereits in der Grundschule lernen Kinder, dass Arbeit ohne Sinn "nicht schön" ist. Kann man die Vorstellung, nicht nur für Geld, sondern auch für Sinn zu arbeiten, subversiver einimpfen? ...'

    '... Meist helfen wir anderen, weil wir uns selbst helfen wollen. ...'

    '... Wenn sich Beschäftigte aber davon überzeugen lassen, stärker für einen vermeintlich höheren Zweck zu arbeiten als (in erster Linie) für Geld, dann braucht man ihnen von Letzterem vielleicht auch nicht so viel zu geben. Kurz: Wenn Sinn und Geld erst einmal gleichberechtigt nebeneinanderstehen, kann man seine Leute eben auch in Sinn bezahlen. Eine Zeit lang werden sie das mitmachen. Bis sie irgendwann erkennen, dass sie den versprochenen Sinn nicht finden – und dann an ihrer Tätigkeit oder gleich an sich selbst verzweifeln. ...'

    '... Sinn finden Beschäftigte an ihrem aktuellen Arbeitsplatz offenbar so gut wie nie, aller Bekenntnisse zum Trotz. Nur: Finden sie ihn woanders? Oder sollten sie besser aufhören, danach zu suchen? ...'

    (Abo)
  72. : fro.at/sendungen:

    Grundeinkommen – Red’n ma drüber! (Radio, Podcast)

    Paul Ettl und Roswitha Minardi vom Verein "Das Grundeinkommen" sprechen wöchentlich über die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens.

    Spotify: https://open.spotify.com/​show/4JSRz0rEZyQ00yxeJgh6jX
    Apple: https://podcasts.apple.com/​us/podcast/grundeinkommen-redn​-ma-drüber/id1728626609
    YouTube: https://www.youtube.com/​@dasgrundeinkommen4210/​podcasts
    RTL+ : https://plus.rtl.de/​podcast/grundeinkommen-redn​-ma-drueber
    Amazon Music: https://music.amazon.de/​podcasts/58bcba15-5232-​434f-9edf-cd1b81afae2f/grundeinkommen---red'n-ma

  73. : zeit.de:

    Eine ganz faule Geschichte

    Allerorten hört man, die Deutschen wären zu faul und müssten wieder mehr ranklotzen. Dies ist nichts anderes als eine fatale Moralisierung von Machtfragen.
    (Bezahlschranke)
  74. : youtube.com:

    Thomas Straubhaar, 11.01.24: Die 3-E des BGE aus ökonomischer Sicht: einfach, effektiv und effizient (58 Min)

    Am 11. Januar 2024 kam Prof. em. Dr. Thomas Straubhaar, einer der führenden Befürwortenden des Grundeinkommens in der ökonomischen Diskussion im deutschsprachigen Raum, auf Einladung des FRIBIS nach Freiburg zurück, um einen Abendvortrag zu halten. Der Vortrag gewährt Einblicke in Prof. Straubhaars Verhältnis zu Freiburg sowie die persönlichen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse, die ihn zum Grundeinkommensbefürworter gemacht haben.
  75. : dasgoetheanum.com:

    Wir leben in restaurativen Zeiten

    Es sind führende Kulturschaffende, die Philip Kovce ins Basler Café Unternehmen Mitte für Gespräche einlädt. Jetzt war Richard David Precht bei ihm zu Gast. Der Titel des philosophischen Dialogs lautete ‹Freiheit für alle›, wie Prechts aktuelles Buch über die Zukunft der Arbeitswelt.
  76. : zdf.de:

    Ein Erbe vom Staat? (Video, 42 Min)

    20.000 Euro für alle 18-Jährigen
    Die Idee klingt einfach: Zum 18. Geburtstag bekommen alle einen Geldbetrag vom Staat geschenkt - egal, ob arm oder reich. Was steckt hinter der Idee eines solchen "Grunderbes"?
  77. : grundeinkommen.de:

    Wie hoch müsste ein Grundeinkommen im Jahr 2024 sein?

    '... In Deutschland gibt es verschiedene politisch vorgegebene Existenz- und Teilhabeminima bzw. Armutsgrenzen. Diese können als unterste Richtwerte für die Höhe des Grundeinkommens betrachtet werden. Im Einkommensjahr 2024 müsste sie demnach zwischen 1.400 Euro und 1.600 Euro (netto) liegen. ...'

  78. : makroskop.eu:

    Zehn Gründe, warum die Jobgarantie das BGE schlägt

    Das Bedingungslose Grundeinkommen gilt manchen als Allheilmittel für diverse soziale Schieflagen. Doch der Schein trügt. Zehn Gründe, warum eine Jobgarantie die weitaus bessere Alternative wäre.
    (Bezahlschranke)
  79. : economist.com:

    Why you should never retire

    Pleasure cruises, golf and tracing the family tree are not that fulfilling
    (Bezahlschranke)
  80. : mein-grundeinkommen.de/​support/​crowdhoernchen:

    (Entwicklung Crowdhörnchen)

    11.02.2024, 14.00 Uhr: 202.176 Crowdhörnchen sammeln monatlich 833.374 €
    30.12.2023, 10.35 Uhr: 204.854 Crowdhörnchen sammeln monatlich 847.942 €
    05.09.2023, 21.20 Uhr: 209.054 Crowdhörnchen sammeln monatlich 875.994 €
  81. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Was wir mit dem Pilotprojekt in Kenia gemeinsam haben

    In Kenia läuft seit einiger Zeit ein Grundeinkommensexperiment, das kürzlich erste Ergebnisse veröffentlichte. Wir stellen sie Ihnen vor und schauen, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Pilotprojekt Grundeinkommen liegen.
  82. : bpe-online.de:

    Beschluss zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE)

    Der Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen e.V. spricht sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) für alle in Deutschland lebenden Menschen aus ...
  83. : zeit.de:

    Geld macht doch glücklich …

    Glücklicher wird, wer stets das Positive sieht, meditiert oder dankbar ist, heißt es oft. Glücksforscher zeigen nun: Kaum etwas davon hilft. Geld aber manchmal schon.
    (Bezahlschranke)
  84. : mandelbaum.at/buecher:

    Arbeit – Care – Grundeinkommen

    Margit Appel, Barbara Prainsack
    Arbeit – Care – Grundeinkommen
    18.00 €
    240 Seiten
    Format: 12 x 17
    englische Broschur ISBN: 978399136-048-3
    Erscheint: Februar 2024
    in Vorbereitung
  85. : spiegel.de:

    Rente! Und jetzt?

    Viele Menschen freuen sich auf den Ruhestand. Mir hat der Gedanke daran Angst gemacht. Ich brauche eine Idee, um zu wissen, warum ich morgens auftstehen soll.
    (Bezahlschranke)
  86. : chip.de:

    20.000 Euro für junge Erwachsene: Warum eine Stiftung jetzt "Grunderbe" verschenkt

    '... Doch statt nur darüber zu reden, probiert es eine Stiftung tatsächlich aus und verlost 20.000 Euro unter allen 30-jährigen. Auch 2024 wird es wieder eine Grunderbe-Verlosung geben – wir zeigen, wie Sie teilnehmen. ...'

    '... Zum Beispiel muss der Empfänger bestätigen, dass er noch keine Erbschaften oder Schenkungen über 3.000 Euro erhalten hat. Außerdem erhält man das Geld nicht sofort ausbezahlt, sondern muss es drei Jahre lang anlegen. Wie es angelegt wird, kann der Grunderbe-Empfänger entscheiden. Nach der Karenzzeit kann frei über das Geld verfügt werden. ...'

    https://ein-erbe-fuer-jeden.de

  87. : az.com.na:

    Alkohol bleibt weiterhin ein Problem

    Grundeinkommen soll Armut und somit Alkoholmissbrauch verringern
    Die Debatte über Alkohol und Armut ist eine heikle, aber wichtige Angelegenheit. Vor allem in Namibia ist der Alkohol ein großes Problem. Die „Basic Income Grant Coalition" möchte die Menschen unterstützen.
  88. : mitpress.mit.edu:

    Karl Widerquist: Universal Basic Income

    272 pp., 5 x 7 in,
    Paperback
    ISBN 9780262546898
    Published: February 20, 2024
    Publisher: The MIT Press
    $ 16.95
  89. : rnd.de:

    Ampel treibt Klimageld-Pläne voran: Wie kommt das Geld aufs Konto?

    Die Ampelparteien haben sich im Koalitionsvertrag auf die Einführung eines Klimageldes für Bürgerinnen und Bürger verständigt. Damit sollen die Belastungen durch den CO₂-Preis ausgeglichen werden. Aber wie soll das eigentlich funktionieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
    (Ein BGE würde ähnlich ausgezahlt... (wr))

    '... Wie kommt das Geld aufs Konto?
    Bisher hatte der Bund keine Möglichkeit, Geld direkt an die Bürgerinnen und Bürger zu überweisen. Dafür ist eine Verknüpfung der persönlichen Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID), die jede in Deutschland gemeldete Person hat, mit einer Kontonummer (IBAN) notwendig. Diese Datenbank ist inzwischen beim Bundeszentralamt für Steuern angelegt und teilweise auch schon befüllt: Für Kinder unter 18 Jahren haben die Familienkassen bereits die Konten gemeldet, auf die das Kindergeld überwiesen wird. Grundlage dafür ist ein 2022 beschlossenes Steuergesetz. ...'

    '... Wie werden die Daten von Erwachsenen eingespeist?
    Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahren haben per Gesetz das Recht, ihre Bank mit der Übermittlung der IBAN zu beauftragen. Dazu werden die Kreditinstitute in den kommenden Monaten ihre Kunden anschreiben und um die erforderliche Freigabe bitten. Wer seine Kontodaten nicht weitergeben möchte, wird beim Klimageld voraussichtlich leer ausgehen, denn eine Barauszahlung ist nicht geplant. Für die wenigen Menschen, die kein Konto besitzen, soll es eine Ausnahmeregelung geben. ...'

  90. : telepolis.de:

    Parteienlandschaft nach Wagenknecht-Beben: Neusortierung vor wichtigen Wahlen

    Auswirkungen zuerst in Thüringen: Manche Pragmatiker der Linkspartei wechseln zum BSW. Was ein Mitarbeiter des Linke-Chefs fordert. Ein Kommentar.

    '... Schon vor einigen Tagen hat die Sozialwissenschaftlerin Carolin Butterwege Die Linke verlassen, für die sie in NRW eine wichtige Rolle spielte. Dabei sind auch ihre Begründungen im ND-Interview verwirrend. So nannte sie als entscheidenden Grund für ihren Austritt eine positive Entscheidung bei der parteiinternen Abstimmung über ein bedingungsloses Grundeinkommen. ...'

  91. : grundeinkommen.de:

    YouTube-Videos zum bedingungslosen Grundeinkommen

    Die Attac-AG genug für alle hält seit Sommer 2020 regelmäßig Onlineseminare zu Themen rund um das bedingungslose Grundeinkommen ab. Diese dokumentieren wir seit kurz nach ihrem Start auf unserem YouTube-Kanal
  92. : taz.de:

    Schaffe, schaffe, Päusle mache

    Der Arbeitsethos der Deutschen ist berühmt-berüchtigt. Doch nun wollen immer mehr Menschen flexibler und weniger arbeiten. Was ist da verrutscht?
  93. : chat.openai.com:

    Vorteile BGE & Mikrosteuer (Advantages UBI & Micro Tax)

    Erkläre mir die öko-sozial-liberalen Vorteile eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE, UBI) für alle... und wie es über eine Mikrosteuer auf sämtlichen Zahlungsverkehr - als Teil einer systemvereinfachenden Steuerreform, bürgerfreundlich finanziert werden könnte.
    (Hinweis von D.K. Danke!)
  94. : zeit.de:

    Volksinitiative übergibt Unterschriften für Grundeinkommen

    Die Volksinitiative «Hamburg testet Grundeinkommen» hat dem Senat am Donnerstag im Rathaus nach eigenen Angaben mehr als 16.000 Unterschriften übergeben. Die Initiative will damit im zweiten Anlauf versuchen, die Durchführung eines Modellversuchs zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens im Wege der Volksgesetzgebung in Hamburg durchzusetzen. Ziel ist es, in einem wissenschaftlichen Verfahren Wirkung, Akzeptanz und Umsetzbarkeit von Varianten des Grundeinkommens zu testen.
  95. : hinzundkunzt.de:

    Volksinitiative reicht erneut Unterschriften ein

    Testet Hamburg bald ein Grundeinkommen? Die erste Hürde für einen Modellversuch hat eine entsprechende Volksinitiative aller Voraussicht nach überwunden. Nun ist die Bürgerschaft am Zug.
  96. : zeit.de:

    FDP fordert höhere Zuverdienstgrenzen für Bürgergeldempfänger

    Fraktionschef Christian Dürr sieht die Zuverdienstregeln als "eine der größten Ungerechtigkeiten unseres Sozialsystems". Er spricht sich für eine grundlegende Reform aus.

    '... FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat höhere Zuverdienstmöglichkeiten für Bürgergeldempfänger gefordert. "Eine der größten Ungerechtigkeiten unseres Sozialsystems ist die Tatsache, dass Leistungsempfänger, die sich etwas hinzuverdienen wollen, so gut wie nichts von ihrem erarbeiteten Geld behalten dürfen", sagte Dürr dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Er appellierte an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), "eine grundlegende Reform der Zuverdienstregeln auf den Weg zu bringen, um die Arbeitsanreize zu verbessern". ...'

    '... Die Freibeträge für Empfänger von Bürgergeld waren im Juli erhöht worden. Bei einem Einkommen zwischen 520 und 1.000 Euro wurden diese von 20 auf 30 Prozent erhöht. ...'

  97. : grundeinkommen.de:

    200 Euro Vereinsspende pro Grundeinkommen-Stammtisch

    '... Pro organisiertem Stammtisch (BGE) erhält ein gemeinnütziger Verein – nach Wahl der Stammtischorganisatoren – eine Spende von 200 Euro als Dankeschön. Dies muss kein Grundeinkommensverein sein. ...'

  98. : rbb-online.de:

    Gold, Weihrauch - Grundeinkommen

    Morgen geht es in unserer Sendung "Lebenswelten" um ein Thema, das seit einiger Zeit heiß diskutiert wird: das bedingungslose Grundeinkommen. Kann es in Zeiten, wo immer mehr Arbeitsverhältnisse prekär werden, für Sicherheit sorgen? Oder sorgt es nur für Faulheit und abnehmende Arbeitsbereitschaft? Eine Frage, die auch an Vertretern der Kirche nicht spurlos vorbeigeht.
  99. : zeit.de:

    Das Grundeinkommen ist finanzierbar

    Eine Kolumne von Marcel Fratzscher Unbezahlbar, das ist das Hauptargument der Kritiker des Grundeinkommens.
    Dabei könnte eine radikale Steuerreform Milliarden bringen und die Ungleichheit reduzieren.

    '... Für die allermeisten Menschen hätte das Grundeinkommen keine zusätzliche Belastung zur Folge. ...'

    '... Die Studie zeigt, dass der allergrößte Teil der erforderlichen Summe durch eine einheitliche Steuer von 50 Prozent auf alle Einkommen aus Arbeit und Kapital (plus eine einheitliche Mehrwertsteuer sowie eine CO₂-Steuer) finanziert werden kann. Dies bedeutet, dass jeder Mensch nach Erhalt eines bedingungslosen Grundeinkommens ab dem ersten durch Arbeit oder Kapital verdienten Euro lediglich 0,50 Euro davon behalten kann, plus die 1.200 Euro beziehungsweise 600 Euro an Grundeinkommen. Freibeträge gäbe es nicht. ...'

    '... Die Spitzenverdienenden – also die zehn Prozent mit den höchsten Einkommen – würden bei einem solchen Modell circa 15 Prozent weniger Einkommen haben als bisher. ...'

    '... Die unteren 70 bis 80 Prozent in der Einkommensverteilung würden finanziell entlastet, also nicht nur diejenigen, die heute in Armut oder mit wenig Einkommen leben, sondern auch die gesamte Mittelschicht der Gesellschaft. ...'

    '... Den wichtigsten Punkt der Kritiker kann die Studie jedoch nicht beantworten, nämlich mögliche Verhaltensänderungen. Wie viele Menschen würden sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen dafür entscheiden, nicht mehr oder sogar weniger zu arbeiten? ...'

    '... Die Kritiker haben recht, dass manche Menschen durch ein solches Grundeinkommen ihre bezahlte Arbeit reduzieren und sich andere Tätigkeiten im Privaten suchen werden – für sich persönlich oder für eine ehrenamtliche Tätigkeit, so wie viele Umfragen dies zeigen.
    Es gibt jedoch genauso gute Argumente, wieso ein bedingungsloses Grundeinkommen die Arbeit und die Produktivität von vielen Menschen erhöhen könnte. ...'

    '... Viele Fachkräfte könnten den Weg in Unternehmen und solche Tätigkeiten finden, die nicht lediglich soziale Leistungen verwalten, sondern einen Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft schaffen. ...'

  100. : fr.de:

    Leistungslose Einkommen: Wie Wohlhabende sich aus dem Arbeitsmarkt zurückziehen

    Woher kommt der gravierende Fachkräftemangel? Hierzulande hat er vielleicht auch strukturelle Ursachen wie die stetig wachsenden leistungslosen Einkommen?

    '... Gut, man könnte trotzdem arbeiten gehen, weil man zum Beispiel erkannt hätte, dass Geldverdienen kein Selbstzweck ist und der Sinn des Lebens nicht im Geldverdienen besteht, sondern darin, mit seinen Talenten etwas zum Gemeinwohl beizutragen. ...'

    '... In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass Zinseinkünfte leistungslose, also ungerechte Einkommen sind. ...'

    '... Der Sozialreformer Silvio Gesell nannte den Zins schon vor 100 Jahren „Das Recht auf den fremden Arbeitsertrag“ – und schlug ein Geldsystem vor, das ohne Zinsen und zinsbedingte Vermögensumverteilung funktionieren kann. ...'

  101. : zeit.de:

    Fauler Trick

    "Totalverweigerer" sollen ihren Anspruch auf das Bürgergeld verlieren. Verantwortlich dafür ist eine Kampagne mit falschen Zahlen. Bringen wird es aber rein gar nichts.
    Ein Kommentar von Anna Mayr
    (Abo)

    '... Das Bürgergeld-Gesetz ist nicht schlecht. Arbeitsmarktexperten loben es, da es Bürokratie abbaut, Menschen nicht unnötig unter Druck setzt und dennoch Anreize schafft, in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Von den Sozialverbänden wurden seine Macher, also Hubertus Heils Mitarbeiter im Arbeitsministerium, dennoch geprügelt: viel zu wenig Geld! Bürger-Hartz! Die CDU stimmte dem Gesetz erst zu, um es dann öffentlich zu skandalisieren. Die Sozialverbände, die Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, ließen das weitgehend geschehen. Als wäre man sich zu fein, mit der CDU zu streiten. Lediglich die Gewerkschaften setzten den Kampagnen einige Statements entgegen. ...'

  102. : focus.de/politik/meinung:

    Härtere Sanktionen gegen Arbeitsverweigerer lösen Bürgergeld-Grundproblem nicht

    Schärfere Sanktionen gegen Arbeitsverweigerer sind richtig, beheben aber nicht den Konstruktionsfehler des Bürgergeldes: Es dämpft den Arbeitsanreiz.

    '... Stellschraube 1: Der Abstand zwischen Niedriglöhnen und einem staatlichen „Lohn“ muss wieder größer werden. Stellschraube 2: Wenn Bürgergeldempfänger eine Arbeit aufnehmen, dürfen Bürgergeld und Wohngeld nicht mehr so stark „weggekürzt“ werden wie bisher. Der Grundsatz „Leistung muss sich lohnen“ muss auch für Bürgergeldempfänger gelten. ...'

  103. : augsburger-allgemeine.de:

    Das Bürgergeld steigt zu stark

    Arbeit zu finden ist wegen der Alterung der Gesellschaft so leicht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dennoch belohnt die Regierung die Passivität.

    '... Die Grundüberzeugung müsste wieder lauten, dass Arbeit mehr ist als Broterwerb. Sie strukturiert den Tag, bettet ein in das Geflecht der Kollegen und sorgt für das stolze Gefühl, etwas geschafft zu haben. Arbeit heißt Würde. ...'

  104. : zeit.de/arbeit:

    "Bald fragen wir uns: Wieso wurden für diese Jobs Menschen gebraucht?"

    Nun wird es schnell gehen. Maschinen ersetzen Menschen. Neue Berufe entstehen. Der Zukunftsforscher Lars Thomsen erklärt, warum es zu Aufständen kommen könnte.

    '... Wenn ich mithilfe von KI nun statt um 16 Uhr schon um 14 Uhr mit meinen Aufgaben fertig bin, ist das eine großartige Sache. Dann habe ich zum Beispiel mehr Zeit zum Denken oder kann etwas Neues lernen, Sport machen. Technologie war schon immer dazu da, uns Arbeit abzunehmen und die Effizienz zu steigern. ...'

    '... Viele von uns sitzen heute mit einer warmen Kaffeetasse vor dem Computer. Menschen vor hundert Jahren hätten das wohl kaum als Arbeit bezeichnet. ...'

    '... Und ja, es besteht die Gefahr, dass in zahlreichen Branchen, wie zum Beispiel dem Banking, der Steuerberatung, aber auch in der Verwaltung sehr viel Frustration und Existenzängste aufkommen. Das ist etwas, was mich wirklich besorgt: Wenn Menschen das, was sie die letzten 20 Jahre gemacht und gelernt haben und wofür sie wertgeschätzt und bezahlt wurden, verlieren und realisieren: Das, was du kannst, das kann eine Maschine tausendmal schneller. Das war in der Vergangenheit oft die Basis für großen Unmut, Revolutionen und Aufstände. ...'

    '... Unsere Studien zeigen, dass der Markt für Robotik im Jahr 2035 mindestens dreimal so groß sein wird wie die globale Automobilproduktion heute. Im Moment hofft Deutschland leider noch darauf, dass wir in zehn Jahren wieder so viele Pkw verkaufen könnten wie 2018. Das war das beste Jahr der Geschichte. Ich halte das für falsch: Deutschland sollte sich darauf konzentrieren, jetzt Roboter zu entwickel. Nur leider warten die meisten Unternehmen ab, anstatt zu handeln – und verpassen eine riesige Chance. ...'

  105. : haufe.de/personal/hr-management:

    Von falschen Generationenkonflikten zur intergenerativen Zusammenarbeit

    Die Arbeit genießt dieser Tage einen schlechten Ruf. Wir träumen von Frührente, bedingungslosem Grundeinkommen oder kündigen innerlich. Wenden wir uns jedoch derart von der Arbeit ab, verlieren wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den nur sie stiften kann. Und dieser ist heute nötiger denn je – von der Zukunft ganz zu schweigen. Deshalb ist das Schlusskapitel dieser Serie auch ein Plädoyer für den Zusammenhalt.

    '... Arbeit kann uns Individuen das Gefühl existenzieller Verbundenheit geben. Wir suchen eine Bestätigung dafür, dass unser Dasein nicht an der Welt vorübergeht – ein Bedürfnis, das bereits im Schreien eines Babys seinen Ausdruck findet. Für Erwachsene ist es die Arbeit – idealerweise mit weniger Geschrei –, die zeigt, dass wir Anerkennung erfahren. Auf der Arbeit werden wir zu denkenden, planenden und hoffenden Wesen, wie Hartmut Rosa schreibt.

    Arbeit kann uns als Gesellschaft einen – wenn nicht den! – zentralen Begegnungsraum bieten: Wir lernen, mit Menschen klarzukommen, mit denen wir nicht freiwillig Zeit verbringen würden – das ist strenggenommen nicht mal mit den Schwiegereltern der Fall! Mit diesen Schicksalsgenossen, namens Kollegen, lernen wir, Ziele zu erreichen, die um ein Vielfaches, das in den Schatten stellen, was uns alleine gelingen würde. Ganz nebenbei lernen wir dort auch – weil wir mit manchen dann doch klarkommen – mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen Partner oder eine Partnerin fürs Leben kennen. ...'

    '... Eine Abkehr von der Arbeit wäre eine Abkehr von der Hoffnung, dass gemeinsame Anstrengungen die Menschen vereinen und ihre Lage verbessern können – uns bliebe nur totalitäre Macht durch Zwang. Kein Zufall vermutlich, dass zeitgleich zur Abkehr von der Arbeit auch die Sehnsucht nach einem alles regelnden Staat immer größer wird. Aber nur Arbeit lässt uns gemeinsam und nicht-traumatisierend Fortschritt gestalten: Generationen von Menschen haben sich in der Arbeit Mühe gegeben, damit "es die Kinder einmal besser haben". Das befriedete die Generationen. In dem Maße, in dem wir über Generationen hinweg zusammengearbeitet haben, haben wir im Sinne zukünftiger Generationen gearbeitet. Ginge es nicht nur um uns. ...'

    '... Einer britischen Studie zufolge waren ein Viertel der dortigen Rentner der Meinung, sie hätten zu früh aufgehört. Ein Drittel sagte, dass sie nach ihrer Pensionierung den Lebenssinn verloren hätten. Ich werde nie vergessen, wie mir auf dem Jakobsweg einmal ein Pilger entgegenkam. Schon allein deshalb eine höchst ungewöhnliche Begegnung. Der deutsche Rentner auf Abwegen sagte mir, er habe nichts, was auf ihn zu Hause warte, deswegen ginge er jetzt erstmal in die entgegengesetzte Richtung. Manchmal frage ich mich, ob er heute noch auf dem Jakobsweg pendelt. ...'

  106. : sueddeutsche.de:

    CO2-Preis klettert - wann kommt der Klimageld-Ausgleich?

    '... Rechnerisch stünde jeder Bürgerin und jedem Bürger für die vergangenen drei Jahre daher ein Klimageld von 139 Euro zu. Eine vierköpfige Familie müsste 556 Euro erhalten. Bei der aktuellen Einwohnerzahl Deutschlands müsste der Bund etwa 11,76 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Im Etat für 2024, so argumentieren Haushaltspolitiker, gebe es diesen Spielraum aber nicht. ...'

  107. : twitter.com/scottsantens:

    "Nixon once asked his domestic policy advisor Daniel Patrick Moynihan if his proposed basic-income program would 'get rid of social workers.' Moynihan responded: 'It would wipe them out.'"

    '... „Nixon fragte einmal seinen innenpolitischen Berater Daniel Patrick Moynihan, ob sein vorgeschlagenes Grundeinkommensprogramm ‚die Sozialarbeiter loswerden‘ würde.“ Moynihan antwortete: 'Es würde sie auslöschen.' “ ...'

    de.wikipedia.org: Daniel Patrick Moynihan