www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. Termin: : Lübeck:

    Podiumsdiskussion im EHM: Zahlen die Jungen die Zeche?

    Lübeck: Am 9. November 2021 um 19 Uhr geht die wirtschaftspolitische Veranstaltungsreihe "Grenzenlos erfolgreich?" im Europäischen Hansemuseum mit einem hochaktuellen wie brisanten Thema in die nächste Runde: "Wirtschaft nach Corona – zahlen die Jungen die Zeche?". Als Gäste sind die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann (taz, die tageszeitung), der Ökonom Prof. Dr. Thomas Straubhaar (Universität Hamburg) sowie der Podcaster Wolfgang M. Schmitt ("Die Neuen Zwanziger" und "Die Filmanalyse") dabei.
  2. : zeit.de:

    Die neue Gründerzeit

    Während die Pandemie die USA lahmlegte, geschah etwas Unerwartetes: So viele Menschen wie nie zuvor machten sich selbstständig. Was treibt sie an? 

    '... Dass diese Hürden ausgerechnet jetzt keine Rolle mehr spielen, liegt auch an der finanziell guten Lage der Amerikaner. Während der Pandemie hatten viele von ihnen dank billionenschwerer Covid-Hilfspakete und staatlicher Leistungen mehr Geld als zuvor. Die Armutsrate im Land halbierte sich. Und viele Bürger nutzten den unverhofften Geldsegen nicht, um sich auszuruhen, sondern um endlich ihren lang gehegten Traum der Selbstständigkeit wahr zu machen. ...'

  3. : spd-fraktion-nrw.de:

    Grundeinkommen? Nein, danke!

    '... Wie soll eine EZB, die durch ihre Geldpolitik für eine einheitliche Inflationsrate im Euroraum sorgen soll, beispielsweise mit einem allein in Deutschland eingeführten BGE umgehen? Und wie werden die globalen Kapitalmärkte reagieren? ...'
  4. : br.de:

    Hilft eine Grundsicherung den Kunstschaffenden?

    In Irland sollen Kunstschaffende wöchentlich eine Grundsicherung von 325 Euro für die Dauer von drei Jahre bekommen. Ein Schritt in die richtige Richtung, findet unser Kommentator.

    '... Kunst wird besser, wenn die Künstler nicht darüber nachdenken müssen, wie sie morgen ihre Miete bezahlen müssen. Der Staat würdigt so ihren Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft. ...'

    (Hinweis von D.K. Danke!)
  5. : opinion.inquirer.net:

    The basics of universal basic income

    It might be time to look into giving every Filipino a universal basic income (UBI) of P1,500 per month per adult. Some netizens have raised concerns on why we should and how we can implement such a program, and they are all valid.

    '... The Philippine Daily Inquirer is a daily newspaper founded on the 9th of December 1985. A newspaper that is fearless in the face of repression, unflinching in its commitment to the truth for the Filipino people. ...'

  6. : kathpress.at:

    Grundeinkommen bleibt "Vision" katholischer Arbeitnehmer

    Das Bedingungslose Grundeinkommen bleibt eine "Vision", auf die die "Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung Österreichs" (KABÖ) immer wieder die Aufmerksamkeit lenkt und deren fundierte Diskussion sie fordert.
  7. : newmanagement.haufe.de:

    „Wir brauchen den kritischen Zweifel“

    Wir messen Leistung immer noch als Output. Sagt Wolf Lotter. Doch in der Wissensgesellschaft zähle die Qualität der Ergebnisse, nicht die Quantität. Wir müssten uns darüber verständigen, was Leistung sei in einer Welt, in der es aufs Nachdenken ankomme, nicht aufs schiere Tun.
  8. : migros.ch:

    «Es wäre gut, wenn wir alle weniger arbeiten»

    Die Marktwirtschaft müsse reformiert und erneuert werden – nur so lasse sich das System retten, glaubt Thomas Straubhaar. Der bekannte Schweizer Ökonom plädiert deshalb für ein Grundeinkommen und weitere grosse Reformen.

    '... migros: Wie das? Je nach Höhe des Grundeinkommens geht man von mehr als 50 Prozent Einkommenssteuern aus, um dies zu finanzieren.
    TS: Aber die Steuererhöhung wird ja gleich wieder in Form des Grundeinkommens in vollem Umfang an die Bevölkerung zurückgegeben! Netto ändert sich insgesamt somit rein gar nichts.
    migros: Können Sie das an einem Beispiel aufzeigen?
    TS: Nehmen wir mal einen Brutto-Steuersatz von 50 Prozent: Jemand mit 6000 Franken Einkommen pro Monat würde also 3000 Franken Steuern bezahlen. Gleichzeitig erhält er aber 2000 Franken Grundeinkommen – damit beträgt die reale Steuerbelastung noch 1000 Franken oder 16 Prozent. Bei einem Einkommen von 10'000 Franken fallen brutto 5000 Franken Steuern an, netto sind es 3000 Franken oder 30 Prozent. Es findet also gleichzeitig auch eine Umverteilung von Gutverdienern zu weniger gut Verdienenden statt. Deshalb wehren sich vor allem ältere Leute, die in den letzten Jahren gut verdient haben, mit Händen und Füssen gegen einen solchen Wechsel. Die haben viel zu verlieren. ...'

  9. : nytimes.com:

    Even With a Dream Job, You Can Be Antiwork

    '... I’m embarrassed to say I didn’t really realize how much work ruled my life until the pandemic — until this huge meteor took aim at our lives and forced me to reconsider what I was doing.
    I’m not saying I’m quitting — I hope to keep this gig for a long time. It’s just that I now have space in my mind for a truth that my prepandemic workaholism never allowed me to consider — that even a dream job is still a job, and in America’s relentless hustle culture, we have turned our jobs into prisons for our minds and souls. It’s time to break free. ...'
  10. : katholisch.de:

    Ein Grundeinkommen bedeutet eine Umverteilung von Macht

    Papst Franziskus fordert ein universelles Grundeinkommen – und befeuert so eine jahrzehntealte Diskussion. Zu Recht, kommentiert Christoph Paul Hartmann. Denn ein Bedingungsloses Grundeinkommen kann eine Forderung des Apostels Paulus verwirklichen.
  11. : kab.de:

    Universelles Grundeinkommen für alle: Papst auf KAB Kurs

    '... Als wichtigen Vorstoss bewertet die KAB Deutschlands den Vorschlag von Papst Franziskus für ein universelles Grundeinkommen.
    „Die Idee des Papstes ist ein Konzept, das wir für ein würdevolles Miteinander, Leben und Arbeiten gut gebrauchen können“, erklärte Winfried Gather, stellvertretender Sprecher des KAB-Kompetenzzentrums Grundeinkommen. ...'
  12. : bewerbung.com:

    Studie: Wie viel Freizeit macht Angestellte glücklich?

    Fast alle Angestellten wünschen sich mehr Freizeit. Aber steigert dies wirklich die Zufriedenheit? Eine Studie ist dieser Frage nachgegangen – mit überraschendem Ergebnis.

    '... Dass zu wenig freie Zeit auf des Gemüt schlägt, ist selbsterklärend. Doch verblüffender ist die Feststellung, dass sich laut den Forschern zu viel Freizeit nahezu gleichwertig negativ auf die Angestellten auswirkt. Der Grund hierfür ist laut der Studie, dass zu viel Freizeit das Gefühl von geringer Produktivität auslöst. In Zahlen bedeutet dies: Ab einer freien Zeit von zwei Stunden gibt es keinen weiteren positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Über fünf Stunden wirken sich sogar kontraproduktiv aus. ...'

  13. : wiwo.de/podcast:

    Macht das Grundeinkommen faul? (29 Min)

    Jeder würde vom Staat bezahlt, einfach so: Für viele Menschen klingt das bedingungslose Grundeinkommen wie ein Traum. Wie verändert das Grundeinkommen die Empfänger – und die Gesellschaft?
  14. : basicincometoday.com:

    Why Do Poor People Stay Poor? Not Enough Money.

    '... Earlier this year researchers at the London School of Economics released a paper titled, “Why Do People Stay Poor?” that illustrated how the lack of initial wealth (and not motivation or talent) is what keeps people in poverty. ...'
  15. : dasmili.eu:

    Reden wir mal über… „Bedingungsloses Grundeinkommen“

    Mitte September schrieb mir unsere Chefredakteurin Olivia, dass sie ein Interview mit Thomas Straubhaar zum Thema „Bedigungsloses Grundeinkommen“ führen würde. Sie fragte mich nach meiner Meinung dazu, was wohl damit zusammenhängen muss, dass ich mich hier auf dasmili.eu als Wirtschaftskolumnist anschicke. Ob mich das ausreichend befähigt um mich dazu zu äußern, sei mal dahin gestellt. Dennoch: hier die Antwort.
  16. : kontextwochenzeitung.de:

    Geld ist tot

    Die triviale Erkenntnis ist so alt wie Steueroasen in der Karibik: Wachstum hat Grenzen. Diese Binse zu ignorieren, ist leider weit verbreitet – und es bedeutet, den Planeten zu verheizen, damit Fantastillionen zu Fantastilliarden werden.

    '... Derweil hat die weltweit zirkulierende Geldmenge ohnehin längst absurde Dimensionen angenommen. Bereits 2015 hätten die addierten Vermögen und Finanztitel ausgereicht, alle auf dem Planeten käuflich erwerbbaren Dinge zwölf Mal zu kaufen. ...'

    '... Wie anfällig die vermeintliche Mitte der Gesellschaft für die Personalisierung von Krisenursachen ist, verdeutlicht sich unter anderem am Massenwahn der "Querdenken"-Bewegung, der hinter jedem auftretenden Übel die kontrollierte Absicht verschworener Akteure zu erkennen glaubt – eine Vorstellung die in hohem Maße kompatibel mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist, wie zum Beispiel dem Antisemitismus. ...'

  17. : Mein Grundeinkommen e.V. Berlin:

    gesucht: (Senior) Data Analyst (m/w/d)

    Deine Erfahrung in der Datenanalyse hilft dir, unsere Datenschätze zu heben, um Erkenntnisse aus unsere Arbeit mit Grundeinkommen zu ziehen.
  18. : spiegel.de:

    Die Ampel will Hartz IV abschaffen – oder doch nicht?

    Sozialstaatliche Revolution oder nur ein schöngefärbter Name? Die Sondierer von SPD, Grünen und FDP wollen die bisherige Grundsicherung ersetzen. Was das bedeuten könnte und was stattdessen kommen dürfte.
  19. : br.de:

    Ampel-Pläne: Bürgergeld statt Hartz IV - Das ist der Unterschied

    Die Pläne von SPD, Grünen und FDP sehen vor, dass ein Bürgergeld Hartz IV ablöst. Die Zuverdienstmöglichkeiten sollen verbessert werden. Auch auf die gestiegenen Mieten soll Rücksicht genommen werden. Was verspricht das Bürgergeld noch?

    '... Insofern ist das Bürgergeld kein bedingungsloses Grundeinkommen, das man bekommt, egal, ob man arbeiten will oder nicht. Erklärtes Ziel ist nach wie vor, Menschen in Arbeit zu bringen. ...'

  20. : dw.com:

    Papst Franziskus fordert universelles Grundeinkommen

    So deutlich wie noch nie hat sich Papst Franziskus stark gemacht für die Einführung eines universellen Grundeinkommens. Zudem sprach er sich in einer Videobotschaft für kürzere Arbeitszeiten aus.
  21. : rnd.de:

    „Gut so“: „Tagesthemen“-Kommentar zu hohen Energiekosten sorgt für hitzige Diskussionen

    '... Nötig sei jedoch ein Umbau des Sozialsystems. Viele seien so arm, dass ihr Leben „permanent abgefedert“ werden müsse – vor allem durch viele Einzelmaßnahmen. Er nannte etwa Hartz IV, Wohngeld und Kleiderhilfe und mutmaßte, dass nun wohl noch ein Energiegeld obendrauf komme. Er sprach sich dafür aus, mittelfristig aus „dem kaum noch regelbaren Dickicht von Einzelhilfen“ auszusteigen. Dafür müssten „die Reichen etwas ärmer werden und im Gegenzug die Armen ein wenig reicher“. Flintz begrüßt deshalb ein Grundeinkommen. ...'

  22. : taz.de:
    .
    (Hinweis von EM. Danke.)
  23. : positive.news:

    What went right this week: Ireland’s basic income for artists, plus more positive news

    '... This week, its government announced plans for a basic income for people working in the arts. Details of the €25m (£21.2m) initiative are still being thrashed out, but the three-year scheme is expected to offer around €325 (£275) per week to 2,000 creatives. Applications for the pilot will open in January 2022, ahead of a rollout next spring. ...'

  24. : zeit.de/sinn:

    Viel mehr als nur Glück

    Der Mensch sucht nach Sinn im Leben und findet sich schnell mit Spaß, Lust und Schmerzlosigkeit ab. Wer es wirklich ernst meint, geht einen härteren Weg – und einen erfüllenden.
    (Abo)
  25. : deutschlandfunkkultur.de:

    Superreichtum? Nein danke

    Die Wiener Studentin Marlene Engelhorn wird etliche Millionen Euro erben, und das findet sie ungerecht. Gemeinsam mit der Initiative „Tax me now“ fordert sie, große Vermögen umzuverteilen, etwa durch eine angemessene Erbschaftssteuer.
  26. : welt.de:

    Thomas Straubhaar: Deutschland braucht die Bürgerversicherung – und das Ende der PKV

    Eine Bürgerversicherung als linke Träumerei abzutun, ist naiv. Denn Fakt ist: Unser Versicherungssystem ist weder zeitgemäß, noch sozial gerecht. Kommt es zur Ampel-Koalition, muss vor allem die FDP über ihren Schatten springen.
    (Abo)
  27. Termin: : big-ns.org:

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  28. : freiheitstattvollbeschaeftigung.de:

    Ulrich Oevermann ist gestorben – die Soziologie verliert einen wichtigen Denker

    '... Keineswegs übertrieben ist es zu sagen, dass ohne Prof. em. Dr. Ulrich Oevermann die Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung womöglich nicht gegründet worden wäre. Zwar hat er ihre Gründung weder angestoßen oder vorangetrieben noch aktiv unterstützt, doch er hat uns mit der Idee eines Grundeinkommens in Berührung gebracht und immer wieder Diskussionen dazu geführt, die dann später in die Gründung mündeten. Sein Interesse am Grundeinkommen bestand keineswegs in einem aktivistischen oder politischen Anliegen, auch wenn das manchmal so wirken konnte. Vielmehr entsprang es für ihn aus einer Analyse der „Arbeitsgesellschaft“, ihrer Widersprüche und ihrer Folgen. ...'

  29. : suedostschweiz.ch:

    Südkoreas Regierungspartei nominiert Präsidentschaftskandidat

    Der südkoreanische Provinzgouverneur Lee Jae Myung hat das Rennen der gemässigt linken Regierungspartei um die Nominierung ihres Kandidaten für die Präsidentenwahl im März gewonnen.

    '... Lee, der sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen engagiert, setzte sich demnach im Feld von zuletzt vier verbleibenden Bewerbern durch. ...'

  30. : twitter.com:

    Gestern ist im Alter von 81 Jahren der Soziologe Ulrich Oevermann in Bern verstorben. Er hat die Soziologie mit seinem krisentheoretischen Ansatz revolutioniert und war u.a. auch einer der tiefgründigsten Vordenker des bedingungslosen Grundeinkommens

    de.wikipedia.org: Ulrich_Oevermann

    11.10.2021: faz.net:
    Von Vierjährigen die Wirklichkeit erfahren
    Wie es um die Bildung in Deutschland stand, war für ihn nicht aus Statistiken ablesbar, sondern daran, wie Eltern mit ihren Kindern reden. Ulrich Oevermann begründete mit der „objektiven Hermeneutik“ eine der wenigen eigenen Schulen der deutschen Soziologie. Jetzt ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.

    11.10.2021: nzz.ch:
    Zum Tod des Soziologen Ulrich Oevermann: Wenn er sich ins Feuer redete, liess er sich noch nicht einmal von der Putzequipe stoppen
    Er war Assistent bei Jürgen Habermas und hat mit der «objektiven Hermeneutik» eine eigene Methode begründet. Als Hochschullehrer indessen verkörperte er die pure Leidenschaft.

  31. : springer.com:

    Heinze, Rolf G., Schupp, Jürgen: Grundeinkommen – Von der Vision zur schleichenden sozialstaatlichen Transformation

    978-3-658-35550-0

    '... Die vorliegende Publikation erweitert konstitutiv das Diskursfeld zum Thema Grundeinkommen, lotet die Möglichkeiten einer Einführung sowie Chancen und Risiken ab. Obwohl alle visionären Vorschläge zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) zumindest in demokratisch verfassten Wohlfahrtsstaaten bislang politisch nicht umgesetzt wurden, wurde die Frage nach der Umsetzung bzw. den Gelingensbedingungen und der Identifizierung möglicher Blockaden nur am Rande behandelt. Auch jüngste Veröffentlichungen zu einem BGE weisen diese politisch-institutionelle „Blindheit“ auf und thematisieren zu wenig die Gründe für das bisherige Scheitern. Ohne eine Überführungsstrategie wird die Idee in Deutschland aber aufgrund einer solchen Implementierungsnaivität scheitern. Im Buch wird deshalb der Diskussionsstand zum Grundeinkommen insofern weiterentwickelt, dass eine Einbindung in wohlfahrtsstaatliche Entwicklungsverläufe und aktuelle Herausforderungen für die „Sicherung der sozialen Sicherung“ vorgenommen wird. Zudem wird anknüpfend an den „stillen“ Wandel zum sozialinvestiven Staat eine sozialwissenschaftliche Einordnung bislang visionär erscheinender garantistischer Elemente eines Grundeinkommensmodells vorgenommen. ...'

  32. : freitag.de:

    Industrialisierung 4.0 und das Grundeinkommen

    Jobkiller Industrialisierung 4.0 – Grundeinkommen durch Maschinensteuer, aber nicht bedingungslos – gutes Benehmen, richtige Meinung und gesitteter Konsum vorausgesetzt!

    '... Arbeit ist wichtig – wir tragen etwas zur Gesellschaft bei, erhalten dafür Lohn und haben uns damit das Konsumleben verdient. Außerdem haben wir etwas zu tun und kommen nicht wegen Langeweile auf dumme Gedanken. Deswegen entstehen Millionen Jobs dort, wo es vorher keine gab und diese nicht einmal nötig waren. Einst gab es keinen Pizza-Boten, keine Paketflut und die Leute brauchten nicht alle zum Psychologen. Trotz der Arbeit reichte es noch, um das Nötigste einfach selber zu erledigen. Heute haben wir so viel Freizeit, dass wir diese Kleinigkeiten auf Dienstleister outsourcen müssen. Doch was, wenn die Industrialisierung 4.0 nicht allein Millionen produzierender Arbeitsplätze vernichtet, was, wenn sie auch den Dienstleistungs-Sektor abräumt – Stichpunkt autonomes Fahren bei Uber-Taxis. ...'

  33. : idw-online.de: Informationsdienst Wissenschaft e. V.:

    Arbeitswelten der Zukunft – Ergebnisse des Projekts „Future Works“

    https://arbeit2100.de

    Anthologie: Future Work – Die Arbeit von übermorgen
    Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir hautnah erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jahrhunderts anfühlen könnten.

    Downloadmöglichkeit:
    bibliothek.kit.edu: Future Work : Die Arbeit von übermorgen. 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft (pdf, 186 Seiten)

  34. : idler.co.uk:

    Work is killing us

    '... The WHO and ILO announced that, according to their research, nearly two million people are killed by their job every year around the world.
    We should pause for a moment to consider the enormity of that figure when compared to other causes of death. War kills an average of 86,000 a year, and illegal drugs around 250,000. In 2020 Covid killed 1.8 million people, according to WHO figures. ...'
  35. : ubi-europe.net:

    UBI advocate Yang starts new Forward Party

    Andrew Yang promotes new third party, slams current political duopoly as not working

    '... While Europe collects signatures to the ECI for UBI in all EU member states (https://sign.eci-ubi.eu), the news from USA tell us that there will soon be a party dedicated to the UBI. Andrew Yang leaves Democrats and is planning his Forward Party. ...'

  36. : wsj.com: The Wall Street Journal:

    The Real Meaning of Freedom at Work

    The rise of remote work during the pandemic is just one part of a generational shift that is redefining how and why we do our jobs.
    (Abo)
  37. : fribis.uni-freiburg.de:

    Neue Veröffentlichung zu CO2-Bepreisung, Klimagrundeinkommen und sozialer Ungleichheit

    Ein interdiziplinäres Forscherteam der Scientists For Future (S4F) hat das Papier „CO2-Bepreisung und soziale Ungleichheit in Deutschland“ im Journal „Momentum Quarterly“ veröffentlicht. S4F-Beiratsmitglied Bernhard Neumärker ist dabei als Koautor aktiv geworden. Zentral für die Grundeinkommensdiskussion ist die Interpretation und Einführung der “Klimaprämie” als “„Klimagrundeinkommen“ sowie deren Implikatioenen für die “Klimagerechtigkeit”.

    momentum-quarterly.org: CO2-Bepreisung und soziale Ungleichheit in Deutschland
    Die Bekämpfung der Klimakrise kann mit Maßnahmen gegen Armut und soziale Ungleichheit Hand in Hand gehen. Für Deutschland zeigen viele gängige Konzepte, dass Klimaschutz und sozialer Ausgleich für Privathaushalte verbunden werden können, sodass gerade finanzschwache Haushalte in Summe netto finanziell profitieren können. Ein Beispiel ist die Bepreisung von CO2 und anderen Treibhausgasen, um eine Lenkungswirkung zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu entfalten. Diese belastet zwar die Verbraucher:innen, führt aber auch zu staatlichen Einnahmen. Werden die Einnahmen aus höheren CO2-Preisen benutzt, um eine Klimaprämie pro Kopf an alle Bürger:innen auszuzahlen, dann profitieren ärmere Menschen sogar, während die gewünschte Lenkungswirkung erhalten bleibt. Eine solche Pro-Kopf-Klimaprämie kann in mehreren Varianten umgesetzt werden. Ein Teil der Einnahmen oder die Umwidmung anderer politischer Maßnahmen könnte beispielsweise das Angebot klimaschonender Alternativen beschleunigen oder weitere soziale Flankierungen ermöglichen. Eine CO2-Bepreisung als Teil eines breiten Instrumentenmixes ist seit Langem intensiver Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte, sozial ausgewogen gestaltbar und klimapolitisch überfällig.

  38. : univie.ac.at:

    Buchtipp des Monats von Barbara Prainsack

    Geld ohne Leistung? Wer soll das bezahlen? Das sind nur einige Fragen, wenn es um das bedingungslose Grundeinkommen geht und denen sich die Politikwissenschafterin Barbara Prainsack von der Uni Wien in ihrem neuen Buch "Vom Wert des Menschen" auf verständliche und sachliche Weise nähert.
  39. : dasmili.eu:

    Prof. Thomas Straubhaar: "Das Grundeinkommen baut der Marktwirtschaft eine Brücke zurück zu Attraktivität und Erfolg"

    Grundeinkommen, ohne wenn und aber, für jeden deutschen Bürger – Was die einen für einen erstrebenswerten Ausdruck der Menschenrechte halten, scheint den anderen unrealistische Träumerei zu sein, die der menschlichen Natur nur zum Verhängnis werden kann. Wer will denn noch arbeiten, wenn er es nicht muss? Wird ein solches System nicht ausgenutzt? Wie müsste so ein Modell aussehen, damit es funktioniert? DAS MILIEU hat Thomas Straubhaar, Professor für Volkswirtschaftslehre und Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens, diese und viele weitere Fragen zur ökonomischen, gesellschaftlichen und moralischen Bedeutung der Idee gestellt.
  40. : ardmediathek.de/video:

    frau tv: Leben unter dem Existenzminimum: Verein hilft bei Hartz-IV-Kürzung (7 Min)

    Helena ist mit Hartz IV aufgewachsen. Das Geld war knapp, dann gab es noch weniger, weil Helenas Mutter das Geld gekürzt wurde.
    Denn Hartz-IV-Empfängern, die beispielsweise zu einem Termin nicht erscheinen oder eine Stelle nicht annehmen, drohen Leistungskürzungen. Heute als Erwachsene kämpft Helena gegen die Sanktionstaktik der Jobcenter.
  41. : zukunftsinstitut.de:

    Das bedingungslose Grundeinkommen als Resilienzbaustein

    Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) birgt große Potenziale für die Gestaltung einer resilienten Gesellschaft: als Beseitigung existenzieller Ängste – und als Vertrauensvorschuss zur Steigerung von Selbstorganisation und Solidarität. – Ein Auszug aus der Studie "Zukunftskraft Resilienz – Gewappnet für die Zeit der Krisen" vom September 2021 (225 Euro).
  42. Termin: : penguinrandomhouse.de/Buch:

    Richard David Precht: Freiheit für alle

    .

    Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten
    ISBN: 978-3-442-31551-2

    '... Es wird zur Selbstverständlichkeit, dass nichts, was die Arbeit anbelangt, heute mehr selbstverständlich ist. Das Zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert nicht nur unseren Arbeitsmarkt, es definiert auch neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Was ist, wenn Maschinen mehr als genug erwirtschaften, so dass es auf die menschliche Arbeitsleistung volkswirtschaftlich gar nicht mehr ankommt? Die alte Schicksalsgemeinschaft von Arbeiten und Leben/Überleben ist damit aufgebrochen. Ohne die Lohnarbeitsgesellschaft des Ersten Maschinenzeitalters bleibt der Arbeitsbegriff, wie wir ihn seit dem 19. Jahrhundert kennen, nur als Wurmfortsatz zurück, funktionslos und überdauert. Denn: Wenn »Vollbeschäftigung« nicht mehr der Jackpot ist, den es zu knacken gilt, sondern »Selbstverwirklichung«, dann ändern sich die Lose in der Tombola. Arbeit zu haben wird nun gesellschaftlich nicht mehr automatisch als Glückszustand bewertet, sondern es kommt immer mehr auf die Qualität und die Umstände des Arbeitens an.

    Richard David Precht zeigt, wie die Veränderung der Arbeitswelt unser Leben, unsere Kultur, unsere Vorstellung von Bildung, und letztlich unsere ganze Gesellschaft verändert – und welche enormen Gestaltungsaufgaben auf die Politik zukommen, nicht zuletzt der Umbau unseres Sozialsystems hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen. ...'

  43. : Sascha Liebermann:

    „Arbeit ist immer auch Last“ – was aber heißt „Befreiung in der Arbeit“ oder vielleicht „zur“ Arbeit?

    Diese Frage wirft ein Interview mit Nicole Mayer-Ahuja in der Freitag auf, in dem es um den Sinn von Arbeit, Arbeitsbedingungen sowie veränderte Arbeitsformen und in einer kurzen Bemerkung auch um ein Bedingungsloses Grundeinkommen geht.

    29.04.2021: freitag.de:
    „Arbeit ist immer auch Last“
    Interview Sinnhaft wird ein Job erst, wenn man sich darin entwickeln und beweisen kann – und wenn er gesellschaftlichen Nutzen hat, sagt die Arbeitssoziologin Nicole Mayer-Ahuja

  44. Termin: : Wiesbaden:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Philosoph diskutiert Idee heute im Museum / „Beuys 100“-Aktionswoche

    Philip Kovce, Autor und Ökonom, sagt „Ja“. Der Philosoph forscht unter anderem an der Universität Freiburg. Sein Vortrag „Kunst des Grundeinkommens – Über Bedingungen der Bedingungslosigkeit“ findet heute um 18 Uhr im Museums-Vortragssaal im Rahmen der „Zukunftsgespräche“ der Freien Waldorfschule Wiesbaden in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden statt, eingebettet in die Reihe Beuys 100, 3. Intervention.
  45. : nd-aktuell.de:

    Weniger Fleisch, mehr Geld

    Matthias Kiesselbach und Eugen Pissarskoi fordern ein Grundeinkommen, um den Fleischkonsum in Deutschland zu reduzieren.

    '... Hier ist ein Vorschlag, bestehend aus zwei ineinandergreifenden Maßnahmen. Erstens: Eine radikale Regulierung setzt durch, dass alle Tiere artgerecht gehalten werden. Dies verknappt das Angebot an Tierprodukten und lässt ihre Preise erheblich steigen. Darauf reagiert der zweite Eingriff: Ein Grundeinkommen wird in exakt der Höhe eingeführt, die einem typischen Haushalt erlaubt, sein früheres Konsumniveau an Tierprodukten zu halten, auch bei den gestiegenen Preisen. Ein durchschnittlicher Haushalt gibt im Schnitt etwa 120 Euro monatlich für Tierprodukte aus. Nehmen wir an, dass durch die Regulierung die Preise um das Fünffache stiegen, weshalb für die gleiche Menge 600 Euro gezahlt werden müssten. Dann bekäme ein Durchschnittshaushalt 480 Euro als Grundeinkommen.

    Der Effekt der kombinierten Maßnahmen wäre folgender: Einerseits behalten wir unsere Konsumfreiheit. Wenn wir darauf bestehen, können wir Fleisch in der gleichen Menge konsumieren wie vor den Maßnahmen, ohne jeglichen Verzicht. Unsere Freiheit wächst sogar, denn das zusätzliche Einkommen eröffnet den Weg zu vormals unerreichbaren Konsummöglichkeiten. Andererseits gibt uns das neue Preisgefälle zwischen Fleischprodukten und ihren Alternativen echte Anreize, einen Teil des neuen Einkommens auf andere Dinge zu verwenden als Fleisch. Der Clou: Wir bewegen uns weg vom Fleisch - aber im Eigeninteresse, ohne Freiheitsverlust und ohne das Gefühl, von einer progressiven Elite zu etwas gezwungen zu werden. ...'

  46. Termin: : suhrkamp.de:

    Automatisierung und die Zukunft der Arbeit

    Neues Buch:
    Erscheinungstermin: 10.10.2021
    Broschur, 220 Seiten
    978-3-518-12770-4
    edition suhrkamp 2770
    Zukunftsforscher, Technikutopistinnen und marxistische Gesellschaftskritiker malen in seltener Übereinstimmung ein düsteres Szenario an die Wand: Über kurz oder lang übernehmen Roboter, selbstfahrende Autos und Algorithmen unsere Jobs. Digitalisierung und Automatisierung machen Millionen von Arbeitnehmern überflüssig. Aber ist wirklich der technologische Wandel der entscheidende Faktor hinter diesem tiefgreifenden Strukturwandel der Arbeitswelt? Aaron Benanav widerspricht dem »Automatisierungsdiskurs« und zeigt, dass die eigentlichen Ursachen in einer Verlangsamung der Produktivitätssteigerung und des Wachstums zu suchen sind. Eine Zukunft, in der Mensch und Maschine nicht miteinander konkurrieren, ist möglich, dafür bedarf es jedoch einer demokratischen Organisation der Wirtschaft.
  47. : vaticannews.va:

    Österreich: Sozialethiker verteidigt Grundeinkommen

    Die Forderung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) ist nicht naiv, sondern sie steht auf dem festen Boden der Christlichen Soziallehre. Christen sollten sich daher - ungeachtet ihrer parteipolitischen Präferenzen – „ernsthaft damit auseinandersetzen“. Das hat der Sozialethiker und Direktor der Katholischen Sozialakademie Österreichs (ksoe), Markus Schlagnitweit, in einem Gastbeitrag in der Wochenzeitung „Die Furche“ betont.
  48. : dw.com:

    Europas Bürger streiten unter Anleitung

    Sollen die Regierungen in Europa eine Impfpflicht einführen? Soll es in der EU ein bedingungsloses Grundeinkommen geben? In den kommenden Wochen debattieren bei "Europe Talks" Tausende Europäer über kontroverse Themen.

    '... Bis Dezember haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich immer wieder mit neuen "Matches” zu verabreden und mehrere Diskussionen zu führen. Im vergangenen Jahr hat das Format mehr als 12.000 Europäer mobilisiert - mehr als 6000 Debatten-Paare kamen über die Plattform zusammen. Es wurde gemeckert, gestritten und gelacht - und bei vielen Teilnehmern das europäische Bewusstsein geschärft. Am 12. Dezember endet "Europe Talks” mit einer digitalen Abschlussveranstaltung. ...'

    mycountrytalks.org: https://www.mycountrytalks.org/​events/europe-talks

  49. : changing-cities.org:

    Die Freie-Straßen-Prämie schafft neuen Wohlstand und Arbeitsplätze im Mobilitätssektor

    '... Die Freie-Straßen-Prämie sollen alle erhalten, die zu freien Straßen beitragen, indem sie kein Auto haben und im Umweltverbund – Bus, Bahn, Rad und Fuß – oder mit Sharing-Angeboten unterwegs sind und möglichst kurze Wege haben. Sie ist Belohnung und Wertschätzung zugleich. Die Freie-Straßen-Prämie kann flexibel für alles genutzt werden, was zu diesen Zielen beiträgt, sogar als Mietzuschuss, wenn man nahe der Arbeitsstätte wohnen will. ...'

    '... Prämie für das Freihalten von Straßen, jährlich 1.100 Euro für Erwachsene, 550 Euro für Kinder
    Für alle, die kein Auto haben bzw. kein Auto zur regelmäßigen Nutzung überlassen bekommen
    Finanzierung durch den Bund über CO2-Preis und Abbau klimaschädlicher Subventionen, etwa beim Straßenbau ...'

  50. : youtube.com:

    Florida Klaus - Vollautomatisierter Luxuskommunismus (4 Min)

    Hier nun endlich die erste Single von meinem gleichnamigen Debütalbum. Mit der weltweiten Einführung des vollautomatisierten Luxuskommunismus schreiten wir gemeinsam in eine sektgetränkte, sonnengebräunte Zukunft! Während Roboter unseren Job machen, werden wir es uns bis ans Ende unserer Tage in der Hängematte bequem machen.
  51. : iab-forum.de:

    Zufrieden leben trotz wenig Geld? Über Ausnahmen, die die Regel bestätigen – und die Politik herausfordern

    Für die meisten Menschen in Europa ist ein Leben am Rande des Existenzminimums sehr belastend. Für die Mehrheit der Betroffenen bestimmen finanzielle Ängste und Sorgen das Lebensgefühl. Doch es gibt sie, Männer und Frauen, die trotz widriger finanzieller Umstände mit ihrem Leben zufrieden sind. Ein internationales Forscherteam ist der Frage nachgegangen, was diesen Menschen ungeachtet aller materiellen Einschränkungen zu einem zufriedenstellenden und würdevollen Dasein verhilft.

    '... Nahezu alle resilienten Haushalte, die im Rahmen des Projektes untersucht wurden, haben einige Dinge gemeinsam: Sie bewältigen ihr Leben aktiv, die meisten von ihnen auch mindestens in Teilen wirtschaftlich, sei es als Selbstversorger, sei es in formellen oder informellen Beschäftigungsverhältnissen, sei es als Kleinstunternehmer. Bei vielen von ihnen liegen die Einkommen eher am oberen Rand des Armutsspektrums als am unteren, und nur bei wenigen haben bereits die Eltern Sozialleistungen bezogen.

    Sie besitzen eher ein (meist älteres) Auto, das sie häufig selbst reparieren, sie bewohnen öfter ein Eigenheim – jedoch eher die selbst umgebaute Gartenlaube oder das Siedlerhäuschen als eine Neubauwohnung in guter Lage. Sie treiben aktiv die Bildung ihrer Kinder voran, kümmern sich um deren Hausaufgaben, besuchen die Sprechstunden der Lehrkräfte, überwachen die Mediennutzung der Kinder.

    Häufig sind sie hervorragend vernetzt, mit Menschen in ähnlichen, aber auch anderen Lebenssituationen. Sie pflegen diese Netzwerke bewusst und sorgfältig, nicht nur kommunikativ, sondern auch mit sozialem Tausch von Gütern und Unterstützungsleistungen, und sofern es sich um formelle Netzwerke handelt (Vereine, Genossenschaften, religiöse oder politische Gemeinschaften) mit aktiver statt nur passiver Mitgliedschaft. Sie sind – von wenigen Ausnahmen abgesehen – sozial integriert und respektiert, das Risiko der sozialen Isolation ist bei ihnen gering. Sie verfügen in der Regel über etwas mehr Bildung und Wissen als nicht resiliente einkommensarme Menschen – etwa durch handwerkliche Ausbildungen oder ein (abgebrochenes) Studium – und über Wertorientierungen, für die Gewinnstreben und beruflicher Erfolg weniger wichtig sind als Solidarität, gegenseitige Hilfe, Respekt und gute zwischenmenschliche Beziehungen. ...'

  52. Termin: : Berlin:

    Vor dem Mitgliederentscheid

    Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE
  53. : n-tv.de:

    Warum strengen sich Menschen freiwillig an?

    Warum auf einen Berg steigen, wenn man die Gondel nehmen kann? Dass Menschen freiwillig Anstrengungen auf sich nehmen, stellt die Wissenschaft vor ein Rätsel. Für dieses Anstrengungs-Paradox gibt es verschiedene Erklärungen. Ein Experiment deutscher Forscher liefert neue Hinweise.

    22.09.2021: uni-regensburg.de:
    Warum Menschen rätseln und auf Berge steigen
    (Artikel auf dem Server der Uni gelöscht. Warum?)

    29.08.2021: springer.com:
    The role of objective and subjective effort costs in voluntary task choice

  54. : twitter.com/BasicIncomeIMG:

    .

  55. : twitter.com/humanisten_ria:

    .

    Basic Income March in Berlin 25.09.2021
  56. : mein-grundeinkommen.de:

    Fünf Dinge, die ihr uns über das Grundeinkommen gelehrt habt

    So argumentiert ihr für einen politischen Wandel
    Mit unserer Aktion "Mein Grundeinkommen. Meine Stimme." erhöhen wir mit eurer Hilfe nicht nur den Druck auf die großen Parteien, sich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen zu beschäftigen, sondern erfahren auch, warum ihr euch das überhaupt wünscht. Hier sind unsere Erkenntnisse über eure Vorstellungen vom Grundeinkommen.

    mein-grundeinkommen.de: BGE-Brief an Parteien
    Sag der Partei deiner Wahl, warum sie nächstes Mal das Grundeinkommen im Programm haben muss.

  57. : spektrum.de:

    Zu viel freie Zeit tut auch nicht gut

    Die Arbeit und andere Verpflichtungen lassen oft nur wenig Raum für private Freuden. Das Wohlbefinden leidet darunter allerdings erst, wenn weniger als zwei Stunden täglich übrig bleiben. Eine Obergrenze gibt es auch.
  58. : republik.ch:

    «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

    Warum ein einseitiger Fokus auf die Klimakrise vom wahren Ausmass der Probleme ablenkt und Wähler ein garantiertes Recht auf Fakten haben sollten. Transformations­forscherin Maja Göpel blickt auf einen deutschen Wahlkampf zurück, in dem der Kampf um Privilegien Zukunfts­fragen verdrängt hat.
  59. : berliner-zeitung.de:

    „Was würdest du mit 20.000 Euro machen?“: Warum ein Laden in Berlin Geld verlost

    Wer in Charlottenburg am Schaufenster der Stiftung Chancengleichheit vorbeigeht, denkt, es wäre ein Trick. 20.000 Euro, einfach so? Die Gründer meinen es ernst.

    '... Gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen ist er ebenso. „Das hieße, junge Leute in Rente zu schicken, bevor sie überhaupt etwas geleistet haben“, sagt er.
    Er will ihnen mit den 20.000 Euro lieber eine Anschubhilfe geben. Sie mit drei Jahren Übergangszeit ans Geldhaben gewöhnen. „Danach können sie es versaufen oder auf Weltreise gehen, wenn sie wollen.“ ...'

  60. : mein-grundeinkommen.de:

    Michael Bohmeyer: Eine Idee für alle

    Warum das Grundeinkommen ins Programm aller Parteien passt
    Das Grundeinkommen vereint die besten Ideen aller Parteien – und würde auch noch die Demokratie stärken. Warum findet es trotzdem auch bei dieser Wahl praktisch nicht statt? Michael Bohmeyer schreibt den Parteien schon mal die besten Argumente ins nächste Wahlprogramm.
  61. : weserreport.de:

    „Sozialbürokratie ausdünnen“

    Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar will Krankenkassen und Rentenversicherung abschaffen.

    '... Bei mir würden alle Einkommen, die zusätzlich zum Grundeinkommen erarbeitet werden, mit brutto 50 Prozent besteuert. Wer ein hohes Kapitaleinkommen hat, also die Kapitalisten, zahlen somit vergleichsweise mehr Steuern als heute, weil, heute werden sie mit einer pauschalen und konstanten Abgeltungssteuer von 25 Prozent privilegiert. Die Proletarier würden netto weniger Steuern zahlen. Viele Menschen zahlen heute schon 42 Prozent an Bruttoabgaben, wenn sie die Sozialversicherungsbeiträge mit einbeziehen. ...'

  62. Termin: : Zoom:

    FRIBIS Annual Conference 2021

    The conference will be held online. It will be livestreamed over the FRIBIS YouTube channel. Guests are invited to ask questions in the YouTube Chat.

    FRIBIS Jahrestagung 2021: BGE und Geldpolitik

  63. : zeit.de:

    Sie fahren ein E-Auto? Hier sind 100 Euro

    Wer ein Elektroauto besitzt, kann bald Geld dafür bekommen, dass er CO2 einspart – und zwar jedes Jahr. Die Prämie dürfte in Zukunft sogar noch steigen.
    (Abo)
  64. : blick.ch:

    «Arbeiten lohnt sich immer weniger»

    Die Corona-Krise zeigt: Ohne Krankenpflegerinnen, Erzieherinnen oder Verkäuferinnen bricht das System zusammen. Das muss sich ändern, sagt Soziologe Oliver Nachtwey.
  65. : Internet:
  66. : wiwo.de:

    Eine Grundsicherung, die keiner will

    In einem Gastbeitrag hat Thomas Straubhaar ein bedingungsloses Grundeinkommen für finanzierbar erklärt und damit ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Finanzministerium in Zweifel gezogen. Einige der Autoren widersprechen.
  67. : snanews.de:

    Klare Mehrheit für bedingungsloses Grundeinkommen – Studie

    Mehr als die Hälfte der Deutschen ist für das bedingungslose Grundeinkommen. Ähnliches gilt für Österreich und die Schweiz. Besonders hoch ist dabei die Zustimmung von Wählern der Linkspartei und der Grünen. Das ist das Ergebnis einer dritten repräsentativen Meinungsumfrage.

    09.2021: rogator.de:
    OpinionTRAIN (2021) // (pdf, 20 Seiten)
    .

    Die Studie „OpinionTRAIN 2021“ untersucht die Wahrnehmung der sozialen Ungleichheit und die Akzeptanz des bedingungslosen Grundeinkommens

    21.09.2021: rogator.de:
    Wiederholt klares Votum für das bedingungslose Grundeinkommen

  68. : blick.ch:

    Neuer Anlauf für Gratisgeld für alle

    2016 scheiterte eine Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen an der Urne. Doch jetzt starten die Befürworter einen neuen Anlauf. Wie viel es gibt, müsste das Parlament entscheiden
  69. : grundeinkommenschweiz.ch:

    https://grundeinkommenschweiz.ch

    INITIATIVTEXT

    Eidgenössische Volksinitiative «Leben in Würde – Für ein finanzierbares bedingungsloses Grundeinkommen»

    Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

    Art. 110a Bedingungsloses Grundeinkommen

    1 Der Bund gewährleistet den in der Schweiz niedergelassenen Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dieses soll ein menschenwürdiges Dasein in Familie und Gesellschaft, die Teilnahme am öffentlichen Leben und den Einsatz für das Gemeinwohl ermöglichen.

    2 Das Grundeinkommen ist so zu gestalten, dass es zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Sozialversicherungen beiträgt.

    3 Das Gesetz regelt die Höhe und den Bezug des Grundeinkommens.

    4 Es regelt zudem die Finanzierung des Grundeinkommens. Sämtliche Bereiche der Volkswirtschaft tragen solidarisch, basierend auf ihren Erträgen, zur Finanzierung bei. Insbesondere werden der Finanzsektor sowie Technologieunternehmen angemessen besteuert und die Erwerbstätigkeit entlastet.

    Art. 197 Ziff. 13
    13. Übergangsbestimmungen zu Art. 110a (Bedingungsloses Grundeinkommen)

    1 Die Bundesversammlung erlässt die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 110a spätestens fünf Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände.

    2 Das Gesetz regelt die Koordination des bedingungslosen Grundeinkommens mit den Leistungen der bestehenden Sozialversicherungen sowie allfällige Anpassungen dieser Leistungen.

    3 Es bestimmt, inwieweit nicht in der Schweiz niedergelassenen Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgerichtet werden kann.

    4 Um die Finanzierung durch Erträge sämtlicher Bereiche der Volkswirtschaft sicherzustellen, besteuert der Bund angemessen insbesondere:

    a. die Transaktionen des Finanzsektors;

    b. die Umsätze der Technologieunternehmen; und

    c. die Kapitaleinkünfte.

    5 Zu diesem Zweck legt der Bund die Gesamtsumme der Einkommen der natürlichen Personen und die Gesamtsumme der Gewinne der juristischen Personen offen.

    6 Die Schweizerische Nationalbank veröffentlicht Angaben über den gesamten bargeldlosen Zahlungsverkehr, einschliesslich Giroüberträge, Interbank-Zahlungen, Intrabank-Zahlungen und Zahlungen über neue Technologien.
  70. : kampagne.die-linke-grundeinkommen.de:

    https://kampagne.die-linke-grundeinkommen.de

    '... Es geht darum, ob ein emanzipatorisches, bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) künftig fester Bestandteil der Programmatik unserer Partei werden soll. DIE LINKE wäre dann die erste und einzige große, parlamentarisch und gesellschaftlich stark verankerte Kraft, die sich für ein BGE einsetzt. Das würde der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen einen kräftigen gesellschaftlichen Schub geben. ...'
  71. : deutsche-handwerks-zeitung.de:

    Handwerkerin: "Grundeinkommen ist ein wahnsinniger Motor"

    Ein Jahr lang monatlich 1.000 Euro bedingungsloses Grundeinkommen: Wie hat das den Alltag von Hutmacherin Ulla Anna Machalett verändert? Die Gewinnerin einer Verlosung erzählt, ob das zusätzliche Geld sie glücklicher machte, wofür sie es ausgegeben hat – und wie es ihr dabei half, einen schweren beruflichen Schicksalsschlag abzufedern.
  72. : archiv-grundeinkommen.de:
  73. : parteivergleich.eu:

    Grundeinkommen

    Parteienvergleich zur Bundestagswahl 2021
    Im Parteivergleich sind 36 Parteien und über 80 Fragen aus 20 Themen zur Wahl.
  74. : wdr.de:

    Münsteranerin testet Grundeinkommen

    Wer träumt nicht davon, einfach so genug Geld zum Leben zu haben? Samira Korves aus Münster hat das Glück. Sie bekommt für drei Jahre ein bedingungsloses Grundeinkommen. Für eine wissenschaftliche Studie.
  75. : soscisurvey.de:

    Einladung zur Studie "Gut erholt durch den Arbeitsmonat!"

    Die Studie wird am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim unter Leitung von Jette Völker (M.Sc.) und unter Betreuung von Prof. Dr. Sabine Sonnentag durchgeführt. Jette Völker arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim und erforscht im Rahmen ihrer Doktorarbeit die Rolle von Erholung und Schlaf im Arbeitsalltag.
    In unserer Studie möchten wir nun untersuchen, wie sich Arbeitnehmende bestmöglich von der Arbeit erholen können - sei es am Wochenende oder während der Arbeitswoche nach Feierabend. Um herauszufinden, wie Sie Ihre Freizeit gestalten und Ihren Arbeitsalltag meistern, möchten wir Sie einen Monat in Ihrem Arbeitsalltag begleiten. Unterstützen Sie unsere Forschung mit Ihrer Teilnahme und helfen Sie uns das Zusammenspiel von Arbeit und Freizeit in Ihrem Alltag besser zu verstehen!
  76. : beck.de:

    Wissenschaftlicher Beirat: Bedingungsloses Grundeinkommen nicht machbar

    Aus Sicht des Wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats beim Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ist ein be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men (BGE) nicht mach­bar. Fi­nan­zie­rungs­pro­ble­me sprä­chen ein­deu­tig gegen die Ein­füh­rung eines BGE, heißt es in einem Gut­ach­ten dazu, das der Bei­rat jetzt vor­ge­legt hat.
  77. : bundesfinanzministerium.de:

    Gut­ach­ten „Be­din­gungs­lo­ses Gr­und­ein­kom­men“

    Der unabhängige Wissenschaftliche Beirat hat sein Gutachten „Bedingungsloses Grundeinkommen“ vorgelegt. Darin untersucht er die in der Öffentlichkeit diskutierten Vorschläge aus ökonomischer und rechtlicher Sicht. Im Vordergrund stehen dabei Aspekte der Finanzierbarkeit und der Effizienz.

    pdf, 55 Seiten

  78. Termin: : sueddeutsche.de:

    Ulrich Bode zum Grundeinkommen

    "Sozial 4.0 statt Hartz IV" heißt das Buch, das FDP-Bundestagskandidat Ulrich Bode unlängst herausgebracht hat. Darin beschreibt er einen Weg von der heutigen Grundsicherung nach Hartz IV zu einem Grundeinkommen. Zusammen mit der Motivationstrainerin Eva-Maria Schmidt, FDP-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Freising, will Bode unter der Moderation von Ralph Fürther in einer Zoom-Online-Veranstaltung zum Thema "Grundeinkommen und Motivation" am Montag, 20. September, um 19.30 Uhr Denkanstöße geben und zur Diskussion auffordern.
  79. : uni-freiburg.de:

    FRIBIS-Studierendengruppe (StuG)

    Die StuG ist eine Initiative von Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die sich an der Erforschung des Bedingungslosen Grundeinkommens beteiligen möchten. Dabei werden sie vom FRIBIS und von der Götz Werner Professur (GWP) für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie unterstützt und in die wissenschaftliche Praxis eingebunden.
  80. : economiesuisse.ch:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Die Geister sind nicht totzukriegen

    Das Schweizer Stimmvolk hat 2016 die Idee eines bedingungsloses Grundeinkommens mit 78 Prozent Nein-Stimmen deutlich verworfen. Mit sehr guten Gründen. Ein Grundeinkommen, das in der Schweiz allen die Existenz sichert, wäre extrem teuer und hätte massive Steuererhöhungen zur Folge, die die Attraktivität der Schweiz als Wirtschaftsstandort untergraben würden. Trotzdem geistert die Idee weiter in einigen Köpfen herum. Einer Sozialutopie ist mit rationalen Argumenten schwierig beizukommen.
  81. : oe1.orf.at:

    Radiokolleg - Grundeinkommen für alle

    '... Wie ist der aktuelle Diskussionsstand in Sachen Grundeinkommen? Hat das Modell eines bedingungslosen Bürgergelds für alle reelle Chancen auf Verwirklichung? Und wäre es überhaupt finanzierbar? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wissenschaftler/innen wie Barbara Prainsack, Stephan Schulmeister, Margit Appel, Norbert Bolz und Richard David Precht. ...'
  82. : zeitjung.de:

    Wann kommt endlich das bedingungslose Grundeinkommen?

    Noch immer werden Löhne nicht gerecht verteilt. Ein Profifußballer wird mit Geld überschüttet, während Berufe im Gesundheitswesen unverhältnismäßig vergütet werden. Menschen in führenden Positionen erhalten um Längen mehr Lohn als ihre Angestellten. Der Bruch zwischen Arm und Reich war selten so groß.
  83. : weser-kurier.de:

    Ein gefährliches Experiment

    Ist ein bedingungsloses Grundeinkmommen erst einmal eingeführt, gibt eswohl kein Zurück ins heutige System. Die Einführung wäre deswegen ein gefährliches Experiment, meint Benjamin Lassiwe.
  84. : wiwo.de:

    Warum das Grundeinkommen sehr wohl finanzierbar ist

    Eine Studie der ökonomischen Berater des Finanzministeriums kommt zu dem Schluss: Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht finanzierbar. Diese Behauptung wird professoralen Beiräten nicht gerecht, schreibt Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar in einem Gastbeitrag.

    '... Der irrige Vorwurf der Nicht-Finanzierbarkeit macht hingegen deutlich, dass das Grundeinkommen im Wesentlichen eine große Steuerreform im Fokus hat. Denn es genügt eben nicht, nur ein Grundeinkommen zu fordern oder zu kritisieren, ohne gleichzeitig nicht auch aufzuzeigen, durch welche Quellen es finanziert werden soll. Denn nur wenn beide Seiten, das Grundeinkommen und seine Finanzierung offengelegt werden, wird transparent gemacht, wer wen und was finanziert und wie sich am Ende und in Summe für Einzelne die Nettosteuerbelastung mit oder ohne Grundeinkommen darstellt.

    An der Stelle die steuerlichen Nettowirkungen aufzuzeigen und Klartext zu reden, würde offenlegen, in welchen Dimensionen der heutige Sozialstaat systematisch Frauen gegenüber Männern, Junge gegenüber Älteren diskriminiert und Kapitaleinkünfte gegenüber Arbeitseinkommen privilegiert. Und es würde ersichtlich, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen genau diese systematische Benachteiligung der einen und Bevorteilung der anderen verhindert, weil es alle gleich behandelt – unabhängig von Alter und Geschlecht oder ob Einkünfte durch Arbeiter oder Roboter geschaffen werden. Wäre es für professorale Beiräte nicht intellektuell redlicher, sich damit auseinanderzusetzen, anstatt eine Nicht-Finanzierbarkeit zu behaupten, die sich mit einfachen Überlegungen als komplett falsch widerlegen lässt? ...'

  85. Termin: : grundeinkommen-geht.de: Berlin:

    https://www.grundeinkommen-geht.de

    Der Basic Income March Berlin wird von einem parteiunabhängigen Zusammenschluss von Grundeinkommens-befürworter*innen organisiert und von vielen verschiedenen BGE-Gruppierungen unterstützt.
  86. : mpg.de: Max-Planck-Gesellschaft:

    Was ändern 1200 Euro im Monat?

    Podcast
    Ein Grundeinkommen? Soziale Hängematte sagen die einen, Lösung sozialer Probleme die anderen. Am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern untersucht Susann Fiedler in der ersten deutschen Langzeitstudie mit, welche Effekte es wirklich hätte. Im "Ach Mensch"-Podcast entlarvt sie so manche Kritik als Mythos.
  87. : spiegel.de:

    Gebt den Kindern 30.000 Euro Startkapital!

    Eine Vermögensteuer kann viel – nur die Ungleichheit der Vermögen wird sie kaum abbauen. Dafür braucht es ganz schnell viel mehr. Etwa Geldsegen zum Start ins Leben.
  88. : nzz.ch/meinung:

    Wer arbeitet, ist nicht tot – warum Work-Life-Balance überschätzt wird

    Wo die Versprechen der Leistungsgesellschaft brüchig werden, gedeiht der Kult eines perfekten Gleichgewichts zwischen Leben und Arbeiten. Eine Welt ohne die Sinnressource anstrengenden, aber nützlichen Tuns indes käme für die meisten einem Absturz ins Nichts gleich.

    '... Einer Welt, die sich ausschliesslich auf die Arbeit versteht, muss die Androhung einer Welt ohne Arbeit als Absturz in das Nichts erscheinen. ...'

    '... Graebers Bullshit-These ist bis heute populär, sie wurde in akademischen Publikationen über 800-mal zitiert, wie Google Scholar gezählt hat. Kürzlich haben drei britische Forscher die These empirisch anhand grosser Umfragedatenmengen überprüft. Das Ergebnis: Die Bullshit-These ist Bullshit. Keine Behauptung lässt sich halten. ...'

    '... Entfremdung ist heute eine soziale, keine ökonomische Kategorie: Wenn Vorgesetzte nicht respektvoll mit ihren Mitarbeitern umgehen, dann führt das zu Beschädigungen. Anerkennung, Karriereförderung, Möglichkeiten zur Teilnahme und Teilhabe, sich aktiv für die Gestaltung der Arbeit einsetzen zu können, dies alles zählt bei der Frage, ob jemand morgens gerne in das Office kommt und das Gefühl hat, wertvoll zu sein. «People don’t leave bad jobs, they leave bad bosses», sagen die Umfragen zur Arbeitszufriedenheit: Es sind die Vorgesetzten, die verantwortlich sind, wenn jemand kündigt. Ohne gegenseitige Anerkennung funktioniert unser Leben nicht. ...'

    '... Erst mit bedingungslosem Grundeinkommen würden die Menschen kreativ, sagen seine Anhänger. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Im Preis für die Arbeit, dem Lohn, spiegelt sich die Wertschätzung, die andere für meinen Einsatz aufbringen. Ihre Zahlungsbereitschaft lässt mich den «gesellschaftlichen Wert» meiner Arbeit spüren. ...'

    '... Ältere Arbeitnehmer, denen es ein Traum schien, so schnell wie möglich in den Vorruhestand zu kommen, landeten nach kurzer Zeit der Euphorie in einer Dauerdepression, weil sie die Arbeit vermissten. Die Vorstellung, die Menschen sollten nach einer Zeit der entfremdenden Erwerbstätigkeit in den beglückenden «Ruhestand» überwechseln, ist eine Sackgasse. Geistesarbeiter haben es da einfacher. Sie können ihr Leben lang arbeiten, weil ein Leben ohne Arbeit kein Leben ist. Wer nicht arbeitet, lebt nicht (mehr). ...'

    '... Es geht nicht um «Life», es geht in Wirklichkeit um einen guten Lebensrhythmus und ein gesundes Mass zwischen Arbeiten, Liebe, Familie, Musse und körperlicher Bewegung. Wenn nicht alles trügt, dann ungefähr in dieser Reihenfolge. ...'

  89. : faz.net:

    „Ich mache erstmal nichts, das ist sehr faszinierend“

    Im Düsseldorfer Schauspielhaus wird die Bundeskanzlerin ungewöhnlich privat. Angela Merkel spricht über den Tod ihrer Mutter und über ihren Weg zu einem feministischen Bekenntnis.

    '... Und ihre eigene Zukunft? Seitdem sie Ende 1989 in die Politik gegangen sei, habe sie eigentlich keinen normalen Arbeitstag mehr gehabt und aufgehört, sich zu fragen, was sie abseits der Politik interessiere. Das wolle sie jetzt nachholen. „Möchte ich schreiben? Möchte ich reden? Möchte ich wandern? Möchte ich zuhause sein? Möchte ich in die Welt fahren? Und dazu, hab ich mir vorgenommen, mache ich eben erstmal nichts und warte mal, was so kommt. Und das, finde ich, ist sehr faszinierend.“ ...'

  90. : gemeinsamesache.berlin:

    Berliner Freiwilligentage 2021

    250 Mitmach-Aktionen bietet der Paritätische Wohlfahrstverband vom 10.09. bis 19.09. an.
  91. : mein-grundeinkommen.de/meine-stimme:

    Mein Grundeinkommen. Meine Stimme.

    Es gibt viele gute Gründe für ein Grundeinkommen. Welche überzeugen dich?
    Jetzt den Test machen.
  92. : wiwo.de:

    Die große Umverteilung

    Die Hälfte der Deutschen ist für ein staatliches Grundeinkommen. Doch die meisten Politiker sind dagegen, auch Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Scholz. Warum? Eine Studie seiner ökonomischen Berater gibt Antworten.
    (Abo)
  93. : spiegel.de:

    Dänemark will Einwanderer zur Arbeit verpflichten

    In Dänemark sollen Einwanderer nur noch dann staatliche Hilfe erhalten, wenn sie arbeiten. »Das Wichtigste für uns ist, dass die Menschen aus ihren Häusern herauskommen«, sagte Arbeitsminister Hummelgard.
  94. : grundeinkommen.schule:

    https://www.grundeinkommen.schule/

    Mit unserem Unterrichtsmaterial entdeckt ihr die Idee Grundeinkommen und entwickelt euer eigenes Bild der Zukunftsgesellschaft.
    Diese Website ist eine Kooperation zwischen Mein Grundeinkommen e.V. und dem Education Innovation Lab.
  95. : seniorweb.ch:

    «Nur so ist die Marktwirtschaft zu retten»

    Was treibt einen Schweizer Ökonomie-Professor an, in einen Alarmismus zu verfallen und einen solchen Untertitel zu seinem neuesten Buch «Grundeinkommen JETZT» zu setzen?
  96. : dr-sonnabend.de:

    Das Dr. Sonnabend-BGE-Stipendien-Projekt

    Mehrere BürgerInnen aus dem Kreis 133 Herford – Minden-Lübbecke II haben die Chance, das Bedingungslose Grundeinkommen direkt zu testen!
    Dr. Sonnabend ruft ein BGE Stipendium zum Studium des Bedingungslosen Grundeinkommens ins Leben.
    Mit dem Dr. Sonnabend-BGE-Stipendien-Projekt werden einmalige Stipendien zwischen 10,-€ und 1.200,-€ am Wahlabend, dem 26. September 2021 ausgelost.
  97. : facebook.com/ubi4all:

    A second UBI funded

    We promised more news, so here it is: a second UBI funded, means a second UBI Raffle Event! Tuesday, September 20 at 20h CEST we will discover who follows Lucie as our second UBI4ALL winner.
  98. Termin: : eventbrite.co.uk:

    Should UBI be provided by the UN?

    Is it time to push for a truly global Universal Basic Income (UBI), provided to every adult and child worldwide by the UN?
  99. : taz.de:

    (Hinweis von E.M. Danke. )
  100. : twitter.com:

    .

  101. : blog.fefe.de:

    Gute Nachrichten! San Francisco führt $500 Grundeinkommen ein! Es ist allerdings nicht gänzlich bedingungslos. Du darfst in dem Monat niemanden erschießen.

    26 Morde, 119 Verletzte - in San Francisco hat sich die Zahl der Schusswaffen-Opfer im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Das Problem soll nun mit Hilfe eines neues Programms von Polizei und Stadt gelöst werden: Ab Oktober sollen potenzielle Kriminelle monatlich bis zu 500 Dollar erhalten, wenn sie mit ihrer Waffe niemanden erschießen.
  102. : taz.de:

    „Die Zahnschmerzen sind weg“

    Was ändert sich, wenn man 1.200 Euro pro Monat geschenkt bekommt? Drei Teil­neh­me­r:in­nen des Pilotprojekts Grundeinkommen berichten
  103. : waz.de:

    Grundeinkommen: Europäischer Vorstoß vor dem Aus

    Geld ohne Bedingungen bekommen, das klingt wie ein Traum. Doch das Grundeinkommen findet in Europa wenig Anklang. Woran liegt das?

    '... "Wir sind mit dem bisherigen Ergebnis nicht zufrieden. Die Ziele liegen noch weit weg", sagte Ronald Blaschke, Mitbegründer der Initiative und Koordinator in Deutschland, unserer Redaktion. "Dass sich zwei Millionen Menschen für das Pilotprojekt Grundeinkommen beworben haben, heißt offenbar nicht, dass sich all diese Menschen auch politisch für das Grundeinkommen engagieren." ...'

  104. : grundeinkommen.de:

    Ronald Blaschke: Grundeinkommen ist finanzierbar

    Im Folgenden wird der ifo-Forschungsbericht „Mikrosimulation verschiedener Varianten eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland“ kritisiert.
    Im Zentrum der Kritik stehen die Forschungsmethoden und Aussagen zur Nichtfinanzierbarkeit des Grundeinkommens.
  105. Termin: : facebook.com/events:

    Joseph Beuys und das bedingungslose Grundeinkommen

    In Kooperation mit der Universität Freiburg veranstaltet das Museum für Neue Kunst anlässlich der 100 jahre joseph beuys einen Abend rund um die Frage nach Beuys und dem bedingungslosen Grundeinkommen: Kann das bedingungslose Grundeinkommen als eine Konsequenz aus dem Erweiterten Kunstbegriff von Joseph Beuys abgeleitet werden?
  106. : youtube.com:

    Interview mit Prof. Sascha Liebermann (48 Min)

    Prof. Dr. Sascha Liebermann ist Professor für Soziologie an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Im SS 2021 war er Gastprofessor an der Götz Werner Professur für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Enno Schmidt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Götz Werner Professur, führt in dieser Aufzeichnung das Gespräch mit Sascha Liebermann zu Themen seiner Lehrveranstaltung.
  107. : allgaeuhit.de:

    Wittmann: Arbeitsunwillige gehören sanktioniert!

    „Wer nicht arbeiten möchte und seine Leistungsfähigkeit nicht für die Gesellschaft und für sein eigenes Einkommen zur Verfügung stellen will der muss dann auch hinnehmen, dass er sanktioniert wird!“ – diesen klaren Worten gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen sorgte CSU-Bundestagskandidatin Mechthilde Wittmann beim AllgäuHIT SonnTalk für Diskussionen zwischen den Kandidaten.
  108. : twitter.com/bge_esa:

    Fiktiver Dialog

    "Suchen Sie einen Job?"
    "Nee, Arbeit habe ich. Ich suche ein Einkommen."
  109. : focus.de:

    Thomas Straubhaar: 1000 Euro Monatsgehalt für alle: Das Grundeinkommen ist gerecht und finanzierbar

    Die Pandemie hat viele Menschen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Der soziale Abstieg geht oft damit einher. Doch gegen die Abwärtsspirale gibt es ein Mittel: das Grundeinkommen. Mit der passenden Steuerreform ließe sich das finanzieren - ohne höhere Kosten für die Gesellschaft.
  110. Termin: : eventbrite.co.uk:

    Should UBI be provided by the UN?

    Speakers from around the world will give quickfire talks on:
    World inequality and the struggle for low income nations to pay a decent UBI
    Why we should all get cash income from our shared global inheritance
    Why asylum seekers and other migrants especially need UBI from the UN
  111. : ubifund.org:

    Let´s start a Universal Basic Income Fund

    A monthly payment of 100 $, for the rest of your life. Hi, my name is Joern Hendrichs and I live in Northern Germany. I work in public administration in the field of Development Cooperation and I developed this website to see if I am just having a crazy idea or other people agree that creating a fund to pay for a universal basic income might be a project worth considering.
  112. Termin: : Marburg:

    Bundestagswahl 2021: Informationsveranstaltung der GRÜNEN zur Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens

    Für Freitag, 3. September, lädt die Direktkandidatin der GRÜNEN Marburg-Biedenkopf für die Bundestagswahl, Stephanie Theiss, zum Gespräch über das Bedingungslose Grundeinkommen. Mit dabei ist der Sprecher für europäische Sozialpolitik in der grünen Bundestagsfraktion Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB.
    Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Northamptonpark in Marburg, Jahnstraße 1. Bei Dauerregen findet sie im Café Q statt, Pilgrimstein 26 – 28.
  113. : unternehmensdemokraten.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Das widersprüchliche Menschenbild der Gegner:innen

    Am Samstag las ich ein Interview mit dem Hamburger Professor Thomas Straubhaar über das bedingungslose Grundeinkommen. Dabei kam es so sicher wie das Amen in der Kirche zu den üblichen kritischen Fragen, ob sich dann nicht einige auf die faule Haut legen und nicht mehr arbeiten. Dabei ist diese Annahme und dieses Menschenbild nicht einfach nur auffallend pessimistisch, sondern auch widersprüchlich zu anderen Positionen der Gegner:innen des bedingungslosen Grundeinkommens. Offensichtlich basteln sich die Gegner:innen ihr Menschenbild jedes mal so, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Ein Hoch auf die neoliberale Inkonsistenz.
  114. : mopo.de/hamburg:

    1000 Euro für alle! Darum hält ein Hamburger Ökonom das für die Zukunft

    Der Ökonom Thomas Straubhaar von der Uni Hamburg schlägt ein monatliches Grundeinkommen für alle vor und will dafür alle anderen Leistungen streichen. Im MOPO-Interview erklärt er, wieso er das für finanzierbar hält und warum der alte Sozialstaat ungerecht und eh am Ende ist.
  115. : badische-zeitung.de:

    "Die besten Tage liegen noch vor uns"

    Im Interview erklärt Wirtschaftsforscher Thomas Straubhaar, warum er in einem bedingungslosen Grundeinkommen die richtige Antwort auf die Corona-Krise sieht.
    Der Ökonom Thomas Straubhaar fordert seit vielen Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Im Interview mit Michael Althaus von der Katholischen Nachrichten-Agentur erklärt er, wie sein Modell funktionieren soll, und wehrt sich gegen den Vorwurf, es würde den Wert von Arbeit mindern.
  116. : heise.de:

    Missing Link: Kaufen Sie kein Elektroauto! Von falschen Konsum-Versprechungen

    Sie wollen etwas tun, um das Leben, Ihr Leben, nachhaltiger zu gestalten? Tun Sie: nichts! Vor allem: Kaufen Sie nichts! Ein paar Anmerkungen zum Überkonsum.

    '... Spazierengehen und andere Menschen machen uns zufrieden. An Möglichkeiten zu beidem herrscht kein Mangel, beides kostet weniger Lebenszeit als die Alternativen. Viel arbeiten, um viel zu kaufen dagegen kann sehr schnell sehr unglücklich machen. Deshalb braucht dieses unser Lebenskonzept ihre tägliche Werbung. Und deshalb stehe ich hier immer und predige Spazierengehen und mit Kumpels abhängen, bis Ihnen das Thema zu allen Löchern herausläuft. Es muss einen stetig wiederholten Gegenentwurf geben zum stetig wiederholten Überkonsum, aus dem schlichten Grund, dass Überkonsum nicht nachhaltig funktioniert. ...'

    '... Konsum ist systematisch bei uns im Westen. Wir träumen noch immer von der Kapitalistenutopie des ewigen Wachstums. Die nötige Reißleine wäre jedoch: gesundschrumpfen. Das große Geheimnis am Ende: Wer weniger überkonsumiert, muss nicht unbedingt das Mehrgeld sparen. Sie könnten auch (Schnappatmung!) bei gleichem Sparvolumen weniger arbeiten. Mehr Zeit für die Kinder, für die Lebenspartner, für die Hängematten, fürs Menschsein. ...'

  117. : n-tv.de:

    Katja Kipping: Das Bedingungslose Grundeinkommen kommt

    Früher als Idee linker Spinner verrufen, hat die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens inzwischen den Wind der Geschichte in seinen Segeln. Der Streit um die Finanzierbarkeit ist nur noch das letzte Abwehrgefecht seiner Gegner.
  118. : blick.ch:

    «Mein Modell macht Mutterschaft attraktiv»

    Die Corona-Krise bringt viele in Nöte. Das bedingungslose Grundeinkommen könne dies künftig verhindern, sagt der Ökonom Thomas Straubhaar (64).

    '... Der Staat überweist allen Bürgerinnen und Bürgern ein Grundeinkommen, und zwar allen in gleicher Höhe. Um das zu finanzieren, muss jeder Einzelne auf allen eigenen Einkünften wie Arbeitseinkommen, Kapitaleinkommen, Miete, Pachten und Dividenden Steuern zahlen. Aus Sicht des Staates bleibt die Nettobelastung für einige Leute negativ: Manche erhalten ein Grundeinkommen, haben aber zu wenig eigene Einkünfte, um das Grundeinkommen aus den darauf erhobenen Steuern vollends gegenzufinanzieren. ...'

    '... Unternehmenssteuern sind kontraproduktiv, wir sollten sie abschaffen. Die Firmen wälzen die Steuern ab: Sie erhöhen die Absatzpreise und machen Druck auf die Zulieferer, um für Vorleistungen weniger bezahlen zu müssen. Unternehmenssteuern werden am Ende auf jene Glieder der Wirtschaftskette abgewälzt, die sie an keinen mehr weitergeben können. ...'

  119. : nordkurier.de/anklam:

    Grundeinkommen: Neue Partei will Anklamer Land zur Modellregion machen

    2018 hat sich eine Partei in Greifswald gegründet, die in der Landtagswahl den etablierten Parteien den Kampf ansagen will. Und auch „dunkelgrüne” Politik betreiben will.

    '... Laut Konzept der FPA soll jeder im Amtsbereich Anklam-Land 1.000 Euro Grundeinkommen pro Monat bekommen, die jedoch zu 80 Prozent in einer eigenen Lokalwährung ausgezahlt werden sollen, die ausschließlich in hiesigen Geschäften mit Produkten aus der Region eingelöst werden kann. ...'

  120. : taz.de:

    Ulrike Herrmann: Heilige Familienbande

    Der Staat nimmt aus der Erbschaftsteuer lächerlich wenig ein. Viele nehmen das einfach hin. Warum? Weil es um Gefühle geht – und nicht um Logik.
  121. : nzz.ch:

    Christoph Eisenring: Das Grundeinkommen ist wieder da – und soll die Marktwirtschaft retten

    Die Corona-Krise hat die Welt durcheinandergewirbelt. Disruption werde auch die künftige Arbeitswelt prägen, sagt der Ökonom Thomas Straubhaar. Deshalb brauche es das bedingungslose Grundeinkommen. Doch ist die Zeit jetzt reif dafür?

    '... Das Grundeinkommen entspricht stattdessen dem Prinzip «fördern, ohne zu fordern». Vollkaskoversicherungen sind jedoch selten eine gute Idee, da sie sehr teuer sind und zu einem nachlässigen Verhalten führen. Dies wäre beim bedingungslosen Grundeinkommen nicht anders, weshalb man besser die Finger davon lässt. ...'

  122. : inforadio.de:

    Wie kann ein Grundeinkommen funktionieren, Thomas Straubhaar?

    "Grundeinkommen jetzt!" fordert der Wirtschafts-Professor Thomas Straubhaar in seinem neuen Buch. Warum wir ein Grundeinkommen brauchen und wie das finanziert werden könnte, darüber hat Straubhaar mit Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey gesprochen.

    nzz-libro.ch:
    Thomas Straubhaar: Grundeinkommen jetzt!
    Nur so ist die Marktwirtschaft zu retten
    Erscheinungsdatum 26.08.2021

  123. : mein-grundeinkommen.de:

    Das war unser Jahr 2020

    Als gemeinnütziger Verein berichten wir jedes Jahr über unsere Erfolge, aber auch über unsere Herausforderungen. Wir legen offen, woher unsere Finanzmittel kommen und wofür wir sie verwenden.

    Das war unser Jahr 2020 (pdf, 50 Seiten)

  124. : zeit.de:

    Goodbye, Knochenjob!

    In der Pandemie haben Millionen US-Amerikaner gekündigt. Machen die Corona-Hilfen das Arbeiten im Niedriglohnsektor zu unattraktiv? 

    '... Faul sind die Amerikaner also nicht geworden. Sie lassen sich nur nicht mehr alles bieten. Die These vom Land der erlahmten Eigeninitiative kann zudem auch deshalb nicht stimmen, weil keine staatliche Unterstützung erhält, wer freiwillig den Dienst quittiert. Dass im Juni mehrere Millionen Menschen gekündigt haben, kann gar nicht mit dem Arbeitslosengeld zusammenhängen. ...'

  125. : vox.com:

    The death of the job

    What if paid work were no longer the centerpiece of American life?
  126. : Sascha Liebermann:

    Kindergrundsicherung: ja – Grundeinkommen: nein? Eltern, wozu?

    '... Irritierend ist dabei, für wie selbstverständlich es gehalten wird, dass Kinder gut abgesichert sein müssen, Eltern hingegen jedoch nicht. Es kann also eine Kindergrundsicherung gefordert werden, ohne dass zugleich die Eltern als Eltern eine solche Absicherung erhalten. Kindergrundsicherung also ohne Eltern könnte man sagen. Doch Familien sind ein unteilbares Sozialgebilde, Eltern und Kinder gehören zusammen, Familien erbringen die entscheidenden sozialisatorischen Leistungen, damit aus Kindern einmal verantwortungsbewusste Bürger werden. Dazu braucht es aber auch die Möglichkeit viel Zeit miteinander verbringen zu können. ...'
  127. : mdr.de/kultur:

    Nackt gegen Patriotismus: Der Weimarer Künstler Tommy Neuwirth

    Der Weimarer Künstler Tommy Neuwirth studierte Mediengestaltung und -kunst an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2013 gibt er performative Konzerte unter dem Namen "Das weltweite Netzwerk für ein bedingungsloses Grundeinkommen".
  128. : tagesschau.de:

    Sozialverbände fordern Kindergrundsicherung

    Gewerkschaften und Sozialverbände fordern von der Politik einen stärkeren Kampf gegen Kinderarmut. Die nächste Bundesregierung müsse eine Kindergrundsicherung einführen. Das derzeitige System der Familienförderung sei zu bürokratisch.
  129. : heise.de:

    "Geh mal Bier holen, Tesla Bot!"

    Elon Musk will nächstes Jahr humanoide Roboter auf den Markt bringen. Eines Tages sollen sie Arbeitskosten senken. Der Tesla-Boss wäre dann für ein "universelles Grundeinkommen".
  130. : taz.de:

    Hauptsache, mehr als der Nachbar

    Geld leistet einen Beitrag zum empfundenen Glück – das ist unumstritten. Aber gibt es einen Grenzwert, ab dem das Wohlbefinden nicht mehr steigt?
  131. : t-online.de:

    So viel Grundeinkommen steckt in den Wahlprogrammen

    Jeden Monat Geld bekommen, ohne etwas dafür tun zu müssen – das ist die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Einführen will das bisher keine Partei, doch manche bewegen sich zumindest in die Richtung.
  132. : youtube.com:

    Können + Wollen statt Müssen + Sollen - das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa (90 Min)

    In 90 Minuten wird in der Dokumentation das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa diskutiert. Es werden namhafte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur befragt und stehen Rede und Antwort zu der Frage, ob, weshalb und wie es ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben könnte.
  133. : zeit.de:

    Marcel Fratzscher: Das Rentensystem verteilt von Arm nach Reich

    Die Politik verschleppt seit Langem eine dringende, umfassende Reform des gesetzlichen Rentensystems. Heute profitieren davon die Gutverdienenden – das muss sich ändern.

    '... Die allermeisten Industrieländer setzen dies bereits um: Sie berücksichtigen die Art der Arbeit und die Höhe der Einkommen bei den gesetzlichen Rentenansprüchen. Deutschland gehört zu einem der wenigen Länder, die sich bisher geweigert haben, eine solche Korrektur vorzunehmen.
    Als wichtigstes Instrument, um Altersarmut zu verhindern und den Menschen wirklichen Respekt für ihre Lebensleistungen zu zollen, schlagen die DIW-Autoren eine Mindestrente vor. Andere Länder wie Österreich und die Niederlande machen uns das schon vor. Menschen mit geringeren Einkommen und Rentenanwartschaften würden auf diese Weise eine finanzielle Absicherung bekommen. So könnte den regressiven Wirkungen des derzeitigen Systems, die sich bei einer weiteren Erhöhung des Renteneintrittsalters verschärfen würden, entgegengewirkt werden. ...'

  134. : mashable.com:

    The future of free money

    After the coronavirus, Universal Basic Income seems inevitable. What will the world look like when we all have enough?

    '... “It’s really the ultimate marriage of left wing and right wing thinking,” says Rutger Bregman, Dutch historian and author of the popular pro-UBI book Utopia For Realists. “It’s about individual freedom. In Silicon Valley, they call it ‘fuck you money,’ right? The idea that you need a certain amount of money to quit what you're doing right now. A basic income is 'fuck you money' for everyone. It's venture capital for the people. ...'

    '... Already, the data is giving the lie to puritanical notions of what would happen in a world of UBI. Take the old canard that everyone would just waste their monthly checks on drugs and booze. In 2014, a World Bank study of studies looked at 19 cases of UBI-like cash transfers to the poor. Sales of alcohol or tobacco did not see a rise; if anything, there was a minor decline. It is the stress of poverty that leads to drugging and drinking, not the other way around. ...'

    '... What will be the dominant philosophy of a UBI society? Well, that’s where “fully automated luxury communism” enters the story. ...'

    '... “A basic income would be the crowning achievement of capitalism,” says Bregman, “because it would give everyone a bit of capital to invest in their own lives.” Marx’s vision of a worker’s utopia would have been delivered not by a dictatorship of the proletariat, but by the very system Marx hated. ...'

    '... Here is a more succinct summary of our fully-automated future: perpetual school. “The ultimate goal is to make life as close to the college experience as possible,” notes Greg Ferenstein, who is writing a book on Silicon Valley startup founders and their politics, “a life dedicated to research, exploration, and creativity, while automation ensures that everyone has enough food and leisure time to pursue their unique contribution to the world.”

    That’s what has happened to Scott Santens, the first person in the world to crowdfund a basic income. (He donates everything he gets over $1,000 per month to other basic income advocates.) He hasn’t stopped working — he was a freelance writer before and a freelance writer after — but he is able to pick and choose his projects now. He sees himself in a lifelong process of UBI advocacy, and puts more of his work out there for free on a Creative Commons license. Secure and free of money panic, he’s more willing to give. ...'

    '... If we’re not open to new information, if we don’t accept the idea that UBI could work, we will fail to update our concept of what “work” really means. In other words, we’ll continue to let corporations make a lot of (digital) paper-pushing busywork for us.
    “We shouldn't underestimate capitalism's extraordinary ability to come up with new bullshit jobs,” Bregman says. Bullshit jobs was a term coined by the London School of Economics’ David Graeber, who wrote a 2013 paper on the topic and received a flood of confessions from people who felt their work was pointless. Two years later, a survey of 849 UK adults found that 37 percent said their work was “not a meaningful contribution to the world.” ...'

    '... “Maybe at some point in the dystopian future we’re all pretending to be working,” Bregman says, “but really we’re drowning.”

    That’s what makes the shift to UBI so essential — and why the shift in our attitude needs to come with. Bregman, for his part, has written his follow-up Humankind to try to convince us, with yet another mountain of data, that humans are intrinsically good and kind, and therefore should be trusted with free money. ...'

  135. : wiwo.de:

    Jetzt wittert Elon Musk seine nächste Milliardenchance

    Nach Autos, Energiespeichern und Solaranlagen soll Tesla künftig auch menschenähnliche Roboter anbieten – Teslas auf zwei Beinen.

    '... Der Tesla-Chef sieht in ihm nichts Geringeres als die Zukunft der Wirtschaft, deren vollständige Automatisierung, der Weg zum unbegrenzten Wachstum und zu einem Basiseinkommen für alle. Auch wenn es in der Tesla-Produktion nicht funktioniert hat, hält Musk an seiner Vision von „Maschinen, die sich selbst bauen“ fest. „Künftig kann man sich aussuchen, ob man überhaupt noch manuell arbeiten will.“ Besonders, sagte Musk, „wenn es sich um langweilige, wiederkehrende Tätigkeiten handelt“. ...'

  136. : netzwelt.de:

    Tesla Bot kommt: Ein Humanoid, der bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen soll

    Tesla kündigt einen Roboter an. Der Tesla Bot soll laut Elon Musk die Künstliche Intelligenz der Elektroautos auf einen Humanoiden übertragen und ein Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen sein.

    '... Musk ist bekennender Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens (universal income) und sieht den Tesla Bot auch in dieser Hinsicht als zukünftig notwendig an. Der Humanoid könnte etwa statt Menschen in Fabriken und anderswo eingesetzt werden, um den Wohlstand der Menschheit zu sichern. ...'

  137. : rbb-online.de:

    Stefan Ziller (Bündnis 90/Die Grünen) (Video, 7 Min)

    Redebeitrag zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens "Expedition Grundeinkommen: Erprobung eines bedingungslosen Grundeinkommens im Land Berlin" der Vertrauensgesellschaft e.V. und zum Standpunkt des Senats
  138. : berlin.de:

    Abgeordnetenhaus lehnt Modellprojekt zu Grundeinkommen ab

    In Berlin wird es vorerst keinen Modellversuch für ein bedingungsloses Grundeinkommen geben. Das Abgeordnetenhaus lehnte einen entsprechende Antrag einer Bürgerinitiative am Donnerstag einstimmig ab. Die Initiative fordert ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt mit rund 3500 Teilnehmern, die drei Jahre lang monatlich zwischen 200 und 1200 Euro erhalten sollen. Sie hatte in Zuge der ersten Stufe eines Volksbegehrens rund 34.000 Unterschriften für ihren 70 Millionen Euro umfassenden Plan gesammelt und das Thema damit ins Abgeordnetenhaus gebracht.
  139. : tagesspiegel.de:

    Parlament lehnt Projekt für Grundeinkommen ab

    Berlin wird das Modellprojekt für das Bedingungslose Grundeinkommen erstmal nicht bekommen. Das Experiment käme zur falschen Zeit.

    '... CDU und FDP lehnen das Experiment ab. Der CDU-Politiker Jürn Jakob Schultze-Berndt sagte, seine Partei stehe an der Seite derer, die mit „eigener Hände Arbeit ihren Lohn verdienen“. Der FDP-Abgeordnete Alexander Wieberneit vermisste beim Projekt „den Leistungsgedanken“ ...'

  140. : hartziv.org:

    Forderung: Einkommen bis 450 Euro ganz auf Hartz IV Leistung anrechnen

    In einem Interview mit der „taz“ fordert Holger Schäfer, Arbeitsökonom beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), eine strengere Gangart bei Hartz IV.

    17.08.2021: taz.de: „Milde Form der Reziprozität“
    Holger Schäfer vom arbeitgebernahen IW-Institut ist gegen einen höheren Mindestlohn. Auch von einem bedingungslosen Grundeinkommen hält er nichts.

    '... Ohne Sanktionen würden Elemente eines bedingungslosen Grundeinkommens in die Leistung des Arbeitslosengeldes II einfließen. Unsere Gesellschaft ist aber so konzipiert, dass jeder erst mal für sich selbst verantwortlich ist. Diejenigen, die das nicht können, die haben den Anspruch auf solidarische Unterstützung. Was die Empfänger dieser Leistung schulden, ist im Wesentlichen das erkennbare Bemühen, künftig ohne diese Leistung auszukommen.
    Diese Gegenleistung ist eine eher milde Form der Reziprozität, die, so glaube ich, von den meisten Menschen als gerecht empfunden wird. Die Menschen sind schon altruistisch, das können wir durch Experimente feststellen. Aber sie lassen sich eben ungern ausnutzen, wenn sie feststellen, hier ist eine Sache völlig einseitig. Eine Abschaffung der Sanktionen würde den Jobcentern jede Handhabe nehmen, eine Aktivierung der Leistungsempfänger voranzubringen. ...'

  141. : facebook.com:

    .

  142. : merkur.de:

    Wahl zum Bundestag: Herz des IT-Experten schlägt für das Bürgergeld

    '... Im Deutschen Bundestag werde ich mich für ein Grundeinkommen (Bürgergeld) einsetzen. In meinem neuen Buch „Sozial 4.0 statt Hartz IV“ habe ich die Details ausgearbeitet. Weniger Bürokratie, mehr Hilfe. Weniger Sanktion, mehr Motivation. Dies erfordert eine Strukturreform der Fördersysteme in Verbindung mit einer Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. ...'

  143. : palgrave.com:

    Universal Basic Income in Historical Perspective

    '... In short, the book builds on a growing body of scholarship on UBI and lays the groundwork for a much richer understanding of the history of this radical proposal. ...'
    Due: September 21, 2021
    ISBN 978-3-030-75705-2
  144. : jacobin.de:

    Geld arbeitet nicht

    Vom Grundeinkommen über Klimaschutz bis zur Staatsverschuldung – unsere ökonomischen Debatten laufen oft ins Leere, weil wir diesen einen Punkt nicht verstehen.

    '... Egal, ob das Geld für eine neue Solaranlage nun von Blackrock, einem kanadischen Pensionsfonds, einem Bundessparbrief, der EZB oder Omas Sparbuch kommt: Irgendjemand muss Silizium, Kupfer und Aluminium fördern, die Chemikalien raffinieren, die Wafer schneiden, die Module verschrauben, das Gerüst aufbauen und die Wechselrichter anschließen. Geld erledigt nichts davon, denn Geld arbeitet nicht. ...'

  145. : oedp.de:

    Grundsätzlicher Systemwandel bei Rente nötig - ÖDP will Gerechtigkeit für alle Generationen

    '... Die ÖDP fordert deshalb eine schnellstmögliche Umstellung der Finanzierung der sozialen Sicherung: Weg von Sozialversicherungsbeiträgen, die alleine durch den Faktor Arbeit finanziert werden, hin zu einem umlagefinanzierten Steuersystem. Dort müssen alle einzahlen und insbesondere auch Gewinne und Vermögen berücksichtigt werden, die nicht durch Arbeit zugeflossen sind. ...'

  146. : oedp.de:

    Grundeinkommen

    Die ÖDP ist überzeugt: Ein Grundeinkommen ermöglicht nicht nur mehr individuelle Freiheiten, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesellschaft aus. Anstelle der Fixierung auf Leistung um jeden Preis tritt das Konzept der Gemeinwohlökonomie.
  147. : jungewelt.de:

    Teuer und unsozial

    Finanzministerium erteilt »bedingungslosem Grundeinkommen« klare Absage: Geld müsse aus Einkommenssteuer fließen. Reiche blieben unangetastet
  148. : grundeinkommen.de:

    2,09 € zum 20.9.!

    '... 2,09 € für den Start der Woche des Grundeinkommens am 20.09. – das ist unser Motto. So unterstützen Sie die Projekte des Netzwerks. Wir haben natürlich nichts dagegen, wenn Sie die Überweisung der 2,09 € gleich zum Dauerauftrag machen! ...'
  149. : idw-online.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen als Krisenprävention

    Ein Grundeinkommen kann helfen, um Ungleichheit und Ungerechtigkeit insbesondere in Krisenzeiten vorzubeugen und abzufedern. Zu diesem Schluss kommt ein Team um die Wirtschaftswissenschaftler*innen Bianca Blum von der Götz-Werner-Professur für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie und Prof. Dr. Bernhard Neumärker, ebenfalls Götz-Werner-Professur und Leiter des Freiburg Institute for Basic Income Studies (FRIBIS). In einem Discussion Paper stellt das Team der Universität Freiburg dafür nun ein konkretes Modell vor, abrufbar in Deutsch und Englisch auf der Homepage des FRIBIS.

    Termin: 07.10.2021, 18 Uhr:
    Eine Onlineveranstaltung (https://www.fribis.uni-freiburg.de/news-de) zum Thema der Publikationen findet am 7. Oktober um 18 Uhr statt. Bianca Blum und Bernhard Neumärker werden gemeinsam mit der Bundestag-Petentin zum Krisengrundeinkommen, Susanne Wiest, sowie Enno Schmidt (Götz-Werner-Professur) zu den Veröffentlichungen Stellung beziehen und von ihren Erfahrungen mit der Bundestagspetition berichten.

  150. : ifo.de:

    Mikrosimulation verschiedener Varianten eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland

    Blömer, Maximilian Joseph / Peichl, Andreas
    ifo Institut, München, Juli 2021
    ifo Forschungsberichte / 121, 56 S.

    '... Seit vielen Jahren wird immer wieder die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in Deutschland und anderen OECD-Ländern diskutiert. In diesem Report liefern wir Hintergrundberechnungen für ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen. ...'

    '... In diesem Report zeigen wir die Simulation verschiedener Varianten eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in Deutschland. Wir greifen dafür auf eine Standardmethode der Evaluation von Reformvorschlägen im Steuer- und Transfersystem zurück -- die Mikrosimulation. Es gibt zahlreiche potenzielle Wirkungskanäle eines BGE. Hier beschränken wir uns auf die Auswirkungen auf das Arbeitsangebot und die Einkommensverteilung im Kontext eines strukturellen Arbeitsangebotsmodells der Modellklasse „Discrete Choice“. ...'

    '... Im Szenario mit Anpassungen nehmen wir hingegen das Arbeitsangebot nicht mehr als fix an, sondern schätzen ein strukturelles Verhaltensmodell auf Basis empirischer Variation. Hierbei werden a priori keine spezifischen Annahmen bzgl. der Freizeit- und Konsumpräferenzen angenommen. Diese Modellklasse wird international und in Deutschland häufig für die ex-ante-Evaluation bzw. Simulation von Reformvorschlägen zu Steuer- und Transferpolitik verwendet (vgl. Peichl, 2009). Im Ergebnis zeigen sich für die untersuchten BGE-Varianten stark negative Arbeitsangebotsreaktionen. Dies kann als zweites Benchmark-Szenario gelten. Ob die in diesem Szenario ermittelten fiskalischen Kosten bereits eine „Obergrenze“ darstellen ist jedoch unklar. Berücksichtigt man zusätzlich Rückkopplungseffekte auf die Arbeitsnachfrage, fallen die Beschäftigungseffekte tendenziell 20-30 Prozent geringer aus (siehe Peichl und Siegloch, 2012). ...'

  151. : grundeinkommen.de:

    Wir brauchen Schwung!

    Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) für Bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU braucht Unterstützung – ob online über die Website oder offline!
  152. : sozial-o-mat.de:

    https://www.sozial-o-mat.de

    Gut 60 Millionen Wahlberechtigte sind am 26. September zur Bundestagswahl 2021 aufgerufen. Von unseren Wahlentscheidungen hängt ab, wie und von wem die nächsten vier Jahre politisch gestaltet werden. Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien zu den wichtigsten sozialen Themen dieser Wahl: Arbeit, Gesundheit, Familie und Kinder sowie Migration. Lesen Sie unter den Thesen, welche Auswirkungen die politischen Entscheidungen auf das Leben von einzelnen Menschen haben können. Der Sozial-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot der Diakonie.
  153. : amerika21.de:

    Großdemonstration in Argentinien für universelles Grundeinkommen

    '... Als zentrale Forderung formulierten die Protestierenden die Einführung eines Grundeinkommens: Personen ohne Arbeit oder prekär im informellen Sektor Beschäftigten soll vom Staat eine Lebensgrundlage in der Höhe eines Drittels des gesetzlichen Mindestlohns garantiert werden. Dies sei eine notwendige Maßnahme, um die grassierende extreme Armut abzufedern. ...'

  154. Termin: : gruenes-grundeinkommen.de:

    "Die Grundeinkommens- und die Klimabewegung"

    Online-Diskussion mit Guy Standing vom BIEN am Dienstag, 17. August 2021, 18:00 Uhr

    '... Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen der Klima- und der Grundeinkommensbewegung? Wo gibt es bereits Berührungspunkte und wo vielleicht Potential für Synergien. Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit dem langjährigen Verfachter des Grundeinkommens und Mitbegründer des Basic Income Earth Network, Guy Standing, disktutieren. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. ...'

  155. : welt.de:

    Thomas Straubhaar: Die Rente mit 70 ist eine gestrige und ungerechte Idee

    '... Mit Blick auf die strukturelle Transformation von einer arbeitsintensiven Industriegesellschaft mit einer Massenbeschäftigung in riesigen Fabriken zu einer wissensorientierten Datenökonomie wirkt es widersprüchlich, generell eine längere Lebensarbeitszeit einzufordern, wenn gleichzeitig eine Vielzahl von standardisierten und repetitiven Tätigkeiten verschwinden dürften. ...'

    '... Und sie weisen nach, dass „13 Prozent der Frauen und 27 Prozent der Männer aus der niedrigsten Einkommensgruppe bereits vor Vollendung des 65. Lebensjahres sterben, während dies in der höchsten Einkommensgruppe lediglich auf 8 Prozent der Frauen und 14 Prozent der Männer zutrifft“. ...'

  156. : wirtschaftlichefreiheit.de:

    Die sozialpolitische Revolution fällt aus (Podcast, 55 Min)

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Schnapsidee

    '... n unsicheren Zeiten ist der Sozialstaat gefragt. Das gilt auch in Zeiten von Corona. Der Sozialstaat garantiert ein Mindestmaß an individueller Sicherheit. Ein Grundpfeiler ist die Hilfe für Menschen in existentieller Not. Ganz ohne Probleme geht das aber nicht ab. Das Sozialstaatsdilemma ist allgegenwärtig. Der Konflikt zwischen Fürsorge und Eigeninitiative bricht immer wieder auf. Weltweit handhaben ihn die Länder unterschiedlich. Keines hat allerdings den Weg eines bedingungslosen Grundeinkommens gewählt. Überall geht es um eine wirksamere Hilfe zur Selbsthilfe. Die Pfadabhängigkeit dominiert, die sozialpolitische Revolution bleibt aus, die Länder setzen auf Evolution. Die Systeme der Grundsicherung werden reformiert. Allerdings führen viele Wege nach Rom. Es liegt an uns zu entscheiden, welchen wir einschlagen.
    Über diese Themen diskutieren Prof. Dr. Ronnie Schöb (FU) und Prof. Dr. Norbert Berthold (JMU). ...'

  157. : weserreport.de:

    „Wir müssen Steuern senken“

    Was der FDP-Spitzenkandidat Volker Redder im Bundestag durchsetzen will.

    '... Sie möchten ein liberales Bürgergeld einführen. Jeder Bürger soll Geld vom Staat bekommen?
    Das Bürgergeld ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Der Erhalt soll schon an bestimmte Bedingungen geknüpft werden. Studien zeigen, dass durch ein bedingungsloses Grundeinkommen keine tollen Ideen entstehen. Die Empfänger sitzen rum und gucken Netflix. Die Adelssöhne, die im 19. Jahrhundert von einer Apanage lebten, wurden doch nicht kreativ. Von denen hat keine die Dampfmaschine weiterentwickelt. Eher konsumierten sie Opium. ...'

  158. : de.wikipedia.org:

    Apanage

    '... Die Apanage (französisch aus mittellateinisch appanare = mit Brot versorgen) ist die Abfindung der nichtregierenden Mitglieder eines Adelsgeschlechts mit Landbesitz, Einkünften aus Liegenschaften oder Geldzahlungen zur Ermöglichung eines standesgemäßen Lebenswandels. Sie wurde entweder bis zum Tod des apanagierten Adligen gewährt oder bis zum Aussterben der von ihm begründeten Linie. Da es im mittelalterlichen Europa lange Zeit kein einheitliches, klares Erbfolge­recht gab, versuchte man die nichtregierenden Angehörigen einer Dynastie mit einer Apanage abzufinden, um eine Teilung des Herrschaftsgebiets zu verhindern. ...'
  159. : lesering.de:

    Richard David Precht kündigt neues Buch an

    In einem Gespräch mit dem österreichischen Genetiker Markus Hengstschläger im Rahmen einer Veranstaltung der ACADEMIA SUPERIOR kündigte der Philosoph Richard David Precht - zwischen den Zeilen - ein kommendes Buch an. Ein wichtiges Thema wird darin die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens spielen.
  160. Termin: : Konstanz:

    „Bedingungsloses Grundeinkommen“ in der Diskussion

    Sibylle Röth, Bundestagskandidatin der Linken im Landkreis Konstanz, und Dr. Franz Segbers, Sozialethiker und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirats des Netzwerks Grundeinkommen, laden alle Interessierten zu einem offenen Gesprächsabend zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“. Dieser wird am Donnerstag, den 12. August, um 19:30, im Costa del Sol in Konstanz stattfinden.
  161. : manuelfranzmann.de:

    Die historischen Debatten & ‚Sozialexperimente‘ der 1960er & 1970er-Jahre in Kanada & den USA zum „garantierten Grundeinkommen“

    '... Der Harvard-Soziologe David Riesman zum Beispiel stellte die Frage: „Wohlstand wofür?“ (Riesman, 1966; 1965), nachdem der Harvard-Ökonom, Präsidentenberater und Diplomat John Kenneth Galbraith auf eine mangelnde kulturelle Anpassung der Gesellschaft an den neuen Wohlstand hingewiesen hatte (Galbraith, 1958). Der Ökonom und Intellektuelle Robert Theobald diagnostizierte „die Aussicht, ganze Bevölkerungen vom Druck des Mangels zu befreien“ (“the prospect of freeing whole populations from the pressure of want”) (Theobald, 1961, 108). ...'

    '... Unsere internationale, interdisziplinäre Forschungsgruppe zum Zeitraum 1945-1980 sucht nach Antworten auf die Frage nach den Gründen für den negativen Ausgang der Debatte in den 1960er und 1970er-Jahren. Warum hat die Idee schon damals Aufmerksamkeit erregt? Aus welchen Gründen erlebt die Idee heute eine Renaissance, obwohl sie schon vor Jahrzehnten diskutiert und verworfen wurde? Damit zusammenhängend: Warum haben insbesondere die USA Mitte der 1970er-Jahre einen völlig anderen Weg eingeschlagen? Gab es einen Zusammenhang zwischen den Gründen für die Ablehnung der Einführung eines Grundeinkommens und dem stattdessen eingeschlagenen Entwicklungspfad? Welche Rolle spielten dabei kulturelle Deutungsmuster (zu Arbeit, Freizeit, Autonomie, der Legitimität bedingungsloser Zahlungen, dem technologischen Fortschritt, Gerechtigkeit, lebenslangem Lernen, Weiterbildung, biografischen Transformationen), welche Rolle die gesellschaftliche Machtverteilung oder handfeste Hindernisse technischer Natur? Dies sind allgemeine Fragen, die wir im Auge haben. Wir werden jedoch zunächst spezifische Studien durchführen, um wichtige Forschungslücken zu schließen. Anschließend werden wir diese neuen Ergebnisse mit bereits vorliegenden Forschungsergebnissen kombinieren und mit Anderen diskutieren, was sich zu den übergeordneten Fragen sagen lässt. ...'

  162. : blog.gls.de:

    Rettet das bedingungslose Grundeinkommen die Welt?

    Sandra Vahle sieht in einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) einen Weg, den Planeten vor der Zerstörung durch den Kapitalismus zu retten. Ein Appell.

    '... Lösen wir uns einmal von der Verwerflichkeit des Gedankens, fürs Nichtstun Geld zu erhalten. Manche Menschen finden zwar genau das moralisch nicht verwerflich, sondern im Gegenteil ethisch korrekt, andere aber schon. Und wir wollen ja gedanklich alle abholen, auch die Kritiker*innen des BGE. ...'

    '... Mit einem Grundeinkommen verliert der kapitalistische Druck an Gewicht. Mit einem Grundeinkommen kann jede*r nachhaltig Bio einkaufen, weil Reichtum dann nicht mehr so unverhältnismäßig verteilt ist wie jetzt. Mit einem Grundeinkommen steht nicht länger nur der irre Profitgedanke im Fokus, sondern es erlaubt dem Individuum die Sinn-, Moral- und Klimafrage zu stellen. Würden mit einem Grundeinkommen noch so viele Menschen freiwillig für all die großen Konzerne wie RWE, Amazon oder Lieferando arbeiten? Wenn Regierungen nicht gewillt sind, ordentliche Unternehmensbesteuerungen zu vollstrecken, ist es dann nicht smart, mit einem bedingungslosen Grundeinkommen die Klimamachtverteilung zumindest in Ansätzen auf das Individuum zu verlagern? ...'

    '... Damit die Initiative EBIBGE erfolgreich ist, müssen bis zum 25. Juni 2022 mindestens eine Million EU-Bürger*innen die Initiative unterschrieben haben und mindestens sieben der 27 EU-Länder müssen ihre jeweilige Mindestzahl an Unterzeichner*innen erreichen. Die slowenische Initiative hat das bereits erfolgreich geschafft. Lassen wir weitere Länder folgen! Deutschland benötigt rund 68.000 Unterschriften, gezeichnet haben bisher 45.000 Befürworter*innen eines Grundeinkommens. ...'

  163. : twitter.com:

    '... Was mir - vermutlich peinlicherweise - lange gar nicht so klar war:

    die »freien Künste« (»artes liberales«) heißen nicht deshalb »frei«, weil sie geistige Freiheit voraussetzen, sondern, weil sie nur für »freie Männer« waren, also jene, die keine Erwerbsarbeit nötig hatten. ...'

    de.wikipedia.org: Sieben freie Künste
    '... Die sieben freien Künste (lateinisch septem artes liberales, seltener auch studia liberalia) sind ein in der Antike entstandener Kanon von sieben Studienfächern. Aus den freien Künsten bestand traditionell die einem freien Mann ziemende Bildung, ihre Siebenzahl ist aber erst in der Spätantike bezeugt. Im mittelalterlichen Lehrwesen galten sie als Vorbereitung auf die Fakultäten Theologie, Jurisprudenz und Medizin. ...'

    '... Als liberal arts bezeichnet man im amerikanischen Hochschulwesen Studiengänge, die der Allgemeinbildung und der Ausbildung grundlegender intellektueller Fähigkeiten und der Ausdrucksfähigkeit dienen sollen. Sie grenzen sich damit gegen die berufsvorbereitende oder wissenschaftlich spezialisierte Ausbildung programmatisch ab bzw. sind ihr vorgelagert. ...'

  164. : spotify.com:

    Europa in Dresden #06: Europäische Bürgerinitiativen (Audio, 24 Min)

    Für die neue Ausgabe unseres Podcasts haben wir mit Ronald Blaschke gesprochen. Der Diplom-Pädagoge und -Philosoph engagiert sich sehr stark für die Popularisierung eines speziellen Beteiligungsformats, den Europäischen Bürgerinitiativen (EBI).
  165. : scharf-links.de:

    »Gewerkschaftssozialismus« – oder warum manche linke Gewerkschafter gegen das Grundeinkommen sind.

    Von Karl Reitter

    '... Dieser kleine Text ist Resultat einer online Diskussion, die ich mit einem Mitglied der deutschen Linkspartei und Gewerkschaftsfunktionär zum Thema Grundeinkommen führen konnte. Warum in aller Welt, fragte ich mich, ist dieser Gewerkschafter so vehement gegen das Grundeinkommen? Was löst diese unduldsame Ablehnung aus? ...'

    '... Klassenkampf umfasst selbstredend weit mehr als die Auseinandersetzung um Löhne und Arbeitszeiten, genau genommen kann kein Bereich des sozialen Daseins ausgeklammert werden. Vor allem kann der gewerkschaftliche Kampf die »Elementarform Ware« (Marx) nicht thematisieren, sondern setzt diese als gegeben voraus. ...'

    '... Gegen das entgrenzte zur Ware-Werden der Arbeitskraft weist das Grundeinkommen die Perspektive. ...'

    '... Ein Grundeinkommen ist hingegen wie der Arbeitslohn eine Einnahme. Für die angemessenen Einkünfte der (arbeitsfähigen) Massen hält sich jedoch die Gewerkschaft für zuständig. ...'

    '... Wahrscheinlich wäre es zielführender mit alle jenen, die meinen, im Kapitalismus sei das Grundeinkommen eine Illusion und im Sozialismus überflüssig, nicht über das Grundeinkommen, sondern über ihr Sozialismusverständnis als gute Arbeitsgesellschaft für alle zu diskutieren. ...'

  166. : youtube.com:

    Das BGE als blinde Utopie (10 Min)

    '... Ich bin Maurice Höfgen, Autor des Buches »Mythos Geldknappheit« und arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag. Ich habe sowohl BWL als auch VWL studiert. Meine Arbeit stützt sich vor allem auf die Modern Monetary Theory (MMT). ...'

    fabio-de-masi.de: Maurice Höfgen

    de.wikipedia.org: Fabio De Masi

  167. : youtube.com:

    UBI and the Dignity of Work (15 Min)

    UBI and the dignity of work are often brought up in same conversations. The idea that UBI, or giving people money to live with is contrary to the belief that without work, people will lose their dignity.
    Identity and value of life are directly linked to the work that we do. It is common for people to feel that a good days work provides dignity and there is a concern that should a UBI system be introduced that this dignity will be lost.
  168. : ardmediathek.de/video:

    Deutschland auf dem Weg zum Grundeinkommen? (Video, 30 Min)

    Für fast 900 Menschen ist das bedingungslose Grundeinkommen schon Realität. Sie erhalten ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat. Eine von ihnen ist Dana Künne-Schubert die damit ein Herzensprojekt finanziert.
  169. Termin: : bistum-aachen.de:

    Zur Freiheit berufen

    Online Tagung zum Grundeinkommen
    Was ist unser Verständnis von Grundeinkommen? Was sagt die Politik dazu? Und vor allem: Warum ist das Grundeinkommen während und nach Corona wichtiger denn je?
    Stefan Eirich, KAB Bundespräses
    Winfried Gather, stv. Sprecher des Kompetenzzentrums Grundeinkommen der KAB Deutschlands
    Prof. Dr. Ute Fischer, Sozial- und Politikwissenschaftlerin, Fachhochschule Dortmund
  170. : zeit.de:

    "Strände sind Orte der Verführung"

    Nur Erholungsort? Von wegen, sagt Robert Ritchie. Am Strand vermischten sich soziale Schichten, begann die sexuelle Befreiung und nahmen ganze Industrien ihren Anfang.

    '... Diese schmalen Sandstreifen sind für Milliarden von Menschen aufgeladen mit angenehmen Erfahrungen. Vor allem ist es am Strand okay, absolut gar nichts zu tun. Strände sind Orte der unendlichen Langeweile. Genau deshalb lieben wir sie. ...'

  171. : zeit.de:

    Papa, mein Klient

    Im Burgenland werden pflegende Angehörige neuerdings beim Land angestellt. Lässt sich so der Pflegenotstand bekämpfen?
    (Abo)

    '... Zwar konnten sich pflegende Angehörige schon bisher kranken- und pensionsversichern, aber neu am Burgenland-Modell ist, dass sie dadurch auch ein eigenes Einkommen beziehen können, gestaffelt je nach Pflegestufe und Arbeitszeiten: 1022 Euro bei 20 Wochenstunden sind es für die dritte Pflegestufe, 1430 Euro netto monatlich für 30 Wochenstunden für die Pflegestufe vier, und ab der fünften Pflegestufe und 40 Wochenstunden zahlt das Land den Mindestlohn für Landesangestellte von 1700 Euro. Hinzu kommt, dass die pflegenden Angehörigen im Pilotprojekt in einem 100-stündigen Programm zu Heimhelfern ausgebildet werden und dass es regelmäßige Kontrollbesuche von Pflegekräften gibt, die vom Land geschickt werden. Ein Novum für die informelle Pflege, die bisher im Verborgenen werkte. ...'

    '... Ihre Kritik: Den Löwenanteil der Kosten im Pilotprojekt trage nicht der Staat, sondern trügen die Familien über einen Selbstbehalt. Um betreuende Angehörige im Haus zu bezahlen, behält das Land Burgenland bis zu 90 Prozent des Pflegegeldes und die Pension ab einem Freibetrag von 1000 Euro ein. ...'

  172. Termin: : Hamburg:

    MENSCH, GRUNDEINKOMMEN! – Eine Utopie auf dem Weg nach und durch Europa

    Die Idee eines 'europäischen, garantierten Grundeinkommens für alle' ist der realutopische Versuch, den Sozialstaat auf eine europäische, nachhaltige und solidarische Grundlage zu stellen; Er könnte den Menschen auf eine neue Weise erlauben, sich als Europäerinnen und Europäer zu verstehen.
    Drei Experten für das Thema,
    - Dominic Afscharian, Uni Tübingen
    - Ute Fischer, FH Dortmund
    - Sascha Liebermann, Alanus- Universität, Bonn,
    hinterfragen diese Idee kritisch und stellen ihre Überlegungen dazu zur Diskussion. Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie tragfähig die Idee ist.
  173. : facebook.com:

    Paul Krugman: "Armen zu helfen, hilft der gesamten Wirtschaft"

    »Was bringt es, Geringverdiener finanziell zu fördern?
    Man kann viel tun, indem man Menschen einfach hilft. Wenn man ihnen Geld gibt, können sie ein besseres Leben führen. 1000 Dollar mehr machen für einen Wohlhabenden keinen Unterschied, aber für eine arme Familie können sie eine enorme Wohltat sein. Vieles deutet darauf hin, dass finanzielle Hilfe für arme Menschen auf lange Sicht stark positive ökonomische Effekte hat: Die Kinder werden gesünder, die Erwachsenen produktiver. Es gibt eher einen Trickle-up-Effekt: Armen zu helfen, hilft der gesamten Wirtschaft. Aber davon sind wir in den USA weit entfernt: Wir sind so knauserig gegenüber den Armen und so lax, was die Politik gegenüber den Reichen betrifft.
    Wie gleich wollen Sie die Menschen machen?
    Ich bin für Kapitalismus und Marktwirtschaft - aber für eine Marktwirtschaft, die über ein soziales Netz verfügt und den Arbeitern Macht gibt. In den 1950er- und 1960er-Jahren war die amerikanische Gesellschaft viel gleicher als jetzt. Trotzdem gab es starkes Wirtschaftswachstum. Die Gesellschaft in Dänemark ist viel gleicher als die der USA, trotzdem ist das Wachstum höher. Das liegt daran, dass das Sozialsystem besser ausgebaut und die Arbeiterbewegung stärker ist. Die Lebensqualität für den Durchschnittsbürger ist viel höher als in den USA.«

    24.07.2021: sueddeutsche.de:
    "Armen zu helfen, hilft der gesamten Wirtschaft"
    Der Ökonom Paul Krugman über Ungleichheit, enorme Staatsverschuldung, das Problem der Inflation - und die Frage, warum es ihm schwerfällt, für eine Flasche Wein mehr als zehn Dollar zu zahlen.
    (Abo)

  174. : borgenproject.org:

    Eight, Uganda and Universal Basic Income

    '... For example, Eight, a Belgian pilot project, highlighted the effectiveness of universal basic income (UBI) in places where extreme poverty is a problem. The Borgen Project spoke with Eight, which enacted its first program in 2017 and showed the rest of the world just what Uganda and universal basic income might mean to the fight against global poverty. ...'

    '... In this case, they launched a basic income pilot program in Busibi, a remote village, in 2017. The idea was simple; give every inhabitant (about 150 people) 16 euros per month and children 8 euros per month. with no strings attached. The money would transfer to mobile bank accounts that the people of Busibi could access by telephone. ...'

  175. : infosperber.ch:

    «Mit kürzeren Arbeitszeiten gegen Arbeitslosigkeit»

    Wirtschaftsprofessor Hans Würgler wollte Arbeitslosigkeit mit Förderung von Teilzeitarbeit bekämpfen. Er ist 94-jährig gestorben.

    '... «Kürzere Arbeitszeiten und mehr Teilzeitstellen sind das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit», stellte Hans Würgler schon vor Jahren fest und fuhr fort: «Deshalb ist es wichtig, die verschiedensten Arten von Arbeitszeitverkürzungen finanziell zu fördern. Alle, die ihre Erwerbsarbeit freiwillig reduzieren, sollen belohnt werden, weil sie Platz machen für Erwerbswillige, die arbeitslos sind.» ...'

  176. : klimareporter.de:

    Durch kürzere Arbeitszeiten den Planeten retten

    Es ist höchste Zeit, dass sich besonders die Wohlhabenden endlich auf das konzentrieren, worauf es im Leben ankommt. Kürzere Arbeitszeiten für den Erwerb können den Wachstumszwang entschärfen und den Konflikt zwischen Arbeitsplätzen und Umweltverbrauch entkoppeln.
  177. : facebook.com:

    BGE als Hartz IV Ersatz zu verkaufen, ...

    ... ist wohl die schlechteste bGE-Werbung, die man machen kann. So bekommt ein bGE niemals Mehrheiten und ein bGE ist auch kein Hartz IV Ersatz. [...]
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! Hartz IV kann mit bGE bleiben, es erledigt sich von ganz alleine, da keiner mehr Hartz IV braucht.
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! BGE bekommt jeder.
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! Wer arbeitet, profitiert am meisten von einem bGE.
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! BGE macht unsere Absicherung im Rentenalter zukunftsfest.
    Usw, usw.
  178. : Initiative Grundeinkommen Rhein-Main:

    Bundestagswahlen 2021 – Wahlprüfsteine

    Folgenden Brief haben wir an die Bundestagswahlkandidat:innen der CDU, SPD, FDP, Grünen und Linke aus Frankfurt verschickt
  179. : wdr.de:

    Wie lebt es sich mit 1000 Euro Grundeinkommen im Monat? (Audio, 4 Min)

    Wer träumt nicht davon, ohne großes Zutun jeden Monat Geld zu bekommen? Und was würde sich ändern? Petra Brönstrup hat die 28-jährige Samira Korves aus Münster getroffen, die für das Pilotprojekt "Bedingungsloses Grundeinkommen" ausgewählt wurde.
  180. : jungle.world:

    1 200 Euro für ein neues Leben

    Eine Initiative will deutschlandweit das bedingungslose Grund­einkommen testen. Als direktdemokratische Bewegung will sie Modellprojekte durch Volks- und Bürgerentscheide ermöglichen.

    '... Die 2019 gegründete bundesweit aktive Initiative Expedition Grundeinkommen hat eine Forschungsmission: Mit einem staatlichen Modellversuch will sie herausfinden, welche Wirkungen das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) hat. Bis zu 10 000 Personen sollen monatlich etwa 1 200 Euro vom Staat erhalten – ohne Bedingungen, unabhängig von ihrem sonstigen Einkommen und ihrer Lebenssituation. ...'

  181. : twitter.com:

    "Wir sollten mit der Vorstellung aufräumen, dass jeder seinen Lebensunterhalt verdienen müsse.

    Wir erfinden Jobs wg. der falschen Vorstellung, dass jeder mit stumpfsinniger Plackerei beschäftigt sein müsse, weil er sein Recht zu existieren rechtfertigen müsse." Bucky Fuller

    goodreads.com:
    “We should do away with the absolutely specious notion that everybody has to earn a living.
    It is a fact today that one in ten thousand of us can make a technological breakthrough capable of supporting all the rest. The youth of today are absolutely right in recognizing this nonsense of earning a living. We keep inventing jobs because of this false idea that everybody has to be employed at some kind of drudgery because, according to Malthusian Darwinian theory he must justify his right to exist. So we have inspectors of inspectors and people making instruments for inspectors to inspect inspectors. The true business of people should be to go back to school and think about whatever it was they were thinking about before somebody came along and told them they had to earn a living.” R. Buckminster Fuller

    bfi.org:
    R. Buckminster Fuller, 1895 - 1983

    de.wikipedia.org:
    Buckminster Fuller

  182. : ifo.de:

    Mikrosimulation verschiedener Varianten eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland

    07.2021: pdf, 55 Seiten
    ISBN: 978-3-95942-098-3

    '... Im Szenario mit Anpassungen nehmen wir hingegen das Arbeitsangebot nicht mehr als fix an, sondern schätzen ein strukturelles Verhaltensmodell auf Basis empirischer Variation. Hierbei werden a priori keine spezifischen Annahmen bzgl. der Freizeit- und Konsumpräferenzen angenommen. Diese Modellklasse wird international und in Deutschland häufig für die ex-ante-Evaluation bzw. Simulation von Reformvorschlägen zu Steuer- und Transferpolitik verwendet (vgl. Peichl, 2009). Im Ergebnis zeigen sich für die untersuchten BGE-Varianten stark negative Arbeitsangebotsreaktionen. Dies kann als zweites Benchmark-Szenario gelten. Ob die in diesem Szenario ermittelten fiskalischen Kosten bereits eine „Obergrenze“ darstellen ist jedoch unklar. Berücksichtigt man zusätzlich Rückkopplungseffekte auf die Arbeitsnachfrage, fallen die Beschäftigungseffekte tendenziell 20-30 Prozent geringer aus (siehe Peichl und Siegloch, 2012). ...'

    '... Wir simulieren wie unten ausführlich beschrieben vier verschiedene Szenarien eines BGEs. Eine ausführliche Interpretation der Ergebnisse wird im Rahmen dieses Forschungsberichts nicht gegeben. Hier sei auf die Publikation des BMF Beirats zum BGE verwiesen, die im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht werden dürfte. ...'

  183. : Internet:
    '... Was würdet ihr NICHT mehr tun, wenn ihr ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten würdet? ...'