www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. Termin: : Senefelder Platz: Berlin:
    Eine Mail von R.U.:

    Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen

    Bereits zum ca. 16. Mal, so genau haben wir nicht mitgezählt, findet unsere machtvolle Manifestation zum Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen statt.
    Illustre Gästen haben ihr Kommen zugesagt. Wortbeiträge sind u.a. geplant von:
    Spider, Tube, Elena (Esels Alptraum), Guillaume Paoli (glückliche Arbeitslose), Olaf Lt. Surf, Vokuhila, Falko Hennig, Robert Rating
    und musikalische Intermezzi von:
    Sheef, Geigerzähler, Doc Schoko, Jan von im Ich, Konstantin (Ukulele) & Indoor auf der BAIZ-Bühne: Goetz Steeger & Tobias b.deutung Unterberg. Wir sehen es als evolutionäre Herausforderung an, uns vom Joch der Lohnarbeit als Sinn des Lebens zu befreien. Die Zukunft gehört den neuen Ideen, wer Visionen hat, reihe sich bei uns ein. Und der Spaß soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.
    Das Wetter jedenfalls wird sehr gut.
  2. : xing.com:

    Die Generation Z will endlich das Grundeinkommen

    '... In diesen Daten liegt ein Sprengsatz für die Politik. Denn sie enthüllen deutlicher als bisher: Die Debatte um das Grundeinkommen ist Teil des Generationenkonflikts. Der Riss zwischen Jung und Alt, der sich derzeit unter anderem in den „Fridays for Future“-Demonstrationen zeigt, scheint weiter und tiefer zu gehen, als mancher Politiker sich das eingestehen möchte.
    Warum gibt es also im politischen Berlin keinen lauteren Aufschrei? Niemanden, der sich vehement dieses Thema zu Eigen macht? Ein Grund liegt auf der Hand: Die Politiker selbst gehören im Schnitt zur älteren Generation – die laut Umfrage das Grundeinkommen mehrheitlich skeptisch sieht. ...'

    '... Fazit: Aktuell sind die Chancen auf ein echtes und bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland weiterhin gleich null. Selbst ein Linksbündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei – zurzeit ohnehin ohne Mehrheit – würde wahrscheinlich für eine höhere Mindestabsicherung sorgen, nicht jedoch für ein BGE. Trotzdem wird das Thema uns weiter beschäftigen. Die jungen Generationen drängen immer stärker auf einen neuen sozialen Deal, wie auch die aktuelle DIW-Studie erneut zeigt. ...'

  3. : ecowoman.de:

    Sozialer Klimaschutz: Kann das funktionieren?

    CO2-Steuer und bedingungsloses Grundeinkommen sind Themen, die seit geraumer Zeit kontrovers, aber unabhängig voneinander diskutiert werden. Jetzt gibt es den Vorschlag, beide zusammenzubringen – absurde Utopie oder zukunftsfähige Idee? Die Förderung des Klimaschutzes wäre jedenfalls garantiert.

    '... Wenn es nach der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) geht, eine ganze Menge, zumindest in der Zukunft. Der Verein schlägt nämlich vor, in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen und es durch eine CO2-Steuer zu finanzieren. ...'

    25.08.2016: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.:
    Der CO2-Steuer-Lohn: CO2-Steuer und bedingungsloses Grundeinkommen

    https://co2abgabe.de

  4. : archiv-grundeinkommen.de:

    Yang Capitalism Zero

  5. : mittelbayerische.de:

    Markus Härtl: Grundgehalt für alle

    Im Kapitalismus ist das fehlende gerechte Verteilungssystem eines von mehreren Problemen. Vor allem dieses gilt es zzu lösen.
  6. : domradio.de:

    Kritik an Robotern und Grundeinkommen

    Theologin sieht gravierende Folgen durch Wandel der Arbeitswelt
    Digitalisierung und künstliche Intelligenz können immer mehr Jobs erledigen. Sinn und Selbstverwirklichung durch Arbeit bleibt für den Menschen auf der Strecke. Aber auch ein bedingungsloses Grundeinkommen löst das Problem nicht.

    '... "Arbeit ist für die Menschen existenziell wichtig", sagte sie zum Tag der Arbeit am 1. Mai den Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse in Osnabrück. Menschen wollten gebraucht werden, wollten umsetzen, was sie gelernt haben, und etwas zum Wohl der Gemeinschaft und ihrer Familien beitragen. Das entfalle, wenn Roboter ihre Jobs übernähmen.
    Die Professorin für Christliche Gesellschaftslehre wandte sich in dem Zusammenhang gegen das bedingungslose Grundeinkommen. Es werde die Gesellschaft nicht befrieden, weil es nicht für Sinn und Selbstverwirklichung stehe. ...'

    '... Auch müsse die Sozialversicherung auf breitere Füße gestellt werden, forderte die Beraterin der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz. Dabei sollte nicht mehr nur das Erwerbseinkommen die Grundlage bilden. Vielmehr müssten auch etwa Gewinne aus Immobilienbesitz und Börsenspekulationen herangezogen werden. Das mache das System flexibler und sicherer.
    Arbeit sei aber nicht alles, betonte Nothelle-Wildfeuer. "Es ist auch wertvoll und sinnstiftend, Verantwortung für die Familie zu übernehmen oder sich ehrenamtlich zu engagieren für die Gesellschaft und den Erhalt der Schöpfung." Gerade das könnten Christen innerhalb der Gesellschaft verdeutlichen. ...'

  7. : taz.de:

    „Manche gönnen sich auch nichts“

    Claudia Cornelsen hat ein Buch darüber geschrieben, was Menschen mit tausend Euro anfangen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen macht vor allem eines: gelassener

    '... taz: Ist die ursprüngliche Idee des Grundeinkommens nicht Armutsbekämpfung?
    CC: Nein. Die Ursprungsidee ist, dass jeder Mensch ein Existenzrecht hat und ihm deswegen – von der Geburt bis zum Tod – das dafür notwendige Einkommen garantiert wird. Insofern verhindert es auch Armut. Zuallererst aber ist es ein Menschenrecht. ...'

  8. : engineered.thyssenkrupp.com:

    Die Zukunft der Arbeit: Robo-Effizienz statt menschlicher Kreativität?

    Wie wird die Arbeit in ferner Zukunft aussehen? Für diese schwierige Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Aber wir können sagen, wie sie aussehen könnte – genau das tun wir mit unserer Foresight-Serie. In unserem zweiten Szenario steht Effizienz über allem: Die Produktion ist hochautomatisiert, die Fabriken sind menschenleer. Arbeiter braucht man nur noch zur Überwachung und für den Notfall – alles andere erledigen Maschinen.
  9. : handelsblatt.com:

    CDU setzt Pläne für Mega-Weiterbildungsplattform aus

    Die Bundesregierung möchte die berufliche Fortbildung für alle Bürger bündeln und ausbauen. Doch aus dem Milliardenprojekt wird erst einmal nichts.

    '... Doch die Bundesregierung „steht jedem bedingungslosen Grundeinkommen „ablehnend gegenüber – unabhängig von der konkreten Ausgestaltung“, so die klare Ansage des Bildungsministeriums. ...'

  10. : neues-deutschland.de:

    Der kluge Biber

    Nicht Geld ist das Problem, sondern sein Mangel - so argumentiert eine plötzlich beliebte Theorie der Staatsfinanzen und wirbt für staatliche Geldschöpfung
    (Paywall)
  11. : tagesspiegel.de:

    Viele bilden sich fort, nur einer kündigt

    Geld bekommen, ohne dafür zu arbeiten – ein Traum? Ein Verein hat 308 Menschen das bedingungslose Grundeinkommen gezahlt. Fünf weitere sollen nun folgen.
  12. : dw.com: Deutsche Welle:

    Auf ein Wort... Arbeit (Video, 43 Min)

    Was ist Arbeit? Ist es nur dann Arbeit, wenn es bezahlt wird? Müssen Menschen arbeiten? Soll Arbeit Spaß machen? Michel Friedman und sein Gast, Wirtschaftsethiker Michael S. Aßländer, setzen sich mit dem Begriff "Arbeit" auseinander.
    BGE kurz ab Min 40.05
    (Hinweis von D.K. Danke.)

    '... Michael S. Aßländer ist Wirtschaftsethiker. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Philosophie, Psychologie und Soziologie. Seit 2010 arbeitet er als außerordentlicher Professor für Sozialwissenschaften, insbesondere Wirtschafts- und Unternehmensethik, am Internationalen Hochschulinstitut Zittau/TU Dresden. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik und Herausgeber des Suhrkamp-Bandes "Philosophie der Arbeit". ...'

  13. : deutschlandfunk.de:

    „Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!“ am Deutschen Theater

    Es ist das Jahr 2028, Europa steht vor dem Untergang: Menschen hungern, Krankenhäuser sind geschlossen, Notstandsverordnungen treten in Kraft. Andres Veiel hat mit seiner Co-Autorin Jutta Doberstein eine ausgefeilte Dystopie entworfen, die die Probleme der Gegenwart in die Zukunft denkt.

    '... Veiel: Erstmal muss ich sagen, dass ich ein großer Befürworter des Grundeinkommens bin. Ich wollte nur in der Auseinandersetzung damit deutlich machen, dass Grundeinkommen nicht gleich Grundeinkommen ist. Dass nun einmal sehr genau darauf geschaut werden muss, wie es eingeführt wird. Das heißt, mit welcher Höhe erstmal, ist es dann wirklich genug? Das ist der Freiheitsgedanke, der mit dem Grundeinkommen verbunden ist, Entlohnung und Arbeit werden getrennt und ich kann dann selbst entscheiden, welche Arbeit ich mache, weil ich nicht mehr so drauf angewiesen bin und dieser Gedanke erfüllt sich nur dann, wenn die Höhe entsprechend ist, dass ich davon leben kann. Wenn alle weiteren Sozialleistungen gestrichen werden, also Wohngeld und Kindergeld und so weiter, dann ist ein niedriges Grundeinkommen einfach gefährlich. Da hat jemand 800 Euro und muß eine hohe Miete, die immer teuerer wird von Jahr zu Jahr bezahlen, das ist sehr gefährlich. Ich glaube, wir müssen sehr genau mitdenken, wie wir es haben wollen, und vor allem, wie es finanziert wird. Damit sind wir wieder bei der ersten Frage, nämlich der Eigentumsfrage. Es geht aus unserer Sicht, und davon spricht das Stück auch, nur mit dem Gedanken der Umverteilung. Dass von oben nach unten neu verteilt wird. Dann ist das Grundeinkommen realistisch. Das ist durchaus eine kleine Revolution, die damit gedacht werden muss. ...'

  14. : arabnews.com:

    Arguments stack up in favor of universal basic income

    '... Moreover, in most developing countries with a significant rural population, putting money in the pockets of the poor leads to higher spending on essentials, which in turn boosts the rural and the national economy. This can be seen in India, where a failed monsoon always spells doom for national economic growth, as the rural population sharply cuts back its spending. So, instead of keeping money locked up in fixed assets, held by banks or invested in the stock market, giving to the poor boosts the economy by increasing the circulation of cash. This and the dignity that it offers to the poor are reasons enough for not just the current UBI schemes to continue, but also for the rest of the world to give it a try. ...'

  15. : nzz.ch:

    Robert Harrison über Wohlstandsbürger: «Nehmen gilt als Menschenrecht, das Geben ist bloss für die Doofen»

    War der Mensch einst ein Untertan, so führt er sich heute auf wie ein Kind: Alles dreht sich um das eigene Ego. Der Kulturphilosoph Robert P. Harrison diagnostiziert im wohlhabenden Westen eine neue Infantilisierung – und eine Rückkehr zu Stammesgesellschaften. Wie wird das alles enden?

    '... Das Kind profitiert von der Fürsorge seiner Eltern, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das Tischlein ist immer gedeckt, für Geborgenheit und Wohlergehen ist stets gesorgt, als würde im Hintergrund ein guter Geist wirken. Die Ansprüche wachsen in den Himmel. Aber diesen Geist gibt es nicht. Es gibt bloss die Hand der Menschen, die arbeiten, leisten und liefern. Irgendwann wacht das Kind auf und begreift, dass die menschliche Ordnung kein Naturzustand ist, sondern das Gegenteil davon – das Ergebnis harter, unaufhörlicher Arbeit. Dieses Erwachen, fürchte ich, steht uns noch bevor. ...'

    '... Der New Green Deal in den USA, freie Bildung für alle, ein kostenloses Gesundheitssystem, ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle – mein Gott, das ist so kindisch, so realitätsfern. Alles ist schon da, man muss es nur einfordern. Die radikalen Linken kultivieren diese Form des Etatismus auf geradezu rührende Art und Weise. ...'

  16. : tagesspiegel.de:

    Wer raus will aus Hartz IV, der macht es

    Ein interessantes Experiment mit Langzeitarbeitslosen in Finnland lässt Rückschlüsse auf Deutschland zu. Eine Kolumne von Barbara John
  17. Termin: : Porth, UK:

    Basic Income in Wales – RSA & IndyCube

    The aim of this event is to continue discussions around Basic Income in a Welsh context, hearing from Jamie Cooke, Head of RSA Scotland, about the recent pilot project they have undertaken in Fife, and Guy Standing, Professor of Development Studies at the School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London, and a founder member and honorary co-president of the Basic Income Earth Network (BIEN), amongst others.
    This informal event is free to attend and open to Fellows, friends, and colleagues interested in this subject. It will include refreshments and a light lunch.
  18. Termin: : penguin.co.uk:

    Guy Standing: Plunder of the Commons

    Imprint: Pelican
    Published: 29/08/2019
    ISBN: 9780141990620
    Length: 416 Pages
    RRP: £9.99
  19. : editionsladecouverte.fr:

    Philippe Van Parijs, Yannick Vanderborght: Le revenu de base inconditionnel

    ISBN : 9782348040924
    Nb de pages : 588
    Dimensions : 140 * 205 mm
    ISBN numérique : 9782348043093
    Traduit par Marc-Antoine AUTHIER
    Collection : L'horizon des possibles
    Parution : avril 2019
  20. : taz.de:

    Nie gut, aber besser

    Utopien werden als gefährlich verunglimpft. Zu Unrecht. Sie sind der Stoff, aus dem Alternativen zum Vorherrschenden entstehen.

    '... „Keine Generation darf künftigen Generationen zuliebe geopfert werden.“ Die Lage hat sich völlig umgedreht. Durch den ökologischen Kahlschlag opfern wir zukünftige Generationen dem parasitären Wohlergehen der heute Gedeihenden. Wenn Popper der Utopie misstraute, weil sie im Interesse der Zukunft handele, so ist heute der herrschenden Alternativlosigkeit zu misstrauen, weil sie die Gegenwart auf Kosten der Zukunft privilegiert. ...'

  21. : handelszeitung.ch:

    Schöne neue Arbeitswelt: «Roboter bedeuten Luxus»

    Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit der Zukunftsforscherin Karin Frick über die Welt von morgen.

    '... Auch die Arbeit selbst werde sich verändern, wenn Menschen zunehmend durch Maschinen ersetzt werden – per se keine negative Entwicklung. Doch es brauche ein neues Gesellschaftsmodell, wenn sich Einkommen und Arbeit in Zukunft immer weiter entkoppeln. Gleichzeitig könne dabei neues, kreatives Potenzial entstehen. Die Zukunftsforscherin nennt das Luxus-Roboter-Kapitalismus.
    Karrieren werden in Zukunft weniger planbar und projektbasiert. Der klassische Aufstieg in einer Hierarchie trete in den Hintergrund und die Erfüllung persönlicher statt beruflicher Ziele werde wichtiger. ...'

  22. : schwaebische.de:

    Guarneri-Trio feiert in Bad Saulgau Jubiläum

    '... Sein Klaviertrio B-Dur hat Ludwig van Beethoven (Wikipedia) seinem Mäzen, dem Erzherzog Rudolf von Österreich, gewidmet. Mit dessen Unterstützung hatte Beethoven ein „bedingungsloses Grundeinkommen“, wie Marek Jerie einleitend bemerkte und ergänzte: “Es ist ein großer Vorteil, wenn man etwas Wichtigem Freiraum gibt“. ...'

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    Wie wäre es mit einer namentlichen Liste von realen (oder auch fiktionalen) Menschen, die die Spezies wirklich vorangebracht haben, (und grandiosen Fails (nichtsnutzigen Erb*en, Spieler*n, ...)), die nachweislich über ein bGE verfügten?

    Hinweise bitte (incl. Quellenangabe/Link) an:
    wolfgang punkt roehrig at fu minus berlin punkt de
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    In " Das bGE - Vorhersehbare Schwierigkeiten (pdf, 8 S.)" erwähnt W. N. zum Beispiel Sören Kierkegaard und Jakob Böhme:

    '... Sören Kierkegaard (Wikipedia) gehört zu den Vätern des modernen Existentialismus. Schon als junger Mensch sagte er: “Ich werde nie für meinen Lebensunterhalt arbeiten müssen.” Das “wusste” er intuitiv. Und so war's. Er hatte ein ziemliches Vermögen geerbt. Als er gestorben war stellte man fest, dass es gerade eben aufgebraucht war. Seine Bücher, die später die Philosophie grundlegend beeinflussten, interessierten seine Zeitgenossen kaum. Er gab sie alle selber heraus unter Pseudonymen. Er hatte ein Einkommen unabhängig von gesellschaftlich anerkannter Arbeit, ein recht großzügiges. Es erlaubte ihm sogar, seine Bücher herauszubringen, was damals noch teurer war als heute. Die materielle Absicherung ermöglichte ihm sein Werk, das unsere Geistesgeschichte nachhaltig beeinflusst hat.
    Das andere Beispiel: Jakob Böhme (Wikipedia). Er lebte als Schuhmacher in Schlesien. Obwohl er kaum Schulbildung genossen hatte, war er ein tiefer, sehr eigenständiger Denker. Er war Mystiker mit eindrucksvollsten Visionen, die er in seiner knapp bemessenen Freizeit aufschrieb. Auch er hatte großen Einfluss auf die Geistesgeschichte. Hegel, aber auch C. G. Jung haben fasziniert auf ihn zurückgegriffen. Er litt sehr darunter, dass er so viel Zeit und Kraft für seinen praktischen Lebensunterhalt aufwenden musste. Da fand sich eine adlige Dame, die ihn sehr verehrte und ihm eine Rente aussetzte, von der er leben konnte. Aber was war der Erfolg? Er wurde ein wehleidiger, zurückgezogener Mensch und verfasste vergleichsweise kaum noch bedeutende Werke. Es sieht so aus, als ob der harte Existenzkampf kein schlechter Boden für seine geistige Fruchtbarkeit war. ...'

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    Liste:

    positive Beispiele für die Wirkung eines BGEs bzw. lebenslanger bedingungsloser bescheidener/übertriebener finanzieller Sicherheit:

    1. Ludwig van Beethoven
    2. Sören Kierkegaard
    3. Alexander von Humboldt
    4. Liste antiker Philosophen (Hinweis von S. aus B. Danke)

      S. aus B. argumentiert: Viele antike griech. Philosophen hätten ein BGE in Form von Arbeit durch Sklaven bezogen.

    5. Johann Wolfgang von Goethe (Hinweis von D.K. Danke.)

      Goethe und das Geld
      Was Mephisto und die Finanzkrise miteinander zu tun haben – Auszüge aus dem Festvortrag der Literaturkritikerin Sigrid Löffler zur Verleihung der Goethe-Medaillen am 28. August 2009 im Residenzschloss zu Weimar
      '... Zu den Glücksumständen in Goethes Leben zählte auch dies: Er war der Sohn reicher Eltern; er erbte später ein beträchtliches Familienvermögen; er war als Spitzenbeamter seines Staates auch ein Spitzenverdiener, der zeitlebens fürstlich bezahlt wurde. Darüber hinaus war Goethe in seinem Nebenberuf als Schriftsteller einer der erfolgreichsten und bestbezahlten Autoren seiner Zeit: Er galt als harter Honorar-Verhandler und war als solcher der Schrecken seiner Verleger. ...'

    6. Batman (fiktional)
    7. ???

    negative Beispiele für die Wirkung eines BGEs bzw. lebenslanger bedingungsloser bescheidener/übertriebener finanzieller Sicherheit:

    1. Jakob Böhme
    2. Oblomow (fiktional)
    3. Paris Hilton (Hinweis von R.H. Danke.)
    4. ???
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  23. : derstandard.at:

    Kluge Computer werden nicht all unsere Jobs rauben – nur die lästigen

    Wer sich vor den Folgen der Digitalisierung fürchtet, versteht den Zweck der Wirtschaft nicht: Diese soll Arbeit überflüssig machen

    '... Eine mögliche Antwort ist das bedingungslose Grundeinkommen, wobei es bis heute nicht klar ist, wie es in der Praxis finanziert werden soll – und wie man verhindern kann, dass eine Minderheit in ein lebenslanges, höchst frustrierendes Nichtstun rutscht, wenn es keinerlei materiellen Arbeitsanreiz gibt.
    Aber eines ist klar: Leistbar wird ein solches Modell erst, wenn Maschinen und Algorithmen tatsächlich den Großteil der notwendigen produktiven Arbeit übernommen haben. Nur dann haben die Menschen die Möglichkeit, sich freiwillig all jenen Tätigkeiten zu widmen, die sie nicht für ihren Lebensunterhalt benötigen.
    Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist kein Problem. Sie ist die Lösung. ...'

  24. : mach-mit-beim-grundeinkommen.com:

    Ein paar Fragen

    '... Warum, frage ich, stellen sich so viele Menschen und unter ihnen eine so große Zahl Bedürftige heute die Frage nach der Finanzierbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens, wenn es um die Emanzipation aller Menschen, also auch um ihre eigene Selbstbestimmtheit, Freiheit, Gleichberechtigung und Versorgung, geht?
    Waren wir früher weniger kleinmütig oder gilt statt der Würde des Menschen heute das Bruttoinlandsprodukt als unantastbar? ...'

  25. : twitter.com:

    '... Sozial ist, wer Nähe schafft ...'

  26. : digibge.wordpress.com:

    Gehören Sie schon dazu?

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat jüngst eine Studie, der zufolge sich die Zustimmung für eine Grundeinkommensausrichtung unserer Gesellschaft konstant bei 50 Prozent bewegt, vorgelegt.
  27. : youtube.com:

    6 Videos

    Veranstaltung des "Grünes Grundeinkommen" zum Thema BGE Bedingungsloses Grundeinkommen, in Kiel, am 16-17 März 2019
  28. : fr.de:

    „Mr. Dax“: „Geldströme sind mächtiger als jede Armee auf dieser Welt“

    Dirk Müller war lange das Gesicht der Frankfurter Börse. Als Insider weiß er: Geld an sich ist nicht böse - die Börse verlangt Verantwortung.

    '... Wir werden um so etwas wie das bedingungslose Grundeinkommen nicht herumkommen. Das Ende der Arbeit? Diese Vorstellung finde ich gar nicht schlimm, im Gegenteil. Das Schlaraffenland ist doch das Ziel der Menschheit. Dass du nur das tust, was du möchtest, aber eben nicht mehr das tun musst, was du tust, damit du nicht verhungerst. Das ist doch die eigentliche Befreiung des Menschen von der Arbeit, wenn wir das schaffen und den Wohlstand vernünftig in der Gesellschaft verteilen. ...'

  29. : nzz.ch:

    Kommentar: Lohn für Hausarbeit? Nein danke!

    Mit einem Lohn für Hausarbeit will sich eine Gruppe von Feministinnen dem «männlichen Lebenslauf» widersetzen. Sie machen sich damit zu Komplizinnen der Konservativen.
  30. : nzz.ch:

    Feministinnen fordern einen Lohn für Hausarbeit

    Die Forderung nach einem Lohn für Hausarbeit tönt wie von vorvorgestern. Aber eine Gruppe von Feministinnen in der Schweiz findet, Lohn für Hausarbeit sei «nötiger denn je».
  31. : archiv-grundeinkommen.de:

    BGE als sichere Rolltreppe zum Basislager von wo aus der Aufstieg beginnt

    bge basis rolltreppe
  32. : zeit.de:

    Warum Staatsschulden kein Problem sind

    Neue ökonomische Theorien verändern den Blick auf unser Zahlungsmittel. Wir können uns mehr leisten, als wir denken – deshalb ist Sparpolitik von gestern.

    '... Das ist eine sehr spezielle und umstrittene ökonomische Theorie, die derzeit in den USA für Furore sorgt. Ihre Kernaussage lautet: Solange es keine Inflation gibt, können sich Staaten mit eigener Währung alles leisten. Sie können also einfach frisches Geld drucken und damit die Maurer und Zimmerleute bezahlen, die die Schule reparieren. ...'

    '... In der heutigen Zeit ist Geld aber zunächst einmal nur das: ein Stück Papier. Es ist nicht durch Gold, Silber oder andere Rohstoffe gedeckt. Es bekommt seinen Wert allein dadurch, dass man sich davon Waren kaufen kann. Das geht aber nur, wenn diese Waren von irgendjemandem erzeugt werden.
    Damit aber können auf der Ebene der Volkswirtschaft zwei Ziele auseinanderfallen: die Maximierung des Geldeinkommens und die Maximierung der Konsummöglichkeiten. Wenn der Staat nicht bereit ist, die Maurer und Zimmerleute zu bezahlen, weil er Geld sparen will, dann werden weniger Güter erzeugt: Die Schule wird nicht repariert. Es gibt also mehr Geld, aber weniger Wohlstand. ...'

    '... Auch in der Debatte über die Altersvorsorge wird Geld häufig fälschlicherweise mit Wohlstand gleichgesetzt. Was würde passieren, wenn alle Menschen auf der Welt ihr Geld unter ihre Matratze legen würden, weil sie im Alter mehr davon haben wollen? Es gäbe zehn oder 20 Jahre später jede Menge Geld, aber nicht unbedingt mehr Güter. Womöglich gäbe es sogar weniger, weil wegen der mangelnden Nachfrage aufgrund des Sparens einige Fabriken geschlossen werden mussten. ...'

  33. Termin: : New York:

    The 18th Annual North American Basic Income Guarantee Congress

    Confirmed speakers include:
    Andrew Yang, author, The War on Normal People (via teleconference)
    Jessie Golem, photographer, “Humans of Basic Income”
    Karl Widerquist, Georgetown University in Qatar
    Sukhi Samra, Stockton Basic Income Demonstration Project
    James Janeiro, Senior Policy Advisor to former Ontario Premier
    Michael A. Lewis, Silberman School of Social Work at Hunter College
    Michael Howard, University of Maine, USBIG
    Almaz Zelleke, New York University Shanghai
    Sheila Regehr, Basic Income Canadian Network
    Peter Frase, author, Four Futures: Life after Capitalism
  34. Termin: : Sheffield, UK:

    Will the Labour Party support Basic Income?

    At this event Guy Standing will present his findings, along with details from his book published in 2017 Basic Income: And How We Can Make It Happen.
  35. : youtube.com:

    Thomas Eigenthaler spricht zum BGE (8 Min)

    Anlässlich der Veranstaltung des Grünen Netzwerk Grundeinkommen in Kiel, am 16.-17. März 2019. Thomas Eigenthaler, Vorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft spricht zum Thema BGE
  36. : sueddeutsche.de:

    "Wer kein Herz hat, hat wenigstens eine Brieftasche"

    Der niederländische Historiker Rutger Bregman fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen und höhere Steuern. Damit hat er in Davos die Reichen geschockt und Furore gemacht. Aber er kann es gut begründen.
    (Paywall)
  37. : parlament.gv.at: Österreich:

    ENTSCHLIESSUNGSANTRAG der Abgeordneten Mag. Gerald Loacker, Kolleginnen und Kollegen betreffend Liberales Bürgergeld (pdf, 3 S.)

    '... Der Nationalrat wolle beschließen: "Die Bundesregierung, insbesondere die Bundesministerin ür Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, wird aufgefordert, dem Nationalrat schnellstmöglich eine Regierungsvorlage zuzuleiten, die das liberale Bürgergeld als Zielmodell umsetzt. In einem ersten Schritt sollen dafür, den Empfehlungen des Rechnungshofes entsprechend, die Notstandshilfe und die bisher bestehende Mindestsicherung in ein System der sozialen Absicherung zusammengeführt werden. Das liberale Bürgergeld soll wirkungsvolle Erwerbsanreize bieten, indem flexible Zuverdienstgrenzen in Form von Einschleifregelungen geschaffen werden." ...'

  38. : univie.ac.at:

    "Eine Wirtschaft für die Menschen"

    Der Wandel der Arbeitswelt gewinnt an Tempo – mit widersprüchlichen Effekten auf ArbeitnehmerInnen. Im Interview zur Semesterfrage spricht Wirtschaftspsychologe Erich Kirchler über Motivation, Autonomie, soziale Ausgrenzung und (Un-)Zufriedenheit an heutigen und zukünftigen Arbeitsplätzen.

    '... Ein Schlüssel für Arbeitsmotivation ist Autonomie. Am Unternehmensziel ist meist wenig zu rütteln. Aber für ArbeitnehmerInnen ist es wichtig, dass sie mitentscheiden können, wie und mit welchen Mitteln sie arbeiten, um unternehmerische Ziele zu erreichen. Sie brauchen konkrete Rückmeldungen und eine vollständige und sinnvolle Tätigkeit. Beschäftigte müssen wissen, in welchem größeren Zusammenhang ihre Arbeit steht und dass das, was sie tun, bedeutsam ist. ...'

    '... Uferlose Autonomie ist nicht motivierend, wenn es nicht gelingt, Zeit und Arbeit entsprechend zu strukturieren. ...'

    '... Wenn Arbeitslosigkeit nicht mehr mit sozialem Abstieg und Makel verbunden ist, wenn sie mit Inhalten gefüllt wird und Möglichkeiten der Weiterentwicklung bietet, wenn materielle Sorgen nicht gegeben sind, dann ist es nicht schlechter, keine Erwerbsarbeit zu haben als beschäftigt zu sein. Aber wie wir gesellschaftlich mit der arbeitsleeren Zeit umgehen, wie Menschen ohne Arbeit ihre Zeit strukturieren und inhaltlich sinnvoll füllen, wie wir mit Stigmatisierung umgehen werden, ist offen.
    Das sogenannte bedingungslose Grundeinkommen könnte viele negative Konsequenzen der Erwerbslosigkeit obsolet machen. Ich gehe davon aus, dass die Politik derlei Ideen in der einen oder anderen Form wird realisieren müssen – nicht zuletzt, um Bürokratie abzubauen und die Grundversorgung aller sicherzustellen. Vielleicht braucht es ein Label, das weniger mit dem Nichtstun assoziiert ist. ...'

  39. : heise.de/tp:

    Mit dem Grundeinkommen gegen Armut und soziale Ungleichheit?

    Während das Grundeinkommen in den Industrieländern nicht so recht vorankommt, macht es in Indien eine steile Karriere. Doch die Idee offenbart hier auch ihre Tücken

    '... Nicht ganz so ambitioniert sind die Hoffnungen, die im globalen Süden mit dem BGE verbunden sind. Hier geht es primär um Armutsbekämpfung. Doch im Unterschied zu den wenig ermutigenden Testläufen in den Industrieländern, hat das BGE hier in der Praxis Fahrt aufgenommen. ...'

    '... GiveDirectly will mit dem Projekt beweisen, dass durch direkte Geldtransfers in Form eines geringen BGE die Armut wirkungsvoller bekämpft werden kann als durch Entwicklungshilfe. Ganz im Sinne marktradikaler "Reformer" und gesponsert aus dem Silicon Valley, wird hier an der Umsetzung der Idee gearbeitet, komplexe staatliche Programme mit sozialer Zielsetzung, in diesem Fall die Entwicklungshilfe, durch ein geringes BGE als einzigem Instrument zu ersetzen. ...'

    '... Natürlich stellt sich hier die Frage, wieweit die Debatten um ein BGE in Nord und Süd überhaupt vergleichbar sind. In den Industrieländern wird über die Zukunft von Arbeit und Einkommen auf der Basis einer hohen Produktivität, eines hohen Wohlstandsniveaus und einer anrollenden Welle der digitalen Automatisierung diskutiert.
    In den Entwicklungs- und Schwellenländern steht die Suche nach neuen Wegen der Armutsbekämpfung im Vordergrund. Es geht schwerpunktmäßig um Menschen in ländlichen Regionen, die mit einfachsten Mitteln ein kleines Stück Land bearbeiten, oder die gar nichts besitzen und sich mit einfachen Gelegenheitsjobs über Wasser halten.
    Dennoch gibt es hier eine gemeinsame Klammer. Denn die digitale Automatisierung hat im globalen Süden nicht weniger, sondern eher noch stärkere und bedrohlichere Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte. Sie begünstigt Rückverlagerungen von Produktionsstätten in den globalen Norden. Und sie bedroht viele Millionen Jobs in den arbeitsintensiven Industrien des Südens. ...'

    '... Dieses vorausgesetzt, könnten sie durch ein Grundeinkommen von 7.624 Rupien pro Jahr über die indische Armutsgrenze gehoben werden. Das UBI in diesem Konzept ist also nicht im Ansatz existenzsichernd. Wer kein weiteres Einkommen hat, kann davon nicht überleben. Die Gesamtkosten würden 4,9 Prozent des BIP betragen.
    Finanziert werden soll es durch die Abschaffung des größten Teils der indischen Sozialprogramme. ...'

    '... Ungefähr zwei Drittel der Inder, also mehr als 800 Millionen Menschen, haben Anspruch auf diese subventionierten Nahrungsmittel. ...'

    '... Die Dorfbewohner in den Projekten bekamen das Grundeinkommen zusätzlich zu den bestehenden Sozialleistungen. Es musste nicht für Grundnahrungsmittel und den allernötigsten Bedarf verwendet werden, war also tatsächlich verfügbar, um die Lebensbedingungen zu verbessern. ...'

    '... Die mächtige Agrarlobby des Westens dringt auf eine stärkere "Öffnung" der indischen Nahrungsmittelmärkte. ...'

    '... Mit einem monetären Grundeinkommen, das auf Bankkonten überwiesen wird, würde diese Demonetisierung weiter vorangetrieben. ...'

    '... Zudem verschwindet in diesem Konzept für alle Inder, die weniger als das Mindesteinkommen verdienen, jeglicher materielle Anreiz zu arbeiten. Sie würden so oder so das Mindesteinkommen erhalten, ob sie nun viel, wenig, oder gar nicht arbeiteten. Die Idee, neue Steuern zu erheben, damit Hunderte Millionen Arme auch ohne Arbeit gut leben können, ist in der indischen Gesellschaft mit Sicherheit schwer vermittelbar. ...'

    '... Im Kontext dieser indischen Debatten, Pläne und Projekte zum Grundeinkommen werden dessen verschiedenste politische Facetten sichtbar. Das Grundeinkommen kann tatsächlich ein Mittel sein, um die Lebensqualität der Armen zu erhöhen. Und im selben Moment ein Instrument, um Forderungen nach echten sozialen Reformen, zum Beispiel nach der Umverteilung von Land, zu ersticken.
    Das Grundeinkommen kann als Motor einer Modernisierungsstrategie fungieren, die in eine "digitale Zukunft" führen soll, und gleichzeitig als Instrument, um bestehende Sozialprogramme abzuschaffen. Es zeigt sich, dass weniger die Höhe des Grundeinkommens entscheidend ist, als der sozialpolitische Kontext und die Frage, welche Teile des Sozialstaates dafür geopfert werden. ...'

  40. : orf.at:

    Precht: Politik muss positive Utopien schaffen

    Um mit der Digitalisierung umzugehen, fehle es der Politik an positiven Utopien. Die Gesellschaft könnte dagegen von mehr Herzensbildung profitieren, meinte der prominente Denker Richard David Precht bei einem Besuch in Linz.

    '... Digitalisierung an sich sei nichts Schlechtes. Schlecht und bedenklich sei nur, dass man über ihre Folgen nicht ausreichend nachdenkt. Wenn Berufe wegfielen, Künstliche Intelligenz nicht in die Rentenkasse zahle, die Menschen aber älter würden, dann, wird der Philosoph konkret: „Die Grundüberlegung besteht darin, dass ich als Philosoph es nicht besonders sinnvoll finde, dass wir ausgerechnet Arbeit besteuern und ob es nicht viel sinnvoller wäre, überall da, wo sich Geld ohne Arbeit vermehrt, Steuern einzuheben. Finanztransaktionssteuern sind schon deswegen besonders attraktiv, weil man unglaubliche Summen damit zusammenbekäme.“
    Mit dem damit eingenommenen Geld könnte man etwa ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren. In seinem Modell könnte man zusätzlich zu einem Grundeinkommen von 1.500 Euro noch 1.000 Euro steuerfrei dazuverdienen. Das wäre die Einlösung des alten Versprechens „Freiheit für alle“, so Precht. ...'

  41. : spiegel.de/wissenschaft:

    Wer sich unsicher fühlt, spart mehr

    Wie reagieren Menschen auf eine schwierige Lebenssituation? Sie legen sich Geld zur Seite, sagt eine neue Studie. Dabei ist das nicht der einzige Weg, um sich sicherer zu fühlen.

    (In einer BGE-Gesellschaft fühlen die Menschen sich sicherer und sparen weniger... ? Was wird dann aus der Finanzwirtschaft? (wr))

  42. : forbes.com:

    Could Our Data Form The Basis Of A New Universal Basic Income?

    '... If every person worldwide had the ability to monetize their own data through a blockchain-based data marketplace, it would become a self-funding equivalent of a true global universal basic income system. In one fell swoop, the problem of worker displacement and economic insecurity that's being created by automation and AI would be solved, allowing further progress without the kind of upheaval that could destabilize the global economy.
    Instead of large corporations, instead everyone in the world would have the exclusive right to their own data to do with as they wish. After that happens, it wouldn't take much more effort to create a blockchain-based global data market to extend universal basic income to all. Fanciful? Maybe. But possible? Absolutely. ...'

  43. : ankum.net:

    Radikal reformierte Arbeitsgesellschaft oder Bedingungsloses Grundeinkommen?

    "Als Säugling erhält man bereits sein erstes Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) – an der Mutterbrust", so die studierte Germanistin und Philosophin und heutige PR-Unternehmerin Claudia Cornelsen, Berlin, jetzt bei einem Streitgespräch im Renaissance-Saal des Ledenhofes in Osnabrück. Beteiligt waren auch Mitglieder der Grünen aus der Samtgemeinde Bersenbrück.
  44. Termin: : Linz:

    Das Grundeinkommen: Ein Modell für sozialen Frieden in Europa?

    Ist das Bedingungslose Grundeinkommen ein zukunftsorientiertes Modell zur Sicherung und Vertiefung des sozialen Friedens in Europa? Mit welchen Schritten kann dieses Modell umgesetzt werden? Was steht dagegen? Diesen und weiteren Fragen zum BGE stellen sich Vertreter österreichischer Parteien im Rahmen einer Podiumsdiskussion.
    Das Eingangsstatement zum Thema hält Mag.a Margit Appel (Wien, KSOe)
    Am Podium:
    ÖVP: Dr.in Angelika Winzig (Vöcklabruck, angefragt)
    SPÖ: Dr. Georg Hubmann (Jahoda Bauer Institut, Linz)
    FPÖ: NRin Dr.in Susanne Fürst (Rechtsanwältin, Wels)
    GRÜNE: Mag. Bernhard Seeber (Sprecher der Grünen Wirtschaft, Unternehmer)
    NEOS: Karin Feldinger (Salzburg, Listenplatz 2 bei den NEOS, Brexit-Betroffene)
    Moderiert wird die Veranstaltung von Dr.in Christine Haiden (Linz, Welt der Frauen)
    Der Eintritt ist frei!

  45. : bertelsmann-stiftung.de:

    Arbeit 2050: Drei Szenarien. (pdf, 42 S.)

    Neue Ergebnisse einer internationalen Delphi-Studie des Millennium Project.
    (Hinweis von D.K. Danke.)
  46. : archiv-grundeinkommen.de:
    yang2020-bge
  47. : zeit.de:

    Wenn die Roboter kommen

    Der Ökonom Jens Südekum und der Internet-Unternehmer Frank Thelen streiten darüber, ob intelligente Maschinen Arbeitsplätze vernichten und was daraus für die Zukunft des Menschen folgt.
    (Paywall)
  48. : igmetall-hannover.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen

    Zur aktuellen Debatte um das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) nimmt der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hannover, Dirk Schulze, wie folgt Stellung: Die IG Metall ist skeptisch bis ablehnend dem BGE gegenüber. „Das bedingungslose Grundeinkommen hört sich erstmal gut an, ist es aber nicht.“ so der Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Hannover.

    '... Ein BGE wäre eher ein Drängen in die Passivität, Menschen könnten eher zum Objekt werden, als als selbstbewusstes Subjekt in der Gesellschaft zu agieren. ...'

    '... Würden sie das BGE annehmen, würden Frauen tendenziell aus der Arbeitswelt verschwinden, die „Hausfrauenehe“ würde eine Renaissance erleben. Dieser gesellschaftliche „Roll Back“ wäre kein Fortschritt im Sinne der Gleichberechtigung und Teilhabe am Arbeitsleben. ...'

    '... Würden die an Lebensstandardsicherung und Statuserhalt orientierten Sozialversicherungssysteme durch eine Basisabsicherung auf niedrigem Niveau ersetzt, wäre das Ergebnis der Abbau sozialer Sicherheit und eine Verschärfung sozialer Ungleichheit. ...'

  49. : Sascha Liebermann:

    „Zweifel an diesem idealisierten Menschenbild“ – oder der Preis der Demokratie

    '... Baukje Dobberstein hat jüngst einen Beitrag in ihrem Blog veröffentlicht, der zum Ausgangspunkt die Frage aufwirft, ob nicht in der Grundeinkommensdiskussion, hier auch in Bezugnahme auf Äußerungen von mir, ein „idealisiertes Menschenbild“ entworfen werde. Im Grunde teilt sie die Idealisierung, doch gleichermaßen hat sie Zweifel daran. ...'

  50. : blog.baukje.de:

    Wut ist ein Geschenk

    '... „Die Idee des Grundeinkommens geht vom mündigen Bürger aus. Wer das nicht teilt, müsste konsequenterweise auch die Demokratie in Frage stellen.“ Nicht nur Sascha Liebermann macht solche Aussagen. Und es ist ja auch eine Menge Wahres daran. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre wie Aufklärung 2.0, ein emanzipatorischer Schritt, ein Stück Befreiung aus der Knechtschaft der Arbeitgeber.
    Doch ich habe auch immer wieder Zweifel an diesem idealisierten Menschenbild. Es kommt mir naiv und verklärt vor angesichts der realen Geschehnisse in unserem Land und auf der ganzen Welt. Ist die Mehrzahl der Bürger wirklich in der Lage, rationale, menschliche und nachhaltige Entscheidungen zu treffen? ...'

    '... Und dann ist es mir egal, ob ein paar Leute nicht mit der Freiheit umgehen können werden. Ob das Grundeinkommen ausgenutzt werden würde. Dann möchte ich nicht mehr, dass meine Steuergelder dazu genutzt werden, Bedürftige zu schikanieren. Dann möchte ich einfach nur, dass diese scheiß Existenzangst endlich aus der Gesellschaft verschwindet. Na klar, würde es was kosten. Aber das, was wir jetzt machen, kostet uns eine Menge Geld, Gesundheit, Menschlichkeit und irgendwann den kompletten gesellschaftlichen Zusammenhalt.
    Ich habe kürzlich das Buch “Wut ist ein Geschenk” vom Enkel Gandhis gelesen. Darin wird gesagt, Wut gibt die Kraft, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Das ist es, was mich immer wieder antreibt, mich für ein Bedingungsloses Grundeinkommen einzusetzen. ...'

  51. : mein-grundeinkommen.de:

    Jung, studiert, arm und links? Nein, das Grundeinkommen ist für alle

    Eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Schluss: Die Hälfte der Deutschen befürwortet ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Dabei würde die andere Hälfte – die momentan noch dagegen ist – ebenso von einem Grundeinkommen profitieren. Das zeigen zumindest unsere Erfahrungen aus fünf Jahren Praxis. Ein Plädoyer gegen die altbackene Polarisierung.
  52. : iwkoeln.de: Institut der Deutschen Wirtschaft:

    Nur auf den ersten Blick gerecht

    Jeder zweite Deutsche wünscht sich das bedingungslose Grundeinkommen, zeigt eine aktuelle Umfrage. Dabei missachtet das Konzept wichtige Gerechtigkeitsdimensionen in der Gesellschaft. Das Grundeinkommen ist ungerecht, weil es Ungleiches gleichbehandelt.
  53. : diw.de: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung:

    Wer kann der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens am meisten etwas abgewinnen?

    Studie zeichnet Profil der Befürworterinnen und Befürworter
    Repräsentative Umfragen zeigen: 45 bis 52 Prozent in Deutschland befürworten ein bedingungsloses Grundeinkommen –­­ Zustimmung eher bei jungen und besser gebildeten Menschen, Menschen mit niedrigen Einkommen und politisch links orientierten Personen – Nicht nur die persönliche Situation, auch grundsätzliche Gerechtigkeitseinstellungen spielen eine Rolle

    DIW Berlin — Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.:
    Zustimmung für bedingungsloses Grundeinkommen eher bei jungen, bei besser gebildeten Menschen sowie in unteren Einkommensschichten (pdf, 12 Seiten)
    von Jule Adriaans, Stefan Liebig und Jürgen Schupp

    DIW Wochenbericht 15 / 2019

  54. : welt.de:

    Grundeinkommen? Die Generation Z findet es toll

    '... Tatsächlich hat die Idee einer bedingungslosen Sozialleistung hierzulande viele Befürworter. Das zeigt jetzt erstmals eine sozialwissenschaftliche Studie, für die Forscher mehrere aufwendige Befragungen ausgewertet haben. Demnach befürworten zwischen 45 und 52 Prozent der Bevölkerung die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, und dieser Anteil ist seit 2016 relativ konstant. Die unveröffentlichte Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) liegt WELT vor. ...'

  55. : spiegel.de:

    Forderungen von "Fridays for Future": Langstreckenflüge würden bis zu 2000 Euro teurer

    Fernreisen, Benzin, Fleisch: Die von "Fridays for Future" geforderte CO2-Steuer würde klimaschädliche Güter drastisch verteuern. Was würde das für Verbraucher bedeuten?
    '... Was würde eine solche Emissionssteuer praktisch bedeuten? Der SPIEGEL hat ausgerechnet, wie stark die 180 Euro pro Tonne CO2 unsere Energieträger, Lebensmittel, Konsumgüter oder Reisen verteuern würden. Ein Gedankenspiel. ...'

    '... Energie:
    1 Liter Benzin: CO2-Emissionen von 2,37 kg. Mehrkosten: 0,43 Euro
    1 Liter Diesel: CO2-Emissionen von 2,65 kg. Mehrkosten: 0,47 Euro
    1 Liter schweres Heizöl : CO2-Emissionen von 3,23 kg. Mehrkosten: 0,58 Euro
    1 Jahr Elektrizität, durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt im Einfamilienhaus ohne Warmwasseraufbereitung, Strommix 2017: CO2-Emissionen von 1760 kg. Mehrkosten: 317 Euro
    Lebensmittel:
    Rindfleisch, 1 Kilogramm (Tiefkühlkost): CO2-Emissionen von 14,34 kg. Mehrkosten: 2,58 Euro
    Milch, 1 Liter: CO2-Emissionen von 0,92 kg. Mehrkosten: 0,17 Euro
    Weizenbrötchen, 80 Gramm: CO2-Emissionen von 0,055 kg. Mehrkosten: 0,01 Euro
    Kartoffeln, 1 Kilogramm: CO2-Emissionen von 0,199 kg. Mehrkosten: 0,04 Euro
    Eier, Größe M, 12 Stück à 58 Gramm: CO2-Emissionen von 1,34 kg. Mehrkosten: 0,24 Euro
    Konsumgüter:
    iPhone X (2017): CO2-Emissionen von 79 kg. Mehrkosten: 14,20 Euro
    Langärmeliges T-Shirt, Damen: CO2-Emissionen von 11 kg. Mehrkosten: 1,98 Euro
    Mobilität:
    Flug München-Hamburg, Economyclass: CO2-Emissionen von 0,16 Tonnen. Mehrkosten: 28,80 Euro
    Bahn München-Hamburg, ICE: CO2-Emissionen von 0,034 Tonnen. Mehrkosten: 6,12 Euro
    Direktflug Düsseldorf-New York-Düsseldorf, Economyclass: CO2-Emissionen von 3,65 Tonnen. Mehrkosten: 657 Euro
    Flug Frankfurt-Auckland über Dubai, hin und zurück, Economy Class: CO2-Emissionen von 11,71 Tonnen. Mehrkosten: 2107 Euro ...'

    (Leider hat der Spiegel nicht berechnet, welche einheitliche Summe pro Kopf an jede*n zurückfließen würde. (wr))
  56. : Leipziger Volkszeitung:

    „Jeder sollte zu seinem Chef Nein sagen können“

    Zum ersten Mal tritt bei den Leipziger Kommunalwahlen im Mai eine „Initiative für Grundeinkommen“ an. Ihr ist es gelungen, drei Kandidaten auf die Wahlliste für den Stadtrat zu platzieren. Sie will, dass Leipzig wieder preiswerter wird. Die Details.
  57. : zeit.de:

    YangGang-Style

    Der Tech-Gründer Andrew Yang will Präsidentschaftskandidat der Demokraten werden. Nerds, Gamer und Millennials mögen ihn. Problem: Manche seiner Fans sind Rechtsextreme.

    '... Knapp zwei Stunden lang unterhielt sich Rogan mit Yang über dessen Wahlprogramm, insbesondere über Yangs Hauptforderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen von monatlich 1.000 Dollar für jeden Amerikaner. Eine radikale, ursprünglich linke Idee, mit der Yang aus dem Feld der Präsidentschaftskandidatinnen und -kandidaten inhaltlich heraussticht. ...'

    '... Yang verspricht seinen potenziellen Wählern ein Ende ihrer Misere, auch deshalb hat er sein Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens "Freedom Dividend" getauft. Freiheit – und zwar zugleich trotz und wegen des technischen Fortschrittes. ...'

    '... Den Fortschritt bejahen, zugleich dessen negativen Folgen mindern und eine neue Gesellschaft erschaffen: Das ungefähr ist Yangs Programm, das sich damit sowohl an die Gewinner als auch die Verlierer künftiger Automatisierungsschübe wendet. Wenn er über seine Vision eines Landes spricht, in der sich die Menschen ohne Geldnot verwirklichen können, dann klingt er absurderweise manchmal fast nach Marx. "Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre vermutlich der größte Beschleuniger menschlicher Kreativität, den wir je gesehen haben", so Yang. ...'

    '... Dass sich Yang ausgerechnet das bedingungslose Grundeinkommen (Universal Basic Income, UBI) als programmatisches Alleinstellungsmerkmal ausgesucht hat, ist nur auf den ersten Blick verwunderlich. Betrachtet man die Ideengeschichte des UBI, versteht man es besser. Unterstützung für dieses Konzept gab und gibt es aus allen politischen Lagern. Mittlerweile ist UBI zu einer Art universellen Projektionsfläche für Gesellschaftsveränderer fast jeder Sorte und politischer Herkunft geworden. ...'

    '... "Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte nicht nur die Arbeiterklasse schützen und das Potenzial einer hochentwickelten Wirtschaft ausnutzen; es könnte auch mit der falschen Dichotomie zwischen gut bezahlten Arbeitnehmern oder arbeitssparenden Maschinen, zwischen starken Gewerkschaften oder technologischem Fortschritt brechen", schrieb der Soziologe Frase in einem Beitrag für Jacobin. ...'

    '... Was die tech-libertären bis rechtskonservativen Vertreter dieser Idee eint, ob nun Yang, Murray oder Musk, ist letztlich der Glaube an den Kapitalismus. Sie sehen im bedingungslosen Grundeinkommen so etwas wie eine Start-up-Hilfe, die dafür sorgt, dass Wettbewerb und Konsum auf heutigem Niveau bleiben könnten. ...'

    '... Yang will genau diese Leute von Trump zurückgewinnen, indem er ihnen ein bedingungsloses Grundeinkommen und fast bedingungslose Ermächtigung verspricht.
    Das könnte teuer werden. Nicht nur für die amerikanische Staatskasse. Der politische Preis könnte höher sein als der ökonomische. ...'

  58. : oecd.org:

    I am the Future of Work

    16 individuals from around the world told us about their hopes, concerns and thoughts on #thefutureofwork and how #jobs are transforming.
  59. : blog.baukje.de:

    Bullshit-Jobs

    „Ein Bullshit-Job ist eine Form der bezahlten Anstellung, die so vollkommen sinnlos, unnötig oder gefährlich ist, dass selbst derjenige, der den Job ausführt, seine Existenz nicht rechtfertigen kann, obwohl er sich im Rahmen der Beschäftigungsbedingungen verpflichtet fühlt, so zu tun, als sei dies nicht der Fall."

    '... Sinnlose Tätigkeiten fügen unserer Seele einen erheblichen Schaden zu. Sie stören das Bedürfnis nach Wirksamkeit, erzeugen quälende Langeweile und verursachen psychosomatische Erkrankungen. Die damit verbrachte Lebenszeit wird als sinnlos empfunden, oftmals wird die Anstellung nur ertragen, weil damit der Lebensunterhalt bestritten werden kann. Und das obwohl die Arbeitsbedingungen oft angenehm sind und die Bezahlung gut. ...'

    '... Wenn heute schon 40 Prozent der Arbeitskräfte in reichen Ländern den Eindruck haben, dass ihre Tätigkeiten sinnlos sind, würden wir durch einen Rückgang von Erwerbstätigkeit in derartigem Ausmaß immer noch keinen Verlust an Wertschöpfung verzeichnen. Viel eher müssten wir stattdessen davon ausgehen, dass die Menschen sich von sinnlosen Jobs befreien und tatsächlich wirksam tätig werden. Die Produktivität könnte dadurch sogar steigen, auch wenn sie vielleicht nicht mehr durch Arbeitslosenstatistiken oder Bruttoinlandsprodukte dargestellt werden kann. ...'

    '... Im Zuge der Digitalisierung wird oft darauf verwiesen, dass die vergangene Industrialisierung und Automatisierung nicht zu Massenarbeitslosigkeit geführt hätten. Das Phänomen der Bullshit-Jobs widerspricht dieser These. Es ist nur eine große Anzahl „Einkommensplätze“ geschaffen worden, die den Menschen zwar ein Einkommen verschaffen, aber keine sinnvolle Tätigkeit beinhalten. Statt diesen Trend nun noch weiter fortzusetzen, sollten wir dingend die Existenzsicherung von der Arbeit entkoppeln. ...'

    '... Denn wirklich sinnvolle Arbeit gibt es mehr als genug. Im sozialen Bereich, in der Ökologie, im Kreativ-Künstlerischen ist noch viel Luft nach oben. Vielleicht brauchen manche ein bisschen Hilfe bei der Suche, doch soziale und Bildungsarbeit könnte sich darauf einstellen. Nur die Bezahlung gestaltet sich da oft besonders schwierig. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen ist zumindest die Basis trotzdem für alle gesichert. ...'

  60. : abgeordnetenwatch.de:

    Svenja Baukje Dobberstein Kandidatin EU

    '... Die politischen Ziele von Svenja Baukje Dobberstein
    Mein politisches Ziel ist die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Für alle, in Deutschland, in Europa und letztlich auch weltweit, soll ein menschenwürdiges Existenzminimum gesichert sein, unabhängig von Gegenleistungen, Familienstand oder Bedürftigkeit. ...'
  61. : abgeordnetenwatch.de:

    Dietrich Konrad Riedel Kandidat EU

    '... Die politischen Ziele von Dietrich Konrad Riedel
    Mein Ziel ist möglichst große reale Freiheit für alle Menschen.
    Daran richte ich mein politisches Handeln in allen Themenbereichen aus. Mein Projekt für die nächsten 5 Jahre des Europäischen Parlaments ist ein (partielles) bedingungsloses Grundeinkommen finanzierst auf EU-Ebene und ausgezahlt in gleicher Höhe an alle Menschen in der EU. ...'
  62. : abgeordnetenwatch.de:

    Markus Härtl Kandidat EU

    '... Die politischen Ziele von Markus Härtl
    Ich bin für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens für alle in Deutschland, in Europa und letztlich weltweit. ...'
  63. : sueddeutsche.de:

    "Nur etwa 20 bis 30 Prozent der Menschen machen eine Arbeit, die sie erfüllt"

    '... Unternehmensberater Materne bestätigt: "Nur etwa 20 bis 30 Prozent der Menschen machen eine Arbeit, die sie erfüllt. Der Rest macht Dienst nach Vorschrift." Das würde auch aus ökonomischer Sicht keinen Sinn machen, weil es die Leistung um etwa die Hälfte schmälert. Denn der Mensch, glauben die Befürworter, arbeite gerne. Bei vielen sei das eben nicht unbedingt das, was sie gerade tun. ...'

  64. Termine: : digibge.wordpress.com/2019:

    digiBGE19-Tournee

    25.05.19 Bonn, DGB-Haus, Endenicherstraße 127
    14.09.19 Berlin, Rosa Luxemburg Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
    05.10.19 Hamburg, W3-Werkstatt, Nernstweg 32-34

  65. : twitter.com:

    "Ich verstehe auch nicht wirklich, wo das Problem liegt,

    wenn Menschen ihr Leben darauf ausrichten von einem Grundeinkommen leben zu können. Sie schaden damit niemandem, fordern keine Beschäftigung ein und (meiner Meinung nach) ist das eine sehr friedliche Art der Existenz."
  66. : sueddeutsche.de/​muenchen/​freising:

    Anders arbeiten

    Mit der Digitalisierung werden viele Jobs wegfallen, nicht nur die schlecht bezahlten, sagen Experten. Bei einer Podiumsdiskussion im Caritas-Projekt Rentabel wird diskutiert, ob das Grundeinkommen eine Lösung sein kann
  67. Termine: : danielweissbrodt.de:

    Lesung aus:

    Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050.
    Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und unsere Gesellschaft verändert hat

    vorbei: 16.04.2019, 20 Uhr: 04463 Großpösna OT Dreiskau-Muckern
    12.06.2019: Nordhausen
    30.06.2019: Halle
    27.10.2019: Weimar

    Mittwoch, 17. April 2019, 19:00 Uhr
    Thematischer Stammtisch des SPD-Ortsvereins Halle-Süd, diesmal zum Thema: Das bedingungslose Grundeinkommen
    Vereinslokal Rosengarten im Beerenweg 47, 06130 Halle (Saale)

  68. : grundeinkommen-pilotprojekt.de: Mein Grundeinkommen e.V.:

    Pilotprojekt Grundeinkommen - Wir wollen es wissen. - Start 2019

    Die Studie - Was passiert, wenn Menschen bedingungslos existentiell abgesichert sind?
    100 Menschen - 3 Jahre - 1.200 Euro/Monat - Wissenschaftliche Forschung
    Die Fragen hinter dem Pilotprojekt:
    Nimmt ein Bedingungsloses Grundeinkommen Existenzängste? Und wenn der Stress weg ist – was tritt an seine Stelle?
    Arbeit - Gesundheit - Gemeinschaft
  69. Termin: : Uni Frankfurt/M:

    Proseminar: Aktuelle Kontroversen um die Zukunft der Arbeitsgesellschaft und ein Bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Debatten über ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ (BGE) sind eng mit gesellschaftlichen Krisendiskursen verbunden. An sich eine „alte Idee“ mit Wurzeln in Naturrechtsdiskursen und Sozialreformbewegungen des 17. - 19. Jahrhunderts, wird das BGE seit den 1960er Jahren meist im Zusammenhang mit einer „Krise der Arbeitsgesellschaft“ diskutiert (Arendt, Fromm). Eine solche Krise war seit den 1980er Jahren vor dem Hintergrund der damals herrschenden „strukturellen Massenarbeitslosigkeit“ als Folge anhaltender Automation, Rationalisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt mehrfach prognostiziert worden (Dahrendorf, Rifkin, Oevermann, Vobruba, Opielka). Blieb die Debatte bis 2000 jedoch weitgehend auf akademische Kreise von Soziologen und Ökonomen beschränkt, hat sie sich seitdem erheblich erweitert und wird heute auch von namhaften Unternehmern oder IT-Managern, Politikern und Journalisten und vielen Einzelinitiativen quer über parteipolitische Lager hinweg getragen. Auch das Widerlager hat sich stärker formiert. Die Diskussion hat eine erstaunliche Eigendynamik entwickelt, die insofern erklärungsbedürftig ist, als die Arbeitslosigkeit in Deutschland seit längerem rückläufig ist und in manchen wirtschaftsstarken Regionen sogar Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel absehbar sind. Auffällig ist, dass sich für die Idee eines BGE heute auch viele Personen aus sozialen Milieus interessieren, die aufgrund ihrer akademischen Qualifikation von Arbeitslosigkeit kaum je bedroht sein werden. Das BGE scheint zu einer Folie für einen gesellschaftspolitischen Krisendiskurs geworden zu sein, in dem es nicht mehr allein um Systeme der Sozialen Grundsicherung geht, sondern um einen neuen Gesellschaftsvertrag und die Zukunft einer sozial akzeptierten Lebensführung, die nicht mehr alleine am Modell einer an Erwerbsarbeit, Berufsleben und Arbeitseinkommen orientierten Normalbiographie ausgerichtet sein soll.
    Das Blockseminar gibt zunächst eine Einführung in die Geschichte und Konzeptionen des „Bedingungslosen Grundeinkommens und führt dann in die aktuellen Kontroversen ein. ...'

  70. Termine: : Uni Frankfurt/M:

    Seminar: Bedingungsloses Grundeinkommen – Freiheit vom Arbeitszwang

    '... „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ Dieses Motto aus dem 2. Thessaloniker-Brief steht im Gegensatz zur Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Ein lebenslanger individueller Rechtsanspruch soll ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit gewährt werden. Diverse Konzepte unterscheiden sich durch die Höhe des Betrags, die Finanzierungsart und die Festlegung, an wen dieses Grundeinkommen ausbezahlt werden soll. In diesem Seminar werden unterschiedliche Begründungsmuster und Finanzierungsmodelle herausgearbeitet und Pro- und Contra-Argumente kritisch diskutiert. ...'

  71. : a4kids.org/de:

    Anthropologie for Kids: Arbeit

    Was ist „Arbeit“? Wie viel muss ein Mensch arbeiten? Als was möchtest du später gerne einmal arbeiten?

    '... Arbeiten – ist das gut oder schlecht? Und arbeitslos sein – ist das gut oder schlecht? Wie viel muss ein Mensch arbeiten? Wie viel soll ein Mensch arbeiten müssen? Und wie soll man die Arbeit bewerten? Heutzutage richtet sich der Arbeitslohn nicht unbedingt nach der Zeit, die ein Mensch für eine Arbeit aufwendet, und nicht nach der Mühe, die für ihre Ausführung erforderlich ist. Entscheidend ist eher, in welchem Maß der Arbeiter das Kapital vermehrt. Oft bekommt jemand, der schwere Arbeit leistet und viel arbeitet, am wenigsten Geld dafür, und am besten leben die, die unter guten Bedingungen arbeiten oder gar nicht. ...'

  72. : boerse-online.de:

    Carsten Schneider: "Bedingungsloses Grundeinkommen ist dekadent"

    Carsten Schneider, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, im Interview über die Schuldenbremse, Rente mit 63, neue Investitionen und den Umgang mit Arbeitslosen. Von Oswald Metzger

    '... Was halten Sie von der Abschaffung der Sanktionen für Leistungsbezieher, die es an der nötigen Eigeninitiative fehlen lassen, oder gar von einem bedingungs­losen Grundeinkommen?
    CS: Ich bin sehr dafür, dass wir ein Arbeitslosengeld II als Grundsicherung haben, für das die Grundprinzipien des "Fördern und Fordern" uneingeschränkt gelten - auch mit Sanktionen. Wer vertretbare Arbeitsplatzangebote bewusst ausschlägt, muss auch weiterhin mit Leistungskürzungen rechnen. Das bedingungslose Grundeinkommen halte ich für dekadent, weil es ein Schlaraffenland vorgaukelt, in dem es sich ohne Arbeit leben lässt. ...'

  73. Termin: : Lahr:

    Film

    Das Agendabüro und die Volkshochschule Lahr laden gemeinsam am Mittwoch, 10. April 2019, um 19:00 Uhr, zum Dokumentarfilm „Free Lunch Society – Komm komm Grundeinkommen“ in das Haus zum Pflug ein.
  74. : twitter.com:

    "... Ich hole meine 2 Bonustöchter ab.

    Die 13jährige fragt mich: 'Sabine, was hältst du vom bedingungslosen Grundeinkommen? Das lernen wir gerade in der Schule.'👏Ich mache mir keine Sorgen um die Jugend💕#BGE ..."
  75. : facebook.com/​TChristmann.Linke:

    Bedingungsloses Grundeinkommen - Zukunftskonzept oder Träumerei?

    Koblenz: Heute haben wir mit Katja Kipping, Sebastian Hebeisen und Edith Preiss über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Wir freuen uns besonders, dass trotz des frühen Beginns der Veranstaltung um 14 Uhr der Saal voll war.
  76. : nzz.ch/meinung/:

    Wenn Hochqualifizierte gehen und wenig Gebildete kommen – Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

    Punkto Migration steckt Deutschland in einer zweifach misslichen Situation. Während es viele Länder mit Leuten alimentiert, die für teures Geld an deutschen Universitäten ausgebildet wurden, erlebt es einen steten Zustrom von Menschen mit geringer Qualifikation. Das kann auf Dauer nicht ohne Wirkung bleiben.

    '... Mittel- und langfristig steuert Deutschland auf eine strukturelle Krise in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. Leistungsträger verlassen das Land und schwächen die wirtschaftlichen Perspektiven. Den gleichen Effekt hat die Zuwanderung von Geringqualifizierten. Um diese problematische Entwicklung zu ändern, müsste die deutsche Politik dafür sorgen, dass die Steuer- und Abgabenlast sinkt und zugleich die Gehälter von Hochqualifizierten so stark steigen, dass sie im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig werden. In der heutigen politischen Atmosphäre, die von einer übergrossen Koalition von Umverteilungsbefürwortern im Bundestag geprägt ist, ist diese Forderung nach mehr Ungleichheit und weniger Sozialleistungen indes utopisch. Es fehlt an Einsicht, welche Folgen es für Deutschland hat, dass es seine eigenen Talente nicht mehr im Land halten kann. ...'

  77. : bge-community.​buendnis-grundeinkommen.de:

    BGE Community

    Boards
  78. : krone.at:

    „Digitalisierung macht Millionen Jobs überflüssig“

    Der deutsche Philosoph Richard David Precht hat vor einer Arbeitswelt gewarnt, in der die Digitalisierung Millionen von Jobs verschwinden lässt. Viele Menschen würden ihre Arbeit verlieren, auch werde es Lohndumping geben, sagte er auf der Hannover Messe beim Kongress zur Zukunft der Arbeit. Gleichzeitig hätten IT-Spitzenkräfte, Dienstleister und das Handwerk Zukunft.
  79. : welt.de/​debatte/​kommentare:

    So leicht lassen sich Menschen nicht manipulieren

    Die Ergebnisse des finnischen Sozialexperiments mit einem Grundeinkommen zeigen: So simpel, wie das mechanistische Menschenbild von Politikplanern sind Menschen nicht. Politiker und Wissenschaftler sollten das auch als Warnung verstehen.
  80. : rubikon.news:

    Letzte Ausfahrt Grundeinkommen

    Die Befreiung vom Existenzdruck könnte verhindern, dass soziale Spaltung die Gesellschaft zerreißt.

    Steigende Mietpreise, stagnierende Löhne, Refeudalisierung — unsere Gesellschaft ist tief gespalten, die soziale Integration gescheitert. Die Probleme sind das Ergebnis einer von oben produzierten, systematischen sozialen Ungleichheit. Weder Almosenpolitik noch die Zwangsrückführung in den Arbeitsmarkt mittels von oben verordneter „Fortbildung“ werden da helfen. Das kapitalistische Versprechen, individuellen Entfaltung zu ermöglichen, muss endlich eingelöst werden. Am ehesten könnte dies durch ein bedingungsloses Grundeinkommen gelingen. Es böte den Menschen die Chance, auf die Suche nach ihrer ureigenen Erfüllung zu gehen. So könnte vielleicht noch verhindert werden, dass es zum großen Knall kommt...

  81. : neuepresse.de/​Hannover:

    Precht philosophiert über die Zukunft der Arbeit

    Auf viele warte die Arbeitslosigkeit, ist sich der Philosoph Richard David Precht sicher: Die Digitalisierung werde Millionen Arbeitsplätze verschwinden lassen. Selbst IT-Jobs seien bedroht, sagt er am Mittwoch auf der Hannover Messe.

    '... Nicht jeder sei zum IT-Experten geboren. Es gebe zwar noch einige Bereiche, in denen der Mensch weiterhin dem Roboter überlegen sein werde – etwa das Handwerk („Ein Roboter kann keine Heizung reparieren“) oder im sozialen „Kümmerer-Bereich“ (Schulen, Kindergärten, Ärzte). Grundsätzlich aber rate er dringend zur intensiven Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen und der Abkehr von der Leistungsgesellschaft, in der der Wert eines Menschen über seinen Verdienst definiert werde. Es sei ein Fehler von Gewerkschaften und Betriebsräten, dass sie sich dieser Debatte bisher verschließen würden. ...'

    '... Diese Zukunftsgläubigkeit geht Precht eindeutig auf die Nerven. Das „Festhalten am kitschigen Arbeitsbegriff“ sei falsch, man müsse „raus der Leistungsgesellschaft“. Auch künftig werde es noch reichlich zu tun geben, allerdings sei die Frage, ob man dafür auch Geld kriege. Bedanken wollte er sich aber noch bei VW-Betriebsratschef Osterloh: „Ich habe mich gefreut, dass Sie, falls Sie eine negative Einstellung zum Grundeinkommen haben, diese nicht geäußert haben.“ ...'

  82. : spektrum.de:

    Erreicht man Umweltbewusstsein nur über den Geldbeutel?

    Damit der Klimaschutz im Leben aller Menschen ankommt, empfehlen viele Fachleute, auch auf Benzin, Diesel, Erdgas und Heizöl eine CO2-Abgabe zu erheben. Zentraler Punkt in vielen Konzepten ist, dass die Einnahmen zum großen Teil an die Bürger zurückfließen, um soziale Härten auszugleichen.

    '... Bei der Frage, wie das Geld an die Bürger zurückfließt, wägen die Forscher mehrere Optionen ab und empfehlen schließlich eine Pro-Kopf-Zahlung, so dass jeder Bewohner des Landes die gleiche Summe erhält. ...'

    CO2 Abgabe Rechner

  83. Termin: : Freising:

    Ohne Moos nichts los

    Themenabende zum bedingungslosen Grundeinkommen
    Es diskutieren
    SZ-Wirtschaftsreporter Thomas Fromm,
    Unternehmensberater Andreas Materne,
    Professorin für Angewandte Sozialwissenschaften Ute Fischer und die
    Regionsgeschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbunds Simone Burger
    über die Arbeitswelt von heute und morgen und ob das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens eine Lösung zur Bewältigung sozialer Folgen in Zeiten der Digitalisierung sein kann.

    Am 05.04.2019 Film: Daniel Blake

  84. : zeit.de/wirtschaft:

    "Die wenigsten Hartz-IV-Bezieher sind faul"

    Hartz IV hält Menschen von Arbeit fern, sagt Ökonom Andreas Peichl. Weil Zuverdienste unattraktiv seien, entständen nur Minijobs, von denen der Sozialstaat nichts habe.

    '... Empfängerinnen und Empfänger von Transferleistungen werden für zusätzlich verdientes Geld bestraft. Denn Leistungen aus der Grundsicherung werden ebenso wie das Wohngeld und der Kinderzuschlag mit steigendem Einkommen abgeschmolzen oder ganz gestrichen. Zugleich fallen mit eigenem Lohn sehr schnell Steuern und Sozialabgaben an. Rechnet man beides zusammen, die Abgaben und die Kürzung von Sozialleistungen, überschreitet die Grenzbelastung – das ist der Teil des zusätzlichen Einkommens, der an den Staat abgegeben werden muss – die 100-Prozent-Marke. Zum Vergleich: Der Spitzensteuersatz bei der Einkommenssteuer beträgt inklusive Soli gut 44 Prozent.
    Und so kommt es zu der widersinnigen Situation, dass, obwohl zusätzliches Geld verdient wird, einkommensschwache Familien weniger Netto vom Brutto in der Tasche haben, als wenn sie ganz auf Arbeit verzichten und nur von Sozialleistungen leben würden. ...'

    '... ZEIT ONLINE: Die CDU hat angeregt, die Zuverdienstgrenzen anzuheben. Würde das die Grenzbelastung verringern?
    Peichl: Mit höheren Zuverdienstgrenzen verschiebt sich die Problematik eigentlich nur, wenn man das System nicht grundsätzlich ändert. Höhere Zuverdienstgrenzen fördern außerdem Kleinst- und Minijobs, aber nicht sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
    ZEIT ONLINE: Und wenn man die Grenzbelastung auf generell 50 Prozent senkt?
    Peichl: Das käme quasi der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens gleich. ...'

    '... Zunächst einmal sollte man alle Sozialleistungen zusammenlegen und eine einheitliche Bearbeitungsstelle dafür schaffen. Heute sind unterschiedliche Stellen dafür zuständig, das macht es nicht nur für die Menschen, sondern auch die Behörden sehr aufwendig. Und dann müssen wir die Anreize anders setzen. ...'

    '... Man kann die Nachfrage indirekt steuern, indem man die Grenzbelastung für Kleinstjobs besonders hoch macht und sie erst ab einem Minijobverdienst verringert. Dann würde es sich finanziell lohnen, einer Beschäftigung mit einem Einkommen ab 451 Euro im Monat nachzugehen, aber es wäre unattraktiv, sich einen Minijob zu suchen. Wenn kaum noch jemand Minijobs machen wollte, würden Arbeitgeber automatisch weniger davon anbieten. ...'

  85. : iwkoeln.de/studien:

    Wunsch und Wirklichkeit

    Befragungsdaten deuten auf einen mehrheitlichen Wunsch hin, der Staat solle die Einkommensunterschiede in Deutschland verringern. Besonders im vergangenen Jahrzehnt hat sich die subjektive Umverteilungspräferenz weiter erhöht.

    '... Der verstärkte Wunsch nach sozialem Ausgleich vollzog sich losgelöst von der tatsächlichen Entwicklung der Verteilungsverhältnisse, die sich seit 2005 kaum verändert haben. Zwar sieht auch in anderen Ländern die Mehrheit der Bürger den Staat in der Verantwortung, die Einkommensunterschiede zwischen Arm und Reich abzubauen. Unter den Ländern mit hohem Wohlstand ist der Wunsch in Deutschland allerdings überdurchschnittlich ausgeprägt – und das, obwohl es unter den OECD-Staaten nur wenige Länder gibt, die faktisch eine höhere Umverteilung durch staatliche Abgaben und Transfers erreichen. ...'

  86. : nzz.ch/feuilleton:

    Paypal-Gründer und Philosoph Peter Thiel: «Die Köpfe im Silicon Valley haben sich gleichgeschaltet»

    Er zählt zu den Pionieren des Digitalzeitalters. Er will den Tod abschaffen. Und er ist überzeugt: Die globale Wirtschaft stagniert seit Jahrzehnten. Im grossen Gespräch erklärt Peter Thiel, warum Donald Trump «viel zu wenig disruptiv» handelt.

    '... Ich bin heute weniger optimistisch, was Berlin angeht, als noch vor ein paar Jahren. Die deutsche Hauptstadt zeigt auch schon Symptome von Trägheit. Berlin muss sich ernsthaft fragen – will es ein Ort sein, wohin junge, ambitionierte Leute gehen, um etwas zu bewegen, oder will es ein Ort sein, wohin junge Leute ziehen, um bereits in frühen Jahren in Rente zu gehen? Beides geht nicht. ...'

  87. : Salzburger Nachrichten:

    Richard David Precht: Digitalisierung macht Millionen Jobs überflüssig

    Der deutsche Philosoph Richard David Precht hat vor einer Arbeitswelt gewarnt, in der die Digitalisierung Millionen von Jobs verschwinden lässt. Viele würden ihre Arbeit verlieren, auch werde es Lohndumping geben, sagte er auf der Hannover Messe beim Kongress zur Zukunft der Arbeit ("Future of Work in Industry"). Gleichzeitig hätten IT-Spitzenkräfte, Dienstleister und das Handwerk Zukunft.

    '... Um Grundbedürfnisse geht es auch Volkswagen-Betriebsratschef Bernd Osterloh: "Wir werden weniger Beschäftigte haben", sagte er mit Blick auf Volkswagen und das "Zukunftspakt" genannte Sparpaket. Dieses sieht unter anderem vor, dass weltweit 30.000 Stellen gestrichen werden, gleichzeitig aber 9.000 Jobs dank Zukunftstechnologien entstehen. Notwendig sei eine Arbeit, mit der man so viel Geld verdienen könne, dass man sein Leben gestalten könne: "Ich brauche kein Recht auf Arbeit, sondern auf ein anständiges Leben." ...'

  88. Termin: : Augustinerkloster Gotha:

    „Ist der Mensch ein Faultier? Bedingungsloses Grundeinkommen für alle?“

    Heinrich Böll Stiftung
    Der Philosoph Carsten Passin stellt Menschenbilder und Wertvorstellungen vor, die in der Grundeinkommensdebatte sichtbar werden. Es geht diesmal nicht um die Frage der Finanzierbarkeit, sondern um kontroverse Konzepte von Freiheit, Leistung und Verantwortung, von Eigeninteresse und Gemeinwohl, menschlicher Würde, Solidarität und Gerechtigkeit.
  89. : handelsblatt.com:

    „Das Grundeinkommen gibt ein komplett neues Lebensgefühl“

    1.000 Euro pro Monat: Michael Bohmeyer verschenkt mit seinem Start-up Geld an zufällig ausgewählte Menschen, ganz ohne Bedingung. Ein Interview über mehr Selbstständigkeit, weniger Stress – und das Ende der Neiddebatte.
  90. : sz-magazin.sueddeutsche.de:

    Mein Glück, dein Glück

    Seit dem Tod ihres Mannes arbeitet unsere Senioren-Kolumnistin ehrenamtlich. Und weiß heute: Es gibt wenig Dinge, die so erfüllend sind.

    '... In meiner Trauer war es eine Überwindung, ja zu sagen und wieder am Leben teilzunehmen. All die Sinneseindrücke der neuen Aufgabe auf mich einprasseln zu lassen, statt mich zu verkriechen. Aber die Aufgabe brachte mir etwas, das ich in meinem Leben schmerzhaft vermisst hatte: eine feste Struktur. Ich wusste, an welchen Vormittagen ich im Laden erwartet wurde. Dass ich mit meiner Arbeit dort etwas Sinnvolles erreichen würde und meine Kolleginnen und Kollegen sich auf mich freuen würden. ...'

    '... Ich kann nur alle Menschen ermuntern, sich im Alter eine Aufgabe zu suchen, bei der sie die schönsten Seiten ihres Wesens zeigen können. Bei der sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen können, sich als Mensch gesehen und nicht unsichtbar fühlen. Es gibt ja so viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren: bei der Tafel zu helfen, zum Beispiel, einsame Menschen im Altenheim zu besuchen und einfach für sie da zu sein, sich um Kinder zu kümmern, die selbst keine Großeltern mehr haben und deren Eltern mehr Unterstützung brauchen, sein handwerkliches Geschick in Reparaturwerkstätten einzusetzen oder, wie in meinem Fall, eben sein gutes soziales Gespür in einem Laden, der auf fairen Handel achtet. ...'

    '... Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich der damals nur entfernt bekannten Frau dafür bin, dass sie mir an diesem schwierigen Punkt in meinem Leben gezeigt hat, wie viel Leben eigentlich noch auf mich wartet. Ich habe in dem Laden neue Freundinnen und Freunde gefunden, die so spannende Leben haben, dass die gemeinsame Schicht gar nicht zum Ratschen reicht. Hinzu kommen die Begegnungen mit den Kunden – im Laden zu arbeiten, ist eine Aneinanderreihung schöner Momente, die mich glücklich machen. ...'

  91. : peira.org:

    Das BGE ist feministisch

    Ein Gastbeitrag von Ines Jancar über den Gender Pay Gap und wie sich ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf die Einkommensunterschiede auswirken könnten. Es bereinigt nicht den Gender Pay Gap, sondern seine Ursachen.

    '... Ein BGE würde nicht nur in humanistischer, sondern auch in spezifisch feministischer Hinsicht die Situation vieler Menschen verbessern. Geht es doch letztlich nicht um Geld (denn wesentlich teurer als der derzeitige Sozialetat ist es mit einer Billion Euro jährlich nicht), sondern vor allem um Freiheit und ein Sicherheitsgefühl. Finanzielle Sicherheit wäre somit nicht länger nur im Tausch gegen Erwerbsarbeit zu haben, sondern die Realisierung eines Menschenrechts. Während heute sämtliche Lebensentscheidungen um die Erwerbsarbeit kreisen, gäbe ein BGE Zeitautonomie zurück, sodass Frauen wie auch Männer die Möglichkeit hätten, sich Auszeiten zur Erziehung eines Kindes oder zur Pflege eines_r Angehörigen zu nehmen, ohne Einbußen in der Rente bzw. generell auf dem Arbeitsmarkt fürchten zu müssen. Mit einem BGE würden derartige Tätigkeiten sowohl unkomplizierter ermöglicht als auch gesellschaftlich aufgewertet. Auch würde der Tatsache Respekt gezollt, dass nur rund ein Drittel aller volkswirtschaftlich geleisteten Arbeitsstunden auf die Erwerbsarbeit entfallen – der deutlich größere Teil ist Familienarbeit, Pflegearbeit, Ehrenamt etc. Die stärksten Auswirkungen hätte ein BGE auf den Niedriglohnsektor, welcher größtenteils Frauen betrifft und die Hauptursache für Altersarmut ist. Da Menschen mit BGE nicht gezwungen wären, Arbeit um jeden Preis anzunehmen, verbesserten sie ihre Verhandlungsposition auf dem Arbeitsmarkt. Insbesondere in Bezug auf Pflegekräfte und Reinigungspersonal hört man oft die Sorge, dass mit ausreichendem Einkommen niemand mehr diese Arbeiten übernehmen wolle. (Alleine dieses Argument sollte nachdenklich stimmen – gesteht es doch zu, dass Menschen oft aus der Not heraus für jegliche Arbeit zur Verfügung stehen.) Da diese Arbeiten aber erledigt werden müssen, könnten Betroffene bessere Arbeitsbedingungen sowie höhere Gehälter aushandeln. ...'

  92. : ilmanifesto.it:

    Five Star ‘citizenship income’ will create a poverty trap, Van Parijs says

    We recently spoke with Philippe Van Parijs, the famous Belgian philosopher and basic income proponent. He said Italy needs a radical counter-proposal to the Five Stars’ so-called “citizenship income.” The current measure could be transformed into a “partial basic income,” he said. “One must get ready with the more radical idea of an unconditional basic income.”
  93. : spiegel.de:

    Das faulste Volk der Welt

    Was wird eigentlich aus der Liebe der Deutschen zur Arbeit, wenn immer mehr Jobs verschwinden?
    Exklusiv für Abonnenten
  94. : bpb.de:

    Der Wahl-O-Mat im Jahr 2019

    ab 24.04.2019: Wahl-O-Mat zur Bürgerschaftswahl in Bremen
    ab 03.05.2019: Wahl-O-Mat zur Europawahl
    ca 3 Wochen vor der Wahl in Brandenburg, Sachsen, Thüringen
    (jeweils mit Frage(n) zum BGE?)
  95. Termin: : Stockton, USA:

    Stockton's Guaranteed-Income Symposium

    University of the Pacific's Department of Economics presents an exploration of Stockton's guaranteed-income demonstration.
  96. Termin: : London:

    The Importance of Being Idle

    Why do we make ourselves miserable working long hours when we could be doing nothing instead? Just how beneficial could simply slowing down be for your health? Join best-selling author Tom Hodgkinson as he uncovers the secret history of idleness through the ages, the antidote to our work obsessed world, and proves that the contemplative life is superior to the active life.

    '... From Socrates to the Taoists to Oscar Wilde and John Lennon, the great thinkers all agree that we need to slow down. Idleness, he argues, is absolutely essential to our wellbeing and to creativity.
    There's more to the sleep-in than you think! This talk will teach you how to live in the moment, why you shouldn't bother running for the bus, and it'll inspire you to free your time to do the things that you want to do - so you can avoid working yourself to death.
    Tom is the author of several books including How to be Idle, How to be Free, The Idle Parent, and Business for Bohemians, selling over 500,000 books in 25 countries. ...'

  97. : frankjordanblog.wordpress.com:

    Grundeinkommen als Weg in Frust und Bitterkeit

    '... Die aufrichtigste, wenn nicht sogar die einzig unverfälschte Form der Anerkennung für das, was einer herstellt oder leistet, ist, dass jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. ...'

    '... Ohne Aussicht auf Gewinn tut der Mensch nichts. Weder putzt er sein Haus um des Gewinns eines sauberen uns schönen Ortes willen, noch hilft er einem anderen um des Gewinns der Freude willen, jenen anderen glücklich und im Leben vorwärts kommen zu sehen, noch geht er ins Risiko für den Gewinn eines Einkommens oder Vermögens.
    Nimmt man dem Menschen den Schublieferanten „Gewinn“, nimmt man ihm nicht nur ein Gutteil seines Menschseins, sondern das Leben schlechthin. Wer nichts zu gewinnen hat, tut nichts. Und wer nichts tut, der lebt nicht. Darum auch hier: „Sozialismus ist Tod.“ ...'

  98. : news2day.net:

    Bedingungsloses Grundeinkommen – eine Real-Utopie

    '... Resümee: Es ist erfreulich, wenn wohlhabende Neoliberale den Lohnabhängigen ein Grundeinkommen zugestehen um in Folge der 4. Industriellen Revolution die Entwicklung eines Lumpenproletariats zu verhindern. Doch alle Arbeitsmarkt-Prognosen über Industrie 4.0 und Digitalisierung kennen wir schon aus den 1980er Jahren, als gerade die ersten Computer in die Büros geliefert wurden. Sie haben sich nicht erfüllt. Tatsache ist: es gibt immer Arbeit (die Frage ist nur, was man darunter versteht), aber es gibt nicht für jede Arbeit die angemessene Entlohnung. Das BGE wird den Druck auf Konzerne erhöhen angemessen zu bezahlen. Wer aber der Meinung ist, es sei wichtiger, alle drei Teile des „Kapital“ oder die kommentierte Ausgabe von „Mein Kampf“ zu lesen, Kunstwerke zu schaffen oder Lieder zu komponieren, im Park Kastanien zu sammeln oder Beeren im Wald – der soll diese Möglichkeiten frei verwirklichen können. Dank Industrie 4.0 können wir uns das (zumindest in Europa) erstmals in der Geschichte leisten! Doch all das sind Luxusprobleme im Vergleich zum bevorstehenden Finanzcrash. Das BGE – ich wiederhole: in Kombination mit einem alternativen Geldsystem – ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit, die schlimmsten Folgen abzufangen. ...'

  99. : oxiblog.de:

    Linkspartei in Thüringen will Vielfalt in der Ökonomik und Modellprojekt für Grundeinkommen

    '... Die Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow deutete zudem laut Agenturberichten an, dass Thüringen bei Fortsetzung der rot-rot-grünen Koalition ein Modellprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen starten könnte. »Wir können es wagen«, wird Hennig-Wellsow in den Medien zitiert, »um zu schauen, ob es funktioniert« – mit etwa 500 bis 1.000 Menschen »in einer Gemeinschaft«, dies könne ein Stadtteil oder ein Dorf sein, das Grundeinkommen könnte 1.500 Euro betragen, für Kinder die Hälfte. ...'

  100. : mdr.de/thueringen:

    Thüringer Linke: Michaele Sojka ist neue Geschäftsführerin

    '... Außerdem hat die Thüringer Linke am Sonntagnachmittag mit großer Mehrheit für das Wahlprogramm gestimmt. Die 120 Delegierten hatten zuvor am Samstag und Sonntag insgesamt zwölf Stunden lang über den Programmentwurf einschließlich der rund 260 Änderungsanträge debattiert. Als Ergebnis steht nun ein Programm, das den Fokus deutlich auf die Themen Soziales und Bildung setzt. ...'

    '... Die Linke will sich im Bund für eine eigenständige Grundsicherung für Kinder und Jugendliche einsetzen und in Thüringen einen Modellversuch für ein bedingungsloses Grundeinkommen starten. Weniger Flächenversiegelung und einen klimaneutralen Öffentlichen Personen- und Schienennahverkehr fordert das Programm außerdem. ...'

  101. : Liechtensteiner Vaterland:

    20 Grundeinkommen geplant

    Stephan Gstöhls Projekt zum Grundeinkommen in Lichtenstein geht in die nächste Runde. Bis zu 20 Grundeinkommen mit je mindestens 2000 Franken will er vergeben. Nun hängt alles vom Crowdfunding ab.
  102. : deutschlandfunkkultur.de:

    Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!

    Hörspiel, 81 Min
    Unter dem Motto „Welche Zukunft?“ fanden 2018 in Berlin Symposien und Workshops mit Experten und Publikum statt. 2018 ist Europa von Krisen geschüttelt. Die vielen Flüchtlinge, der Brexit, die Folgen der Finanzkrise, ein politisches Abdriften der Gesellschaften nach rechts. Was wird die Zukunft bringen? Ein Szenario, das in Expertenkreisen für möglich gehalten wird: der Austritt Italiens aus der EU, das Entstehen exterritorialer Staaten, das bedingungslose Grundeinkommen, der ökonomische Crash der Rest-EU. Das Hörspiel entstand nach dem Theaterstück, für das Andres Veiel die Ergebnisse von Symposien mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten am Deutschen Theater Berlin 2017/2018 verarbeitete.
  103. : roestart.de/kaffee:

    Ecuador Chinchipe Mayo

    '... Zudem unterstützen wir mit diesem Kaffee Projekt Mein Grundeinkommen e.V. [...]
    Von jedem verkauften Kilo gehen 4€ an den Mein Grundeinkommen e.V. Lostopf. ...'
  104. : welt.de:

    Jetzt sollen Studenten das 400-Euro-Geschenk von der FDP bekommen

    Immer weniger Studenten erhalten Unterstützung vom Staat. Das will die FDP nun ändern. 400 Euro sollen die angehenden Akademiker pro Monat erhalten – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Folgen wären weitreichend.

    '... Die FDP hat mit diesem System schon lange ein Problem. „Volljährige Studierende müssen selbst entscheiden und für sich sorgen können“, sagt Jens Brandenburg, Sprecher für Studium und berufliche Bildung. Das sei bislang nicht immer gegeben. Hätten die Eltern andere Vorstellungen von der beruflichen Zukunft ihrer Kinder, sei die Finanzierung schwierig.
    Seine Partei hat deshalb ein eigenes Konzept entwickelt, das sie am 5. April zur Beratung in den Bundestag bringen will und das WELT AM SONNTAG exklusiv vorliegt. 400 Euro stünden Studenten demnach zu – unabhängig davon, wie viel Mutter und Vater verdienen. ...'

  105. : faz.net:

    Übernehmen Roboter unsere Jobs vorerst doch nicht?

    Britische Statistiker haben untersucht, wie viele Menschen ihren Job an Maschinen verlieren könnten. 1,5 Millionen Engländer sind besonders gefährdet. Doch der Trend zeigt: Manche pessimistische Warnung war offenbar voreilig.
  106. : insuedthueringen.de:

    Ramelow wirft der Opposition vor, Ängste zu schüren

    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat der Opposition aus CDU und AfD vorgeworfen, Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Sie schade damit dem Land, sagte Ramelow am Samstag vor rund 120 Delegierten während eines Parteitages der Thüringer Linken in Gera.

    '... Auch darüber, ob der Freistaat ein bedingungsloses Grundeinkommen ausprobieren sollte, wollen die Linken diskutieren. Das Vorhaben ist im aktuellen Entwurf für ein Landeswahlprogramm formuliert, das die Linke am Wochenende während eines Landesparteitages in Gera beschließen will. «Wir können es wagen, in Thüringen ein Modellprojekt zu machen, um zu schauen, ob es funktioniert», sagte Hennig-Wellsow in Gera.
    Man wolle das bedingungslose Grundeinkommen in einem Modellprojekt für 500 bis 1000 Menschen in einer Gemeinschaft ausprobieren, sagte sie. «Das kann ein Stadtteil oder ein Dorf sein», sagte die Politikerin. Jeder solle 1500 Euro bekommen, Kinder die Hälfte. Nach den Vorstellungen der Linken solle das Projekt auch wissenschaftlich begleitet werden. Es gehe um einen Feldversuch, sagte Hennig-Wellsow. ...'

  107. : deutschlandfunkkultur.de:

    Annäherung an den Untergang

    Mit Workshops und Symposien haben Andres Veiel und Jutta Doberstein ihr Theater-Stück „Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!“ vorbereitet. Herausgekommen ist eine komplexe Dystopie zwischen Schauprozessen und Grundeinkommen.

    '... Die Teilnehmenden haben dabei durchaus kreativ nachgedacht – etwa über die Vermarktung eines gerechten Grundeinkommens, wie eine Teilnehmerin berichtet:
    „Ich hab einfach mal bei Jogi Löw angerufen und ihn aufgefordert, den Verein zu unterstützen, der in Berlin versuchsweise bedingungslose Grundeinkommen verlost. Er hat sich freundlicherweise breitschlagen lassen. Knapp ein Jahr später gibt er am Rande einer Pressekonferenz bekannt, er sei der glückliche Gewinner eines Grundeinkommens für ein Jahr. Und er werde nun auch einen Blog eröffnen: Football for Grundeinkommen. Das Ganze schlägt ein wie eine Bombe. Die Fußballsociety stellt sich ab sofort die Frage: Was ist ein Grundeinkommen? Der Trend ist gesetzt.“
    Nächstes Jahr soll eine große Abschlusskonferenz beleuchten, wie man das gewonnene Wissen einsetzen könnte. Theater wird hier zum Puzzleteil der Zukunftsforschung. ...'

  108. : casinoonline.de:

    Ein Jahr sorgenfrei: Gewinnspiel verlost bedingungsloses Grundeinkommen

    Der Verein Mein Grundeinkommen e.V. sammelt per Crowdfunding Gelder und verlost, sobald ausreichend zusammengekommen ist, bedingungslose Grundeinkommen. Mehr als 300 Menschen konnten sich bereits über monatlich 1.000 Euro für ein Jahr freuen. In der vergangenen Woche fand die Frühlingsverlosung statt.
  109. : t-online.de:

    Linke für Diskussion über bedingungsloses Grundeinkommen

    Die Thüringer Linke will darüber diskutieren, ob der Freistaat ein bedingungsloses Grundeinkommen ausprobieren sollte. Das Vorhaben ist im aktuellen Entwurf für ein Landeswahlprogramm formuliert, das die Linke am Wochenende während eines Landesparteitages in Gera beschließen will. "Wir können es wagen, in Thüringen ein Modellprojekt zu machen, um zu schauen, ob es funktioniert", sagte die Landespartei- und Fraktionsvorsitzende der Thüringer Linken, Susanne Hennig-Wellsow, am Samstag in Gera.
  110. : spiegel.de:

    Milliarden für die Mittelschicht

    Die SPD will nach links rücken, die Schwachen stärken - und so selbst wieder stark werden. Doch die Idee ihres Generalsekretärs Klingbeil für ein Grundeinkommensjahr bedient eine andere Klientel.
  111. : sciencefiles.org:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Gefahr für Meinungsfreiheit

    '... Sagen wir, jeder, der 18 Jahre und älter ist, erhält ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro.
    Wie lange wird es wohl dauern, bis politische Aktivisten entdecken, dass ihre ideologischen Gegner genau so viel Grundeinkommen erhalten wie sie selbst? Wie lange wird es ab dieser Erkenntnis dauern, bis die politischen Aktivisten Kampagnen ins Leben rufen wie: Kein Grundeinkommen für Extremisten, wobei die Frage, wer als Extremist gilt, je nach Ideologie unterschiedlich beantwortet wird?
    In einem Land, in dem es für den linken Mob normal geworden ist, Bürger, deren Meinung ihnen nicht passt, zu stalken, deren Eigentum zu zerstören oder sie bei ihrem Arbeitgeber anzuschwärzen, ist es keine Frage, dass mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen, die Kampagnen dafür, das ideologische Gegenüber vom Bezug desselben auszuschließen, endemisch werden. Die Grundlage von Sozialismus ist Neid. Das Bedingungslose Grundeinkommen schafft optimale Bedingungen, um Neid auszuleben.
    Linke wie rechte Extremisten können ihr Grundeinkommen benutzen, um sich nun Vollzeit dem politischen Kampf zu widmen. Linke wie rechte Extremisten können sich gegenseitig bezichtigen, das Grundeinkommen für die Finanzierung von Extremismus zweck zu entfremden. ...'

    '... Wer Grundeinkommen bezieht, hat demnach einen Anreiz, sich nicht öffentlich in einer politisch nicht-korrekten Weise zu äußern. Tut er es, dann setzt er ein freies Einkommen von 1000 Euro im Monat aufs Spiel. Folglich werden politisch-unkorrekte Stimmen weitgehend verstummen und der öffentliche Diskurs wird in einer Weise lastig, wie man sie zum Beispiel derzeit an Universitäten beobachten kann: totalitär linkslastig. ...'

  112. : smartinvestor.de:

    Löcher in der Matrix – Praxistest: Bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Andererseits gibt es tatsächlich seit einigen Jahren tatsächlich eine Art BGE, zwar nicht für Menschen, aber für bestimmte Institutionen. Denn seit dem 1.1.2013 – also seit mehr als sechs Jahren – wird dem sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunk deutschlandweit ein solches bedingungsloses Grundeinkommen zugestanden. Was bis dahin noch zutreffend als GEZ-Gebühr bezeichnet wurde, mutierte zu einer „notwendigen Demokratieabgabe“. ...'

  113. : haufe.de:

    "Wir müssen neu darüber nachdenken, was Arbeit ist"

    Interview mit Rutger Bregman

    '... Kurzfristig gesehen würde ein Grundeinkommen dazu führen, dass Menschen, die am unteren Ende des Arbeitsmarktes eine wirklich wertvolle Arbeit leisten, zum Beispiel Müllsammler, Reinigungskräfte oder Pfleger, eine Art Streikfonds bekommen. Sie könnten jederzeit aufhören zu arbeiten und wir wissen, dass wir dann in echte Schwierigkeiten geraten. Dies wird ihnen viel mehr Verhandlungsmacht geben. Wenn wir ihnen mehr Verhandlungsmacht geben, werden folglich auch die Löhne steigen. Wer eine Arbeit macht, die weder nützlich noch notwendig für die Gesellschaft ist, dessen Lohn wird sehr wahrscheinlich ein wenig sinken. Das Grundeinkommen wird den sozialen Wert der verschiedenen Arbeitsplätze viel besser widerspiegeln. Wenn die Löhne der Reinigungskräfte oder Müllsammler steigen, werden diese Jobs auch prestigeträchtiger. Das bedeutet also auch eine komplette Neudefinition ihres gesellschaftlichen Status. ...'

  114. : theatlantic.com/ideas:

    A/B Testing Foreign Aid

    For the first time, USAID compared a traditional intervention to a simple cash transfer.
  115. : rubikon.news:

    Johannes Mosmann: Sozialer Rassismus

    Auf globaler Ebene wird der Gleichheitsgrundsatz völlig missachtet. Exklusivabdruck aus „Das bedingungslose Grundeinkommen“.
  116. Termin: : Kassel, Bundessozialgericht:

    Modelle der Grundsicherung – Von der Kindheit bis ins Alter

    Welche Grundsicherung wollen wir? Kindergrundsicherung? Bedarfsprüfung? Abhängig vom Erwerbsleben? Bedingungslos oder nicht? Grundsicherung im Alter?

    Begrüßung: Ingrid Hönlinger, Vorsitzende RechtGrün e.V.
    Öffentliche Diskussion im Fishbowl:
    Dr. Rainer Schlegel, Präsident des Bundessozialgerichts
    Dr. Reinhold Thiede, Deutsche Rentenversicherung Bund
    Karin Kramer, Referatsleiterin Koordination Sozialpolitik, Deutscher Caritasverband e.V
    Dieter Lauinger, Thüringischer Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz
    Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Berlin
    Dr. Till Steffen, Justizsenator der Freien und Hansestadt Hamburg
    Renate Künast, MdB, ehem. Vorsitzende Rechtsausschuss Deutscher Bundestag
    Karin Müller, MdL, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages
    Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB, Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und Europäische Sozialpolitik der Grünen Bundestagsfraktion
    Beate Müller-Gemmeke, MdB, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik der Grünen Bundestagsfraktion
    Katja Keul, MdB, Vorsitzende RechtGrün e.V.
    Moderation:
    Antje Niewisch-Lennartz, Verwaltungsrichterin und Justizministerin Niedersachsen a.D.

  117. : spiegel.de/plus:

    Darum sollte man fürs Nichtstun bezahlt werden

    Arbeit ist besser als Müßiggang - das hält der Soziologie Harald Welzer für absonderlich. Er hat ganz eigene Ideen zu Faulheit und Karriere.
    (Paywall) (Hinweis von J. Danke.)
  118. : pressenza.com:

    Hubert Thurnhofer: BGE: Bedingungsloses Grundeinkommen – eine Real-Utopie

    „Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat Konjunktur. Die Utopie kann aber schnell im Gegenteil enden“, schreibt Jan Michael Marchart in der Wiener Zeitung am 28.4.2018 unter dem Titel „Eine bedingungslose Falle“. Doch es geht um mehr als ein alternatives Sozialsystem und die „soziale Hängematte“. Es geht um Menschenrechte. Und es geht um Alternativen zum bestehenden Finanzsystem.
  119. : zeit.de/zeit-wissen:

    Macht Raumfahrt links?

    Wer die Erde vom Weltall aus sieht, landet bei veränderten politischen Ansichten. Lange hat die Nasa den sogenannten Overview-Effekt übersehen und sich mehr für die Körper der Astronauten interessiert als für deren Geist.
  120. : oesterreich.orf.at:

    Über ein Viertel hat keine Ersparnisse

    Die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher hat am Monatsende kein Geld mehr auf dem Konto, mehr als ein Viertel hat keinerlei Ersparnisse. Das ergab eine Umfrage der Direktbank ING in mehreren Ländern, für die in Österreich mehr als 1.000 Personen befragt wurden.
  121. Termin: : Berlin:

    Solidarisches Grundeinkommen versus sozialer Arbeitsmarkt?

    Impulsreferate:
    Lars Düsterhöft (MdA, SPD)
    Frank Wolf (Landesbezirksleiter des ver.di Landesbezirks Berlin-Brandenburg)
    Kommentare:
    Sabine Bangert (MdA, Bündnis 90/Die Grünen)
    Katina Schubert (MdA, DIE LINKE)
    Moderation:
    Armin Schäfer (Sprecher GewerkschaftsGrün Berlin)

    Im letzten Jahr ist das Konzept des „Solidarisches Grundeinkommen“ des Regierenden Bürgermeisters vorgestellt worden. Wir wollen über dieses Konzept inhaltlich diskutieren.
    In welchem Zusammenhang steht das vorgestellte Konzept zu den Veränderungen auf Bundesebene insbesondere im Hinblick auf das Teilhabechancengesetz? Ist ein „Solidarisches Grundeinkommen“ der erste Schritt in ein Bedingungsloses Grundeinkommen? Wie muss sich Berlin landespolitisch aufstellen, um den Langzeitarbeitslosen den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen?

  122. : mein-grundeinkommen.de:

    Die 5 größten Vorurteile über Grundeinkommen.

    Kennt ihr das? Ihr redet mit Leuten übers Grundeinkommen und es kommen immer die gleichen Sprüche: "Alle liegen dann nur noch in der Hängematte" und "Ist doch viel zu teuer." Wir haben für euch die größten Vorurteile zusammengestellt – und die Gegenargumente natürlich auch ;)

    1. Mit einem Grundeinkommen geht doch keiner mehr arbeiten.
    2. Ein Grundeinkommen für Arme ist ok, aber auch für Reiche? Ist das nicht unfair?
    3. Ein Grundeinkommen ist nicht finanzierbar.
    4. Wenn alle ein Grundeinkommen erhalten, wer macht dann noch die Drecksarbeit?
    5. Wir haben doch mit Hartz IV schon ein Grundeinkommen.

  123. : mephisto976.de:

    Grundeinkommen: Wirklich gerecht?

    Es klingt wie ein schöner Traum: Unabhängig davon, ob und was du arbeitest, landen monatlich 1.000 Euro auf deinem Konto. Unklar ist, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen wirklich die soziale Gerechtigkeit bringt, die es verspricht.
  124. : verlagshaus-jaumann.de:

    „Hängematte“ oder Vorteil für alle?

    Wäre ein garantiertes Grundeinkommen die Lizenz zum Faulenzen? Die etwa zwei D utzend Besucher der Neuauflage vom „Talk im TiZ“ in Wyhlen waren am Sonntagabend gespannt auf die Antwort zu dieser Frage. Ueli Mäder, namhafter Soziologieprofessor aus Basel, hatte darauf eine knappe und klare Antwort darauf: „Nein.“
  125. : zeit.de:

    100 Euro Weihnachtsgeld vom Finanzminister

    Die Ökosteuer, die jetzt 20 Jahre alt wird, war ein Erfolg. Nun brauchen wir eine CO2-Steuer für den Klimaschutz. Eine Steuergutschrift würde Geringverdiener entlasten.
    Warum aus ihrer Sicht jetzt die CO2-Steuer kommen sollte, erklären Claudia Kemfert und Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in diesem Gastbeitrag.

    '... In den nächsten Jahren sollten die Energiesteuersätze zügig um einheitlich 40 Euro je Tonne CO2 erhöht werden. Das würde an der Tankstelle gerade mal zwölf Cent je Liter ausmachen – und bei Weitem nicht die reale Entlastung der Steuersätze ausgleichen, die sich seit 2003 durch Inflation und Einkommenswachstum ergeben hat. Das bisherige Dieselprivileg von knapp 20 Cent je Liter sollte sukzessive fallen, dies allein würde bis zu acht Milliarden Euro im Jahr an Mehreinnahmen generieren.
    Im Gegenzug sollte die Kfz-Steuer angepasst werden. Bei Gas und Heizöl wären die entsprechenden Preiserhöhungen spürbarer, sie würden aber die notwendigen finanziellen Anreize für das Energiesparen und den Einsatz von nicht-fossilen Heizmethoden geben. Dann sollte die CO2-Steuer über die nächsten 10 bis 15 Jahre schrittweise auf mindestens 100 Euro je Tonne CO2 steigen – und weiter, je nach dem Zielerreichungsgrad. Im Gegenzug sollte die Stromsteuer schrittweise gesenkt werden auf den europarechtlichen Mindeststeuersatz von 0,1 Cent je Kilowattstunde. ...'

    '... Zum anderen sollte ein Großteil des Aufkommens, das die privaten Haushalte bezahlen, als einheitlicher Betrag pro Kopf zurückgezahlt werden, als Öko- oder Klimabonus. Das würde Geringverdiener fast immer entlasten, auch die Mittelschichten würden zumeist entlastet, wenn sie weniger Energie brauchen. Die Schweiz macht das erfolgreich vor mit ihrer CO2-Abgabe, deren Aufkommen über die Krankenkasse zurückgezahlt wird.
    Noch sichtbarer wäre ein Scheck über 100 Euro – am besten als Weihnachtsgeld vom Finanzminister und von der Umweltministerin, das im November an jeden Einwohner ausgezahlt wird. Somit würde alle profitieren, allen voran aber jene, die am klimaschonendsten unterwegs sind. ...'

  126. : sueddeutsche.de:

    Die gesetzliche Rente ist besser als ihr Ruf

    Zehntausende wollen hohe Summen an die staatliche Rentenkasse überweisen, um früher in Rente zu gehen. Das ist auch ein Misstrauensvotum gegen Banken, Versicherungen und Anlagegesellschaften.
  127. : sueddeutsche.de:

    Run auf die Frührente

    Mehr als 100 000 Rentenversicherte haben sich 2018 an die Deutsche Rentenversicherung gewandt, weil sie möglichst ohne Abzüge vorzeitig in den Ruhestand gehen wollen.
    Das 2016 in Kraft getretene Flexirentengesetz erleichtert es Versicherten, bereits mit 63 in Rente zu gehen und die eigentlich fälligen Kürzungen zu vermeiden - wenn sie vorher entsprechende Ausgleichszahlungen an die Rentenkasse leisten.
  128. : euractiv.de:

    Long Read: Wie sinnvoll ist ihr Job?

    Das deutsche Crowdfunding-Projekt „Mein Grundeinkommen“ hat bereits 300 Jahres-Einkommen von 1000 Euro im Monat finanziert. In Frankreich wollen 13 Departments den finanziellen Zuschuss einführen. Außerdem kursieren Vorschläge für eine europaweites Grundeinkommen in Form einer Euro-Dividende.

    '... Ein Jahr lang wurden ihm monatlich 1000 Euro auf sein Konto überwiesen. Eine Existenzangstpause, wie er sagt. ...'

    '... Die verschiedenen Projekte zum Thema Grundeinkommen unterscheiden sich allerdings in ihrem Ziel. „In Frankreich geht es darum, eine Armutsbremse einzurichten, in Finnland will man herausfinden, ob man Menschen mit einem Grundeinkommen aus der Arbeitslosigkeit holen kann. Wir wollen aufspüren, welche Wirkung ein Grundeinkommen auf Individuen hat“, sagt Steven Strehl, Plattformentwickler bei „Mein Grundeinkommen“. ...'

    '... „Wir erleben gerade den vielleicht rasantesten Aufstieg einer politischen Idee überhaupt“, sagt Michael Bohmeyer, der Gründer des deutschen Grundeinkommensprojekt. Neben der Erforschung der Auswirkungen des finanziellen Zuschusses ging es ihm vor allem auch um den Anstoß der Debatte, in welcher Gesellschaft wir leben wollen und wie das bedingungslose Grundeinkommen dabei helfen könne, dorthin zu gelangen. ...'

    '... Grundeinkommens-Gewinner Maaß sagt: „Ein bedingungsloses Grundeinkommen macht die Welt nicht automatisch besser. Aber es gibt den Menschen mehr Raum dafür, nachzudenken, wie man sie zu einem schöneren Ort machen kann.“ ...'

    '... Daniel Zamora von der Université Libre de Bruxelles und Cambridge University argumentiert hingegen, das bedingungslose Grundeinkommen sei geradezu eine Kapitulation vor neoliberalen Entwicklungen. Es würde „die prekäre Arbeit generalisieren“, so der Wissenschaftler. Selbst das Silicon Valley scheint darin einen Trend zu sehen und unterstützt die Idee eines bedingungslose Grundeinkommens: Weg von fixen Arbeitsverträgen, gleichzeitig die Kaufkraft stärken.
    Zentral sei vor allem die Höhe des angebotenen Einkommens, meint Zamorra und zitiert die Autoren Nick Srnicek und Alex Williams: Es müsste hoch genug sein, um es Menschen zu ermöglichen, Arbeit abzulehnen. Ansonsten könne es „Löhne drücken und noch mehr ‚Bullshit-Jobs‘ schaffen.“ ...'

    '... Philippe Van Parijs, einer der Gründer von Basic Income Earth Network (BIEN), sieht in der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen auch eine Möglichkeit, dem wirtschaftlichen Auseinandertriften der Euro-Länder gegenzusteuern. Sein Vorschlag: Eine Euro-Dividende.
    Ähnlich der Idee, dass Firmen regelmäßig Gewinne an ihre Besitzer ausschütten, sollen demnach die Gewinne, die die europäische Integration bringt, der gesamten Bevölkerung in Teilen ausbezahlt werden. Das könnte von Land zu Land verschieden sein, je nach Lebenserhaltungskosten, und sich den nationalen Unterschieden anpassen. Für ältere Leute wäre sie höher und für jüngere niedriger, im Durchschnitt sollte sie 200 Euro im Monat betragen, so der Vorschlag. Finanzieren möchte van Parijs die Dividende durch die harmonisierte Mehrwertsteuerbemessungsgrundlage der EU mit einem Satz von etwa 20 Prozent. ...'

  129. : augsburger-allgemeine.de:

    Schwäbischer Unternehmer: „Ich bin für eine Maschinensteuer“

    Der schwäbische Software-Unternehmer Christian Meier glaubt, dass der soziale Frieden durch die Automatisierung gefährdet ist. Und er macht Gegenvorschläge.

    '... Ich bin für eine Maschinensteuer. Wenn Maschinen, also auch Roboter die Arbeit von Menschen übernehmen, muss auch der Staat mit weniger Einnahmen auskommen. Das geht auf Dauer nicht gut und gefährdet den sozialen Frieden. Eine Maschinensteuer reicht aber nicht aus. Wir brauchen zusätzlich eine Art bedingungsloses Grundeinkommen, das jedem – unabhängig wie er arbeitet – ein Existenzminium garantiert. Durch Aus- und Fortbildungen muss der Staat zudem neue Perspektiven schaffen. ...'

  130. : derstandard.de:

    Indiens Oppositionschef verspricht jährliches Grundeinkommen

    Rahul Gandhi prangert Armut im Land an

    '... Knapp drei Wochen vor dem Beginn der Parlamentswahl in Indien hat Oppositionsführer Rahul Gandhi 50 Millionen armen Familien ein jährliches Grundeinkommen versprochen. Im Fall eines Wahlsiegs seiner Kongresspartei würden sie ein Grundeinkommen von umgerechnet 884 Euro pro Jahr erhalten, sagte Gandhi am Montag vor Journalisten in Neu Delhi. ...'

  131. : kreisbote.de:

    Themenabend zum bedingungslosen Grundeinkommen in Kimratshofen

    Um die Vorzüge eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) vorzustellen, lud Rolf Birmelin, Geschäftsführer der Birmelin Managementberatung GmbH, Gäste auf die Eventbühne in Kimratshofen. „Bedingungsloses Grundeinkommen – Utopie oder Chance“, unter diesem Motto sprachen die Gäste.
  132. : welt.de:

    Jeder vierte Rentner würde gerne wieder arbeiten

    Viele Ruheständler in Deutschland sehnen sich zurück ins Arbeitsleben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey für den Wirtschaftsverband „Die Jungen Unternehmer“ durchgeführt hat und die WELT AM SONNTAG vorliegt. Demnach kann sich jeder vierte Rentner oder Pensionär vorstellen, noch einmal eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen.

    '... Wie die repräsentative Umfrage zeigt, hängt die Erwerbsbereitschaft der Ruheständler nicht von ihren Einkommensverhältnissen ab, sondern ist bei den Gutsituierten ebenso hoch wie unter den Ärmeren. Männer sind häufiger als Frauen bereit, wieder zu arbeiten, und Ostdeutsche noch häufiger als Westdeutsche. ...'

  133. Termin: : Darmstadt:

    BGE Darmstadt

  134. Termin: : 37327 Leinefelde-Worbis:

    BGE EU FDP

  135. : arte.tv:

    Grundeinkommen in Europa: Alles nur heiße Luft? (Video, 12 Min)

    Spätestens seit dem finnischen Pilotprojekt ist die Idee in aller Munde: Ein bedingungsloses Grundeinkommen! Allerdings kocht jedes Land daraus sein eigenes Süppchen: Ein Aktivitätseinkommen in Frankreich, ein Bürgereinkommen in Italien… Reden die Europäer wirklich alle über dasselbe? Ist es der Beginn einer kleinen sozialen Revolution? Oder wird das Thema heißer gekocht, als gegessen?

    (Hinweis von J.L. Danke.)

  136. : handelsblatt.com/meinung:

    Warum Arbeit dringend neu gedacht werden muss

    Programme zur Frühverrentung werden nicht ausreichen, um die Wirtschaft zu transformieren. Digitalisierung und Rationalisierung müssen vereint werden.

    '... Die Beschäftigung steigt, Ältere bleiben länger im Job, Fachkräfte werden händeringend gesucht – ist es da nicht pure Schwarzmalerei, vor einer neuen Frühverrentungswelle zu warnen? ...'

  137. : eand.co:

    Are We Ready for a Post-Work World?

    Or, Why We’re Going to Have to Reimagine Economics, Society, and Politics For a World That’s Running Out of Work

    '... The work of the future is about reclaming our dignity, humanity, and freedom — in the deepest meanings of these words. It is creative and expressive, deeply emotional and intellectual — not just technical, analytical, and mundane, fitting gears together. There is labour to be done — but it is about finding ways to solve these big problems of climate change, to extend the human lifespan, to understand who we humans really are, to find out what this thing we call the universe is. These big questions that have haunted us from the beginning of our days — that is the work to be done in a world where the work of earning one’s daily bread has already been met, whether through art, literature, science. ...'

    '... The question is then where we go. What do we explore? See? Discover? What lies above the clouds? The work of the future is about creating the very inventions, governments, social contracts, ways of life, forms of organization, modes of expression, that allow people to prosper higher and higher, in a world without work. And that’s the greatest irony of all. It seems like it should be easy. But in fact, living without the burden of work might just be the hardest — and most rewarding work — of all. ...'

  138. : de.brandeins.wirtschaftsmagazin:

    Digitalisierung

    Seit der Einführung des Euro wachsen die wirtschaftlichen und politischen Spannungen in der EU. Wie wäre es mit einem europäischen Grundeinkommen, das Europa für die Menschen attraktiver und gerechter machen könnte? Ein Vorschlag.

    '... Für Stabilität und Frieden kommt es weniger auf das absolute Niveau des geschaffenen Wohlstands an als auf dessen einigermaßen faire Verteilung. Da Waren und Dienstleistungen zunehmend automatisiert erzeugt werden, fällt ein stetig wachsender Anteil der Wertschöpfung jenen zu, die diese Maschinen finanzieren – den Kapitalgebern. Mit fortschreitender Automatisierung steigt das gesamte Wohlstandsniveau, gleichzeitig sinkt der Anteil der Arbeit. Kann dies nicht durch kürzere Arbeitszeiten und höhere Löhne ausgeglichen werden, entsteht eine gefährliche Schieflage zwischen Kapital und Arbeit. Durch die fortschreitende Digitalisierung wird sich dieser Prozess enorm beschleunigen.
    Wie seit mittlerweile annähernd hundert Jahren und in jüngster Zeit auch von Wirtschaftsgrößen wie etwa dem Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser gefordert, wird es über kurz oder lang unumgänglich sein, alle Bürger an dem Mehrwert, der durch die Automatisierung geschaffen wird, teilhaben zu lassen. ...'

    '... Ein europäisches Grundeinkommen
    Eine Lösung wäre ein europäischer Bürgerfonds, der für die Menschen da ist. In diesen Topf würden alle Mitgliedsstaaten der Eurozone nach einem bestimmten Schlüssel einzahlen. Berücksichtigt werden sollten die Bevölkerungszahl, die wirtschaftliche Stärke (gemessen am Bruttoinlandsprodukt, BIP), das Leistungsbilanzsaldo pro Kopf, außerdem ein Rechtsstaatlichkeitsfaktor sowie Faktoren, die gravierende Verstöße gegen die Maastricht-Regeln einpreisen.
    Der Bürgerfonds zahlte dann an jede dauerhaft legal in einem Staat der Eurozone niedergelassene Person monatlich eine bestimmte Summe aus. Dieses europäische Grundeinkommen orientierte sich an dem vom betreffenden Staat einbezahlten Betrag pro Kopf und würde anhand einiger Faktoren wie der Kaufkraft im jeweiligen Land modifiziert.
    Dieses System könnte die ohnehin unvermeidlichen Transferleistungen auf eine für jedermann verständliche Basis stellen und die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone zum Teil kompensieren. Alle Bürger hätten Anspruch auf eine solche Zahlung – was der Identifikation mit dem Projekt Europa enorm zuträglich wäre. Die Lebensumstände sehr vieler gerade auch in Deutschland in prekären Verhältnissen lebender Menschen würden verbessert. Und Transferleistungen könnten nicht in staatlichen Verwaltungsapparaten versickern. ...'

    '... Die Auszahlung könnte mit vergleichsweise geringen Beträgen beginnen und in den folgenden Jahren ausgeweitet werden. Eine Modellrechnung, die die genannten Faktoren angemessen verknüpft, ergäbe folgendes Bild:
    Die Beträge machten ingesamt 1,5 Prozent des Eurozonen-BIP aus. Der deutsche Netto-Beitrag entspräche 0,48 Prozent des deutschen BIP. Zum Vergleich: Die Bundesrepublik erspart sich infolge der Niedrigzinswirkung der EZB derzeit Zinsaufwendungen von 1,53 Prozent des BIP pro Jahr, die Bankenrettung kostete Deutschland 2,07 Prozent seines BIP.
    Die notwendigen Mittel könnten zum Beispiel durch eine Umwelt- oder Umsatzsteuer oder durch Umschichtungen von Sozialleistungen aufgebracht werden. Bei Letzteren ließe sich wegen des bedingungslosen EU-Grundeinkommens nebenbei der Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren. ...'

  139. : tbd.community:

    Grundeinkommen ist ein Paradigmenwechsel

    Interview über das neue Projekt von Joy Ponader und die Frage, was ein Grundeinkommen verändern würde.

    '... Johannes „Joy” Ponader ist politische*r Campaigner*in, Spiel- und Theaterpädagog*in und Prozessbegleiter*in. Zusammen mit anderen tollen Menschen hat Joy 2014 mein-grundeinkommen.de und 2015 sanktionsfrei.de gegründet. Jetzt eröffnet Joy in Berlin ein Grundeinkommensbüro. ...'

  140. : zeit.de:

    Freiwilligendienst künftig auch in Teilzeit möglich

    '... Laut Familienministerium absolvieren jedes Jahr mehr als 80.000 Menschen einen Freiwilligendienst. Rund 53.000 davon machen ein FSJ, 3.000 ein FÖJ und rund 27.000 den Bundesfreiwilligendienst, den es seit der Abschaffung der Wehrpflicht und damit des Zivildienstes gibt. Neu ist auch ein Natur-Freiwilligendienst der Deutschen Unesco-Kommission (DUK). ...'

  141. : spiegel.de:

    Wie der Staat die Fleißigen bestraft

    Der Sozialstaat hat ein Gerechtigkeitsproblem: Für Geringverdiener lohnt es sich oft kaum, mehr zu arbeiten. Manchmal werden sie sogar bestraft. Es gäbe Lösungen - doch die rechnen sich für die Politik selten.

    '... wie kontraproduktiv der deutsche Sozialstaat wirken kann. Er ist ein mitunter undurchdringbar verästeltes Dickicht vieler verschiedener Leistungen, die teils extrem schlecht aufeinander abgestimmt sind. Ein Sozialstaat überdies, der oft die falschen Anreize setzt. ...'

    '... Viele Experten fordern daher, die Anreize exakt anders herum zu setzen. Das radikalste Konzept für eine solche Reform hat jüngst das Ifo-Institut vorgelegt. Peichl und seine Kollegen schlagen vor, dass Singles von den ersten 630 Euro ihres Lohns überhaupt nichts mehr behalten dürften - von jedem Euro über dieser Grenze jedoch 40 Cent statt bislang nur 20 Cent, 10 Cent oder gar nichts. So würden Kleinst- und Minijobs für sie völlig unattraktiv - und nebenbei der bisherige Anreiz beseitigt, einen offiziellen 100-Euro-Job mit Schwarzarbeit zu kombinieren. Deutlich attraktiver würden hingegen sozialversicherungspflichtige Teilzeitjobs. In der Folge, so argumentieren die Forscher, würden Arbeitgeber viele Minijobs in diese regulären Arbeitsplätze umwandeln, weil weit weniger Menschen für 450 Euro oder weniger arbeiten wollen. ...'

    '... Ein ganz ähnliches, wenngleich weniger radikales Modell schlägt das IAB vor. Die Experten wollen den Freibetrag auf 50 Euro halbieren und dann den Betrag, den Geringverdiener von ihrem Lohn behalten dürfen, stufenweise erhöhen - von 10 Cent pro Euro auf 40 Cent ab einem Einkommen von 450 Euro. ...'

    '... Alle genannten Reformkonzepte sehen deshalb als zwingende Voraussetzung vor, zumindest drei dieser Sozialleistungen zu einer einzigen zusammenzulegen.
    Das aber wäre ein politischer und organisatorischer Kraftakt: Derzeit sind drei verschiedene Bundesministerien zuständig - das Arbeitsministerium für Hartz IV, das Familienministerium für den Kinderzuschlag, das Innenministerium für das Wohngeld. ...'

    '... Alle Reformkonzepte würden die Zahl derjenigen sprunghaft erhöhen, die ein Recht auf die neue, integrierte Grundsicherung haben. Denn wenn diese Leistung bei steigendem Lohn wesentlich langsamer abgeschmolzen wird als bislang, erhält man sie zwingend logisch auch bei wesentlich höheren Löhnen als bislang. Vor allem deshalb würde eine Reform auch sehr teuer werden. ...'

    '... So bleibt dem deutschen Sozialstaat wohl noch länger ein Problem erhalten, über dessen Dringlichkeit sich eigentlich alle Experten einig sind - und für dessen Lösung bereits schlüssige Konzepte vorliegen. ...'

  142. : Neue Osnabrücker Zeitung:

    Viele Fragen rund ums Bedingungslose Grundeinkommen

    Georgsmarienhütte. Über das vieldiskutierte Bedingungslose Grundeinkommen sprach jetzt auf Einladung der KAB Heilig Geist Klaus Lang. Der Theologe, Gewerkschafter und frühere Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte lehnt das Modell allerdings rundum ab. Die Alternative sieht er in einer reformierten Arbeitsgesellschaft.
  143. : businesstimes.com.sg/opinion:

    Economic magic or a risky fantasy?

    Modern Monetary Theory has gotten some buzz of late in economic (and political) circles. However, it's not only potentially dangerous, but offers fuel for populism.

    '... The basic tenets of MMT are that (1) the government has a monopoly over the issuance of national currency; (2) unlike households or companies, the government does not have a budget constraint; it can never run out of money to spend because it can print money; and (3) the only limit to the government's spending power kicks in when it generates excessive inflation. ...'

    '... Fear of adverse consequences has dissipated together with respect for the experts. QE did not fuel inflation, and Brexit did not trigger a recession, so who says we can't have universal basic income and print our way to prosperity? There is no appetite to discuss difficult tradeoffs and to accept that success in a more competitive global economy requires hard policy choices and structural reforms to boost innovation and productivity. ...'

  144. : scottsantens.com:

    My Unconditional Basic Income Testimony for Maryland's House Ways and Means Committee

    In mid-February I was contacted by the legislative aide for Delegate Gabriel Acevero of Maryland who has introduced a bill to create a social wealth fund intended to eventually pay out a cash dividend to every resident of Maryland. As a prominent advocate for UBI, I was asked to provide a couple pages of written testimony to the House Ways and Means Committee about why such a bill is so important. The following is my prepared testimony as submitted for the hearing that took place on March 1, 2019.
  145. : vereinswelt-info.de:

    Ehrenamtspauschale optimal ausschöpfen

    Unser kostenloser Ratgeber macht Sie schnell und unkompliziert mit den wirklich wichtigen finanziellen Aspekten des Ehrenamts [...] vertraut.
  146. Termin: : festsaal.shop: Berlin:

    Sibylle Berg - GRM - Brainfuck

    Lesung & Performance mit Musik anlässlich ihres neuen Buches
    27,50 Euro

    '... Jeder, der sich einen Registrierungschip einpflanzen lässt, erhält ein wunderbares Grundeinkommen. ...'

  147. : phys.org:

    Green New Deal: universal basic income could make green transition feasible

    '... Introducing a universal basic income would have advantages for delivering a Green New Deal. If the radical changes of the Green New Deal aren't supposed to punish workers in the current fossil-fuel dependent economy, giving these people, who most likely will lose their jobs, a guaranteed alternative would create support for the transition and make sure that those most vulnerable to the proposed changes don't get left behind.
    Instead of creating state-funded jobs just for the sake of employing people, the state could empower many of its citizens to lead more sustainable lives as part of the green transition. A universal basic income might offer citizens time to engage in fulfilling community-based work that doesn't generate profit but which has social value. Taking them out of their cars in long lines of commuter traffic and putting them in allotments growing food or in parks enjoying nature could help usher a whole new way of life.
    A generous universal basic income would destigmatise work outside of paid employment, such as domestic care work and volunteering in the arts and community sectors and it would allow people to refuse environmentally harmful and badly paid jobs. New income detached from wage labour would mean new flows of money in the economy, breaking the cycle of energy-intensive production and consumption which drives much of emissions. ...'

  148. Termin: : New York:

    18th annual USBIG Congress

    The 18th Annual North American Basic Income Guarantee (NABIG) Congress will be held June 15-16, 2019 at the Silberman School of Social Work of the Hunter College in New York City, in the United States of America.
  149. : berlinvalley.com:

    Anke Domscheit-Berg im Interview: Wenn Roboter keine Sozialbeiträge zahlen

    In der aktuellen Folge der Digitalen Debatte spricht die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg über Buzzwords, das bedingungslose Grundeinkommen und nachhaltige Technologien.

    '... Auch viele CEOS im Silicon Valley haben dieses Problem erkannt und setzen sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein. Was gäbe es denn Ihrer Meinung noch für andere Optionen?
    Anke Domscheit-Berg: Es gibt möglicherweise andere, aber ich habe noch keine andere und schon gar keine bessere Idee als das BGE gehört. Ich glaube im Übrigen nicht, dass es einen Mangel an Arbeit geben wird. Aber bezahlte Arbeit wird weniger werden, deshalb muss sowohl die bezahlte als auch die unbezahlte Arbeitszeit gerechter verteilt werden. Es wird auch Phasen geben, in denen man länger keine bezahlte Erwerbsarbeit hat und stattdessen neue Dinge erlernt. Da brauche ich mir jetzt aber kein lebenslanges Bildungs-Bafög ausdenken, denn das BGE passt auch hier, es ist ein lebenslanges Bildungs-Bafög. ...'

  150. : pressenza.com/de:

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein universelles Recht und keine Wohltätigkeit

    Am letzten Samstag organisierte Podemos Berlin in Berlin eine öffentliche Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Eingeladen waren Daniel Raventós, Präsident von Netzwerk Grundeinkommen und Professor der Wirtschaftsfakultät der Stadt Barcelona sowie Mayte Quintanilla, Präsidentin der Humanisten für ein Universelles Grundeinkommen. Moderiert wurde der Abend von Concha Alvarez.
  151. : spiegel.de/karriere:

    Es geht um Sinn, nicht um Gewinn

    Mehr Freiheiten, mehr Verantwortung, mehr Gewinnbeteiligung: Unter dem Schlagwort New Work versuchen viele Firmen, bessere Bedingungen zu schaffen. Hier erzählen Manager, was das für sie bedeutet.
  152. : kindererziehung.com:

    Bedingungsloses Grundeinkommen für Kinder?

    Es ist noch sehr früh um ernsthaft über das bedingungslose Grundeinkommen zu diskutieren, da die Gesellschaft und Politik sich mit diesem neuen Konzept sehr schwer tun, aber wenn, dann sollten Kinder mit einbezogen werden, um die Kinderarmut zu verringern.
  153. : saarbruecker-zeitung.de:

    Aufruf für bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Liebermanns Kernthese: „Die Erwerbsarbeit wird illusionär überhöht.“ Würde man Bürgern ein auskömmliches Grundeinkommen zahlen (zum Beispiel 1500 Euro pro Person, unabhängig von Alter und Erwerbstätigkeit), könnte dies Innovationskräfte freisetzen und zu einer gerechteren Entlohnung aller Formen von Arbeit und damit zu mehr sozialem Frieden beitragen. ...'

  154. : socialimpactcpl.com:

    A Review of Basic Income: How Do We Get There?

    We attended the ‘Basic Income: how do we get there?’ event on the 9th of March at The University of Sheffield, with the central premise being that all in attendance were assumed to agree with the concept of Universal Basic Income (UBI), with the discussions and workshops looking at how we go forward strategically to make this a reality.
  155. Termin: : Leipziger Internet Zeitung:

    Leipziger Befürworter für das Grundeinkommen brauchen noch Unterschriften zur Stadtratskandidatur

    Die Sympathisanten der Initiative Grund­einkommen Leipzig benötigen bis zum 21. März in allen Wahlkreisen der Stadt jeweils 24 Unterschriften, damit Leipziger für Grund­einkommen wählbar werden.

    '... Wo kann man die abliefern?
    Hier: Im Neuen Rathaus im Briefwahllokal, in der Lotterstraße 1, Öffnungszeiten Fr, 10-14 Uhr und Mo-Do, 10-18 Uhr. Wichtig: Ausweis mitbringen, um auch nachzuweisen, für welchen Stadtbezirk man unterschreibt. ...'

  156. Termine: : fraubergtour.com: Wien, Berlin, Hamburg, Köln, Zürich, München, Stuttgart:

    Sibylle Berg: GRM - Brainfuck

    Musik, Lesung, Peerformance

    GRM Brainfuck. Roman

    Kiepenheuer&Witsch
    ISBN: 978-3-462-05143-8
    640 Seiten, Pappband
    Noch nicht erschienen
    (erscheint am 11.04.2019)

    '... Als die vier begreifen, dass es zu Hause keine Hoffnung für sie gibt, brechen sie nach London auf. Hier scheint sich das Versprechen der Zukunft eingelöst zu haben. Jeder, der sich einen Registrierungschip einpflanzen lässt, erhält ein wunderbares Grundeinkommen. Die Bevölkerung lebt in einer perfekten Überwachungsdiktatur. Auf der Straße bleibt nur der asoziale, vogelfreie Abschaum zurück. ...'

  157. : taz.de:

    Roboter verdrängen Wanderarbeiter

    Die Automatisierung führt zu deutlichem Job-Abbau. Zu Beginn der chinesischen Feiertage sind viele Wanderarbeiter gekündigt worden.

    '... Allein in der Industriestadt Dongguan vor den Toren Hongkongs hat nach Angaben der in Hongkong erscheinenden Zeitung South China Morning Post die Automatisierung in den letzten Jahren mehr als 280.000 Arbeitsplätze gekostet. ...'

    '... Foxconn, etwa, der bekannte Elektronikzulieferer aus Taiwan, der als Auftragshersteller unter anderem Apples iPhone zusammenschraubt, zählte noch vor zehn Jahren in China über eine Million Beschäftigte. Das Unternehmen berichtet, dass es bereits zwischen 2012 und 2016 durch den Einsatz Zehntausender Roboter mehr als 400.000 Arbeitsplätze abgebaut habe. ...'

  158. : onetoone.de:

    Kommunikation mit Haltung: Warum Schweigen gefährlich sein kann

    Sowohl für Unternehmensentscheider mit Einkaufsmacht als auch für Verbraucher spielen öffentlich gelebte Werte von Unternehmen eine Rolle und beeinflussen ihre Kaufentscheidungen. Eine globale Umfrage unter Unternehmensentscheidern, Marketing-Verantwortlichen und Verbrauchern zeigt, weshalb es für Unternehmen an der Zeit ist, mehr Haltung zu zeigen.

    '... Die „Gegenseite“, Unternehmensentscheider mit Einkaufskompetenz, wünschen sich teilweise andere Schwerpunkte: Datenschutz (29 Prozent) steht auch in dieser Gruppe ganz vorne, dann folgt aber der Wunsch nach Haltung in Bezug auf Umweltschutzthemen (27 Prozent) und zum Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ (26 Prozent). Verbraucher wünschen sich Haltung zu ebendiesen Themen, aber mit einer anderen Gewichtung. Hier an Stelle eins: Umweltschutz (29 Prozent), gefolgt vom bedingungslosen Grundeinkommen (26 Prozent) und dem Thema Datenschutz (24 Prozent). ...'

  159. : taz.de:

    Unbreak my Hartz

    Der Verein „Sanktionsfrei“ übernimmt drei Jahre lang für 250 Menschen sämtliche Hartz-IV-Kürzungen. Den Effekt davon untersuchen Arbeitspsychologen.

    '... 30 Hartz-IV-Sanktionen in Höhe von 2.260 Euro hat „Sanktionsfrei e. V.“ bereits seit Studienbeginn Anfang Februar ausgeglichen. Drei Jahre lang übernimmt der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin für 250 Personen alle Kürzungen der Grundsicherung. Mit dem wissenschaftlich begleiteten Modellprojekt „HartzPlus“ will der Verein beweisen, dass es ohne Bestrafung besser geht, und zahlt verhängte Sanktionen des Hartz-IV-Satzes aus Spenden und Crowdfunding. Bedingungsloses Hartz IV quasi. ...'

  160. : sueddeutsche.de:

    Festanstellung fürs Irgendwastun

    Unbefristeter Vertrag, 2046 Euro brutto, einzige Pflicht: Ein- und Ausstempeln. Die Stadt Göteborg vergibt einen ungewöhnlichen Job in einem Bahnhof. Magdalena Malm von der Kunstbehörde erklärt das Projekt.

    '... Magdalena Malm war Vorsitzende der Jury, die diese Idee des Künstlerduos Goldin+Senneby als "Kunst-am-Bau"-Projekt für einen Bahnhofsneubau auswählte. ...'

    '... Ja, der Angestellte, den wir suchen, wird weder Pflichten noch Verantwortlichkeiten haben, außer, dass er sich morgens und abends an einer Stechuhr an- und abmelden muss. Er darf auch den Inhalt seiner Arbeit bestimmen, besser gesagt: Die Arbeit ist das, was der Angestellte tun will. Das Einstiegsgehalt von umgerechnet 2046 Euro brutto wird jährlich an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst von Schweden angepasst. Es gibt Jahresurlaub und Rentenanspruch. ...'

    '... Es ist ein experimentelles Konzept der Künstler Simon Goldin und Jakob Senneby. Es hat sich in einem gemeinsamen Ideenwettbewerb, den meine Behörde mit der schwedischen Verkehrsbehörde veranstaltet hat, durchgesetzt. Es ging darum auszuwählen, wie der Bahnhof Korsvägen, der gerade gebaut wird, künstlerisch gestaltet wird. Das Budget für das Job-Projekt beträgt 580 000 Euro. Eine Stiftung soll das Geld verwalten und so anlegen, dass die Kapitalrendite die Gehaltszahlungen für eine Dauer von etwa 120 Jahren sicherstellt. ...'

    '... Dem Angestellten wird freigestellt zu tun, was er will. Er wird jeden Tag die freie Wahl haben: Er kann kreativ sein, Projekte verfolgen oder sich für den Müßiggang entscheiden. Die Stechuhr zu betätigen, ist seine einzige Aufgabe, sie ist mit einer Lichtinstallation im Bahnhof gekoppelt. Der Bahnhof wird in ein anderes Licht getaucht, wenn der Angestellte im Dienst ist - was auch immer der "Dienst" sein mag. ...'

    '... Das Projekt hat sich sehr deutlich gegen herkömmlichere Ideen wie Skulpturen oder Wandkunst durchgesetzt. Die zehn Jurymitglieder waren sich ziemlich schnell einig, dass dieses Kunstprojekt das beste war. Es ist konzeptuell stark, humorvoll, innovativ und wirft viele Fragen auf, das merken Sie ja auch gerade. ...'

    '... Der "ewige Angestellte" wird viele Jahrzehnte den Bahnhof prägen. Es wird spannend sein, was dieser Mensch mit seiner Zeit tun wird. ...'

    '... Es hat ja jetzt schon die Vorstellungskraft der Menschen beflügelt, Diskussionen angeregt und Nachdenken ausgelöst. All das ist eine Folge des Experiments, obwohl es noch nicht mal gestartet ist. ...'

    '... Kann ich mich denn bei Ihnen jetzt auf diese Stelle bewerben?
    Nein, bitte warten Sie noch ein wenig! Wir haben schon jetzt mehr als 50 Bewerbungen aus aller Welt erhalten, dabei akzeptieren wir die erst ab dem Jahr 2025, weil die U-Bahn-Station dann eröffnet wird. Erster Arbeitstag wird 2026 sein. Wir freuen uns aber auf alle Bewerbungen, vor allem von Menschen mit diversen Hintergründen und Erfahrungen, die diese einzigartige Stelle antreten wollen. ...'

  161. : news.at:

    1.000 Euro für alle: Eine Utopie im Faktencheck

    Tausend Euro für alle - das klingt großartig. Aber wie könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Realität aussehen? Eine Utopie im Faktencheck.

    '...Zurück zu Helmo Pape. Der 46-jährige Ex-Banker ist Gründer und Obmann des österreichischen Vereins Generation Grundeinkommen. Im Vorjahr versuchten er und die rund hundert anderen Vereinsmitglieder, Geld für die Vorbereitung eines Volksbegehrens zu sammeln. Das Ziel, 500.000 Euro, wurde deutlich verfehlt. Ist die Idee gut, doch die Welt noch nicht bereit? Vielleicht, sagt Pape. "Vielleicht waren es aber auch handwerkliche Fehler. Vielleicht konnten wir unsere Glaubwürdigkeit noch nicht genug nachweisen. Wir arbeiten jedenfalls weiter und planen nach wie vor ein Volksbegehren." ...'

  162. Termin: : Berlin Tegel:

    berlin gruene bge film

  163. : imgflip.com:

    Meme Generator

    (Jemand mit guten BGE-Ideen, -Sprüchen, -Hinweisen? (wr))
  164. : de.finance.yahoo.com:

    Schwedisches Projekt: Lebenslang 2000 Euro, Arbeit optional

    In Schweden suchen zwei Künstler eine Person, die für den Rest ihres Lebens bezahlt wird, ohne dafür arbeiten zu müssen. Was klingt wie ein schöner Traum, hat einen Hintergrund, der in der digitalen Welt immer wichtiger wird.
  165. Termin: : Diakonie Deutschland:

    Zweite Fachtagung Grundeinkommen

    u.a. mit Katja Kipping, Klaus Dörre, Anne Lenze
  166. : theguardian.com:

    Universal basic income 'would cost less than value of benefit cuts since 2010'

    Economists’ report follows plan from New Economics Foundation in backing proposal

    '... The government could make tax-free payments of £60 to every adult, £175 for those over 65 and £40 for each child under 18, regardless of other income, in a proposal designed to cut rising levels of poverty and inequality across the country. ...'

  167. : nymag.com:

    Andrew Yang Is More Than a Meme

    '... Andrew Yang may not yet be a household name, but he’s a bona fide superstar online. One of a seemingly endless stream of Democratic candidates for president, the 44-year-old Yang, an entrepreneur who has no political experience, is basing his campaign on one very big idea: universal basic income, or UBI. ...'

  168. : presseportal.de:

    "Mittelschicht für alle"

    Neues Buch über die Zukunft der Mittelschicht - Plädoyer für einen digitalen Sozialstaat mit Grundeinkommen

    Neuerscheinung: Mittelschicht für alle
    „Mittelschicht für alle“ ist anders. Das Buch wirft einen Blick in eine gestaltbare Zukunft, ist technologisch neutral und sozial optimistisch. Konkret schildert es folgendes Szenario: Im Verlauf der nächsten 50 Jahre schrumpft das Arbeitsvolumen massiv, die Wirtschaft wächst weiter, die Einkommen ballen sich bei den oberen 20 Prozent der Bevölkerung. Das Buch zeigt, welche verteilungspolitischen Handlungsoptionen die verschwindende wirtschaftliche Mittelschicht hat und wie sie diese nutzen kann.

    Vorschau: pdf, 28 Seiten

  169. : heise.de:

    Grüne fordern Einstieg in eine sozialverträgliche CO2-Abgabe

    Eine CO2-Abgabe soll nach Vorstellungen der Grünen Deutschland helfen, die Klimaziele für 2030 zu erreichen.

    '... Die Grünen setzen sich als erste Partei im Bundestag für eine sozialverträgliche CO2-Abgabe auf Brenn- und Treibstoffe in Deutschland ein. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer, bringt ein Stufenmodell mit einem Einstiegspreis von 40 Euro pro Tonne CO2 ins Spiel. Das würde den Liter Benzin ungefähr um zwölf Cent pro Liter Benzin verteuern. ...'

    '... Die CO2-Abgabe soll nach den Plänen der Grünen alle Sektoren von der Industrie über die Mobilität bis zum Wärmebereich betreffen. ...'

    '... Der Grünen-Politiker plädiert für eine 100-prozentige Rückerstattung der Einnahmen ...'

    '... In anderen europäischen Ländern gibt es schon seit längerem Abgaben auf CO2. Schweden erhebt seit 1991 Steuern und legte für 2019 den Wert auf 114 Euro pro Tonne fest. Die Einnahmen fließen in den Staatshaushalt. Frankreich führte 2014 eine CO2-Abgabe fest, die inzwischen bei 44 Euro pro Tonne liegt. Großbritannien hat einen Mindestpreis von 24 Euro für Unternehmen beschlossen, die dem europäischen Zertifikatehandel unterliegen. Dies soll wesentlich dazu beigetragen haben, dass die britischen Kohlekraftwerke 2016 drei Viertel weniger Strom erzeugten als noch 2012. ...'

  170. : tagesspiegel.de/politik:

    „Man kann Schulschwänzen nicht heilig sprechen“

    FDP-Chef Christian Lindner über die Proteste für mehr Klimaschutz, sein Verhältnis zu den Grünen und die Landtagswahlen im Osten. Ein Interview.

    '... Wir müssen den CO2-Preis mit einer Klimadividende verbinden. Die Milliarden aus dem Verkauf von CO2-Verschmutzungsrechten sollten nicht in den herkömmlichen Staatshaushalt fließen, sondern an die Bürger ausgezahlt werden – und zwar pro Kopf. Möglich wäre das etwa durch einen jährlichen Scheck zu Weihnachten vom Finanzamt. ...'

  171. : zdf.de/nachrichten/heute:

    Italien: Bürgergeld: Große Nachfrage, viele Probleme

    Seit Anfang März können Italiener einen Antrag auf ein Bürgereinkommen stellen. Der Andrang ist riesig. Das Geld soll den Ärmeren zugute kommen - doch viele bleiben außen vor.

    '... Doch anders als der Name es suggeriert, geht es beim Bürgereinkommen nicht um ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das wäre zu teuer gewesen. ...'

  172. : Sascha Liebermann:

    Kulturelle Voraussetzungen der Demokratie…

    '... Deutlich wird daran, dass eine Diskussion über Bedingungsloses Grundeinkommen, die solche Voraussetzungen außer Acht lässt, ganz abstrakt geführt wird. Das wirft auch ein Licht auf die Frage, wie realistisch ein globales BGE wäre, das manche fordern. ...'

  173. : blickpunkt-wiso.de:

    Auf dem Weg in den digitalen Kapitalismus?

    Vernichtet die Digitalisierung Arbeitsplätze? Brauchen wir eine Maschinensteuer? Hinter solcherlei Behauptungen stehen Vorstellungen von Ökonomie und Arbeit, die sich schon in der Vergangenheit als irreführend erwiesen haben.

    '... Hinsichtlich der Auswirkungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeit sehen wir aktuell zwei ganz unterschiedliche Diskurse: einen der Soziologen und einen der Ökonomen. Der ökonomische Diskurs ist dabei in den Hintergrund getreten. Gleichwohl ist der breite Einsatz digitalisierter Datenverarbeitung eingebettet in mikroökonomische Kalküle, deren Umsetzung wiederum von makroökonomischen Bedingungen abhängig ist. Digitalisierung lässt sich daher ohne eine genaue Kenntnis der derzeitigen wirtschaftlichen Konstellation nicht verstehen. ...'

  174. '... 40 Parteien (wobei CDU und CSU als Eine zählt) wurden zur Europawahl am 26.05.2019 in Deutschland zugelassen,
    siehe www.bundeswahlleiter.de/​ info/presse/​ mitteilungen/​ europawahl-2019/​ 08_19_1sitzung-bwa-​ zulassung.html
    mit ca. 13 Parteien, die für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) sind (s.u.).

    Eine Wahl-O-Mat-Frage zum BGE wird es aber voraussichtlich leider nicht geben. Der Wahl-O-Mat wird voraussichtlich Ende April 2019 herauskommen,
    siehe www.rp-online.de/​ politik/eu/​ europawahl/​ wahlomat-zur-europawahl-​ 2019-ab-ende-april​ _aid-37027019

    Die 13 BGE-Parteien wären gemäß
    www.grundeinkommenberlin.​wordpress.com/​ 2018/04/02/​ 42-bge-parteien/ bzw.
    www.facebook.com/​ InitiativeGrundeinkommen​ Berlin/​ posts/​ 562893874093830/
    alphabetisch sortiert:

    - * Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung (Volksabstimmung)
    - Bündnis Grundeinkommen (BGE)
    - * DIE RECHTE – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz (DIE RECHTE)
    - Die Violetten (DIE VIOLETTEN)
    - Graue Panther (Graue Panther)
    - Menschliche Welt (MENSCHLICHE WELT)
    - Neue Liberale – Die Sozialliberalen (NL)
    - Partei der Humanisten (Die Humanisten)
    - Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
    - PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)
    - Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
    - Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP)
    - Volt Deutschland (Volt)
    (* Die beiden Parteien Volksabstimmung und DIE RECHTE gehören dem rechten Spektrum in der Parteienlandschaft an.)
    ...'

  175. : archiv-grundeinkommen.de:

    yang bge meme

  176. : migrosmagazin.ch:

    Rezepte für ein besseres Leben

    Das Hamsterrad des Lebens verhindere, dass wir Beziehungen aufbauen, durch die wir uns wirklich lebendig fühlen, sagt der deutsche Soziologe und Autor Hartmut Rosa, der Ende März in Zürich auftritt. Dies sei auch die eigentliche Ursache für die vielen aktuellen Krisen.

    '... Was bräuchte es, um die Lage zu verbessern?
    Man müsste auf beiden Seiten ansetzen: jeder bei sich selbst – und alle zusammen für eine Veränderung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir müssen die Steigerungslogik abschaffen. Sehr hilfreich dabei wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen, über das in der Schweiz ja schon diskutiert und abgestimmt wurde. Es würde den Menschen eine materielle existenzielle Gewissheit geben. Und genau das würde es ihnen erlauben, sich zu öffnen und sich darauf einzulassen, berührt zu werden, ohne zu wissen, was daraus entsteht. ...'

    Termin: Sold Out / Gespräch – Hartmut Rosa
    «Resonanz als Soziologie des guten Lebens»
    29.03.2019, 19.30 Uhr
    Zürich

  177. Termin: : jobmesse.berlin:

    03. Jobmesse Berlin

    '... Kurz und knapp gesagt:
    Die Jobmesse ist für jeden da, der an einer Karriere-Kreuzung steht oder das Wort "Arbeit" für sich neu definieren möchte. ...'
    (... noch jemand, der "Arbeit" umdefinieren will ... (wr))

  178. : zeit.de:

    Auf zum ersten Gefecht

    Das Neue an der US-Debatte um sozialistische Politik sind nicht die Ideen dahinter. Sondern dass in Amerika ernsthaft über Alternativen zum Kapitalismus nachgedacht wird.

    '... Seit Januar sitzt die 29-Jährige nun im Kongress, fordert eine Reichensteuer von 70 Prozent, bedingungsloses Grundeinkommen und 100 Prozent erneuerbare Energien. Manchen US-Linken ist selbst das nicht genug, sie kritisieren, dass Ocasio-Cortez' "Sozialismus" vielmehr den Kapitalismus durch Reformen rette. ...'

  179. : twitter.com/kinderhabenblog:

    „Warum darf Opa schon in Rente, Oma aber noch nicht?“

    „Oma hat viel weniger gearbeitet, weil sie sich viele Jahre um Mama und Onkel Max gekümmert hat.“

    „Ach so, das ist dann die Bestrafung.“

    Würde sagen, der 5-Jährige hat das Dilemma des deutschen Rentensystems erfasst. 😳

  180. : zeit.de:

    "Diese Sache ist wirklich verrückt!"

    Zwei Internetvideos machten Rutger Bregman und seine Kritik an der Macht des Kapitals weltweit bekannt. Hier erzählt er, wie es dazu kam – und was er nun vorhat.
    (Paywall)
  181. : news.at:

    „Niemand muss sich rechtfertigen“

    Geld zu haben, ohne etwas dafür tun zu müssen, war für Michael Bohmeyer eine lebensverändernde Erfahrung. Seit 2014 verlost sein Verein Geld an Wildfremde: 1.000 Euro monatlich, ohne Bedingungen – ein bedingungsloses Grundeinkommen eben. Und? Was würden Sie damit tun?
  182. : donaukurier.de/lokales/hilpoltstein:

    Skype-Gespräch mit Risikoinvestor in New York

    Hilpoltstein (tis): Die Oberstufe des Hilpoltsteiner Gymnasiums hat mit einem echten Schwergewicht der US-Finanzbranche gesprochen, um Anregungen für ihr W-Seminar mit dem Thema "Das Internet ändert alles!

    '... Rund eine Dreiviertelstunde dauerte das absolut ruckelfreie Skype-Interview, in dem sich Wenger ausführlich zum bedingungslosen Grundeinkommen äußerte, dem Thema von Tobias Gniech. Da langfristig die digitale Revolution unglaublich viele Arbeitsplätze vernichten werde, müsse man die Definition von Wohlstand überdenken. "Wenn wir mit dem bedingungslosen Grundeinkommen den Menschen ihre existenziellen Sorgen nehmen, können diese nach vorne blicken und sich überlegen, wo ihr Lebenszweck liege", ist Wenger überzeugt. Zwischen 800 und 1000 Dollar pro Erwachsener wären seiner Ansicht nach angemessen, um die Grundbedürfnisse eines jeden zu stillen. Projektversuche hätten gezeigt, dass sich die Mehrheit der Empfänger eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht faul in die Hängematte legen, sondern alles daran setzen würden, ihre individuellen Ziele zu erreichen, wovon auch die Gesellschaft profitieren würde. ...'

  183. : archiv-grundeinkommen.de:

    roboter mensch chef

  184. : archiv-grundeinkommen.de:

    bge kriterien

  185. : archiv-grundeinkommen.de:

    Freiwilligenarbeit Kovce

  186. Termin: : robotunion.eu:

    https://robotunion.eu

    Startups in Robotics
    2nd Open Call: 11 February – 30 April 2019
  187. : zeit.de/arbeit:

    Gesichter der Arbeit

    Am Fließband, bei der Betriebsfeier oder in der Pause: Günter Krawutschke fotografierte Fabrikarbeiter der DDR. Seine Fotos zeigen unverstellt ihren Arbeitsalltag.
  188. : facebook.com: Generation Grundeinkommen Österreich:

    Unterstützung für unser IT-Team gesucht

    Ehrenamtlich
    Hauptsächlich suchen wir nach Unterstützer*innen mit Kenntnissen in
    ● HTML, CSS
    ● JavaScript
    ● Visuelles Design
    Im Moment nutzen wir folgende Systeme:
    ● Drupal als CMS (ähnlich zu Wordpress)
    ● CiviCRM
    ● D3 für einzelne Datenvisualisierungen
  189. Termin: : Kimratshofen:

    bge kimratshofen

  190. : archiv-grundeinkommen.de:

    bge yang kirk

  191. : archiv-grundeinkommen.de:

    whining

  192. : statista.com:

    2013 Anzahl Berufskraftfahrer in D

    Wie schnell werden sich autonomfahrende LKWs durchsetzen? Was wird aus den vielen Fahrer*n? (wr)
  193. : mach-mit-beim-grundeinkommen.com:

    Wir haben es geschafft!

    Jetzt steht unserer Teilnahme an der Bürgerschaftswahl in Bremen nicht mehr im Wege!
  194. : derstandard.at:

    Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?

    Dritte Folge unseres Podcasts: Wir sprechen mit Politologin Barbara Prainsack über die gesellschaftlichen Herausforderungen im Hinblick auf die Zukunft der Arbeit
    Digitalisierung und Automatisierung verändern unsere Arbeitswelt massiv. Diese Entwicklungen treffen auf eine von Prekarisierung, Vermögenskonzentration und globaler Ungleichheit geprägte Wirtschaft. Was wird Digitalisierung und Automatisierung in diesem Kontext bedeuten – wie werden sie die Gesellschaft verändern? Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen eine mögliche Antwort für die Probleme der Zukunft oder eher Ausdruck einer Schieflage?
  195. : Rhein-Neckar-Zeitung:

    Das ist "Heidelberger Modell" gegen das Clubsterben

    '... Wichtig sind "Eventkultur" vor allem drei Aspekte: Der bürokratische Aufwand müsse gering sein, denn nur so hätten auch kleinere Spielstätten Zugang zur Förderung. Die Vergabe der Gelder müsse sichtbar für alle sein. Und: Die Fördergelder müssten vollständig verteilt werden - unter allen Antragstellern. "Unsere Idee ist ein Grundeinkommen für alle Clubveranstaltungen", sagte Breier. ...'

  196. : rubikon.news:

    Die Furcht vor der Freiheit

    Das Bedingungslose Grundeinkommen verspricht ein Leben ohne Angst — und wird massiv bekämpft.

    '... Immerhin: über ein Grundeinkommen wird gesprochen, wenn auch in unterschiedlichen Abstufungen der „Bedingungslosigkeit”: von Grünen und SPD zumindest und — allerdings in teilweise hysterischer Abwehrhaltung — auch in anderen Parteien. Das Thema ist aus seinem Nischendasein herausgetreten, ist nicht länger nur ein Diskussionsthema vermeintlich skurriler, weltfremder Randgruppen. Und gerade die negativen Reaktionen aus dem politischen und publizistischen Establishment könnten uns auf die Spur bringen: ...'

  197. : kryptoszene.de:

    Der Robin Hood unserer Zeit – Blockchain, bedingungsloses Grundeinkommen und globale Gerechtigkeit

    '... Die Statistik von Oxfam kann man auch auf der Landingpage von GoodDollar finden, ein Forschungszentrum, in dem untersucht wird, wie dezentrale Kryptowährungen und Blockchain-Technologie Modellen auf der Grundlage des universellen Grundeinkommens (UBI) ermöglichen können, die globale Wohlstandsungleichheit zu verringern. ...'

    gooddollar.org:
    The GoodDollar experiment is a series of tests with the ultimate purpose of reducing wealth inequality through blockchain technology. Our mission is to build a new, global, open-source cryptocurrency – called GoodDollar – to distribute money using the principles of universal basic income (UBI).
    GoodDollar, a 100% not-for-profit project, is nurturing an ecosystem – including academics, NGOs, ethical investors, crypto supporters, and anyone who cares about reducing inequality.

  198. : theguardian.com/commentisfree:

    Meritocracy is a myth invented by the rich

    The elite college admissions scandal in the US is a reminder that wealth, not talent, is what determines the opportunities you have in life
  199. : faz.net:

    Sozialer Kapitalismus! Jetzt!

    Ohne Kapitalismus kein Wohlstand. Nur braucht er ein Korrektiv. Sonst geht der soziale Zusammenhalt verloren. Ein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft.
    (Paywall)
  200. Termin: : Berlin:

    Tilo Jung im Nachgespräch zu "Let Them Eat Money"

    Am 9. April ist Tilo Jung, Journalist und Podcaster des Interview-Formats "Jung & Naiv " zu Gast im Deutschen Theater. Er wird im Anschluss an die Vorstellung von "Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!" mit Regisseur und Autor Andres Veiel über seine Visionen von der Zukunft sprechen. Moderiert wird das Nachgespräch von Ulrike Herrmann (taz).
  201. : youtube.com:

    Gerald Hüther über Wissenschaft, Grundeinkommen, Demokratie und die Würde des Menschen

    (BGE ab Min 38:00)

    In diesem exklusiven Interview mit dem Neurobiologen, Autor und Gründer der Akademie für Potentialentfaltung Prof. Dr. Gerald Hüther reden wir über seine Kindheit und Schulzeit, seinen wissenschaftlichen Werdegang und darüber, wie sich seine Ansichten und Ideen entwickelt haben. Dabei erfahren wir, ob die Wissenschaften vom Gebot der Objektivität abweichen dürfen und was Eltern, Schüler und Lehrer tun können, um sich vor den negativen Aspekten unseres Bildungssystems zu schützen. Wir thematisieren auch das bedingungslose Grundeinkommen und Digitalisierung und sprechen über Alternativen und Lösungen, die unser politisch-ökonomisches System menschlicher und nachhaltiger machen würden.

    actvism.org/politics

  202. : derstandard.at:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Argument der Fairness zählt nicht

    Negative Einkommensteuer und neue Technologien: Lukas Schlögl und Barbara Prainsack von der Universität Wien beantworten Fragen der User

    Wie werden wir morgen arbeiten? Dieser Frage gingen die Politologen Lukas Schlögl und Barbara Prainsack in ihrem Beitrag im Rahmen der neuen Semesterfrage der Universität Wien nach. Dabei diskutierten sie unter anderem, ob wir die Zukunft der Arbeit zu national denken. Ausgewählte Postings zum Thema beantworten sie nun ausführlicher.

  203. : hr-inforadio.de:

    Faktencheck: Einkommen und Vermögen

    Die Unterschiede zwischen Menschen mit sehr hohem und sehr niedrigem Einkommen sind einer der Gründe für den Riss in unserer Gesellschaft. Wir klären wichtige Fragen, die derzeit rund um das Thema Einkommen und Vermögen diskutiert werden.

    Geht die Einkommensschere weiter auseinander?
    Geht die Vermögensschere weiter auseinander?
    Warum verdienen Menschen in sozialen Berufen weniger als andere?
    Welches Einkommen ist gerecht?
    Was ist die Grundsicherung?
    Was ist die Grundrente?
    Gibt es bereits Erfahrungen mit dem Grundeinkommen?

  204. : rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken:

    Keine Blankoschecks für Faule

    Hünxe: SPD diskutiert beim Roten Stammtisch über bedindungsloses Grundeinkommen.

    '... Einigkeit herrschte darin, dass eine Diskussion zu abstrakt und schwierig sei, wenn kein einheitliches, klares und durchgerechnetes Konzept vorliege. „Die SPD muss eine offene, gesellschaftliche Diskussion mit den Menschen, mit Sozial- und Wirtschaftsverbänden, der Wissenschaft über eine Vision für unsere Gesellschaft in 20 Jahren führen. Das Grundeinkommen könnte im Ergebnis ein Teil dieser Vision sein – muss es aber nicht“, fasst Scholte-Reh zusammen. „Wir müssen gleichzeitig Lösungen für die Probleme der Gegenwart finden.“ ...'

  205. Termin: : Berlin:

    Debatte über das Bedingungslose Grundeinkommen in Berlin auf Spanisch

    Am Samstag, 16. März wird im Mehringhof-Theater in Berlin-Kreuzberg das Grundeinkommen zur Debatte gestellt. Der Anlass richtet sich bewusst an die spanischsprachige Community. Speziell für die Veranstaltung wurde Daniel Raventos, Professor an der Universität Barcelona und Vorsitzender des Basic Income Earth Network (BIEN) sowie Mayte Quintanilla aus Madrid von der Organisation ‚Humanisten für das Bedingungslose Grundeinkommen‘ eingeladen.
  206. : facebook.com:

    Wählervereinigung „Leipziger für Grundeinkommen“ tritt kurzerhand zur Stadtratswahl 2019 an

    Die Kandidaten benötigen jeweils 24 Unterschriften, die bis zum 21.03.2019 im Rathaus (Briefwahlstelle Neues Rathaus: Lotterstraße 1, 04109 Leipzig) von jedem sich ausweisenden Unterstützer persönlich abgegeben werden müssen.
    Öffnungszeiten: Mo-Do 09:00 – 18:00 Uhr, Fr. 09:00 – 14:00 Uhr.
    Derzeit aufgestellt sind Kandidaten in den Wahlkreisen 0, 1, 2, 3, 4, 5 und 7.
  207. : dgb.de:

    Der Grundrenten-Rechner

    Würden Sie von der geplanten Grundrente profitieren? Und wenn ja: Wieviel höher würde ihre Rente unterm Strich ausfallen? Rechnen Sie es aus mit unserem Grundrenten-Rechner.
  208. : Sascha Liebermann:

    Abwertung durch Belobigung…

    …so könnte man nennen, was der Bürgermeister von Raunheim laut der Regionalzeitung Echo angesichts der „Sportler- und Meisterehrung“ zum Ausdruck brachte.

    '... Von welcher Leistung spricht er hier? Offenbar von derjenigen, von der er meint, dass sie nur erbracht werde, wenn Belohnung in Gestalt von Einkommen ihr auf den Fuß folge. Er übersieht schlicht all die unbezahlte Arbeit. Er beklagt offenbar eine Entsolidarisierung, allerdings auch von den „Leistungsträgern“, wer immer das sein mag. „Gesellschaftliche Gruppen“ die sich zurückzögen – wen meint er? So zeichnet er ein ziemliches vages Bild, aus dem eine Sorge spricht, aber ist sie begründet? Immerhin projiziert er sie auf ein Grundeinkommen. ...'

  209. : echo-online.de/​lokales/​kreis-gross-gerau/​raunheim:

    Leistungen der Raunheimer Vereine sollen gesehen werden

    Bürgermeister Thomas Jühe würdigt die Teilnehmer der Sportler- und Meisterehrung im Bürgersaal. Vereinsringsvorsitzender ruft Vereine auf, mehr miteinander zu arbeiten.

    '... „Das Wichtigste, was wir mit dieser Veranstaltung erreichen wollen, ist, dass die Menschen, die Leistungen erbracht haben, von uns gesehen werden“, stellte Jühe seinen knapp 20-minütigen Ausführungen über Leistungsprinzip und Versorgungsmentalität voran. „Wir müssen uns dringend damit auseinandersetzen, wie wir Leistung in unserer Gesellschaft verankert sehen wollen“. Wenn sich eine Gesellschaft weiterentwickeln wolle, sei ein Grundeinkommen, wie es derzeit diskutiert werde, nicht zu verantworten.
    Wenn es so ist, dass jeder Mensch ein Grundeinkommen erhalten soll, ohne dass damit eine eigene Leistung verbunden ist, glaube ich, würden wir unsere Leistungsgesellschaft ganz stark beschädigen“, zeigte sich der Bürgermeister besorgt. Die andere Seite der Medaille sei, dass es gesellschaftliche Gruppen gebe, die nur noch danach schauten, was ihnen guttue und die keinerlei Verpflichtung empfänden, dieser Gesellschaft noch irgendwas geben zu müssen. Doch wenn sich die Leistungsträger nur noch auf ihre individuellen Bedürfnisse zurückziehen, dann gehe unserer Gesellschaft etwas verloren. ...'

  210. : theguardian.com:

    Is this the age of the four-day week?

    Dozens of firms are trying out shorter working hours – and finding it’s good for workers, customers and the bottom line
  211. : zeit.de/arbeit:

    "Sinn ist die beste Motivationsquelle überhaupt"

    Arbeit, die Menschen als sinnlos empfinden, macht krank. Doch was für den einen sinnlos ist, kann den nächsten erfüllen, erklärt der Arbeitspsychologe Theo Wehner.

    '... Deshalb befürworte ich die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Denn je weniger Geld als Motivation für die Arbeit herhalten muss, desto eher können sich Menschen einen Job aussuchen, der für sie Sinn ergibt. Wenn man Arbeit von Geld entkoppelt wie in der Freiwilligenarbeit dann übernehmen Menschen nur noch Aufgaben, die ihnen sinnvoll erscheinen. Und Sinn ist die beste Motivationsquelle überhaupt. ...'

    '... Der Trend geht zum Intrinsischen. ...'

  212. : realhedonism.org/blog:

    Carrot Society

    There is a widespread myth propagated by conservative ideology about what motivates people.
  213. : spiegel.de/karriere:

    Nichtstun in Festanstellung

    Suchen Sie nach einer neuen Herausforderung? Im Angebot: ein Vollzeitjob in Schweden - mit freier Zeiteinteilung, ohne Aufgaben oder Verantwortlichkeiten, ein Leben lang. Das Beste: Es gibt keinen Haken.

    '... Die Aktion, hinter der ein Kunstprojekt steckt, erscheint wie ein Freibrief fürs gepflegte Abhängen. ...'

    '... Die Stelle ist eine Idee des schwedischen Künstlerduos Goldin+Senneby. Ihr experimentelles Konzept "Eternal Employment" ("Anstellung für die Ewigkeit") hat sich in einem Ideenwettbewerb der schwedischen Behörde für Kunst im öffentlichen Raum und des schwedischen Verkehrsministeriums durchgesetzt.
    Das Projekt wird mit knapp 580.000 Euro gefördert. Eine Stiftung soll das Geld verwalten und so anlegen, dass die Gehaltszahlungen für "eine Dauer von etwa 120 Jahren" sichergestellt sind. ...'

    '... "Eternal Employment", so erklären die Künstler weiter, "bietet eine andersartige Auffassung von Arbeit und dem Arbeitersein." Die Stelle ohne jegliche Tätigkeitsbeschreibung solle das Verständnis von Wachstum, Produktivität und Fortschritt auf den Prüfstand stellen. Angesichts von Massenautomatisierung und künstlicher Intelligenz sei es schließlich möglich, dass "wir bald alle produktiv überflüssig" würden. ...'

  214. : publicartagencysweden.com/​konst/​west-link-chronotopia/​eternal-employment:

    Eternal Employment

    Eternal Employment is the proposal for Korsvägen station that best meets the assessment criteria of the competition, according to the jury. Eternal Employment proposes, in both a humorous and critical way, an expanded understanding of the Chronotopia theme in relation to Korsvägen, a vibrant area characterised by its activities and commercialism. Here, in the middle of the event-city, Eternal Employment proposes an elaborate conceptual work that illustrates the connections between the individual’s everyday life and the intangible transactions of global economy.

    '... The jury considers that this strongly innovative proposal presents a solid concept and an artistic expression of great quality, which significantly broadens the field of artistic interventions in the public sphere. The proposal unfolds through the whole station premises and transcends its walls, since it has the potential to become part of the oral history of Gothenburg. Eternal Employment conveys a complexity and a visionary quality that show its ability to develop over time, in future generations and in relation to further social development. ...'

  215. Termin: : golem.de:

    Wikipedia protestiert mit Abschaltung gegen Artikel 13

    '... Die Inhalte der deutschsprachigen Ausgabe von Wikipedia werden am 21. März 2019 nicht erreichbar sein. [...]
    Dort kann man dann einen Tag lang lesen, dass die geplante Reform dazu führen könnte, "dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird.
    Selbst kleinste Unternehmen müssten fehleranfällige und technisch unausgereifte Upload-Filter für sämtliche ihrer Inhalte einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuhalten (Artikel 11)." ...'

    Das Archiv Grundeinkommen wird sich diesem Protest anschließen und ebenfalls nicht erreichbar sein. (wr)

  216. : zeuchsbuchtipps.de:

    Was würdest Du tun?

    [...] Da kommt der Bericht aus der privat organisierten Initiative “Mein Grundeinkommen” genau zur richtigen Zeit. “Was würdest Du tun” fällt glücklicherweise auf einen fruchtbaren Boden und findet viele Leser*innen. Zeit für eine Rezension. [...]
    Dieses Buch ist eine kleine Offenbarung. Es ermöglicht einen Blick in Tiefen und Untiefen einiger Menschen, die in den Genuss eines verlosten bedingungslosen Grundeinkommens gekommen sind. Es bietet keine repräsentative Studienergebnisse, dafür umso mehr spannende und inspirierende Berichte und Reflexionen über die Reaktionen der BGE-Gewinner*innen und welche Wirkung das BGE in der Laufzeit von 12 Monaten und darüber hinaus entfaltete. Soviel schon vor dem Fazit am Ende meiner Rezension: Es ist ein Buch für jedermann und jederfrau, denn es betrifft uns alle. Egal ob Befürworterin, Skeptiker oder Gegner*innen. [...]
  217. : zukunft-jetzt.deutsche-rentenversicherung.de:

    Arbeit ohne Menschen? Ausgabe 1/2019

    Roboter und Künstliche Intelligenz werden bald sehr viele Jobs übernehmen – ein Szenario, das für die einen Horror, die anderen Hoffnung bedeutet. Ein Blick auf die Zukunft der Arbeit

    Frank Thelen: Wird die Maschine den Menschen ersetzen?

  218. : europa.eu: Europäische Kommission:

    Konsultation zur Zukunft Europas

    Über Ihren Beitrag zu dieser von Bürgerinnen und Bürgern ausgearbeiteten Online-Konsultation würden wir uns sehr freuen.

    Hier kann man individuell seine Vorstellung zur Zukunft Europas äußern.
    Z.B.: Europäisches Bedingungsloses Grundeinkommen ... (wr)

  219. : freie-radios.net:

    Dirk Schmelz (Bündnis Grundeinkommen) im Interview (Audio, 23 Min)

    Interview mit Dirk Schmelz dem stellvertretender Schatzmeister vom Bündnis Grundeinkommen. Wir haben über das bedingungslose Grundeinkommen, eine faire Gesellschaft und vieles mehr gesprochen.
  220. : deutschlandfunkkultur.de:

    Rente mit 40?

    Mit 40 in Rente gehen? Diese Möglichkeit verspricht die so genannte FIRE-Bewegung aus den USA. In jungen Jahren nicht mehr auf eine Erwerbstätigkeit angewiesen zu sein, ist ihr Ideal. Ein besonderer Finanzplan und Lebensstil sollen das ermöglichen.

    '... Der Soziologe Sascha Liebermann ist einer der ersten, die die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens propagiert haben. Wie dieses umgesetzt werden und ob es mit zusätzlichen Sozialleistungen ergänzt werden könnte oder sollte – dazu gibt es unterschiedliche Überlegungen. Doch Sascha Liebermann ist überzeugt: Nicht nur auf die Digitalisierung der Arbeitswelten und die damit wegfallenden Arbeitsstellen wäre dies eine probate Antwort, es würde zudem völlig neue Arbeits- und Gesellschaftsentwürfe ermöglichen.
    Die Initiative Mein Grundeinkommen testet diese Idee seit einigen Jahren in der Praxis und hat bislang dank Spenden 273 Menschen per Losverfahren und ohne Vorbedingung ein Jahr lang ein Grundeinkommen von 1000 Euro ausgezahlt. ...'

    '... Für Sascha Liebermann ist die Freiheit bei der Familiengestaltung und Kinderbetreuung ein maßgeblicher Punkt für die Einführung des Grundeinkommens. All jene, die schon jetzt unbezahlt arbeiteten – in der Kinderbetreuung, in der Pflege von Angehörigen, im Familienalltag – könnten davon profitieren.
    „Wir reden immer über Erwerbstätigkeit. Wenn wir mal schauen, bezogen auf das Arbeitsvolumen, die Stunden pro Jahr, die geleistet werden, dann wird ja der größere Teil von Leistungen in nicht bezahlter Arbeit erbracht. Darüber erwerben sie so gut wie keine Rentenansprüche.“ ...'

    '... Das Recht auf Faulheit, wie es Paul Lafargue, Schwiegersohn von Karl Marx, inmitten der schwierigsten industriellen Umbrüche Mitte des 19. Jahrhunderts proklamierte, führt also nicht zwangsläufig zu schnödem Nichtstun.
    Arbeit als sinnstiftendes Tun, das für das Menschsein zentral ist, das persönliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht – mit dieser Idee sind die Grundeinkommensgewinnerin Corinna Crusius und die Frugalisten und FIRE-Aktivisten Lars Hattwig und Oliver Noelting ganz nah an dem, was der Soziologe Max Weber Anfang des vergangenen Jahrhunderts in seiner protestantischen Arbeitsethik unter „Beruf“ verstand:
    Eben nicht einfach einem Job nachzugehen, mit dem möglichst viel Geld zu verdienen ist, sondern eine Tätigkeit auszuüben, zu der man sich berufen fühlt. Nicht mehr angewiesen zu sein auf bezahlte Arbeit, mache genau dies möglich und damit das Leben nicht bequemer, aber reicher, so Oliver Noelting. ...'

  221. : newsroom.fb.com:

    Gemeinsam Aktiv werden: “Ehrenamtler lassen Taten sprechen.”

    Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland sind ehrenamtlich tätig. Unzählige soziale Projekte wären ohne das Engagement von Ehrenamtlichen nur schwer umsetzbar oder gar nicht möglich. Zusammen mit GoVolunteer, der Stiftung Digitale Chancen und dem Paritätischen startet Facebook heute im Raum Berlin für einen Zeitraum von fünf Wochen die Kampagne “Ehrenamtler lassen Taten sprechen.”, um das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement zu stärken und zu zeigen, wie man mit wenigen Schritten selbst aktiv werden kann
  222. : strengmann-kuhn.de:

    Newsletter März 2019

    '... In den letzten Wochen sind zwei Veröffentlichungen zum Grundeinkommen mit Beiträgen von mir erschienen, ein Buch zum Thema „Digitalisierung? Grundeinkommen!“, in dem ich einen Artikel zu „Arbeit 4.0 und Grundeinkommen“ beigesteuert habe, und eine Publikation der Green European Foundation zu European Green Perspective on Basic Income, für die ich einen Überblick zur „Green Debate on Basic Income in Germany: Evolution and Current Status“ geschrieben haben. ...'

  223. : denkfabrik-grundeinkommen.de:

    Rezension

    Es gibt ein neues Buch zum Grundeinkommen.
    Wahrlich keine Sensationsmeldung in einer Zeit, da Publikationen zu diesem Thema im Wochentakt erscheinen. Doch dieses Buch ist anders. Ganz anders. Es gibt sich nicht mit Finanzierungs- und Modelldebatten ab. Das Buch gibt Rückblick aus einer Zukunft, in der das Grundeinkommen alltägliche Selbstverständlichkeit ist.
    Daniel Weißbrodt schrieb einen „Kurzen Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050“ mit dem Untertitel „Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und die Gesellschaft verändert hat“.
  224. : theverge.com:

    Alexandria Ocasio-Cortez says ‘we should be excited about automation’

    Robots aren’t the problem, she says — economics are

    “We should be excited about automation, because what it could potentially mean is more time educating ourselves, more time creating art, more time investing in and investigating the sciences, more time focused on invention, more time going to space, more time enjoying the world that we live in,” she said.

    “We should be working the least amount we’ve ever worked, if we were actually paid based on how much wealth we were producing,” she said. “But we’re not. We’re paid on how little we’re desperate enough to accept. And then the rest is skimmed off and given to a billionaire.”

  225. : freiepresse.de/vogtland/plauen:

    Grundeinkommen löst leidenschaftliche Debatte aus

    Die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, hat am Dienstagabend in Plauen mit Vogtländern über linke Politik gesprochen. Die monatliche bedingungslose Zahlung von 1000 Euro an jedermann fanden nicht alle gut.
  226. Termin: : Kiel:

    Das Grundeinkommen als Weg zur Gestaltung der Zukunft?

    Grünes Grundeinkommen

    Als Gäste werden erwartet:
    • Dr. Marret Bohn, Abgeordnete des schleswig-holsteinischen Landtages und sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig- Holstein
    • Annette Hahn, PR-Beraterin, https://www.aufden-punkt-gebracht.com/​ueber-mich/
    • Professor Dr. Michael Opielka, Leiter des Institutes für Sozialökologie ISÖ und Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Leiter der wissenschaftlichen Koordination des Zukunftslabors der schleswig-holsteinischen Landesregierung, https://www.isoe.org/​projekte/laufende-projekte/​zukunftslabor-schleswig-holstein-​wissenschaftliche-koordination/
    • Thomas Eigenthaler, Vorsitzender der deutschen Steuergewerkschaft
    Moderieren wird den Abend der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB

  227. : springerprofessional.de:

    Grundeinkommen und Menschenwürde

    Ein Weckruf für mehr Selbstbestimmung, Solidarität und Plutokratieabwehr
    Autor: Dr. Brüne Schloen
    Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden
    Print ISBN: 978-3-658-24261-9
    Electronic ISBN: 978-3-658-24262-6
    Copyright-Jahr 2019
  228. : weser-kurier.de/bremen:

    Diese 17 Parteien sind zur Bürgerschaftswahl zugelassen

    Wer ist für die Wahl am 26. Mai zugelassen? Der Landeswahlausschuss hat nun festgestellt, welche Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber die erste Hürde geschafft haben.

    '... Nur die Wählervereinigung Sorgenfreies Grundeinkommen (SFG) hat der Landeswahlausschuss demnach nicht zur Bürgerschaftswahl anerkannt. ...'

    '... zugelassen: Bündnis Grundeinkommen (BGE) ...'

  229. Termin: : Handwerkskammer Ulm:

    Bedingungsloses Grundeinkommen - von der Utopie zur Realität

    Prof. Dr. Thomas Straubhaar (Professor für Volkswirtschaftslehre der Universität Hamburg) sieht die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, darunter die Globalisierung, die Digitalisierung, den demographischen Wandel und neue Formen des Zusammenlebens. Wie kann unser Sozialstaat diesen Entwicklungen gerecht werden? Für Prof. Straubhaar ist das viel diskutierte bedingungslose Grundeinkommen die Lösung. Doch ist es gerecht, effizient und finanzierbar? Erfahrt es bei unserem kostenlosen Vortrag.
  230. : grundeinkommen.de:

    In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

    Dieser Frage widmet sich die gleichnamige Plattform, indem sie verschiedene Bewegungen und Initiativen vernetzen möchte. Dazu gehören das Netzwerk Grundeinkommen, das Netzwerk Care Revolution und die Erwerbslosenbewegung. Mindestens ebenso groß wie die Bandbreite an Organisationen ist die Vielfalt an Themen. So geht es neben Klimagerechtigkeit und den Interessen der Lohnarbeiter/innen auch um solidarisches Wirtschaften und das Organisieren von Stadtteilen.
  231. Termin: : ev-akademie-boll.de: Evangelische Akademie Bad Boll:

    Bedingungsloses Grundeinkommen

    Gesellschaftliche Debatten aus unterschiedlichen Perspektiven

    Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) hat sich längst etabliert. Dennoch ist die Argumentation je nach Perspektive der Interessengruppen sehr unterschiedlich. Wie positionieren sich die Gewerkschaften? Gibt es einen feministischen Ansatz zum BGE? Wie verhalten sich Kirchen und Theolog_innen zum Thema? Wir möchten die Verbindung zwischen Grundeinkommen und den jeweiligen Sektoren sowie ihren Interessen in den Mittelpunkt der Diskussion stellen, um verschiedene Modelle eines Grundeinkommens und ihre unterschiedlichen Auswirkungen zu analysieren.

  232. : youtube.com:

    Richard David Precht im Interview - Kritische Fragen zum BGE (11 Min)

    Richard David Precht ist der wohl populärste Philosoph und größte Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland. Im Rahmen der Konferenzwoche an der Leuphana Universität in Lüneburg haben wir ihm kritische Fragen zum BGE gestellt.
  233. : butenunbinnen.de/nachrichten:

    Bündnis Grundeinkommen

    Die Partei Bündnis Grundeinkommen kämpft für das bedingungslose Grundeinkommen. Mit diesem will sie "den Menschen ihre Würde zurückgeben".
  234. : allgemeine-zeitung.de:

    Gastkommentar von Friedrich Küppersbusch: Grundeinkommen – ohne Grund!?

    Deutschland ist ein sehr reiches Land, aber ein Gehalt fürs schiere Dasein wäre für uns eine Mutprobe, findet Friedrich Küppersbusch.

    '... Und doch bleibt mir der Ton des Songklassikers im Ohr: „Wir reißen uns hier den Arsch auf und die kriegen es für nichts.“ Es wird eine Mutprobe, den Gehaltszettel anzuschauen und zu sehen: Vom Arbeitserlös wird mir reichlich abgezogen – auch, damit jemand anderes ohne Arbeit gut leben kann. Das winkt der Sozialstaatsinsasse durch, wenn es bisher um Kranke, Berufsunfähige, Rentner, Arbeitslose geht. Beim Grundeinkommen wird der Dire-Straits-Text zweite Nationalhymne. Ok, wir hatten da schon dümmere Lieder. Bundespräsident Steinmeier fand den kleinsten Nenner: „bedingungslos“. Wie „Grundeinkommen“, doch auch wie – „Kapitulation“. Wir gäben auf, bevor wir die Zukunft der Arbeit überhaupt angefasst hätten, schimpfte das Staatsoberhaupt. Franz Müntefering prägte die nachgerade adenaueresk schlichte Wahrheit: „Die Wirtschaft ist für die Menschen da.“ Wenn Menschen nur noch dazu taugen, ein staatliches Almosen zum Aldi zu tragen und uns ansonsten bitte nicht mit ihrer unerwünschten Arbeitskraft auf die Nerven zu gehen, ist der Sozialstaat nicht am Ziel, sondern gescheitert. ...'

    '... Alleinerziehende Mütter – was ist ihre Arbeit wert? Sozial engagierte Menschen, von mir aus Vereinsheimer und Froschbeschützer – ohne sie wär’s öder und blöder. Kann mal jemand den Kinderspielplatz aufräumen oder für Gebrechliche einkaufen gehen? Ja, es wird noch eine Menge Arbeit, bis wir die Menge Arbeit sehen, die wir brauchen. ...'

  235. : nzz.ch/wirtschaft:

    Das italienische Bürgergeld ist da

    Ganz diskret hat die italienische Fünf-Sterne-Bewegung ein Wahlversprechen umgesetzt. Zu den Kritikern gehören Gewerkschafter, Wohlfahrtsverbände und die Bischöfe.

    '... Die Premiere des Bürgergeldes ging in dieser Woche unerwartet diskret über die Bühne. Seit Mittwoch können die Italiener auf den Postämtern und bei den Steuerberatungen der Gewerkschaften ihre Anträge auf ein staatliches Grundeinkommen stellen. Wer einen Anspruch auf die finanzielle Hilfe nachweisen kann, erhält im April eine gelbe Debit-Karte, auf der dann ein monatliches Guthaben eingeht. Bedürftige Single bekommen 780 €, Familien mit zwei Kindern 1280 €. ...'

    '... So hatte man nun in Italien mit einem Ansturm der Antragsteller gerechnet. Doch Schlangen, Chaos und Zwischenfälle blieben aus. Am ersten Tag füllten nur knapp 60 000 Italiener die Formulare aus. «Es hat alles gut geklappt», stellte Di Maio, der auch Vizepremier- sowie Arbeits- und Sozialminister ist, zufrieden über das Debüt fest. Er will unbedingt dafür sorgen, dass vor den Europawahlen Ende Mai die ersten Gelder auf die Karten gebucht werden. ...'

    '... Besonders beunruhige die Kirche, dass das Bürgergeld den Antrieb zur Arbeitssuche schwächen oder deren Empfänger dazu verleiten könne, Jobangebote mit einer nicht wesentlich höheren Bezahlung abzulehnen. Die Bischöfe sehen «ein enormes Risiko, dass Formen einer nicht nur passiven, sondern auch parasitären Haltung gegenüber dem Staat gefördert werden», sagte Bignami. ...'

    '... Gab es bisher in Italien keinerlei universale soziale Absicherung, so fällt das Grundeinkommen nun im internationalen Vergleich recht grosszügig aus. Ökonomen monieren, dass es gemessen am italienischen Gehaltsniveau zu generös ist. 30% der Steuerzahler deklarieren ein Jahreseinkommen von weniger als 10 000 Euro. Das bedeutet, dass 12 Mio. Italiener von Einkünften leben, die sich kaum von den Bezügen der künftigen Sozialhilfeempfänger unterscheiden. In Süditalien verdienen sogar 45% der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft im Jahr netto weniger als 9360 Euro, das Bürgergeld eines Alleinstehenden. Landesweit liegt das monatliche Durchschnittsgehalt der unter 30-Jährigen mit 830 Euro kaum über den 780 Euro Grundeinkommen. Zudem sind die Bezieher der Unterstützung nur verpflichtet, einen Job anzunehmen, der mindestens mit 858 Euro vergütet wird. ...'

  236. : taz.de:

    Italien führt Grundsicherung ein

    Bedürftige ItalienerInnen können erstmals eine staatliche Unterstützung bis zu 780 Euro beantragen. Das „Bürgereinkommen“ ähnelt Hartz IV.
  237. : twitter.com/wahl_beobachter:

    Der #Bundespräsident hat mich gefragt, ob ich nicht 5 Plätze 💺an seiner Geburtstagstafel zum 70. Geburtstag des #Grundgesetzes am 23.05. im Park von Schloss Bellevue 🏰 vergeben möchte. Ich will!

    Möchten sich vielleicht BGEler* bewerben?

    bundespraesident.de: 70 Jahre Grundgesetz – Einladung zur Geburtstagskaffeetafel
    '... Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feiert am 23. Mai 2019 gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland den 70. Geburtstag des Grundgesetzes im Park von Schloss Bellevue.
    Mit rund 200 Gästen möchte er an Geburtstagskaffeetafeln über das diskutieren, was unser Land ausmacht und wofür das Grundgesetz heute steht. "Wenn die Gäste miteinander ins Gespräch kommen, auch wenn sie nicht einer Meinung sind, macht das dem Grundgesetz alle Ehre. Von solchen Gesprächen lebt eine offene Gesellschaft, eine liberale Demokratie", betont Bundespräsident Steinmeier in seiner Einladung. ...'

  238. : positivemoney.eu/helicopter-money:

    Helicopter money

    A simple way to tackle recessions
    Positive Money proposes a new tool for the European Central Bank so that it can respond effectively to current and future financial crises. By using ‘helicopter money’, the ECB would distribute money directly to all citizens in order to stimulate the economy.
  239. : tagesschau.de:

    Wie regeln andere EU-Länder die Grundsicherung?

    Italien bekommt ein "Bürgereinkommen", Deutschland streitet über Hartz IV: Wie funktioniert die Grundsicherung in anderen europäischen Ländern? tagesschau.de hat sich einige der Regelungen angeschaut.
  240. : vogtland-anzeiger.de:

    Ist der Mensch reif fürs Grundeinkommen?

    Über ein Thema, für das sie auch noch in der eigenen Partei Mehrheiten beschaffen muss, sprach die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, am Dienstagabend im Malzhaus: das bedingungslose Grundeinkommen.
  241. : manager-magazin.de:

    Ab sofort 780 Euro Grundeinkommen in Italien

    Italien zahlt bedürftigen Singles ab sofort bis zu 780 Euro Grundeinkommen aus. Für Familien gibt es bis zu 1300 Euro. Dieses "Reddito di cittadinanza" ist genauso umstritten wie die in April in Kraft tretende Vorruhestandsregelung.
  242. : youtube.com:

    Dr. Leon Windscheid - Grundeinkommen (2 Min)

    Seitdem wir vor 300.000 Jahren als Homo sapiens auf der Bildfläche erschienen, wurde in unseren Köpfen nicht mehr renoviert. Ötzi und DJ Ötzi haben die gleichen grauen Zellen. Doch für die Welt, in der wir heute leben, wurde unser Hirn nicht gemacht. Wir können googlen, statt zu denken. Algorithmen finden für Singles alle elf Minuten die große Liebe. Lichtschalter können sprechen, Autos alleine fahren. Und ohne Smartphone aus dem Haus, fühlt sich an wie ein Abenteuer. In seinem ersten Liveprogramm macht Leon Windscheid einen Schritt zurück im Kopf. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise zu den Gefühlen und Gedanken, die wir zunehmend vergessen. Humorvoll und fesselnd erklärt der junge Forscher, weshalb wir Langeweile wieder suchen sollten, warum Ziellosigkeit ans Ziel führen kann und wieso richtiges Alleinsein uns vor Einsamkeit schützt.

    Quelle: Spiegel Online; Facebook

  243. : linkedin.com:

    Baukje Dobberstein: Warum ein Grundeinkommen für alle weniger leistungsfeindlich wäre

    '... Wie sehr Sparsamkeit und nachhaltiges Wirtschaften bestraft wird. Bei einer Bedürftigkeitsprüfung wird derjenige bestraft, der nicht bedürftig ist. Denn der bekommt nichts.
    Letzten Sommer gab es Dürre. Viele Bauern hatten deswegen Ernteausfälle und haben eine Entschädigung bekommen. Die Bauern, die es besser gemacht haben, zum Beispiel durch Permakultur, gingen leer aus. Ist das gerecht? ...'

    '... Das Bedingungslose Grundeinkommen bekommt jeder, weil es das ist, was jeder zum Leben braucht. Wer darüber hinaus etwas leistet, hat mehr. Egal ob mehr Geld durch Erwerbsarbeit, mehr Anerkennung durch Ehrenamt oder mehr Gemeinschaft und Sinnhaftigkeit durch Care-Arbeit. ...'

  244. : bundeswahlleiter.de:

    Europawahl 2019: Wahlvorschläge fristgemäß eingereicht

    Wie der Bundeswahlleiter bekannt gibt, haben bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am Montag, 4. März 2019, 18:00 Uhr, 54 politische Vereinigungen ihre Wahlvorschläge als gemeinsame Listen für alle Länder zur Teilnahme an der Europawahl 2019 beim Bundeswahlleiter eingereicht (Reihenfolge nach Eingang):

    '... 32. Bündnis Grundeinkommen - BGE - ...'

  245. : Westfälische Nachrichten:

    Was ist der Gesellschaft wichtig?

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Sascha Liebermann in der Waldorfschule

    '... Die Gesellschaft honoriere manche Tätigkeiten mehr als andere, indem sie ihr einen Wert in Form von Geld verleihe. Dabei sei die Gesellschaft auf die vielen unbezahlten Tätigkeiten angewiesen. Diese aber könnten erst dann verrichtet werden, wenn vorher „echte Arbeit“ geleistet worden sei, die das lebensnotwendige Geld eingebracht habe: Durch den Zwang, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, bleibe aber manches, was eigentlich fundamental wichtig sei, auf der Strecke. ...'

    '... Die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen konfrontiert insbesondere die jungen Menschen mit der Frage, was ihnen und der Gesellschaft in Zukunft wichtig sein soll. ...'

  246. : archiv-grundeinkommen.de:

    technik-notiz:

    Alle älteren bGE-Archive nach Zeichensatz UTF-8 umgestellt und für Smartphonezugriff optimiert.
  247. : berliner-zeitung.de/politik/meinung:

    Wenn Roboter in Berlin die Arbeit machen

    '... Ich glaube, dass wir uns hier deshalb nicht so stark über unsere Jobs definieren wie Menschen in anderen Gegenden Deutschlands. Somit wird es uns weniger in unserem Selbstverständnis treffen, wenn sich die Arbeitswelt wirklich dahingehend verändern wird, dass es weniger zu tun gibt. Wir sind gute Freizeitoptimierer und das ist wertvoll, wenn es dazu kommen wird, unsere Zeit weniger mit Lohnarbeit als mit selbst gewählten sinnstiftenden Tätigkeiten zu füllen. ...'

  248. : stiftung-grundeinkommen.de:

    Unser Auftrag

    '... Wir von der Stiftung Grun­deinkom­men wollen wis­sen, ob sich mit einem Grun­deinkom­men un­sere Gesellschaft verbessern lässt. Dies wollen wir un­ter­suchen: un­vor­ein­genom­men, über­parteilich und vor allem ergeb­nisof­fen – dafür ar­beiten wir mit Part­nern aus Wis­senschaft und Forschung und brin­gen sie mit un­serem Net­zw­erk aus Ini­tia­tiven und poli­tis­chen Ak­teuren zusam­men, um die The­o­rien prak­tisch zu über­prüfen. ...'

    '... Grün­der der Stiftung Grun­deinkom­men ist der Ham­burger Un­ternehmer Jan E. Fis­cher. ...'

  249. : heise.de/tp:

    Die Soziale Quellensteuer - ein Vorschlag

    Falsche Erhebung der Steuern durch dreifache Belastung der normalen Einkommen

    '... Der Fehler in diesem Finanzierungssystem besteht darin, dass der Sozialetat des Staates nur durch die Sozialabgaben auf Löhne und Gehälter (bis zu einer bestimmten Höhe) bestritten wird. Nicht einmal die Honorare von Ärzten, die ja überwiegend vom Sozialstaat leben, leisten dazu einen Beitrag.
    Der Sozialstaat kann prinzipiell nur durch die Wirtschaft als Ganzes finanziert werden. Es ist sehr unsinnig, dass die Gelder, die das ermöglichen, ausschließlich von Löhnen und Gehältern im unteren und mittleren Bereich abgezweigt werden. Alle anderen Zuwendungen, auch an das Personal, also Provisionen, Bonus-Zahlungen, Firmenwagen, luxuriöse Reisen zu Konferenzen, werden davon nicht erfasst. ...'

  250. : malteser.de:

    Malteser Freiwilligendienste: Gut für Sie - wertvoll für andere!

    '... Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und im generationsoffenen BFD Ü27 können Sie sich für einen befristeten Zeitraum bei den Maltesern sozial engagieren, die Vielfalt unserer sozialen Dienste kennen lernen und viele Erfahrungen für Ihr Leben sammeln. Neben dem guten Gefühl, wirklich gebraucht zu werden, können Sie so auch wertvolle Erfahrungen für Ihr Leben sammeln und neue Leute kennen lernen. ...'

  251. : civey.com:

    Arbeit soll sich lohnen

    Dass sich Arbeit lohnen soll, ist eine der Forderungen der Neoliberalen, die damit vor allem „Mehr-Arbeitende“ mit „Besser-Verdienern“ gleichsetzen. Doch die Deutschen haben einen anderen Sinn für ausgleichende Gerechtigkeit: Sie sprechen sich mit großer Mehrheit für mehr Geld am unteren Ende der Lohnskala aus.
  252. : de.statista.com:

    Endlich alt!

    Wird das Geld im Alter reichen? Wie lange werde ich arbeiten müssen? Wie wird es meinen Kindern dann gehen? Nicht jeder blickt optimistisch in die Zukunft und auf das Älterwerden. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zeigt, wie sehr sich der Altersoptimismus weltweit unterscheidet.
  253. : heise.de/tp/features:

    Die Weisheit der Cherokee

    '... Die BR-Dokumentation "Bedingungsloses Grundeinkommen bei den Cherokee stellt einige Stammesmitglieder vor, lässt sie von ihren Erfahrungen berichten und erzählen, wie sie die Praxis ihres Stammes betrachten - die Praxis, jedem Stammesmitglied halbjährlich Geld aus den Casinogewinnen auszuschütten. ...'

  254. : stiftung-marktwirtschaft.de:

    Guido Raddatz: Das bedingungslose Grundeinkommen - ein Luftschloss

    Viele, scheinbar immer mehr an Zahl und Einfluss, malen sich ihr Luftschloss, das „bedingungslose Grundeinkommen“, in schillernden Farben aus: Umfassender sozialer Friede, Gerechtigkeit, neue Erfüllung durch „gute Arbeit“, Stärkung des Ehrenamts und das Ende aller bürokratischen Mühsal des staatlichen Forderns und Förderns. Leider ist das meiste davon zu schön, um wahr zu sein. Das belegt die vorliegende Publikation. In ihr werden die unterschiedlichen Arten von Grundeinkommen gegenübergestellt, Hoffnungen und Kosten einem Plausibilitätscheck unterworfen und die auch in jüngerer Zeit erfolgten Anwendungsversuche ausgewertet. Alles deutet daraufhin, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eher ein utopisch-idealistisches Denkmodell denn ein realistisches und sinnvolles Reformkonzept ist. Der Vorschlag wirft mehr Fragen auf, als er Antworten gibt, und dürfte mehr Probleme schaffen als Mängel zu beseitigen.

    pdf, 56 Seiten

    '... Executive Summary:
    Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist derzeit en vogue wie selten zuvor – nicht nur in Deutschland. Ein wichtiger Grund für das neue Interesse an diesem bereits seit Jahrzehnten immer wieder sporadisch diskutierten Konzept sind vermehrt zu beobachtende ökonomische Ängste, dass sich die voranschreitende Digitalisierung, Roboterisierung und Globalisierung negativ auf die Beschäftigungssituation und die Arbeitseinkommen in Industrieländern auswirken könnten. Neu an der aktuellen Diskussion ist, dass die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens inzwischen vermehrt auch Fürsprecher in der Wirtschaft findet und dabei ist, den Sprung aus philosophisch-akademischen Sonntagsreden in das Tagesgeschäft der Politik zu schaffen. Der finnische Modellversuch in den Jahren 2017 und 2018 und die – allerdings deutlich gescheiterte – Volksabstimmung über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Schweiz im Jahr 2016 zeigen das deutlich.

    Darüber hinaus nähern sich auch Teile der Politik, die einem bedingungslosen Grundeinkommen bislang eher ablehnend gegenüberstanden, zumindest begrifflich an dieses Konzept an, auch wenn im Einzelfall (noch) große inhaltliche Unterschiede bestehen – so etwa beim Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters von Berlin für ein „solidarisches Grundeinkommen“. Jenseits bewusster oder unbewusster begrifflicher Verschleierungstaktiken handelt es sich bei Letzterem um einen öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt, der zwar ebenfalls problembehaftet, aber gleichwohl weit davon entfernt ist, eine bedingungslose Transferzahlung darzustellen.

    Im Vergleich zum traditionellen Sozialstaat und der ihm immanenten bedürftigkeitsgeprüften und aktivierenden sozialen Grundsicherung würde ein bedingungsloses Grundeinkommen einen radikalen Paradigmenwechsel darstellen. Auch wenn sich die Vorschläge für seine Umsetzung teilweise stark unterscheiden, etwa was den Leistungsumfang und die Finanzierungsmodalitäten betrifft, handelt es sich im Kern stets um eine bedingungslos gewährte Transferzahlung des Staates an jeden Bürger. Dementsprechend erfolgt sie ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne die Erwartung einer Gegenleistung auf Seiten der Transferempfänger und ohne die Aufforderung, sich wenn möglich am Erwerbsleben zu beteiligen. Nach dem Dafürhalten zahlreicher Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens sollte es hoch genug sein, um das soziokulturelle Existenzminimum abzusichern, da nur dann seine Vorteile vollständig zum Tragen kämen. Im Gegenzug würden eigene Einkommen vom ersten Euro an besteuert und der heute überkomplex anmutende Sozialstaat könne radikal entschlackt werden, da der Großteil der heutigen Sozialleistungen obsolet würde. Die ebenso heterogen wie illusionär anmutenden Hoffnungen und Erwartungen der Befürworter reichen dabei von einer Befreiung des Menschen vom Zwang der Erwerbsarbeit über eine effektivere Armutsbekämpfung bis hin zu einem radikalen Bürokratieabbau, verbesserten Arbeitsanreizen und der befreienden Entfesselung kreativer und unternehmerischer Kräfte.

    Bei Lichte betrachtet handelt es sich dabei allerdings ganz überwiegend um unrealistische Wunschvorstellungen und beim bedingungslosen Grundeinkommen um ein Luftschloss, vor dessen Realisierung angesichts fataler Nebenwirkungen und unkalkulierbarer ökonomischer Risiken nur gewarnt werden kann. Schon die pessimistische Ausgangsthese vom drohenden „Ende der Arbeit“ kann nicht überzeugen: Sie widerspricht bisherigen Langfristerfahrungen mit innovationsgetriebenem Strukturwandel und spiegelt sich auch keineswegs in den aktuellen Beschäftigungsdaten wider. Letztere deuten derzeit eher auf das Gegenteil, nämlich einen zunehmend an Bedeutung gewinnenden Fachkräftemangel hin. Unbestritten ist, dass jeder wirtschaftliche Strukturwandel (temporär) große Herausforderungen für den Arbeitsmarkt und den Sozialstaat beinhaltet und eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte der Sozialen Marktwirtschaft nur mit sinnvollen – politisch zu setzenden – Rahmenbedingungen gelingen kann. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre jedoch das vollkommen falsche Signal: Es fungierte zuallererst als Stilllegungsprämie für die vermeintlichen Verlierer des Strukturwandels, ohne ihnen eine Perspektive für eine echte gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe bieten zu können. Ähnlich einer Selffulfilling-Prophecy könnte es negative Entwicklungen sogar erst anstoßen und verstärken. Diese Gefahr ist auch deshalb nicht von der Hand zu weisen, da ein bedingungsloses Grundeinkommen aufgrund veränderter Arbeitsanreize und der zur Gegenfinanzierung notwendigen Steuererhöhungen aller Wahrscheinlichkeit nach drastisch negative Beschäftigungseffektemit sich bringen würde. Die Hoffnung, dass der Wegfall bisheriger Sozialleistungen als Finanzierungsquelle ausreicht, lässt sich jedenfalls nicht plausibel begründen. Je länger der betrachtete Zeithorizont ist, umso stärker dürften weitere negative ökonomische Nebenwirkungen ausfallen. Nicht nur könnte die Aussicht auf eine lebenslange bequeme Finanzierung durch den Staat die Bildungsanreize bei manchen Jugendlichen schmälern, zugleich bestünde die Gefahr einer rapiden Erosion gesellschaftlicher Normen wie Arbeitsmoral und Gegenleistungsprinzip. Die Erwartung mancher Befürworter eines Grundeinkommens, diese Befürchtungen mittels zeitlich befristeter Feldexperimente empirisch verlässlich entkräften zu können, geht aus unterschiedlichen Gründen fehl, insbesondere aber, weil sich langfristige gesellschaftliche Effekte eben nicht in temporären Modellversuchen abbilden lassen. ...'

    Wikipedia: Stiftung Marktwirtschaft

  255. : mein-grundeinkommen.de:

    Darum freuen wir uns über die Ergebnisse aus Finnland

    Vorläufige Auswertung des finnischen Grundeinkommens-Experiments

    '... Warum wir uns über die Ergebnisse freuen
    Auch wenn die Wissenschaftler*innen bisher nur das erste Jahr des Experiments ausgewertet haben, freuen wir uns über die Ergebnisse und darüber, dass die Ergebnisse nah an den Erfahrungen unserer Gewinner*innen liegen.
    Alles in allem konnten keine negative Auswirkung auf die Beschäftigung nachgewiesen werden. Die Annahme vieler Gegner*innen, dass ein Grundeinkommen Menschen faul machen würde, ist von wissenschaftlicher Seite widerlegt. Menschen mit Grundeinkommen sind zuversichtlicher, selbstbewusster und erleben, dass sie ein mündiger Teil einer Gesellschaft sind. ...'

  256. : leuphana.de:

    „Vielleicht irgendwann 20“ – Katja Kipping und Richard David Precht bei der Konferenzwoche

    Die Kon­fe­renz­wo­che 2019 fand zur Fra­ge „Fort­schritt – Geht das gut?“ statt. Stu­die­ren­de präsen­tier­ten ihre Er­geb­nis­se aus dem Leu­pha­na Se­mes­ter. Beim Po­di­um­sevent dis­ku­tier­ten Kat­ja Kip­ping, Bun­des­vor­sit­zen­de der Links­par­tei, und der Phi­lo­soph Ri­chard Da­vid Precht zum The­ma „So­zia­ler Fort­schritt im di­gi­ta­len Zeit­al­ter“. Es mo­de­rier­te Chris­toph Jam­me, Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie.

    '... Kip­ping be­rich­te­te, dass sie aus­ge­lacht wur­de, als sie vor 20 Jah­ren an­ge­fan­gen hat, sich für ein be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men ein­zu­set­zen, wel­ches be­ste­hen­de So­zi­al­ver­si­che­run­gen nicht er­setzt, son­dern le­dig­lich ergänzt. Heu­te wer­de statt­des­sen in­ter­es­siert nach­ge­fragt. ...'

    '... Ob es sie denn nicht miss­trau­isch ma­che, dass aus­ge­rech­net das Si­li­con Val­ley sich be­son­ders – und be­reits seit Jah­ren – für das be­din­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men ein­setzt, hak­te Jam­me nach. „Die Si­li­con Val­ley ist dafür, weil die Da­ten ei­nes ar­men Men­schen nichts wert sind“, sag­te Precht. Dort brau­che man das Grund­ein­kom­men, da­mit Men­schen wei­ter auf Wer­bung re­agier­ten, Din­ge kauf­ten und ge­ne­rell ru­hig ge­stellt sei­en. Das ma­che die Ar­gu­men­te für ein Grund­ein­kom­men aber nicht ungültig. ...'

    '... Dass ein Grund­ein­kom­men Men­schen frei­er und en­ga­gier­ter ma­chen würde, lässt sich Kip­ping zu­fol­ge be­reits dar­an ab­le­sen, wel­che lähmen­de und bedrücken­de Wir­kung des­sen Ge­gen­teil, nämlich Hartz IV, hätte. Ar­beits­lo­se, schloss sich Precht an, wer­den als ‚Ver­lie­rer‘ der Ge­sell­schaft von nie­man­dem ver­tre­ten. Das läge dar­an, dass sich so­zia­le po­li­ti­sche Be­we­gun­gen auf das so­ge­nann­te ‚Recht auf Ar­beit‘ ver­steift hätten. Da­bei gäbe es vie­le Men­schen, die frei­wil­lig nicht ar­bei­te­ten und trotz­dem glück­lich sei­en. Kip­ping wand­te dar­auf­hin ein, dass es sich mit dem ‚Recht auf Ar­beit‘ so ver­hal­te wie mit dem Recht, auf De­mons­tra­tio­nen zu ge­hen: Man müsse es ja nicht nut­zen, aber es sei wich­tig, dass es da ist. Das Pro­blem sei aber, so Precht, dass es sich mitt­ler­wei­le selbst so­zi­al-ori­en­tier­ten Par­tei­en zu ei­ge­nen ge­macht hätten, den Wert ei­nes Men­schen an sei­ner Ar­beit fest­zu­ma­chen. Precht schloss: „War­um kämp­fen wir ei­gent­lich für das Recht auf Ar­beit – wenn die Rei­chen ih­ren Reich­tum dafür ein­set­zen, möglichst we­nig zu ar­bei­ten? Wir soll­ten eher für das Recht auf Faul­heit kämp­fen.“ ...'

  257. : freiesradio-nms.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen überall! Und dann? Gespräch mit Joachim Winters (51 Min)

    Ulrike Göking im Gespräch mit Joachim Winters. Ein Kümmerer und Schmackhaftmacher des bGE. Einer, der ein bGE für notwendig hält.
    Jemand, der es offen in Parteien und Organisationen zu diskutieren versucht.
    Ein Aktivst im Netzwerk Grundeinkommen und in der Einthemenpartei Bündnis Grundeinkommen.

  258. : grundeinkommen.de:

    Newsletter

    '... aufregende Zeiten herrschen momentan, nicht nur in der EU, nicht nur im Hinblick auf Debatten über den Sozialstaat in Deutschland, sondern auch im Netzwerk Grundeinkommen. Dessen Mitgliederversammlung am 23. und 24. Februar in Frankfurt am Main zeigte, dass grundsätzliche Fragen erneut diskutiert und beantwortet werden müssen: zum Beispiel nach dem Selbstverständnis und den Zielen des Netzwerks, nach der Gestaltung von dessen Entscheidungsprozessen sowie nach Beteiligung und Vielfalt in seinen Gremien. ...'

  259. : twitter.com/dk_riedel:

    #BGEselbermachen

    '... - Ich habe am Freitag die erste Rate von 16 #BGE überwiesen.
    - Es ist individuell, ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit.
    - Es ist nicht zeitlich befristet und jede*r in der Eurozone kann es erhalten.
    - Die Auszahlung beträgt 0,01 € pro Woche. ...'

    selbermachen bge

  260. : norberthaering.de/de/buchtipps:

    Woran die Grundeinkommensbewegung krankt (Leseprobe)

    '... Johannes Mosmanns Buch „Das bedingungslose Grundeinkommen: Pathologie und Wirkung einer sozialen Bewegung“ liest sich gut und bietet viele Aha-Effekte. Denn Mosmann schreibt und analysiert extrem klar und geht in die Tiefe. Er ist ein unabhängiger Geist, ein Anthroposoph, der sich gegen ein Lieblingsprojekt vieler Steiner-Jünger positioniert. Man kann sich mit diesem Buch jede Menge Denkanstöße abholen – auch unabhängig von der Grundeinkommensdebatte. Eine Leseprobe. ...'

    '... Soweit sie das zugibt, argumentiert die Bewegung für ein bedingungsloses Grundeinkommen, der Mensch wolle sich freiwillig jenem Zwang unterwerfen und müsse dazu nicht durch einen Lohn motiviert werden. Kurioserweise beweist sie selbst das Gegenteil, indem sie sich nämlich auf die Arbeit erst gar nicht einlässt, sondern diese stattdessen neu definiert als »Tätigkeit, die einem selbst sinnvoll erscheint«. Arbeit ist jedoch umgekehrt eine Tätigkeit, deren Art, Ziel und Umfang nicht durch mich, sondern durch die Bedürfnisse anderer Menschen bestimmt ist. ...'

    Johannes Mosmann: Das bedingungslose Grundeinkommen - Pathologie und Wirkung einer sozialen Bewegung
    Erscheinungsjahr: 2019
    Herausgeber: Institut für soziale Dreigliederung
    ISBN: 978-3-945523-12-4
    Format: Taschenbuch
    Seiten: 144
    Preis: 12 Euro

    (Hinweis von E.M. Danke.)

  261. Termin: : hup.harvard.edu:

    Philippe Van Parijs, Yannick Vanderborght: Basic Income

    A Radical Proposal for a Free Society and a Sane Economy
    Paperback
    $18.95 • £13.95 • €17.00
    ISBN 9780674237469
    Publication Date: 04/22/2019

    Hardcover
    $29.95 • £21.95 • €27.00
    ISBN 9780674052284
    Publication Date: 03/20/2017

  262. : landeszeitung.de/blog:

    1000 Euro für jeden – ganz ohne Arbeit

    Was würde das bedingungslose Grundeinkommen für Deutschland bedeuten? Dieser Frage widmete sich eine Podiumsdiskussion bei der Konferenzwoche an der Lüneburger Uni. Geladen waren Hannelore Buls vom Sozialverband Deutschland, Oliver Scheithe von der Bürgerinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen und Andrea Amri-Henkel von der Leuphana. Karin Fischer moderierte die Gesprächsrunde.
  263. : asscompact.at:

    Maschine Mensch: Digitalisierung, die unter die Haut geht

    Im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut ging das hochaktuelle Thema des 17. Wiener Maklertags „Maschine Mensch“ gestern Abend im Palais Ferstel.

    '... In seinem Vortrag sprach der bekannte Philosoph und Autor Richard David Precht vom „Second machine age“ – vom zweiten Maschinenzeitalter – in dem Maschinen eigenständiges menschliches Handeln weitgehend übernehmen können und langfristig viele bestehende Berufe verschwinden werden. „Wir stehen vor einem ganz großen Umwälzungsprozess. In der ersten industriellen Revolution ging es darum, dass die Maschine die Hand ersetzt. Nun geht es um die Ersetzung des Gehirns durch die Maschine. Während wir Stunden brauchen, um Datensätze auf bestimmte Muster zu untersuchen, erledigt das der digitale Assistent in wenigen Minuten. Millionen von Verwaltungsfachleuten, Finanzanalysten und Versicherungsvermittlern werden daher bald nicht mehr gebraucht.“
    Es sei ein Trugschluss zu meinen, die entstehenden neuen Beschäftigungsfelder könnten das Heer an Arbeitslosen auffangen: „Der Bankmitarbeiter, der seinen Job verliert, wird kein Big Data Analyst oder Virtual Reality Designer, der Busfahrer wird nicht Drohnenpilot.“ Prechts Lösungsansatz: Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.500 Euro für alle – und die Möglichkeit, weitere 1000 Euro steuerfrei dazuzuverdienen. ...'

  264. Termin: : amazon.com:

    Andrew Yang: The War on Normal People

    The Truth About America's Disappearing Jobs and Why Universal Basic Income Is Our Future

    Paperback: 304 pages
    Publisher: Hachette Books; Reprint edition (April 2, 2019)
    Language: English
    ISBN-10: 0316414212
    ISBN-13: 978-0316414210
    $ 16.99

  265. : patreon.com/scottsantens:

    Scott Santens is creating support for unconditional basic income

    '... Scott Santens here. You may also know me as "2noame", or as "that basic income guy from the Atlantic article talking about fish", or "that guy on The Huffington Post" warning about the effects of self-driving trucks in an America without a basic income already in place, or that guy on that podcast about basic income (especially Ed Miliband's or Peter Joseph's), or that speaker who presented somewhere at some point about the need for basic income. Basically, if you've spent any amount of time looking into the idea of an Unconditional Basic Income (UBI), there's a good chance you've read something I've written, heard something I've said, or seen me talk about it on video or in person. ...'

    '... 308 patrons: $1,335 per month ...'

  266. In eigener Sache: Muss "archiv-grundeinkommen.de" nach Verabschiedung dieser Reform schließen? (wr)

    : spiegel.de/netzwelt/netzpolitik:

    Europapolitiker von E-Mail-Flut überrascht

    Zumindest online ist der Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform stark. Nutzer versuchen, Abgeordneten das Versprechen einer Gegenstimme abzuringen - mit Verweis auf die Europawahl.

    '... Die Ansage dazu ist auf die im Mai anstehende Europawahl gemünzt und lautet: "Wir werden nur Politiker*innen wählen, die gegen Artikel 13 stimmen". Bisher haben 67 Abgeordnete (von insgesamt 751) das Versprechen abgegeben.
    Auch die Befürworter der Reform und von Artikel 13 machen weiter öffentlichen Druck. Unter anderem die Gema, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Musikverleger-Verband fordern die Abgeordneten auf, für die neue Urheberrechtsrichtlinie zu stimmen. Sie und weitere Organisationen sind in der "Initiative Urheberrecht" versammelt.
    Sie nimmt für sich Anspruch, "Hunderttausende" Künstler, Kreative, Journalisten und Unternehmen zu vertreten und appelliert in einem offenen Brief "an die Mitglieder des Europäischen Parlaments: Stimmen Sie der Richtlinie zu".
    Außerdem veröffentlichten am Freitag 49 Chefredakteure deutscher Zeitungen einen Appell an die Abgeordneten, in dem es heißt: "Es ist höchste Zeit, diese wichtige Richtlinie zu verabschieden und Klarheit zu schaffen". ...'

  267. : wiwo.de/politik:

    Zwangsehe im Spätkapitalismus

    Daimler und BMW kooperieren beim Car-Sharing und bei der Entwicklung selbstfahrender Autos. Vernunftheirat oder Torschlusspanik? Mit Blick auf Deutschland lautet die Frage: Innovationsstandort oder Werkbank der Welt?

    '... Nicht nur Digitalisierung (Netzwerkeffekte) und Globalisierung (Systemkonkurrenz) verändern die Wirtschaft fundamental, sondern auch die Automatisierung: Erstmals in der Menschheitsgeschichte geht es darum, Arbeit überflüssig zu machen. Hat die Politik es schon mitbekommen? Der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft ging einher mit einem ungeheuren Produktivitätsplus, mit einem ungeheuren Zuwachs an besser bezahlten Jobs: Die Menschheit kletterte eine imaginäre Wertschöpfungsleiter empor.
    In der Digitalökonomie geht es nicht mehr um bessere Jobs, sondern nur noch um deren Wegfall. Das wird die Mittelschichten in den Industrieländern treffen, vielleicht noch mehr die Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern – mit nicht absehbaren Folgen, was die globale Migration anbetrifft. Hat die Politik es schon mitbekommen?
    Sie setzt vorerst Fehlanreize: Die Anschaffung von Maschinen lohnt sich für Unternehmen, dank Steuernachlässen und Sonderabschreibungen. Die Einstellung von Mitarbeitern dagegen schlägt in Firmen als hoher Kostenfaktor zu Buche. Google und Facebook wissen schon sehr genau, welche Konsequenzen sie daraus ziehen wollen: Der Staat soll ein Grundeinkommen zahlen, damit auch der arbeitslose, digitalisierte Konsummensch, rundum werbeversorgt, die kapitalistische Maschine in Schwung halten kann.
    Wie wäre es stattdessen mit einer Wertschöpfungsabgabe? Noch so eine Idee, die so wenig fertig ist wie der Kapitalismus. Aber die aus den Diskussionsforen der politischen Stiftungen endlich rüberwandern muss in Bundestag und Kanzleramt. Sonst gehen am Ende nicht nur Daimler und BMW ins Risiko. Sondern auch noch Parlamentarismus und Demokratie. ...'

  268. : The New York Times: nytimes.com:

    He Took Down the Elite at Davos. Then He Came for Fox News.

    Rutger Bregman Profile

    '... Mr. Bregman is part of a wider wave of young activists, thinkers and politicians that includes Alexandria Ocasio-Cortez, the 29-year-old new Democratic congresswoman, and Greta Thunberg, the 16-year-old climate protester, whose radical alternatives have, crucially, begun to garner mainstream acceptance. ...'

    '... Mr. Bregman is already the author of four books — most notably, “Utopia for Realists,” which was published in the Netherlands in 2014, reached the United States two years ago, and has been translated into 32 languages.
    In the book, which careens between anecdote, academic research and statistics in the manner of a more politically-radical Malcolm Gladwell, Mr. Bregman sets out an idealistic vision that many would dismiss as pure fantasy.
    He argues for a 15-hour working week, a world without borders and a basic salary for every citizen (the Utopian part), while highlighting examples of how these policies have already been partially implemented in recent history (the realist bit).
    He tells readers of how a universal basic income, a concept now considered far-fetched, was in fact almost introduced in the United States during the Nixon presidency, and how an iteration of it was supported by Milton Friedman, the neoliberal economist. ...'

  269. : Bayerischer Rundfunk: br.de/nachrichten/kultur:

    "Das Grundeinkommen ist im Prinzip die staatliche Muttermilch"

    Michael Bohmeyers Verein zahlt ausgelosten Gewinnern monatlich 1.000 Euro – bedingungslos. Zusammen mit Claudia Cornelsen hat er ein Buch über dieses Experiment geschrieben. Er glaubt: Wir können es uns nicht leisten, kein Grundeinkommen zu haben.
  270. : zeit.de/wirtschaft:

    Arbeiten bis 70 sollte normal sein

    Wie können wir die Rente sichern? Es muss leichter sein, länger zu arbeiten und dafür belohnt zu werden. Wir müssen schließlich akzeptieren, dass alle immer älter werden.

    '... Die Skandinavier begannen generell früh, sich auf die Alterung einzustellen. Schweden hat das Standardruhestandsalter schon vor Jahren abgeschafft. Man kann mit 61 eine Rente beantragen, mit 64, mit 67. Je nachdem fällt sie niedriger oder höher aus. Wer länger als 67 arbeitet, erhält entsprechend mehr Altersbezüge. Solch eine Flexibilität könnte die Ruhestandsnorm in Deutschland aufbrechen, wo normale Arbeitsverträge exakt mit dem Tag enden, an dem man eine volle Rente bekommt. ...'

    '... Die Hälfte aller Industriestaaten erhöht in nächster Zeit das Ruhestandsalter. Mehrere Staaten knüpfen es explizit an die gestiegene Lebenserwartung, die die beste Begründung liefert. So wird das normale Ruhestandsalter in Dänemark in den nächsten zehn Jahren auf 68 steigen. In Schweden und Norwegen sieht es so aus: Sobald jemand in den Ruhestand gehen möchte, wird beziffert, wie lange sein Jahrgang im Schnitt zu leben hat. Wenn jemand aufhören möchte, obwohl er fit ist, kann er das ohne Probleme. Wer schon mit 60 aufhört, kriegt weniger Rente als jemand, der mit 65 aufhört – und etwa die Hälfte der Altersbezüge von einem, der sogar bis 70 tätig bleibt. Damit schiebt einen das System sanft in die Richtung, sein Potenzial auszunutzen. ...'

    '... Fair finanzierbar ist dagegen, das aktuelle Verhältnis von Berufsleben und Ruhestand festzuschreiben, also im Schnitt 40 Jahre Arbeit, 20 Jahre Ruhestand. 2:1. Die steigende Lebenserwartung wird dann in diesem Verhältnis in Arbeit und Ruhestand aufgeteilt. Das Ruhestandsalter sollte ab 2030 alle zehn Jahre um ein knappes Jahr steigen, bis 2040 auf 68 und so weiter. ...'

    '... Wer 25 ist, wird nach den aktuellen Gesetzen in den Niederlanden im Schnitt mit 71 in den Ruhestand gehen. Das ist ehrlich. Die deutschen Parteien jedoch tun so, als könnten wir immer länger Rente beziehen, ohne länger zu arbeiten. Das Geld dafür soll wohl einfach vom Himmel fallen. ...'

  271. : youtube.com:

    2 Jahre "Generation Grundeinkommen" 03 Podiumsdiskussion (83 min)

    Hierzu diskutieren Dr. Heide Schmidt, Prof. Dr. Friedrich Schneider, Gerhard Haderer und Helmo Pape.
    Stattgefunden hat diese Diskussion im Rahmen der Geburtstagsfeier des Vereins „Generation Grundkeinkommen“ in der "Schule des Ungehorsams" (Tabakfabrik in Linz)
  272. : businessinsider.de:

    Hirnforscher Gerald Hüther: Mitarbeiter brauchen einen tieferen Sinn, keinen Kickertisch

    '... „Mit New Work ist nicht gemeint, dass man am Kickertisch spielt, sondern dass man spielerisch neue Ideen ausprobieren kann“, sagt der renommierte Hirnforscher. „Doch es ist schwer, dafür einen Rahmen zu schaffen. Denn die meisten Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass sie nur arbeiten, um Geld zu verdienen. Und ich glaube, dass es unendlich viele Leute gibt, denen das Prinzip ‘Arbeiten, um Geld zu verdienen’ zum Hals raushängt, und die ihrem Leben einen ganz anderen Sinn geben möchten.“
    Das bedeutet nicht, dass wir alle kein Geld mehr verdienen sollen, sondern dass die Arbeitgeber ein Einkommen sicherstellen müssen, damit die Mitarbeiter frei sind, um sich dem zu widmen, was sie in ihrem Leben erreichen möchten. Laut Gerald Hüther ist diese Einstellung der Schlüssel zum 21. Jahrhundert. ...'

  273. : leuphana.de/college:

    Mehr Gerechtigkeit durch bedingungsloses Grundeinkommen?

    Über das bedingungslose Grundeinkommen wird auf der ganzen Welt breit diskutiert. Brauchen wir das Grundeinkommen in Deutschland und sollte es bedingungslos sein? Am Mittwochnachmittag wurde im Rahmen eines Podiumsgesprächs unter dem Titel „Bedingungsloses Grundeinkommen und Gerechtigkeit – ein Widerspruch?“ mit den Gästen Hannelore Buls, Oliver Scheithe und Andrea Amri-Henkel diskutiert. Moderiert wurde das Gespräch von Karin Fischer.
    Ein Bericht von Lia Thal.
  274. : de.statista.com/infografik:

    So lange dauert ein Arbeitsleben

    Wer 2017 in Deutschland ins arbeitsfähige Alter von 15 Jahren kam, muss ab diesem Zeitpunkt im Schnitt noch 38,4 Jahre arbeiten, bevor er in Rente gehen kann.

    arbeitsleben dauer

  275. : idler.co.uk:

    Silicon Valley is Wrecking Bohemian Dreams

    '... It is really extraordinary how many very successful artists, writers and musicians I have talked to recently who are struggling financially. These are highly talented people who we’ve all heard of, outstanding men and women who have contributed fantastic work to the culture, people with best-selling books or records to their name and with international reputations. Some have been reduced to asking for handouts via Silicon Valley platforms like Patreon. Others do AirBnB to make extra cash and many take part-time teaching jobs they never wanted or simply live on potatoes. This is hardly surprising when the average writer’s income in the UK is now around £10,000 a year and in the US is less than £5,000. In an age when Silicon Valley has converted our creativity into a product on sale to advertisers, and which we give them for free, it’s increasingly difficult to lead an even vaguely bohemian life. ...'

  276. : Archiv Grundeinkommen:

    Reihenfolge der Themen im Seiten-Header vertauscht:
    "Was ist Arbeit?" nun zuerst und "BGE" an die zweite Stelle.