www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : blick.ch:

    Die Initiative ist gescheitert

    Die neue Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen scheitert bereits am Sammeln der nötigen Unterschriften. Dennoch wollen die Initianten nicht aufgeben.
  2. : faz.net:

    Ein bühnenreifer Auftritt

    Brasilianer aus Frankfurt haben die Villa Metzler gestürmt. Denn dort war mit Eduardo Suplicy ein besonders charismatischer Politiker aus ihrer Heimat zu Gast.
    (Abo)

    '... Eine Podiumsdiskussion über „Demokratie im Aufruhr“ war in der Historischen Villa Metzler geplant, aber sie verwandelte sich in ein sozialpolitisches Plädoyer für ein weltweites bedingungsloses Grundeinkommen. Dafür nämlich ist der mittlerweile 80 Jahre alte Politiker zeitlebens eingetreten, voriges Jahr auch beim Papst. Seit 2004 ist das Grundeinkommen in Brasilien als erstem Land der Welt in der Verfassung verankert, wurde aber nur in Teilen realisiert und unter der Regierung Bolsonaros ganz „von der Landkarte des Hungers gestrichen“, wie Suplicy sagte. ...'

  3. : sueddeutsche.de/meinung:

    Staatliche Kontrolle durch die Hintertür

    Heribert Prantl
    (Abo)
    Heimlich, still und leise schreitet die Orwellisierung der Republik voran: Die privaten Kontodaten werden mit den Steuerdaten zentral verknüpft. Aus der Steuer-ID wird eine Personenkennziffer. Die Menschen werden nummeriert.

    '... Die IBAN, die internationale Bankkontonummer, soll der Steuer-ID in einer Datenbank zugeordnet werden. Die Banken werden deshalb allen Ernstes verpflichtet, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem sie die Kontodaten ihrer Kunden (also die IBAN-Nummer und den Bank-Code BIC) an das Bundeszentralamt für Steuern übermitteln. ...'

    '... Frei nach George Orwell:
    Big Brother is paying you,
    be happy! ...'

    (Hinweis von E.M. Danke.)
  4. : srf.ch:

    Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist gescheitert

    Initianten geben Forfait

    Die Eidgenössische Volksinitiative «Leben in Würde – Für ein finanzierbares bedingungsloses Grundeinkommen» ist gescheitert.

    Die Initianten bestätigen gegenüber SRF, dass sie es als «unmöglich» erachten, die erforderlichen 100'000 Unterschriften bis Ende Februar zu erreichen.

  5. : gfa-partei.de:

    .

  6. : Internet:
    "Wir müssen alle an einem Strang ziehen." < > "Wir müssen alle an einen Strand ziehen"
  7. : Internet:
  8. : hauptstadt.be:

    Jeden Monat Geld, einfach so

    Ist es das Ende der Leistungsgesellschaft - oder die Antwort auf die Herausforderungen der modernen Gesellschaft? Ein Berner Pilotprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen soll Antworten liefern.
  9. : kiwi-verlag.de:

    Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?

    Sara Weber ist Journalistin, Expertin für die Arbeitswelt der Zukunft und war als Redaktionsleiterin von LinkedIn das Gesicht des Netzwerks in Deutschland, bis sie selbst Teil der „Great Resignation“ wurde. In diesem Buch geht sie den Fragen nach, die gerade eine ganze Generation umtreiben, und zeigt Lösungen auf, die Arbeit besser machen können.
    240 Seiten
    ISBN: 978-3-462-00415-1
  10. : brandeins.de:

    Unser wahres Ich

    Der Mensch ist von Natur aus selbstsüchtig und eigennützig. So heißt es. Stimmt nicht, sagt der niederländische Historiker und Autor Rutger Bregman.
  11. : taz.de:

    Testlauf für Grundeinkommen

    Irland zahlt ausgewählten Künstlern bedingungslos ein Gehalt. So sollen auch jene berücksichtigt werden, die nicht bereits Unterstützung erhalten.
  12. : zeit.de/arbeit:

    "Ich habe meine Männer da herausgeholt, es war zu erniedrigend"

    Überall fehlen Handwerker. Kein Wunder, sagt Bauleiter Hendrik Pape, sie werden schlecht behandelt. Lieber bleiben sie in ihrer Heimat, als in Deutschland zu arbeiten.
    (Abo)

    '... Es gab auch noch eine andere schlimme Situation. Ich habe mit einem Team ein Kreuzfahrtschiff in Norwegen umgebaut, weil die Zeit dafür nicht ausreichte, sollte ich mit vier Männern und zwei Frauen während einer Kreuzfahrt weiterarbeiten. Beim Einchecken wurde uns dann gesagt, dass meine Mitarbeitenden keinen Zugang zu den Restaurants hätten. Wieso?, frage ich. Die Antwort war, dass die Gäste nicht "gestört" werden wollen. Ich war baff und sehr beschämt, denn meine Leute standen direkt neben mir und haben diese Aussage natürlich gehört. Ihre Gesichter in diesem Moment zu sehen, war furchtbar. Sie hatten bereits so viel für dieses Schiff gearbeitet, so viel Mühe und Schweiß hineingesteckt! Ich rief also den obersten Ingenieur der Reederei an, mit dem ich schon häufiger an Schiffen gearbeitet hatte, und berichtete von dem Vorfall. Später entschuldigte sich der Kapitän bei uns und lud uns für ein Abendessen an seinem Tisch ein. Das hat mein Team sehr gefreut. Es war also einer der schockierendsten und gleichzeitig tollsten Momente meines Berufslebens. ...'

  13. : zeit.de/arbeit:

    Wenn das Glück als Klotz kommt

    Überraschend erbt Hans Eilers ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg – beste Lage, Reichtum garantiert! Doch der bescheidene Rentner hat nicht das Zeug zum Millionär.
    (Abo)
  14. : Internet:
  15. : Internet:
  16. : ubi4all.eu:

    https://de.ubi4all.eu/

    Gewinne in Europa ein Bedingungsloses Grundeinkommen von 800€ pro Monat und erlebe, wie es sich anfühlt.
  17. Termin: : biencongress2023.org:

    Call for Papers

    Seoul; 23.08. - 26.08.2023
  18. : de.statista.com:

    809.000 Deutsche müssen nicht arbeiten

    809.000 Menschen in Deutschland bestreiten laut Statistischem Bundesamt (destatis) ihren Lebensunterhalt überwiegend durch eigenes Vermögen (inklusive Vermietung, Zinsen, Altenteil) - das entspricht etwa einem Prozent der Gesamtbevölkerung.
    (Und? Was machen die so den ganzen Tag? (wr))
  19. : republik.ch:

    Raus aus der Teufels­kreis-Ökonomie

    Warum die Wirtschafts­wissenschaften einen umfassenderen Begriff von Arbeit benötigen. Weshalb mehr Markt nicht immer die richtige Antwort ist – und manchmal genau die falsche.

    '... Das kommt daher, dass die meisten Ökonomen kraft ihrer Ausbildung zwei entscheidende Dinge nicht sehen können oder wollen.
    Erstens blenden sie die Tatsache aus, dass wir produktive, bedürfnis­befriedigende Tätigkeiten nicht nur gegen Geld für Fremde ausüben, sondern seit jeher auch unentgeltlich für uns selbst und unsere Angehörigen, für Nachbarinnen und Bekannte. Die Missachtung der nicht monetären Care-Ökonomie macht sich hier bemerkbar.
    Zweitens übersehen sie, dass Arbeit nicht nur der Produktion dient, sondern auch der sozialen Integration. Im Folgenden erläutern wir, worin sich dieser blinde Fleck der (Mainstream-)Ökonominnen symptomatisch zeigt, worauf er beruht und welche neuen Perspektiven und Frage­stellungen sich ergeben, wenn wir den Versuch machen, die Ökonomie umfassender und realitäts­gerechter zu verstehen. ...'

  20. : taz.de:

    Party like it's 1978

    Klimaschutz gelingt nur, wenn wir uns vom Wachstumsdenken verabschieden. „Grünes Schrumpfen“ wäre eine soziale Revolution.
    (Hinweis von E.M. Danke.)

    '... Der Sozialstaat, wie wir ihn heute kennen, würde sich weitgehend erübrigen. Es gäbe keine großen Unterschiede mehr zwischen Renten oder einer Arbeitslosenversicherung. Die Rationen wären für alle gleich. Trotzdem sollte man nicht glauben, dass die Ära eines „bedingungslosen Grundeinkommens“ naht, in der jeder frei Haus Rationen beanspruchen kann. Dazu sind Erwerbsfähige künftig zu knapp. Es wird sehr viel Arbeit machen, Deutschland klimaneutral umzugestalten. ...'

    '... Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Gesellschaft bereit ist, dringend benötigten Arbeitskräften ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ zu zahlen. Für Erwerbsfähige wird es die Rationen nur geben, wenn sie arbeiten." ...'

  21. : taz.de:

    Rekord-Einnahmen durch CO2-Preise

    Das Geld fließt in Klimaschutz-Projekte. Die Ampel-Regierung hatte eigentlich versprochen, es künftig an alle Bür­ge­r:in­nen zu verteilen.

    '... Die Einnahmen fließen komplett in den Klima- und Transformationsfonds. Das ist ein Sondervermögen des Bundes, mit dem er etwa Programme für Gebäudedämmung, Elektromobilität und Energieeffizienz finanziert. Eigentlich hat sich die Ampelregierung laut Koalitionsvertrag vorgenommen, die Einnahmen künftig an die Bür­ge­r:in­nen auszuzahlen – Klimageld nennt sie das Prinzip.
    Die 13 Milliarden Euro würden dann gleichmäßig auf alle Menschen in Deutschland aufgeteilt, je­de:r bekäme dieselbe Summe. Wer besonders klimafreundlich gelebt hat, bekäme durch diese Zahlung mehr zurück als er das Jahr über für den eigenen CO2-Ausstoß gezahlt hat. Wer selbst viel CO2 ausgestoßen hat, bekäme das Klimageld zwar auch, hätte aber insgesamt trotzdem draufgezahlt. Bislang hat die Ampelregierung das Klimageld aber nicht angestoßen.
    Ginge es nach dem Umweltbundesamt, würde sich das schnell ändern. Die Behörde hat kürzlich selbst Vorschläge für ein Klimageld vorgelegt. „Entscheidend ist, dass die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung für eine aktive sozial- und wirtschaftspolitische Flankierung der gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozesse genutzt werden können“, sagte UBA-Chef Dirk Messner. „Ambitionierter Klimaschutz, Sozialverträglichkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stehen in keinem Widerspruch zueinander.“ ...'

  22. : zeit.de/arbeit:

    "Meine Generation hat doch alles versaut"

    Die Boomer seien für viele der heute bestehenden Probleme verantwortlich, sagt der Soziologe Harald Welzer. Würden die Menschen weniger arbeiten, ginge es allen besser.
    (Abo)
  23. : destatis.de:

    Erwerbstätigkeit 2022 auf höchstem Stand seit der deutschen Vereinigung

    Definition: Erwerbstätigkeit
    '... Erwerbstätig im Sinne der In­ter­na­tio­na­len Ar­beits­or­ga­nisations  (ILO)-Definition ist jede Per­son im er­werbs­fähigen Alter, die in einem ein­wöchi­gen Berichtszeitraum min­des­tens eine Stun­de lang gegen Ent­gelt oder im Rahmen einer selbst­stän­di­gen oder mit­hel­fen­den Tätig­keit gearbeitet hat. ...'

  24. : zeit.de:

    Steuermillionen für Hobbyprojekte

    Ohne Freiwillige würden weder unser Navi noch unser Smartphone laufen. Der Staat unterstützt sie nun über den Sovereign Tech Fund mit Geld. Reicht das?

    '... Schon heute gibt es bei der analogen Infrastruktur Bedingungen, die ehrenamtliches Engagement unterstützen. Bei der freiwilligen Feuerwehr etwa: Deren Ehrenamtliche dürfen, wenn es brennt, bei voller Bezahlung ihren Arbeitsplatz verlassen, das ist gesetzlich so geregelt. ...'

  25. : spektrum.de/rezension:

    Das Geldsystem der Zukunft

    In 30 spannenden Sciencefiction-Kurzgeschichten beschreiben Autorinnen und Autoren verschiedene Zukunftsvisionen unserer Gesellschaft.
    ISBN: 9783949098178 | Preis: 27,00 €
  26. : springerprofessional.de:

    Zivilisationsrettung jetzt!

    Ein Manifest zum klimasolidarischen Grundeinkommen
    Buch
    Print ISBN: 978-3-658-38330-5
  27. : spektrum.de/rezension:

    Von der Arbeits- zur Sinngesellschaft

    Selbstlernende Algorithmen könnten viele Berufe im Dienstleistungssektor künftig überflüssig machen. Richard David Precht beschreibt, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen verhindern kann, dass große Teile der Bevölkerung verarmen.

    '... Vor allem junge Menschen lehnen Arbeit als Selbstzweck zunehmend ab und fordern stattdessen Sinn stiftende Erwerbstätigkeit. Der bevorstehende epochale Umbruch von einer Arbeitsgesellschaft in eine Sinngesellschaft muss in den Augen des Autors politisch begleitet werden, was große Veränderungen im System beinhaltet. Als Lösung bietet Precht ein bedingungsloses Grundeinkommen an, das verhindert, dass große Teile der Bevölkerung verarmen. ...'

    '... Das Werk kann jedem empfohlen werden, der Fragen zum bedingungslosen Grundeinkommen hat oder zur künftigen Entwicklung von Arbeit und Leben in unserer Gesellschaft. Sie werden hier fundiert beantwortet. ...'

  28. : zeit.de:

    Das Geld-für-alle-Experiment

    Werden Menschen faul, wenn sie Geld ohne Gegenleistung beziehen? Oder mutig und kreativ? Seit eineinhalb Jahren prüfen Forscher die Folgen eines bedingungslosen Grundeinkommens. Jetzt ist Halbzeit. Eine Zwischenbilanz 
    (Abo)

    '... Für eine zweite Phase des Versuchs werden dann wieder neue Teilnehmer gesucht. Sie sollen – anders als die bisherige Versuchsgruppe – nicht mehr unabhängig vom eigenen Einkommen 1.200 Euro on top erhalten. Ihr Grundeinkommen könnte niedriger ausfallen oder gänzlich entfallen, je nachdem wie viel Geld sie selbst verdienen. Das gilt als ein eher finanzierbares Konzept für ein Grundeinkommen. "Dazu werden wir praktisch Staat spielen und wie eine kleine Finanzverwaltung errechnen, wem welches Grundeinkommen zusteht", sagt Bohmeyer.
    Auf die Frage, wie sich so ein System von der heute üblichen Bedürfnisprüfung unterscheide, erklärt der Vereinschef, das Grundeinkommen erhielten am Monatsanfang unterschiedslos alle. Am Monatsende würde dann das Finanzamt prüfen, wie viel man verdient habe. Gegebenenfalls müsse man dann das Grundeinkommen zurückzahlen, oder zu viel gezahltes Geld werde mit der nächsten Überweisung verrechnet. Anders als heute führe das zu keiner Stigmatisierung, weil das Grundeinkommen eben an alle überwiesen werde und weil das Finanzamt im Gegensatz zum Jobcenter niemanden bevormunde. ...'

  29. : bmfsfj.de:

    Lisa Paus: Kindergrundsicherung ab 2025

    Bundesfamilienministerin Lisa Paus nennt im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung Details zum Start der Kindergrundsicherung - und fordert eine Ausweitung des Mutterschutzes auch für Selbstständige.

    '... Lisa Paus: Die Beantragung der Leistung soll bequem online über ein Kindergrundsicherungsportal abgewickelt werden. Wir wollen erreichen, dass die Leistungen, die Kindern zustehen, auch wirklich bei den Familien ankommen. Deshalb wird die Auszahlung so unbürokratisch und digital wie möglich gestaltet. Wir wollen, dass Familien dem Geld nicht hinterherlaufen müssen. Es wird dann nur noch eine zuständige Stelle geben, die die Leistungen auszahlt: Dazu zählen ein Garantiebetrag, den alle Eltern unabhängig von ihrem Einkommen beziehen, und ein einkommensabhängiger Zusatzbetrag. ...'

  30. : zeit.de:

    DGB-Chefin fordert Direktzahlungen für Menschen mit kleinen Einkommen

    Wegen der hohen Energiepreise will die DGB-Chefin zielgenaue Überweisungen des Staates an die Bürger. Sie sieht das Bundesfinanzministerium in der Pflicht.

    '... Direktzahlungen scheitern bislang daran, dass dem Staat die nötigen Daten, etwa die Kontoverbindungen, nicht vorliegen. "Nach Aussage des Finanzministers benötigen die Finanzämter aber noch anderthalb Jahre, um Steueridentitätsnummern mit den Kontoverbindungsdaten zusammenführen zu können", sagte Fahimi. ...'

    '... Fahimi fordert als Vorbild die Grundrente und die Energiepauschale für Rentner auch für andere Direktzahlungen: "Ich finde das wenig nachvollziehbar. Was der Deutschen Rentenversicherung in wenigen Monaten gelingt, dafür brauchen die Finanzämter Jahre?" ...'

  31. : zeit.de/arbeit:

    Sie hört einfach nicht auf

    Anni Prinz ist 77 und arbeitet seit 62 Jahren. Dabei muss sie längst kein Geld mehr verdienen. Ansprüche wie mehr Freizeit, die Jüngere heute haben, sind Prinz fremd.
    (Abo)

    '... Wie viele Menschen braucht Prinz eine Aufgabe. Das weiß sie. Weil es in ihrem Leben schon einige Phasen gab, in denen es nicht mehr ging. Einmal, da hatte sie sich den Fuß gebrochen, musste sie zwölf Wochen lang auf Krücken gehen. Schlimme drei Monate seien das gewesen, erinnert sich Prinz. Und sie, eine junge Frau damals, merkte sich: "Wenn ich mal alt bin und nichts machen kann, das geht nicht." Also macht sie. "Das hat auch schon mein Professor gesagt, der einige meiner Brüche operiert hat: Wenn ich nicht so eine Macherin wäre, wäre ich längst tot." ...'

  32. : nzz.ch:

    Von Privilegien und unverdientem Wohlergehen

    In der politischen Auseinandersetzung wird unverdientes, nicht durch eigene Leistung erarbeitetes Wohlergehen gerne fälschlicherweise als Privileg bezeichnet. Auf diese Weise kann man egalitäre, auf Nivellierung ausgerichtete Politik als Privilegienbekämpfung verkaufen. Dabei gehören schicksalshafte Unterschiede zu jeder menschlichen Gesellschaft.
  33. : twitter.com/bge_esa:

    '... R. D. Precht:

    „...diesen letzten Schritt zur Befreiung zu tun und den Menschen...die materiellen Grundlagen zu sichern, um Freiheit - soweit es geht - ausleben zu können; diese Argumentation stammt von Ralf Dahrendorf; den größten Liberalen des 20. Jhd., den ich kenne.“ ...'
  34. : zeit.de:

    Die Vier-Tage-Woche gibt es nicht umsonst

    Das Rentensystem bröckelt. Doch Wohlstand im Alter lässt sich in einer alternden Gesellschaft nur durch mehr Arbeit aller erhalten. Wer das ablehnt, muss selber zahlen.
    (Abo)

    '... Wenn jetzt unsere Kinder ihrerseits eine bessere Work-Life-Balance einklagen, eine Viertagewoche wollen, ein bedingungsloses Grundeinkommen und Rente mit 63 statt 67, so sind sie gerade in der Skepsis gegen die Leistungsgesellschaft unsere Kinder. Und sie haben ja recht: Niemand bereut am Ende seines Lebens, dass er zu viel Zeit für Familie, Freunde und Freizeit hatte. ...'

  35. : deutschlandfunkkultur.de:

    Leben statt arbeiten

    Tangping, übersetzt Flachliegen, ist ein Begriff, unter dem sich in China immer mehr junge Erwachsene sammeln. Sie brechen aus einem System aus, das sie von Kindesbeinen an unter Leistungsdruck stellt.
  36. : Internet:
  37. : orf.at:

    Die Crux mit der Solidarität

    Der Begriff Solidarität ist in aller Munde – vielleicht, weil sie in so vielen Bereichen schmerzlich vermisst wird. In Zeiten mehrfacher Dauerkrisen ist die Solidarität offenbar selbst in einer Krise: Das hat unter anderem mit Folgen der Coronavirus-Pandemie zu tun – und mit dem Umgang damit.

    '... Die viel gescholtene Verteilung von Leistungen via „Gießkannenprinzip“ nimmt die Expertin in Schutz: „Den Widerstand gegen eine Gießkanne finde ich moralisch verdächtig. Es muss eine Gießkanne geben, weil man nur damit auch jene erwischt, die nicht in grausamer Armut leben. Das System wird sonst überkomplex.“ Es würden schließlich auch Grundbedürfnisse wie Pflege, Straßennetz, Schulsystem und anderes „per Gießkanne“ befriedigt. Man solle lieber Leute, die mehr haben, dafür an anderer Stelle mehr zahlen lassen, und Steuerschlupflöcher schließen. ...'

    '... Dabei sei Solidarität für alle gut, so Prainsack. Nach dem Motto „Geben ist seliger denn Nehmen“ zeigten Studien: Unterstützung zu geben hat positive Effekte für die oder den Gebenden selbst. ...'

  38. : zeit.de:

    Es bröckelt

    Überlastete Kliniken, Medikamentenmangel und hoher Krankenstand: Der Winter zeigt Verletzlichkeiten auf. Die sind sehr grundsätzlich. Und es gibt nur eine Antwort.
    (Abo)

    '... Man ändert das System. Oder zumindest definiert man innerhalb des Systems die Ziele neu und ändert sein Verhalten entsprechend. Das ist auch der Tipp, den ein linker Zukunftsexperte im Guardian den fünf Superreichen im Bunker gibt: "Der Weg, die Wachen Loyalität in der Zukunft zeigen zu lassen, wäre, sie in der Gegenwart wie Freunde zu behandeln." Das aber hieße, wiederum umgelegt auf die deutsche Situation, gewiss nicht, den heutigen und zukünftigen Wächtern des Wohlstands immer schlechtere Lebens- und Arbeitsbedingungen reinzuwürgen, sondern sich gerade jetzt um ihre Belange zu kümmern. Und zwar auf allen Ebenen der Daseinsfürsorge, nicht nur keynesianisch mit mehr Geld zum Sicherstellen der Kaufkraft. ...'

  39. : zeit.de/zeit-wissen:

    Wird man belohnt, wenn man anderen den Weg bahnt?

    Man braucht Kraft, Ausdauer und geht ein hohes Risiko ein. Warum sollte man das also tun? Ist es vielleicht eine Investition in die Zukunft?
    (Abo)

    '... Als soziale Wesen sind wir Menschen darauf angewiesen, dass wir uns nicht nur eigennützig verhalten, weil langfristig unsere kollektive Existenz auf Zusammenhalt basiert. Menschen, denen wir den Weg gebahnt haben, werden dasselbe vielleicht auch für uns tun – dieses Vertrauen nährt unsere Selbstlosigkeit und hat unserer Spezies womöglich das Überleben gesichert. ...'

  40. : twitter.com/W_SK:

    '... +++Das #Jahressteuergesetz ist auch im Bundesrat beschlossen.+++

    ... und es wurde beschlossen, dass es einen Auszahlmechanismus für alle Bürger*innen geben soll, damit das #Klimageld an alle ausgezahlt werden kann. Und wenn es den gibt, was noch ein bisschen dauern wird, können auch Entlastungen zielgenauer erfolgen. ...' (...oder auch das BGE. (wr))
  41. : zeit.de:

    Marcel Fratzscher: Wir brauchen eine andere Erbschaftssteuer

    '... Was wäre besser? Auf der einen Seite sollte man die Grundfreibeträge um 25 Prozent erhöhen, um einen Ausgleich für die Wertsteigerungen der vergangenen Jahre zu ermöglichen, so wie vom Finanzminister vorgeschlagen. Andererseits sollte im Gegenzug die Erbschaftsteuer auf eine Flat Tax umgestellt werden, mit einem effektiven Steuersatz von 15 Prozent auf alle Erbschaften und Schenkungen, abzüglich der dann höheren Freibeträge. Die anfallende Steuerlast könnte über viele Jahre gestreckt werden, falls Erbinnen und Erben Liquiditätsprobleme haben. Das würde eine Substanzbesteuerung der Unternehmen vermeiden und gleichzeitig dem Staat zusätzliche Steuereinnahmen von bis zu zehn Milliarden Euro im Jahr bringen. Diese zusätzlichen Einnahmen könnten dann für die Entlastung vor allem von Menschen genutzt werden, die nicht das Glück einer Erbschaft erleben. Außerdem sollte Arbeit steuerlich entlastet werden. Dies wäre eine Reform, die wirklich den Kriterien von Gerechtigkeit und ökonomischer Effizienz entspräche. ...'

  42. : zdf.de/arte:

    Arbeit ohne Sinn (77 Min)

    Der Dokumentarfilm führt uns hinter die glänzenden Unternehmensfassaden und deckt die systemischen Probleme am Arbeitsplatz auf: Überflüssige Meetings, Papierkram und inkompetente Vorgesetzte. Toxische Arbeitsplätze mit sinnlosen Anforderungen.
    (Video verfügbar bis 12.01.2023)
  43. : zeit.de:

    Bleibt doch noch!

    Überall fehlt das Personal. Zuwanderung allein wird es nicht richten. Es hilft nichts – die Boomer müssen länger arbeiten.
    (Abo)

    '... Der stetige Schwund des arbeitenden Personals durch den demografischen Wandel ist vielleicht die größte Bedrohung für den Wohlstand des Landes. In der Politik aber hat sich darum kaum jemand ernsthaft gekümmert. Im Gegenteil: Auf Drängen der SPD wurde das Rentenalter sogar herabgesetzt. Seit 2014 können Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen schon mit 63 Jahren in Rente gehen. Dabei fängt das Leben da doch erst so richtig an. ...'

    '... Die Wahrheit über den materiellen Wohlstand lautet: Ohne die Zugabe menschlicher Arbeit zerfällt er wie ein radioaktives Isotop. Geld erhält seinen Wert dadurch, dass man sich dafür etwas kaufen kann. Und kaufen kann man nur, was zuvor irgendjemand hergestellt hat. Jedenfalls bis die Maschinen das komplett übernommen haben, aber selbst die müssen gewartet werden. ...'

    '... Und mit freier Zeit verhält es sich wie mit Schokolade: Der zusätzliche Nutzen nimmt mit jeder zusätzlich zur Verfügung stehenden Einheit ab. Manchmal wird er sogar negativ. Googeln Sie einmal "Rente" und "Langeweile". ...'

  44. : zeit.de:

    Arbeit: ja, Erschöpfung: nein

    Olaf Scholz will, dass Angestellte länger arbeiten. Doch viele sind schon vor der Rente völlig ausgebrannt. Dagegen sollte die Regierung etwas tun.
  45. : deutschlandfunknova.de:

    Millionenerbin: "Ich will gerne Steuern zahlen"

    Marlene Engelhorn, Millionenerbin und Aktivistin, setzt sich für eine höhere Besteuerung von reichen Menschen ein. Doch um über arm und reich zu sprechen, müssten wir erst einmal lernen, über Geld zu reden. Das sei gar nicht so einfach.
  46. : Internet:
    '... Wie motiviert man eine (große) Anzahl Menschen gemeinsam ein Ziel zu erreichen?
    Und wie macht man das, wenn diese Menschen keine materiellen Bedürfnisse haben, weil diese schon erfüllt sind?...'
  47. : deutschlandfunkkultur.de:

    Eine Utopie im Praxistest

    Drei Jahre lang, 1200 Euro monatlich, bedingungslos – ein solches Grundeinkommen erhalten 122 Personen gerade im Rahmen eines Pilotprojekts. Beteiligt ist auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Drei Probanden erzählen.
  48. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Grundeinkommen gegen Stress? So erforschen wir den Zusammenhang

    Gehetzt, überfordert, gestresst: Das ist für viele Menschen der Normalzustand. Was die Arbeit damit zu tun hat und wie wir mit dem Pilotprojekt herausfinden, ob das Grundeinkommen daran etwas ändern könnte, erfahren Sie in diesem Forschungseinblick.
  49. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Wie werden wir morgen arbeiten und was hat das Grundeinkommen damit zu tun?

    Das Pilotprojekt soll Fakten in die ewige Debatte rund um das Bedingungslose Grundeinkommen bringen. Aber ein Schritt zurück: Worüber wird eigentlich debattiert? Nicht weniger als die Zukunft der Arbeit. Wir werfen einen Blick auf drei strittige Szenarien.
  50. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Was treibt uns an, wenn uns keiner antreibt?

    Der Verhaltensökonom Dr. Frederik Schwerter erforscht für das Pilotprojekt, wie sich die ausgezahlten Grundeinkommen auf die Arbeitssituation auswirken. Er vermutet, dass für einige Menschen die intrinsische Motivation, zu arbeiten, steigen könnte.
  51. : brandeins.de/themen:

    Grundeinkommen

    Eine Kollektion über Befürworter und Gegner, Unternehmer und Politiker, Träumer, Ideologen und Betroffene.
  52. : merkur.de/lokales/muenchen-lk:

    Aktion Wunschbaum: Einsamer Senior wünscht sich einen Gesprächspartner

    Wir stellen in der Adventszeit ältere Mitbürger mit unerfüllten Wünschen vor. Heute: Gerhard Seedorff aus Taufkirchen.

    '... Seine Vorstellung für die Gesellschaft von Morgen? Ein Staat, der viel kommunaler organisiert ist. Krankenkasse, Wohnungsbau, Bildungspolitik: Die Verantwortung für die Bürger läge fast ausschließlich bei den Gemeinden und Städten. Dazu zählt nach seiner Meinung auch das bedingungslose Grundeinkommen, 2016 habe er deswegen die BGE-Partei in München mitgegründet, die sich dafür einsetzt, sagt er. ...'

    '... Wollen Sie Gerhard Seedorff Gesellschaft leisten? Dann nehmen Sie möglichst zeitnah Kontakt mit uns auf, rufen Sie uns an: Münchner Merkur, Landkreisredaktion, Telefon: 089/ 66 50 87 33. ...'

  53. : wolterskluwer.com:

    Garantiertes Grundeinkommen und (Sozial-)Rechtsordnung

    Prof. Dr. Wolfgang Spellbrink, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a.D. Das „neue“ Bürgergeld weist einige Berührungspunkte mit der Diskussion um ein garantiertes Grundeinkommen auf. Die Idee eines garantierten Grundeinkommens ist ein ständiger Wiedergänger der sozialpolitischen Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch international und historisch.
  54. : spiegel.de:

    Abschied vom Ramsch-Modell

    In Deutschland galt lange die Devise, dass unser Wohlstand nur über Druck und Verzicht zu sichern ist. Ein irres Zerrbild davon, was Menschen leisten – und warum.
    (Abo)
  55. : Sascha Liebermann:

    „Mehr Gleichheit wagen“…

    …so der Titel eines Beitrags von Thomas Piketty in den Blättern für deutsche und internationale Politik.
  56. : twitter.com/W_SK:

    '... Leitbild #Grundeinkommen heißt:

    - weg von Bedürftigkeitsprüfungen --> (möglichst) automatische Auszahlung
    - weg vom Prinzip Bedarfsgemeinschaft
    - weg von Bedingung Erwerbstätigkeit
    - Anhebung der Leistungen
    - geringere Anrechnung von Einkommen ...'
  57. : zeit.de:

    "Sie sind wie Plankton"

    Schweben immer oben und müssen niemals angreifen: Wie ein neuer Typ Arbeitnehmer seinen Chefs die Regeln im Job diktiert.
    (Abo)

    '... Und, vor allem, die Generation Z, die Bis-Mitte-20-Jährigen. Man landet bei einem Berliner PR-Unternehmer, der über seine jungen Mitarbeiter sagt: "Sie sind wie Plankton. Schweben immer oben und müssen niemals angreifen."
    Plankton bezeichnet die Gesamtheit der im freien Wasser treibenden Organismen. Zur Fortbewegung reicht ihm die Strömung oder schon geringste Eigenbewegung. Ein großer Teil des Planktons betreibt Fotosynthese, zur Bildung von Nährstoffen braucht es nur Wasser und Licht. Alles, was es zum Leben benötigt, kommt von selbst zu ihm.
    "Aber wehe, es gibt mal ein Nein, ein scharfes Wort, einen strengen Blick: Dann sind sie sofort weg", sagt der Berliner Unternehmer.
    Ach so, wirklich? Gibt es das, eine Generation Plankton? Und wenn ja, wer soll dann in Zukunft die Arbeit erledigen? ...'

  58. : grundeinkommen.de:

    Woche des Grundeinkommens 2023 – Projektfinanzierung

    '... Die Initiative Grundeinkommen Berlin bietet in diesem Jahr die Möglichkeit an, die Finanzierung der Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen. Unter der E-Mail-Adresse ini-bge@vodafonemail.de kann um Spenden für die 16. Internationale Woche des Grundeinkommens 2023 gebeten werden. ...'

  59. : hoerspielundfeature.de:

    Der Wert der Arbeit

    Sie reinigen Krankenhäuser, gießen im Hüttenwerk tonnenschwere Walzen oder produzieren Lebensmittel in Fabriken. Manche werden gut bezahlt. Andere so schlecht, dass es kaum zum Leben reicht. Warum eigentlich?
  60. : deutschlandradio.de:

    „2035 – Die Zukunft beginnt jetzt“ verfügbar ab 2. Dezember

    Hörspiel-Podcast von ARD und Deutschlandradio
    Wie leben, arbeiten und denken wir im Jahr 2035 und wie blicken wir dann auf unsere Vergangenheit zurück? Dieser Frage gehen die ARD-Landesrundfunkanstalten gemeinsam mit Deutschlandradio in einer umfangreichen Hörspiel-Koproduktion nach. „2035 – Die Zukunft beginnt jetzt“ eröffnet ein Multiversum verschiedener Visionen der nahen Zukunft, erzählt aus der Sicht junger Menschen, die 2022 ihren Schulabschluss gemacht haben. Was ist 2035 aus ihren Träumen geworden? Und wie sieht die Welt um sie herum nun aus?
  61. : hr-inforadio.de:

    Künstler in Irland bekommen bedingungsloses Grundeinkommen

    Die irische Regierung hat ein Grundeinkommen für Kunstschaffende in Irland beschlossen: 2.000 Künstler erhalten über drei Jahre hinweg 325 Euro pro Woche. Mit dem Versuch sollen nicht nur die Künste gefördert werden. Er soll auch zeigen, ob und wie das Grundeinkommen der Gesellschaft nutzt.
  62. : bfs.admin.ch:

    Satellitenkonto Haushaltsproduktion

    Das Satellitenkonto der Haushaltsproduktion (SHHP) erweitert den zentralen Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, in welcher nur ein marginaler Teil der unbezahlten produktiven Leistungen der privaten Haushalte berücksichtigt wird. Es ermöglicht somit, die wirtschaftliche Bedeutung der unbezahlten Arbeit zu messen und ihren Anteil an der erweiterten Gesamtwirtschaft zu bewerten.
  63. : spiegel.de:

    Die Politik des Herabschauens führt in den Abgrund

    Menschen finden es belohnend, auf andere herabzublicken, man sieht das sogar im Gehirn. Ressentiment statt Argument ist deshalb politisch erfolgreich – aber ungeeignet. Und leider gerade wieder populär.
  64. : fr.de:

    Zeit der Arbeitsfragen

    In welcher Gesellschaft wollen wir wie leben und wie arbeiten? Es verändert sich was. Die Kolumne.
  65. : kontrast.at:

    Millionenerbin Engelhorn: “Es ist eine Lüge, dass Arbeit reich macht“

    Als Marlene Engelhorn vor gut einem Jahr erklärte, 90 Prozent ihres Erbes spenden zu wollen, sorgte sie für Aufsehen: „Ich habe für mein Erbe keinen Tag gearbeitet und zahle keinen Cent dafür. Besteuert mich endlich.“ Seither engagiert sich die 30-Jährige Millionenerbin für Vermögenssteuern und Verteilungsgerechtigkeit. Engelhorn hat die Initiative „Taxmenow“ gegründet, einen Zusammenschluss vermögender Menschen, der Vermögens- und Erbschaftssteuern für die Reichsten fordert. Jetzt hat Engelhorn angekündigt, jede Spende an das Momentum-Institut zu vervierfachen. Denn dort setzt man sich wie sie für Steuergerechtigkeit ein
  66. : zeit.de:

    "Der Staat könnte die Einnahmen verdoppeln"

    Ausgerechnet die reichsten Erben werden von der Erbschaftsteuer oft verschont. Ökonom Stefan Bach erklärt, warum man die Privilegien für Superreiche abschaffen sollte.
  67. : spiegel.de:

    20.000 Euro gewonnen – und jetzt?

    Was wäre, wenn alle jungen Erwachsenen in Deutschland 20.000 Euro bekommen würden? Annam Tahir und Marvin Just haben dank einer Verlosung ein solches Grunderbe gewonnen. Hier erzählen sie, was sie damit vorhaben.
    (Abo)
  68. : perspective-daily.de:

    Diese 4 Klimaheld:innen zeigen Wege in eine bessere, sicherere Zukunft

    Trotz unzähliger Rückschläge: Diese mutigen Aktivist:innen aus Ecuador, Südafrika, Deutschland und Alaska zeigen Menschen vor Ort Perspektiven aus der Krise.

    '... Laura Brämswig, Berlin: Mehr Zeit für Revolution? Probieren wir’s aus!
    Laura Brämswig ist nicht mit Geldsorgen aufgewachsen – aber sie macht sich Sorgen um die Welt in der Krise. Und Krisen sieht die 32-Jährige überall: auf dem Wohnungsmarkt, bei der ungleichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, in der Eskalation der Klimakrise. Deshalb hat sie den gemeinnützigen Verein »Expedition Grundeinkommen« mitgegründet, der per Volksentscheid eine Utopie zur Realität machen will: Alle Menschen bekommen monatlich 1.200 Euro aufs Konto überwiesen, vom Staat, geschenkt. Es ist insofern ein Vertrauensvorschuss am Anfang des Monats, frei nach dem Motto: »Ab hier entscheidest du, was du tust.« ...'

  69. : grundeinkommenschweiz.ch:

    Das bedingungslose Grundeinkommen und die Klimakrise

    Unsere Zeit ist von Krisen geprägt und grundsätzlich läuft in der Welt aktuell vieles schief. Die neoliberale, kapitalistische Wirtschaft nimmt kaum Rücksicht; weder auf uns Menschen, noch auf unsere Lebensgrundlagen. Um das Verhältnis zwischen Mensch und Wirtschaft neu zu gestalten, gibt es einen immer wieder diskutierten Lösungsansatz: das bedingungslose Grundeinkommen.
  70. : vorwaerts.de:

    Bundesarbeitsminister Heil: „Ich habe noch verdammt viel vor.“

    Das Bürgergeld kommt, Hartz IV ist Geschichte. Im Interview sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, was sich dadurch ändert und warum er jetzt nicht die Hände in den Schoß legt.

    '... Manch einer spricht sogar schon von einem Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen.
    Heil: Das ist Quatsch. Die Bedingungen, um das Bürgergeld zu bekommen, sind ja klar. Mit dem Bürgergeld bleibt die SPD die Partei der Arbeit. Arbeit muss immer einen Unterschied machen. Deshalb haben wir zum 1. Oktober den Mindestlohn auf zwölf Euro erhöht. Deshalb haben wir Beiträge und Steuern für Menschen mit geringem Einkommen gesenkt und das Kindergeld erhöht. Wir müssen die gesamte Gesellschaft im Blick behalten und dürfen deshalb auch nicht zulassen, dass Bedürftige gegen Geringverdiener ausgespielt werden. Das ist unser Verständnis von Solidarität. ...'

  71. : uni-erfurt.de:

    "Ein aktives Bürgergeld wäre ein wichtiger Schritt zu einer besseren Grundsicherung"

    Es ist beschlossene Sache: Bundestag und Bundesrat haben zugestimmt, ab dem 1. Januar 2023 wird es das sogenannte "Bürgergeld" geben, das Hartz IV ablösen soll. Vorausgegangen waren dieser Reform jedoch erbitterte Diskussionen der politischen Lager. Insbesondere die Union hatte ihre Zustimmung verweigert. Die Begründung: Arbeit würde sich mit dem neuen Bürgergeld nicht mehr lohnen. Achim Kemmerling, Inhaber der Gerhard Haniel Professur für Public Policy and International Development an der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt, geht diese Reform nicht weit genug. Für unseren Forschungsblog "WortMelder" skizziert er hier, was es für ein echtes, aktives Bürgergeld zur Grundsicherung bräuchte und wie eine größere Akzeptanz dafür in der politischen Mitte gewonnen werden könnte...

    '... Gerade der Arbeitsbegriff wird im Zeitalter der Digitalisierung und Individualisierung immer fluider (Busemeyer et al. 2022). Zudem zeigen Großkrisen wie der Kollaps des globalen Finanzsystems 2007/8, die noch nicht ausgeklungene Pandemie oder der sich noch verschärfende Klimawandel, dass es viele sozial wertvollen Tätigkeiten gibt, die nicht oder nicht ausreichend monetär vergütet werden (z.B. Graeber 2018). Daher wäre eine gangbare Alternative zur Abschaffung von Konditionen deren Erweiterung auf unterschiedliche Tätigkeiten. Konkret würde dies bedeuten, Konditionen für Sozialtransfers auf einen erweiterten Begriff der Arbeit anzuwenden: von Freiwilligenarbeit im Rahmen ökosozialer Projekte bis hin zu Eltern- und Pflegezeiten. Teilweise geschieht dies ohnehin schon, etwa bei Rentenansprüchen, aber eine Reform der Grundsicherung zu einem aktiven Bürgergeld könnte dies noch zusätzlich anschieben. ...'

    '... Eine solche Reform hätte auch Nachteile: Zum Beispiel fiele die Sozialstaatsbürokratie nicht in gleichem Maße weg, wie dies von Befürworter*innen eines Grundeinkommens gefordert wurde. Aber die Vorstellung, dass das Grundeinkommen jegliche andere Art von Sozialpolitik überflüssig machte, ist ohnehin unrealistisch. Ein weiterer potenzieller Nachteil wären Mitnahmeeffekte, zum Beispiel, wenn Arbeitgeber*innen vermehrt auf Freiwilligenarbeit setzen, die steuerlich alimentiert wird. Solche Effekte müssten kontrolliert werden. ...'

  72. : journalistenakademie.de:

    Aufbruch aus der Denkroutine

    '... Interessanterweise ist es Philip Kovce, Mitverfasser des BGE-Manifests und Mitbegründer der Berliner Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen, der sich seit ein paar Jahren auch des Themas Schulpflicht angenommen hat. Er stellt die Analyse Oevermanns zur Diskussion und argumentiert für die Aufhebung des Schulzwangs.
    Das ermuntert zu einer weitergehenden Überlegung: Sind Abschaffung der Schulpflicht und Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens vielleicht die beiden Seiten derselben Medaille? Einer neu geprägten Münze für die freiheitliche Demokratie? ...'

  73. : idler.co.uk:

    .

    I do nothing, granted. But I see the hours pass - which is better than trying to fill them.
    E.M. Cioran (dt. Wikipedia)
  74. : perspective-daily.de:

    Grundeinkommen: Realitätscheck für die Utopie

    In den USA formiert sich die weltweit größte Bewegung für ein Grundeinkommen. In Versuchen überall im Land, vor allem in Kalifornien, bekommen Kreative, Schwarze Mütter oder Pflegekinder Geld überwiesen. Finanziert wird das in großem Stil vom Silicon Valley.
  75. : zeit.de:

    "Ich zahle freiwillig mehr"

    Ist das Bürgergeld zu hoch, sodass niemand mehr hart arbeiten will? Ein Metzgermeister mit acht Angestellten hält das für Unsinn.
    (Abo // vgl Nr. 53)
  76. : Internet:

  77. : cdu.de:

    Es bleibt beim Fördern und Fordern! 

    1. Es bleibt beim erfolgreichen Prinzip „Fördern und Fordern“.
    2. Die Regelsätze können zum 1. Januar 2023 steigen.
    3. Mitwirkung von Leistungsempfängern muss vom 1. Tag gelten.
    4. Ein bedingungsloses Grundeinkommen aus Steuergeldern kommt nicht.
    5. Wir zeigen denen Respekt, die den Sozialstaat mit ihrer Arbeit tragen und finanzieren.

  78. : deutschlandfunkkultur.de:

    Verdeckte Schieflagen beseitigen

    Die Rede von der Chancengleichheit verdecke, dass unsere Gesellschaft überall Ungleichheit produziert, sagt der spanische Soziologe César Rendueles. Gleichheit müsse daher als Ziel gedacht werden – und nicht als Ausgangspunkt.

    '... Beim Arbeitsmarkt wünscht er sich ein Grundeinkommen und eine Beschäftigungsgarantie; beides soll das Rattenrennen der Arbeitnehmer bezähmen. Und ein Einkommensdeckel soll Superreiche verhindern, die ansonsten das politische System unterminierten. ...'

  79. : zeit.de:

    "Wir brauchen einen gesunden Druck"

    Ein zu hohes Schonvermögen, zu wenig Sanktionen? Jobcenter-Chef Stefan Graaf hält manche Kritik am Bürgergeld für überzogen. Er sieht andere Probleme.
  80. Termin: : Freiburg:

    Michael Opielka: „Soziale Nachhaltigkeit durch Grundeinkommen? Garantismus und Ordoliberalismus aus soziologischer Perspektive“

    Abstract zum Vortrag: Die Einführung eines Grundeinkommens würde die Grundlagen der Arbeitsgesellschaft des Wohlfahrtskapitalismus verändern. Sie nährt die Hoffnung auf eine sozial nachhaltige Ordnung, die mit weniger Wachstum und mehr Lebensqualität punkten kann. Sie macht aber auch Angst, dass ohne Wachstumsanreize und Erwerbsarbeitszentrierung der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet wird. Im Vortrag soll dieses eminente Problem aus zwei ordnungspolitischen Perspektiven diskutiert werden, der Perspektive von Garantismus und Ordoliberalismus. Beide haben auf den ersten Blick viel gemeinsam, vor allem die Regelbasierung von Marktprozessen. Sie unterscheiden sich aber auch nicht unerheblich in Menschen- und Gesellschaftsbild. Der mögliche Beitrag des Grundeinkommens zu Sozialer Nachhaltigkeit bildet dabei eine Arena, auf der diese grundsätzlichen Fragen praktisch werden und damit einen notwendigen Diskurs anregen können.
  81. : enorm-magazin.de:

    Den amerikanischen Traum zerlegen

    In den USA formiert sich die weltweit größte Bewegung für ein Grundeinkommen. In Versuchen überall im Land, vor allem in Kalifornien, bekommen Kreative, Schwarze Mütter oder Pflegekinder Geld überwiesen. Finanziert wird das in großem Stil vom Silicon Valley.
  82. : nau.ch:

    Forschungsinstitut IW fordert deutliche Korrekturen bei geplantem Bürgergeld

    Angesichts der laufenden Verhandlungen von Bund und Ländern über das geplante Bürgergeld hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) deutliche Korrekturen bei Sanktionen, Karenzzeit und Hinzuverdienst-Möglichkeiten gefordert.

    «Wir bewegen uns mit dem Bürgergeld zwar nicht in Richtung eines bedingungslosen Grundeinkommens, aber schon in die Richtung eines bedingungsarmen Grundeinkommens», sagte IW-Arbeitsmarktexperte Holger Schäfer der Düsseldorfer «Rheinischen Post»

  83. : zeit.de:

    "Was wir tun, lohnt sich kaum noch"

    Die Fleischermeisterin Nora Seitz arbeitet 80 Stunden in der Woche. Sie findet: Das Bürgergeld bestraft jene, die schuften.
    (Abo)
  84. : strengmann-kuhn.de:

    Warum fallen die falschen Aussagen zu den mangelnden Arbeitsanreizen durch das Bürgergeld auf so fruchtbaren Boden?

    '... Das Ziel, dass das Existenzminimum für alle garantiert wird und sich gleichzeitig zusätzliche Arbeit immer lohnt, wäre übrigens am besten durch ein Grundeinkommen zu erreichen. Es ist ja gerade Wesen eines Grundeinkommens, dass es alle erhalten, also auch Erwerbstätige – ohne dafür zum Jobcenter zu müssen und Arbeitslosengeld II bzw. künftig Bürgergeld zu beantragen. Und zusätzliche Erwerbstätigkeit wird bei einem Grundeinkommen immer honoriert, weil das Einkommen nicht auf das Grundeinkommen angerechnet wird. Bei zusätzlicher Erwerbstätigkeit müssten natürlich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. Aber das ist deutlich weniger als die heutigen 80 bis 100 Prozent Grenzbelastung für Erwerbstätige mit geringen Einkommen, die Sozialleistungen beziehen. ...'

  85. : faz.net:

    Der Staat ist keine offene Zapfsäule

    Viele haben sich als Versorgungsempfänger eingerichtet. Es ist weder sozialdemokratisch noch christlich noch liberal noch grün, das mit dem Bürgergeld zum Mo­dell zu machen.
  86. : grundeinkommen.de:

    UNO-Sonderorganisation nennt Rahmenbedingungen für Grundeinkommen

    Während in Deutschland einige Spitzenfunktionär*innen der Gewerkschaften und Armutsforscher*innen das Grundeinkommen rundweg ablehnen, denken Expert*innen einer UNO-Sonderorganisation längst weiter. Gemeint ist die Internationale Arbeitsorganisation (IAO, englisch: International Labour Organization (ILO)), die es sich zum Ziel gesetzt hat, international verbindliche Arbeits- und Sozialstandards zu formulieren und durchzusetzen.
  87. : tichyseinblick.de:

    Warum Bürgergeld und Bargeldabschaffung zusammengehören

    Noch ein paar Runden im Vermittlungsausschuss – dann ist es da, das Bürgergeld. Und gleichzeitig läuft eine Kampagne für die Abschaffung von Bargeld. Warum beides zusammen gehört, beschreibt ein Roman des Bestsellerautors Andreas Eschbach.
  88. : zeit.de:

    Ist das wirklich schon das Grundeinkommen?

    Die Ampelkoalition ist dafür, die Union dagegen: Das Bürgergeld entzweit die Politik. Und nun zu den Fakten. Die sieben wichtigsten Fragen und Antworten 
    (Abo)

    '... 5. Ist das der Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen?
    Viele Unionspolitiker warnen, das Bürgergeld sei der Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen. Auch der Deutsche Landkreistag formuliert das so. Andere Verbände wie der Deutsche Städtetag oder der Deutsche Städte- und Gemeindebund kritisieren zwar die geplanten Regeln ebenfalls heftig, gehen aber nicht so weit, von einem bedingungslosen Grundeinkommen zu sprechen. Die Regierungskoalition wiederum weist die Einführung eines Grundeinkommens von sich. Das Bürgergeld sei mitnichten bedingungslos, schließlich gebe es weiterhin Sanktionen und Hürden, etwa beim verfügbaren Einkommen.
    Tatsächlich ist das Bürgergeld nicht mit einem bedingungslosen Grundeinkommen gleichzusetzen – beide Modelle eint aber ein Grundgedanke: Demnach strengen sich Menschen nicht nur an, wenn sie durch Druck oder finanzielle Zwänge dazu gezwungen sind. Vielmehr bemühen sich die meisten aus eigenem Antrieb um Arbeit – insofern kann man ihnen getrost eine Vertrauenszeit gewähren.
    Letztlich dreht sich der Streit um das Bürgergeld also auch um die Frage, wieweit man allein auf diese Eigenmotivation setzt oder doch zumindest ergänzend Regeln und finanzielle Anreize für notwendig hält. ...'

  89. : grundeinkommen.de:

    Öffentliche Online-Seminarreihe zum Thema „Grundeinkommen und sozialökologische Transformation“

    '... Am FRIBIS (Freiburger Institute for Basic Income Studies, Universität Freiburg) wurde deshalb eine inter- und transdisziplinäre Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Unter dem Titel, „Bedingungsloses Grundeinkommen und sozial-ökologische Transformation: eine passende Kombination?“ finden ab diesem Monat für die Dauer eines Jahres eine Serie von öffentlichen Abendvorträgen statt. ...'
  90. : wiwo.de:

    Warum so leidenschaftlich übers Grundeinkommen gestritten wird

    Viele Menschen sind unmotiviert und lustlos im Job. Doch das liegt nicht daran, dass sie per se faul sind. Oft hat das mit Geld zu tun – und damit, dass Aufgaben und Arbeitnehmer überhaupt nicht zusammenpassen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte das ändern.
  91. : taz.de:

    Das Menschenbild lässt tief blicken

    Die Union riskiert, dass die niedrigen Hartz-IV-Sätze auch 2023 noch gelten. Mit parteipolitischen Spielchen blockiert sie eine dringend nötige Wende des Sozialsystems.
  92. Termin: : Dresden:

    Deutschlands beständiger Wandel zum Grundsicherungsstaat

    Jürgen Schupp
    '... Der Beitrag versucht neben der allgemeinen Einordnung der gegenwärtigen Entwicklungen des Systems der sozialen Sicherung die Ziele wie Grenzen experimenteller Feldstudien zu Grundeinkommen zu skizzieren. Der Vortrag endet mit Überlegungen einer stärkeren Verzahnung von Klima- und Sozialpolitik. ...'
  93. : taz.de:

    Wolf Lotter: Du schaffst das!

    Die Emanzipation des Arbeitens ist bisher eindeutig zu kurz gekommen. In der bestehenden Kultur werden wir in Arbeit unfrei gehalten. Das lässt sich ändern.
  94. : spiegel.de:

    Die Verhöhnung der Arbeit

    Das sogenannte Bürgergeld ist ein historischer Fehler. Ziel der Regierung sollte sein, mehr Menschen in Jobs zu bringen, nicht weniger.
    (Abo)
  95. Termin: : Uni Freiburg:

    „Das BGE als Demokratisierung der sozialstrukturellen Verfügbarkeit von (bildender) Muße“

    Abendvortrag von Dr. Manuel Franzmann

    '... Die Demokratisierung der Verfügbarkeit von Muße würde Individuen genuine Bildung über die gesamte Lebensspanne ermöglichen, was vor dem Hintergrund des dynamisierten Strukturwandels eine besondere Relevanz erhält. Allerdings hängt hier viel davon ab, wie man den Mußebegriff sozialwissenschaftlich versteht. Grenzt man ihn von kontemplativer Reflexivität, Entspannungspraktiken u.ä. nicht deutlich ab, wird er analytisch wertlos und sind Missverständnisse vorprogrammiert. ...

  96. : zeit.de:

    CDU-Chef kritisiert Bürgergeld als Schritt in Richtung Grundeinkommen

    '... CDU-Chef Friedrich Merz sieht in dem von der Bundesregierung geplanten Bürgergeld einen Schritt in Richtung eines bedingungslosen Grundeinkommens. "Es ist natürlich faktisch das, was die Koalition jetzt plant, Schritt für Schritt der Weg in ein bedingungsloses Grundeinkommen", zitierte die Nachrichtenagentur dpa den CDU-Chef auf einer Veranstaltung in Berlin. ...'

  97. Termin: : Online:

    Was ich täte, wenn ich Zeit hätte

    Referentin: Frauke Distelrath, Geschäftsfühererin Attac Deutschland

    '... Wir haben uns in den Mittwochsseminaren und überhaupt immer wieder gefragt, wieso hat das Thema BGE gerade keine Konjunktur? Die EBI lief schlecht, die Unterschriftensammlung von Expedition Grundeinkommen in Berlin ist gescheitert, die Schweizer tun sich mit ihrer neuen Volksinitiative schwer, Veranstaltungen finden nur noch wenige statt und sind nicht voll. Dabei sind die Zeiten so, dass völlig klar ist, dass ein BGE vieles für sehr viele erleichtern würde. Vor allem würde ein Grundeinkommen die Möglichkeit eröffnen, anders mit der eigenen Zeit umzugehen. ...'

  98. : wiwo.de:

    Liebe Ampel, das Bürgergeld passt nicht in die Zeit!

    In allen Bereichen der Wirtschaft fehlt es an Händen, die mit anpacken und unser Land am Laufen halten. Die Kassen des Staates sind leer. In dieser Lage den Sozialstaat noch auszubauen, ist der falsche Weg. Ein Gastbeitrag.
  99. : blick.ch:

    Die unsichtbare Arbeit

    600’000 Personen betreuen einen ihnen nahestehenden Menschen. Damit stellen unbezahlte Angehörige den grössten Betreuungsdienst des Landes dar.
  100. : deutschlandfunkkultur.de:

    Freizeit, die keinen Spaß mehr macht

    Wahrscheinlich hatten wir noch nie so viel Freizeit wie heute, doch viele Menschen wissen immer weniger damit anzufangen, langweiligen sich oder sind gestresst. Was ist da los, fragt die Therapeutin Astrid von Friesen, und hält ein paar Ratschläge bereit.
  101. : enorm-magazin.de:

    So wird weltweit mit dem Grundeinkommen experimentiert

    Überall auf der Welt wird die Sozialutopie bedingungsloses Grundeinkommen ausprobiert, mit ganz unterschiedlichen Konzepten. Mal in einer Stadt oder einem Dorf, mal in einer Region. Wir haben uns umgeschaut.
  102. : focus.de:

    So sorgen wir dafür, dass es in Deutschland gerechter zugeht

    Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Diese soziale Ungleichheit wird auch in Deutschland zunehmend zum Problem und sorgt für Spannungen. Doch politische Maßnahmen könnten für mehr Gerechtigkeit sorgen - zumindest langfristig.
  103. : Sascha Liebermann:

    "Ein Grundeinkommen kann unser Sozialsystem höchstens ergänzen"...

    ...ein Interview - unter einem Titel, der im Text nicht auftaucht - mit der Sozialwissenschaftlerin Anke Hassel im enorm magazin, das wieder einmal zeigt, wie sehr Werturteile die Auseinandersetzung - hier mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen - leiten können. Das beginnt schon in der zu Beginn angestellten Kostenrechnung:
  104. : tagesspiegel.de:

    Doppelchance Klimageld

    Versprochen – gebrochen: Thomas Engelke vom Bundesverband der Verbraucherzentralen hält die Zögerlichkeit bei der Einführung des Klimageldes für fahrlässig. Gerade jetzt in der Krise sei es dringend notwendig, einen Auszahlungsmechanismus an die Bürger schnell zu etablieren, schreibt er in seinem Standpunkt. Die Akzeptanz der CO2-Bepreisung sei bei direkter Ausschüttung hoch.
  105. : zeit.de/arbeit:

    Alle sollten wissen, was die anderen verdienen

    Seit dem 1. November müssen Unternehmen in New York in Stellenausschreibungen angeben, was Angestellte genau verdienen werden. Doch die neue Regelung hat Schwächen.
  106. : Internet: