www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : main-echo.de:

    Stimmen Sie ab: Sollen wegen Corona alle Bürger 1.000 Euro monatlich vom Staat erhalten?

    '... Hierzulande sind tatsächlich viele Arbeitsplätze und Einkommen in Gefahr. Aber viele auch nicht: Millionen Rentner müssen sich keine Sorgen machen. Der ganze öffentliche Dienst ebensowenig. Und auch große Teile der Wirtschaft laufen trotz aller Einschränkungen weiter: die Supermärkte, zehntausende weitere Geschäfte, große Teile der Industrie, die Bauwirtschaft – jedenfalls nach heutigem Stand. Und Millionen Privathaushalte haben genug Geld auf der hohen Kante. Alle diese Bürger, Beschäftigten und Branchen brauchen keine zusätzlichen, außergewöhnlichen Einkommen. Deshalb sind Helikoptergeld und Grundeinkommen für alle nicht nötig. ...'

  2. : n-tv.de:

    Werft endlich Helikoptergeld ab!

    '... Wenn jeder, der hierzulande weniger als 100.000 Euro verdient, vom Staat 1000 Euro geschenkt bekäme, würde das rund 38,5 Milliarden Euro kosten. Das wäre nicht unbedingt teurer als die bisherigen Rettungspakete: Allein für Großkonzerne hat die Regierung einen Rettungsfonds von 600 Milliarden Euro aufgelegt. ...'

  3. : neues-deutschland.de:

    Mit 1000 Euro im Monat durch die Krise?

    Petition für ein begrenztes bedingungsloses Grundeinkommen muss im Bundestag diskutiert werden

    '... »Ich bin überwältigt«, schrieb Susanne Wiest gestern auf ihrem Blog. In nur vier Tagen hat die Aktivistin mit ihrer Forderung eines kurzfristigen und zeitlich begrenzten bedingungslosen Grundeinkommens 50.000 Unterstützer*innen erreicht. Damit ist das Quorum geknackt und sie darf ihr Anliegen in einer öffentlichen Sitzung vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages diskutieren. ...'

  4. : ze.tt:

    „Ein richtiges bedingungsloses Grundeinkommen wäre mehr als ein Krisengeld“

    Michael Bohmeyer, Gründer des Vereins Mein Grundeinkommen, erklärt, warum unsere Gesellschaft nicht krisenfest ist, wenn Erwerbsarbeit wegbricht und wie Existenzangst überwunden werden kann. Ein Interview

    '... Wir geben uns sehr viel Mühe, komplizierte Förderungs- und Umverteilungsmechanismen zu organisieren, wo wir Banken und großen Konzernen Milliardenbeträge überweisen – in der Hoffnung, dass das irgendwann durchsickert und ein Bruchteil davon bei den Arbeitnehmern ankommt. Warum geben wir den Menschen das Geld nicht einfach direkt? Am Ende erhält es die Wirtschaft und unsere Gesellschaft aufrecht, wenn Menschen konsumieren und ihr Leben bestreiten können. ...'

    '... In einer Situation, in der man nicht genau weiß, wie lange die Krise noch geht, gibt diese kontinuierliche Zahlung für alle Sicherheit. Und man kommt aus der Logik heraus, dass die einen die Bedürftigen, die Verlierer sind und die anderen die Gewinner, die das nicht brauchen. Diese Trennung der Gesellschaft zu überwinden, könnten wir jetzt erproben. ...'

    '... Ich glaube, die Strukturen ließen sich organisieren, wenn man wollte. Zum Beispiel durch die Finanzämter. Jeder Mensch, der in Deutschland geboren wird, hat ja eine Steuer-ID.
    Wir dürfen aber zwei Dinge nicht durcheinanderbringen: Das eine ist der Sozialstaat. Den soll es auch mit Grundeinkommen noch geben. Der ist für die da, die aus eigener Kraft nicht erreichen können, was sie brauchen. Ihnen muss die Gesellschaft helfen. Und zusätzlich gibt es das Instrument des Grundeinkommens, das das Einkommensproblem von den anderen Problemen des Sozialstaates löst. Erstmal haben alle genug Einkommen. Und dann können wir uns um weitere Dinge kümmern: Integration, Weiterbildung und andere Maßnahmen. ...'

    '... Das Grundeinkommen wird oft missverstanden. Es ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Geld. Das heißt: Wenn ich heute 2.000 Euro verdiene, dann würde ich in einer Grundeinkommensgesellschaft etwas mehr Steuern zahlen. Sagen wir mal 1.000 Euro. Ich würde aber auch 1.000 Euro Grundeinkommen kriegen. Unterm Strich wäre also ähnlich viel Geld in der Tasche, aber wir alle hätten die Gewissheit, nicht tiefer rutschen zu können als 1.000 Euro. ...'

    '... Deshalb muss man die Rechnung anders machen: Alle kriegen vorab 1.000 Euro, auch der Millionär. Aber alle tragen auch entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit über höhere Steuern zum Grundeinkommen für alle bei. Im Vergleich ändert sich also gar nicht so viel, nur dass wir den Boden, bis zu dem wir fallen können, gemeinsam auf 1.000 Euro erhöhen und damit das Existenzielle aus dem Spiel nehmen. ...'

  5. Termin: : piqd.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Ist jetzt die Zeit reif?

    (Rico Grimm | 03.04.2020 | 16 Uhr)
    Schaltet am Freitag, dem 03. April um 16 Uhr ein. Wir streamen auf Zoom, Facebook und YouTube. Fragen könnt ihr uns vorher hier in den Kommentaren und während des Streams über die Chatfunktion auf Zoom und YouTube.
  6. : moment.at:

    Gefahr nach der Corona-Krise: Sparpakete treffen Frauen, Hilfspakete helfen Männern

    Politikwissenschaftlerin Birgit Sauer über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Frauen

    '... Eine Möglichkeit, um die Sorgearbeit besser aufzuteilen, ist ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das Geld könnte den Menschen helfen, nach der Corona-Krise wieder auf die Beine zu kommen und Sorgearbeit zu leisten. Das wäre vielleicht treffsicherer, als die Wirtschaft mit riesigen Hilfspaketen zu unterstützen. ...'

  7. : zeit.de:

    Weniger Arbeit, weniger Konsum

    Die Kontakteinschränkungen könnten anhalten, die Wirtschaft würde lange leiden. Nur wenn wir uns auf einem niedrigen Niveau einpendeln, könnten wir die Krise überstehen.

    '... Die Corona-Krise erfordert daher strukturelle Maßnahmen, um die Wirtschaft auf einem insgesamt niedrigeren Niveau des Bruttoinlandsprodukts möglichst unabhängig von Angebots- und Nachfrageschwankungen funktionsfähig zu halten. Nur mit strukturellen Maßnahmen können für die ganze Bevölkerung Arbeitsplätze, Einkommen und eine stabile Versorgung in einer fluktuierenden Konjunktur ohne fortlaufendes Wirtschaftswachstum garantiert werden. ...'

    '... Es bedarf einer Reduktion der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmenge. Dies könnte durch eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung im Sinne einer kurzen Vollzeit umgesetzt werden. Bei dieser würde beispielsweise eine 32-Stunden- oder eine 24-Stunden-Woche die bisherige Vollarbeitszeit von rund 40 Stunden pro Woche ersetzen. ...'

    '... Die Finanzierung eines Grundeinkommens kann auf die große Solidarität bauen, die in der Bevölkerung derzeit besteht. Einnahmen können durch eine Solidaritätssteuer von Besserverdienenden und Vermögenden ermöglicht werden, zum Beispiel durch einen höheren Spitzensteuersatz von 70 oder 80 Prozent und eine höhere und progressive Besteuerung von Vermögen. ...'

    '... Sollten über einen längeren Zeitraum politische Maßnahmen der Kontakteinschränkung nötig sein, dann muss eine Transformation der bestehenden konjunktur- und wachstumsabhängigen Wirtschaft zu einer nachhaltigen und krisenfesten Wirtschaft, einer Resilienzwirtschaft, eingeläutet werden. ...'

  8. : cash-online.de:

    Coronakrise: HWWI-Chef plädiert für Grundeinkommen

    Am 2. April war der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Professor Dr. Henning Vöpel zu Gast auf dem Roten Sofa in der NDR-Sendung “DAS!”. Dabei sagte er dramatische wirtschaftliche Auswirkungen durch die Corona-Pandemie voraus und erläuterte seine unkonventionelle alternative Lösung zum Hilfspaket der Bundesregierung.
  9. : basicincome.org:

    Karl Widerquist: Punk Band Records a Song with Indepentarian Argument for Basic Income

    Indepentarianism exists. The Danish punk band, Husligt Arbejde [House Work] has recorded an indepentarian song, “Borgerløn – the power to say no,” which translates into “Basic Income – the power to say no.” According to Google translate, the band describes its music as “aggressively political, minimalist punk.”

    06.03.2020: youtube.com: Borgerløn - the power to say no (3 Min)

    LYRICS IN ENGLISH
    Can a whore say no?
    power to say no
    Can an employee go his way?
    power to say no
    Must a poor man bow?
    power to say no
    Are you free without your no?
    power to say no
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    The state says it loves you
    power to say no
    while tightening the yarn around you
    power to say no
    Race for growth and GDP
    power to say no
    "otherwise the system will crash"
    power to say no
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    Liberal politics
    power to say no
    That's what we never got
    power to say no
    What is real freedom?
    power to say no
    It is financial freedom!
    power to say no
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    Ha! Welfare ladies, clerks
    power to say no
    Work testing, a thousand lists
    power to say no
    BU-REAU-CRA-CY
    power to say no
    We'd rather be free!
    power to say no
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM
    BASIC INCOME FOR BASIC FREEDOM

  10. : spiegel.de:

    Berlins Etat für Corona-Hilfen ist schon erschöpft

    Berliner Kleinunternehmer, die nach Mittwochmittag Corona-Hilfen beantragen wollen, müssen sich auf weniger Geld einstellen. Nach SPIEGEL-Informationen ist der Topf der Stadt offenbar schon leer.

    '... Zur Freude von Kleinunternehmern, Freiberuflern und Selbständigen hatte die IBB im Auftrag des Senats zu Beginn der Woche bereits mit den Auszahlungen begonnen. Viele Betroffene hatten zu ihrer eigenen Überraschung schon zwei oder drei Tage nachdem sie den Antrag abgegeben hatten, Geld auf dem Konto.
    Bis Dienstagabend hatte die IBB nach eigenen Angaben 900 Millionen Euro an mehr als 100.000 Antragsteller überwiesen - 14.000 Euro pro Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten, 15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. ...'

  11. : woz.ch:

    «Ideen, die zuvor als sozialistisches Teufelszeug galten, werden unter Applaus durch die Parlamente gepeitscht»

    Die Pandemie bedroht das Leben und die wirtschaftliche Existenz von Millionen – und doch verweist die globale Krise auch auf die Möglichkeit einer besseren Zukunft. Über einen historischen Augenblick extremer Offenheit.
    (Hinweis von S.W. Danke.)

    „In den USA wird «Helikoptergeld» verteilt – was die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens in ganz anderem Licht erscheinen lässt.“

    „Was jetzt gefährdet ist, ist nicht die Grundversorgung mit dem Lebensnotwendigen – Wohnung, Strom, Medikamenten, Nahrungsmitteln und so weiter –, die offenbar auch dann noch relativ stabil weiterläuft, wenn grosse Teile der Wirtschaft zum Erliegen gekommen sind. Wer am Rand des Abgrunds taumelt und uns mit hinabzureissen droht, sind die Konzerne, Fonds und Banken, die unablässig ihren Wert vermehren müssen. Das, was gemeinhin als «die Wirtschaft» bezeichnet wird, hat also offenbar gar nicht so viel mit Bedarfen und Bedürfnissen zu tun. Wir leisten uns eine Ökonomie, die sich nicht an den Grundlagen des Lebens, sondern an der Wertschöpfung orientiert.“

    "Die Krise wirft zentrale Fragen auf und lässt die notwendigen Lösungen aufblitzen. Eine Maschine, die nicht der Bewahrung des Lebens, sondern der unbegrenzten Vermehrung des Werts verpflichtet ist, ist zum Stehen gekommen, und nur solidarisch und uns umeinander sorgend werden wir die Situation überstehen."

  12. : tagesschau.de:

    Grundeinkommen für alle – was dann? (Podcast, 24 Min)

    Jeden Monat Geld ausgezahlt bekommen - egal, ob man arbeitet oder nicht. So ein bedingungsloses Grundeinkommen wird jetzt in der Corona-Krise verstärkt gefordert. Mal angenommen, es wäre Realität: Wie würde sich unser Leben verändern? Ein Gedankenexperiment.

    Diesen Fragen gehen die beiden Korrespondenten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss aus dem ARD Hauptstadtstudio in Berlin im neuen Podcast der tagesschau nach und spielen die Idee in einem Gedankenexperiment durch.

  13. : lak-berlin.de:

    Finanzielle Soforthilfe für alle Studierenden jetzt!

    Die LandesAstenKonferenz Berlin (LAK Berlin) ist dem Bündnis Soforthilfe für Studierende beigetreten und fordert 3000€ Soforthilfe für alle Studierende, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Notlage geraten sind. Die LAK Berlin schließt sich außerdem der Forderung nach einem Bedinungslosen Grundeinkommen für 6 Monate an.

    '... Die gegenwärtige Krise erfordert jedoch auch gesamtgesellschaftliche Lösungsansätze. Die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) würde den Verwaltungsaufwand von spezifischen Soforthilfen und vieler anderer Sozialleistungen erheblich vereinfachen, indem kleinteilige Antrags- und Genehmigungsverfahren erübrigt werden würden. Das hätte vielerlei positivie Auswirkungen: So könnten Studierende endlich nicht mehr durch das BAföG-Raster fallen, wären nicht mehr an die Regelstudienzeit gebunden und müssten nicht mit einem Schuldenberg ihr Studium abschließen. Aber es würde eben auch über Studierende hinaus Existenzen absichern - in Krisen- wie in Nichtkrisenzeiten. Aus diesen Gründen spricht sich die LandesAstenKoferenz Berlin für ein Bedingungsloses Grundeinkommen unter Beibehaltung der gesetzlichen Krankenversicherung aus. ...'

  14. : thecorrespondent.com:

    Rutger Bregman: Has the time finally come for universal basic income?

    In the past few weeks, calls for a universal basic income have been louder than ever. Even the US is sending cheques to most citizens. And rightly so – the coronavirus pandemic requires radical action. Seven years ago, I wrote for the first time about a forgotten idea whose time has come.
  15. : yusakumaezawa.com:

    Basic Income Social Experiment

    Japan

    '... 4 groups will be surveyed over a period of one year.
    They will answer a total of 17 questionnaires and the effect that the money has will be analyzed. ...'

  16. : twitter.com/esuplicy:

    Eduardo Suplicy: A Renda Básica de Emergência está aprovada neste momento no Senado! (portuguese / Brazil)

    Agora, a proposta seguirá para as mãos do presidente Jair Bolsonaro, que deve sancioná-la e fazer sua implementação com urgência.

    '... Das Grundeinkommen für Notfälle ist jetzt im Senat genehmigt!
    Jetzt wird der Vorschlag in die Hände von Präsident Jair Bolsonaro gelangen, der ihn dringend genehmigen und umsetzen muss. ...'

    en.wikipedia.org: Eduardo Suplicy
    '... One of the most important Bill of Law presented by Suplicy institutes in Brazil the Program of Guaranteed Basic Income. Approved in the Senate in December 1991, it waited for seven years to be voted in the Commission of Finances and Taxation of the House of Representatives. ...'

  17. : berliner-zeitung.de:

    Braucht Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen?

    Viele Künstler und Freiberufler sind von der Corona-Krise finanziell schwer getroffen. Der Verein „Mein Grundeinkommen“ verlost vor diesem Hintergrund 30 bedingungslose Grundeinkommen.
  18. : monetative.de:

    Podcast-Expertenrunde: Corona und die drohende Finanzkrise (127 Min)

    Der Monetative e.V. richtete am 26. März ein moderiertes Expertengespräch für alle Interessierten rund um die drohende Finanzkrise durch das Corona-Virus aus. Im Fokus standen die wirtschaftlichen Auswirkungen, geld- und finanzmarktspezifische Problemstellungen sowie potentielle Lösungsmöglichkeiten.
    Diskutanten:
    1) Prof. Thomas Mayer: Ex-Chefvolkswirt der DB und Gründungsdirektor von Flossbach von Storch Research Institute
    2) Prof. Helge Peukert von der Universität Siegen und prominenter Vertreter der Pluralen Ökonomik
    3) Prof. Joseph Huber Gründungsmitglied des Monetative e.V. und Vordenker des Vollgeldsystems
    4) Moderation: Simon Sonnenberg vom Monetative e.V.
  19. : ipg-journal.de:

    „Träume ich gerade, oder was ist hier los?“

    Rutger Bregman über Panikkäufe, Pinguine, norwegische Gefängnisse und worauf es in der heutigen Zeit wirklich ankommt.

    '... In seinem neuen Buch „Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit“ tritt Rutger Bregman – gestützt auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Fachbereichen wie Anthropologie, Archäologie, Ökonomie und Soziologie – den Beweis an, dass der Mensch von Natur aus gut ist, und gibt Ratschläge, welche Konsequenzen wir daraus ziehen sollten. ...'

  20. : finanzen.net:

    Die Corona-Pandemie bringt die Diskussion über ein Bedingungsloses Grundeinkommen wieder auf

    '... Das spricht gegen das Bedingungslose Grundeinkommen
    Es gibt allerdings auch das Gegenargument, welches immer wieder gegen das Bedingungslose Grundeinkommen vorgebracht wird. Nämlich, dass niemand mehr arbeiten gehen würde. Jedoch handelt es sich dabei lediglich um eine Vermutung, da es bisher keinen wissenschaftlichen Beweis für die These gibt. Es ist wahrscheinlicher, dass ein Großteil der Menschen weiterhin arbeiten gehen würde, da der Mensch von Natur aus ein soziales und tätiges Wesen ist. Hinzu kommt, dass das Bedingungslose Grundeinkommen lediglich die Fixkosten abdecken würde, nicht jedoch Luxusgüter oder Reisen. Um das Leben und den Alltag also individueller gestalten zu können, bestünde nach wie vor die Notwendigkeit, ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Beim Bedingungslosen Grundeinkommen geht es lediglich darum, den Menschen die Existenzängste zu nehmen, was besonders in Zeiten der Corona-Krise eine Alternative zu staatlichen Hilfskrediten darstellen könnte. ...'

  21. : zeit.de:

    Warum sollten wir den Mut haben, nichts zu tun? (38 Min)

    Einfach mal nicht denken: Der Hirnforscher und Autor Bernd Hufnagl rät zum Träumen – auch bei der Arbeit. Was er damit meint, erzählt er im Arbeitspodcast.

    '... Acht Wochen Urlaub im Jahr habe er sich daher selbst verordnet – um nicht zu einem der Kandidaten zu werden, die er in seinem Berufsalltag oft trifft: erschöpfte und enttäuschte Manager. "Quasi alle Burn-out-Patienten berichten, ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz sei eine Enttäuschung gewesen", sagt der 51-Jährige. "Sie haben sich jahrelang so aufgeopfert. Und dann läuft doch alles einfach weiter, auch ohne sie." ...'

  22. : sahra-wagenknecht.de:

    Der Mythos der Leistungsgesellschaft - Thomas Piketty: Kapital und Ideologie

    Eine Rezension von Sahra Wagenknecht, erschienen in der WELT

    '... Der französische Ökonom verweist auch auf bemerkenswerte Kontinuitäten bei der Rechtfertigung leistungsloser Einkommen, die in der Regel die Oberschicht bezieht. Der alte Feudaladel, zu dessen Privilegien es gehörte, staatliche Hoheitsrechte etwa in der Rechtsprechung wahrzunehmen, begründete seine üppigen Bezüge kurzerhand mit seiner unersetzlichen Rolle als Hüter von Stabilität und Sicherheit. Heute werden die Erben großer Kapitalvermögen, auch wenn sie nie ein Unternehmen von Innen gesehen haben, zu Garanten unserer Arbeitsplätze verklärt. „Alle menschlichen Gesellschaften sind darauf angewiesen, ihren Ungleichheiten einen Sinn zu verleihen, und die Rechtfertigungen der Vergangenheit sind zuweilen… auch nicht verrückter als die der Gegenwart“ kommentiert Piketty trocken. ...'

  23. : zeit.de:

    "Werden wir danach so tun, als sei alles nur ein Traum gewesen?"

    Welche Jobs Bullshit sind und welche systemrelevant: Das dürfen wir nach der Corona-Krise nicht vergessen, fordert der Kapitalismuskritiker David Graeber.

    '... Weil der Markt gar nicht so sehr auf Angebot und Nachfrage basiert, wie uns immer eingeredet wird – wer wie viel verdient, das ist eine politische Machtfrage. Durch die aktuelle Krise wird jetzt noch deutlicher: Mein Lohn hängt überhaupt nicht davon ab, wie sehr mein Beruf tatsächlich gebraucht wird. ...'

  24. : grundeinkommen.de:

    GE-News März 2020

    '... die Europäische Bürgerinitiative (EBI) Grundeinkommen wurde vor zwei Monaten zur Registrierung bei der Europäischen Kommission eingereicht, damit wir im Mai loslegen können. Leider machten uns aber der Corona-Virus und die EU-Kommission einen Strich durch die Rechnung. Die Vertreter*innen der Grundeinkommensnetzwerke und -initiativen in den EU-Ländern beschlossen, den Starttermin zu verschieben, weil öffentliche Aktionen und Events im Zusammenhang mit dem Start der EBI derzeit nicht planbar sind. Außerdem hat die Europäische Kommission den bisherigen EBI-Text nicht anerkannt. ...'

  25. : hamburg.de:

    Volksinitiative „Hamburg soll Grundeinkommen testen“ zustande gekommen

    '... Die Prüfung der am 4. März 2020 von den Vertrauenspersonen der Initiative abgegebenen Unterschriftenlisten durch das Bezirksamt Hamburg-Nord hat ergeben, dass die erforderliche Mindestanzahl von 10.000 gültigen Unterschriften von zur Bürgerschaft Wahlberechtigten erreicht wurde. Damit ist die Volksinitiative zustande gekommen. ...'

  26. : omnibus.org:

    Bundestagspetition zum Bedingungslosen Grundeinkommen

    Mehr als 10 Jahre nach ihrer ersten Petition an den Bundestag hat Susanne Wiest, angesichts der aktuellen Lage, erneut eine Petition an den Bundestag gestellt, das Bedingungslose Grundeinkommen einzuführen.
  27. : theatlantic.com:

    Annie Lowrey: We Need to Start Tossing Money Out of Helicopters

    '... The biggest risk of all is that this temporary, necessary recession leads to bankruptcies, insolvencies, evictions, and job losses, causing a hard-to-combat recession and permanent economic damage. Given that risk, tossing money out of a helicopter does not seem like such a bad idea. ...'

  28. : thehill.com:

    Granting cash payments is a conservative principle

    '... The Republican support for emergency cash payments as a central part of CARES Act, the recently passed coronavirus relief package, surprised many. What could possibly be conservative about free money? In fact, the idea of direct government cash payments to the needy — even on a non-emergency basis — has a long lineage among conservative thinkers and policymakers. Its reappearance signifies a larger rethinking of economic policy on the right. ...'

  29. : wiwo.de:

    „Covid-19 wird nicht so verheerend wie die Weltwirtschaftskrise!“

    Ökonomie-Nobelpreisträger Robert J. Shiller
    Der weltberühmte Ökonom und Nobelpreisträger über die Bedeutung von Narrativen und Fake News für die Wirtschaft, gerade auch in der Coronakrise. Zur Bewältigung der Krise empfiehlt er ein bedingungsloses Grundeinkommen.

    '... Zur Bewältigung der Corona-Krise wird auch in den USA überlegt, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Und ich halte es für gar nicht unwahrscheinlich, dass es kommt und andere Länder nachziehen. Es kann ein Ausweg aus der Krise sein. ...'

  30. : zeit.de:

    "Was gerade passiert, wird Generationen prägen"

    Zwei Billionen Dollar für die US-Wirtschaft werden nicht reichen, sagte der Finanzexperte Mohamed El-Erian. Er warnt davor, die Wirtschaft zu schnell wieder hochzufahren.

    Mohamed El-Erian (engl. Wikipedia-Link) ist Chief Economic Adviser der Allianz. Der Diplomatensohn wurde in New York geboren, wo sein Vater als UN-Botschafter Ägyptens tätig war. Nach seiner Zeit als Internatsschüler in England studierte er in Oxford Ökonomie. Dann wechselte er zum Internationalen Währungsfonds (IWF). Dort stieg El-Erian zum stellvertretenden Direktor der Abteilung Mittlerer Osten auf. Mittlerweile gilt er als einer der renommiertesten Finanzmarktexperten. Er lebt mit Frau und zwei Töchtern in Kalifornien.

    '... Wir werden ernsthaft über ein garantiertes Grundeinkommen diskutieren. Die Idee, Menschen einfach Geld zu geben. Das ist ja bereits Bestandteil des US-Rettungspakets. Bis vor Kurzem wäre das unvorstellbar gewesen. Wir werden über Modern Monetary Theory diskutieren, das heißt, letztlich die Notenbanken der Fiskalpolitik unterwerfen. Und wir werden eine radikale Lösung für die Überschuldung finden müssen. Ich könnte die Liste beliebig weiterführen. Fest steht: Was gerade passiert, wird Generationen prägen. ...'

  31. : braveneweurope.com:

    Frances Coppola: Corona Crisis: When is the Right Time for UBI and Helicopter Money?

    '... The time for helicopter money will be when the virus has passed and the economy needs a boost. And the time for UBI will be when we make the changes we need to ensure that an economic crisis can never again deprive people of the basic means to live. ...'

    (Google-Translator): '... Die Zeit für Hubschraubergeld wird sein, wenn das Virus vorbei ist und die Wirtschaft einen Aufschwung braucht. Und die Zeit für UBI wird sein, wenn wir die notwendigen Änderungen vornehmen, um sicherzustellen, dass eine Wirtschaftskrise die Menschen nie wieder der grundlegenden Lebensgrundlage berauben kann. ...'

  32. : twitter.com/scottsantens:

    We're all just surviving right now. How does it feel?

    Does it fill you with happiness to basically just eat, sleep, and Netflix? We all have lots we want to do, especially with others. Can you see how absurd it is to think UBI will lead to what we're being forced to do right now?

    "Wir alle überleben gerade nur. Wie fühlt es sich an?
    Erfüllt es Sie mit Glück, im Grunde nur zu essen, zu schlafen und Netflix zu schauen? Wir alle haben vieles was wir tun möchten, besonders mit anderen. Merken Sie, wie absurd es ist, zu glauben, ein BGE würde zu dem führen, wozu wir gerade gezwungen werden?"

  33. : care-revolution.org:

    Feministische Perspektiven auf Sexarbeit als Care-Arbeit

    Jenny Künkel und Kathrin Schrader haben ein Buch über Feministische Perspektiven auf Sexarbeit herausgegeben.

    '... Frage: Was muss sich – auch abgesehen von der Corona-Krise – am dringendsten ändern, rechtlich, politisch und gesellschaftlich, damit Sexarbeiter*innen gut arbeiten und leben können? Welche Allianzen wünscht ihr euch dafür innerhalb der Care-Bewegung?
    Stephanie: Das wichtigste ist eine Korrektur der bestehenden Gesetze. Alle Sondergesetze gehören abgeschafft, besonders das so genannte ProstituiertenSchutzGesetz mit seiner Zwangs-Gesundheitsberatung, seiner Zwangs-Registrierung, seiner permanenten Überwachung und Kontrolle und der fehlenden Absicherung der Bordelle, den unsinnigen Auflagen für Bordelle und der Gefahr von deren Schließung. Statt dieser Kriminalisierung muss Prostitution wie jedes andere Gewerbe eingegliedert werden z.B. im Gewerbe- und Baurecht. Sexarbeiter*innen und Bordellbetreiber*innen brauchen die gleichen Rechte wie andere Erwerbstätige und Unternehmen. Aber wir brauchen auch einen breiten gesellschaftlichen Diskurs, um endlich von den Klischees und Mythen und Stigmata wegzukommen hin zu einer realistischen Betrachtung der Sexarbeit. Bei beidem wünsche ich mir einen engeren Schulterschluss mit den einzelnen Gruppen bei der Care Revolution.
    Jenny: Genau! Zusätzlich könnten bedingungsarme Einkommensalternativen (z.B. ein Grundeinkommen) es erlauben, „Nein“ zu schlechten Arbeitsbedingungen zu sagen. ...'

  34. : tageszeitung.it:

    Das Virus als Chance

    Der ehemalige EU-Abgeordnete Sepp Kusstatscher sinniert in einem Gastkommentar über einen Ausweg aus der Krise und plädiert für die Einführung eines Grundeinkommens.
  35. : xing.com:

    Birger P. Priddat: Wir müssen helfen – aber nennt es bitte nicht Grundeinkommen

    Die Initiative für ein „testweises Grundeinkommen“ ist verständlich Aber die Initiatoren tun sich keinen Gefallen, wenn sie diesen Begriff nutzen Sie schaden sich damit selbst, weil sie dessen Gegner auf den Plan rufen

    '... Den rückzahlungsfreien Zuschuss nennt Tonia Merz „bedingungsloses Grundeinkommen“. Hier liegt ein Missverständnis vor, das sich daraus erklärt, dass sie ihre auf sechs Monate veranlagten Zahlungen „ohne Bedingungen“, als Zuschuss, Transfer oder Subvention, ausgezahlt sehen möchte. Ökonomisch hat sie recht, eine Art von Überbrückungsgeld zu verlangen, weil sonst ganze Kultursegmente nachhaltig aus der Gesellschaft verbannt würden, wenn zum Beispiel viele Künstler sich andere Arbeit suchen müssen. ...'

  36. : nytimes.com:

    The Nordic Way to Economic Rescue

    In the face of the pandemic, Denmark is effectively nationalizing private payrolls, in contrast to the patchwork American system.

    '... In Denmark, political parties from across the ideological spectrum joined with labor unions and employers associations this month to unite behind a plan that has the government covering 75 to 90 percent of all worker salaries over the next three months, provided that companies refrain from layoffs. ...'

    '... By any reckoning, an American version of Denmark’s plan would cost a hefty sum. Last year, 157 million Americans were officially employed. About 53 million low-wage workers have median annual earnings of only $18,000 a year, according to the Brookings Institution. Simply covering their wages for six months would run $477 billion. If the government wrote paychecks for the entire American work force, which had a median income of $64,000, six months would cost $5 trillion. ...'

    '... Under the so-called Nordic economic model that prevails in Scandinavian countries, people accept tax burdens that are extremely high by global standards in exchange for cradle-to-grave benefits like national health care, free public education, extensive parental leave, job-training programs and cash grants for people who lose work.
    The United States, by contrast, is marinated in notions of rugged individualism, making economic hardship an often solitary experience, absent the cushion of government largess.
    A Danish family of four headed by one breadwinner who loses his or her job is, six months later, living on 90 percent of their previous income and given extensive government support, according to the O.E.C.D. An American family in that situation typically subsists on 30 percent of its original income.
    This frames the political choices in the face of crisis. Danish policymakers could settle on extraordinary action knowing that taxpayer money was getting spent in any event — either to prevent mass layoffs, or to attend to mass layoffs.
    In American budget math, lean spending to help struggling workers is the default. Extra dollars must be borrowed or collected via taxes.
    But the alarming moment at hand should change the calculus, say these economists. If the American government were to assume the role of ultimate employer, that could reassure markets worldwide — something that Denmark lacks the power to do.
    “It would basically send a signal of the strength and resilience of the U.S. political and economic system,” Mr. Kirkegaard said. “I don’t see why you shouldn’t be able to do this.” ...'

  37. : degruyter.com:

    Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen den Sozialstaat aufgeben?

    ORDO | Band 70: Heft 1

    Zusammenfassung
    Seine Befürworter verbinden mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen sehr hohe Erwartungen: Es sichere Freiheit und Selbstbestimmung, überwinde Armut, stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie und löse die Probleme des Sozialstaats. Ein Teil der Befürworter verbindet das Grundeinkommen mit der Vorstellung eines Wirtschaftssystems, das weitgehend unabhängig von ökonomischen Anreizen funktioniert. Akzeptiert man die Notwendigkeit ökonomischer Anreize auch unter den Bedingungen eines Grundeinkommens, so stellen sich harte Finanzierungsfragen. Ein Grundeinkommen auf substantieller Höhe wäre nur finanzierbar, wenn wir den Sozialstaat heutiger Ausprägung aufgeben. Dies steht in Widerspruch zu den Zielen der meisten Befürworter. Es erscheint vorzugswürdig, auf einen gesellschaftlichen Großversuch mit ungewissem Ausgang zu verzichten und uns auf die Mahnung von Karl Popper zu besinnen, und uns weiter auf den mühsamen Weg des reformerischen Stückwerks zu machen.

  38. : derstandard.at:

    Offen: Die Zukunft der Lohnarbeit nach dem Shutdown

    Im Zuge der Corona-Krise wird das Sozialprestige zwischen den arbeitenden Gruppen neu verteilt. Zeit, um auch die Frage nach dem Grundeinkommen zu stellen

    '... Es könnte mit dem Abklingen der Krise der Zeitpunkt gekommen sein, über die Zukunft der Lohnarbeit neu nachzudenken: unter dem Eindruck einer Lastenverteilung, die die Wertigkeiten unserer "kognitivierten Ökonomie" außer Kraft gesetzt hat. Das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens, wie es der Soziologe Ulrich Beck verfocht, gehört zurück auf die Tagesordnung: jetzt, nachdem sich erwiesen hat, dass man die Lebensnotdurft bestreiten muss, auch wenn man gerade nicht flüssig ist. ...'

  39. : orf.at:

    Italien überlegt Notstandseinkommen für alle Bürger

    Angesichts des mehrwöchigen Produktionsstopps infolge der Coronavirus-Epidemie prüft Italien die Einführung eines „Notstandseinkommens“ für alle Bürger und Bürgerinnen. „Wir wollen jedem Bürger ein Einkommen garantieren. Wir können das Notstandseinkommen nennen, und es soll so lange bezogen werden, bis Normalität wieder eintritt“, so Italiens Vizewirtschaftsministerin Laura Castelli.
  40. : spiegel.de:

    Geld oder Leben? Geld fürs Leben!

    '... Etwa dadurch, dass die Regierung schon jetzt ein großes Wiederaufbauprogramm entwickelt. Dazu könnte das Versprechen gehören, eine Menge Geld in Dinge zu investieren, die wir als Lehre aus der aktuellen Krise dringend brauchen: bessere Ausstattung von Krankenhäusern, mehr präventiver Schutz, bessere Bezahlung von Pflegekräften und anderen, die für unsere Gesundheit sorgen.
    Dazu könnten ebenso Investitionen zählen, die uns auch sonst weniger anfällig für derartige Großkrisen machen. Ob für die nächste Virenplage oder ein nächstes Klimadesaster, das ja nach allem, was Experten so sagen, genauso zum nationalen Notstand führen könnte. Ob zum dringenden Gebäudesanieren oder zum Aufbau einer sinnvollen Infrastruktur für die Zeit nach Kohle und Öl.
    Dazu könnte für die Zeit nach der Epidemie auch das Verschicken von Geld an die Leute im Land gehören, wie es die Amerikaner gerade tun wollen – um damit die Schäden der Krise zu begleichen oder einfach wieder für Umsatz in den Kassen der Geschäfte zu sorgen. Was noch besser dann wäre, wenn das Ausgeben der Schecks an so einen guten Zweck wie besagten Klimaschutz gekoppelt wäre. ...'

  41. : spiegel.de:

    Trügerisches Heilmittel

    Hunderttausende fordern in der Coronakrise ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, um den sozialen Absturz von Millionen Menschen zu verhindern. Ist das wirklich eine gute Idee?

    '... In der Praxis wäre allerdings bereits das "SOFORT!" ein Problem: So einfach die Idee klingt, einfach jeder und jedem monatlich automatisch ein Grundeinkommen zu überweisen – umsetzen lässt sie sich weit weniger einfach, schon gar nicht binnen kurzer Zeit.
    So fehlt etwa schlicht eine Institution, die alle Menschen in der Bundesrepublik kennt: Es gibt kein zentrales deutsches Melderegister, die Finanzämter kennen nur die Steuerpflichtigen und auch bei den gesetzlichen Krankenkassen sind nicht alle versichert. ...'

    '... So bestechend die Idee für viele also klingt: Ein Grundeinkommen für alle ist in der akuten Krise kein geeignetes Sofortinstrument, das erkennen selbst grundsätzliche Befürworter wie Katja Kipping an. Stattdessen geht es darum, hart Getroffene durch bestehende Strukturen schnell und unbürokratisch zu helfen – und bislang nicht bedachte Gruppen wie Hartz-IV-Bezieher oder Minijobber einzubeziehen.
    Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen wird wegen des Corona-Schocks aber wohl dennoch bald wieder laut vernehmbar sein: spätestens dann, wenn es darum geht, die Konjunktur nach der Eindämmung der Pandemie wieder aus ihrer tiefen Rezession zu holen. ...'

  42. Termin: : grundauskommen.de:

    Online-Convent am 28.03.2020 – 14:00 bis 17:30 Uhr

    Gerald Hüther, Neurobiologe / Akademie für Potenzialentfaltung
    Friederike Spengler, Regionalbischöfin Gera-Weimar
    Georg Schürmann, Leiter der Region Deutschland der Triodos Bank
    Marlene Bernau, BGE-Gewinnerin von mein-grundeinkommen.de
  43. : glocalist.press:

    Georg Schürmann: Grundeinkommen als Antwort auf die Corona-Krise

    '... Jetzt wäre eine ideale Möglichkeit, um die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens in die Tat umzusetzen. Durch eine nachgelagerte Versteuerung könnte man sicherstellen, dass Menschen mit höheren Einkommen über die Einkommensteuer Teile davon wieder zurückzahlen.
    Aber wir sind fest davon überzeugt, dass auf diese Weise viel unkomplizierter und sozialer gerechter eine Unterstützung der Bevölkerung und der Wirtschaft geleistet werden kann. Deshalb unterstützt die Triodos Bank Deutschland ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf Zeit. ...'

  44. : uni-freiburg.de:

    “Mit einem Grundeinkommen hätten wir weniger Probleme” (Audio, 4 Min)

    Die Corona-Krise ohne Geldnot überstehen? Enno Schmidt weiß wie das geht: Mit einem Grundeinkommen für alle, die es brauchen. Ein Interview mit Enno Schmidt, Mitarbeiter am wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Uni Freiburg.
  45. : blickpunkt-wiso.de:

    Wolkenkuckucksheim: Das neue BGE-Konzept der BAG Grundeinkommen (Die Linke)

    In der Partei DIE LINKE wirbt die die »Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen« seit geraumer Zeit für einen Mitgliederentscheid über Ihre Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen. Offenbar mit Erfolg. Das dürfte die Partei vor eine Zerreißprobe stellen.

    '... In der jüngeren Vergangenheit ist die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in Deutschland drastisch gestiegen. In diesem Kontext machen radikale Umverteilungskonzepte durchaus Sinn – etwa wenn sie auf einen deutlich höhere Einkommensteuerspitzensatz, eine angemessen hohe Vermögensteuer, einen gut ausgebauten Sozialstaat und gemeinwirtschaftliche Eigentumsformen setzen. Auch eine Umverteilung des sehr ungleich verteilten Vermögens in Deutschland wäre – etwa in Form einer hohen Erbschaftsteuer – aus ökonomischen und politischen Gründen sinnvoll.
    Die angesprochenen Ziele sind allerdings nicht durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu erreichen: Durch die Entkopplung von Arbeit und Einkommen würde die gesamtgesellschaftliche Wertschöpfung sinken und sich der Lebensstandard massiv verschlechtern. Die Idee vom Bedingungslosen Grundeinkommen erweist sich als ein triviales Heilsversprechen, das der Partei DIE LINKE als zentraler Punkt im Parteiprogramm hoffentlich erspart bleibt. ...'

  46. : taz.de:

    Der Sozialstaat ist zurück

    Im Sozialpaket: Hartz-IV-Zugang ohne Hürden, extra Kindergeld, MieterInnenschutz. Geht doch, Bundestag!

    '... Menschen, die plötzlich ohne Einnahmen sind, können ab Montag Grundsicherung beantragen, ohne ihr Ersparnisse offen legen oder nachweisen zu müssen, dass ihre Wohnung eng und billig genug ist. Bedürftige Familien können online einen Kinderzuschlag beantragen, den Notfall-KIZ, VermieterInnen dürfen ihren MieterInnen nicht wegen krisenbedingter Mietschulden kündigen. ...'

  47. : washingtonpost.com:

    Direct cash payments work. We’re about to see how.

    Cutting out middlemen speeds up payments and frees families to choose how to use the money.

    '... Covid-19 has brought that precariousness to the fore, as people working in shops and restaurants are being laid off en masse. And responding to the economic impact of a pandemic is a perfect use-case for cash: It can produce results far faster than a tax cut or government spending, helping both workers struggling to get by and those out of work. And given the circumstances, few conservatives are talking about “the undeserving poor,” in the face of clear evidence that financial stress right now has nothing to do with any perceived character flaws of individuals. Given the overwhelming evidence for the effectiveness of direct cash payments, let’s hope the policy idea of the moment isn’t a one-off. ...'

  48. : tagesspiegel.de:

    Das Ehrenamt ist systemrelevant

    Die Pandemie zeigt, was unsere Gesellschaft zusammenhält: Aktive Bürger, die Solidarität leben. Ein Gastbeitrag von Sawsan Chebli
  49. : libertine-mag.com:

    Utopia Reloaded – Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist erst der Anfang

    Utopien erscheinen uns dieser Tage als vergessen geglaubte Erinnerungsstücke vergangener Zeiten. Eine Politik des „Weiter so“ überschattet innovative Visionen für eine Gesellschaft, die sich mit einer anwachsenden Breite politischer Krisenherde konfrontiert sieht. Eine Lösung könnte das viel diskutierte bedingungslose Grundeinkommen sein – aber ein Grundeinkommen allein reicht nicht, es bedarf einer gesellschaftlichen Neuerzählung.
  50. : zeit.de:

    Corona-Geld für alle?

    Hunderttausende Deutsche fordern in einer Petition, der Staat solle seinen Bürgern in der Krise ein bedingungsloses Grundeinkommen zahlen. Ist das sinnvoll? Zwei Wirtschaftsredakteure streiten.
    (Bezahlschranke)
  51. : xing.com:

    Tonia Merz: Lasst uns jetzt das Grundeinkommen testen

    '... Vor noch nicht einmal zwei Wochen war es eine fixe Idee, während ich die Pressekonferenz von Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Fernsehen sah. Inzwischen ist es eine Petition mit rund 400.000 Unterzeichnern. Und ich bin das Gesicht zu einer Forderung, die ich nun noch überzeugter vertrete: Lasst uns das viele Geld, das jetzt zur Rettung vor der Coronarezession in die Wirtschaft gepumpt werden soll, für die Menschen nutzen. Lasst uns, zeitlich begrenzt auf ein halbes Jahr, das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Testweise, unbürokratisch und als riesiges Konjunkturprogramm. ...'

  52. : sueddeutsche.de:

    Trumps Mega-Deal

    Die USA wollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit einem der größten staatlichen Hilfspakete der US-Geschichte abfedern.
    Unter anderem sollen Bürger mit kleinen und mittleren Einkommen Geld erhalten, überdies gibt es Finanzhilfen für viele andere Institutionen.

    '... Das Hilfspaket, das Finanzminister Steven Mnuchin mit den Spitzen von Senat und Repräsentantenhaus erarbeitet hat, sieht nun vor, dass jeder Steuerzahler mit einem Jahreseinkommen bis 75 000 Dollar einen Scheck über 1 200 Dollar vom Finanzamt erhalten soll. Für jedes Kind gibt es zusätzlich 500 Dollar. Zugleich werden die Leistungen der Arbeitslosenversicherung massiv erhöht und auf Selbständige sowie Vertrags- und Leiharbeiter ausgedehnt. Da viele Amerikaner aber kaum Rücklagen für den Fall einer Krise haben, ist unklar, ob die Hilfen reichen werden. Das gilt umso mehr, als US-Arbeitnehmer, die entlassen werden, nicht nur plötzlich ohne Gehalt dastehen. Viele verlieren vielmehr mit dem Job auch ihre Krankenversicherung. ...'

  53. : tagesschau.de:

    US-Senat billigt riesiges Nothilfegesetz

    Mit einem Umfang von zwei Billionen Dollar (2.000.000.000.000) ist das Nothilfegesetz das größte Rettungspaket der US-Geschichte. Es soll die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abmildern, die auch in den USA immer dramatischer wird.

    '... Das Mega-Hilfspaket sieht Schecks von 1200 Dollar für US-Bürger, rasche Hilfen für kleine Unternehmen und Milliardenkredite für von der Corona-Krise betroffene Konzerne vor. ...'

  54. : zeit.de:

    US-Senat billigt größtes Hilfspaket der Geschichte

    Zwei Billionen Dollar sollen die Wirtschaft der USA während der Pandemie unterstützen. Demokrat Chuck Schumer spricht von einem Marshallplan für das Gesundheitssystem.

    '... Das Hilfsprogramm sieht Schecks von 1.200 Dollar für erwachsene US-Bürgerinnen und US-Bürger, Finanzhilfen für kleine Unternehmen und Milliardenkredite für Konzerne vor, die von der Coronavirus-Krise betroffen sind. ...'

  55. : wdr.de/radio:

    Bedingungsloses Grundeinkommen jetzt?

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird seit längerem diskutiert. In der Corona-Krise gibt es nun Forderungen, es für besonders betroffene Menschen befristet einzuführen. Könnte das helfen oder ist das unrealistisch? Diskutieren Sie mit im WDR 5-Tagesgespräch.
  56. : moz.de:

    Autorin Adrienne Goehler zum bedingungslosen Grundeinkommen

    Frankfurt (Oder) (MOZ) Adrienne Goehler ist Kuratorin und Autorin und war Kultur- und Wissenschaftssenatorin in Berlin und Präsidentin der Kunsthochschule in Hamburg. Sie hat die Ausstellung "Zur Nachahmung empfohlen!" konzipiert, die weltweit getourt ist, und aktuell gerade ein Buch über das bedingungslose Grundeinkommen geschrieben.
  57. : soziopolis.de:

    Friedo Karth, Carolin Müller, Aaron Sahr: Geldschöpfungspolitik

    Missverständnisse und Missverhältnisse monetärer Souveränität in Europa (III)

    25.03.2020: faz.net:
    Die stillen Regenten des Geldes
    In der Krise werden Milliarden aus dem Nichts geschaffen. Wer profitiert von der Geldschöpfung, und hat der Staat sie noch in der Hand? Drei Soziologen haken nach.

  58. Termin: : bien2020.com: Australia:

    https://www.bien2020.com

    '... we have had to make the difficult decision to cancel the Congress. ...'
    (Monday 28 to Wednesday 30 September 2020)
  59. : cbc.ca:

    What you need to know about the new COVID-19 benefits program

    Government has streamlined, expanded benefit program to help struggling Canadians, business

    '... The federal government has streamlined the COVID-19 emergency benefits program and says Canadians struggling financially can now expect payments within weeks.
    The application process is scheduled to open in early April, with individual income support payments amounting to about $2,000 a month expected to flow about 10 days later. The benefits will be available for four months. ...'

  60. : derstandard.at:

    Bedingungsloses Grundeinkommen als Ausweg?

    Alle sprechen von Solidarität während der Corona-Krise. Und danach?

    '... Doch nicht nur in den USA werden Stimmen laut, die ein Umdenken in der Art und Weise fordern: Der Verein für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Europa (UBIE) fordert jetzt in einer Petition, ein europäisches Grundeinkommen einzuführen.
    Dieser Forderung möchte ich mich persönlich als Studierender der Politikwissenschaften anschließen. ...'

  61. : stern.de:

    "Ein guter Zeitpunkt, um das Grundeinkommen auszuprobieren"

    Könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen uns durch den Corona-Wirtschaftscrash helfen? Grundeinkommens-Aktivist Michael Bohmeyer erklärt, welche Chance er für das Konzept in der Krise sieht.

    '... Wir müssen hier unterscheiden. Einen Systemwechsel auf ein dauerhaftes bedingungsloses Grundeinkommen macht man nicht mal so eben und das sollte man jetzt sicher nicht übers Knie brechen. Was wir jetzt als Gesellschaft ausprobieren sollten, sind kurzfristige Geldzahlungen an alle, wie es die USA machen. Das ist erstmal nur ein Sofortprogramm gegen die Krise. Ein nachhaltiges Grundeinkommen funktioniert dagegen nur, wenn man gleichzeitig eine Umverteilung in Form einer Steuerreform organisiert. Das heißt: Jeder Mensch bekommt Grundeinkommen, aber alle müssen dafür auch mehr Steuern zahlen, sodass am Ende nicht jeder 1000 Euro mehr in der Tasche hat. Aber jeder hat mindestens 1000 Euro und damit mehr Sicherheit. ...'

    '... Wir merken bei unserem Experiment, dass das Grundeinkommen vor allem bei denen wirkt, die es rein rechnerisch überhaupt nicht brauchen, die aber trotzdem die ganze Zeit eine Existenzangst mit sich rumtragen. Die das Gefühl haben, immer weiter rennen zu müssen, um nicht unterzugehen. Und dieses Gefühl rauszunehmen, würde kreative und produktive Potenziale in der Gesellschaft freilegen. Das ist aber natürlich etwas anderes, als im Krisenfall Bedürftigen zu helfen. ...'

  62. : zdf.de:

    Petition fordert Grundeinkommen

    '... Rund 390.000 Unterzeichner fordern im Internet in einer an Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier gerichteten Petition wegen der Corona-Krise die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für sechs Monate. "Mit so einer hohen Resonanz hätte ich nicht gerechnet. Es zeigt aber, wie viele Menschen die Krise betrifft", sagte die Initiatorin Tonia Merz. ...'

  63. : bz-berlin.de:

    Hunderttausende fordern Grundeinkommen in Corona-Krise

    Rund 390.000 Unterzeichner fordern wegen der Corona-Krise in einer an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gerichteten E-Petition die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für sechs Monate (Stand Dienstag).
  64. : rosalux.de:

    Was ist notwendige Arbeit? Und wer entscheidet darüber?

    '... Betrachtet man die Liste der erlaubten bzw. kurzzeitig einzustellenden Tätigkeiten, so werden mehrere Probleme deutlich. Die italienische Regierung hat von oben herab entschieden; Einschätzungen der Beschäftigten, ob ihre Arbeit notwendig ist oder nicht, spielten dabei offenbar keine Rolle. Diese dürften jedoch selbst wissen, inwiefern ihre Arbeit in der jetzigen Situation notwendig ist. In einer ganzen Reihe von Betrieben gab es schon in der vorletzten Woche Streikdrohungen und Streiks, mit denen die Beschäftigten die Einstellung der Arbeit aus Gründen des Gesundheitsschutzes forderten. ...'

  65. : zeit.de:

    Theo Sommer: Wir werden die Welt neu einrichten müssen

    '... Auch die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens stellt sich in der Corona-Krise ganz neu. Es könnte vielen Menschen die Existenzangst nehmen. Gäbe es das Grundeinkommen für alle schon, wären wir für die jetzige Krise besser gerüstet gewesen. ...'

  66. : monetative.de:

    Die EZB könnte helfen, darf es aber nicht

    '... Deswegen schlage ich vor, auch Art. 123 AEUV bezüglich des Verbots der direkten Zentralbankfinanzierung europäischer Staatshaushalte, folgendermaßen zu ergänzen:
    „Dies gilt nicht bei Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Notsituationen, die sich der Kontrolle des Staates entziehen und die staatliche Finanzlage erheblich beeinträchtigen.“
    Diese Formulierung ist entspricht Art. 109 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, auf die sich die deutsche Regierung jetzt bei der Lockerung der Schuldenbremse beruft. Dann könnte die EZB den Staaten direkt helfen, ohne den teuren Umweg über die Banken. Mit 750 Mrd. € Zuschuss an die Staaten könnte viel mehr bewirkt werden als mit weiteren 750 Mrd. € für die Finanzmärkte. Wenn die EZB den Staaten direkt Geld zur Verfügung stellt, wäre das keine weitere Erhöhung der Staatsverschuldung. ...'

  67. : focus.de:

    Banken als Waffe: Wir brauchen in Deutschland mutige Schritte, um zu überleben

    Die Regierung plant Eilmaßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil- und Insolvenzrecht. Aber die Verschiebung der Verpflichtungen löst das Problem nicht. Rechtsanwalt Christian Steinpichler plädiert mutige Schritte, um die Probleme schnell und nachhaltig zu lösen.

    '... Grundeinkommen für Selbstständige und Immobilienbesitzer
    Die privaten Immobilienvermieter, die von dem Mieteinnahmen leben, bekämen im Falle eines vollständigen Mietausfalles ihrerseits eine finanzielle Überbrückungsleistung vom Staat, etwa in Form eines vorübergehenden Grundeinkommens!
    Und dieses Mittel einer finanziellen Unterstützung ohne bürokratischen Aufwand in Form eines Grundeinkommens ist auch geeignet, um die Selbständigen in diesem Lande wirksam zu unterstützen. ...'

    '... Nur durch eine so geartete sofortige und konsequente Freistellung (per Allgemeinverfügung) von vertraglichen Verpflichtungen von Krediten und Mieten mit der Folge eines Einfrieren des Schuldenstandes lassen sich wirksam andernfalls drohende Masseninsolvenzanträge vermeiden, bei gleichzeitiger Einführung eines Grundeinkommens, dessen Idee nun reif ist, umgesetzt zu werden. Denn es wird gebraucht. ...'

  68. : bge.community:

    https://bge.community

    So funktioniert's
    Alle teilen monatlich 5 % ihres Einkommen mit der Gruppe
    Wer unter 1.000 € rutscht, wird von der Gruppe auf 1.000 € aufgestockt
    So verhindern wir die Krise für alle
  69. : detektor.fm:

    Alle abgesichert (Podcast, 10 Min)

    Derzeit stehen viele Existenzen auf dem Spiel, sowohl von Selbstständingen als auch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Ist die Zeit reif fürs Grundeinkommen?

    '... Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Lara-Lena Gödde mit Laura Brämswig. Sie ist Mitinitiatorin der Kampagne „Expedition Grundeinkommen“ und fordert, dass die Förderung so schnell wie möglich kommt. Die Kampagne hat außerdem eine Petition gestartet, um in Zeiten von Corona die Idee voranzubringen. Außerdem sprechen wir mit Prof. Dr. Birger Priddat. Er ist zwar nicht grundsätzlich gegen das Grundeinkommen, meldet aber auch Bedenken an. ...'

  70. : gegenblende.dgb.de:

    Ulrike Herrmann: Die Illusion Grundeinkommen

    In der Corona-Krise kommt die Zeit für das bedingungslose Grundeinkommen – glauben dessen Befürworter. Zu Unrecht. Sinnvoll ist nur ein bedingtes Grundeinkommen, das alle unterstützt, die durch die Krise tatsächlich in Not geraten. Und das passiert schon längst. Es heißt nur anders.
  71. : greenworld.org.uk:

    Getting through coronavirus requires basic income for all

    Following the government’s announcement of a package of measures to support businesses and workers affected by the social distancing measures adopted during the coronavirus outbreak, Green peer Natalie Bennett calls for a universal basic income to ensure everyone has a liveable income to enable them to self-isolate if necessary.
  72. : sueddeutsche.de:

    Zur falschen Zeit

    Es scheint, als wäre gerade der richtige Moment, das bedingungslose Grundeinkommen zu starten: Geld für alle, in der Krise. Doch es wäre jetzt der falsche Ansatz und würde der Idee sogar schaden.
    (Bezahlschranke)
  73. : t-online.de:

    Ökonomen warnen vor Schecks an die Bürger

    Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft warnt vor dem Einsatz von Helikoptergeld in der Corona-Krise. Stattdessen sollte auf andere Möglichkeiten zurückgegriffen werden. Doch welche sind das?
  74. : fr.de:

    „Wir schaffen’s nicht mehr mit dem alten Quatsch“

    Aktivistin Adrienne Goehler wirbt für ein Grundauskommen – nicht nur in der Corona-Krise.
    Sie hat das Buch „Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen“ herausgegeben“. Es ist im März 2020 im Parthas Verlag Berlin erschienen.
  75. : wiwo.de:

    Das passiert, wenn echtes Helikoptergeld in Umlauf kommt

    '... Die nächste Stufe unkonventioneller Geldpolitik wird daher der Übergang zu echtem Helikoptergeld sein. Wenn die US-Regierung, wie zuvor Hongkong, Schecks an die Bürger verteilt, dann ist das nämlich noch kein echtes Helikoptergeld. Denn dieses Geld wird aus der Staatskasse finanziert. Echtes Helikoptergeld folge der Logik, dass die Notenbank neues Geld druckt und es direkt, also unter Umgehung des Bankensystems oder der Wertpapiermärkte, direkt bei der Bevölkerung abwirft, sagt Rapp. ...'

    '... Das Vertrauen in die Geldwertstabilität wird schwinden. Auch der Dollar wird dann genauso schnell zusammenbrechen wie er jetzt steigt. ...'

  76. : strengmann-kuhn.de:

    Coronageld und Co.

    - wie Selbständigen, Künstler*innen und anderen schnell und unbürokratisch geholfen werden kann

    '... Schlussfolgerungen und Optionen
    Ich halte ein Coronageld - oder wie man es am Ende nennen möchte - für absolut sinnvoll und die einfachste und unbürokratische Möglichkeit, um den Betroffenen schnell zu helfen.
    Für die Umsetzung gibt es mehrere Möglichkeiten, die noch geklärt werden müssen. Ich würde dabei für eine gewisse Offenheit plädieren.
    1) Höhe
    Hassel und Odenthal schlagen 500 Euro vor, in der Petition heißt es 800 bis 1200 für sechs Monate, der Deutsche Musikrat fordert 1000 Euro für sechs Monate, jeweils monatlich, und Marcel Fratzscher schlägt eine Einmalzahlung von 5000 bis 10000 Euro vor.
    Schon 500 Euro im Monat würden meines Erachtens vielen der Betroffenen helfen. Wenn gar kein Einkommen mehr da wäre, reicht es natürlich nicht. Aber wenn das Einkommen bei Selbständigen, Künstler*innen, Eltern oder Kurzarbeitenden nicht ganz weggebrochen ist, wäre das eine stabile Basis, um besser durch die Krise zu kommen.
    800 bis 1200 Euro wären natürlich besser, weil dann das Existenzminimum gesichert ist. 800 Euro ist etwas höher als das sächliche Existenzminimum. Ich habe in einem Interview mit dem hessischen Rundfunk gesagt, dass ich für ein zeitlich befristetes Coronageld von 500 bis 800 Euro monatlich bin.
    Marcel Fratzscher schlägt eine Einmalzahlung vor. Auch das wäre eine Möglichkeit, ich würde aber eher für eine monatliche Zahlung plädieren. Erstens, weil wir noch nicht wissen, wie lang die Brücke sein muss, die wir bauen müssen. Bei einer monatlichen Zahlung könnte eine Befristung dann gegebenenfalls nochmal einfacher verlängert werden. Außerdem sehe ich das Problem, dass eine Einmalzahlung einen ökonomischen Schub auslösen würde, den wir im Moment ja eher nicht brauchen. Ein solches so genanntes „Helikoptergeld“ wäre also, wenn, dann eher am Ende der „Ruhephase“ sinnvoll, um die Ökonomie wieder anzukurbeln.
    2) Für Alle oder nur für einzelne Zielgruppen
    Die zweite Frage ist, ob das Coronageld an alle ausgezahlt werden sollte oder nur an bestimmte Zielgruppen, z.B. Selbständige und Künstler*innen. Eine Beschränkung auf bestimmte Zielgruppen ist vermutlich realpolitisch besser durchzusetzen und lässt sich möglicherweise auch besser erklären. Hat aber den Nachteil, dass dann wieder eine Abgrenzung zu anderen erfolgen müsste, die erstens überprüft werden müsste und die zweitens dazu führt, dass andere, z.B. Minijobber*innen und Eltern raus fallen. Außerdem haben Selbständige und Künstler*innen ja vielleicht auch Familienangehörige, weswegen eine Zahlung pro Kopf einfacher wäre.
    Umgekehrt könnte eine Pro-Kopf-Zahlungan alle bei manchen Menschen, die keine Probleme haben, zu der Frage führen: warum kriege ich so ein Coronageld? Die Antwort wäre zwar einfach, weil nur so eine schnelle und damit unbürokratische Auszahlung möglich ist und diese außerdem mit der Einkommensteuer verrechnet würde, könnte aber trotzdem für Irritationen sorgen. Denkbar wäre zu sagen, dass ein Coronageld von allen unbürokratisch beim Finanzamt beantragt werden kann. Notwendig wäre nur die Angabe der Steuer-ID, ggf. der Kontonummer, die die Finanzämter aber in der Regel schon kennen, und die Verpflichtung eine Steuererklärung zu machen.
    Fazit: Die beste Lösung wäre ein Coronageld für alle, gegebenenfalls auf Antrag, das Mindeste wäre ein Coronageld für Selbständige und Künstler*innen ...'

  77. : welt.de:

    Über Nacht erschafft Trump in Amerika das bisher Undenkbare

    Amerika, meinen Ökonomen, stehe vor einer der größten ökonomischen Krisen seiner Geschichte. Doch ausgerechnet der Präsident, der Hilfen für Notleidende kürzen wollte, erschafft nun einen Sozialstaat. In der Corona-Krise klaut Trump die besten Ideen seiner Gegner.

    '... Später ist sogar eine einmalige Zahlung an die Bürger geplant: 1200 Dollar für jeden Erwachsenen, 500 Dollar pro Kind. ...'

  78. : freiheitstattvollbeschaeftigung.de:

    Thomas Loer: Bedingungsloses Grundeinkommen – wann, wenn nicht jetzt?

    '... Es ist mir vollkommen unverständlich, dass die Grünen die gegenwärtige Situation, die so viele Bürger an die Grenzen des persönlichen, vor allem des wirtschaftlichen Scheiterns, ja des Untergangs bringt, nicht dazu führt, sich endlich forciert für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens einzusetzen – und zwar massiv. ...'

  79. : domradio.de:

    Die Existenzangst nehmen

    Die Corona-Krise verängstigt, Unternehmen fürchten pleite zu gehen, Jobverlust droht. Eine Alternative zu den angekündigten staatlichen Hilfskrediten könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen sein. Das ist aber umstritten.
    Interview mit Michael Bohmeyer
  80. : deutschlandfunk.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen für Künstler und Musiker wegen Coronavirus gefordert

    '... Der Generalsekretär des Musikrats, Höppner, bekräftigte im Deutschlandfunk seine Forderung nach einem solchen Einkommen. Viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler würden durch die Corona-Krise in eine Situation gebracht, überhaupt keine Einnahmen mehr zu haben. Der Staat sollte den Betroffenen unter die Arme greifen und für die kommenden sechs Monate jeweils 1.000 Euro zahlen. ...'

  81. : ubi-europe.net:

    Emergency basic income for the EU – now!

    20.03.2020: wemove.eu:
    Emergency basic income for the EU - now!

    Petition text
    We call on the European Union, and the Eurogroup in particular, to create an EU-led financial instrument to support all EU Member States in the quick introduction of an Unconditional Basic Income as an urgency measure, to provide prompt and unbureaucratic relief to everyone in Europe whose economic security and existence is threatened by the coronavirus crisis.

    Text der Petition
    Wir fordern die Europäische Union und insbesondere die Eurogruppe auf, ein EU-geführtes Finanzinstrument zu schaffen, das es allen Mitgliedstaaten der EU ermöglicht, schnell ein bedingungslosen Grundeinkommen einzuführen. Diese Notfall-Maßnahme muss all denjenigen unverzüglich und unbürokratisch helfen, die von der Coronakrise in ihrer Existenz bedroht sind.

  82. : expedition-grundeinkommen.de:

    Mit Grundeinkommen durch die Coronakrise… und noch viel weiter!

    '... Verlosung, Petition und Expedition konkurrieren also nicht, sondern sie ergänzen sich. Gemeinsam platzieren sie das Thema Grundeinkommen sichtbar in Gesellschaft und Politik und bringen die Debatte und Erforschung zum Grundeinkommen voran. ...'

  83. : swr.de:

    Corona - Kommt das bedingungslose Grundeinkommen? (Audio, 7 Min)

    Welche Chancen ein solches Grundeinkommen jetzt eventuell hätte, darüber hat SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck mit dem Soziologen Sascha Liebermann von der Alanus-Hochschule in Alfter gesprochen.
  84. : twitter.com:

    In #Oldenburg ist heute eine dezentrale Demo.

    An vielen Orten sind einzelne Menschen und protestieren für ein Bedingungsloses #Grundeinkommen, um Menschen vor den finanziellen Folgen der #Coronakrise zu schützen.
  85. : finanzmarktwelt.de:

    Helikoptergeld: Nutzlos gegen die Krise

    Kommentar von Friedrich und Weik

    '... Unserer Ansicht nach ist es brandgefährlich aus dem Nichts geschöpftes Geld, welches durch nichts außer unserem Vertrauen gedeckt ist, zu verschenken. Sollten die Bürger das Vertrauen in das bedruckte Papier – welches sich Geld nennt – verlieren, dann ist der Schaden irreparabel. ...'

  86. : mein-grundeinkommen.de:

    Wer ist schon normal? (Podcast, 26 Min)

    Warum ein Grundeinkommen für viele Lebensentwürfe passt
  87. : rbb24.de:

    "Jetzt wird sichtbar, wo unser soziales Netz Löcher hat"

    '... rbb: Hat Sie die Resonanz auf die Petition überrascht?
    Tonia Merz: Die Petition war eigentlich so ein fixer Gedanke. Aber ich habe schon beim Schreiben gedacht, dass es viel Zustimmung geben wird. Und es war schon meine Intention meine Idee möglichst laut in die Welt zu rufen, in der Hoffnung, dass das Grundeinkommen als Option bedacht wird. Aber das das so viel Fahrt aufnehmen wird, hätte ich nicht gedacht.
    rbb: Was für Menschen unterschreiben die Petition? Haben Sie da einen Überblick?
    Tonia Merz: Wenn man die Kommentare anguckt, bestätigt sich das, was ich mir schon vorher gedacht habe. Es betrifft einfach so viele Menschen. So viele Schichten, Berufe, es betrifft Studenten, Menschen, bei denen nun der 450-Euro-Job wegfällt. Das sind Menschen, die kriegen kein Kurzarbeitsgeld. Die sind einfach raus aus ihren Jobs. ...'

  88. : nytimes.com:

    Mnuchin Proposes $1,000 Checks in $1 Trillion Stabilization Plan

    Senate Republicans were hoping to unveil draft legislation as early as Thursday that would constitute a third phase of the government’s rescue package.

    '... Treasury Secretary Steven Mnuchin said on Thursday that the White House wants to send $1,000 payments to every American adult and $500 per child within three weeks to prop up the United States economy as it has been rocked by the coronavirus pandemic. ...'

  89. : jacobinmag.com:

    Mitt Romney’s $1,000 Isn’t Our Universal Basic Income

    The “UBI” ideas being thrown around as a response to the coronavirus are, in many cases, neither universal, basic, nor an income. But they do show how much the Left has shifted what’s considered possible over the past decade.
  90. : merkur.de:

    Coronavirus: Darum könnte der Staat bald Geld zum Einkaufen auszahlen

    '... In einem Interview des Handelsblatt mit Verdi-Chef Frank Werneke stellte sich deshalb die Frage, ob eine Stabilisierung des Konsums sinnvoll sei. Werneke antwortete mit einem klaren "Ja" und schlägt eine konkrete Strategie vor: "So wie die Regierung einst mit der Abwrackprämie der Autobranche geholfen hat, muss sie jetzt mit Konsumschecks den Handel stützen." ...'

  91. : zeit.de:

    "Der Staat darf keine Insolvenzen zulassen"

    Vielen Selbstständigen und Kleinunternehmen brechen gerade die Einnahmen weg. Was bedeutet das für eine Metropole wie Hamburg? Ein Gespräch mit dem Ökonom Henning Vöpel.

    '... Vöpel: Das sind alles Liquiditätshilfen, das ist gut. Wir brauchen darüber hinaus aber wahrscheinliche auch direkte Einkommenstransfers finanziert durch die Zentralbank.
    ZEIT ONLINE: Also eine Art Übergangs-Grundeinkommen für alle Betroffenen?
    Vöpel: Ja, gewissermaßen ein temporäres Grundeinkommen. Damit der Staat das nicht finanzieren muss, wäre eine Art Helikoptergeld durch die Zentralbank denkbar. Also direkt Geld auf das Konto von jedem Haushalt. Das wäre technisch einfach und schnell. ...'

  92. : infosperber.ch:

    Corona-Wirtschaftskrise: Hilfe jetzt - und in bar

    Bereits bekämpfen einige Länder die Krise mit Barzahlungen. In der Schweiz wird das Grundeinkommen neu lanciert.

    '... Temporäres Grundeinkommen für die nächsten sechs Monate – das fordert eine Petition an den Bundesrat. In drei Tagen haben fast 30 000 Leute unterschrieben. Initiant Erwin Fässler ist überwältigt: Er hat die Petition letzten Sonntag um Mitternacht im Internet auf change.org lanciert. ...'

    '... Frankreich: 1500 Euro in bar pro Monat
    Auch Frankreich gibt Hilfe in bar: 1500 Euro sollen diejenigen erhalten, die wegen des Stillstandes der Wirtschaft in Not kommen. Ein einfaches Gesuch soll reichen. Dafür werden ab jetzt pro Monat je zwei Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 300 Milliarden setzt die französische Regierung für zinslose Darlehen, Stützungskredite und Steuer- und Kreditstundungen ein. ...'

  93. : sueddeutsche.de:

    Wann, wenn nicht jetzt

    Die Krise könnte ein Testfall für die alte Idee des bedingungslosen Grundeinkommens sein - das fordern vor allem selbstständige Künstler und Kreative.

    '... Jedenfalls platzierte Tonia Merz auf dem Petitionsportal Change.org eine Forderung nach einem sofortigen bedingungslosen Grundeinkommen von 1200 Euro für jeden für sechs Monate, die blitzschnell die 200 000-Unt erschriften-Grenze überschritt. ...'

  94. : spiegel.de:

    Hilfen für die Kleinsten

    Der Umsatz über Nacht auf null, aber die Kosten laufen weiter: Die Coronakrise bedroht die Existenz vieler Kleinstunternehmer. Der Staat muss helfen, und das sehr schnell. Aber wie? Vier Möglichkeiten.

    '... Corona-Geld für alle
    Viele Befürworter eines Bedingungslosen Grundeinkommens sehen in der Notlage vieler Kleinstunternehmer ein Argument, zumindest für einen gewissen Zeitraum Geld an alle Bundesbürger zu zahlen – ähnlich wie es die US-Regierung plant. Südekum hält das allerdigs für keine gute Idee: "Ich selbst bin Beamter – ich brauche jetzt kein Corona-Geld für alle, ebenso wenig wie Rentner." Jetzt sollten auch nur die dringend Geld bekommen, "denen das Wasser bis zum Hals steht", argumentiert Südekum.
    Eine zielgenauere Möglichkeit des Corona-Geldes schlagen die Berliner Ökonomen Anke Hassel und Christian Odenthal vor: 500 Euro Corona-Geld für jeden Bundesbürger, der es haben will – schnell und unbürokratisch über die Bank. Später würden diese 500 Euro dann aber auf die Einkommensteuer aufgeschlagen. So könnten jene, die so wenig Einkommen haben, dass sie ohnehin keine Steuern bezahlen, das Geld voll behalten. Diejenigen, die es sich leisten können, würden es hingegen zurückzahlen – und jene, die es auch jetzt nicht brauchen, würden davon abgehalten, es sich überhaupt zu holen. ...'

  95. : commondreams.org:

    Refusal by Pelosi to Consider Universal Cash Payments in Response to Coronavirus Pandemic 'Maddening,' Say Progressives

    "This is a total failure of Democratic Party leadership."

    '... Progressives erupted with frustration and anger Wednesday over days of reporting that House Speaker Nancy Pelosi would not consider cash payments for Americans without means-testing despite the ongoing coronavirus outbreak that has ground the U.S. economy almost to a standstill. ...'

    '... Progressive brachen am Mittwoch vor Frustration und Wut aus, als sie tagelang berichteten, dass die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, trotz des anhaltenden Ausbruchs des Coronavirus, der die US-Wirtschaft fast zum Erliegen gebracht hat, keine Barzahlungen für Amerikaner ohne Bedürftigkeitsprüfung in Betracht ziehen würde. ...'

  96. : spiegel.de:

    Helikoptergeld soll Absturz der US-Wirtschaft verhindern

    Die Trump-Administration setzt in der Coronakrise ein Mega-Hilfspaket von mehr als einer Billion Dollar auf. Mancher hält das noch für zu zaghaft.

    '... Millionen von Amerikanern sollen nach Medienberichten demnächst einen Scheck über mindestens 1000 Dollar vom Staat bekommen und später eventuell noch einen zweiten. "Die Amerikaner brauchen jetzt Cash. Und der Präsident will jetzt Cash geben", sagte Mnuchin in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump. "Und wenn ich jetzt sage, meine ich: innerhalb der nächsten zwei Wochen." ...'

    '... Die Trump-Regierung will für die Schecks 500 Milliarden Dollar bereitstellen. ...'

    '... Manchem allerdings ist der immer noch nicht groß genug. Das geplante Ausgabenprogramm im Umfang von rund sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts werde der Krise nicht gerecht, argumentiert der Ökonom Narayana Kocherlakota. Denn der Schaden des Coronavirus für die US-Wirtschaft übersteige diese Summe. Der frühere Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis hält ein Konjunkturpaket "eher in der Größenordnung von 2,5 Billion Dollar" für notwendig. Sein Vorschlag: 10.000 Dollar für jedes Kind und jeden Erwachsenen unter 40 Jahren – weil Jüngere das Geld eher ausgeben würden als Ältere. Zudem solle die Regierung jedem einen Bonus zahlen, der sich auf den Virus testen lasse, empfiehlt Kocherlakota.
    Das klingt wie eine ziemlich abwegige Idee. Aber das galt bis vor Kurzem auch für Helikoptergeld. ...'

  97. : blick.ch:

    Trump will 1000-Dollar-Schecks an Amerikaner verteilen

    Bis zu einer Billion US-Dollar! Präsident Donald Trump will aufgrund der Corona-Krise ein historisches Hilfspaket schnüren – und den Amerikanern Schecks in der Höhe von 1000 Dollar aushändigen.
  98. : spiegel.de:

    US-Regierung will Schecks an Bürger verteilen

    Die US-Regierung plant eine radikale Maßnahme, um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus abzumildern: Bürger sollen Geldschecks bekommen. So soll der Konsum angekurbelt werden.
  99. : washingtonpost.com:

    Americans are very likely to get $1,000 (or more) checks. Here’s what you need to know

    Sen. Mitt Romney (R-Utah) suggested sending every American a $1,000 check on Monday to help people make it through the coronavirus outbreak. The plan received thumbs up from lawmakers and economists across the political spectrum, including President Trump.

    '... Amerikaner erhalten sehr wahrscheinlich Schecks im Wert von 1.000 USD (oder mehr). Hier ist, was Sie wissen müssen.
    Senator Mitt Romney (R-Utah) schlug vor, jedem Amerikaner am Montag einen Scheck über 1.000 US-Dollar zu schicken, um den Menschen zu helfen, den Ausbruch des Coronavirus zu überstehen. Der Plan erhielt Daumen hoch von Gesetzgebern und Ökonomen aus dem gesamten politischen Spektrum, einschließlich Präsident Trump. ...'

  100. : mein-grundeinkommen.de:

    Michael Bohmeyer: "In der Coronakrise liegt auch eine unglaubliche Chance"

    Wir brauchen das Bedingungslose Grundeinkommen. Jetzt.

    '... Das Grundeinkommen ist nicht, wie oft behauptet, „zusätzliches Geld fürs Nichtstun“, sondern im Prinzip dasselbe wie der Einkommenssteuerfreibetrag. Nur, dass es erstmal jeder und jedem ausgezahlt wird. Damit spart es nicht nur Bürokratie, sondern macht vor allem den Kopf frei – was könnte wichtiger sein, gerade jetzt, wo sich die Ereignisse jeden Tag überschlagen?
    Das Grundeinkommen ersetzt Existenzangst durch Sicherheit. ...'

    '... Natürlich wird ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle nicht von heute auf morgen eingeführt. Aber die Coronakrise bietet uns jetzt die Chance, es einfach mal auszuprobieren. Vorübergehend. Um Erfahrungen, Daten und Wissen über das Grundeinkommen in der Praxis zu sammeln. ...'

  101. : Facebook:
  102. : dezentrum.ch:

    Solidarität ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen

    Forderungen nach gesellschaftlicher Solidarität ziehen sich durch die Medienlandschaft. Forderungen nach Policies, die diese Solidarität institutionalisieren fehlen bis jetzt. Ein Grundeinkommen ist die Impfung gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.
  103. : musikrat.de:

    Coronakrise: Deutscher Musikrat fordert befristetes Grundeinkommen

    '... Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der DMR fordert ein auf sechs Monate befristetes Grundeinkommen in Höhe von € 1.000 für alle freiberuflichen Kreativschaffenden. Die Einkommen der freiberuflichen Musikerinnen und Musiker, sei es im Veranstaltungsbereich wie in den musikpädagogischen Berufsfeldern, brechen mit dem bundesweiten Shutdown sofort weg, während die Kosten weiterlaufen. Bei einem laut Künstlersozialkasse durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen freiberuflicher Musikerinnen und Musiker von € 13.000 ist kein Spielraum für Rücklagen gegeben. ...'

  104. : theatlantic.com:

    What If Andrew Yang Was Right?

    Mitt Romney has joined the chorus of voices calling for all Americans to receive free money directly from the government.
  105. Termin: : ardmediathek.de/alpha:

    Bedingungsloses Grundeinkommen - großer Wurf oder Riesenbluff? (Videos)

    Was verändern 1.000 Euro monatlich ohne jede Vorbedingung oder Gegenleistung? Wird die soziale Kluft geringer? Sterben Berufe aus, die keiner gern macht? Wird überhaupt niemand mehr arbeiten? Werden wir alle glücklicher?
  106. : sueddeutsche.de:

    Her damit

    Aktivisten wollen einen staatlich finanzierten Versuch zum bedingungslosen Grundeinkommen.

    '... Mit Laura Brämswig hat Joy Ponader den Verein "Expedition Grundeinkommen" gegründet. Seit vergangenem Herbst arbeiten die beiden mit acht Mitarbeitern daran, in fünf Bundesländern Volksentscheide herbei zu führen, die einen Modellversuch zum bedingungslosen Grundeinkommen ermöglichen. ...'

  107. : zeit.de:

    500 Euro, um das Nötigste abzufedern

    Eltern, Selbständige, Minijobber: Die Eindämmung des Virus wird zu finanziellen Engpässen führen. Die Lösung wäre ein vorläufiges Corona-Geld für jeden Bundesbürger.
    Ein Gastbeitrag von Anke Hassel und Christian Odendahl

    '... Auch Menschen mit geringem Einkommen sind stärker betroffen, da ihnen Ausweichmöglichkeiten fehlen oder schlicht das Geld fehlt, um für alternative Beschäftigung oder Unterhaltung zu sorgen. Statt also das Geld für die frühzeitige Teilabschaffung des Soli zu verpulvern – die Nutznießer davon sind Menschen im oberen Drittel der Einkommensverteilung – sollte die Regierung jedem Bundesbürger ein Corona-Geld von 500 Euro zahlen, um für die nächsten Wochen finanziell das Nötigste abzufedern. Das hätte auch den Vorteil, dass der Konsum und damit die Wirtschaft in den Bereichen gestützt würde, die von Corona nicht betroffen sind, wie Onlineangebote, Versandhandel oder Lieferdienste. ...'

  108. : tagesschau.de:

    Ökonomen diskutieren über "Helikoptergeld"

    Wenn selbst Zinssenkungen nicht mehr helfen: Das Coronavirus treibt die Notenbanken in die Enge. Ist es nun an der Zeit für extremere Maßnahmen – zum Beispiel Geld, das aus Helikoptern aufs Volk herabregnet?