www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : spotify.com:

    Europa in Dresden #06: Europäische Bürgerinitiativen (Audio, 24 Min)

    Für die neue Ausgabe unseres Podcasts haben wir mit Ronald Blaschke gesprochen. Der Diplom-Pädagoge und -Philosoph engagiert sich sehr stark für die Popularisierung eines speziellen Beteiligungsformats, den Europäischen Bürgerinitiativen (EBI).
  2. : scharf-links.de:

    »Gewerkschaftssozialismus« – oder warum manche linke Gewerkschafter gegen das Grundeinkommen sind.

    Von Karl Reitter

    '... Dieser kleine Text ist Resultat einer online Diskussion, die ich mit einem Mitglied der deutschen Linkspartei und Gewerkschaftsfunktionär zum Thema Grundeinkommen führen konnte. Warum in aller Welt, fragte ich mich, ist dieser Gewerkschafter so vehement gegen das Grundeinkommen? Was löst diese unduldsame Ablehnung aus? ...'

    '... Klassenkampf umfasst selbstredend weit mehr als die Auseinandersetzung um Löhne und Arbeitszeiten, genau genommen kann kein Bereich des sozialen Daseins ausgeklammert werden. Vor allem kann der gewerkschaftliche Kampf die »Elementarform Ware« (Marx) nicht thematisieren, sondern setzt diese als gegeben voraus. ...'

    '... Gegen das entgrenzte zur Ware-Werden der Arbeitskraft weist das Grundeinkommen die Perspektive. ...'

    '... Ein Grundeinkommen ist hingegen wie der Arbeitslohn eine Einnahme. Für die angemessenen Einkünfte der (arbeitsfähigen) Massen hält sich jedoch die Gewerkschaft für zuständig. ...'

    '... Wahrscheinlich wäre es zielführender mit alle jenen, die meinen, im Kapitalismus sei das Grundeinkommen eine Illusion und im Sozialismus überflüssig, nicht über das Grundeinkommen, sondern über ihr Sozialismusverständnis als gute Arbeitsgesellschaft für alle zu diskutieren. ...'

  3. : youtube.com:

    Das BGE als blinde Utopie (10 Min)

    '... Ich bin Maurice Höfgen, Autor des Buches »Mythos Geldknappheit« und arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag. Ich habe sowohl BWL als auch VWL studiert. Meine Arbeit stützt sich vor allem auf die Modern Monetary Theory (MMT). ...'

    fabio-de-masi.de: Maurice Höfgen

    de.wikipedia.org: Fabio De Masi

  4. : youtube.com:

    UBI and the Dignity of Work (15 Min)

    UBI and the dignity of work are often brought up in same conversations. The idea that UBI, or giving people money to live with is contrary to the belief that without work, people will lose their dignity.
    Identity and value of life are directly linked to the work that we do. It is common for people to feel that a good days work provides dignity and there is a concern that should a UBI system be introduced that this dignity will be lost.
  5. : ardmediathek.de/video:

    Deutschland auf dem Weg zum Grundeinkommen? (Video, 30 Min)

    Für fast 900 Menschen ist das bedingungslose Grundeinkommen schon Realität. Sie erhalten ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat. Eine von ihnen ist Dana Künne-Schubert die damit ein Herzensprojekt finanziert.
  6. Termin: : bistum-aachen.de:

    Zur Freiheit berufen

    Online Tagung zum Grundeinkommen
    Was ist unser Verständnis von Grundeinkommen? Was sagt die Politik dazu? Und vor allem: Warum ist das Grundeinkommen während und nach Corona wichtiger denn je?
    Stefan Eirich, KAB Bundespräses
    Winfried Gather, stv. Sprecher des Kompetenzzentrums Grundeinkommen der KAB Deutschlands
    Prof. Dr. Ute Fischer, Sozial- und Politikwissenschaftlerin, Fachhochschule Dortmund
  7. : zeit.de:

    "Strände sind Orte der Verführung"

    Nur Erholungsort? Von wegen, sagt Robert Ritchie. Am Strand vermischten sich soziale Schichten, begann die sexuelle Befreiung und nahmen ganze Industrien ihren Anfang.

    '... Diese schmalen Sandstreifen sind für Milliarden von Menschen aufgeladen mit angenehmen Erfahrungen. Vor allem ist es am Strand okay, absolut gar nichts zu tun. Strände sind Orte der unendlichen Langeweile. Genau deshalb lieben wir sie. ...'

  8. : zeit.de:

    Papa, mein Klient

    Im Burgenland werden pflegende Angehörige neuerdings beim Land angestellt. Lässt sich so der Pflegenotstand bekämpfen?
    (Abo)

    '... Zwar konnten sich pflegende Angehörige schon bisher kranken- und pensionsversichern, aber neu am Burgenland-Modell ist, dass sie dadurch auch ein eigenes Einkommen beziehen können, gestaffelt je nach Pflegestufe und Arbeitszeiten: 1022 Euro bei 20 Wochenstunden sind es für die dritte Pflegestufe, 1430 Euro netto monatlich für 30 Wochenstunden für die Pflegestufe vier, und ab der fünften Pflegestufe und 40 Wochenstunden zahlt das Land den Mindestlohn für Landesangestellte von 1700 Euro. Hinzu kommt, dass die pflegenden Angehörigen im Pilotprojekt in einem 100-stündigen Programm zu Heimhelfern ausgebildet werden und dass es regelmäßige Kontrollbesuche von Pflegekräften gibt, die vom Land geschickt werden. Ein Novum für die informelle Pflege, die bisher im Verborgenen werkte. ...'

    '... Ihre Kritik: Den Löwenanteil der Kosten im Pilotprojekt trage nicht der Staat, sondern trügen die Familien über einen Selbstbehalt. Um betreuende Angehörige im Haus zu bezahlen, behält das Land Burgenland bis zu 90 Prozent des Pflegegeldes und die Pension ab einem Freibetrag von 1000 Euro ein. ...'

  9. Termin: : Hamburg:

    MENSCH, GRUNDEINKOMMEN! – Eine Utopie auf dem Weg nach und durch Europa

    Die Idee eines 'europäischen, garantierten Grundeinkommens für alle' ist der realutopische Versuch, den Sozialstaat auf eine europäische, nachhaltige und solidarische Grundlage zu stellen; Er könnte den Menschen auf eine neue Weise erlauben, sich als Europäerinnen und Europäer zu verstehen.
    Drei Experten für das Thema,
    - Dominic Afscharian, Uni Tübingen
    - Ute Fischer, FH Dortmund
    - Sascha Liebermann, Alanus- Universität, Bonn,
    hinterfragen diese Idee kritisch und stellen ihre Überlegungen dazu zur Diskussion. Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie tragfähig die Idee ist.
  10. : facebook.com:

    Paul Krugman: "Armen zu helfen, hilft der gesamten Wirtschaft"

    »Was bringt es, Geringverdiener finanziell zu fördern?
    Man kann viel tun, indem man Menschen einfach hilft. Wenn man ihnen Geld gibt, können sie ein besseres Leben führen. 1000 Dollar mehr machen für einen Wohlhabenden keinen Unterschied, aber für eine arme Familie können sie eine enorme Wohltat sein. Vieles deutet darauf hin, dass finanzielle Hilfe für arme Menschen auf lange Sicht stark positive ökonomische Effekte hat: Die Kinder werden gesünder, die Erwachsenen produktiver. Es gibt eher einen Trickle-up-Effekt: Armen zu helfen, hilft der gesamten Wirtschaft. Aber davon sind wir in den USA weit entfernt: Wir sind so knauserig gegenüber den Armen und so lax, was die Politik gegenüber den Reichen betrifft.
    Wie gleich wollen Sie die Menschen machen?
    Ich bin für Kapitalismus und Marktwirtschaft - aber für eine Marktwirtschaft, die über ein soziales Netz verfügt und den Arbeitern Macht gibt. In den 1950er- und 1960er-Jahren war die amerikanische Gesellschaft viel gleicher als jetzt. Trotzdem gab es starkes Wirtschaftswachstum. Die Gesellschaft in Dänemark ist viel gleicher als die der USA, trotzdem ist das Wachstum höher. Das liegt daran, dass das Sozialsystem besser ausgebaut und die Arbeiterbewegung stärker ist. Die Lebensqualität für den Durchschnittsbürger ist viel höher als in den USA.«

    24.07.2021: sueddeutsche.de:
    "Armen zu helfen, hilft der gesamten Wirtschaft"
    Der Ökonom Paul Krugman über Ungleichheit, enorme Staatsverschuldung, das Problem der Inflation - und die Frage, warum es ihm schwerfällt, für eine Flasche Wein mehr als zehn Dollar zu zahlen.
    (Abo)

  11. : borgenproject.org:

    Eight, Uganda and Universal Basic Income

    '... For example, Eight, a Belgian pilot project, highlighted the effectiveness of universal basic income (UBI) in places where extreme poverty is a problem. The Borgen Project spoke with Eight, which enacted its first program in 2017 and showed the rest of the world just what Uganda and universal basic income might mean to the fight against global poverty. ...'

    '... In this case, they launched a basic income pilot program in Busibi, a remote village, in 2017. The idea was simple; give every inhabitant (about 150 people) 16 euros per month and children 8 euros per month. with no strings attached. The money would transfer to mobile bank accounts that the people of Busibi could access by telephone. ...'

  12. : infosperber.ch:

    «Mit kürzeren Arbeitszeiten gegen Arbeitslosigkeit»

    Wirtschaftsprofessor Hans Würgler wollte Arbeitslosigkeit mit Förderung von Teilzeitarbeit bekämpfen. Er ist 94-jährig gestorben.

    '... «Kürzere Arbeitszeiten und mehr Teilzeitstellen sind das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit», stellte Hans Würgler schon vor Jahren fest und fuhr fort: «Deshalb ist es wichtig, die verschiedensten Arten von Arbeitszeitverkürzungen finanziell zu fördern. Alle, die ihre Erwerbsarbeit freiwillig reduzieren, sollen belohnt werden, weil sie Platz machen für Erwerbswillige, die arbeitslos sind.» ...'

  13. : klimareporter.de:

    Durch kürzere Arbeitszeiten den Planeten retten

    Es ist höchste Zeit, dass sich besonders die Wohlhabenden endlich auf das konzentrieren, worauf es im Leben ankommt. Kürzere Arbeitszeiten für den Erwerb können den Wachstumszwang entschärfen und den Konflikt zwischen Arbeitsplätzen und Umweltverbrauch entkoppeln.
  14. : facebook.com:

    BGE als Hartz IV Ersatz zu verkaufen, ...

    ... ist wohl die schlechteste bGE-Werbung, die man machen kann. So bekommt ein bGE niemals Mehrheiten und ein bGE ist auch kein Hartz IV Ersatz. [...]
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! Hartz IV kann mit bGE bleiben, es erledigt sich von ganz alleine, da keiner mehr Hartz IV braucht.
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! BGE bekommt jeder.
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! Wer arbeitet, profitiert am meisten von einem bGE.
    - BGE ist kein Hartz IV Ersatz! BGE macht unsere Absicherung im Rentenalter zukunftsfest.
    Usw, usw.
  15. : Initiative Grundeinkommen Rhein-Main:

    Bundestagswahlen 2021 – Wahlprüfsteine

    Folgenden Brief haben wir an die Bundestagswahlkandidat:innen der CDU, SPD, FDP, Grünen und Linke aus Frankfurt verschickt
  16. : wdr.de:

    Wie lebt es sich mit 1000 Euro Grundeinkommen im Monat? (Audio, 4 Min)

    Wer träumt nicht davon, ohne großes Zutun jeden Monat Geld zu bekommen? Und was würde sich ändern? Petra Brönstrup hat die 28-jährige Samira Korves aus Münster getroffen, die für das Pilotprojekt "Bedingungsloses Grundeinkommen" ausgewählt wurde.
  17. : jungle.world:

    1 200 Euro für ein neues Leben

    Eine Initiative will deutschlandweit das bedingungslose Grund­einkommen testen. Als direktdemokratische Bewegung will sie Modellprojekte durch Volks- und Bürgerentscheide ermöglichen.

    '... Die 2019 gegründete bundesweit aktive Initiative Expedition Grundeinkommen hat eine Forschungsmission: Mit einem staatlichen Modellversuch will sie herausfinden, welche Wirkungen das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) hat. Bis zu 10 000 Personen sollen monatlich etwa 1 200 Euro vom Staat erhalten – ohne Bedingungen, unabhängig von ihrem sonstigen Einkommen und ihrer Lebenssituation. ...'

  18. : twitter.com:

    "Wir sollten mit der Vorstellung aufräumen, dass jeder seinen Lebensunterhalt verdienen müsse.

    Wir erfinden Jobs wg. der falschen Vorstellung, dass jeder mit stumpfsinniger Plackerei beschäftigt sein müsse, weil er sein Recht zu existieren rechtfertigen müsse." Bucky Fuller

    goodreads.com:
    “We should do away with the absolutely specious notion that everybody has to earn a living.
    It is a fact today that one in ten thousand of us can make a technological breakthrough capable of supporting all the rest. The youth of today are absolutely right in recognizing this nonsense of earning a living. We keep inventing jobs because of this false idea that everybody has to be employed at some kind of drudgery because, according to Malthusian Darwinian theory he must justify his right to exist. So we have inspectors of inspectors and people making instruments for inspectors to inspect inspectors. The true business of people should be to go back to school and think about whatever it was they were thinking about before somebody came along and told them they had to earn a living.” R. Buckminster Fuller

    bfi.org:
    R. Buckminster Fuller, 1895 - 1983

    de.wikipedia.org:
    Buckminster Fuller

  19. : ifo.de:

    Mikrosimulation verschiedener Varianten eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland

    07.2021: pdf, 55 Seiten
    ISBN: 978-3-95942-098-3

    '... Im Szenario mit Anpassungen nehmen wir hingegen das Arbeitsangebot nicht mehr als fix an, sondern schätzen ein strukturelles Verhaltensmodell auf Basis empirischer Variation. Hierbei werden a priori keine spezifischen Annahmen bzgl. der Freizeit- und Konsumpräferenzen angenommen. Diese Modellklasse wird international und in Deutschland häufig für die ex-ante-Evaluation bzw. Simulation von Reformvorschlägen zu Steuer- und Transferpolitik verwendet (vgl. Peichl, 2009). Im Ergebnis zeigen sich für die untersuchten BGE-Varianten stark negative Arbeitsangebotsreaktionen. Dies kann als zweites Benchmark-Szenario gelten. Ob die in diesem Szenario ermittelten fiskalischen Kosten bereits eine „Obergrenze“ darstellen ist jedoch unklar. Berücksichtigt man zusätzlich Rückkopplungseffekte auf die Arbeitsnachfrage, fallen die Beschäigungseffekte tendenziell 20-30 Prozent geringer aus (siehe Peichl und Siegloch, 2012). ...'

    '... Wir simulieren wie unten ausführlich beschrieben vier verschiedene Szenarien eines BGEs. Eine ausführliche Interpretation der Ergebnisse wird im Rahmen dieses Forschungsberichts nicht gegeben. Hier sei auf die Publikation des BMF Beirats zum BGE verwiesen, die im Laufe des Jahres 2021 veröffentlicht werden dürfte. ...'

  20. : Internet:
    '... Was würdet ihr NICHT mehr tun, wenn ihr ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten würdet? ...'