www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : diefarbedesgeldes.de:

    „Die große Geschichte des Grundeinkommens beginnt erst noch“

    Philip Kovce im Interview
    Gespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Philip Kovce. Thema: Wie bunt in 500 Jahren die Idee des Grundeinkommens diskutiert wurde – und was wir heute daraus lernen können.

    '... Morus war schon vor gut 500 Jahren Pragmatiker genug, um die Einkommensgarantie als Beitrag zur inneren Sicherheit zu verstehen, und Idealist genug, um darin einen menschenrechtlichen Anspruch zu erkennen. ...'

    '... Dennoch besteht Paine darauf, dass jeder Mensch qua Geburt als Anteilseigner der Erde mit unveräußerlichen Grundrechten ausgestattet ist. Deshalb schlägt er vor, Nationalfonds aufzulegen, die jedem Einzelnen unabhängig von Leistung und Bedarf seinen finanziellen Anteil der natürlichen Ressourcen gewähren. Wobei die Fonds mittels Erbschaftsteuern auf Grundbesitz finanziert werden sollen. ...'

    '... Für Frankreich sieht Paine ganz konkret vor, jedem Bürger zunächst mit Beginn der Volljährigkeit einmalig ein Grundkapital sowie ab dem 50. Lebensjahr jährlich eine Grundrente auszuzahlen. Zwar fordert Paine noch kein lebenslanges existenzsicherndes Grundeinkommen, aber vor allem seine naturrechtliche Begründung läuft letztlich genau darauf hinaus. ...'

    '... Wenn man Paines grundrechtliche Argumentation gegen Sklaverei bzw. für Grundkapital und Grundrente auf die heutige ökonomische Situation anwendet, dann landet man in ausdifferenzierten Überflussgesellschaften unmittelbar bei der Forderung nach einem lebenslangen existenzsichernden Grundeinkommen für alle. ...'

    '... Während Paine am Privateigentum an Grund und Boden festhalten und die französischen Erben eine zehnprozentige Erbschaftsteuer zahlen lassen will, geht Spence dieser Vorschlag nicht weit genug. Ja, er wirft Paine geradezu vor, mit seiner bescheidenen Forderung seine naturrechtliche Begründung zu unterlaufen.
    Spence fragt sich: Warum eigentlich nur schlappe zehn Prozent Erbschaftsteuer? Wer erwirtschaftet denn den Mehrwert der Landbesitzer? Nicht diese selber, nicht die Reichen und Schönen, sondern die Besitzlosen, die armen, elenden Arbeiter! Also gebühren ihnen nicht bloß einige Krümel, sondern große Teile des Kuchens! Deshalb fordert Spence nicht Grundkapital und Grundrente, sondern tatsächlich ein Grundeinkommen für alle. In diesem Sinne radikalisiert er Paines Ideen und landet dafür mehrfach in britischen Gefängnissen. ...'

    '... Das Grundeinkommen wird immer wieder im Zuge geschichtsträchtiger Ereignisse diskutiert. Beispielsweise angesichts der Amerikanischen und Französischen Revolution, der 1848er-Revolutionen, der zwei Weltkriege oder des Mauerfalls. Weil das Grundeinkommen die herrschenden Verhältnisse grundlegend ändert, spielt es vor allem dann eine große Rolle, wenn grundlegende Veränderungen an der Zeit sind. Aktueller Anlass für Grundeinkommensdiskussionen ist meistens die digitale Revolution mit ihren unabsehbaren Folgen. Damit sind wir in der Gegenwart angelangt. ...'

    '... Denn wer zwar für ein Grundeinkommen eintritt, aber nicht für seine Bedingungslosigkeit, der will im Grunde genommen an den herrschenden Verhältnissen gar nichts ändern. Ein Grundeinkommen haben wir längst, was fehlt, ist die Bedingungslosigkeit. Ohne Bedingungslosigkeit ist das Grundeinkommen gar nichts Neues. ...'

    '... Wer den mehr oder minder offensichtlichen Arbeitszwang von heute hinter sich lassen will, der kommt an einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht vorbei. Die große Geschichte des Grundeinkommens wird erst dann so richtig beginnen, wenn Arbeit und Freiheit kein Widerspruch mehr sind. ...'

  2. : berliner-zeitung.de:

    Kolumne : Gefangen in der Kleinfamilien-Hölle

    Der Sozialstaat westlicher Prägung funktionierte jahrelang nur, weil Frauen kostenlos Kinder großzogen und sich um Alte kümmerten. Das wollen viele heute nicht mehr, doch die Arbeitswelt orientiert sich immer noch an der Familie der fünfziger Jahre.
  3. : Internet:
    '... Das Grundeinkommen demokratisiert die Möglichkeit, sich diese Frage ernsthaft zu stellen:
    "Was will ich eigentlich vom Leben?" ...'
  4. : lto.de:

    Bri­ti­sche Furcht vor der Apo­ka­lypse, geboren aus dem Sozial­recht

    Der Gedanke, dass der Mensch sich schneller fortpflanze als die Nahrungsproduktion zu erhöhen, wurde nicht zuletzt wegen einer sozialrechtlichen Reform vor 225 Jahren populär – und trieb später einschneidende Gesetze und Ideen voran.

    '... Es geschah, was sich Anhänger eines "bedingungslosen Grundeinkommens" auch heute noch vorhalten lassen müssen: Dort, wo das Speenhamland-System praktiziert wurde, verstanden es die seinerzeit neu aufkommenden Fabrikanten als eine Gelegenheit, die Löhne zu drücken. Gerieten die Arbeitskräfte durch den geringen Lohn in Not, stockte die Armenfürsorge ihr Einkommen auf das absolut lebensnotwendige Minimum auf. ...'

  5. : twentysix.de:

    Timothy Speed: Radical Worker - Vom Recht auf selbstbestimmte Arbeit

    Paperback
    252 Seiten
    ISBN-13: 9783740728991
    Verlag: TWENTYSIX
    Erscheinungsdatum: 18.07.2019
    Sprache: Deutsch

    '... Als "Radical Worker" lebt der Künstler, Arbeits- und Armutsforscher Timothy Speed das Rollenmodell einer neuen ArbeiterIn vor, die in einer Gegenbewegung zum reinen Gewinn- und Erfolgsstreben ausschließlich entlang der Frage umfassender Sinnhaftigkeit und "echter" Relevanz arbeitet - in Kauf nehmend, dafür keinen Lohn zu erhalten und vom Markt bestraft zu werden.
    Speed dringt in seinen empirischen Experimenten in Firmen ein, arbeitet unaufgefordert mit, wird rausgeworfen, ausgegrenzt und verfolgt. ...'

  6. : zeit.de:

    Der Zins sinkt schon seit dem späten Mittelalter

    Und er könnte weiter fallen, sagt der Wirtschaftshistoriker Paul Schmelzing von der Universität Yale. Sind die Notenbanken dafür gar nicht entscheidend?

    '... Im 14. Jahrhundert fallen die Realzinsen innerhalb von zehn Jahren um fast sechs Prozentpunkte. Der Grund? Die Pest hat in manchen Gegenden Europas ein Drittel bis die Hälfte der Bevölkerung ausgelöscht. Der Kapitalstock – Häuser, Gold, Pfluggeschirr – blieb aber unverändert. Es gab gewissermaßen ein Überangebot an Kapital, was dazu geführt hat, dass der Preis des Kapitals, also der Zins, sinkt. Im 15. Jahrhundert hat die Kirche durchgesetzt, dass luxuriöse Kleidung und allzu ausschweifende Feste verboten werden. Dadurch geht die Sparquote nach oben, weil die Menschen auf einmal weniger Geld ausgeben – und der Zins fällt. ...'

    '... Man geht davon aus, dass während des Dreißigjährigen Krieges bis zu 60 Prozent des Häuserbestands in Deutschland zerstört wurden. Ein großer Teil des Kapitalstocks wurde also vernichtet. Und das passierte immer wieder, weil Kriege ein Mittel der Politik waren. Seit 1945 hat es großflächige kriegsbedingte Zerstörungen in den Industriestaaten so gut wie nicht mehr gegeben. ...'

  7. : greenworld.org.uk:

    The decade of universal basic income

    “A universal basic income, to meet its proper definition, ensures that you can meet all of your basic needs with an income that comes to you simply for being a member of a society – unconditionally.” Green Peer Natalie Bennett states that while the last ten years may be considered a lost decade, we could well come to define them as the decade that saw the rise of universal basic income and the precursor to a new Green Age.
  8. Termin: : Graz:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Vision oder Illusion?

    Mit
    Erwin Jerusalem (BGE Proponent, ehemals Liberales Forum, Künstler)
    Christiane Varga (Germanistin, Soziologin und Forscherin am Zukunftsinstitut)
    Dieter Feierabend (wissenschaftlicher Leiter des NEOS Lab)
    Gernot Pagger (Geschäftsführer IV Steiermark)
    Johannes Stolitzka (Research & Projektkoordination des NEOS Lab), Moderation
  9. : mein-grundeinkommen.de:

    Spar dir deine Vorurteile (Podcast, 30 Min)

    Von Kleinsparern und großen Träumern
    Wer Grundeinkommen mit vollen Händen zum Fenster rauswirft, muss sich viel Kritik anhören. Wer es einfach nur aufs Sparbuch legt, nicht. Warum ist Kaufen eine Sünde, aber Sparen eine Tugend?
  10. : Sascha Liebermann:

    „Unbezahlte Arbeit“ messen – ohne das Beziehungsgefüge zu erfassen

    '... Das ist auch eine Schwäche des „Care“-Begriffs, der es als solcher ebenso wenig erlaubt, die Eigenheiten des Beziehungsgefüges zu erfassen. Wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, ohne miteinander direkt etwas unternehmen zu müssen, das ist gerade bei Kindern von großer Bedeutung. So hilfreich es also sein mag, um auf den Stellenwert unbezahlter Arbeit aufmerksam zu machen, so sehr verkürzt das bloße Messen des Stundenvolumens, worum es geht. Eine Verschlimmbesserung ist es, wenn mit guten Absichten versucht wird, unbezahlter Arbeit einen Preis zuzuordnen, um sie mit bezahlter Arbeit vergleichbar zu machen – Beziehung erhält einen Warenwert. ...'

  11. Termin: : Köln:

    Geld für alle - mit Gottes Segen? (Podiumsgespräch)

    Christliche Perspektiven auf das bedingungslose Grundeinkommen
    Winfried Gather, KAB Mitglied und ehemaliger Diözesansekretär, tritt für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Professorin für Christliche Gesellschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, steht dem Grundeinkommen dagegen kritisch gegenüber. Im Streitgespräch beziehen beide Position.
  12. : deutschland-forstet-auf.de:

    https://deutschland-forstet-auf.de

    Wir vernetzen Menschen, die etwas anpacken wollen. Mit Hilfe unserer Plattform werden Forstleute, Waldbesitzende und Freiwillige gemeinsam in den nächsten Jahren 100 Millionen Bäume pflanzen.

    21.01.2020: zeit.de: Deutschland forstet (vielleicht) auf
    Dürre und Schädlinge haben Hunderttausende Hektar Wald zerstört. Doch um Millionen Bäume aufzuforsten, fehlen die Fachkräfte. Eine Initiative will das ändern.
    (mögliche Ehrenamt-Arbeit)

  13. : washingtonpost.com:

    Which of these 2020 Democrats agrees with you most?

    '... Question 9 of 20
    A universal basic income would give every adult a monthly payment from the federal government.
    The U.S. ____should / should not_____ consider a universal basic income. ...'

  14. : brandeins.de:

    Die Welt in Zahlen

    '... Anteil der Beschäftigten in Deutschland, die bereit wären, für eine sinnvolle oder erfüllende Tätigkeit den Job zu wechseln, auch wenn sie damit weniger Geld verdienten, in Prozent: 50 ...'
  15. : bz-berlin.de/liveticker:

    1000 Euro pro Monat gewinnen

    Der Neuköllner Verein „Mein Grundeinkommen“ verlost am 20. Januar 19  bedingungslose Grundeinkommen – das sind 19-mal jeweils ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat! Bis 20. Januar, 16 Uhr, kann jeder an der kostenlosen Verlosung unter www.mein-grundeinkommen.de teilnehmen.
  16. : phenomenalworld.org:

    UBI & the City

    25.11.2019: jainfamilyinstitute.org:
    Universal Basic Income and the City (pdf, 20 pages)
    Abstract
    We study the introduction of Universal Basic Income (UBI) with a particular focus on how it affects real estate and the urban environment. The main effect of UBI is a trade-off between i) decreased inequality, leading to higher welfare due to a redistribution towards poorer households with high marginal utility, and ii) a less efficient and productive economy, caused by distortional income taxes used to pay for UBI. In our calibration, a $5,000 UBI is welfare improving for the equal weighted welfare measure as i) is quantitatively more important than ii). The poorest half of households see large welfare gains, but the remaining half see smaller welfare losses. Prices, rents, and the ownership rate all fall, as households supply less labor in response to higher taxes. The wage rises, due to the decline in labor supply. The makeup of the city’s inner core versus outer suburbs also changes, although these changes depend on exactly how UBI is financed. The more progressive the financing scheme, the more likely high income households are to leave the city center, leading to urban blight.

  17. : theatlantic.com:

    Andrew Yang’s Campaign Is Not a Joke

    His sometimes-goofy bid has been a surprise success. But can he make voters take the idea of Commander in Chief Yang seriously?
  18. : idler.co.uk:
    E-Mail/Newsletter:

    '... Tom Holland addressed the tricky point of whether Jesus Christ could be considered to be an idler. The Roman rulers, he said, had loved the idea of “otium”, meaning cultivated leisure. They could indulge their love of drinking wine and talking about philosophy because they were rich and had slaves. The Christians, on the other hand, were against slavery, and believed that life was about hard work in this life and eternal idleness in the next. I argued that Christ had in fact encouraged us to slow down, saying “consider the lilies, they toil not, neither do they spin” in the Sermon on the Mount. “Yes,” retorted Holland, “but the point is that the lilies are not fallen, like man.” One audience member argued that Christianity today was surely about creating a heaven in the here and now. It was a very entertaining and stimulating evening, and all the better for being in our new home, the Union Club in Soho. ...'

  19. : zeit.de:

    Free day for future!

    Arbeiten schadet dem Klima. Also lassen wir es doch. Ein Plädoyer für die Viertagewoche
  20. : mein-grundeinkommen.de:

    Kaufen! Kaufen! Kaufen! (Podcast, 26 Min)

    Gehen mit Grundeinkommen alle nur noch shoppen?
  21. : twitter.com/scottsantens:

    I know I'm not the only one to ever pretend the floor is lava...

    '... I know I'm not the only one to ever pretend the floor is lava. Let's pretend together for a moment. Put your feet on the floor. Okay, they're burning now and there's a chair you can stand on. What do you do? Do you argue that the chair is bad because lava is motivational? No.

    That chair is unconditional basic income. If everyone has that between them and the lava, congrats, it means no one's feet are burning anymore. Does it solve everything? No. But it does solve your burning feet problem, and now you can focus on stuff other than not burning alive. ...'

  22. : destatis.de:

    Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im November 2019: -0,4 % zum Vorjahresmonat

    Ende November 2019 waren in Deutschland knapp 5,7 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, nahm die Zahl der Beschäftigten gegenüber November 2018 um 21 000 ab (-0,4 %).

    '... Die Zahl der im November 2019 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 % auf 726 Millionen Stunden ab. ...'

  23. : sueddeutsche.de:

    Ist es radikal, alle Care-Arbeit selbst zu erledigen?

    Viele Frauen können nur deshalb Karriere machen, weil sie Haushalt und Fürsorge auslagern – an weniger privilegierte Frauen. Gleichberechtigung erreicht man so nicht. Was könnte ein Umdenken bewirken?

    '... Für die eine Form des Arbeitens wird die Person entlohnt, die andere verrichtet sie unbezahlt. Zur unbezahlten Arbeit, die im Gegensatz zur Erwerbsarbeit auch als Care-Arbeit oder reproduktive Arbeit bezeichnet wird, zählen Tätigkeiten wie Putzen, Einkaufen, Rasenmähen, das Sich-Kümmern um Kinder oder die Pflege von Familienmitgliedern. ...'

    '... Dass Care-Arbeit im öffentlichen Diskurs überhaupt als Arbeit bezeichnet wird, ist relativ neu. Denn abseits von feministischen Debatten und Wissenschaft, in denen die Verteilung und Bezahlung von reproduktiver Arbeit schon seit den Siebzigerjahren diskutiert werden, ist die Sicht auf die unbezahlte Arbeit noch immer geprägt von einem eindimensionalen Blick auf das, was Wirtschaft umfasst. ...'

  24. : moment.at:

    Wie weltweit kürzer gearbeitet wird

    Immer mehr Unternehmen lassen ihre Angestellten weniger arbeiten, und machen damit gute Erfahrungen. Studien zeigen: Wer weniger arbeitet, arbeitet besser. Firmen könnten sogar höhere Gewinne machen. Und doch kehrten einige auch wieder zurück zur alten Zeitrechnung. So läuft's weltweit mit der besseren Work-Life-Balance.
  25. : kielaktuell.com:

    Grundeinkommen ? Eine tolle Idee !

    Grundeinkommen? Eine tolle Idee! Nur das mit der Bedingungslosigkeit finde ich nicht gut !
    So oder sehr ähnlich reagieren viele Passanten, die das Thema zwar bereits kennen, aber sich nur über die Massenmedien damit beschäftigt haben.

    03.01.2020: Per Gesetz zum Grundeinkommen?

  26. : grundeinkommen.de:

    Hamburg: Grundeinkommen ist wählbar

    Am 23. Februar 2020 wird die Bürgerschaft in Hamburg gewählt. Dafür stellt das Netzwerk Grundeinkommen seine Serviceplattform Grundeinkommen-ist-wählbar-Hamburg zur Verfügung.
  27. : nytimes.com:

    Interview Andrew Yang

    Here is a transcript, with annotations in blue, of the 90-minute discussion, which was filmed for a special episode of “The Weekly,” The Times’s TV show on FX and Hulu. The transcript is unedited.
  28. : stiftung-grundeinkommen.de:

    Geld ist nicht alles

    „Über Geld spricht man nicht.“ Mit diesem Glaubenssatz sind wir groß geworden. Doch die Arbeitswelt verändert sich – und mit „New Pay“ auch die Entlohnung: Immer mehr Unternehmen bezahlen ihre Mitarbeitenden auch mit anderen Werten.
  29. : nzz.ch: Neue Zürcher Zeitung:

    Steven Pinker: Müssen wir uns vor den nächsten zehn Jahren fürchten? Nein. Auch wenn einiges schief läuft: Das Gute besteht zumeist darin – dass nichts passiert

    Die 2020er haben turbulent begonnen. Umso mehr lohnt ein nüchterner Blick in die Zukunft.

    '... Fortschritt ist ein historisches Faktum. Die Zahlen weisen aus, dass wir in den letzten sieben Dekaden – im Durchschnitt jedenfalls – bei steigender Lebenserwartung gesünder, sicherer, reicher, freier, fairer, klüger und glücklicher geworden sind, nicht nur im Westen, sondern weltweit. ...'

    '... Aber diesen Fortschritt nehmen die meisten Leute nicht wahr, weil ihr Verständnis der Welt nicht auf Zahlen beruht, sondern auf Schlagzeilen. ...'

    '... Anderseits nimmt auch die Reichweite der Vernunft zu, dank online verfügbaren Wissensquellen und Mitteln zum Fact-Checking wie auch dank den Bewegungen, die sich für eine auf soliden Grundlagen basierende Medizin, Politik oder Philanthropie einsetzen. ...'

    '... Durch die Annahme der Nachhaltigkeitsziele haben sich die Uno-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, ehrgeizige Zielvorgaben in der Bekämpfung von Armut, Hunger, Krankheit, Analphabetismus, Geschlechterungleichheit, Krieg und anderen Geisseln der Menschheit einzuhalten. Der Fortschritt bei diesen Vorhaben – von der Klimapolitik einmal abgesehen – ist kontinuierlich und kann auf diversen Websites überprüft werden; so etwa auf Our World in Data, Gapminder, Human Progress, der Bill and Melinda Gates Foundation oder Future Crunch. ...'

    '... Armut, Krankheit und Konflikte sind natürliche Bestandteile der «condition humaine», und einzig ein konzertierter Einsatz von Vernunft, Wissenschaft und Humanismus kann ihrem Vordringen wehren. ...'

    '... Obwohl wir nicht wissen können, wie viel Schaden der autoritäre Populismus anrichten wird, besteht Grund zu der Annahme, dass er nicht das Gesicht der Zukunft ist. Die grösste Unterstützung findet er unter der ländlichen, weniger gebildeten Bevölkerung, in der älteren Generation und unter denjenigen, die der ethnischen Mehrheit angehören. All diese Gruppen sind demografisch im Schwinden begriffen. ...'

    '... Die Erkenntnis, die uns erlaubt, Vorurteile und Aberglauben zu überwinden, muss jede Generation in Sisyphusarbeit neu erringen; und das gelingt nie perfekt. ...'

    '... So werden manche die Freiheit, die ihnen gegeben ist, nur dazu nutzen, ihr Leben zu verpfuschen oder ihre Wählerstimme für Kandidaten abzugeben, deren Politik ihnen schadet. ...'

    '... Aber die schiere Tatsache, dass es Fortschritt gibt, beweist auch, dass diese Gegebenheiten uns nicht zu einem konstant gleichbleibenden Mass des Leidens verurteilen. Wissenschaft und Technologie können die Zielkonflikte so beeinflussen, dass das Gute zunimmt. Bildung, eine freie Presse und die Zivilgesellschaft können uns daran erinnern, dass die Kompromisse, die eine Demokratie uns abverlangt, allemal besser sind als das Leben unter einer anderen Herrschaftsordnung. Und wie der Physiker David Deutsch festgestellt hat: Probleme sind unvermeidlich, aber Probleme sind auch lösbar. Und die Lösungen schaffen neue Probleme, die ihrerseits wieder gelöst werden können. ...'

  30. : mcc-berlin.net: Mercator Research:

    Deutsche Klimapolitik sozial gerecht gestalten

    CO2-Preise schaffen Anreize, in klimafreundliche Technologien zu investieren und fördern so den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft. Allerdings belasten sie zunächst vor allem Geringverdiener. Die Einnahmen von CO2-Bepreisung sollten daher dazu benutzt werden, diese Haushalte im Gegenzug besonders zu entlasten – am Ende kann dabei sogar mehr Geld im Portemonnaie der Verbraucher übrig bleiben als vorher.
  31. : kath.ch:

    Grundeinkommen: Realisierbare Notwendigkeit

    '... Es ist also abzusehen, dass die Gesellschaften so oder so nicht darum herum kommen, den vorhandenen (und ausreichenden!) Reichtum neu und gerecht(er) zu verteilen – zum Leben und Wohl aller, auch zwischen Nord und Süd. Dies ist die Vision des Grundeinkommens, einer minimalen Lebensgrundlage, die jeder Mensch zum Überleben braucht und ihm erst ermöglicht, freie Entscheidungen zu treffen und gemeinschaftliche Verantwortung zu übernehmen. ...'

  32. : spotify.com:

    „Wer nicht arbeitet, wird faul“ – warum glauben wir das? (Audio, 28 Min)

    Wenn wir über Arbeit und Soziales reden, kommen ganz ähnliche Urteile und Glaubenssätze – etwa „Wer nicht arbeitet, der wird faul”. In dieser Folge diskutieren wir mit dem Theologen Hermann-Josef Große-Kracht darüber, was unser Menschenbild prägt und wer unsere Auffassung überhaupt so moralisch-religiös aufgeladen hat.
  33. : heise.de/tp:

    "Wenn wir überfördern, machen wir die Menschen unglücklicher"

    Wolfgang Schäuble verteidigt den Zwang zur Arbeit als Garant "persönlicher Lebenserfüllung" - Ein Kommentar

    '... Man muss die Menschen knapp halten, verlangt Schäuble, damit sie sich dem herrschenden System unterwerfen und brav arbeiten, um die Profite der Arbeitgeber zu mehren, an die aber keine Askeseforderungen gerichtet werden: "Wir müssen die Balance zwischen Fordern und Fördern richtig einhalten. Denn wenn wir überfördern, zerstören wir die Motivation der Menschen (...) und machen sie unglücklicher." ...'

  34. : zeit.de:

    Der Zins kommt nicht zurück

    Die Notenbanken enteignen die Sparer, ist oft zu hören. Nun deuten Forschungen auf andere Gründe für die Niedrigsätze. Denn die Zinsen sinken schon seit dem Mittelalter.

    '... Über die Gründe für das Zinsminus stellt Schmelzing nur Vermutungen an. Womöglich hat der Rückgang etwas damit zu tun, dass die Welt insgesamt durch die Errichtung staatlicher Institutionen im Laufe der Jahrhunderte sicherer geworden ist. Das bedeutet aus Sicht eines Kreditgebers: Die Gefahr ist geringer, dass das verliehene Geld nicht mehr zurückbezahlt wird. Damit geht auch die Prämie zurück, die für einen möglichen Zahlungsausfall verlangt werden kann. ...'

    03.01.2020: bankofengland.co.uk:
    Eight centuries of global real interest rates, R-G, and the ‘suprasecular’ decline, 1311–2018

  35. : nytimes.com:

    The Choice

    Nine candidates. Fifteen journalists. On the record. Let us help you decide who should be the Democratic nominee.

    (Man kann einen Kandidaten vorschlagen und diesen begründen...(wr))

  36. : mises.org:

    Universal Basic Income: A Dream Come True for Despots

    '... Certainly the poor, who depend solely on their handouts to survive, will quickly become very cautious of what they say and do, but even reasonably affluent people will think twice before risking a sum that is high enough to live on. The UBI will institutionalise the state as each of our patrons — and us as wards of the state. Once this relationship is established we will enter into a frightening era where the government is our provider and the UBI can easily be weaponized by our rulers to shape us into compliance. ...'

  37. : freiheit.org: Friedrich-Naumann-Stiftung:

    Arbeit!

    Wir brauchen eine Agenda für die Fleißigen

    '... Und die Chancen werden in den kommenden Jahren aufgrund der demographischen Entwicklung am Arbeitsmarkt noch viel besser.
    Allerdings bedarf es dafür auch moderner Weichenstellungen, die den Prozess erleichtern: Weiterbildung am Arbeitsplatz, Qualifikation außerhalb des Unternehmens, Zuwanderung von Fachkräften, mehr Unterstützung zu erhöhter Erwerbsbeteiligung von Frauen, bessere Möglichkeiten des Zuverdiensts bei Hartz IV etc. etc. Kurzum: alles, was zu besserer Arbeit motiviert und mobilisiert. Aber bestimmt keine „Stillhalteprämien“ wie das bedingungslose Grundeinkommen, um Menschen von der Arbeitssuche abzuhalten. ...'

  38. : zeit.de:

    "Erben ist keine Leistung"

    Der Philosoph Daniel Halliday will den Nachlass neu besteuern: Umso höher, je älter das Vermögen ist. Ein Gespräch über Familie, Glück und die Fairness des Marktes
    (Paywall)
  39. : bostonherald.com:

    Rare for Dems, Yang tells it like it is

    Andrew Yang is a unique figure in presidential politics and brings something to the race we could use a lot more of.
    He is real. He talks to people — all kinds of people — and is not hindered by the unwritten rules of political tribalism and Twitter wokeness that have become wholly unproductive, if not totally exasperating.
  40. : focus.de:

    dm-Chef Werner für bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Der Chef der Drogeriekette dm, Christoph Werner, befürwortet die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. „Ich halte die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens für einen wesentlichen Diskussionsbeitrag für den gesellschaftlichen Diskurs um zukunftsfähige gesellschaftliche Rahmenbedingungen“, sagte Werner dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Es gehe darum, wie sich Deutschland angesichts der tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung auf die Zukunft vorbereite. ...'

  41. : berliner-zeitung.de:

    Niederlande: Arbeiten bis zum Umfallen

    In den Niederlanden ist der Leistungsdruck viel höher als bei uns. Die Freizeit mit gutem Gewissen zu nutzen, ist beinahe verpönt.
  42. Termin: : Weimar:

    grundauskommen.de: Konvent

    Gerald Hüther, Neurobiologe / Akademie für Potenzialentfaltung
    Friederike Spengler, Regionalbischöfin Gera-Weimar
    Georg Schürmann, Leiter der Region Deutschland der Triodos Bank
    Marlene Graßl, BGE-Gewinnerin von mein-grundeinkommen.de

  43. Termin: : Leipzig:

    Her mit dem guten Leben!

    Kann das bedingungslose Grundeinkommen zur feministischen Revolution führen?

    Dr. Susann Worschech, Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder)
    Antje Schrupp, Journalistin, Bloggerin, Buchautorin (Frankfurt/Main)
    Moderation: Mia Smettan, Konzeptwerk Ökonomie (Leipzig)

  44. : heise.de:

    "Ohne Hausarbeit keine Lohnarbeit"

    Philip Kovce zum bedingungslosen Grundeinkommen

    '... Das vormoderne Pendant zum Grundeinkommen ist ein Grundstück, das agrarische Selbstversorgung frei von feudalen Frondiensten ermöglicht. Ansätze dazu finden sich bereits in der griechischen und römischen Antike. ...'

    '... Will man diese so unterschiedlichen Gesichtspunkte auf einen gemeinsamen Nenner bringen, ließe sich vielleicht sagen: Wer andere - aus welchen Gründen auch immer - zur Arbeit oder zu ihrem Glück zwingen will, der lehnt ein bedingungsloses Grundeinkommen eher ab. Wer hingegen der - wie auch immer begründeten - Ansicht ist, dass wir auf Zwangsarbeit und Zwangsbeglückung künftig lieber verzichten sollten, der ist eher ein Befürworter des Grundeinkommens. ...'

    '... Was die Finanzierung des Grundeinkommens betrifft, so gilt es zu bedenken, dass das Grundeinkommen volkswirtschaftlich gesehen ein Nullsummenspiel ist. Es ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Einkommen, das den existenzsichernden Bestandteil heutiger Einkommen bedingungslos werden lässt. Prinzipiell sinken also die heutigen Einkommen in Höhe des Grundeinkommens - individuell steigt die Handlungsfreiheit dank der Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens.
    Die Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens lässt sich auf unterschiedlichsten Wegen erreichen, weshalb es dafür auch zahllose Finanzierungsmodelle gibt. Ich selber befürworte zunehmende Konsumsteuern, da mir in arbeitsteiligen Gesellschaften nicht die Erbringung von Leistungen, sondern die Inanspruchnahme von Leistungen als sinnvoller Moment der Besteuerung erscheint. ...'

    '... Das Grundeinkommen ist migrationsneutral. Es ändert nichts an bestehenden Ein- und Ausreisebestimmungen, Fluchtursachen und Asylgründen. ...'

    '... Doch anstatt dem Kapitalismus auch noch das liberale Auge auszureißen, indem man sozialistische Planwirtschaft einführt, sorgt das Grundeinkommen lieber dafür, dass der Kapitalismus sozial werden kann. Das Grundeinkommen garantiert, dass der freie Markt nicht länger unfrei macht, und es ermöglicht, dass das soziale Leben nicht länger asozial behandelt wird. Wer also will, dass der Kapitalismus sowohl eine liberale als auch eine soziale Zukunft hat, der steht sich selbst im Weg, wenn er das bedingungslose Grundeinkommen bekämpft. ...'

  45. : mein-grundeinkommen.de:

    Wer spricht denn da?

    Ab jetzt jeden Donnerstag die aktuellste Folge unseres Podcasts hören.
    In den kommenden 18 Wochen erzählen Micha und Claudia, wie das Grundeinkommen das Leben der Menschen verändert. Ganz praktisch, hautnah.
  46. : zeit.de:

    Es ist Zeit für radikale Flexibilität

    Viele träumen von der Viertagewoche, das zeigen die Reaktionen auf eine Falschmeldung aus Finnland. Für den Anfang würden schon weniger starre Arbeitszeiten helfen.
  47. : themen-der-zeit.de:

    Thema Grundeinkommen

    Expedition Grundeinkommen nennt sich eine Initiative, die Ende des letzten Jahres eine Kampagne ins Leben gerufen hat, deren Ziel ein staatlich organisierter Grundeinkommens-Feldversuch ist, der 2023 beginnen soll. Dieses Ziel soll erreicht werden über Volksabstimmungen auf Länderebene.
  48. : wsj.com: The Wall Street Journal:

    Let’s Rethink What Counts as Paid Work

    The ‘robot apocalypse’ is generating support for a once-in-a-generation rewriting of the basic contract of the labor market, writes chief economics commentator Greg Ip
  49. : zeit.de:

    Geld her!

    Eigentlich ist es nur Papier mit ein paar Zahlen und Zeichen darauf. Aber was ein Mongolenherrscher vor 750 Jahren erfand, hat die Welt verändert. Heute könnte es helfen, die Probleme der Menschheit zu lösen, sagt – man müsste nur mehr davon drucken.
  50. : wiwo.de:

    Immer mehr Menschen leben nur von Kapital – wie geht das?

    Nullzinsen und Inflation sorgen dafür, dass das Ersparte der Deutschen stetig weniger wird. Trotzdem hat sich die Zahl der Privatiers nahezu verdoppelt. Wie kann das sein? Der Blick hinter die Zahlen, mit Unterstützung des Statistischen Bundesamtes.
  51. : stern.de:

    Wohnmobil statt Hamsterrad: Wie 1000 Euro extra Britta Jacobsen die Freiheit brachten

    Britta Jacobsen erhielt ein Jahr lang ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro im Monat. Hier erzählt sie, was sie mit dem Geldsegen angefangen hat. Und wie es ohne Grundeinkommen jetzt für sie weitergeht.

    Was machen Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1000 Euro im Monat - und was macht das Geld mit ihnen? Das hat der stern Menschen gefragt, die das Glück hatten, ein Jahr lang dieses Geld zu bekommen. Ausgezahlt hat es der Berliner Verein "Mein Grundeinkommen". Seit 2014 hat er - finanziert durch Spenden - rund 500 Menschen ein Jahr mit Grundeinkommen ermöglicht. Der stern stellt in loser Folge Gewinner vor, die das Jahr bereits hinter sich haben, und lässt sie von ihren Erfahrungen berichten.

  52. : faz.net:

    Mit Hartz IV lohnt sich Arbeit kaum

    So wie das Hartz-IV-System zur Zeit ist, macht es Arbeit unattraktiv. Denn jeder Euro Arbeitslohn wird auf die Grundsicherung angerechnet – Teilzeit ist attraktiver als Vollzeit. Ein CDU-Politiker mahnt die SPD zum Umdenken.

    '... Derzeit ist es so, dass Hartz-IV-Beziehern zwar bis zur Höhe von 100 Euro monatlichem Arbeitslohn nichts von der Sozialleistung abgezogen wird. Darüber aber packt die Anrechnung umso härter zu – für Beträge von 100 bis 1000 Euro beträgt der Abzug 80 Prozent und darüber sogar 90 Prozent. Was das konkret bedeutet, zeigt ein Vergleich: Wer 450 Euro Monatslohn erzielt, darf davon 170 Euro als Zusatzeinkommen neben der Sozialleistung behalten. Wer stattdessen für 900 Euro arbeitet, darf davon 260 Euro behalten. Und bei 1100 Euro Arbeitslohn steigt der Betrag auf gerade einmal 290 Euro. ...'

    '... Im Kern sind sich alle Vorschläge ähnlich: Anders als mit dem heutigen Freibetrag auf die ersten 100 Euro Arbeitslohn, sollen sich kleine Jobs künftig kaum lohnen – damit umgekehrt für Verdienste über der Minijobschwelle deutlich kleinere Abzüge finanzierbar werden. Das Ifo-Modell sieht sogar vor, Verdienste bis 630 Euro fast vollständig auf Hartz IV anzurechnen. Darüber würden dann aber von jedem weiteren Euro Arbeitslohn nur noch 40 Cent abgezogen statt heute 80 bis 90 Cent. ...'

  53. : foxnews.com:

    Steve Levy: How Andrew Yang's universal basic income idea could work (and change welfare as we know it)

    '... Conservatives hate it. Liberals love it. But there is a way that such a government grant could make sense for those on both sides of the political spectrum. UBI could work if it were simultaneously coupled with the near elimination of the present welfare system.
    OK, so you want a minimum income given to you via a government check. But here’s the deal. No more bogus disability claims; no more year after year food stamps; no more Obama phones, or most other supplemental benefits. ...'

    '... Little does Yang realize, but his idea may one day be the way poor people can break free of the Democratic Party’s stranglehold that has eviscerated hope for economic advancement.
    Standing alone, Yang‘s proposal may seem nuts. But if we were to tie it to the near elimination of the welfare system, it could be a godsend for the nation's economy and for those who have been trapped in a cycle of poverty for generations. This idea deserves more thought. ...'

  54. : mwilautsprecher.wordpress.com:

    In der Sache "bedingungsloses Grundeinkommen"

    Nun ist mir klar, dass ich in eine Partei eingetreten bin, deren aktuelle Beschlusslage besagt, dass man das bedingungslose Grundeinkommen nicht braucht, da man erstens als primäres Ziel die Arbeit als sinnstiftenden Lebensinhalt forcieren und fördern möchte und man zweitens auch davon ausgeht, dass die Digitalisierung mehr Jobs schaffen als vernichten wird.

    '... Die Finanzierung? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung und mit den von mir beschriebenen Verwerfungen befürchte ich fast, dass wir unser komplettes Steuerwesen neu denken müssen. Aber diese Antworten müssen Menschen finden, die weit mehr Ahnung von der Materie haben als ich. ...'

  55. : derstandard.de:

    Warum uns ein Grundeinkommen nicht erlöst

    Ein Grundeinkommen schützt vor Bullshit-Jobs, sagt der Wirtschaftsphilosoph Philip Kovce. Es ist ungerecht und macht träge, widerspricht sein Kollege Birger Priddat
  56. : grundeinkommen.de:

    GE-News Dezember 2019 Newsletter

    Termine:
    - 29. Februar/1. März 2020, Bonn: Mitgliederversammlung des Netzwerks Grundeinkommen
    - 29. Februar 2020, Bonn: öffentliche Abendveranstaltung des Netzwerks Grundeinkommen, der Attac-AG Genug für alle und von Attac Bonn zum Thema Klimawandel und Grundeinkommen
    - Juni 2020, Bochum: Kongress-Festival „Soziale Zukunft“

  57. : fr.de:

    Hauptursache der Klimakatastrophe: Überflüssige Arbeit

    Der ewige Kampf des Profits gegen die Umwelt: Unsere Ökonomie definiert grundsätzlich alles als Katastrophe, was Klima rettet. Die Wirtschaftskolumne.

    '... 40 bis 60 Prozent aller weltweit geleisteten Arbeit sind überflüssig, vermeidbar oder sogar schädlich. Und sie sind Hauptursache der Klimakatastrophe. Schuld daran ist eine Ökonomie, die grundsätzlich alles, was Klima rettet, als Katastrophe definiert: Arbeitseinsparung, Nullwachstum, Konjunktureinbruch, Handelsbeschränkungen, Protektion. Es ist der ewige Kampf des Profits gegen das Klima. ...'

  58. : deutschlandfunkkultur.de:

    Viele Jobs sind sinnlos und überflüssig

    Ein Großteil unserer heutigen Arbeitsstellen könne problemlos gestrichen werden, sagt der Ethnologe und Vordenker der Occupy-Bewegung David Graeber: „Bullshit-Jobs“, die niemand brauche. Er plädiert deswegen für die Einführung des Grundeinkommens.
  59. : nzz.ch:

    Wenn das Grosi mehr als einen Blumenstrauss verlangt: Sollten Grosseltern für die Kinderbetreuung entschädigt werden?

    Viele Schweizer Grosseltern passen mehrere Stunden pro Woche auf ihre Enkel auf. Ein Netzwerk von Grossmüttern fordert dafür eine Entschädigung. Doch die Idee passt nicht allen.

    '... Zwei Drittel der Schweizer Haushalte mit Kindern lassen ihren Nachwuchs fremdbetreuen. Knapp die Hälfte spannt Verwandte ein – meist sind es die Grosseltern. Fast jede zweite Grossmutter betreut ihre Enkelkinder mindestens einmal pro Woche. Bei den Grossvätern ist es rund jeder Dritte. Dabei geht es um mehr als ein schnelles Mittagessen: Viele betreuen die Enkel wöchentlich mehr als zwanzig Stunden. ...'

    '... Fries sagt, sie habe es satt, dass immer nur darüber geredet werde, wie viel ältere Leute kosten. «Nun haben wir endlich schwarz auf weiss, wie viel wir Alten leisten.» ...'

    '... Fries findet, Grosseltern sollten für das Babysitten entschädigt werden. Zwar nicht mit einem Lohn, aber beispielsweise mit einer höheren Rente, Steuererleichterungen oder Betreuungsgutschriften, die sie einlösen können, falls sie später auf Hilfe angewiesen sind. Sogar Spesen für die Anfahrt zu den Enkeln wären für Fries ein guter erster Schritt. «Es geht einfach darum, dass die Betreuungsarbeit besser anerkannt sein sollte.» Dank den Grosseltern könnten die Eltern mehr arbeiten und würden mehr Steuern zahlen. Darum sei eine Entschädigung angebracht. Dabei sei es egal, ob Grossmütter und Grossväter gerne auf ihre Enkel aufpassten oder nicht: «Manche Manager arbeiten auch gerne. Trotzdem geben sie sich nicht mit einem Blumenstrauss zufrieden.» ...'

    www.grossmuetter.ch

  60. : basicincome.org:

    United States: New survey shows overwhelming support for basic income among Democrat students

    '... Overall, the survey showed that a clear 66% of Democrat-leaning students favored basic income, although also two-thirds of these are not confident this policy to ever become a reality in the United States (overall, 83% of students felt this way). Expectedly, only 18% of Republican-inclined students backed the idea. Support for basic income is also different depending on the subject’s race: while 47% of whites supported basic income, a much higher 62% group of non-whites were in favor of it. ...'

    28.12.2019: The University Network: tun.com:
    66% Of College Democrats Support A Universal Basic Income

    collegepulse.com:
    Universal Basic Income poll: December 2019 - 2001 US college students (pdf, 13 pages)

  61. : businessinsider.my:

    17 habits of self-made millionaires who retired early

    1. They take inventory of their finances.
    2. They track their net worth and spending.
    3. They’re frugal.
    4. They underspend on housing.
    5. They focus on increasing their earnings.
    6. They bank their raises.
    7. They create passive income.
    8. They’re comfortable living outside their comfort zone.
    9. After retiring, they spend even less.
    10. When they do spend, it’s on experiences.
    11. After retirement, money isn’t a huge motivator for them.
    12. They value happiness as living a life they love.
    13. They move to areas with a lower cost of living.
    14. They develop hobbies.
    15. They like to exercise.
    16. They travel.
    17. They’re optimistic.

    Ob sich manche Gewohnheiten bei Grundeinkommensbezieher*n anpassen werden?

  62. : mpg.de: Max-Planck-Gesellschaft:

    Soziale Anerkennung schlägt Geld

    Schadet eine Lüge dem Status, verzichten Menschen eher auf finanzielle Vorteile
    Menschen sind ehrlicher, wenn sie über Wissensbereiche mit hohem gesellschaftlichen Ansehen sprechen. Das gilt auch dann, wenn sie einen finanziellen Anreiz haben zu lügen, zeigt eine neue Studie aus der Verhaltensökonomie. Vertrauensfragen werden in der Wirtschaft wichtiger, wenn Expertise zu immer komplexeren Technologien immer schwieriger zu überprüfen ist.
  63. : archiv-grundeinkommen.de:

    Ob man das BGE hübsch verpacken sollte ?



  64. : aktuelles.archiv-grundeinkommen.de:

    bGE-Archiv