www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : iwd.de:
    Der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft:

    Grundeinkommen: Migranten sollen erst mal arbeiten

    In vielen europäischen Ländern gibt es eine mehrheitliche Zustimmung zu einem Grundeinkommen. Rund zwei Drittel der Unterstützer würden jedoch für Zuwanderer Bedingungen stellen, bevor diese ebenfalls von Sozialleistungen profitieren könnten.
  2. : deutschlandfunk.de:

    „Wir müssen das Nichtarbeiten enttabuisieren“

    Einen veränderten Blick auf Armut und Arbeitslosigkeit fordert die Autorin und Journalistin Anna Mayr. Im Dlf kritisierte sie die Überbetonung von Arbeit als zentralem Lebensinhalt – und ein Sozialsystem, das viele zurücklasse. Konkret fordert sie eine Anhebung des Arbeitslosengelds.
  3. : twitter.com/Letschad:

    Nichts tun macht krank!

    Der komplette wissenschaftliche Zweig der #Ergotherapie geht davon aus bzw. baut darauf auf, dass es ein menschliches Grundbedürfnis ist, eine Tätigkeit auszuüben.
  4. : de.wikipedia.org:

    Ergotherapie

    '... Die Ergotherapie (von altgriechisch ἔργον érgon, deutsch ‚Werk‘, ‚Arbeit‘, und von „Therapie“ von θεραπεία therapeía, deutsch ‚Dienst‘, ‚Behandlung‘) ist eine Therapieform, die sich mit der Ausführung konkreter Betätigungen und deren Auswirkungen auf den Menschen und dessen Umwelt befasst'. Beeinträchtigungen werden durch den gezielten Einsatz individuell sinnvoller Arbeit behandelt. Dabei nehmen die persönliche und sozio-kulturelle Bedeutung der Tätigkeit, deren Auswirkungen auf die Gesundheit und deren Wechselwirkungen mit der Umwelt einen hohen Stellenwert ein.

    '... Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE) definiert die Ergotherapie folgendermaßen:
    „Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jedes Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.“
    Überschneidungen bestehen zu verwandten Arbeitsfeldern der Beschäftigungstherapie (manchmal synonym gebraucht), Arbeitstherapie und Physiotherapie. ...'

  5. : twitter.com/CaroKarpfen:

    ich bräuchte einen sugar daddy. aber ohne Sex.

    und am besten ganz ohne irgendwelchen Kontakt oder Verpflichtungen.
    also eigentlich bedingungsloses Grundeinkommen.
    das wär schön.

    widipedia: Sugar-Daddy
    '... In der englischen – und zunehmend auch in der deutschen – Sprache wird der Ausdruck auch auf andere Lebensbereiche übertragen, beispielsweise werden Regierungen oder Organisationen dann als Sugar-Daddy bezeichnet, wenn sie bestimmten gesellschaftlichen Strömungen oder Interessensgruppen hohe Fördergelder, Subventionen oder sonstige überdurchschnittliche Unterstützung zukommen lassen. ...'

  6. : deutschlandfunkkultur.de:

    Der einsame Abschied

    Wer in Deutschland ohne Angehörige verstirbt, wird von den Behörden bestattet – pragmatisch und möglichst kostengünstig. In Berlin stehen gerade einmal 731 Euro für eine ordnungsrechtliche Bestattung bereit.

    '... 37.000 Menschen versterben jedes Jahr in Berlin. Wer keine Angehörigen hat und niemanden, der sich kümmern will, wird vom Staat beerdigt. Ordnungsrechtliche Bestattung heißt das dann, 2200 solcher Fälle gibt es in Berlin pro Jahr. Das ist jeder 16. Todesfall. (ca. 6 %). ...'

    '... Lasst uns das Bibelwort denken. "Bedenke, Mensch, dass du sterben musst, damit du klug wirst." ...'

  7. : faz.net:

    „1000 Euro für jeden sind unsozial“

    Gerade in einer Wirtschaftskrise würde ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht funktionieren. Davon ist inzwischen der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks überzeugt.
    (Abo)
  8. : spiegel.de:

    Das sollten Sie zum Thema Steuern wissen

    Vom Einkauf bis zur Erbschaft: Steuern begleiten uns ein Leben lang. Warum müssen wir sie zahlen, wieso ist das Steuerrecht so kompliziert, und was fängt der Staat mit den Milliarden an? Die wichtigsten Zahlen und Fakten - endlich verständlich.
  9. : neues-deutschland.de:

    Ohne Basis und meist Missverstanden

    Ralf Krämer über Risiken und Nebenwirkungen einer wohlklingenden, aber meist missverstandenen Idee.

    '... Eine Umfrage, die der MDR in der vergangenen Woche veröffentlichte, bestätigt diese Unklarheiten. Zunächst hält danach mit 53 Prozent gegen 43 Prozent eine knappe Mehrheit ein BGE für sinnvoll. Im Durchschnitt werden gut 1200 Euro im Monat als angemessen bewertet. Doch bei den weiteren Fragen zeigt sich, dass 81 Prozent die Aussage unterstützen, dass es eine Vermögensgrenze geben sollte. 55 Prozent unterstützen die Aussage, dass das Grundeinkommen mit anderweitigen Einkünften verrechnet werden sollte. Die überwiegende Mehrheit spricht sich also in Wirklichkeit gar nicht für ein BGE aus, sondern für eine verbesserte Grundsicherung für Menschen ohne hinreichende andere Einkommen und ohne größere Vermögen. Eine solche verbesserte bedarfsabhängige Grundsicherung, meinetwegen mag man sie auch Grundeinkommen nennen, ist in der Linken unstrittig - ganz im Gegensatz zur Forderung nach einem BGE. ...'

  10. : füreinander.jetzt: Österreich:

    Performance des BGE Volksbegehrens

    Entwicklung der abgegebenen Unterstützungserklärungen pro Woche und Bundesland, Zeichnungsbeginn (06.02.2020) des Volksbegehrens „Bedingungsloses Grundeinkommen umsetzen“.
  11. : taz.de:

    Reichtum ist keine Privatsache

    Hamburg ist die deutsche Stadt mit den meisten Millionär*innen. Doch das Geld ist extrem ungleich verteilt. Gerechte Besteuerung wäre ein Anfang.

    '... Die Instrumente dafür liegen auf dem Tisch: eine viel höhere Erbschaftssteuer, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und die Erhöhung des Spitzensteuersatzes sind nur die naheliegendsten. ...'

  12. : freitag.de:

    Konsum schafft CO2

    Auch ökologisch rettet uns kein höh’res Wesen, das können wir nur selber tun. Damit dies gelingt, braucht es die Befreiung der Arbeit
  13. : weser-kurier.de/​bremen:

    Volksbegehren zu Grundeinkommen in Bremen gestartet

    Die Initiative „Expedition Grundeinkommen“ hat in Bremen ein Volksbegehren gestartet. Es soll einen Modellversuch zum bedingungslosen Grundeinkommen erreichen. Auch in anderen Städten laufen Begehren.
  14. Termin: : Online-Event:

    Wie geht es nach Corona weiter?

    Impulse für neue Zukunftsbilder mit Prof. Dr. Gerald Hüther, Enno Schmidt & Susanne Wiest.
    Ein zentrales Thema dieses Events ist das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) - der Kulturimpuls unserer Zeit, der zusammen mit den jüngsten Technologien jeden Bereich unseres Lebens verändern wird.
  15. : heise.de/tp:

    Witzig: Mit 45 in die Rente

    Das Jahr 2020 und die Utopie
    Es gibt einen roten Faden, der sich quer durch die utopischen Entwürfe der Vergangenheit zieht: Die Lebensarbeitszeit der Menschen soll sich in Zukunft verringern. Diese Zeit nach der Pflicht der Arbeit beginnt relativ früh, um sich danach dann der Muße und der Freizeit hingeben zu können. Sie steht für den Menschheitstraum, endlich vom Reich des Notwendigen erlöst zu werden.
  16. : zeit.de:

    Der unbarmherzige Klang der Wahrheit

    Warum es plötzlich niemandem mehr unangenehm ist, die eigene Stimme zu hören.

    '... Das technisch und finanziell wenig aufwendige Podcast-Format wiederum hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass literarische oder journalistische Erzeugnisse immer stärker von der Schrift auf das gesprochene Wort übergehen und schreibende Branchen sich in öffentlich redende verwandeln. ...'

    '... War die erste Hinwendung zum Schreiben, in der Literatur oder im Journalismus, nicht gleichbedeutend mit der Einsicht, dass die direkteren Wege des Ausdrucks, über die Stimme, das Gesicht oder den Körper, weniger infrage kamen? Stand die Entscheidung, Texte zu verfassen, nicht im Gegensatz zu dem (vielleicht ersehnten, vielleicht mit Neid beäugten) Talent der anderen, öffentlich zu reden, zu agieren, zu tanzen? ...'

    (Ob das BGE-Archiv daher nur noch vorgelesen werden sollte? (wr))
  17. : archiv-grundeinkommen.de:
  18. : archiv-grundeinkommen.de:
  19. : archiv-grundeinkommen.de:
  20. : theatlantic.com:

    The Underemployment Crisis

    Even before the pandemic, roughly one in 10 workers wanted to log more hours.

    '... Mass underemployment requires short-term solutions to help workers keep food on the table, and long-term solutions to help workers get the hours they want. The most immediate policy fix is to make unemployment insurance available not just to jobless workers, but to workers with lost hours. In the longer term, fair-workweek laws to make scheduling more reliable, predictable, and equitable among low-wage workers would help, as would higher minimum wages and provisions to give already-hired workers access to additional shifts.
    Too many Americans want work and cannot get it. That was hampering the economy before, and might suffocate the recovery now. ...'

  21. Termin: : facebook.com:

    Politalk "Bedingungsloses Grundeinkommen"

    Live Diskussion auf https://www.twitch.tv/polittalkde
    Zum Thema:
    Bedingungsloses Grundeinkommen
    Mit dabei:
    - Marc Biadacz, MdB (CDU)
    - Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB (B90/Grüne)
    - Pascal Kober, MdB (FDP)
  22. : kathpress.at:

    Politologin: Grundeinkommen wird früher oder später kommen

    "Eine Form des Einkommens losgelöst von der Erwerbsarbeit" wird es in Zukunft geben müssen. Barbara Prainsack, Professorin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien, äußerte ihre Überzeugung, dass so eine Systemreform "früher oder später kommen" wird, auch wenn derzeit der politische Willen dazu fehlt.
  23. : youtube.com:

    XCAM: Das Bedingungslose Grundeinkommen (21 Min)

    Diese Sendung ist im Modul "Studioproduktion I" (Medientechnik-, Medienmanagement-, Medieninformatik- und Fernsehproduktionstudium der HTWK Leipzig) entstanden.
  24. : ardmediathek.de/mdr:

    Mönch sein dank bedingungslosem Grundeinkommen (Video, 3 Min)

    Michael Görmaar-Parsch arbeitet als Kleindarsteller auf Mittelaltermärkten. Bis vor zwei Jahren war er nur nebenberuflich Bruder Ignatius. Durch das bedingungslose Grundeinkommen trägt nun häufiger die Mönchskutte.
  25. : libertarianism.org:

    Agrarian Justice: Excerpt

    In this excerpt from Agrarian Justice, Thomas Paine argues for using land taxes to fund what we would today call a universal basic income.
  26. : ge-c.eu:

    GrundEinkommen-Concept (GE-C)

    '... Per Crowdfunding wird Geld eingesammelt, das nach einer bestimmten Regel den Community-Mitgliedern zugeteilt wird. Nach Ansammlung eines bestimmten Betrages wird dieses Guthaben in eine Firmenbeteiligung (medizinisches Cannabis) investiert, woraus sich dann ein dauerhaftes monatliches Grundeinkommen speist. Ein mtl. Grundeinkommen von 1.250€ wird für jedes Community-Mitglied angestrebt. ...'

  27. : facebook.com:

    Reinhard Schwark: Grundeinkommen als Menschenrecht

    '... Immer wieder mal hört man in der (BGE-)Szene hier die Forderung, dass das bedingungslose Grundeinkommen am besten ein Menschenrecht werden soll. Auch ich würde das auf jeden Fall befürworten, doch müssten zuvor einige bisher bestehende Menschenrechte gestrichen oder neu formuliert werden. Welche das sind, will ich hier einmal kurz analysieren. ...'

  28. : kirchenzeitung.at:

    Gedanken über ein Grundeinkommen

    Die Einstellung vieler Menschen zu einem Grundeinkommen ist kritisch. Doch steigende Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, erhöhte Existenz- und Armutsgefährdung als Folgen der Coronavirus-Krise haben die Diskussion darüber wieder aufs Tapet gebracht. Die Politikwissenschafterin Barbara Prainsack betrachtet das Thema von einem interessanten Blickwinkel aus.

    '... Unsere Gesellschaft leidet darunter, dass sie Arbeit mit bezahlter Erwerbsarbeit gleichsetzt, was es ja nicht ist. Es gibt weltweit kein Grundeinkommensexperiment, das zeigt, dass die gearbeitete Zeit drastisch zurückgeht. Natürlich gibt es jene, die das System ausnutzen, aber das spielt sich in einem sehr geringen Bereich ab. Wir müssen uns überlegen, ob wir eine bessere Lösung nur deswegen nicht wollen. Die meisten Leute sind bestrebt, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu sein. Wenn man nicht krank ist, wird man wohl arbeiten. ...'

    Buchtipp:
    Barbara Prainsack: Vom Wert des Menschen.
    Brandstätter Verlag, 192 Seiten, 20 Euro,
    Erscheinungstermin: 5. Oktober 2020.

  29. : Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: diw.de:

    Befristetes Grundeinkommen in Entwicklungsländern: Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Kommentar

    '... Aktuelle Prognosen erwarten sogar, dass in diesem Jahr mit 40 bis 60 Millionen wieder deutlich mehr Menschen weniger als 1,90 Dollar pro Tag zur Verfügung haben werden, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die bereits vor der Corona-Pandemie eingetretene Trendwende in der Armutsentwicklung beendet den seit 20 Jahren anhaltenden Trend der jährlichen Senkung extremer Armut und lässt es immer wahrscheinlicher werden, dass das entsprechende Nachhaltigkeitsziel deutlich verfehlt wird. ...'

  30. : youtube.com:

    Wollen Sie ein Grundeinkommen gewinnen? (6 Min)

    Steven Strehl ist Mitglied der Geschäftsführung bei Mein Grundeinkommen. Jeden Monat verlost der Verein 20 Grundeinkommen. Die glücklichen Gewinner bekommen ein Jahr lang 1.000 Euro pro Monat. Was muss man dafür tun?
    Quelle: mdr
  31. : mdr.de:

    Mehr als drei Viertel würden trotz bedingungslosem Grundeinkommen weiter arbeiten

    Die wirtschaftlich schwierigen Corona-Zeiten haben die Diskussion um das Grundeinkommen neu entfacht. Aktuelle Ergebnisse von mdrFRAGT zeigen: Eine knappe Mehrheit fände die Einführung in Deutschland sinnvoll. Mehr als drei Viertel der Teilnehmer der Befragung würden trotz Grundeinkommen weiter arbeiten, ein großer Teil davon jedoch mit Veränderungen.

    '... Die Teilnehmer dieser Befragung verteilen sich auf folgende Altersgruppen:
    363 Menschen sind zwischen 16 und 30 Jahre alt,
    3.119 zwischen 31 und 50 Jahren,
    6.520 zwischen 51 und 64 Jahren und
    5.631 Teilnehmer sind 65 Jahre und älter. ...'


    Suche "Grundeinkommen" beim mdr

  32. : change.org:

    Petition: Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise

    Antwort von Katja Kipping

    '... Es wäre schön, wenn diese in der Öffentlichkeit und im Parlament diskutiert würde. Wir hatten übrigens erneut die Idee einer Enquete-Kommission zum Grundeinkommen im Bundestag gegenüber den Grünen ins Gespräch gebracht, leider keine Reaktion darauf erhalten.
    Ich finde es gut, dass mit dem Aufruf "Es ist höchste Zeit", denn Sie auch unterzeichnet haben, und mit der kommenden Europäischen Bürgerinitiative zum Grundeinkommen, die Aktivitäten um das Grundeinkommen verstärkt werden. ...'

  33. : taz.de:

    Urlaubsreisen sind überbewertet

    Die Menschen glauben, dass sie reisen müssen, um zu sein. [...] Daheimbleiben bietet hingegen Offenbarung.

    '... Dieser Irrtum hat sich durchgesetzt und kommt als Selbstverständlichkeit daher, wie früher die Annahme, man müsse sonntags in die Kirche. Der Irrtum ist eine Glaubenssache, und das ist wichtig, denn eine Riesenindustrie hängt daran, die Tourismusbranche, und der nutzt es, wenn die Notwendigkeit des Reisens ein Dogma ist. Dogmen haben einen normativen Wahrheitsanspruch. ...'

    '... In seiner Erklärung, warum Reisen notwendige Glückserfüllung sei, verweist er auf den Philosophen Blaise Pascal, der im 17. Jahrhundert lebte und gesagt haben soll, alles Unglück sei darauf zurückzuführen, dass die Leute nicht still in ihrem Zimmer sitzen können.
    Mit dieser Pascal’schen Beobachtung die Notwendigkeit des Reisens zu begründen, ist bizarr. Weshalb sollen die Leute im Zimmer hocken, als wäre es eine Zelle? Sie sollen rausgehen, aber nicht aus idiotischem Konsumbedürfnis und wider jede gesellschaftliche Vernunft bis ans andere Ende der Welt. ...'

    '... „Reisen? Existieren ist reisen genug. Ich fahre von Tag zu Tag wie von Bahnhof zu Bahnhof im Zug meines Körpers oder meines Schicksals und blicke auf Straßen und Plätze, auf Gesichter und Gesten, immer gleich und immer verschieden, wie auch Landschaften es sind.
    Was ich mir vorstelle, sehe ich. Was anders tue ich, wenn ich reise? Nur eine äußerst schwache Vorstellungskraft rechtfertigt einen Ortswechsel, um empfinden zu können.“ ...'

  34. : twitter.com/​expeditionbge:

    .

  35. : archiv-grundeinkommen.de:
  36. : goethe.de:

    Wie Kapitalismus solidarischer und krisensicherer werden könnte

    Könnten wir mit einem BGE Krisen besser überstehen? Darüber haben wir mit Prof. Dr. Bernhard Neumärker vom Institut für allgemeine Wirtschaftsforschung an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg gesprochen.

    '... G: Sie beschäftigen sich schon seit Jahren mit dem sozialpolitischen Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Historisch wird es schon seit 1918 diskutiert. Als Urheber der Idee gilt der britische Mathematiker und Philosoph Bertrand Russell. Wieso wurde das Konzept in mehr als 100 Jahren nie richtig in der Praxis umgesetzt und wieso ist das Thema gerade jetzt wieder so aktuell geworden?
    BN: Seit über hundert Jahren stehen wir stark unter dem Einfluss der Errungenschaften, aber auch der Eigenarten der industriellen Revolution und der dahinterstehenden Dominanz des kapital-gelenkten Wirtschaftsgeschehens. Dass in einem solchen System jemand ohne Bedingungen Geld erhalten soll, obwohl er dafür weder arbeiten (Arbeitseinkommen) noch Kapital beziehungsweise Grund und Boden einsetzen (Zinseinkommen) muss, erscheint widersinnig. Die Entkopplung von Einkommen und Erwerbsarbeit ist revolutionär. Sie rückt zudem andere Facetten und Motive menschlicher Tätigkeiten in den Mittelpunkt, wie etwa freiwillige unbezahlte Arbeit oder die intrinsische Motivation, etwas gerne zu tun, ohne auf die monetäre Kompensation zu warten. Das rüttelt an den zentralen Argumenten für den absoluten Vorteil marktmäßigen Tausches – sowohl auf Faktor-, wie auch auf Güter- und Dienstleistungsmärkten. ...'

  37. : archiv-grundeinkommen.de:
  38. : zeit.de:

    "Ich habe einen Bullshitjob in einer Bullshitbranche"

    In der Krise haben viele Menschen gemerkt, dass sie ihre Arbeit sinnlos finden. Hier erzählen drei von ihnen, warum sie unzufrieden sind und wie sie einen Ausweg suchen.

    '... Meinen Job aufzugeben, kann ich mir trotz allen Zweifeln nicht vorstellen. Zu komfortabel ist die finanzielle Sicherheit, zu groß die Sorge, umsonst studiert und gearbeitet zu haben. Ich bin 34 Jahre alt und verdiene über 90.000 Euro im Jahr. Und: Ich bin sehr gut in dem, was ich tue. Ich bin ein Profi und werde geschätzt von meinen Kolleginnen und Kollegen, den Kunden und Geschäftspartnern. Ich bin ein Gewinn für mein Team. Aber mein Job ist ein Bullshitjob. In einer Bullshitbranche. ...'

    '... Meine tägliche Arbeit wirkt dagegen völlig belanglos, mein eigener Name ist austauschbar und ich bin so wenig individuell wie Hunderte andere Kollegen. ...'

    '... Doch es wäre unklug, jetzt zu kündigen, schon allein aus finanzieller Sicht. Ich bin fest angestellt, arbeite 35 Stunden in der Woche und der Job ist sehr gut bezahlt. ...'

    '... Meine Lebenszeit ist das Kostbarste, was ich besitze. Die will ich in eine Aufgabe investieren, in der ich einen Sinn sehe. ...'

  39. : brandeins.de:

    Boxenstopp

    Mach mal Pause – das sagt sich leicht. Wir sollten lernen, wie das geht.

    '... Viele aber gönnen sich keine Atempause, weil ihnen die Rennerei unangenehmes Nachdenken erspart. Die protestantische Ethik erfordert Eifer und Fleiß, und wer sich bewegt, muss sich nicht entscheiden. ...'

    '... Zeitforscher Karlheinz Geißler berichtet von einem Versuch in den USA aus dem Jahr 1914, die Pausen von Fabrikarbeitern drastisch zu reduzieren, um die Produktivität zu steigern. „Das ging gründlich daneben“, sagt er, „man stellte fest, dass der Ausschuss durch weniger konzentriertes Arbeiten dramatisch anstieg, Fehler zur Regel wurden und die ganze Sache mehr Verlust brachte als die alte Zeitorganisation.“ Weniger Pause, weniger Gewinn. ...'

    '... Aber die sozialen und kulturellen Techniken zur individuellen Arbeitsorganisation sind ungeübt, lästig, anstrengend. Bequemer ist es, wenn andere uns sagen, wie unser Leben laufen soll. ...'

  40. : neues-deutschland.de:

    »Dein ganzes Leben ist stigmatisiert, wenn du arm bist!«

    Ein viraler Tweet entlarvt die Doppelmoral, mit denen unsere Gesellschaft arme Menschen abwertet.

    '... »Was gilt als schick, wenn es Reiche machen, wirkt aber billig, wenn Arme es tun?« Das fragte eine junge Neuseeländerin 2016 ihre kleinen Followerschaft auf Twitter. ...'

  41. : destatis.de:

    BAföG-Statistik 2019: Rückgang der Geförderten um 6,4 %

    '... Im Jahr 2019 haben in Deutschland 680 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungs​förderungsgesetz (BAföG) erhalten. [...] Von den Geförderten waren 2019 rund 191 000 Schülerinnen und Schüler und 489 000 Studierende. [...] Der durchschnittliche Förderbetrag pro Person lag im Jahr 2019 bei 503 Euro. [...] Im Jahr 2019 betrugen die Ausgaben für BAföG-Leistungen 2,6 Milliarden Euro. ...'

  42. : rbb24.de:

    Walter fordert schnelle Erhöhung des Vergabemindestlohns

    Für öffentliche Aufträge soll in Brandenburg künftig ein Mindestlohn von 13 Euro gelten. Doch die geplante Erhöhung verzögert sich - vor allem wegen Corona. "Skandalös" sei das, sagt Linke-Fraktionschef Sebastian Walter in der rbb-Interviewserie "Politik am See".

    '... Jedoch habe das Land Brandenburg mit 1,5 Milliarden Euro noch genügend Mittel, um die Unternehmer zu unterstützen, so Walter. Die Linke schlage deswegen ein Grundeinkommen für Unternehmer in Höhe von 1.080 Euro im Monat vor - vor allem auch für die Lebenserhaltungskosten. Ein ähnliches Grundeinkommen gebe es in anderen Bundesländern schon.
    [...] Die Mehrheit der Befragten nannte aber die sozialen Kontakte sowie Spaß an der Arbeit und der Aufgabe als vorherrschende Gründe.
    Tatsächlich, das hat das IW in einer früheren Untersuchung gezeigt, sind es vornehmlich einkommensreichere Rentner, die weiterarbeiten ...'

  43. : iwd.de:

    Rentner arbeiten am liebsten in Teilzeit

    '... Während es den Unternehmen vorrangig darum geht, mit Silver Workern Fachkräftelücken zu schließen und Know-how im Haus zu halten, haben die Beschäftigten selbst vorrangig nicht das Geld im Blick: Nur 42 Prozent der weiblichen und 29 Prozent der männlichen Silver Worker gaben im Nationalen Bildungspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung an, dass sie das Geld aus ihrem Rentner-Job brauchen. ...'

  44. : archiv-grundeinkommen.de:
  45. : Eine Mail:
    '... Könnte man ein BGE als "Bezahlung/Belohnung" für ein Leben verstehen, welches wenig Ressourcen verbraucht wie z.B. kein Auto fahren, winziger CO2-Fußabdruck, Plastik-Vermeidung, etc. ? Ein Mensch, der so lebt, tut mehr für die Zukunft und die Gesellschaft, als jemand mit hohem Verbrauch/Konsum.
    Eine Verzichtsprämie. ...'
  46. : deutschlandfunkkultur.de:

    Geld für die Welt (Audio, 53 Min)

    Was passiert, wenn man armen Menschen einfach Geld gibt, damit sie sich selbst helfen können? Die US-Hilfsorganisation „Give Directly“ zahlt Menschen in Kenia ein Grundeinkommen aus – zur Armutsbekämpfung.
  47. : zeit.de:

    (Sehr viel) Geld macht doch glücklich

    Ob Geld und Glück zusammenhängen, lässt sich empirisch schwer belegen. Neue Daten zeigen aber: Besonders zufrieden mit ihrem Leben sind Millionärinnen und Millionäre.
  48. : zeit.de:

    Eingebildete Vermögen

    Warum haben die Leute eigentlich immer Angst, dass man ihnen etwas wegnehmen will?

    '... Deshalb macht das Wort Vermögensabgabe viele so wütend. Weil sie fälschlicherweise glauben, gemeint zu sein. Dabei hat ja niemand vor, die Omi zu enteignen, die von der Miete einer Wohnung lebt. Das muss auch niemand. Es ließe sich nämlich am allerobersten Rand genug Vermögen abgeben. Aber das ist eben erst möglich, wenn eine Mehrheit dafür ist. Und diese Mehrheit wird es nicht geben, solange sie glaubt, selbst sehr vermögend zu sein. Prinzipiell habe ich nichts gegen Selbstüberschätzung, sie ist wichtig im Alltag. In diesem Fall ist sie nicht hilfreich. ...'

  49. : nwzonline.de/oldenburg:

    Pilotprojekt für Grundeinkommen

    Stefan Caspers ist 38 Jahre alt und wohnt in Oldenburg. Der Standesbeamte engagiert sich in der Initiative Grundeinkommen Oldenburg.
    Interview
  50. : srf.ch:

    Corona bringt bedingungsloses Grundeinkommen wieder auf den Tisch

    2016 sagte das Stimmvolk deutlich Nein zum bedingungslosen Grundeinkommen. Das Thema ist wegen Corona wieder aktuell.

    '... Im Moment gibt es mehrere Petitionen, die ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz fordern. Auch Daniel Häni, Initiant der ersten Initiative, ist überrascht, dass das Thema so schnell wieder aufgekommen ist. «Wir haben erlebt, wie schnell der Staat finanziell einspringt, um Einkommen zu sichern.» Er überlege sich sogar, bald eine neue Initiative zu lancieren, sagt Daniel Häni im Interview. ...'

  51. : deutschlandfunkkultur.de:

    Ein Projekt zur Förderung von Michael Müller

    Ein Jahr solidarisches Grundeinkommen in Berlin

    '... Die Linken-Vorsitzende Kipping hält das sogenannte „Solidarische Grundeinkommen“ für einen „Etikettenschwindel“, und das völlig zu Recht. Sie selbst propagiert ein Grundeinkommen, das den Namen wirklich verdient, nämlich das bedingungslose Grundeinkommen – eine Summe, die jeder Erwachsene regelmäßig bekommt, die ihn vor Armut schützt und Teilhabe in der Gesellschaft ermöglicht.
    Man mag zu dieser radikalen Idee der Linken stehen wie man will – aber dieses politische Ziel ist mit dem Begriff „Grundeinkommen“ zutreffend beschrieben. Die Linken streben ein Grundeinkommen an, das der Staat unabhängig von einer Arbeitsleistung zahlt, auch unabhängig von Bedürftigkeitsprüfungen.
    So bleibt beim müllerschen Grundeinkommen, das so gut und schön ist und so wunderbar klingt, bei näherem Hinsehen immer der Eindruck eines Public-Relation-Tricks. ABM wäre ehrlicher. ...'

  52. : manuelfranzmann.de:

    Konjunkturen der Grundeinkommensdiskussion – Update

    Der Internetkonzern Google ist seit Jahren dabei, ganze Bibliotheksbestände zu digitalisieren. Seit einiger Zeit bietet er die Möglichkeit an, sich die Häufigkeit bestimmter Worte in diesen Beständen als Grafik anzeigen zu lassen (Google Ngram Viewer). Das eröffnet die Möglichkeit, auch die Konjunktur der Grundeinkommensdiskussion grafisch abbilden zu lassen, und zwar zum Beispiel entlang der Häufigkeit, mit der das Wort „Grundeinkommen“ in den erfassten Buchbeständen vorkommt. Das Ergebnis ist nicht nur anschaulich, sondern trifft tatsächlich die Konjunkturen der Diskussion relativ gut.

    30.07.2020: grundeinkommensblog.​blogspot.com:
    Konjunkturen der Grundeinkommensdiskussion - Update

  53. : zeit.de:

    5,50 Dollar für eine Revolution

    Die UN wollen ein globales Grundeinkommen gegen das durch Corona verursachte Elend. Und viele Regierungen lernen gerade: Ganz ohne soziale Absicherung geht es nicht.
  54. : spiegel.de:

    Geld für alle - das bedingungslose Grundeinkommen (Video, 9 Min)

    Der Ökonom Thomas Straubhaar tritt vehement für die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen ein, nicht als soziale Utopie, sondern als liberale Vision. Mit ihm spricht Markus Brauck, Leiter des SPIEGEL-Wirtschaftsressorts.
  55. : taz.de:

    Grundeinkommen für Millionen

    Seit mehr als vier Monaten leidet Argentinien unter dem Lockdown, der Hälfte der Bevölkerung droht Armut. Nun wird das Sozialsystem neu diskutiert.
  56. : taz.de:

    Regierung führt Klimaticket ein

    Österreich führt die landesweite Fahrkarte für Busse und Bahnen bereits 2021 ein. Das Jahresticket für das ganze Land kostet 3 Euro am Tag.

    '... Das sogenannte 1-2-3-Jahresticket 2. Klasse soll 1.095 Euro kosten, also 3 Euro pro Tag für unbegrenztes Reisen innerhalb des Bundesgebiets. ...'

  57. : blogs.faz.net:

    Lasst sie ruhig mal schuften!

    Das Taschengeld und ich, wir haben es miteinander versucht.

    '... Die größten Kritiker eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Erwachsenenwelt malen immer wieder in trüben Farben das Bild vom abgeschlafften Arbeitnehmer, der fortan nur noch in der Hängematte liegt und sich zu absolut keiner wertvollen Erwerbsarbeit mehr aufraffen mag. Wer einen ermatteten Teenager an einem Samstag um 11 Uhr zu wecken versucht, kennt dieses Bild in allen Details. Wo bleibt da der Anreiz für jedwede Tätigkeit? ...'

  58. : zeit.de:

    "Dann gehen wir heute mal wieder die Welt retten"

    Jonas Meironke arbeitet im Jobcenter Berlin-Lichtenberg. Er bestimmt, ob Menschen Hartz IV bekommen oder nicht. Seit der Corona-Krise hat er so viel zu tun wie noch nie.

    '... Wenn Frauen wie Frau Bröter ihm erzählen, wie sie "von ihrem Exmann grün und blau geschlagen wurden. Da hat man schon mal Pipi in den Augen." Meironke sagt, er müsse Distanz wahren. Je zugewandter er sei, desto mehr würden sich die Menschen ihm anvertrauen. Aber: "Seelsorge sind wir nicht." Er höre sich den Teil der Geschichten an, die wichtig seien, um die Leistungsfälle zu bestimmen. Ob den Menschen Geld zustehe und wenn ja, wie viel. Für den Rest sei er nicht zuständig. ...'

    '... "Da habe ich ihm gesagt: 'Hör mal zu, mein Freund, wenn wir nicht mehr da sind, herrscht in drei Wochen Hunger, und dann fliegen die Steine. Wenn es uns nicht gibt, dann sind die Leute auf der Straße.'" ...'

    '... Seit der Corona-Krise hat Jonas Meironke viele Kunden, die anders sind als seine gewöhnlichen. Sie sagen auch öfter Danke. ...'

    '... Fühlt sich das gut an, Menschen in der Krise zu helfen? "Natürlich verschafft einem das ein vernünftiges Selbstwertgefühl, dass man dazu beiträgt, dass die Leute nicht auf der Straße landen, betteln gehen oder sonst was", sagt Meironke. Aber er sagt auch: "Wenn man den Leuten zu sehr helfen will, dann ist man hier falsch." Er müsse oft harte Entscheidungen treffen. "Man muss Recht und Gesetz befolgen." ...'

  59. : businessinsider.de:

    „Wir brauchen ein anderes System“: Warum die Chefin der Grünen Jugend den Kapitalismus abschaffen will

    '... BI: Eine „linkere“ Forderung, die die Grüne Jugend im April eingebracht habt, war ein sechsmonatiges Grundeinkommen. Pro Monat 1000 Euro für jeden.
    Peters: Das war für die Menschen gedacht, die in Existenznot stecken. Wir wollten Soforthilfen demokratisieren, also jedem Menschen erstmal die Absicherung in Zeiten der Krise geben. Ohne, dass alle Nothilfen immer direkt an Konzerne gehen.
    BI: Was kostet so ein Corona-Grundeinkommen denn für die sechs Monate?
    Peters: Für alle Menschen in Deutschland wären das grob gerechnet 400 Milliarden Euro.
    BI: Und wer soll das bezahlen?
    Peters: Man kann rückwirkend eine einmalige Vermögensabgabe oder eine Erbschaftssteuer einsetzen. Laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung werden in Deutschland pro Jahr 400 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt. Deutschland müsste diese Steuer reformieren und superreiche Menschen müssten ihr Kapitaleinkommen abgeben, damit frisches Geld bei allen Bürgern und Bürgerinnen landet. Wir müssen aber auch darüber reden, warum es überhaupt Menschen gibt, die Milliarden besitzen. Mit dem Grundeinkommen für die sechs Monate könnte man besonders in der Krise als Gesellschaft solidarisch füreinander da sein. ...'

  60. Termin: : kobinet-nachrichten.org:

    Grundeinkommen als Zukunft der Inklusion?

    Wie kann ein bedingungsloses Grundeinkommen die Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fördern? Dieser Frage gehen die Grünen-Politiker*innen Katrin Langensiepen und Corinna Rüffer im Rahmen eines Online Sommer-Talks am 31. Juli um 19:00 Uhr nach.

    '... Das bedingungslose Grundeinkommen verspricht eine finanzielle Basis, mit der Menschen materiell abgesichert sind. Das Konzept rückt die Würde des Menschen in den Mittelpunkt und stellt sich gegen utilitaristische Stimmen, die vor allem nach Leistungsfähigkeit und dem Nutzen menschlicher Existenz fragen. Wie würde sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf das Leben von Menschen mit Behinderung auswirken? Ist es ein geeignetes Instrument, um Inklusion umzusetzen? ...'

  61. : de.statista.com:

    Europas größter Gläubiger ist die EZB

    Die europäische Zentralbank (EZB) ist der wichtigste Gläubiger der EU-Staaten. Laut Daten der OECD hält die Notenpresse rund 36 Prozent der Staatsschulden Deutschlands, in Österreich sind es rund 27 Prozent – anteilig größter Schuldner sind die Niederlande mit etwa 37 Prozent der Staatsschulden, wie die Statista-Grafik abbildet.

    .

  62. : sueddeutsche.de:

    Ausgewachsene Probleme

    Abhijit Banerjee und Esther Duflo schreiben über " Gute Ökonomie für harte Zeiten".

    '... Für das oft gehörte Argument, ein bedingungsloses Grundeinkommen verleite zum Nichtstun, sehen die Ökonomen keine Belege. Dennoch äußern sie im Fall reicher Länder eine gewisse Skepsis: "Wenn wir mit der Annahme richtig liegen, dass die wahre Krise in den reichen Ländern darin besteht, dass viele Bürger, die sich früher als Teil der Mittelschicht betrachteten, ihr Selbstwertgefühl verloren haben, das sie früher aus ihrer Arbeit bezogen, dann ist ein bedingungsloses Grundeinkommen keine Lösung." Für arme Länder befürworten sie ein "rudimentäres Grundeinkommen", das auch für die dringend benötigte Geldzirkulation sorgen würde. ...'

  63. : dpart.org:

    Ohne ein bedingungsloses Grundeinkommen keine umfassende Partizipation für alle

    '... Das bedingungslose Grundeinkommen erscheint mir persönlich eine von wenigen grundlegenden Gesellschaftsvisionen zu sein, von der ich denke, dass ich deren Einführung persönlich noch erleben werde (zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Textes bin ich 32 Jahre alt). Denn ich bin voll und ganz davon überzeugt, dass die mit einem solchen Konzept einhergehenden Vorteile grundsätzlich zu positiv als auch plausibel genug sind, um trotz der durchaus gerechtfertigten Einwände wie etwa gegenüber deren Finanzierbarkeit erst eine gesellschaftliche und dann eine politische Mehrheit zu organisieren. ...'
    (29.07.2020 ?)

  64. : cio.de:

    Die Krise und das Grundeinkommen

    Weltweit haben viele Menschen durch Corona-Beschränkungen ihre Jobs verloren, Massenarbeitslosigkeit und Elend drohen. Sollen die Staaten in dieser Situation ihrer Bevölkerung ein Grundeinkommen zahlen?
  65. : youtube.com:

    Helmo Pape: Bedingungsloses Grundeinkommen | Hinterzimmer #051 (75 Min)

    Nur dann zu arbeiten, wenn man will. Keine Armut mehr, kein Hamsterrad. Dafür ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ohne Gegenleistung und Nachweise. Diese jahrhundertealte Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen scheint spätestens seit dem Corona-Lockdown immer attraktiver zu werden. Helmo Pape war Banker. Und hat alles hingeworfen. Weil er - wie er sagt - für ein freies, sinnerfülltes Leben kämpfen will. Helmo Pape ist Grundeinkommens-Aktivist. Flo Rudig hat den Ex-Banker ins Hinterzimmer geladen. Auf ein Bier und ein ausführliches Gespräch.
  66. : spiegel.de:

    Was 100 Euro extra bewirken

    In der Coronakrise ist es für Hartz IV-Empfänger noch schwieriger geworden, mit dem Geld auszukommen. Ein Berliner Verein verteilt nach dem Zufallsprinzip je 100 Euro an betroffene Familien. Das Echo war überwältigend.
    (Abo)
  67. : deutschlandfunkkultur.de:

    Eindeutige Antworten gibt es oft nicht

    Faktenchecks gelten als probates Mittel, um gegen Fake News und Verschwörungstheorien vorzugehen. Doch ihre Aussagekraft ist oft begrenzt, warnt Philip Kovce. Weil die Wirklichkeit oft viel zu komplex für ein schlichtes Label „wahr“ oder „falsch“ ist.

    '... Zieht man Zahlen des Statistischen Bundesamtes zurate, so geht daraus hervor, dass 2019 im Jahresdurchschnitt rund 45 Millionen Menschen bundesweit erwerbstätig waren. In der Tat so viele wie nie zuvor in Deutschland. Dem entspricht eine Erwerbsquote von rund 60 Prozent der Gesamtbevölkerung – ebenfalls ein historischer Spitzenwert.
    Betrachtet man dagegen die Arbeitsstunden pro Jahr, die jeder Erwerbstätige leistet, so ist festzustellen, dass 1970 jeder Erwerbstätige am Jahresende durchschnittlich noch rund 2000 Arbeitsstunden auf dem Buckel hatte. 1991 waren es rund 400 Stunden weniger und 2019 kamen nur rund 1400 Arbeitsstunden zusammen – so wenige wie nie zuvor in Deutschland.
    Fazit: Zwar arbeiten tendenziell immer mehr Menschen in Deutschland, aber sie arbeiten immer weniger. Womit freilich noch kein Wort darüber verloren wurde, warum das so ist und wie es ansonsten um die bunte Arbeitswirklichkeit hierzulande bestellt ist, geschweige denn, wie es darum bestellt sein sollte. ...'

  68. : de.wikiquote.org:

    Erich Fromm:

    "Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig - jene Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt, jene Zeit 'totzuschlagen', die sie ständig einzusparen versuchen."

    Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, Überarbeitet von Rainer Funk, 36. Aufl., dtv Muenchen 2009. S. 18
  69. Termin: : pretalx.com/​zukunftfueralle:

    (203) Podium - Soziale Garantien für alle überall – feministische, gewerkschaftliche und globalisierungskritische Visionen und Umsetzung

    Soziale Garantien sind monetäre, infrastrukturelle und fürsorgerische soziale Absicherungen, die jedem Menschen überall zugänglich sind. Sie sollen allen die Existenz und gesellschaftliche Teilhabe garantieren. Welche konkreten Visionen gibt es dazu aus feministischer, gewerkschaftlicher und globalisierungskritischer Sicht?
    Konkress für Utopien und Transformation: Zukunft für alle
  70. Termin: : pretalx.com/​zukunftfueralle:

    (42) Eine kurze Reise durch die Zeit

    Machen Sie mit uns eine kurze Reise durch die Zeit! Wir nehmen Sie mit zu den verschiedensten Stationen Ihres Lebens und vermitteln Ihnen eine Vorstellung, was ein Bedingungsloses Grundeinkommen für Ihr Leben und für die Gesellschaft bedeuten würde. Diskutiert werden nötige gesellschaftspolitische Veränderungen hin zu einem Grundeinkommen und neben einem Grundeinkommen
    Konkress für Utopien und Transformation: Zukunft für alle
  71. : petitionen.12062020.de:

    Neuer Steuergrundsatz für das 21. Jahrhundert - Fussabdruck besteuern

    '... Zusatz: Wenn im Grundsatz nicht mehr die Einkommen, sondern die Ausgaben besteuert werden, soll der Bundestag beraten, ob dann womöglich der Steuerfreibetrag - das ist der Betrag, von dem man nichts abgeben kann an die Anderen - an Alle ausbezahlt werden könnte. (Bedingungsloses Grundeinkommen) ...'

  72. : merkur.de:

    Die Krise und das Grundeinkommen

    Weltweit haben viele Menschen durch Corona-Beschränkungen ihre Jobs verloren, Massenarbeitslosigkeit und Elend drohen. Sollen die Staaten in dieser Situation ihrer Bevölkerung ein Grundeinkommen zahlen? Die Meinungen gehen weit auseinander. Afrika prescht vor.
  73. : stern.de:

    Die Krise und das Grundeinkommen

    Weltweit haben viele Menschen durch Corona-Beschränkungen ihre Jobs verloren, Massenarbeitslosigkeit und Elend drohen. Sollen die Staaten in dieser Situation ihrer Bevölkerung ein Grundeinkommen zahlen? Die Meinungen gehen weit auseinander. Afrika prescht vor.
  74. : bild.de:

    Irrer Twitter-Krieg zwischen Elon Musk und Bernie Sanders

    Twitter-Krieg zwischen zwei Gurus: auf der einen Seite Tesla-Chef und Multimilliardär Elon Musk (49, Follower: 37 Mio., Vermögen: 69 Mrd. Dollar); auf der anderen Seite US-Senator und Sozialist Bernie Sanders (78, Follower: 13 Mio., Vermögen: 2,5 Mio. Dollar).

    '... Elon Musk griff eine Stunde nach seinem ersten Post freilich erneut zu Twitter und hatte dies zu sagen: „Zur Erinnerung: Ich bin für ein universelles Grundeinkommen“.
    Dann schob er nach: „Ziel der Regierung sollte es sein, das Glück der Menschen zu maximieren. Wenn sie jeder Person Geld geben, können sie entscheiden, was ihren Bedürfnissen entspricht, und nicht das stumpfe Instrument der Gesetzgebung, das eigennützige Sonderinteressen schafft.“ ...'

  75. : zeit.de:

    Marcel Fratzscher: Sollte nicht jeder erben?

    Der wichtigste Grund für die große Ungleichheit in Deutschland sind Erbschaften. Es braucht eine radikale Reform der Erbschaftsteuer. Und vielleicht ein Erbe für jeden

    '... Über die Hälfte aller privaten Vermögen in Deutschland heute wurde nicht durch der eigenen Hände Arbeit, sondern durch Erbschaften und Schenkungen erzielt. Dies widerspricht dem Leistungsprinzip (und natürlich auch dem Bedarfsprinzip). ...'

    '... Wenn Erbschaften so wichtig sind, wieso soll nicht jeder Mensch das Glück haben, ein Erbe zu erhalten? Die Idee eines Lebenschancenerbes, die ich bereits vor einiger Zeit in dieser Kolumne aufgegriffen habe, würde jedem jungen Menschen nach Abschluss der Ausbildung ein Erbe von 30.000 Euro zur Verfügung stellen. Das könnte dann jede und jeder frei nutzen, etwa für eine berufliche Umorientierung, Auszeiten für die Pflege von Angehörigen oder andere gesellschaftlich wichtige Aufgaben. ...'

  76. Termin: : 12062020.de:

    Seid dabei - Stimmt jetzt ab!

    Ihr könnt bis zum 26.07. darüber entscheiden, welche Petitionen wir zusammen beim Bundestag einreichen. Ihr könnt für so viele Vorschläge abstimmen, wie Ihr mögt - jedoch könnt Ihr keine Stimmen zurückziehen.
    u.a. Grundeinkommen; Bürger*innendividende
  77. Termin: : deutschlandfunkkultur.de:

    Geld für die Welt

    Was passiert, wenn man armen Menschen einfach Geld gibt, damit sie sich selbst helfen können? Die US-Hilfsorganisation „Give Directly“ zahlt Menschen in Kenia ein Grundeinkommen aus – zur Armutsbekämpfung.

    '... Give Directly hält die klassische Entwicklungshilfe für gescheitert und rechnet vor, dass deren Milliarden ausreichen würden, jedem extrem Armen in der Welt ein bedingungsloses Grundeinkommen zu zahlen. ...'

  78. : deutschlandfunk.de:

    Ökonom: Fraglich, ob das Geld die Menschen erreichen würde

    Wegen Corona schlägt die UNO ein Grundeinkommen für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern vor. Fraglich sei, ob das realistisch finanziert werden könne, sagte der Entwicklungsökonom Axel Dreher im Dlf. Doch wenn sich die Pandemie in ärmeren Ländern grassierend ausbreite, wäre auch Europa betroffen.
  79. : der-theaterverlag.de/​theater-heute:

    Anspruch auf Teilhabe

    Das bedingungslose Grundeinkommen, für das die Publizistin und Aktivistin Adrienne Goehler in ihrem jüngsten Sammelband wirbt, wirft auch in der Corona-Krise einige Fragen auf. Ein Rezensionsessay
  80. : scharf-links.de:

    Mit Worthülsen gegen das Grundeinkommen

    Polemik von Wolfgang Gerecht, Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen
    zum Artikel von Ralf Krämer „Die Wahrheit zur Diskussion um die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in der LINKEN“ (22.07.2020)
  81. : scharf-links.de:

    Ralf Krämer: Die Wahrheit zur Diskussion um die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in der LINKEN

    Der Partei DIE LINKE steht eine höchst schädliche und Spaltungspotenzial bergende Auseinandersetzung bevor, ob sie die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) in ihre Parteiprogrammatik aufnehmen soll.

    '... Die BGE-Forderungen beruhen insgesamt auf Behauptungen und Begründungen, die einer kritischen Überprüfung nicht standhalten. Sie machen Menschen falsche Hoffnungen und lenken ab von den Forderungen, für die es reale Durchsetzungsmöglichkeiten gibt und für die wir gemeinsam mit vielen Bündnispartner*innen in Gewerkschaften, Sozialverbänden und Initiativen kämpfen. Die BGE-Forderung missachtet die grundlegende Bedeutung der Arbeit und ein BGE würde neue Ungerechtigkeiten schaffen. Die BGE-Forderung steht in Konkurrenz und Widerspruch zu zentralen Programmpunkten der Linken, auch zu einer sozialistischen Perspektive der Überwindung des Kapitalismus, auch wenn die BGE-Anhänger*innen etwas anderes behaupten. ...'

  82. : energiewende.eu:

    Gerechtigkeit

    '... Mehrfachbelastung in der Arbeit und zu Hause bei gleichzeitig unsicherem Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot und weniger oder gar kein Gehalt, darf keine Zukunft haben. Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle ist mehr als erforderlich.
    Gesellschaftliche Werte verrutschen auf breiter Front. Nicht mehr der Preis ist für viele der entscheidende Bewertungsfaktor. Urlaub, Verbrennungsfahrzeuge und Luxusartikel bedeutet heute nicht mehr Ansehen, Image und das Gefühl, alles zu jedem Zeitpunkt in unbegrenzten Mengen kaufen zu können. Vermutlich jede/r fühlt zumindest unterbewusst, dass Konsumterror für unser Klima absolut schädlich ist. ...'

  83. : brandeins.de:

    Das Tausend-Dollar-Projekt

    Ein Experiment in Kenia untersucht die langfristige Wirkung einmaliger Geldzahlungen an arme Dorfbewohner: Wie geht es ihnen? Und wie ihren Nachbarn, die leer ausgingen?
  84. : youtube.com:

    re:publica im digitalen Exil – Das Grundeinkommen als politische Frage

    Die Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen rückt in Zeiten von Corona von einer philosophisch-theoretischen zu einer politischen Frage vor. Ist die Zeit reif für einen neuen Gesellschaftsvertag? Verpassen wir eine Riesenchance als Gesellschaft, wenn wir das Bedingungslose Grundeinkommen als Weiterentwicklung unseres Staats nicht zumindest ausprobieren? Dazu diskutiert Laura Brämswig, Gründerin der Expedition Grundeinkommen mit Marcel Fratscher, Präsident des DIW.

    Laura Brämswig:
    https://re-publica.tv/de/member/24652

    Marcel Fratzscher:
    https://re-publica.tv/de/member/24686

    Ela Kagel:
    https://re-publica.tv/de/member/5413

  85. : worldaftercapital.org:

    Albert Wenger: http://worldaftercapital.org

    Book 2016

    Technological progress has shifted scarcity for humanity. When we were foragers, food was scarce. During the agrarian age, it was land. Following the industrial revolution, capital became scarce. With digital technologies scarcity is shifting once more. We need to figure out how to live in a World After Capital in which the only scarcity is our attention.

  86. : nowthenmagazine.com:

    Virtual map shows growing support for UBI

    Calls for a Universal Basic Income (UBI) to protect livelihoods, reduce poverty and provide a boost to the post-pandemic economy have grown exponentially during the Covid-19 crisis.
  87. : deutschlandfunk.de:

    Ökonom: Kippings Vorstoß zur Vier-Tage-Woche „gefährlicher Unsinn“

    Linken-Politikerin Katja Kipping wirbt für eine Vier-Tage-Woche inklusive Anschubfinanzierung. Holger Schäfer vom Institut der Deutschen Wirtschaft kritisiert diesen Vorstoß scharf. Eine Subvention zu zahlen, die einen Anreiz biete, weniger zu arbeiten, sei gefährlich und nicht clever, so Schäfer im Dlf.
  88. : spiegel.de:

    Grundeinkommen für die Ärmsten könnte Corona-Infektionen verlangsamen

    Quarantäne muss man sich leisten können: Ein Uno-Bericht schlägt ein vorübergehendes Grundeinkommen für die 2,7 Milliarden

    '... Der Bericht "Temporäres Grundeinkommen: Schutz armer und schutzbedürftiger Menschen in Entwicklungsländern" geht davon aus, dass die Bereitstellung eines zeitgebundenen, garantierten Grundeinkommens für die schätzungsweise 2,7 Milliarden Menschen, die in 132 Entwicklungsländern unter oder knapp über der Armutsgrenze leben, pro Monat gut 199 Milliarden US-Dollar kosten würde. ...'

    '... "Entwicklungs- und Schwellenländer werden nach offiziellen Angaben in diesem Jahr 3,1 Billionen Dollar für die Rückzahlung von Schulden ausgeben", so UNDP. Der von Uno-Generalsekretär António Guterres geforderte umfassende Schuldenstillstand für alle Entwicklungsländer würde es den Ländern somit ermöglichen, diese Mittel vorübergehend in Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Coronakrise umzuwandeln. ...'

    '... Natürlich müssen viele Menschen trotzdem ihr Zuhause verlassen - und sei es auch nur, um einkaufen zu gehen oder Sanitäranlagen in ihrem Wohnviertel aufzusuchen. Dies sei aber nicht vergleichbar mit dem täglichen Kampf um ein Einkommen - und den damit verbundenen Risiken. ...'

  89. : spiegel.de:

    Wie tanzt man Steueroase und Grundeinkommen?

    Komplexe Zeiten erfordern neue Protestsongs: Die Band Massive Attack macht mit ihrer neuen EP #Eutopia einen konstruktiven Versuch - und landet in der Info- und Reizüberflutung. Mit exklusiver Videopremiere.

    '... Damit nicht genug: Über jeden der druckvollen Elektro-Tracks läuft eine Spoken-Word-Spur, auf der maßgebliche Intellektuelle etwas über drängende Probleme der Gegenwart erzählen: Die aus Costa Rica stammende Diplomatin Christiana Figueres, federführende Autorin des Pariser Klimaabkommens, mahnt Regierungen wie Individuen, die Coronakrise zum Umbau der Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen. Der Londoner Wirtschaftsprofessor Guy Standing darf noch einmal die Vorzüge des von ihm miterfundenen bedingungslosen Grundeinkommens aufzählen, Berkeley-Professor und Google-Stipendiat Gabriel Zucman spricht über die obszönen Steueroasen der Reichen und propagiert seine Idee einer "Wealth Tax". ...'

  90. : centreforwelfarereform.org:

    An Introduction to Basic Income Plus

    Basic Income is an exciting and positive reform of the social security and tax system. It would give everybody a secure income and ensure people were better able to participate in society as an equal citizen. However there is a fear that the system will not work for people who face higher costs, for example disabled people. However, as the authors describe, basic income can work for everyone if we add extra bolt-on allowances.
  91. : neuenarrative.de:

    https://www.neuenarrative.de

    Neue Narrative ist ein Wirtschaftsmagazin, in dem es nicht nur um Wachstum, Rendite und heroische Manager*innen geht. Wir erzählen Geschichten aus einer neuen, egofreien Arbeitswelt, die zum Anpacken, Nachmachen und Weiterdenken einladen.
  92. : iwkoeln.de:

    Bedingt bedingungslos – widersprüchliche Sozialstaats­präferenzen

    Grundeinkommens-Befürworter sind keineswegs Gegner von Eintrittsbeschränkungen in den Sozialstaat. In 20 europäischen Ländern würde eine überwältigende Mehrheit von ihnen trotz Zustimmung zu bedingungslosen Sozialleistungen Zugewanderten keinen unmittelbaren Zugang zum Sozialstaat ermöglichen. Selbst unter den Grundeinkommens-Befürwortern zeigt sich die Bedingung des „Arbeitens und Steuern Zahlens” als bedeutsam.
  93. : tagesschau.de:

    "Ungleichheit beginnt ganz oben"

    Ein neues globales Machtverhältnis - nicht weniger fordert UN-Generalsekretär Guterres in einer Grundsatzrede. Die Großmächte kritisierte er für nationale Alleingänge - nicht nur in der Corona-Krise.

    '... Guterres sagte, die Pandemie habe die "tragische Kluft" zwischen Partikularinteressen und öffentlichem Nutzen deutlich gemacht. Eine sich verändernde Welt brauche neue soziale Sicherungssysteme. Als Beispiele nannte Guterres eine allgemeine Krankenversicherung und die Möglichkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens. ...'

  94. : deutschlandfunkkultur.de:

    Freiheit durch weniger Konsum

    Weniger kaufen ist in Zeiten des Klimawandels ein großes Thema, wird oft aber als Einschränkung und Verzicht angesehen. Menschen, die bereits „anders“ leben, empfinden es jedoch vielmehr als Befreiung – und sehen darin ein Zukunftsmodell.
  95. : bpb.de:

    Grundprinzipien: Versicherungsprinzip, Äquivalenzprinzip, Solidarprinzip

    Die über 100jährige Geschichte der deutschen Rentenversicherung ist von der grundlegenden Idee geprägt, dass der Staat eine soziale Institution einrichtet und damit als schutzbedürftig angesehene Bevölkerungsgruppen im Alter, aber auch bei Invalidität und beim Tod des Ernährers finanziell absichert.
  96. Termine: : gruenes-grundeinkommen.de:

    Online Sommer-Talk: "Grundeinkommen wird Grundsatz"

    Montag, 20.07.2020 – 19 Uhr
    „Das Grundeinkommen: Stärkung oder Entwertung von Erwerbsarbeit“ mit Beate Müller-Gemmeke, MdB

    Dienstag, 21.07.2020 – 20 Uhr
    „Grundeinkommen als Mittel zur Armutsbekämpfung“ mit Thomas Poreski, MdL BW

    Mittwoch, 22.07.2020 – 19–21 Uhr
    „Bedingungsloses Grundeinkommen und das neue Grundsatzprogramm von Bündnis 90/Die Grünen“ mit Stefan Ziller, MdA Berlin

    Donnerstag, 23.07.2020 – 19 Uhr
    „Was ist ein Grünes Grundeinkommen?“ mit Prof. Dr. Michael Opielka, Wissenschaftlicher Leiter des ISÖ – Instituts

    Freitag, 24.07.2020 – 19 Uhr
    „Grundeinkommen, Steuersystem, Andockpunkte grüner Programmatik“ mit Clemens Rostock, MdL BB

    Montag, 27.07.2020 – 19 Uhr
    „Ein Weg zum Grundeinkommen: Die negative Einkommensteuer“ mit Lisa Paus, MdB

    Dienstag, 28.07.2020 – 19 Uhr
    „Grundeinkommen und Europa„ mit Dániel Fehér, stv. Vorsitzende der europäischen Grundeinkommensinitiative UBIE

    Mittwoch, 29.07.2020 – 19 Uhr
    „Modellprojekt Grundeinkommen – Stochern im Nebel oder Lichtblick am Horizont?“ mit Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB und Prof. Dr. Jürgen Schupp, DIW

    Donnerstag, 30.07.2020 – 19 Uhr
    „Garantiesicherung – Irrweg oder Weg zum Grundeinkommen?“ Baukje Dobberstein im Gespräch mit Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB

    Freitag, 31.07.2020 – 19 Uhr
    „Grundeinkommen und Menschen mit Behinderungen“ mit Corinna Rüffer, MdB und Katrin Langensiepen, MdEP

  97. : Generation Grundeinkommen Österreich:

    Unterstützung für unser IT-Team gesucht

    Für unsere Vereins-Website www.fuereinander.jetzt suchen wir eine*n ehrenamtliche*n Mitarbeiter*in mit Programmier-Erfahrung.

    Hauptsächlich suchen wir nach Unterstützer*innen mit Kenntnissen in
    ● Webdesign (html, css, cms)
    ● Programmieren (z.B. javascript)
    ● Graphikdesign (z.B. Vektorgraphik für Logos)
    ● Servereinstellungen ändern (z.B. Mailaccounts anlegen über Webinterface)
    Im Moment nutzen wir folgende Systeme:
    ● Drupal als CMS (ähnlich zu Wordpress)
    ● CiviCRM (Mitgliederverwaltung und Newsletterversand)
    ● NextCloud
    ● Matomo (Besucherstatistik)
    Kontakt
    webteam@fuereinander.jetzt

  98. : grundeinkommen.de:

    Grünes Netzwerk startet Kampagne #GrundeinkommenWirdGrundsatz

    Das Grüne Netzwerk Grundeinkommen hat jüngst eine Kampagne ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #GrundeinkommenWirdGrundsatz ruft es Grüne dazu auf, sich an der Umsetzung des Ziels, das Grundeinkommen ins neue Grundsatzprogramm von Bündnis 90/Die Grünen aufzunehmen, zu beteiligen. Die Initiatoren der Kampagne versprechen sich zum einen eine rege parteiinterne Beteiligung, wünschen sich zum anderen aber auch parteiübergreifende Unterstützung durch Symphatisant*innen der Grundeinkommensidee. So finden sich beispielsweise frei zugängliche Bilder und Veranstaltungshinweise auf der Homepage, die über die Sozialen Medien geteilt werden können.
  99. : sueddeutsche.de:

    Heribert Prantl: Ein soziales Pflichtjahr muss her

    Der gesellschaftliche Nutzen wäre die Kosten allemal wert - als Beitrag zu einer wehrhaften Demokratie.
    Abo
  100. : freitag.de:

    Jenseits von Gut und Böse

    Eine neue Studie belegt, dass in Deutschland die Vermögen ungleicher verteilt sind als bislang angenommen. Wer das ändern will, braucht mehr als nur moralische Appelle
  101. : taz.de:

    Ulrike Herrmann: Der Selbstbetrug der Mittelschicht

    Die meisten Deutschen haben keinerlei Vermögen. Nur ist es zu einfach, die Unter- und Mittelschichten allein als Opfer zu sehen.
  102. : business-punk.com:

    MEET YOUR MENTOR: #5 Susan Danziger – Träume ermöglichen durch bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Als die amerikanische Unternehmerin Susan Danziger diese Frage auf Facebook postet, ist sie überrascht. Freunde der Gründerin und CEO von Ziggeo, einem Tech-Unternehmen, dass sich auf Video spezialisiert hat, erzählen davon, wie sie ihre Leidenschaften gegen finanzielle Sicherheit eintauschten. Ein digitales Logbuch aus geplatzten Träumen und verlorener Zeit entsteht in der Kommentarspalte. Es erzählt die Geschichten von Musikern, Philosophen, Malern, Schriftstellern und Architekten, die zu Anwälten, Bankfachkräften und Ingenieuren wurden. „Was mich am meisten verfolgt, sind die vielen verlorenen Jahre – Jahre in denen wir Neues schaffen und erforschen hätten können,“ resümiert die Forbes-Kolumnistin auf ihrem Blog. „Zeit ist das Wertvollste, das wir haben und genau das haben wir jahrelang kollektiv verschwendet.“ ...'

  103. : blog.baukje.de:

    #GrundeinkommenWirdGrundsatz

    Liebe Grüne Freundinnen und Freunde,
    ich habe eine Reihe Änderungsvorschläge zum neuen Grünen Grundsatzprogramm eingereicht und würde mich freuen, wenn ihr die ganz oder teilweise unterstützen würdet. Damit wird insgesamt ein Impuls in Richtung Grundeinkommen in Richtung grünem Bundesvorstand gesendet, der sich dann hoffentlich im endgültigen Grundsatzprogramm widerspiegelt.

  104. : heise.de/tp:

    Berthold Seliger: Für ein prinzipielles Kultur-Existenzgeld!

    '... In Deutschland erleben wir im Angesicht der mangelhaften Corona-Hilfen für Selbständige vor allem einen generellen Konstruktions- und Denkfehler der herrschenden Politik. Hier kann sich die Politik Menschen, die sich für Selbständigkeit entschieden haben, offensichtlich ausschließlich als arbeitssuchend oder als auf Arbeitsvermittlung hoffend vorstellen, also als Arbeiter*innen oder Arbeitssuchende wie im 20., wenn nicht sogar im 19.Jahrhundert. Man hängt sozusagen einem in Teilen veralteten Arbeits-Fetisch an. ...'

    '... Gewiss, das hier vorgeschlagene Kultur-Existenzgeld kann nicht alle sozialen Probleme der selbständigen Künstler*innen, Musiker*innen und Kulturarbeiter*innen lösen. Es ist keine eierlegende Kultur-Wollmilchsau. Viele weitere Schritte müssen folgen, etwa verbindliche Mindestgagen oder ein gesetzlicher Kulturraumschutz. Das Kultur-Existenzgeld kann jedoch ein wichtiger erster Schritt hin zu einer langfristigen sozialen Absicherung sein - und ein Baustein für eine neue soziale und kulturelle Utopie jenseits veralteter Modelle, die mit der Lebenswirklichkeit der Solo-Selbständigen lange schon nichts mehr zu tun haben. ...'

  105. : archiv-grundeinkommen.de:
  106. : prospectmagazine.co.uk:

    The world’s top 50 thinkers 2020

    Prospect salutes the scientists, philosophers and writers reshaping our times—and asks for your help choosing our 2020 winners

    Voting:
    Philippe Van Parijs
    Dreams of “incomes for all” trace way back—Thomas Paine proposed one scheme. But even before the government picked up the wage bill for millions of furloughed workers, Universal Basic Income was an ambition coming of age. The rapid automation of labour switches the question from how national income can be earned, to how it might be distributed. Today’s young UBI enthusiasts draw on the books and tap the networks of this Belgian polymath, who championed it before it was fashionable. For decades, he has warned that our proclaimed freedoms to start businesses or raise children count for nothing without the real freedom that comes with a basic income.

    Godfather of the UBI movement

  107. : grundeinkommen.de:

    Neues zum Grundeinkommens-Volksbegehren in Österreich

    '... Durchführung des österreichweiten Volksbegehrens für das bedingungslose Grundeinkommen vom 6. Februar 2020 bis Ende 2021. Das Ziel, die nötigen 100.000 Unterschriften schon weit vor der Eintragungswoche Ende 2021 zu erreichen, wird realistisch. Schon jetzt wurden rund 45.000 Unterstützungserklärungen gesammelt. ...'

  108. : zeit.de:

    Es geht auch ohne

    Nahe dem Bodensee treffen sich Minimalisten zu einem Stammtisch, die nur so viel konsumieren, wie sie brauchen.
    Abo
  109. : spektrum.de:

    Arbeiten wir bald als Metaversum-Hausmeister?

    Die Coronakrise wird nicht die einzige Krise bleiben: In den nächsten Jahrzehnten wird sich die Arbeitswelt dramatisch verändern. Wird es noch genügend Jobs für alle geben?
  110. : zeit.de:

    Die Vermögenden

    Eine neue Studie zeigt: Die Reichen sind reicher als gedacht. Warum das in der Pandemie zu Ungerechtigkeiten führt und was die Politik dagegen tun kann. Ein Schwerpunkt.

    zeit.de: Das obere Prozent
    Bisher waren die Vermögen der reichsten Deutschen eine Blackbox. Forscher haben sie nun geöffnet. Ihre Daten zeigen: Die Vermögen sind ungleicher verteilt als gedacht.

  111. : deutschlandfunkkultur.de:

    Neues Leben in verlassenen Dörfern

    '... Susanne Wiest stieß auf ein neues Konzept: das bedingungslose Grundeinkommen. Seit 15 Jahren setzt sie sich nun schon dafür ein. Wiest ist sich sicher: Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde das Leben nicht nur auf dem Land, aber vor allem dort grundlegend verändern. ...'

  112. : faz.net:

    Kein unendliches Wachstum

    Forscher rechnen auf längere Sicht mit einem Rückgang der Weltbevölkerung. Der bisherige Anstieg könnte schon 2064 seinen Höhepunkt erreicht haben – und 2100 weniger Menschen auf der Erde leben als heute.

    '... Während die Vereinten Nationen damit rechnen, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 wachsen wird, gehen amerikanische Wissenschaftler der Universität von Washington in Seattle von einem Anstieg nur bis zum Jahr 2064 aus. Dann sei mit geschätzten 9,73 Milliarden Menschen ein Höchststand erreicht. Bis 2100 werde die Zahl wieder auf 8,79 Milliarden absinken. Das wären gut zwei Milliarden Menschen weniger als von den Vereinten Nationen 2019 errechnet. ...'

  113. : kontextwochenzeitung.de:

    Ziemlich sauer

    Tonia Merz hat im März eine Petition für ein Coronakrisen-Grundeinkommen ins Leben gerufen. Fast eine halbe Million Menschen unterstützen die Unternehmerin. Was ist daraus geworden?
  114. Termin: : Launch Event:

    How would a UBI help Londoners?

    We will be joined by:
    Sian Berry - Camden Councillor and Green Party candidate for mayor
    Siobhan Benita - Lib Dem candidate for mayor
    Fleur Anderson MP - Labour Party
  115. : tribunemag.co.uk:

    Covid-19 Is an Opportunity to Rethink Work

    The Covid-19 pandemic has been an experiment in different kinds of work – but it hasn't forced society to ask the question: why do we spend so much of our time working?
  116. : de.statista.com:

    Sozialbudget knackt die Billionen-Grenze

    '... Denn das Sozialbudget umfasst Sozialtransfers wie etwa die Sozialhilfe und Grundsicherung, aber auch die Alterssicherung, Krankenversicherung oder das Kindergeld. ...'

  117. : taz.de:

    1.200 Euro für Kreative in Not

    Die Grünen fordern ein bundesweites Existenzgeld für Selbstständige in der Kulturbranche. Die Einnahmen von Kreativen sind in der Coronakrise massiv eingebrochen.
  118. : infosperber.ch:

    Umfrage: Kein «weiter so» nach Corona, sagen die Briten

    Nur sechs Prozent der Briten wollen die alte Wirtschaftspolitik zurück. Die Mehrheit will ein gerechteres und grüneres System.

    '... Bereits im April hatten sich von 2015 Befragten in einer anderen von NEON beauftragten Studie fast drei Viertel (72 Prozent) dafür ausgesprochen, dass die Regierung eine Arbeitsplatzgarantie leistet; etwa gleich viele (74 Prozent) wollen die Mieten deckeln oder einfrieren. Die Hälfte würde ein universelles Grundeinkommen unterstützen. ...'

  119. : youtube.com:

    Linkes Grundeinkommen - wir sind fast am Ziel! (95 Min)

    Wir sind heute bei Moritz Fröhlich, Vorstand des Landesverbands die Linke Berlin und Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen. Wir sprechen über den Mitgliederentscheid zum Bedingungslosen Grundeinkommen.
  120. : uebermensch.blog:

    Mitgliederentscheid: Bundesvorstand der Linken bittet Mitglieder gegen ein BGE zu stimmen – Parteichefin Kipping kämpft für ein BGE

    Ein Kommentar

    '... Fazit: Das bGE wird kommen. Im gesamten, großen Westen. Bei manchen früher, bei anderen später, aber am Ende wird sich das bGE durchgesetzt haben. Kipping und viele andere Linke in Deutschland haben das verstanden, der Bundesvorstand der Linken anscheinend nicht. Die Linke sollte sich schleungist zusammen tun und auf ein bGE einigen, damit wir stark in die Zukunft starten können, mit vielen guten Ideen zum bGE! ...'

  121. : makronom.de:

    Das Umlageverfahren ist reformbedürftig – aber erhaltenswert

    Der Aufbau eines kapitalgedeckten Rentensystems wird das Demografie-Problem nicht effektiv lösen können. Sinnvoll wäre hingegen eine Reform des bereits bestehenden Umlageverfahrens hin zu mehr intergenerationaler Gerechtigkeit – indem von den Nutznießern des bisherigen Systems eine Kompensationsleistung eingefordert wird. Eine Replik von Erik Beyer.
  122. : inwo.de:

    Wirtschaftliche Erholung durch Gesell-Geld (pdf, 1 Seite)

    Der entscheidende Faktor für die Erholung der Wirtschaft ist die Unterstützung der privaten Nachfrage – nicht die Unterstützung von kriselnden Unternehmen und Hasardeuren. Mit einer vorübergehenden alternativen Währung à la Gesell könnte dies gelingen.

    '... Aktuell ist die private Nachfrage nach Gütern, privaten Dienstleistungen und Reisen zusammengebrochen. Dies ist zum Teil auf politisch bedingte Beschränkungen wie Quarantänen und geschlossene Grenzen zurückzuführen, aber auch auf die Zukunftsängste der Verbraucher. Der Schlüsselfaktor für die Erholung der Wirtschaft ist daher das Ingangsetzen des privaten Konsums und die Wiederherstellung des Verbraucherverhaltens – nicht die Unterstützung von kriselnden Unternehmen und Hasardeuren. Wenn der Staat vorübergehend eine alternative Währung schafft – Gesell-Geld – deren Wert im Laufe der Zeit abnimmt, würde die Nachfrage an Dynamik gewinnen. ...'

  123. : tonspion.de:

    Massive Attack veröffentlichen audiovisuelle EP "Eutopia"

    Seit Jahren warten wir auf ein neues Album, jetzt veröffentlichen Massive Attack eine neue EP in Form von drei Videos. Eutopia ist ein politisches Manifest zu den großen Zukunftsthemen unserer Zeit.

    '... Wie schon bei ihrer letzten Tour geht es bei ihren neuen audiovisuellen Tracks um die ganz großen politischen Themen: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. In den Videos kommen drei Experten zu Wort: Christiana Figueres, die das Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen verfasst hat, der Erfinder des bedingungslosen Grundeinkommens Guy Standing und Gabriel Zucman, ein junger Professor aus Berkeley, der für ein neues Steuersystem wirbt, um Steueroasen abzuschaffen. ...'

  124. : undp.org:

    The case for a universal basic income

    '... The alternative to not having UBI is the rising likelihood of social unrest, conflict, unmanageable mass migration, and the proliferation of extremist groups that capitalize and ferment on social disappointment. It is against this background that we seriously need to consider implementing a well-designed UBI, so shocks may hit, but they won’t destroy. ...'

    Wikipedia: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (undp)

  125. : heise.de:

    Fett in die Krise

    Man muss nicht Dagobert Duck heißen, um gut durch Corona-Zeiten zu kommen. Weltweit machen 20 Millionen Dollar-Millionäre vor, wie es geht - Deutschland ist ganz vorne mit dabei
  126. : zeit.de:

    Viele Unternehmen planen mit mehr Homeoffice

    Das Arbeiten von zu Hause aus dürfte in deutschen Unternehmen zur neuen Normalität werden. Laut einer Studie mangelt es aber an Routine bei der "Führung auf Distanz".
  127. : isoe.org:

    Grüne Grundsätze ohne Grundeinkommen? Die Lehren aus dem Zukunftslabor

    '... Jetzt also zum Hauptweg als Lehre aus dem Zukunftslabor. Er findet sich in den §§ 279 bis 281. Darüber steht „Soziales Netz“. Darin steht zum Beispiel: „Soziale Leistungen erfolgen nach dem Prinzip der Bedarfsgerechtigkeit“ (§279, Satz 1). Wo haben die Grünen denn das her? Das stimmt zwar, wenn man auf die Sozialhilfe bzw. das System „Fürsorge“ schaut. Aber weder die „Sozialversicherungen“, noch die Systeme „Versorgung“ oder „Bürgerversicherung“ folgen dem Prinzip „Bedarfsgerechtigkeit“, sondern anderen Prinzipien wie Leistung, Statussicherung oder Teilhabe. Warum also wird das Fürsorge-Prinzip hier zum Standardprinzip geadelt? Im nächsten Satz wird das nicht klarer, da heißt es: „Sie orientieren sich an gruppenspezifischen .. Bedürfnissen“. Das ist ganz merkwürdig, für die Sozialpolitikkundigen wird hier das konservative, das sogenannte „korporatistische“ Prinzip beschworen: Statusgruppen organisieren sich ihre Gruppensicherung, Universalismus wird abgelehnt. Ist das das neue grüne Prinzip?

    In §280 wird die Sozialpolitiktheorie noch mehr gefordert. Da heißt es: „Die Garantiesicherung schafft neben dem Existenzminimum die Möglichkeit zu sozialer und kultureller Teilhabe.“ Jetzt ist der Begriff „Garantiesicherung“ noch nicht so im Volksmund verankert, dass man ihn nicht erläutern sollte. Wie er aber hier erläutert wird, ist mysteriös. Was hier steht heißt wohl, dass das „Existenzminimum“ eben nicht zu „sozialer und kultureller Teilhabe“ ausreicht. Oder es heißt das Gegenteil, dass sie eben alles macht, Minimum und Teilhabe zugleich. Was aber ist die „Garantiesicherung“? Das Papier, das Robert Habeck 2018 vorgestellt hat und das wir in diesem Blog schon einmal recht kräftig diskutierten?

    Zu guter Letzt, in §281 heißt es: „Existenzsichernde Sozialleistungen sollen Schritt für Schritt zusammengeführt und langfristig soll die Auszahlung in das Steuersystem integriert werden.“ Der Leser denkt: aha, die Grünen wollen langfristig eine „Negative Einkommensteuer“, ein „Bürgergeld“, das wollte doch auch die FDP. Aber vielleicht wollen die Grünen das gar nicht, sondern ist mit dem Paragraphen das Götz-Werner-Modell gemeint, also die Integration des Grundeinkommens in das Konsumsteuersystem, eine gigantische Erhöhung der Mehrwertsteuer und dafür ein Grundeinkommen für alle? Oder noch etwas anders: vielleicht meinen die Grünen doch ein „richtiges“ Grundeinkommen, das entweder in Höhe des Existenzminimums oder als „partielles“ Grundeinkommen ohne Wohnkosten wie das Kindergeld ausgezahlt wird und nur logisch als Freibetrag im Steuersystem auftaucht, also die klassische „Sozialdividende“? Oder muss man das Wort „Steuersystem“ eher metaphorisch lesen, so wie künftig mit der SPD-„Grundrente“, die auf innovative und wohl ziemlich komplizierte Weise Steuer- und Sozialversicherungssystem vermischt? Wäre dann auch eine Bürgerversicherung mit Grundeinkommen, also eine „Grundeinkommensversicherung“ von diesem Grundsatzparagraphen gemeint? ...'

  128. : deutschlandfunkkultur.de:

    Verloren in der Weltirrelevanz

    Wer bin ich, wenn ich nicht arbeite? Gerade in Zeiten der Kurzarbeit stellt sich die Frage nach unserer Identität und unserem Selbstbild. Sind wir das, was wir beruflich tun? Die Autorin und Schauspielerin Nicola Schubert sucht nach einer Antwort.

    '... Die Definition des eigenen Selbst über Arbeit ist ein für den Neoliberalismus praktisches Prinzip und über die letzten Jahrzehnte so in uns eingesickert, dass die Formel „Ich bin meine Arbeit“ für viele normal geworden ist. ...'

    '... „Was sind Sie von Beruf?“ Das Sein an sich ist es, das eng mit dem Beruf verknüpft ist. Und Rechtfertigung verlangt: „Wie verdienen Sie ihr Geld?“ Dahinter steht die Frage: „Was tun Sie für Ihr Recht auf Selbsterhaltung?“ ...'

    '... Es gehört zu den Kränkungen der Krise, dass manche nicht mehr gebraucht oder zumindest nicht mehr bezahlt werden, was – außerhalb von Reproduktionsarbeit, die sowieso nicht bezahlt wird – im Kapitalismus dasselbe ist. Neben verletzter Eitelkeit steht reale wirtschaftliche Bedrohung. Und die Frage, wie das eigene Ich nun einzuordnen sei? ...'

  129. : sueddeutsche.de:

    "Wir wissen das schon seit Jahrzehnten"

    Warum werden ausgerechnet die am schlechtesten bezahlt, die am meisten für die Gesellschaft leisten? Die Soziologin Friedericke Hardering glaubt nicht, dass sich daran etwas ändern wird.
    Friedericke Hardering ist Arbeitssoziologin an der Goethe-Universität in Frankfurt und forscht auch zum Thema Sinn im Job. Ändert sich durch die Krise unser Blick auf bestimmte Berufe?
  130. : spiegel.de:

    Deutschlands acht Millionen Topverdiener

    Die oberen zehn Prozent der Einkommen, das sind gut acht Millionen Menschen in Deutschland. In der Krise sollen sie mehr zahlen. Doch wer gehört dazu - und sind sie wirklich alle reich?
  131. : archiv-grundeinkommen.de:

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