www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)




  1. : twitter.com:

    „... Das einzig wirksame Mittel gegen Armut ist Arbeit.

    Und die am besten funktionierenden Sozialsysteme sind unsere Betriebe, denn sie bieten auch Schutz vor Vereinsamung, bieten Halt in Krisenzeiten. ...“
    Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, FAZ, 27.11.2020
  2. : mein-grundeinkommen.de:

    Grundeinkommen macht Schule!

    Warum wir das Grundeinkommen auf jeden Lehrplan bringen
    Heute startet unsere Bildungsaktion "Grundeinkommen macht Schule!" Aber darf man das eigentlich? Eine politische Idee in der Schule unterrichten? Wir finden, es kommt ganz darauf an, wie man die Idee unterrichtet.
  3. : krautreporter.de:

    Die Geschichte hinter dem grünen Grundeinkommen

    Die Grünen bekennen sich zur Idee des Grundeinkommens. Wie es dazu kam und was das bedeutet.

    '... Corona ist also – wie vermutet – ein Katalysator für das Thema Grundeinkommen. Ob es jemals eingeführt wird, ist trotzdem weiterhin fraglich. Wenn es käme, dann nicht mit einem „Big Bang“, sagt Sven Lehmann. „Das wird ein Reformprojekt, das nur Schritt für Schritt geht. Wir dürfen nicht unterschätzen, dass man Verwaltungs- und Steuersysteme nicht von einem auf den anderen Tag umstellen kann.“ ...'

    '... Baukje Dobberstein sagt: „Wir haben zum ersten Mal auf Bundesebene einen positiven Beschluss zum Grundeinkommen.“ Das setze Kräfte frei. „Die Parteimitglieder können nun an konkreten Konzepten arbeiten.“
    Und damit steht absehbar schon die nächste Debatte ins Haus. Denn Grundeinkommens-Konzepte gibt es vermutlich genauso viele wie Grundeinkommens-Befürworter. ...'

  4. Termin: : twitter.com/gj__bb: GRÜNE JUGEND Brandenburg:

    Krisenfestes Grundeinkommen?

    Webinar
    Das #BGE hat es ins neue Altgrüne Grundsatzprogramm geschafft! Um das Thema BGE dreht es sich Freitag Abend, 19-21 Uhr, mit @Clemens_Rostock, @annarmpeters, Uwe Fröhlich und @annaleonorekipp.
    Gebt Bescheid, dann gibt es den Link zum dabeisein!

    https://www.gj-bb.de

  5. : blog.baukje.de:

    Grundeinkommen IST Grundsatz

    Die Delegierten des Bundesparteitags von Bündnis90/Die Grünen haben sich am Sonntag mit großer Mehrheit (62 %) für die Leitidee des Bedingungslosen Grundeinkommmens ausgesprochen.
    Das ist großartig und wohlmöglich ein Meilenstein für das Grundeinkommen auf Parteienebene – doch der Teufel steckt im Detail.
  6. : rosalux.de:

    Warum sind Löhne so unterschiedlich? (Video, 3 Min)

    '... Doch hat die Höhe der Löhne mit der erbrachten Leistung nur wenig zu tun. Pflegen, Programmieren, Verhandlungen führen - unterschiedliche Leistungen kann man gar nicht vergleichen und messen. Was die Höhe der Einkommen bestimmt, sind vielmehr die gesellschaftlichen Bedingungen sowie die Macht- und Kräfteverhältnisse. ...'

  7. : theguardian.com:

    Pope says for first time that China's Uighurs are 'persecuted'

    Francis mentions plight of Muslim minority in China, alongside Rohingya and Yazidi, in new book

    '... In the book – a 150-page collaboration with his English-language biographer Austen Ivereigh, due out in December – Francis also said the Covid-19 pandemic should spur governments to consider permanently establishing a universal basic income. He speaks of economic, social and political changes he says are needed to address inequalities after the pandemic ends. ...'

    '... Francis’s support for universal basic income (UBI) – a controversial policy espoused by some economists and sociologists in which governments give a fixed amount of money to each citizen with no conditions attached – was his clearest yet.
    UBI was a cornerstone of the campaign of Andrew Yang last year during the Democratic presidential primaries in the United States.
    “Recognising the value to society of the work of non-earners is a vital part of our rethinking in the post-Covid world. That’s why I believe it is time to explore concepts like the universal basic income (UBI) ...” he said.
    “By providing a universal basic income, we can free and enable people to work for the community in a dignified way.”
    Francis again criticised trickle-down economics, the theory favoured by conservatives that tax breaks and other incentives for big business and the wealthy eventually will benefit the rest of society through investment and job creation.
    He called it “the false assumption of the infamous trickle-down theory that a growing economy will make us all richer”. ...'

  8. : dw.com:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Ein Weg für Europa?

    Für die einen ist es ein Sprungbrett, für andere eine Hängematte. Das bedingungslose Grundeinkommen ist in Europa umstritten. Eine Bürgerinitiative fordert, dass sich die EU-Kommission damit befasst.

    '... Derzeit ist das für die Unterstützer noch ein weiter Weg. Knapp zwei Monate nach dem Start der Initiative haben rund 72.000 EU-Bürger unterschrieben (Stand 21.11.2020). Doch ein Etappenziel können die Aktivistinnen und Aktivisten schon verzeichnen. Slowenien hat als erstes Land die nötige Mindestmarke von 5640 Unterschriften geknackt. ...'

  9. : engels-maschinen.de:

    https://www.engels-maschinen.de

    .

    200 Jahre Friedrich Engels: Was bedeutet Arbeit heute

    A wie Arbeit
    Für Friedrich Engels ist die Arbeit der Anfang der Geschichte. Wie lässt sich diese Geschichte der Arbeit, heute, erzählen? Hat sie ein Ende und was treibt sie an? Und, andersrum, welche Arbeit an dieser Geschichte braucht es? Um ihre Teilungen und Ausschlüsse zu reflektieren und, vielleicht, zu überwinden? Um sie in ein anderes Verhältnis zur Natur, zur Freizeit, zur Sorge zu setzen? Und wem dient die Arbeit der Arbeitenden eigentlich? Den Bedürfnissen der Bedürftigen?

  10. : welt.de:

    Beim bedingungslosen Grundeinkommen zeigen sich die Grünen plötzlich gespalten

    Dass die Grünen Hartz IV und Sanktionen für Langzeitarbeitslose abschaffen wollen, ist ausgemacht. Beim Parteitag wurde nun eine noch weitergehende Grundsatzentscheidung getroffen. Bei prominenten Köpfen der Partei stößt dies auf offene Ablehnung.

    '... Die Freude am Sonntagnachmittag war groß, zumindest bei einem Teil der Grünen. „Es ist soo wunderbar“, frohlockte Lisa Paus, Finanzexpertin der Partei, bei Twitter. „Wir haben es geschafft!“, stimmte der arbeitsmarktpolitische Sprecher Wolfgang Strengmann-Kuhn ein. Beide beziehen sich auf eine Entscheidung des digitalen Bundesparteitags: In das neue Grundsatzprogramm geht ein Verweis auf das bedingungslose Grundeinkommen ein.
    Rund 62 Prozent der Delegierten stimmten dafür, in Kapitel 6 mit der Überschrift „Solidarität sichern“ eine wegweisende Aussage aufzunehmen. Sie lautet: „Dabei orientieren wir uns an der Leitidee eines bedingungslosen Grundeinkommens.“
    Es ist nur ein kurzer Satz, der aber der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in Deutschland neuen Auftrieb geben soll und innerhalb der Grünen wohl zu harten Diskussionen führen wird. Denn der Bundesvorstand hatte sich klar gegen die Formulierung ausgesprochen. Auch er will zwar Hartz IV überwinden – und damit zum Beispiel die Sanktionen für Langzeitarbeitslose, die gegen die Auflagen der Jobcenter verstoßen. Hilfe erhalten sollen aber nur die, die ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren können. ...'

  11. : zeit.de:

    Einmal Erfüllung bitte

    Erfüllung zu finden, ist ein Grundbedürfnis. Manche finden es in Leistung, Besitz oder ihrem Selbstbild. Doch das ist nur die Oberfläche. Es lohnt sich, tiefer zu suchen.
    (Abo)
  12. : handelsblatt.com:

    Grüne greifen nach der Macht: Darauf muss sich die Wirtschaft einstellen

    Machtwille statt Lust an der Rebellion: Die Grünen verabschieden ihr neues Grundsatzprogramm. Eine Schlappe muss der Bundesvorstand dann aber noch einstecken.

    '... Erst als es schon fast vorbei war, holte sich das Spitzenduo Annalena Baerbock und Robert Habeck eine Schlappe ab: Der Parteitag votierte am Sonntagnachmittag dafür, einen Verweis auf das bedingungslose Grundeinkommen in die neuen Leitlinien der Partei aufzunehmen. Das wollte der Bundesvorstand eigentlich verhindern, er hatte sich für eine Garantiesicherung ausgesprochen, die an Bedingungen geknüpft ist. Dieses Konzept blieb aber auch Teil des Programms, insofern ist die Abstimmungsniederlage für die beiden Vorsitzenden zu verkraften. ...'

  13. : faz.net:

    Grundeinkommen für alle

    Die Grünen wollen die Steuern erhöhen und sprechen sich auf ihrem Parteitag für ein Grundeinkommen aus. Damit setzt sich die Basis gegen die Spitze durch.
  14. : taz.de:

    Im Grundsatz bedingungslos

    Die Grünen bekennen sich auf dem digitalen Parteitag zum bedingungslosen Grundeinkommen. Das war in der Ökopartei lange umstritten.
  15. :
  16. : youtube.com: BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN:

    Livestream Digitale Bundesdelegiertenkonferenz 2020 (7 h, 17 min, 50 sec)

    BGE ab 4 h, 45 min, 23 sec
    Baukje Dobberstein ab 4 h, 47 min, 05 sec
    Sven Lehmann ab 4 h, 50 min, 35 sec
    Frank Bsirske ab 4 h, 54 min, 46 sec
    Stefan Ziller ab 4 h, 58 min, 12 sec
    Claudia Roth ab 5 h, 1 min, 21 sec
    AnnaLena Baerbock ab 5 h, 4 min, 17 sec
    Ergebnis des Meinungsbildes ab 5 h, 15 min, 23 sec
    Ergebnis der Abstimmung ab 5 h, 25 min, 48 sec
  17. : tagesschau.de:

    Stiller Auftakt im Tempodrom

    Auf ihrem digitalen Parteitag wollen die Grünen ein neues Grundsatzprogramm beschließen. Die Basis ringt um die neue Ausrichtung. Die Parteiführung schielt auf eine Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl.

    '... Kontroverse Online-Debatten werden unter anderem zum sozialen Grundeinkommen, zu einem Bürgerentscheid auf Bundesebene, aber vor allem zur Ausformulierung der Klimaziele erwartet. Umstritten ist auch das Thema Gentechnik. ...'

  18. : spiegel.de:

    Ausgesorgt mit 45 – so geht's

    Checkliste für Frühprivatiers: Drei Menschen erzählen, wie sie es geschafft haben, dass sie nicht mehr für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen.

    '... Auf den Lohn seiner Tätigkeit ist er längst nicht mehr angewiesen, verdient hat er als Investmentbanker genug. Er mache den Job nur, weil er »etwas Sinnvolles tun möchte«. Seine Arbeitswoche zählt 30 Stunden – ein schlankes Pensum, gemessen an seiner früheren Arbeit. Die restliche Zeit verbringe er mit »Nase bohren und den BVB anfeuern«, wie er gut gelaunt am Telefon in seiner Mittagspause erzählt. ...'
    (Abo)

  19. : planet-interview.de:

    Die Menschen erkennen zum ersten Mal das Hamsterrad, in dem sie stecken

    Michael Bohmeyer engagiert sich seit 2014 für ein bedingunsloses Grundeinkommen und hat gerade ein neues Pilotprojekt mit dem DIW gestartet. Im ausführlichen Interview spricht Bohmeyer über Existenzängste der Mittelschicht, ein anderes Verhältnis zur Erwerbsarbeit und die therapeutische Wirkung des Grundeinkommens.
  20. : bundesregierung.de:

    #besonderehelden (3 x Video)

    '... Faulheit konnte Leben retten und darin war ich Meister. ...'
  21. Termin: : attac.de:

    Mein Grundeinkommen und DIW: Grundeinkommen erlebbar machen!

    Onlineseminar Mittwoch 25. November, 18.00-19.00 Uhr
    Referentinnen: Christina Strohm und Malina Günzel, Berlin
    122 Menschen erhalten 3 Jahre lang 1.200 € pro Monat. Sie füllen insgesamt 7 Fragebögen aus – so wie die 1.380 Menschen aus der Vergleichsgruppe, die kein Geld erhalten. Mit ihnen werden die Auswirkungen eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf unsere Gesellschaft erforscht. Diese 1500 Menschen werden aus einer Gesamtzahl von über 2 Millionen Bewerber*innen ausgewählt, die "Grundeinkommen" persönlich erleben wollen.
    Das Projekt wird vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgeführt, dessen prominente Vertreter*innen in der Vergangenheit eher durch kritische Auussagen zum BGE hervorgetreten waren. Gemeinsam mit ihnen arbeitet "Mein Grundeinkommen" an dem Projekt. Dieser Verein sammelt seit 2014 Geld und verlost es regelmäßig als Bedingungslose Grundeinkommen für ein Jahr. Am 18. November passierte das zum 689. Mal. Die Teilnahme an den Verlosungen ist kostenlos.
    Unsere beiden Referentinnen arbeiten für "Mein Grundeinkommen" und sprechen selbstverständlich nicht nur über das Forschungsprojekt, sondern auch über den Verein.

    Einwahllink https://vk.attac.de/b/har-nxj-nvz

    Gebt diese Einladung gerne weiter.
  22. : taz.de:

    Comeback des Grundeinkommens

    Die Grünen beschließen ihr neues Grundsatzprogramm auf einem digitalen Parteitag. Eine Debatte steht in der Sozialpolitik an: Bekennt sich die Partei zu einem Grundeinkommen?
  23. : philomag.de:

    Adrian Daub: „Im Silicon Valley gilt nur als Arbeit, was Plattformen schafft“

    Die kalifornische Tech-Branche gehört zu den einflussreichsten Industrien der Welt – und kultiviert eine ganz eigene Form der Ideologie. Der in Stanford lehrende Literaturwissenschaftler Adrian Daub hat diese in seinem gerade auf Deutsch erschienenen Buch Was das Valley denken nennt analysiert. Im Interview spricht er über kommerzaffine Hippies, gratismutige Radikalität und den heuchlerischen Kult des Scheiterns.
  24. : ubi-europe.net:

    .

  25. : youtube.com:

    Grün. Europa! Grundeinkommen? (103 Min)

    - Alviina Alametsä (Finnland)
    - Natalie Bennett (UK)
    - Julen Bollain (Spanien)
    - Adam Ostolski (Polen)
    - Lucile Schmid (Frankreich)
    - Philippe Van Parijs (Belgien)
    - Bence Tordai (Ungarn)
  26. : youtube.com:

    Vom Wert des Menschen - Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen (113 Min)

    Am Podium vertreten sind:
    Barbara Prainsack (Buchautorin, Uni Wien)
    Sabine Jungwirth (Grüne Wirtschaft)
    Barbara Huemer (Grüne Sprecherin für Frauen, Arbeit, Beschäftigung, Personal, Wissenschaft, Forschung & Entwicklung)
    Antje Schrupp (Buchautorin & Bloggerin)
    Carlotta Weber (Green European Foundation - Moderation)
  27. : lr-online.de:

    Grundeinkommen hat Charme

    Der Autor, Philosoph und Pädagoge Ronald Blaschke plädiert für die Schaffung einer finanziellen Lebensbasis für alle Bürger – weil das aus seiner Sicht viele Vorteile hat.
  28. : faz.net:

    Wenn es sich nicht lohnt, mehr zu arbeiten

    Gering- und Zweitverdienende haben in Deutschland wenig finanziellen Anreiz, ihre Wochenstunden aufzustocken. Forscher des Ifo-Instituts halten das für ungerecht – insbesondere für Frauen.
  29. : ardmediathek.de: rbb:

    Bedingungsloses Grundeinkommen - Existenz-Sicherung oder Faulenzer-Prämie? (Video, 60 Min)

    rbb-online.de: Live im rbb-Bürgertalk: Bedingungsloses Grundeinkommen – Existenz Sicherung oder Faulenzer Prämie?
    mit:
    Michael Bohmeyer, Erfinder der „Grundeinkommen-Lotterie“
    Rainer Schwadtke, Bäckermeister
    Tonia Merz, Modemacherin
    Christian Gräff (CDU), Landesvorsitzender Mittelstandsunion
    Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Christoph Butterwegge, Armutsforscher (Korrektur)

    youtube.com: Wollen wir mit BGE leben? (u.a. Bohmeyer, Fratzscher, Butterwege) (30 Min)

  30. : fr.de:

    Jürgen Schupp: Ersehnte Grundsicherung

    Der große Andrang beim Pilotprojekt Grundeinkommen zeigt, wie viele Menschen auf solch eine Möglichkeit hoffen.
  31. : makronom.de:

    Wie Arbeitskritik die Klimadebatte bereichern kann

    In der Auseinandersetzung um eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft ist die Arbeitskritik eine unerlässliche Perspektive. Denn Arbeit basiert immer auf Ressourcen- und Energieverbrauch und hat somit immer direkte oder indirekte Umweltauswirkungen.
  32. : fr.de:

    Geld verteilen!

    Keine Rettung des Globus und der Menschheit ohne ein Grundeinkommen.

    '... Obwohl das Bruttoinlandsprodukt immer mehr von Maschinen verdient wird, werden die Einkommen weiterhin an die abnehmende Arbeit gekoppelt. Das hat fatale Konsequenzen.
    Erstens: Das von den Maschinen verdiente Geld wird fast ganz Kapitaleignern, Konzernen und Finanzmärkten überlassen. Es ist so Hauptursache der steigenden Ungleichverteilung.
    Zweitens: Die von Maschinen übernommene Arbeit muss ständig durch neu erfundene, vermeidbare Ersatzbeschäftigung kompensiert werden. Dieser Anachronismus erzeugt inzwischen mehr schädliche Arbeit als notwendige.
    Drittens: Sie (die Ersatzbeschäftigung (wr)) ist die größte Verursacherin der Zerstörung des Globus’, wird aber nicht beforscht, sondern dient vielmehr deren Rechtfertigung. Sie schafft keinen Wohlstand, sondern zerstört ihn: Das Kapital für Handels- und Transportwahn, vermeidbare Umschlaghäfen, Verpackungen, Pseudorecycling, Bürokratie und Rüstung fehlt bei Sanierung, innerer Sicherheit, Agrarreform, Bildung, Pflege und Grundeinkommen.
    Viertens: Sie ist „self-fullfilling“. Die gezielt erzeugte Angst vor Erwerbslosigkeit verhindert die Erkenntnis der Ursachen und zwingt Arbeitende, nicht gegen Kohleabbau und Gülledüngung zu demonstrieren, sondern dafür. ...'

  33. : spiegel.de:

    Irgendwas musst du doch wollen

    Wer wirklich will, der findet Arbeit. Oder? Ein neuer Dokumentarfilm über eine Sozialhilfe beziehende Familie rüttelt an alten Vorurteilen. Was richtig ist, entscheiden allein die Zuschauerinnen und Zuschauer.

    '... Wie viel Lethargie kann ein Individuum aushalten? Und wenn es stimmt, dass jeder selbst für sein Glück verantwortlich ist, haben die vier dann nicht einen Haufen zu tun? ...'

    '... Es braucht Geduld, um den Film zu sehen, die eintönigen Bilder, die totale Abstinenz von Energie. Claudia, die am meisten zu sehen ist, will man schütteln, ihr sagen: Irgendwas musst du doch können. Irgendwas musst du doch wollen! Aber es gibt auch Momente, die diesem Impuls widersprechen: "Bei allen Defiziten, die es in der Familie gibt, gibt es andere Dinge, die wiederum sehr gut funktionieren", sagt Lisa Weber. "Liebe." ...'

    '... Wenn ich nicht relevant bin fürs System, dann ist das System vielleicht nicht relevant für mich. ...'

  34. : eci.ec.europa.eu:

    .

  35. Voting: : rbb-online.de:

    Wie wollen Sie leben?

    Bringt uns die Krise zusammen oder auseinander? Was geht vor: Klima oder Selbstverwirklichung? Hier geht’s zum Voting der ARD-Themenwoche.

    '... #5 Geht Gesellschaft nur, wenn alle arbeiten? ...'

  36. : spiegel.de:

    Grundeinkommen tut gut

    Anfang 2017 hat in Finnland ein weltweit beachtetes Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen begonnen. Was wurde daraus?
  37. : grundeinkommen.de:

    Sonderband zur „Zukunft der Arbeit“ mit Diskussion über das Grundeinkommen

    researchgate.net: Sonderband Zukunft der Arbeit (pdf, 539 Seiten)
    Der frisch erschienene, gebührenfrei downloadbare Sonderband zur „Zukunft der Arbeit“ vereinigt 122 Beiträge von 181 Autor*innen. Herausgegeben wurde er von Prof. Jens Nachtwei und Antonia Sureth von der Humboldt-Universität zu Berlin. Welche große Rolle das Grundeinkommen spielt, zeigen die vielen Beiträge, die sich (auch) dem Grundeinkommen widmen.

  38. Termin: : mein-grundeinkommen.de:

    .

    Wikipedia: Felix Lobrecht

  39. : fr.de:

    Her mit den Negativzinsen!

    Nur so ist die weitere Verschuldung zu stoppen, ohne dass es zu sozialen Verwerfungen kommt.
  40. : t-online.de/podcasts:

    Geld vom Staat – was bringt das bedingungslose Grundeinkommen? (Audio, 19 Min)

    '... Diesmal spreche ich mit Jürgen Schupp. Er ist Wissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, das ist ein Leibniz-Institut, und Professor für empirische Sozialforschung an der Freien Universität Berlin. Und wir sprechen über das bedingungslose Grundeinkommen. Ein Begriff, der in den vergangenen Jahren eine unglaubliche Karriere gemacht hat - ein ganz großes Versprechen offenbar. ...'
  41. : neues-deutschland.de:

    Nicht bedingungslos

    AfD diskutiert die Forderung nach einem »Grundeinkommen« nur für Deutsche
  42. : bge-jetzt.net/blogs:

    Alexander Zirkelbach: Der Verrat an einer wunderbaren Idee.

    '... Die Broschüre von der Generation Grundeinkommen hat es in sich. Ich bin immer noch geschockt und das obwohl ich erst wenige Seiten durchgelesen habe. ...'
  43. : dorftv.at:

    Ein 1000er mehr? Das bedingungslose Grundeinkommen

    Erwerbsarbeit überbewertet - Grundeinkommen überschätzt. Skeptische Überlegungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen

    Vortragender:
    Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse Professor für Theologische Ethik/ Sozialethik an der an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
    Moderation:
    Prof. Dr. Christian Spieß Professor für Sozialethik an der Katholischen Privatuniversität Linz
    Aus der Veranstaltungsreihe RINGVORLESUNG
    Aufgezeichnet am 21. Oktober 2020 I Wissensturm Linz

  44. : sueddeutsche.de:

    Die Hoffnung auf Glück

    Mehr als zwei Millionen Menschen bewerben sich für ein Grundeinkommen. Aber nur wenige von ihnen werden am Versuch teilnehmen können.
  45. Termin: : instagram.com:

    Grün. Europa. Grundeinkommen!

    Das Online-Event des Grünen Netzwerk Grundeinkommen findet am Mittwoch, den 18.11.2020 von 19:00 bis 20:30 Uhr statt. Mit dabei sind:

    - Alviina Alametsä (Finnland) @alviinaalametsa
    - Natalie Bennett (UK, angefragt) @nataliebennettgreen
    - Julen Bollain (Spanien)
    - Adam Ostolski (Polen) @ostolski
    - Lucile Schmid (Frankreich)
    - Philippe Van Parijs (Belgien)
    - Bence Tordai (Ungarn) @bencetordai

    Die Moderation übernehmen @lsdornheim und @wolfgangstrengmannkuhn
  46. : twitter.com:
    "Die Fähigkeit, Freizeit intelligent zu nutzen, ist das erhabenste Produkt der Zivilisation"
    Bertrand Russell (1872 - 1970)
  47. : twitter.com:

    '... Ein BGE ist ein vorab ausgezahlter Mehrwertsteuer-Freibetrag. ...'
  48. : cducsu.de:

    Rückenwind für 30 Millionen Ehrenamtliche

    Am heutigen Mittwoch hat der 19-köpfige Stiftungsrat der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) seine Arbeit aufgenommen. Dazu erklären die dem Stiftungsrat angehörenden Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann und Nadine Schön:
  49. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Die Bewerbungsphase ist beendet!

    Über 2 Millionen Menschen haben sich für die Teilnahme am Pilotprojekt beworben. Jetzt prüfen wir die Daten und wählen die TeilnehmerInnen aus. Alle BewerberInnen erhalten am 12.1.2021 eine Zusage für die engere Auswahl oder eine Absage per E-Mail.
  50. : taz.de:

    Millionen wollen Grundeinkommen

    Das wissenschaftliche Pilotprojekt nimmt ab Mittwoch keine Interessenten mehr auf. Bis jetzt gab es viel mehr Bewerber:innen als erwartet.
  51. : saechsische.de:

    Zwei Millionen wollen Grundeinkommen

    122 Ausgewählte werden bald jeweils 1.200 Euro monatlich über drei Jahre erhalten - ohne Gegenleistung. Die Bewerbungsfrist für das Pilotprojekt endet.
  52. : grundeinkommen.de:

    Einkommensarmut und Höhe Grundeinkommen

    '... Soll also mit einem Grundeinkommen Einkommensarmut bzw. dessen Risiko abgeschafft werden, muss die Grundeinkommenshöhe im Jahr 2020 ca. 1.300 Euro betragen. ...'

    '... Ab und an wird behauptet, die Abschaffung von Einkommensarmut sei nicht möglich, da das Grundeinkommen die Armutsrisikogrenze nach oben drücke. Diese Behauptung ist aber falsch. Denn das Grundeinkommen, das durch eine Umverteilung von oben nach unten finanziert wird, bedeutet nicht, dass alle Einkommensschichten netto mehr in der Tasche haben.
    Da die Armutsrisikogrenze von dem Mediannettoeinkommen abgeleitet wird, braucht die Rückverteilung über Abgaben nur so gestaltet zu werden, dass die unterhalb des Medians liegenden Einkommen durch das Grundeinkommen zwar über die Armutsrisikogrenze, aber nicht über den Median gehoben werden – und die oberhalb des Median liegenden Einkommen durch höhere Abgaben nicht unter den Median sinken. In diesem Falle würde sich durch das so gestaltete Grundeinkommen an der Armutsrisikogrenze gar nichts verändern ...'

  53. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Der Ablauf

    '... 1. Phase: Bewerbung
    Bis zum 10.11.2020 um 23:59 Uhr können vollständig ausgefüllte Bewerbungen abgeschickt werden.
    Spätestens am 17.11.2020 erhalten alle BewerberInnen per E-Mail eine Zusage für die engere Auswahl oder eine Absage. ...'

    '... 2. Phase: Engere Auswahl
    Je nach Datenlage wird unter den BewerberInnen eine Gruppe ausge­wählt, die sich für die wissenschaftlichen Fragestellungen am besten eignet.
    Diese Gruppe wird mit Daten des statistischen Bundesamtes abgeglichen. Aus ihr werden 20.000 Menschen für den ersten Frage­bogen, die Basisbefragung, ausgewählt. Dauer: ca. 2 Monate ...'

  54. : rnd.de:

    Die AfD und das „Staatsbürgergeld“: Chrupalla distanziert sich von Meuthen

    Auf dem geplanten AfD-Parteitag soll über eine Art Grundeinkommen mit negativer Einkommenssteuer debattiert werden – nur für Deutsche.
    Beide Parteichefs tragen den Antrag zwar mit, aber nun geht Tino Chrupalla wieder auf Distanz zu seinem Co-Chef Meuthen.
    Der Vorschlag komme „aus dem Zentrallabor des Neoliberalismus“.
  55. : kaernten.orf.at:

    Grundeinkommen: „Vom Wert des Menschen“

    Die in Klagenfurt geborene Politikwissenschaftlerin Barbara Prainsack hat ein Buch über das bedingungslose Grundeinkommen geschrieben. „Vom Wert des Menschen“ beleuchtet Fallbeispiele aus aller Welt und erläutert, warum es ein Grundeinkommen braucht und wie man es finanzieren kann.

    '... Ihre Vision – das Butterbrotmodell im Buch – lautet so: Das Grundeinkommen sei die Butter, die müsse aber wo draufliegen. Das „Brot“ seien nach wie vor öffentliche Dienstleistungen, Krankenversorgung, Bildung, Transport, leistbares Wohnen. Die öffentliche Hand müsse die Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen wie den gemeinnützigen Wohnbau. Diese Bedürfnisse sollte man sich nicht auf dem freien Markt organisieren müssen, wenn man ein Grundeinkommen bekomme. ...'

  56. : srf.ch:

    Wegen Corona: Das bedingungslose Grundeinkommen ist zurück

    Die Corona-Krise gibt einer alten Idee neuen Schwung. Das bedingungslose Grundeinkommen wird in der Schweiz und in Deutschland in Zeiten der Krise wieder diskutiert. Verschiedene wissenschaftliche Experimente sind geplant. Wird das Grundeinkommen dadurch sogar Mehrheitsfähig?
  57. : berliner-sonntagsblatt.de:

    Meuthen relativiert Pläne für Ausländer-Nachteile bei Grundeinkommen

    In der AfD-internen Debatte über die Erprobung eines neuen Grundeinkommens in Form einer negativen Einkommensteuer hat der Parteivorsitzende Jörg Meuthen Pläne für eine Schlechterstellung berufstätiger Ausländer gegenüber deutschen Staatsbürgern relativiert. "Es kann natürlich nicht zwei Einkommensteuertarife geben, einen für Inländer und einen für Ausländer", sagte Meuthen der "Welt" (Samstagausgabe). Grundsätzlich zwar unterstützt es Meuthen, dass Ausländer das "Staatsbürgergeld" erst nach einiger Zeit erhalten sollen.

    06.11.2020: welt.de:
    „Ausländer sollten sich den Vorteil unseres Systems zuerst verdienen müssen“
    (Bezahlschranke)

  58. : grundeinkommen.schule:

    Mit euch kommt Grundeinkommen an die Schule!

    Mit unserem Unterrichtsmaterial entdeckt ihr die Idee Grundeinkommen und entwickelt euer eigenes Bild der Zukunftsgesellschaft.
    Entwickelt von "Mein Grundeinkommen e.V." und "Education Innovation Lab".

    '... 1. Preis
    Eine Klassenfahrt nach Berlin mit Besuch des Futuriums und Live-Verlosung von Bedingungslosen Grundeinkommen beim gemeinnützigen Verein Mein Grundeinkommen. ...'

  59. : facebook.com:

    Hans Ruh, einer der Grossväter der Initiativen für ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" begrüsst selbstverständlich die jetzige Initiative.

    Er möchte jedoch betonen, dass er immer dafür geworben hat, dass ein BGE nur eingeführt werden kann, wenn es gleichzeitig mit einer "Allgemeinen Dienstpflicht" in Form eines Sozialdienstes gekoppelt wird. Er hat sich je ein Jahr zu Beginn des Arbeitslebens, nach Beendigung von Studium/Ausbildung, sowie ein weiteres Jahr frisch nach der Pensionierung vorgestellt, einen Zivildienst, in welchem all die vielen unbezahlbaren Arbeiten geleistet werden in Pflege, Betreuung, Solidarität, Umwelt, usw.
    Weiteres ist zu lesen in Büchlein "Bedingungsloses Grundeinkommen: Anstiftung zu einer neuen Lebensform" Versus-Verlag 2016, 50 S.
  60. : jungewelt.de:

    Armut erster Klasse

    AfD verständigt sich auf Grundeinkommen »für Deutsche«. Kritik an Vorstoß
  61. : sueddeutsche.de:

    AfD-Spitze will Grundeinkommen

    Eigentlich ist das Grundeinkommen eine Idee von linken Parteien und Organisationen. Jetzt verfolgt auch die AfD solche Pläne. Vom "Staatsbürgergeld" soll allerdings nicht jeder profitieren.
  62. : Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag:

    .

  63. : soziales-kapital.at:

    Das Bedingungslose Grundeinkommen: Eine Chance für die Soziale Arbeit?

    Abstract
    Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) und potenziellen gesellschaftlichen Auswirkungen, die die Einführung des BGEs auf den Sozialstaat, auf von Armut betroffene Menschen und die Disziplin und Praxis der Sozialen Arbeit haben kann. Hierfür werden die Funktion der Sozialen Arbeit und des Sozialstaats definiert und in Bezug auf Armutsbekämpfung und das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Es wird ein Überblick über Geschichte und Modelle des BGEs gegeben und es werden nationale und internationale Praxisbeispiele vorgestellt. Der Beitrag schließt mit einer Einschätzung zum emanzipatorischen Potenzial, das die Einführung eines Grundeinkommens mit sich bringen kann.
  64. : wecollect.ch:

    Pilotprojekte Grundeinkommen Schweiz

    Die Zeit ist reif, das bedingungslose Grundeinkommen zu testen. Die Volksinitiative will die Stadt Zürich beauftragen, einen wissenschaftlich begleiteten Pilotversuch durchzuführen. Für den Start der Unterschriftensammlung suchen wir jetzt 300 engagierte Menschen.
  65. : bpb.de: Bundeszentrale für politische Bildung:

    Wirtschaft neu ausrichten. Wege in eine care-zentrierte Ökonomie

    Wir stecken nicht nur in der Corona-Krise, sondern auch in einer veritablen Care-Krise. Genderforscher*innen, feministische Ökonom*innen und Care-Arbeiter*innen im privaten und öffentlichen Raum hätten die Pandemie wahrlich nicht gebraucht, um dies zu erkennen

    '... Ein Grund für die Borniertheit herkömmlicher Wirtschaftstheorien besteht darin, dass sie seit der Industriellen Revolution eindimensional auf technische Innovationen setzen, verbunden mit dem Ziel einer unvergleichlichen Steigerung der Arbeitsproduktivität. Das führte in der Konsequenz zu einer systematischen Alltags- und Reproduktionsvergessenheit. ...'

    '... Weltweit übernehmen Frauen täglich mehr als zwölf Milliarden Stunden unbezahlte Sorgearbeit. Würden diese auch nur mit dem Mindestlohn bezahlt, wäre diese Summe 24 Mal größer als der Umsatz von Apple, Google und Facebook zusammen. ...'

  66. : Sascha Liebermann:

    „AfD fordert Grundeinkommen“ – genannt „Staatsbürgergeld“…

    '... Die FAZ aber und Springer selbst sehen in der Staatsbürgerschaftsorientierung den entscheidenden Unterschied zum allgemeinen BGE. Das ist so aber nicht richtig, denn auch in der BGE-Diskussion wird in der Regel klar artikuliert, dass Bezugsbedingungen definiert sein müssen, da ein BGE nicht einfach an die ganze Welt ausgezahlt werden könne. Politisch gedacht ist es naheliegend, die Staatsbürgerschaft als Zentrum hierfür zu betrachten, da die Staatsbürger als Träger der politischen Ordnung sowohl über die Einführung entscheiden als auch ihre Folgen verantworten und aushalten müssen. ...'

  67. : deutschlandfunk.de:

    500 Euro Grundeinkommen für Deutsche – nicht für Ausländer

    Die AfD will sich für ein Grundeinkommen einsetzen, das nur für Deutsche gilt und Ausländer ausschließt.

    01.11.2020: n-tv.de:
    AfD-Chefs werben für Grundeinkommen
    Die Spitze der AfD will auf dem Parteitag das Modell eines Grundeinkommens zur Diskussion stellen. Demzufolge sollen allen Staatsbürgern pro Monat 500 Euro ausgezahlt werden. Doch auch der wirtschaftsliberale Flügel der Partei bekommt ein Zugeständnis.

    22.09.2020: faz.net:
    AfD fordert Grundeinkommen – aber nur für Deutsche
    In linken Parteien hat die Idee eines Grundeinkommens schon lange viel Anhänger. Nun zieht die AfD nach. Ihr Konzept birgt Sprengstoff.

  68. : zeit.de:

    Für jeden Bürger ein garantiertes Einkommen (Bezahlschranke)

    Von Ralf Dahrendorf (Wikipedia-Link)
    Ein Leben auch ohne Lohnarbeit – wie ein neuer Sozialkontrakt aussehen müßte

    '... Es gibt Ideen, die ihren Weg zwar langsam machen, die aber nicht einfach wieder weggehen, weil nicht jedermann sie sogleich aufnimmt. Dazu gehört der Gedanke, daß es für alle Bürger entwickelter, zivilisierter Gesellschaften ein garantiertes Mindesteinkommen geben sollte. ...'

    '... Unmittelbarer Anlaß für diese Bemerkungen ist eine Diskussion, die sich selbst erstaunlich langsam entfaltet, hat. Vor über einem Jahr hat der ideenreiche "Ökolibertäre" Thomas Schmid ein lesenswertes Büchlein unter dem Titel "Befreiung von falscher Arbeit. Thesen zum garantierten Mindesteinkommen" herausgegeben. Darin findet sich viel gedankliches und analytisches Material. Schmid verficht die These, daß die Arbeitslosigkeit auch eine Chance ist. Sie kann uns nämlich einsehen lehren, daß Lohnarbeit nur für die Gestrigen aller Schattierungen der alles überragende Wert ist. ...'

    '... Vor allem der Beitrag von Klaus-Uwe Gerhardt und Arnd Weber entwickelt den Gedanken des Mindesteinkommens mit vergleichender und analytischer Schärfe. ...'

    '... Das Mindesteinkommen löst also auch nicht alle Fragen der Zeit. Aber es ist eine wichtige Antwort auf eine Grundfrage: Gehen wir in eine Zeit, in der die Mehrheitsklasse der Besitzenden immer brutaler ihren Status verteidigt – oder öffnen wir uns erneut für die Bürgerrechtsgesellschaft, die allen Freiheit verspricht? ...'

  69. : scottsantens.com:

    An Engineering Argument for Basic Income

    Utilizing fault-tolerant design in critical life support systems

    '... "Before studying engineering, if someone asked me what 1+1 is, I would have said "2." Now, I'd say "I'm pretty sure it's 2, but we'd better make it 3 just to be safe." ...'

    '... Being an engineer is about being a realist. It's about pragmatism over theory. ...'

    '... We know that our primary income distribution system fails. It fails all the time. It's called losing your job. We have a "safety net" designed to catch people when it fails, but that system is really poorly designed, and it also fails all the time, at which point, people can and do die as a result. ...'

  70. : inwo.de:

    Ein Grundeinkommen für alle – aus Abgaben für die Nutzung der Naturressourcen

    Von Alwine Schreiber-Martens
    Die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverhältnisse nimmt immer mehr zu. Der Verbrauch an Naturressourcen ist inzwischen größer, als es die Tragfähigkeit der Erde zulässt. Die Güterfülle wächst unaufhörlich und wird von immer weniger Menschen in immer weniger Zeit hervorgebracht. Und genau darum geht es: Schutz der Naturressourcen und eine gerechtere Einkommensverteilung! Hier brauchen wir andere Regeln!

    '... Dieses Modell eines Naturressourcen-Grundeinkommens oder „ökologischen Grundeinkommens“ ist weltweit möglich und nötig. Es kann national wie international stufenweise eingeführt werden. Es hat günstige Wirkungen auf die weltweiten Verteilungskonflikte. Es befördert ressourcenschonendes Wachstum – wo nötig! Der skizzierte Ansatz verbindet sachgerecht marktwirtschaftliche und egalitäre Prinzipien. ...'

  71. : archiv-grundeinkommen.de/gerhardt:

    Das Speenhamland-System - ein frühes Grundeinkommen (pdf, 94 Seiten)

    Von Klaus-Uwe Gerhardt (Wikipedia-Link)
    Vorversion für das Archiv-Grundeinkommen

    '... Zusammenfassung:
    Gab es schon vor 200 Jahren ein frühes Grundeinkommen und wenn ja, wieso wurde das Speenhamland-System eingeführt, welche Wirkungen gingen davon aus und warum wurde es wieder abgeschafft? Lange Zeit hindurch teilten Forscher die Ansicht, es habe eine demoralisierende Wirkung auf die arbeitsfähigen Armen ausgeübt, habe die Armut vergrößert und sei keine gute Sozialpolitik gewesen. Doch neuere Forschung widerspricht dieser These. ...'

  72. : youtube.com:

    Aktion "Grundeinkommen JETZT!" (6 min)

    Am 26. Oktober 2020 fand die Anhörung der mit 176.134 Unterzeichner*innen erfolgreichsten E-Petition aller Zeiten an den Bundestag von Susanne Wiest mit der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen statt. Wir waren mit unserem fahrenden OMNIBUS vor Ort am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und begleiteten gemeinsam mit anderen Grundeinkommensinitiativen, wie z.B. Mein Grundeinkommen, Expedition Grundeinkommen, Bündnis Grundeinkommen und Mensch in Germany, die Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion.
  73. : fuw.ch: Finanz und Wirtschaft:

    Die Schatten der Ungleichheit

    Statt wie einige ein universelles Grundeinkommen zu fordern, wäre es besser, die niedrigen Löhne derjenigen, die arbeitsfähig sind, zu subventionieren, schreibt Michael J. Boskin.
  74. : nzz.ch:

    Der Individualismus ist zu einer Karikatur seiner selbst geworden

    Ein segensreiches Prinzip ist ausser Rand und Band geraten: Die individuelle Freiheit dient heute als Rechtfertigung für alle möglichen Arten von verantwortungslosem Handeln. Wie konnte es dazu kommen?

    '... Ganz egal, wo man hinschaut, entlädt sich die Wut der Frustrierten, Übergangenen und Abgehängten auf die politische Klasse und das nicht genauer definierte «System». Aufgepeitscht von Populisten, die sich selbst als Outsider feiern, besinnt sich ein ehemals schweigender Teil der Bevölkerung plötzlich auf seine Rechte, die er primär als Freipass für zivilen Ungehorsam und Selbstjustiz auslegt. ...'

    '... Bei allem Erfolg erweist sich der ungebremste Individualismus heute aber als Sackgasse. Das gilt besonders für die USA. Grandin bemerkt dazu, dass «in einer politischen Kultur, die individuelle Rechte als sakrosankt betrachtet, soziale Rechte als ketzerisch gelten. Sie stellen eine Schranke dar, und Schranken verletzen die Prämisse, dass alles unbegrenzt weitergehen kann.» ...'

    '... Aber Individualismus lässt sich nicht nur als Wille zu expansiver Freiheit auf Kosten von Ausgleich und Toleranz interpretieren, sondern auch als Bekenntnis zur Abkapselung. Ausgerechnet der progressive Mainstream fährt eine knallharte Isolationsstrategie und ist damit mindestens genauso für die Misere des Individualismus verantwortlich wie die libertäre Rechte. Warum? Zum einen, weil er die Schutzwürdigkeit individueller Freiheit immer weiter ausdehnt und damit hyperspezifisch macht. Dazu gehört die Forderung nach einem dritten Personalpronomen für Transgender genauso wie die Einführung von «safe spaces» für konfliktscheue junge Menschen, die keine Kritik vertragen. ...'

    '... Individualismus, verstanden als Unangepasstheit und Eigentümlichkeit, ist gut, faszinierend, interessant. Aber nicht, wenn er zu einem verengten Geisteszustand wird, der die Konsensfindung verunmöglicht. Der Individualismus hat den Horror kollektivistischer Ideologien überwunden. Dafür hat er uns in den Albtraum einer zersplitterten Gesellschaft geführt. Der blinde Drang nach unbedingter Selbstbestimmung kann auch in die Knechtschaft führen: in die Knechtschaft des Egos, in der man nur selbst Gesetz ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein kollektivistischer Backlash folgt, der sich gewaschen hat. ...'

  75. Termin: : grundeinkommen-attac.de:

    Namibia: Neuer Anlauf für ein universelles Grundeinkommen

    Online-Seminar

    '... Herbert Jauch war für das gewerkschaftsnahe Forschungsinstitut Larri schon an dem Projekt in Ojivero beteiligt und ist auch jetzt wieder aktiv im Bündnis Basic Income Coalition Namibia. Er wird vom Stand der Kampagnenplanung berichten, aber auch generell von der Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen in Namibia und im südlichen Afrika. Auch Fragen zur Situation in Ojivero mehr als zehn Jahre nach dem Ende des Projekts können erörtert werden. ...'

  76. : mueller-gemmeke.de:

    Ein Grundeinkommen in Zeiten von Corona

    Susanne Wiest fordert in einer Petition ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger*innen in Zeiten von Corona. 176.000 Menschen unterstützten die Petition, so dass sie am Montag öffentlich im Petitionsausschuss diskutiert wurde. Und als Befürworterin war ich natürlich die grüne Berichterstatterin. Tonia Merz wiederum hat ihre Petition zum Grundeinkommen via Change.org gesammelt. Bei ihr waren es 500.000. Die Unterschriften wurden Katja Kipping und mir nach der Anhörung überreicht.
  77. : freitag.de:

    Das Grundeinkommen ist kein Kriseninstrument

    Am Montag wurde im Petitionsausschuss des Bundestages eine Petition mit 176 000 Unterzeichnern für ein zeitlich begrenztes, bedingungsloses Grundeinkommen behandelt.

    '... Das Schlimmste, was dem Grundeinkommen widerfahren kann, ist seine Einführung in Krisenzeiten. Wenn es als Notnagel für gesellschaftliche Fehlentwicklungen dienen soll, kann es nur scheitern. Damit wäre die Idee auf lange Zeit beschädigt. Man erweist dem BGE einen Götzendienst, wenn man es in der jetzigen Situation einfordert, weil man meint, die Gelegenheit wäre günstig. Wenn es eine günstige Gelegenheit für diese Debatte gibt, dann wird dasnachder Krise sein. Dann kann man schlüssig nachweisen, dass die Existenz eines bedingungslosen Grundeinkommens die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in der Breite wirksam abgefedert hätte. ...'

    '... Als gesellschaftliches Podium, auf dem das Thema umfassend und ausgewogen behandelt werden kann, sehe ich nur eine Enquete-Kommission des Bundestages. ...'

  78. : zeit.de:

    Grundeinkommen, das

    Immer wieder wünschen sich Menschen in Deutschland ein bedingungsloses Einkommen. Dabei sprechen sie oftmals von sehr unterschiedlichen Ideen. Eine Auswahl
    (Abo)
  79. : mein-grundeinkommen.de:
    .

    .
  80. : enorm-magazin.de:

    So könnte das Krisen-Grundeinkommen aussehen

    Susanne Wiest beantragte bereits Mitte März 2020 die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, um die Folgen der Coronakrise zu bewältigen. Gestern stellte sie ein konkretes Modell vor, das sofort umsetzbar sei.
  81. : beck.de:

    Regierung gegen bedingungsloses Corona-Grundeinkommen

    Ein be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men für die Dauer der Co­ro­na-Krise ist aus Sicht der Bun­des­re­gie­rung nicht ge­eig­net, um even­tu­el­le Lü­cken bei den Co­ro­na-Hil­fen zu stop­fen. Die Re­gie­rung über­prü­fe per­ma­nent die Ziel­ge­nau­ig­keit der Co­ro­na-Hilfs­maß­nah­men und steue­re bei Be­darf nach, er­klär­te Ge­rald Be­cker-Neetz vom Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­um am 26.10.2020 in einer öf­fent­li­chen Sit­zung des Pe­ti­ti­ons­aus­schus­ses.
  82. : taz.de:

    Bedingungslose Hilfe in der Krise

    Pandemiehilfen kommen bei vielen nicht an. Da passte es, dass ein Vorschlag für ein Grundeinkommen Thema im Petitionsausschuss des Bundestags war

    '... Nach der Diskussion im Petitionsausschuss muss der Ausschuss die Eingaben samt einer positiven oder negativen Empfehlung an das Plenum des Bundestags weiterleiten. Im Falle des Grundeinkommens könnte eher das Zweite passieren. Womöglich kommt es aber zu einer Aussprache im Parlament, wodurch das Thema mehr öffentliche Bedeutung erhielte. ...'

  83. : wired.co.uk:

    Guy Standing: Covid-19 has made a basic income system an economic imperative

    Post-Covid, we must build a new income distribution system that will provide society, and every individual, with much greater resilience

    '... Two changes are essential. We must revive the commons, historically “the poor’s overcoat”. Natural commons belong to us all; social commons are the institutions and services bequeathed to us as commoners, which includes the NHS, social housing, refuges, libraries, parks and so on; civil commons are institutions assuring equal justice; cultural commons are our arts and cultural institutions; knowledge commons are our shared access to information, ideas and education. All were shredded by privatisation, austerity and financialisation in the decades of rentier capitalism. That increased social inequalities and made society more fragile.
    Second, a basic income system has moved from being ethically desirable to being also an economic imperative. We should remind ourselves that the resilience of all will depend on the resilience of the most disadvantaged in society. ...'

  84. : faz.net:

    Wie reich sind Sie wirklich?

    Neue Zahlen zeigen, wie sich das Vermögen der Deutschen über das Leben entwickelt. Schon mit einem abbezahlten Haus und einer Lebensversicherung können Sie zu den oberen zehn Prozent gehören. Testen Sie selbst, wo Sie in Ihrer Altersgruppe stehen!
  85. : bundestag.de/presse:

    Regierung gegen bedingungsloses Grundeinkommen

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist aus Sicht der Bundesregierung nicht geeignet, um eventuelle Lücken bei den Corona-Hilfen zu stopfen. Das machte Gerald Becker-Neetz, Leiter der Unterabteilung Ia Soziale Marktwirtschaft, Zukunft des Sozialstaates und Forschung beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am Montag während einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses deutlich.

    '... Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Anette Kramme (SPD) antwortete auf die Frage, ob bei Gewährung eines bedingungslosen Grundeinkommens die Erwerbtätigkeit zurückgeht: Sie gehe davon aus, dass viele Menschen ihre Arbeitsbedingungen als unangenehm empfinden und andere Dinge lieber täten. Insofern sei davon auszugehen, dass die Erwerbstätigkeit zurückgehen werde. ...'

  86. Termin: : bundestag.de/mediathek:

    Parlamentsfernsehen

    12 bis 15 Uhr
    Grundeinkommen, Kinderärzte, Brustkrebs-Früherkennung
    Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses
    - Live -
    Termin: : bundestag.de/mediathek:
    Video der Sitzung
    Wiest
    Neumaerker
    .
  87. : youtube.com:

    Arbeitslos durch Corona - Von der Politik im Stich gelassen? | WDR Doku (29 Min)

    u.a. mit Anny Hartmann
    Mehr als 60.000 Menschen in NRW sind durch die Pandemie binnen weniger Monate zusätzlich in Hartz IV gekommen. Und das sind nur die Anträge, die auch bewilligt wurden. Für rund zwei Millionen nicht Angestellte - von der Minijobberin über den Fotografen bis zur Cafébesitzerin - gibt es kein Kurzarbeitergeld, nur 432 Euro Grundsicherung. Können die Jobcenter die Flut an Neuanträgen stemmen? Ist Hartz IV tatsächlich das richtige Mittel in der Krise? Und wie schauen die vorherigen Bezieher auf ihre neuen Schicksalsgenossen, denen immerhin ein "vereinfachter Zugang" versprochen wurde?
  88. : elektro.at:

    Krise im Kopf

    Die Covid-19-Pandemie verändert ganz offensichtlich einzelne Lebens-, Arbeits- und Geschäftsbereiche tiefgreifend bzw beschleunigt deren Wandel. Vielfach sind – utopische wie dystopische – Stimmen zu vernehmen, die unser gesamtes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem gerade im Umbruch sehen. Ein durchaus radikales Konzept, das in diesem Zusammenhang wieder öfter ins Spiel gebracht wird, ist jenes des sog. „begingungslosen Grundeinkommens“ – die Diskussion bewegt sich irgendwo zwischen kollektivem Freifahrtschein ins soziale Eldorado und unumgänglicher Konsequenz der fortschreitenden Digitalisierung bzw Automatisierung.

    '... Die Falter-Kolumnistin verweist hier auf den Neos-Kultursprecher Sepp Schellhorn, der meinte, er tue sich „mit dem Terminus Grundeinkommen ein bisschen schwer” und spreche daher lieber von einer „bedingungslosen Lebensgrundlage”. Na bitte, klingt doch gleich besser… ...'

  89. : goethe.de:

    Zielführende Abschweifungen

    Gesprächsband von Alexander Kluge und Joseph Vogl

    '... Zum bedingungslosen Grundeinkommen stellt Vogl drei Hypothesen auf. Es könne sein, dass man damit das Mindestmaß an Arbeitslosigkeit schaffe, dass jede kapitalistische Gesellschaft brauche. Es könne aber auch ein Menschenexperiment sein, um zu prüfen, „ob der Mensch wirklich faul, träge, egoistisch ist und dort untätig wird, wo er gefüttert wird“. Oder aber das bedingungslose Grundeinkommen werde zur Stabilisierung eines digitalisierten und automatisierten kapitalistischen Systems benötigt, um überhaupt noch die dazu erforderlichen Konsumenten zu haben. Jede neue Maschine ist nach diesem Verständnis „auch ein Menschenexperiment, nicht nur eine technisches“. ...'

  90. : faz.net:

    Brauchen wir ein Grundeinkommen?

    Sascha Lobo und Michael Bohmeyer wollen die Arbeitswelt verändern – aber über das bedingungslose Grundeinkommen sind sie sich nicht einig. Hier streiten sie.

    '... Sascha Lobo, ist das Grundeinkommen wirklich so eine gute Idee?
    Lobo: Früher war ich auch überzeugt davon, dass das eine phantastische Angelegenheit ist. Aber ich bin skeptischer geworden. Dafür gibt es mehrere Gründe, der wichtigste ist: Alle mir bekannten, ernsthaft durchgerechneten Konzepte berücksichtigen nur Deutschland. Das ist mir zu national gedacht. Bis jetzt sehe ich zu wenige tragfähige Ideen, was dabei in einer europäischen oder globalen Gesellschaft passiert, in der Leute zwischen Staaten wandern. Es gäbe dann in Deutschland Leute, die als Einheimische einen Anspruch auf das Grundeinkommen haben – und Zugezogene, die zwar im Land sind, aber keines bekommen. Das zöge massive soziale Spannungen nach sich. ...'

    '... Bohmeyer: Das Grundeinkommen ist fast immer eine Umverteilung von oben nach unten. Zwar bekommt jeder Geld ausgeschüttet, aber dafür müssen alle deutlich höhere Steuern zahlen als bisher. Deshalb hättest du, Sascha, wahrscheinlich netto weniger Geld als heute. Aber du und alle deine Angehörigen wüssten: Unter tausend Euro können sie nicht rutschen. Auf diese Weise überwinden wir auch die soziale Konstruktion von Armut: Am Monatsanfang bekommt der Millionär genauso viel Geld wie der Obdachlose. ...'

    '... Bohmeyer: Wir werden heute ständig mit dem Satz konfrontiert: „Leistung muss sich wieder lohnen.“ Er suggeriert, dass wir ganz alleine dafür verantwortlich sind, ob es uns gut oder schlecht geht. Einkommen und Vermögen werden dadurch auf eine moralische Ebene gehoben. ...'

  91. : iwkoeln.de:

    Vermögensgrenzen: Große gruppenspezifische Unterschiede

    Haushalte, die über ein gemeinsames Nettovermögen von mehr als 477.200 Euro verfügen, zählten im Jahr 2018 zu den vermögensreichsten 10 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland wie Auswertungen von Befragungsdaten ohne Berücksichtigung von Betriebsvermögen zeigen.

    25.10.2020: zeit.de:
    Bei jungen Menschen geht die Schere besonders weit auseinander
    In Deutschland ist Vermögen ungleich verteilt. Besonders krass zeigt sich die Diskrepanz bei unter 30-Jährigen. Ab einem Alter von 45 Jahren sinkt die Ungleichheit.

  92. : scottsantens.com:

    With UBI, won't people just watch TV and play video games?

    The Tarantino Argument for Unconditional Basic Income

    '... What's wrong with watching TV and playing video games? ...'

    '... This is the Tarantino Argument for UBI: There is no possible way of knowing for certain that something someone is doing with their time has no value, and never will. What appears to be a waste of time at first glance may end up having been an investment of time in the mastery of something valuable. ...'

  93. : mein-grundeinkommen.de:

    Eine Stunde im Bundestag, die alles verändern könnte

    Das Corona-Grundeinkommen kommt endlich ins Parlament
    Mehr als 176.000 Menschen forderten per Petition vom Bundestag ein Bedingungsloses Grundeinkommen, um die Folgen der Coronakrise zu mildern. Sechs Monate ist das her. Am Montag wird die Petition endlich im Parlament verhandelt. Kommt jetzt das Corona-Grundeinkommen für alle?

    '... Zweieinhalb Minuten lang dürfen sie und Prof. Dr. Bernhard Neumärker ihr konkretes Konzept eines Corona-Grundeinkommens vorstellen. Dann stellen die Abgeordneten des Petitionsausschusses eine Stunde lang ihre Fragen. Die Sitzung wird live übertragen. Susanne Wiest hofft, dass viele Menschen zusehen. ...'

  94. : faz.net:

    Altmaier macht Tempo bei neuen Corona-Hilfen

    Der Wirtschaftsminister verteidigte unter anderem seine Forderung nach einem Unternehmerlohn für Selbständige und Freiberufler. Das habe „nicht zu tun mit einem bedingungslosen Grundeinkommen“.
  95. : die-linke-grundeinkommen.de:

    Unser Grundeinkommen (pdf, 52 Seiten)

    Das emanzipatorische Grundeinkommen der BAG Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE
    (Version vom 22.10.2020)
  96. : Eine Mail:

    Do, Oktober 22, 2020 19:52; Ein Newsletter:
    '... Hallo xxx,
    jetzt wird's politisch! Am Montag entscheidet der Bundestag über die größte Online-Petition aller Zeiten – eine Petition zum Corona-Grundeinkommen.

    Nicht nur das: Linke und Grüne diskutieren bald, ob sie das Bedingungslose Grundeinkommen in ihre Parteiprogramme aufnehmen.

    Und ein breites Aktionsbündnis will die EU-Kommission mit einer Million Unterschriften zwingen, ein Grundeinkommen für ganz Europa auf die Agenda zu setzen.

    Spannende Zeiten!
    Liebe Grüße von Mein Grundeinkommen ...'

    archiv-grundeinkommen.de: Entwicklung der Anzahl der Unterstützenden in D und Europa
    .

  97. : fr.de:

    Ein Grundeinkommen für alle in Europa

    Geht das? Ein Einkommen für alle in der EU? Eine Initiative sagt „Ja“ und kämpft dafür.
    Von Werner Rätz

    '... Wer also die Einführung eines Grundeinkommens auf europäischer Ebene anregen möchte, muss dies wirtschaftspolitisch begründen. Aktuell läuft eine EBI, die die Kommission auffordert, Vorschläge für bedingungslose Grundeinkommen überall in der EU vorzulegen, um die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den EU-Staaten zu verringern. Die Aufforderung, solche Grundeinkommen direkt einzuführen, hätte außerhalb der Kompetenz der Kommission gelegen und wäre nicht zulässig gewesen. ...'

    '... Eine EBI muss, um erfolgreich zu sein, innerhalb eines Jahres EU-weit eine Million Unterschriften erhalten und zusätzlich in mindestens sieben Ländern ein Mindestquorum erreichen. Wenn das der Fall ist, muss die Kommission den Antragstellerinnen und Antragstellern antworten, was sie zu tun gedenkt, wobei sie auch ablehnen kann, etwas zu tun. Im Europäischen Parlament findet eine Anhörung statt, in der die Initiatoren ihr Anliegen vorstellen können. Obwohl aus einer gelungen EBI also keine unmittelbaren Rechtsfolgen resultieren, kann daraus ein starker politischer Druck entstehen und ein Thema Rückenwind bekommen. ...'

    '... Im Text der EBI gibt es keine Vorschläge für die Finanzierung europäischer Grundeinkommen, weil es auch dazu viele verschiedene Möglichkeiten und auch Kombinationen unterschiedlicher Ansätze geben kann. Vielmehr umfasst die Aufforderung an die Kommission, Vorschläge für solche BGE zu machen, auch die finanzielle Seite. Viele der an der EBI BGE Beteiligten würden europäische Steuern, darunter gerne eine Finanztransaktionssteuer, als zentrales Element einer Finanzierungsregelung begrüßen. Aber es ging uns nicht darum, fertige Modelle anzubieten, sondern wir streben eine offene und umfassende Debatte in der EU und in den Mitgliedsstaaten darüber an, was die besten Regelungen wären. ...'

  98. : twitter.com:


    "Was haben Sie denn in Ihrem Leben schon groß auf die Beine gestellt?"

    "Mich. Immer wieder."

  99. Termin: : deutschlandradio.de:

    Stimmen Sie jetzt ab!

    Die Denkfabrik geht in die dritte Runde
    (Möglichkeit, das bedingungslose Grundeinkommen als Thema vorzuschlagen ... (wr))
  100. : archiv-grundeinkommen.de:

    .

  101. : jacobin.de:

    Garantierter Job oder garantiertes Einkommen?

    Der Sozialstaat muss ausgeweitet und die Arbeitswelt im Sinne der Beschäftigten verbessert werden. Die Frage ist wie: durch Vollbeschäftigung oder Konsumschecks?

    '... Überspitzt kann das BGE also zu einer Demokratie an Konsumenten und einer Aristokratie an Produzenten führen – die Jeff Bezos dieser Welt betreiben Großfabriken mit schlechten Arbeitsstandards und produzieren die Güter, die den Konsumhunger der Gesellschaft stillen. Idealerweise sollte die Produktionsseite aber genauso demokratisch und freiheitsorientiert sein wie die Konsumseite. ...'

  102. : sz-magazin.sueddeutsche.de:

    Der Mann, der acht Milliarden Dollar verschenkte

    Der Amerikaner Chuck Feeney wurde früh Milliardär – und arbeitete zeitlebens daran, wieder arm zu werden. Jetzt, mit 89, verkündete er, es geschafft zu haben. Sein Konto sei nahe Null. Wie dieser »Anti-Trump« zu einem Vorbild für viele werden konnte.

    '... »Reichtum bringt Verantwortung mit sich«, hat Feeney oft gesagt. »Die Leute müssen sich über diese Verantwortung definieren und einen Teil ihres Wohlstands dafür nutzen, das Leben ihrer Mitmenschen zu verbessern, sonst schaffen sie unlösbare Probleme für künftige Generationen.« ...'

  103. : infosperber.ch:

    Der Arbeitszwang nutzt nur den Milliardären

    Es braucht einen Jahrtausend-Schritt: Weg von einer beschäftigungs- zu einer bedarfsorientierten Wirtschaft.

    '... Immer mehr menschliche Arbeit ist seit Beginn der Industrialisierung von Maschinen, Robotern und Computern übernommen worden. Deren ungleich höhere Produktivität hat Sozialprodukt und Wohlstand ständig erhöht. Immer mehr Menschen hätten frei werden können für neue sinnvolle soziale Tätigkeiten oder die Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Geld genug dafür wurde und wird ja von den Maschinen verdient.
    Fassungslos werden sich spätere Generationen fragen, warum wir diesen Weg nicht gegangen sind. Sondern stattdessen die von den Maschinen verdienten Milliarden einfach widerstandslos wenigen ungewählten Milliardären überlassen haben. Die haben es dann mit Hilfe ihrer «Finanzmärkte» noch weiter multipliziert und sich nach und nach Aufgaben angeeignet, über die eigentlich gewählte Vertreter hätten entscheiden sollen. Vom privaten Medienkauf bis zur privaten Mondfahrt. ...'

    nomen-verlag.de:
    Günther Moewes: Arbeit ruiniert die Welt
    Erscheinungstermin: 12.06.2020
    ISBN: 9783939816744
    12,00 €

  104. : focus.de:

    Sind Sie reich? 3200 und 5700 Euro sind die magischen Grenzen in Deutschland

    Reich zu sein, dazu bedarf es weniger, als viele denken. Zu den Reichen zählt schon, wer mehr als 5700 Euro netto im Monat hat. Und um zu den einkommensstärksten 10 Prozent zu gehören, reicht sogar deutlich weniger.

    '... Doch laut wissenschaftlicher Definition gilt man derzeit bereits als einkommensreich, wenn man als Single monatlich knapp 5700 Euro netto in der Tasche hat – oder im Wissenschaftsdeutsch: „über mehr als das Dreifache des Medians der Nettoäquivalenzeinkommen der Gesamtbevölkerung verfügt“. So beschreibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den wissenschaftlichen Konsens zur Frage „Wer ist reich?“.

    Der Median – also die Mitte bei der Einkommensgrenze zwischen arm und reich – beträgt in Deutschland 1892,75 Euro pro Monat. Das Dreifache davon wären exakt 5678,25 Euro im Monat. ...'

  105. : deutschlandfunk.de:

    Mehr als eine sozialromantische Utopie

    Der heutige Sozialstaat ist der alternden Gesellschaft und der Digitalisierung nicht gewachsen, kommentiert Manfred Götzke. Möglicherweise sei das bedingungslose Grundeinkommen eine Alternative. Ob diese scheinbar utopische Idee realisierbar sei, hänge letztlich von den Bürgern ab.
  106. : alex-berlin.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen statt #AlarmStufeRot – Ein Kommentar

    Veranstaltungen unterliegen weiterhin strengen Auflagen. Der Unmut ist groß, so richtige Lösungen gibt es nicht. Warum nur ein Grundeinkommen die Kreativen und die Eventbranche noch retten kann. Ein Kommentar zum Thema Corona, Kunst und Grundeinkommen.
  107. : mensch-in-germany.org:

    clemens rostock pro bge.

  108. : diepresse.com:

    Mit Butter auf dem Brot gegen gesellschaftliche Schieflagen

    Nur ein bedingungsloses Grundeinkommen sichere die Würde aller Menschen in einer digitalisierten und automatisierten Welt, sagt die Politologin Barbara Prainsack. In ihrem neuen Buch skizziert sie ihre These abseits von Ideologien aus der Sicht von Betroffenen.
  109. : twitter.com:

    "Grundeinkommen macht nicht faul, sondern gelassen!"

  110. : omnibus.org:

    Experimentierfeld Volksabstimmung bundesweit: Es hat geklappt!

    '... Die Ergebnisse für das "Bedingungslose Grundeinkommen" sind am kontroversesten.
    Bundesweit stimmten 25.620 (60,53 Prozent) Menschen mit "Ja", 7.424 (17,54 Prozent) mit "Nein" und 8.350 (19,73 Prozent) mit "Enthaltung".
    In Ottensen liegen die Zahlen für "Ja" bei 54,72 Prozent und in Wedel bei 44,44 Prozent. Mit "Nein" gestimmt wurde mit 21,24 Prozent in Ottensen und mit 28,58 Prozent in Wedel. Die Prozentzahlen für die Enthaltungen stehen bei 18,84 Prozent in Ottensen und bei 20,69 Prozent in Wedel. ...'

  111. : think-beyondtheobvious.com:

    Wer trägt den Staat?

    '... Insgesamt sind also 1564,7 Milliarden Euro in die Kassen des Staates und der Sozialversicherungen geflossen, immerhin 45,5 Prozent vom BIP! Und wir sehen auch, dass die Einkommensteuer zwar einen großen Betrag ausmacht, aber nur für rund 20 Prozent der Staatseinnahmen steht. Die Sozialbeiträge stehen für über 31 Prozent der Einnahmen, die Umsatzsteuer für über 15 Prozent. ...'

    '... Die untere Hälfte der Bevölkerung zahlt netto nichts für den Staat. Dies bedeutet, Infrastruktur, öffentliche Verwaltung, Verteidigung etc. werden ausschließlich von den oberen 50 Prozent der Bevölkerung getragen. ...'

  112. : de.wikipedia.org:

    Rentier (Person)

    Ein Rentier [rɛnˈtjeː] (von gleichbedeutend frz. rentier [ʀɑ̃ˈtje], weiblich Rentière) ist eine Person, die von regelmäßigen Zahlungen aus in Aktien oder Anleihen angelegtem Kapital, der Vermietung von Immobilien oder der Verpachtung von Land lebt.
  113. : berliner-zeitung.de:

    Wenn der Ruhestand beginnt: So fallen Sie nicht in ein mentales Loch

    Vor der Rente gibt es noch eine Menge zu erledigen. Wer sich Hektik auf der Zielgeraden ersparen will, plant früh genug vor.

    '... Das Rentenloch muss keinen im Vorfeld stressen. „Es ist normal, wenn man sich auf die Rente freut und trotzdem in eine Art Loch fällt“, beruhigt Tim Hagemann. „Es ist einfach eine große Umgewöhnung. Man braucht ein paar Wochen und Monate, um sich darauf einzustellen. ...'

    '... Nach einer gewissen Zeit sollte man eine Struktur für sich gefunden haben, meint Ursula Staudinger. „Es gibt Hinweise darauf, wenn nicht innerhalb von ein, zwei Jahren nach dem Eintritt in den Ruhestand eine persönlich bedeutungsvolle Tätigkeit mit gewissem Verpflichtungscharakter gefunden wurde, dass das seinen gesundheitlichen Tribut fordert.“
    Man brauche die Herausforderung, um gesund zu bleiben, betont Staudinger. „Es darf nicht zu viel werden, dann werden wir krank. Aber wenn wir zu wenig haben, ist es auch ungesund.“ ...'

  114. : twitter.com/archivbge:

    Gibt es eigentlich gute Witze mit BGE-Bezug? Kennt jemand welche?

    twitter.com/meinbge: "Das würde uns auch interessieren!"

    Aus den Antworten:
    '... Ich könnte einen Witz über das BGE machen, aber nur unter einer Bedingung. ...'

    '... BGEwelt: Treffen sich 3 Männer in ner Bar.
    Der eine, Konservativ, bestellt eine Cola und Nüsse.
    Der andere, Liberal, einen Bananenweizen.
    Der letzte, Sozialist, zögert.
    Sagt der Kellner: “Was los, Heinz? Arbeitslos oder was?”
    In der ganzen Bar brechen schallende Gelächter aus. ...'
  115. Termine: : verein-grundeinkommen.ch:

    Grundeinkommen - Was geht?

    Montag 12. Oktober 2020 um 14 Uhr: Im Gespräch mit Daniel Häni, Kulturimpulsgeber & Unternehmer.
    Mittwoch 14. Oktober 2020 um 16 Uhr: Im Gespräch mit Scott Santens, full-time UBI Advocat and Author (USA). Gespräch wird auf english geführt.
  116. : new-work.se:

    Selbstorganisation und kollektive Führung bei Mein Grundeinkommen

    Angetrieben von der Frage, wie wir als Gesellschaft in Zukunft leben wollen, stellen sich 32 Vollzeitaktivist*innen den Herausforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt. Dabei bedienen sie sich Formen von Selbstorganisation und kollektiver Führung, wie Holacracy, Companionships, flexibler Arbeitszeiten und -orte sowie selbstgewähltem Gehalt bei voller Finanztransparenz.

    NEW WORK AWARD 2020 - Willkommen in der Zukunft der Arbeit
    Voting

  117. : infosperber.ch:

    Ging es uns im Jahr 1995 etwa schlecht?

    Wirtschaftswachstum und Wohlstand haben oft nichts miteinander zu tun. Und wem nützte es in den letzten Jahren?

    '... Würde das BIP zehn Jahre jedes Jahr um sechs Prozent zurückgehen, würde es von 3436 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 1851 Milliarden sinken und sich so fast halbieren. Es läge dann auf dem Stand von 1995.
    Ging es uns 1995 etwa schlecht? Fazit: Wohlstand hat in hochindustrialisierten Ländern überhaupt nichts mehr mit dem Wachstum des BIP zu tun. ...'

  118. : de.statista.com:

    38 Prozent der Millionäre arbeiten nicht mehr

    '... Die Statista-Grafik zeigt außerdem, dass fast zwei Fünftel aller Millionäre in Deutschland nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind und buchstäblich von ihrem Vermögen leben. ...'

    diw.de: DIW Wochenbericht 29 / 2020, S. 511-521:
    MillionärInnen unter dem Mikroskop
    (In der DIW-Studie:
    5% inaktiver Arbeitsmarktstatus
    33% verrenteter Arbeitsmarktstatus
    62% aktiver Arbeitsmarktstatus (wr))

  119. : derstandard.de:

    1.200 Euro monatlich für jeden Bürger: Wären noch genug Menschen bereit, arbeiten zu gehen?

    Die Corona-Krise hat weltweit Millionen Arbeitsplätze vernichtet. Jetzt ist Zeit für ein Grundeinkommen, sagt die Politikwissenschafterin Barbara Prainsack in einem neuen Buch

    '... Man kann Arbeit nicht länger mit Erwerbsarbeit gleichsetzen. Viele der Institutionen, die Interessen arbeitender Menschen schützen, tun das aber. Aus historisch guten Gründen: Die Errungenschaft der Arbeiterinnenbewegung war es, die Lebensbedingungen der Menschen in Erwerbsarbeit verbessert zu haben. Aber wir müssen Arbeit heute weiter denken, weil wir ansonsten große wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte gar nicht mehr erfassen können. ...'

    '... Ein weiter Arbeitsbegriff würde all das umfassen, was wir heute für andere unbezahlt oder bezahlt tun: Das beginnt bei der Pflegearbeit für Angehörige, reicht aber bis zu jemandem, der für seine Nachbarin kocht oder auf die Kinder eines Freundes aufpasst. Das Grundeinkommen würde ich als einen Vertrauensvorschuss sehen. Der Staat sagt: Ich gebe dir das Geld für etwas, das du ohnehin tust oder tun möchtest. Das ist eine Zuwendung für Beiträge, die Menschen leisten, wohl wissend, dass manche Menschen diese Beiträge nicht leisten, entweder weil sie es nicht wollen oder weil sie nicht können. ...'

    '... In Schweden muss jede Reinigungskraft angestellt werden. Das können sich tatsächlich nur reichere Menschen leisten. Wer das nicht kann, muss etwas weniger arbeiten und das Haus selbst reinigen. ...'

    '... Ohne behaupten zu wollen, dass es bei der Umstellung keine Probleme geben würde, muss man auch sehen, dass das Grundeinkommen eine Art Lohnsubvention wäre. Ein Teil des Einkommens käme vom Staat. Das würde dort wie ein Lohnersatz wirken, wo Menschen gern arbeiten. Ich würde behaupten, Menschen wollen prinzipiell in der Gastronomie arbeiten. Aber eben nicht 14 Stunden am Tag, nicht mit Stress, schlechter Bezahlung und rauem Ton. ...'

    '... Das Grundeinkommen würde die Einwanderungsgesetze nicht aushebeln. ...'

  120. : archiv-grundeinkommen.de:

    .

  121. : capital.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: eher Illusion als Innovation

    Seit Jahren ist es Gegenstand hitziger Debatten: das bedingungslose Grundeinkommen. Doch gut gemeint ist nicht gut gemacht. Jörn Quitzau über die massiven Fehlanreize eines Basiseinkommens

    '... Anreize spielen in einer Marktwirtschaft eine zentrale Rolle. Wenn sie verzerrt oder gestört werden – etwa durch Steuern, Sozialabgaben, üppige Sozialleistungen oder ein Grundeinkommen –, gibt es Fehlentwicklungen am Arbeitsmarkt und in der Volkswirtschaft insgesamt. Das bedingungslose Grundeinkommen würde im unteren Lohnsegment das Lohngefüge durcheinanderwirbeln, weil die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer gestärkt würde und für unangenehme, belastende oder langweilige Tätigkeiten wohl deutlich höhere Löhne verlangt würden. Höhere Löhne für Geringverdiener sind durchaus wünschenswert, wobei der Mindestlohn schon heute besonders krasse Fälle von Lohndumping verhindert.
    Die Folgen wären aber auch steigende Kosten für die Unternehmen und steigende Preise für die Verbraucher. Arbeitsplätze könnten ins Ausland abwandern, in denen weiter das alte Lohngefüge vorherrscht. Teile der Arbeit würden ganz einfach liegen bleiben, wenn niemand mehr bereit ist, die nun höheren Löhne zu zahlen. Davon betroffen wären sicher auch haushaltsnahe Dienstleistungen, die wegen der höheren Lohnforderungen oft unerschwinglich wären. Für den einzelnen Bürger könnte es in vielen Bereichen wieder heißen: Do it yourself! Die arbeitsteilige Wirtschaft würde beschädigt. ...'

    '... Das Arbeitsethos der Menschen ist vielleicht auch nur deshalb so hoch, weil ihnen von Anfang an beigebracht wurde, dass jeder für seinen Lebensunterhalt zunächst selbst verantwortlich ist. Was wäre aber, wenn jeder mit der Gewissheit aufwächst, auch ohne eigene Anstrengung einigermaßen bequem durchs Leben zu kommen? ...'

    '... Wenn ein Land allein ein derartiges Grundeinkommen einführt, wären die internationalen Sogwirkungen für Zuwanderer so groß, dass die Landesgrenzen wohl streng gesichert werden müssten. Gleichzeitig würden die Unternehmen ihre Produktion ins Ausland verlagern, sodass die Finanzierungsbasis erodiert. Das System würde also schnell kollabieren, sofern das Grundeinkommen nicht international koordiniert und in vielen Ländern gleichzeitig eingeführt wird – was reichlich unrealistisch ist. ...'

    '... Zumal Deutschland bereits ein großes sozialpolitisches Experiment hinter sich hat, bei dem die Anreizwirkungen großzügiger Sozialleistungen nicht ernst genommen wurden und hohe Arbeitslosenzahlen die Folge waren – bei gleichzeitig ausgeprägter Schattenwirtschaft. Erst die Sozialreformen der Regierung Gerhard Schröder haben die Fehlanreize korrigiert und die positive Trendwende am Arbeitsmarkt gebracht – und den Anteil der Schattenwirtschaft von knapp 17 Prozent im Jahr 2003 auf gut 9 Prozent des offiziellen BIP sinken lassen. ...'

  122. : youtube.com:

    EBI Bedingungsloses Grundeinkommen: So funktioniert sie (2 Min)

    Damit endlich angemessen über das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa diskutiert wird, gibt es jetzt eine Europäische Bürger*inneninitiative. Wir erklären euch, wie das funktioniert und wie ihr unterschreiben könnt.
  123. : youtube.com:

    Lebens-Stipendien lassen Freiheit wachsen (8 Min)

    Skript zum Video (pdf, 5 Seiten)

    '... Wir gründen die Stiftung LEBEN.
    Die deutsche Stiftung LEBEN sammelt Geld und verlost pro eingezahlter 10 Mio Euro, Lebensstipendien in Höhe des Durschnittsfamilien - Einkommen (DE). Die Stiftung verwaltet das Vermögen und zahlt das Geld aus.
    In einer Fernseh-Diskussions-Show werden die Stipendien verlost.
    Je höher der Einsatz, desto weniger gehen leer aus.
    Jeder Mensch nimmt teil. ...'

  124. : faz.net:

    Wer klatscht, soll zahlen

    Die Corona-Krise hat die Debatte entfacht, nach welchem Kriterium Arbeit entlohnt werden soll. Nach Systemrelevanz oder nach Bildung?

    '... Aber wonach soll sich dann die Bezahlung richten? Viele propagieren das meritokratische Prinzip, also die Bezahlung nach Leistung. Leistung wird dabei meist mit Bildung gleichgesetzt. ...'

    .
  125. : prnewswire.com:

    New on Kuwaitimpakt.com, basic income could make Kuwait's economy more sustainable

    '... Kuwaiti author Ali Al-Salim proposes the replacement of all government subsidies with an annual basic income of around USD 50,000, paid to every citizen of working age, as a means to overcome the hiring burden for the government, and the economic and political bottlenecks of the existing system. He argues that the net result will move Kuwait towards a more sustainable economy, relieve the pressure on the government to accept every job application, and end wasteful spending overnight. ...'

  126. : morgenweb.de:

    Sozialstaat ade?

    '... Klingt genial, wird so aber wohl nicht kommen. Dass jemand das Grundeinkommen ohne den Zwang erhält, etwas dafür tun zu müssen, passt nicht in unsere Gedankenwelt. Und dass jemand ohne Zwang arbeiten gehen würde, auch nicht. Wir müssten da schon umdenken. ...'

  127. : pilotprojekt-grundeinkommen.de:

    Journal

    30.09.2020: »Um uns um Andere kümmern zu können, brauchen wir Zeit und Ressourcen«
    Kann ein Bedingungsloses Grundeinkommen die nötigen Ressourcen freisetzen, um uns zu sozialer und aufmerksamer zu machen? Das will Psychologin Susann Fiedler herausfinden und verrät im Interview, wie das gelingen kann.

    24.09.2020: Geld spielt keine Rolle
    Michael Bohmeyer
    Mehr als 650 einjährige Bedingungslose Grundeinkommen hat der Verein "Mein Grundeinkommen" seit 2014 verlost und dabei eine Beobachtung gemacht, die auf großes Potenzial hinweist.

    24.09.2020: »Wir müssen wieder dahin kommen, nicht mit Maschinen zu konkurrieren«
    Albert Wenger ist Geschäftsmann und Risikokapitalgeber und sieht für menschliche Arbeit im Digitalisierungszeitalter nur eine Chance, wenn wir unser Sozialsystem revolutionieren - hin zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

  128. : moment.at:

    Grundeinkommen: “Leute werden davon nicht faul”

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle? Kann das funktionieren oder will dann niemand mehr arbeiten? Die Wiener Politikwissenschaftlerin Barbara Prainsack forscht dazu. In ihrem Buch "Vom Wert des Menschen" beleuchtet sie, was ein Grundeinkommen für uns alle bringen könnte und wie es umzusetzen wäre. Sie sagt: Mit einem Grundeinkommen würden Menschen nicht weniger arbeiten, aber es befreie sie "vom Zwang zu menschenunwürdiger schlecht bezahlter Erwerbsarbeit".
  129. : plurapolit.de:

    Soll­te es ein be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men in Deutsch­land ge­ben? (Audio, je ca 1 Min)

    Beate Müller-Gemmeke // Bündnis 90/Die Grünen
    Gregor Gysi // Die Linke
    Kai Whittaker // CDU
    Reint Gropp // Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Präsident
    Michael Bohmeyer // Mein Grundeinkommen e.V.
    Lea Hampel // Journalist/-in
    Johannes Vogel // FDP
    Dagmar Schmidt // SPD
    René Springer // AfD
  130. : youtube.com:

    Sawsan Chebli zum BGE (3 Min)

    Wir sind zu Gast in Berlin-Charlottenburg und treffen Sawsan Chebli (SPD) in einem Café ihrer Wahl. Sawsan ist seit 2016 Staatssekretärin des Landes Berlin für Bürgerschaftliches Engagement & Internationales, war zuvor zwei Jahre stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amts und will nun in den Deutschen Bundestag. Damit sie gute Chancen darauf hat, muss sie sich parteiintern gegen ihren aktuellen Vorgesetzten und Regierenden Bürgermeister Berlins, Michael Müller, durchsetzen
    Jung & Naiv

    de.wikipedia.org: Sawsan Chebli

  131. : twitter.com:

  132. : twitter.com:

    Verfassung Bremen, Art. 8: "Jeder hat die sittliche Pflicht zu arbeiten ..."
    Verfassung Hessen, Art. 28: "Jeder hat die ... sittliche Pflicht zur Arbeit."

    de.wikipedia.org: Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen

    de.wikipedia.org: Verfassung des Landes Hessen

    gesetze-bayern.de: Verfassung des Freistaates Bayern
    '... Art 166
    (1) Arbeit ist die Quelle des Volkswohlstandes und steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
    (2) Jedermann hat das Recht, sich durch Arbeit eine auskömmliche Existenz zu schaffen.
    (3) Er hat das Recht und die Pflicht, eine seinen Anlagen und seiner Ausbildung entsprechende Arbeit im Dienste der Allgemeinheit nach näherer Bestimmung der Gesetze zu wählen. ...'

    recht.nrw.de: Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen
    '... Präambel
    In Verantwortung vor Gott und den Menschen, verbunden mit allen Deutschen, erfüllt von dem Willen, die Not der Gegenwart in gemeinschaftlicher Arbeit zu überwinden, dem inneren und äußeren Frieden zu dienen, Freiheit, Gerechtigkeit und Wohlstand für alle zu schaffen, haben sich die Männer und Frauen des Landes Nordrhein-Westfalen diese Verfassung gegeben: ...'

  133. : berliner-zeitung.de:

    Yanis Varoufakis: Geld für die vielen, nicht für die wenigen!

    Der Staat schenkt Unternehmen Milliarden. Schluss damit! Die EZB sollte das Geld in die Gesellschaft investieren. Jeder Erwachsene sollte ein Bankkonto bekommen, jedes Baby einen Treuhandfonds.

    '... Stellen Sie sich vor, die Europäische Zentralbank würde für alle Einwohner der Eurozone ein kostenloses Bankkonto einrichten. Von heute auf morgen wäre die Institution in der Lage, die Geldmenge im öffentlichen Interesse zu regulieren. Darüber hinaus müssten die Geschäftsbanken, um erfolgreich zu bleiben, ihren Einsatz ernsthaft erhöhen. ...'

    '... Eine zweite Möglichkeit besteht darin, Kontoinhabern mitzuteilen, dass ein Teil des Geldes (sagen wir mal: 5 Prozent) auf dem EZB-Konto zwangsbesteuert wird, wenn die Kontoinhaber das Geld nicht innerhalb der nächsten sechs Monate ausgegeben haben. Auf diese Weise würden Europäer gezwungen sein, ihre Privatausgaben zu steigern und den Konsum anzuregen. Damit würde die Deflation verschwinden, die Preise würden nicht mehr fallen und der Wert des Geldes würde sich stabilisieren. ...'

    '... EZB-Konten für alle funktionieren aber auch in Zeiten der Inflation gut. Um die Inflation zu senken, müsste die Zentralbank lediglich in Aussicht stellen, 5 Euro je 100 Euro auf jedes Konto zu zahlen – Geld, das innerhalb der nächsten sechs Monate nicht ausgegeben werden dürfte. Sobald die Zentralbank Konten für alle eingerichtet hat, vervielfachen sich die Möglichkeiten, eine gerechtere und effizientere Gesellschaft zu schaffen. ...'

    '... Ich habe noch eine weitere Idee: Stellen Sie sich vor, Sie erhalten bei der Geburt eines Babys mit der Geburtsurkunde ein EZB-Sonderkonto mit einem Betrag von etwa 100.000 Euro. Diesen Betrag dürfte das Kind bei Volljährigkeit für Bildung, Unternehmensgründungen oder ein anderes kreatives Projekt ausgeben. Das wäre also ein Treuhandfonds für jedes in Europa geborene Baby. Jedes einzelne Baby würde bei der Geburt mit einem Bündel an Kapital ausgestattet werden – die gesamte Gesellschaft würde es finanzieren. ...'

    '... Wenn diese Erfolge derart leicht zu erreichen sind, was hält uns dann auf? Ganz einfach. Diese Innovationen würden die Möglichkeit der Finanzinstitute zerstören, sich die gigantischen Zinsen, die sie derzeit aus unseren Gesellschaften herauspressen, einzuverleiben. Wie immer ist unser Problem ein politisches, kein technisches.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die meisten Menschen unter der Illusion leiden, dass die Banken ihnen bereits gespartes Geld leihen. Das tun sie jedoch nicht. Banken – private wie zentrale – zaubern Geld aus dem Nichts. Der große amerikanische Wirtschaftswissenschaftler John Kenneth Galbraith bemerkte einmal, dass „der Prozess, durch den Geld geschaffen wird, so einfach ist, dass sich der Kopf dagegen wehrt“.
    Die weit verbreitete Ignoranz hinsichtlich der Geldschöpfung erlaubt es dem gegenwärtigen System, Geld für eine winzige Minderheit zu schaffen. Und dies ist eine politische Entscheidung, nicht etwas, das von Gesetzen der Wirtschaft diktiert wird. Jetzt geht es darum, einen Kreislauf zu erfinden, der den vielen dient – und nicht nur den wenigen. ...'

  134. : bloomberg.com:

    Would a Universal Basic Income Make Us Lazy or Creative?

    Some say it would turn us into indolent parasites; others, that we would become more healthy and productive. A German study hopes to provide answers.

    '... The twist in this experiment is that the organizers will look for “statistical twins.” So if among the 120 there’s a 25-year-old pianist who lives in an urban metropolis, has 5 years of higher education and good health, she’ll have a doppelganger in the control group. So will the 40-year-old plumber from the countryside, the gig worker delivering Amazon packages, and so on. ...'

  135. : zeit.de:

    Die Entzauberung

    Homeoffice bedeutet auch, dass Kinder ihre Väter ganz neu kennenlernen: Sie können ihnen beim Arbeiten zusehen. Hier berichtet unser Autor, Vater von vier Töchtern, welch ernüchternden Anblick er zu Hause abgibt.

    '... Aber was ist eigentlich Arbeit in Kinderaugen? Ein befreundeter Vater hat mir erzählt, was seine Kinder sich unter "arbeiten" vorstellen. Nämlich echte Arbeit. Solche, die schweißtreibend ist. Sie glauben, Vater-Arbeit sei, mit einer Hacke auf der Baustelle zu malochen. Oder schwere Steine übereinanderzuschichten, damit ein Haus emporwächst. Männer, die arbeiten, sind für sie Männer, die auf Fischtrawlern über die Meere tuckern und Netze voller Fische an Bord wuchten. Oder Männer, die einen Bagger fahren. Arbeit ist etwas, für das Dinge bewegt werden. Etwas, das anstrengend ist. Männer, die arbeiten, sind Menschen, die anderen das Leben retten, die Feuer löschen oder Verbrecher fangen. ...'

    '... Das Bild, das Kinder von der Arbeit haben, ist durch Bilderbücher und Filme geprägt. Denn Bildmedien wollen Anschauliches zeigen, und anschaulich sind Werkzeuge und Fahrzeuge. Was würde man wohl von einem Wimmelbild eines Großraumbüros halten? Wenn Kinder sich Arbeit vorstellen, brauchen sie etwas Konkretes. Es muss ein Vorher und ein Nachher geben oder ein Produkt. Und das ist ja auch die erste Form der Arbeit, die Kinder kennenlernen. Leute, die den Müll aus dem Hof schieben. Oder die Straßen mit Presslufthämmern aufreißen. Wenn Kinder sich die Arbeit ihrer Väter vorstellen, dann möchten sie sich etwas Spannendes vor dem inneren Auge ausmalen. Weil der Arbeitsplatz ein Ort ist, der interessant sein soll. Und weil sie auf ihre arbeitenden Väter, wie auch auf ihre arbeitenden Mütter, stolz sein wollen. ...'

    '... Natürlich ist diese Vorstellung weit entfernt von dem, wie sehr viele Männer heute tatsächlich arbeiten. Nämlich im Büro. Am Computer und am Smartphone. Diese tauchen aber so gut wie nie in der Erlebniswelt der Kinder auf. Höchstens in einer sehr anonymen Weise. ...'

    '... Offenbar war das das Langweiligste, was sie (Tochter Juli, 7 Jahre (wr)) jemals gesehen hatte. Betrübt wendete sie sich wieder ihrem Heft zu. Ich beendete die (Online- (wr)) Konferenz, brummelte und hackte weiter. Das Handy klingelte, ich sagte "Scheiße". Ich wollte gerade abnehmen, als Juli fragte: "Papa, versprichst du mir, dass ich nie, nie arbeiten muss?" ...'

    (Abo)
  136. : treffpunkteuropa.de:

    Bildung, Busse und Internet für alle – Sieht so der Sozialstaat der Zukunft aus?

    Der Sozialstaat war die erfolgreichste Emanzipationsmaschine in der Geschichte Europas. Sozialer Aufstieg wurde für viele Menschen ermöglicht, Lebenschancen wurden demokratisiert und absolute Armut reduziert. Diese Maschine scheint ins Stocken geraten zu sein: Wachsende Ungleichheit, Jugendarbeitslosigkeit und prekäre Arbeitsbedingungen sind für viele Menschen in Europa Realität. Ein Update für den Sozialstaat ist bitter nötig – die Idee der Universal Basic Services bietet eine hoffnungsvolle Perspektive.
  137. : spiegel.de:

    Alle sind verzichtbar, selbst Männer

    Wann immer es darum geht, Lohnarbeitszeit zugunsten von Familie oder Freizeit zu reduzieren, gibt es einen Aufschrei: Die Wirtschaft! Wie soll das funktionieren? Vielleicht schlicht besser als jetzt.
  138. : welt.de:

    So wollen Klimaschützer das deutsche Parteiensystem „hacken“

    Umweltaktivisten haben den Plan ersonnen, eigentlich chancenlose Mini-Parteien zu einer Klimapartei zu fusionieren. So wäre die Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl kein Problem mehr. Jetzt muss nur noch eine Partei von dem „Trick“ überzeugt werden.

    '... Dem Plan zufolge stellen Kleinstparteien wie die Piraten, die Tierschutzpartei oder die paneuropäische Volt keine eigenen Kandidaten mehr auf, sondern rufen zur Wahl der neuen Meta-Partei auf. Überspringt die Klimapartei die Fünf-Prozent-Hürde, wären gut 30 Sitze im Bundestag sicher, die dann unter den Kandidaten der teilnehmenden Kleinstparteien verteilt würden. ...'

    '... Ansprechen will man „insbesondere junge Menschen aus Fridays for Future, Extinction Rebellion, Seebrücke, Black Lives Matter, Grundeinkommensbewegung, Klimalisten, German Zero, die Partei, Tierschutzpartei, Piraten und Volt“, heißt es in dem Aufruf. ...'

    '... Ohne das Zugpferd Partei bleibt dem Klimabündnis „united4bundestag“ jetzt wohl nur noch die harte Tour der eigenen Parteigründung – samt Satzung, Schatzmeister und Landesverbänden. ...'

    http://united4bundestag.de

  139. Termin: : corinna-rueffer.de:

    Petitionsausschuss: öffentliche Beratung

    Öffentliche Beratung von drei Petitionen mit den jeweiligen PetentInnen und den zuständigen Ressorts der Bundesregierung:
    12 Uhr: Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in der medizinischen Versorgung beenden
    13 Uhr: Keine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz
    14 Uhr: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürgerinnen und Bürger (befristet) einführen

    Interessierte Zuhörer und Medienvertreter können sich unter Angabe von Namen und Geburtsdatum beim Sekretariat des Petitionsausschusses anmelden:
    Tel.: 030/227–35257, Fax: 030/227–36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de

    Zum Einlass wird ein gültiger Personalausweis benötigt.
    Ort: Deutscher Bundestag, Berlin
    Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Raum 3.101)
  140. Termin: : brandstaetterverlag.com:

    Grundeinkommen: Was macht es mit uns?

    Monatlich eine fixe Summe Geld auf das Konto bekommen, ohne etwas dafür tun zu müssen? Das ist die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Solidaritätsforscherin Barbara Prainsack darüber, was es mit uns Menschen machen würde.

    Vom Wert des Menschen
    Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen
    Antworten zur Zukunft der Arbeit und des Sozialsystems
    ISBN 978-3-7106-0464-5
    Format 13,5 x 21 cm
    Seiten 192
    Einband Flexocover
    Besonderheiten in hochwertiger Ausstattung
    Erscheinungstermin 05. Oktober 2020
    20 Euro

  141. : rbb-online.de/rbbkultur:

    Unterwegs zur Arbeit 3 – Grundeinkommen für alle, aber dalli

    Für heute gehts für einen gedanklichen Moment so zu - wie in einer etwas anderen Welt. Es geht um das Bedingungslose Grundeinkommen. Eine Utopie? Vielleicht. Oder eine andere Art zu denken im neo-kapitalistischen Zeitalter?

    '... "Das Grundeinkommen ist eine wunderbar postideologische Idee." Michael Bohmeyer lächelt.
    "Es ist keine Idee, die den Kapitalismus abschaffen wird. Es ist aber kann sehr wohl eine sein, die ihn transformiert, weil erstmals seit der Einführung des Kapitalismus die Menschen nicht mehr gezwungen werden, für ihre Existenz erwerbs-zu-arbeiten. Und damit entsteht natürlich eine neue Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer gegenüber den Arbeitgebern." ...'

  142. : basicincome.stanford.edu:

    Visualizing UBI Research

    Explore our new tool which compiles extensive research and shows the connections between UBI and a variety of social issues.
  143. : soundcloud.com:

    The basic income imperative (24 September 2020) (56 Min)

    A basic income as an economic right suggests an alternative way out of the pandemic slump – so what are the social risks of ignoring or delaying this?
    FEATURING
    – Professor Guy Standing, SOAS University of London and Co-founder of Basic Income Earth Network (BIEN)
    – Professor Greg Marston, School of Social Science, The University of Queensland
    – Moderator: Professor Lisa Adkins, Head of the School of Social and Political Sciences, The University of Sydney
  144. : youtube.com:

    Die linke Kritik am Grundeinkommen – eine Erwiderung (58 Min)

    Vortrag von Karl Reitter bei den Linken Gesprächen der KPÖ am 17. September 2020 in Linz. Der Vortrag basiert auf einem gleichnamigen Buchprojekt, das im Jahr 2021 beim Mandelbaum Verlag erscheinen wird.
  145. : thehill.com:

    The shape of guaranteed income

    Even when the economy was humming, before COVID-19 hit, having a steady job didn't guarantee escape from money troubles. At the end of 2019, 16 percent of Americans surveyed by the Federal Reserve reported that they wouldn't be able to cover their bills that month. Another 12 percent were living so close to the financial edge that they couldn't pay their bills if hit by a $400 emergency expense.
  146. : mckinsey.com:

    An experiment to inform universal basic income

    As income inequality and economic upheaval take center stage, is a guaranteed minimum income worth considering? Results from a two-year experiment in Finland offer clues.
  147. : t3n.de:

    Care-Arbeit: Aus der Krise in die Utopie

    Seit Corona hat sich beeindruckend schnell gezeigt: Für den Fortgang des Lebens lassen sich vielleicht Fertigungs­straßen stilllegen. Ohne dass Menschen sich umeinander ­kümmern, funktioniert jedoch der Alltag nicht. Ein Plädoyer für eine nachhaltige Organisation unserer ­Gesellschaft.
  148. : nzz.ch:

    Leistungsgerechtigkeit – der Staat und das Geld der Tüchtigen

    Alle sind gegen Diskriminierung. Doch bei den Steuern ist es anders. Die Progression gilt weitum als moralisch einwandfrei und fair. Dabei ist sie eine Art Lenkungsabgabe auf die Leistungsbereitschaft und bestraft die Tüchtigen. Es würde sich lohnen, darüber nachzudenken.

    '... Progressive Steuern gelten weitherum als fair. Wer viel hat, soll auch prozentual mehr geben. Schnell vergessen ist das sonst so hochgehaltene Prinzip der Gleichbehandlung. ...'

    '... Die Tüchtigen werden bestraft, als ob es ein Übel wäre, viel zu arbeiten und einen angemessenen Lohn dafür einzufordern. ...'

    '... Wer Leistung übermässig bestraft, darf sich nicht wundern, wenn weniger geleistet wird. Denn Menschen reagieren auf Anreize. Ob das zum Wohle der ganzen Gesellschaft gereicht, darf insbesondere mit Blick auf die grossen Probleme bei der Altersvorsorge bezweifelt werden. In diesem Sinne lohnt es sich, über die Bestrafung der Tüchtigen und ihre Folgen nachzudenken. ...'

  149. : brandeins.de:

    Die neue Leistungsgesellschaft

    Wir müssen weniger schuften, aber uns mehr anstrengen. Die Mühe lohnt sich.

    '... Gut, die Welt wird automatisiert, die Routinearbeit fällt weg, was soll man machen? Aber lässt sich das nicht auch durch soziale Dividenden aller Art entschärfen? Muss man etwas leisten, um etwas zu kriegen?
    Als Musterbeispiel wird hier gern das bedingungslose Grundeinkommen zitiert, weil es Geld ohne Gegenleistung anböte.
    Dabei sind Gegner und Befürworter auf den alten Leistungsbegriff fixiert. Das ist allerdings falsch, ein typisches Produkt intellektueller Faulheit. Einige Gegner glauben, dass mit dem alten Ideal – malochen und leiden – gleichsam auch die Welt untergehen würde, weil sie Anstrengung und Bemühung immer nur mit Leid gleichsetzen. Und einige feurige Befürworter übersehen, dass das scheinbare Geschenk des bedingungslosen Grundeinkommens nur dann eines ist, wenn man in alten Leistungskriterien denkt. ...'

  150. : sueddeutsche.de:

    Kollege Roboter übernimmt

    Regale sortieren, Pakete ausliefern, Getränke servieren. Immer mehr Arbeiten werden im Alltag und Beruf von Maschinen übernommen. Doch die Corona-Pandemie ist für die Branche nicht nur eine Chance.
  151. : idler.co.uk:

    Why do we work?

    Philosopher Mark Vernon wonders what it means to lead a meaningful life without work
  152. : freitag.de:

    Wir müssen gar nichts

    Die Menschen gewöhnen sich gerade zu sehr an ein Leben ohne Arbeit, findet Friedrich Merz. Das ist nicht nur eine Verhöhnung, sondern fortgeschrittene Ideologieproduktion
  153. : brandeins.de:

    Das Verschwinden der Pause

    Die Züricher Kulturwissenschaftlerin Gabriela Muri über die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit.
  154. : faz.net:

    AfD fordert Grundeinkommen – aber nur für Deutsche

    In linken Parteien hat die Idee eines Grundeinkommens schon lange viel Anhänger. Nun zieht die AfD nach. Ihr Konzept birgt Sprengstoff.

    '... Nun legt auch die AfD ein Konzept für ein Grundeinkommen vor. „Staatsbürgergeld“ nennt sie es. ...'

    '... Nur 500 Euro im Monat soll es geben für jeden deutschen Bürger, das ist weit weniger, als es andere Entwürfe für ein Grundeinkommen vorsehen. „Ich lege mich bewusst auf das Existenzminimum als Größe für das Grundeinkommen fest. Anders wäre es nicht finanzierbar“, begründet Springer den vergleichsweise bescheidenen Betrag. ...'

    (Abo)
  155. : vidhug.com:

    Join the Hug!

    Hi everyone! I'm making a surprise group video for Basic Income Week 2020 and need your help. Please add your own video wishes below (it's quick & easy) and you'll be part of a memorable surprise.
  156. : capital.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: null Mehrkosten, enormer Effekt

    Das größte Wunder des deutschen Steuersystems: Bedingungsloses Grundeinkommen findet vor allem im Kopf statt. Claudia Cornelsen über die Erfahrung der Bedingungslosigkeit, die das Leben verändere

    '... Dem Bismark’schen Sozialstaatsmodell haftet der Geist Schwarzer Pädagogik an. Das Bedingungslose Grundeinkommen basiert hingegen auf einem positiven Menschenbild mit Eigenverantwortung und intrinsischer Motivation. ...'

    '... Denn in der Tat ist es irreführend, wenn in der DIW-Studie alle Menschen, unabhängig von Einkommen und Vermögen, 1.200 Euro on top bekommen. Grundeinkommen ist kein zusätzliches Geld, sondern ein grundsätzliches. Es ist die simple Vereinbarung, dass kein Individuum in der Gesellschaft unter eine bestimmte Summe rutschen darf – und zwar bedingungslos, ohne Frage nach Schuld und Ursache. ...'

    '... Das größte Wunder des deutschen Steuersystems ist es nämlich, dass wir bereits eine Art Grundeinkommen für alle (nicht-bedürftigen) Menschen haben: Die Zahnärztin, der Investmentbanker, der Taxifahrer und die Facharbeiterin, sie alle haben ein „unsichtbares Grundeinkommen“, nämlich einen Betrag, der ihnen zwar nicht überwiesen wird, den sie aber nicht bezahlen müssen: einen Steuerfreibetrag, dessen Höhe kaum jemand bewusst wahrnimmt. 9408 Euro sind das im Jahr, also 784 Euro jeden Monat. Die Höhe dieses Betrags korreliert – so hat es das Bundesverfassungsgericht festgeschrieben – mit der staatlichen Grundsicherung. Wir könnten den Grundfreibetrag einfach streichen und stattdessen an jedem Monatsersten denselben Betrag an alle Deutschen überweisen. Null Mehrkosten, enormer Effekt. Voilá! ...'

    '... Deshalb geht es beim Thema Grundeinkommen auch nicht um Steuern, Finanzierung, Höhe oder Modelle, sondern um die Tatsache, dass alle Menschen ihr Leben lang bedingungslos abgesichert sind. Denn eins ist klar: Mit Bedingungslosem Grundeinkommen hätten nicht alle Menschen mehr Geld in der Tasche, aber alle mehr Sicherheit. ...'

  157. Termine: : arge-grundeinkommen-ooe.blogspot.com:

    Ringvorlesung 2020

    Im Herbst 2020 wird es in Linz eine Ringvorlesung zum Thema BGE geben.
    An sechs Abenden wird das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen von verschiedenen Seiten betrachtet:

    7. Oktober 2020, 19 Uhr, Wissensturm Linz
    Michael Opielka, Prof. für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und als Privatdozent für Soziologie an der Universität Hamburg
    „Die Zukunft des Grundeinkommens. Was es kostet, was es nützt“

    21. Oktober 2020, 19 Uhr, Wissensturm Linz
    Matthias Möhring-Hesse, Prof. für Theologische Ethik/Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen der Eberhard Karls Universität Tübingen. Mitglied der Grundwertekommission der SPD
    „Erwerbsarbeit überbewertet - Grundeinkommen überschätzt. Skeptische Überlegungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen“

    4. November 2020, 19 Uhr, Kathol. Privat-Universität
    Beatrice Werner, Stuttgart:"Die Rolle der Frauen im BGE"
    Margit Appel, Politikwissenschafterin, Referentin und Autorin. Aktiv im Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt - BIEN Austria:
    „Grundeinkommen aus feministischer Perspektive. Eine sympathisierend-kritische Betrachtung.“

    18. November 2020, 19 Uhr, Kathol. Privat-Universität
    Bernhard Neumärker, Universität Freiburg:
    „Bedingungsloses Grundeinkommen aus ordnungspolitischer Sicht: ein zukunftsfähiges Konzept sozialer Marktwirtschaft“

    2. Dezember 2020, 19 Uhr, Kathol. Privat-Universität
    Friedrich Schneider, Elisabeth Dreer, Florian Wakolbinger (JKU bzw. GAW)
    „BGE in Österreich: Utopie oder realistische Alternative?“

    16. Dezember 2020, 19 Uhr, Wissensturm Linz
    Podiumsdiskussion "Grundeinkommen? Wer will das?"
  158. : fr.de:

    Sahra Wagenknecht: Sozialsystem jetzt ausbauen

    Das bedingungslose Grundeinkommen schafft viele neue Probleme.

    '... Mit einem BGE würde man die Politik aus der Verantwortung entlassen, für Vollbeschäftigung zu sorgen. Man würde Unternehmen aus der Pflicht entlassen, existenzsichernde Löhne zu zahlen und zur paritätischen Finanzierung der Sozialkassen beizutragen. Statt mit einem BGE die brüchig gemachten Säulen unseres Sozialstaats zum Einsturz zu bringen, sollten diese Säulen auch von den ökonomisch Stärkeren mehr als bisher getragen werden. ...'

    '... Statt den Ausstieg aus dem Erwerbsleben zu subventionieren und damit den Niedriglohnsektor und die Benachteiligung von Frauen zu zementieren, braucht es gute Arbeit für alle zu Tariflöhnen, verbunden mit der Möglichkeit, Arbeitszeiten den Lebensumständen anzupassen. ...'

  159. : abstimmung21.de:

    Zwischenergebnis der Probeabstimmung vom 20.09. um 20:30 Uhr

    Das Zwischenergebnis bezieht sich ausschließlich auf Hamburg-Ottensen & Wedel.

    Stimmen Sie einer Grundgesetzänderung zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens zu?

    Abstimmende: 3.247
    Ja: 1.760 --- Nein: 819 --- %Ja: 54,20% --- %Nein: 25,22%
    Enthaltungen: 668 (20,57%)

  160. : deutscher-engagementpreis.de:

    Deutscher Engagementpreis

    Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Die breit aufgestellte Auszeichnung mit bundesweiter Beteiligung stärkt die Wertschätzung von freiwilligem Engagement und rückt den vorbildlichen Einsatz für das Gemeinwohl ins Licht der Öffentlichkeit. Mehr als 700 Ausrichter von Preisen für freiwilliges Engagement können ihre Preisträgerinnen und Preisträger ins Rennen um den Deutschen Engagementpreis schicken.

    '... Stimmen Sie vom 15. September bis 27. Oktober für den Publikumspreis 2020 ab! Rund 380 Nominierte nehmen an der Abstimmung teil und haben die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld. ...'

    Nominierte

  161. : zeit.de:

    "Arbeitslosigkeit wäre auf Dauer frustrierender als ein sinnloser Job"

    Viel Zoom, kein Kicker: In der Krise verzweifeln Menschen besonders an ihrem Job. Das liegt häufig am Chef und nicht an der Aufgabe, sagt die Expertin Amy Wrzesniewski.

    '... Es gibt in der Tat eine Menge Menschen, denen ihre Aufgabe recht egal ist und die nur arbeiten, weil sie Geld verdienen müssen. Sie würden sofort kündigen, wenn sie einen Sechser im Lotto hätten. Zahlreiche Umfragen bestätigen das. Ich habe mir außerdem angesehen, wie viele Menschen in diese Kategorie fallen und wie viele stattdessen von ihrer Karriere sprechen, also beruflich vorankommen und eine Hierarchieleiter erklimmen wollen. Eine dritte Gruppe von Menschen sagt: Mein Beruf ist meine Berufung. Für diese Menschen hat Arbeit an sich einen intrinsischen Wert. ...'

    '... Was für die eine Person ein Bullshit-Job ist, kann für eine andere Person sinnstiftende Arbeit sein. ...'

    '... Wir wissen zum Beispiel, dass durchschnittlich etwa 20 Prozent der generellen Lebenszufriedenheit eines Menschen mit dem Beruf zusammenhängen. Das ist durchaus essenziell. Hinzu kommt, dass viele Menschen sich sehr stark über ihren Beruf definieren und auch von anderen danach beurteilt werden. ...'

    '... Die Forschung zeigt, dass Menschen, deren Fokus ausschließlich darauf liegt, wie viel Geld sie verdienen, signifikant unzufriedener mit ihrem Job und auch generell mit ihrem Leben sind. Und zwar oft ihre gesamte Karriere lang. Wir wissen außerdem, dass es sich negativ auf das Unternehmen auswirkt, wenn es ausschließlich ums Geldverdienen geht. Menschen, die in einer solchen Unternehmenskultur arbeiten, tendieren zum Beispiel weniger dazu, sich sozial gegenüber Kolleginnen und Kollegen zu verhalten. Das wiederum ist aber entscheidend für die Jobzufriedenheit. ...'

    '... Menschen kündigen nicht ihren Job, sie kündigen wegen des Chefs. Letztlich gehen die Menschen, weil sie psychische Schmerzen erleiden, entweder zwischenmenschlich, weil die Beziehung zu den Kolleginnen und Kollegen oder dem Vorgesetzten ausbeuterisch oder missbräuchlich ist. Oder weil ihnen die Arbeit gleichgültig ist, sie diese sogar als negativ empfinden. ...'

  162. : nordkurier.de:

    Ehrenamtsstiftung hat 23 Millionen Euro zu vergeben

    23 Millionen Euro hat die Ehrenamtsstiftung in Neustrelitz bis Ende des Jahres zur Verfügung. Wer sein Projekt fördern lassen möchte, sollte sich beeilen, die Antragsfrist endet bald.
  163. : sueddeutsche.de:

    100 Teilnehmer bei Demo für Grundeinkommen

    Rund 100 Menschen haben am Samstag in Berlin für ein bedingungsloses Grundeinkommen demonstriert. Beim "Basic Income March" zogen die Teilnehmer gegen Mittag vom Alexanderplatz in Mitte bis zur Oberbaumbrücke in Friedrichshain-Kreuzberg.
    Die Organisatoren hatten auf bis zu 300 Teilnehmer gehofft.
  164. : taub-und-katholisch.de:

    Gottes Reich und seine Gerechtigkeit: GRUNDEINKOMMEN… (25. So A)

    '... Wir haben lange darüber diskutiert: ist das Grundeinkommen für alle gerecht oder ungerecht? Dazu gibt es verschiedene Meinungen. Was Gott dazu denkt, das kan man vielleicht aus dem Evangelium von den Arbeitern im Weinberg herauslesen. ...'

  165. : spiegel.de:

    Sie merken, ich bin richtig sauer

    Ein Leben in der Angstschlaufe: Arbeitslose werden ihrer Menschenrechte beraubt, selbst das sogenannte Containern ist verboten. Klappe halten, weiterschuften, brüllt das System.
    Eine Kolumne von Sibylle Berg

    '... Die Behauptung, der Mensch brauche Arbeit, ist das bekannteste und wirksamste Mittel der Angstverbreitung, um das Mysterium des Kapitalismus und der freien Märkte fraglos weiter hinzunehmen. Nun brauchen die meisten Menschen das Gebrauchtsein und die Kreativität. Ganz sicher braucht niemand ein Ausbeutungsverhältnis. In dem man seine Lebenszeit verkauft, um Erholungszeiten bitten muss und sich sein Leben lang in einer Angstschlaufe befindet. ...'

  166. : derstandard.at:

    Die misanthropen Ökonomen

    Die Ökonomik begreift sich allzu gern als "wertfreie" Wissenschaft. Das soll gegen Kritik immunisieren, stimmt aber so nicht
  167. : deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de:

    https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de

    '... Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden.
    Weiterleitungen bis zu 10.000 Euro sind möglich, der Erstempfänger kann hierfür bis zu 1.5 Millionen Euro beantragen. ...'

  168. : bpb.de:

    Philip Kovce: Bedingungsloses Grundeinkommen als Grundrecht?

    Geschichte, Gegenwart und Zukunft einer (bisher) utopischen Forderung

    '... Wer sich der Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommens widmet, der muss mit einer simplen Feststellung beginnen: Ein existenzsicherndes Einkommen, das jedem Einzelnen lebenslang jenseits von Arbeitspflicht und Bedarfsprüfung gewährt wird, ist historisch beispiellos. ...'

    '... Außerdem wird das Grundeinkommen hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen, Arbeitsmotivation und den grundsätzlichen Stellenwert von Arbeit diskutiert. ...'

    '... Wohl am meisten scheiden sich die Geister bei der Frage, welche Auswirkungen ein Grundeinkommen auf den grundsätzlichen Stellenwert von Arbeit hätte. Befürworterinnen sehen im Grundeinkommen nicht nur eine Aufwertung der Muße, sondern auch eine Aufwertung sowohl der bezahlten als auch der unbezahlten Arbeit, weil nun Freiheit statt Zwang das zentrale Motiv zur Arbeit und demzufolge aus Frondienst Freiwilligendienst werde. Gegner des Grundeinkommens befürchten dagegen eine Entwertung der Arbeit als privilegierter Sinngenerator sowie eine Spaltung der Gesellschaft in wenige hochqualifizierte, fleißige Grundeinkommensfinanziers und viele unqualifizierte, faule Grundeinkommensempfänger. ...'

    '... Will ich die Freiheiten eines bedingungslosen Grundeinkommens für mich selbst in Anspruch nehmen, muss ich bereit sein, sie allen anderen ebenfalls zuzubilligen. Ich muss mich nicht nur für meine eigene, sondern gleichermaßen für die Freiheit der anderen einsetzen. Der neue Gesellschaftsvertrag, den das bedingungslose Grundeinkommen erforderlich macht, umfasst sowohl Freisinn als auch Gemeinsinn, Eigeninitiative ebenso wie Interesse am anderen. Wenn wir diese Bedingtheiten eines bedingungslosen Grundeinkommens berücksichtigen und willens sind, ihnen Rechnung zu tragen, dann muss seine Forderung nicht länger utopisch bleiben. ...'

  169. : diefreiheitsliebe.de:

    Die krisenfeste Gesellschaft durch ein Grundeinkommen?

    Von Wolfgang Strengmann-Kuhn
    Einkommen ist das Fundament unserer materiellen Existenz. Bricht es weg, so verlieren wir das Fundament, das uns trägt. Dann verlieren wir buchstäblich den Boden unter den Füßen. Welche Folgen das für eine Gesellschaft nach sich zieht, hat uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt

    '... Aber ein Grundeinkommen kann eine Basis sein, es kann einen finanziellen Sockel bieten, das erst einmal niemanden vergisst, weil es alle absichert. Menschen, die materiell abgesichert sind, haben keine oder zumindest deutlich weniger Angst. Denn sie wissen, dass sie auch noch morgen sich und Ihre Angehörigen versorgen, die Miete und Heizung bezahlen und ein Essen auf den Tisch stellen können. Eine krisengebeutelte Gesellschaft erlebt einen Moment der Schockstarre, sie ist gelähmt, denn die Angst vor der Zukunft und davor, was denn jetzt werden wird, erfasst uns alle. Diese Schockstarre sollte so kurz wie möglich sein. Ein Sozialstaat schafft das, indem er Unsicherheit nimmt, weil er allen Sicherheit gibt. Das kann ein Grundeinkommen leisten. ...'

    '... Unser Sozialsystem muss über die Einführung eines Grundeinkommens hinaus strukturell umgebaut werden. Die Sozialversicherungen müssen wir zu Bürgerversicherungen ausbauen, in die wir auch Selbständige mitaufnehmen. Auch sie können arbeitslos werden, sind jedoch mehrheitlich nicht arbeitslosenversichert. Deswegen muss die Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung werden, die auch Selbständige unterstützt. Auch das ist eine zentrale Lehre aus der jetzigen Krise. Das jetzige Sozialversicherungssystem orientiert sich an abhängig in Vollzeit Beschäftigten, die dauerhaft beschäftigt sind. Ein modernes Sozialsystem und ein funktionierendes Wirtschaftssystem brauchen jedoch ein Sicherungsnetz ohne Lücken und ein Versicherungssystem, das Lebensrisiken wie Rente, Gesundheit, Arbeitslosigkeit und Pflegebedürftigkeit für alle abfedert und zwar unabhängig von der Beschäftigungsform der Menschen. ...'

    '... Ein Grundeinkommen hätte die harten Erschütterungen der Coronakrise schnell, unbürokratisch und effizient ausgleichen können. Das hätte die Wirtschaft und die Bevölkerung in dieser Situation gestärkt durch die Krise gebracht. Nun ist das Fundament erschüttert, es bilden sich weitere Risse in einem angeschlagenen System sozialer Sicherheit. Es ist an der Zeit für eine ernsthafte politische Diskussion zur Einführung eines Grundeinkommens, um unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft widerstandfähiger zu machen. ...'

  170. : mein-grundeinkommen.de:

    Das Forschen der Anderen

    Was andere Länder über das Grundeinkommen herausgefunden haben
  171. : mein-grundeinkommen.de:

    Michael Bohmeyer : Hier ist doch was faul

    Ist Faulheit angeboren – oder Folge des Sozialsystems?
  172. : blog.baukje.de:

    #Grundeinkommen wird Grundsatz

    '... Vor 2 ½ Jahren habe ich Robert Habeck auf der Leipziger Buchmesse darauf angesprochen. Er konnte mir nichts versprechen, hat mich aber ermutigt mich für das Thema in der Partei einzusetzen. Das tue ich seit dem. ...'

  173. : brandenburg-mitbestimmen.de:

    Brandenburg mitbestimmen!

    Seit Monaten sammeln engagierte Menschen in Brandenburg Unterschriften für drei wichtige Themen: Klimanotstand, Verkehrswende und Grundeinkommen.

    '... Um es dir einfacher zu machen, kannst du bei uns jetzt die Listen aller Volksinitiativen herunterladen, ausdrucken, unterschreiben und an eine gemeinsame Adresse zurücksenden. So kannst du gleichzeitig für „Brandenburg soll Grundeinkommen testen“, „Verkehrswende Brandenburg jetzt!“ und die Volksinitiative „Klimanotstand in Brandenburg“ unterschreiben und mit nur einer Briefmarke einschicken. ...'

  174. Termine: : rosalux.de:

    BGE-Vernetzungswoche in Weimar

    17.09.2020, ca 18:30 – 21:30 Uhr: „Eine Bühne für`s Ehrenamt!“
    Anja und Stefanie von der EhrenamtsAgentur der Weimarer Bürgerstiftung sprechen über Möglichkeiten, die sich fürs Ehrenamt aus einem Grundeinkommen ergeben können und fragen Musiker, die mit ihrem Projekt „Musik verbindet Orte“ auch für musikalische Abwechslung sorgen, warum gerade für Künstler ein Grundeinkommen notwendig ist.

    17.09.2020, 18 Uhr: Eisenach:
    "Was tat ich, als für mein Einkommen gesorgt war"

    08.10.2020, 19 Uhr: Suhl:
    Grundeinkommen ist besser als vom Balkon-Klatschen!

  175. : berliner-zeitung.de:

    Anna Mayr: „Armut ist für viele Menschen unvorstellbar“

    Anna Mayr ließ die Armut ihrer Familie hinter sich. Ein Erfolg, den nur wenige Menschen erringen. Im Interview erklärt sie, dass das gesellschaftlich durchaus so gewollt sei.

    '... Sie versteht Arbeitslosigkeit nicht als individuelles Schicksal der Leistungsschwachen, sondern als gesellschaftlichen Mechanismus, um die Marktwirtschaft am Leben zu erhalten. ...'

    '... Wir brauchen Menschen, die für wenig Geld schlechte Jobs machen. Die Arbeitgeber müssen sich darauf verlassen können, dass Arbeitnehmer vollen Einsatz zeigen und sich am besten so sehr wie möglich über ihre Arbeit definieren. Die Arbeitslosen sind dabei das Druckmittel. Je schlechter es den Arbeitslosen geht, desto sicherer können sich die Arbeitgeber sein, Menschen zu finden, die für sie arbeiten. Weil es etwas gibt, das diesen Menschen Angst macht. ...'

    '... Erst wenn der eigene Lebenssinn nicht mehr nur aus Arbeit besteht, kann man den Arbeitslosen gegenüber eine lässigere Haltung entwickeln. ...'

    '... In dem Moment, in dem sich die Situation der Hartz-IV-Empfänger verbessert, hat die Pflegekraft eine reale Exit-Möglichkeit. Dann muss ihr Arbeitgeber ihr mehr Geld zahlen, ihr bessere Bedingungen bieten. Je besser das Gehalt durch Nicht-Arbeit, das heißt Hartz-IV ist, desto besser ist die Lohnsituation für diejenigen, die am wenigsten verdienen. Am Ende geht es um die Möglichkeit, aus schlecht bezahlten Jobs herauszugehen, um sich neu zu orientieren. Unternehmen müssten um Arbeiter werben, nicht andersherum. ...'

    '... Unsere Identität besteht ja daraus, dass wir arbeiten und uns von unserem Geld Dinge kaufen können. Das heißt: Die gesamte Sinnschöpfung kommt aus der Arbeit. Philosophisch gesehen sind Arbeitslose die Verkörperung des Nicht-Sinns. Und deshalb findet man diese Menschen unheimlich. Sie sind Teil unserer Welt, obwohl sie nicht Teil des Sinns in der Welt sind – wie Albträume. Das ist gruselig. ...'

  176. : mdr.de:

    Was macht ein Grundeinkommen mit uns?

    Die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen wird seit Jahren immer wieder diskutiert. Von einer Umsetzung auf nationaler Ebene scheint die Politik weit entfernt. Für einige Wenige wird der Traum trotzdem wahr werden.
  177. : basicincome.org:

    A thesis about trade unions and Basic Income

    '... - First, unions’ propensity to support a UBI depends on the degrees of socio-economic insecurity. In contexts characterised by high levels of poverty, unemployment and precariousness, UBI proposals look more attractive in the eyes of union leaders.
    - Secondly, welfare regime generosity is a strong explanans of trade unions’ support. Less encompassing welfare systems encourage trade unionists to regard UBI as a legitimate policy alternative.
    - Third, trade unions’ attachment to the work ethic and the insurance principle affects their preferences for unconditionality and universality in policy settings.
    - Fourth, their role in the industrial landscape, and their degree of organisational inclusivity, have a strong influence on UBI support. ...'

  178. : aufstehen-berlin.org:

    Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)

    '... „Das BGE“ ist neoliberal! Ei der Daus! Richtig daran ist allerdings, dass nach meiner Kenntnis der Gottseibeiuns aller Linken, Milton Friedman als erster ein solches Konzept als „negative Einkommensteuer“ präsentierte, weil er erkannte, dass die von ihm propagierte Selbstregulierung der Märkte auf dem Arbeitsmarkt nur funktionieren würde, wenn ein Überangebot an Arbeitskräften nur durch Verhungern abgeschmolzen werden könnte, um dadurch ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen. Das ging selbst ihm zu weit. Die negative Einkommensteuer, also eine von den Finanzämtern ausgezahlte Steuergutschrift, wenn man gar kein oder ein sehr geringes Einkommen hat, sollte die Verhandlungsmacht der Arbeiter stärken, um am Arbeitsmarkt halbwegs auskömmliche Löhne herauszuholen. Eigentlich ein Systembruch in seinem Modell, wo der Staat sonst nur als Störenfried eines sich selbst regulierenden Marktes wahrgenommen wird, was immerhin zeigt, dass er trotz seiner sonstigen Denke noch einigen humanitären Prämissen folgte. ...'

  179. : epetitionen.bundestag.de:

    Außenpolitik: Einführung eines weltweiten bedingungslosen Grundeinkommens

    Mitzeichnungsfrist: 07.10.2020
    Text der Petition:
    Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) weltweit einführen
    Die Bundesregierung setze sich mit der EU für ein weltweites BGE ein. Kurzfristig soll die entwicklungspolitische Zusammenarbeit wo immer möglich und sinnvoll aus bedingungslosen Geldzahlungen an die einzelnen Menschen bestehen.

    Stand 02.10.2020, 16.50 Uhr: Anzahl: 00.314
    Stand 29.09.2020, 17.20 Uhr: Anzahl: 00.281
    Stand 17.09.2020, 15.04 Uhr: Anzahl: 00.215
    Stand 16.09.2020, 09.31 Uhr: Anzahl: 00.209
    Stand 15.09.2020, 08.45 Uhr: Anzahl: 00.201
    Stand 14.09.2020, 08.22 Uhr: Anzahl: 00.192
    Stand 13.09.2020, 08.38 Uhr: Anzahl: 00.174
    Stand 12.09.2020, 08.30 Uhr: Anzahl: 00.157
    Stand 11.09.2020, 15.23 Uhr: Anzahl: 00.121
    Stand 10.09.2020, 10.21 Uhr: Anzahl Online-Mitzeichner*innen: 00.038

    10.09.2020: bgerheinmain.blogsport.de:
    Außenpolitik und Grundeinkommen
    Unsere Initiative hat sich mit zwei Eingaben für die Deutsche Entwicklungszusammenarbeit eingebracht.

  180. : robin-hood-umlage.de:

    Die Robin-Hood Umlage

    '... Die Ursache für viele soziale und ökologische Probleme ist die immer stärkerer werdende Vermögenskonzentration. Mit der Robin Hood Umlage soll dieser Trend umgekehrt werden zu einer gleichmäßigeren Vermögensverteilung.
    Als Maßnahmen wird eine Abgabe auf Geldguthaben, eine Liquiditätsgebühr und eine Bodenwertsteuer erhoben und damit ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) finanziert. ...'

  181. : twitter.com:

    .

  182. : falter.at:

    Kurzarbeit: Auf dem Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen?

    '... Kurzarbeit als Einstieg in ein bedingungsloses Grundeinkommen? Mitnichten, denn Kurzarbeit ist an die Bedingung eines Arbeitsverhältnisses geknüpft, und verschreibt sich weiter der Grundidee des Sozialstaats des Fordern und Förderns. Das ist der gegenwärtigen Krise nicht angemessen, und führt zu unfairer Ungleichbehandlung. ...'

    '... Kurzarbeit ist wie Grundeinkommen für Menschen mit Arbeitsstelle. ...'

  183. : nation.africa:

    Time continent rolled out universal basic income

    Africa, with a median age of 19.5, accounts for 16.72 per cent of the world’s population, expected to double by 2050.
    In Kenya, GiveDirectly began a cash distribution programme in 2011.

    '... No country has implemented nationwide cash transfers though proposals are under consideration in Sweden and Taiwan but Switzerland overwhelmingly voted it down. African nations should adopt UBI as economic growth has not provided jobs for all or eradicated poverty. In the words of Dr King, “the curse of poverty has no justification in our age”. ...'

  184. : utopia.de:

    Das Andechser Bunker-Experiment

    Zwischen 1964 und 1989 begaben sich knapp 400 Probanden freiwillig in den Andechser Forschungsbunker. Abgeschirmt von äußeren Taktgebern, von Tageslicht und anderen Menschen lebten sie viele Wochen unter der Erde. Das Experiment war die Geburtsstunde der Chronobiologie.

    '... Hat Zulley in der Zeit unter der Erde etwas fürs Leben gelernt? Über seine Vorstellung von Zeit, wie er sie leben und füllen will? Er glaubt: In unserem Alltag komme man nur schwer darauf, wie wichtig Auszeiten seien. Und wie sehr einen die alltäglichen Reize überfluteten. „Der Zustand von Ruhe und Konzentration im Bunker war eine sehr wichtige Erfahrung für mich.“ Über die Motive und Gefühlslagen seiner Probanden wusste Zulley auch recht gut Bescheid – sie schrieben Tagebuch, viele ausführlich. In den Wochen unter Tage dachten sie über ihr Leben nach. ...'

  185. : zeit.de:

    "Ich habe sofort gekündigt"

    Derzeit können sich Freiwillige für das bedingungslose Grundeinkommen bewerben. Also für 1.000 Euro im Monat, geschenkt. Was macht das mit einem? Drei Gewinner erzählen.
  186. : zeit.de:

    Arbeit nervt! (Podcast, 55 Min)

    Verschwenden wir unsere Lebenszeit im Büro? Was sind Bullshit-Jobs? Und warum ist Frührente plötzlich sexy? Darüber sprechen Nina Pauer und Lars Weisbrod im Podcast.
    ("Arbeit" ab Min 12)
  187. : facebook.com:

    Die belgische Lotterie „Win for Life“ verlost schon seit Langem eine lebenslange Rente, die etwa einem garantierten Grundeinkommen von 1.000 Euro entspricht.

    '... Wenn bis zum Lebensende eine bedingungslose Grundversorgung da ist – wie verändert sich dann der Lebensstil? In einer Studie wurden alle 184 GewinnerInnen des Jahres 2004 angeschrieben, um herauszufinden, ob die GewinnerInnen weiterarbeiteten. Das Ergebnis: Weniger als 10 Prozent der Befragten gaben ihre Erwerbsarbeit auf, beispielsweise um sich um ihre Angehörigen oder Kinder zu kümmern. Einige wechselten ihre Beschäftigung in Richtung ihres Traumjobs. Einige reduzierten ihre Arbeitszeit. Der Vorteil der unerwartet frühen Rente erlaubte ein entspannteres Tätigsein, das nicht auf Zwang sondern auf Eigeninitiative beruht. ...'

    loterie-nationale.be:
    Win for Life
    Cet été, vous ne partirez peut-être pas à l’autre bout du monde, mais ça ne veut pas dire que vous ne pourrez pas chiller ! Chiller est un mode de vie, une philosophie … et on peut le faire partout !

    en.wikipedia.org:
    Lottery games with a lifetime prize

  188. : positivemoney.eu:

    Positive Money Europe’s response to the ‘ECB Listens’ survey

    The European Central Bank recently launched a new survey asking individuals and organisations based in the eurozone for their views on the bank’s current monetary policies, as part of the upcoming Strategic Review. The survey encourages respondents to answer questions on price stability, economic concerns, their own priorities and how the bank communicates with people.

    Positive Money Europe has submitted a comprehensive response explaining how the bank can meet its inflation target, honour its environmental obligations and improve its diversity
  189. Termin: : inherentgood.com:

    The power of unconditional cash

    GLOBAL PREMIERE + WATCH PARTY WITH FILMMAKERS ON SEPT 15
    Imagine an economy in which no one’s income started at zero. Imagine knowing that you and everyone you love would always have a little bit of cash coming in every month no matter what.

    '... INHERENT GOOD is a 60-minute documentary that introduces an increasingly popular grassroots policy, Universal Basic Income (UBI), as a vehicle to transform the American economy into one that is thriving, sustainable, and centered around the well-being of all people. ...'

  190. : susannewiest.de:

    Zuhörung: Grundeinkommen konkret

    Coronabedingt wird die Diskussion live auf dem You Tube Kanal „Mensch in Germany“ stattfinden.
    Termine:
    15.09.2020 um 10.00 – 11.00 Uhr
    17.09.2020 um 10.00Uhr-11.00 Uhr
  191. : faz.net:

    Denn aller Wert will Ewigkeit

    Gold war noch nie so teuer. Dabei taugt es nicht einmal mehr zum Zahlungsmittel. Zur Physik, Chemie, Geologie und Wirtschaftsgeschichte einer Illusion.
  192. : presseportal.de: Berlin:

    Am 19. September demonstrieren für das Grundeinkommen - gemeinsam mit prominenten Unterstützer:innen und Mein Grundeinkommen

    - 19. September 2020
    - Auftaktkundgebung: 12.00 Uhr an der Weltzeituhr am Alexanderplatz.
    - Route: Karl-Marx-Allee, Frankfurter Tor, Warschauer Straße.
    - Abschluss: 17.00 Uhr an der Oberbaumbrücke.


    Zur Auftaktkundgebung spricht
    Michael Bohmeyer, Gründer von Mein Grundeinkommen, über die kürzlich initiierte wissenschaftliche Studie mit dem Titel "Pilotprojekt Grundeinkommen".

    Ebenfalls mit Redebeiträgen vertreten sind
    Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer,
    Publizistin Adrienne Goehler und
    das Grüne Netzwerk Grundeinkommen.

  193. : Eine Mail:
    '... Hallo,
    unser Lehrmaterial zum Bedingungslosen Grundeinkommen für die Oberstufe ist fast fertig. Aber ist es auch gut geworden?

    Seit dem Frühjahr haben wir gemeinsam mit Expert*innen und Schüler*innen zwei Varianten erarbeitet: ein Schnupper-Modul für eine Doppelstunde und ein vertiefendes Modul für einen ganzen Projekttag.

    Das erste Modul möchten wir jetzt in der Praxis testen: Wir suchen eine Schulklasse, die wir dabei live im Klassenzimmer begleiten dürfen.

    Haben du und deine Klasse Interesse? Dann schreib mir gerne eine E-Mail an schule@mein-grundeinkommen.de ...'
  194. : Hamburger Abendblatt:

    Intiative macht Wedel zum Testgebiet für Urdemokratie (pdf, 1 Seite)

    Einwohner erhalten Post von Abstimmung21 mit authentisch aussehenden Wahlunterlagen. Was es damit auf sich hat, wer dahinter steckt, wie die Resonanz ausfällt

    '... Acht Themen sind es, die per Voting auf change.org im Internet von insgesamt zwei Millionen Usern bestimmt wurden, darunter der Mindeslohn von 12 Euro, die Initiativen "Kein Fracking" und "Ökologische Landwirtschaft", "verpflichtendes Lobbyregister" oder auch das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). ...'

  195. : deutschlandfunkkultur.de:

    Money from nothing (Audio, 43 Min)

    Wie unser Geld wirklich entsteht
    Der größte Teil unseres Geldes wird nicht von der Zentralbank geschaffen, sondern von den Banken. Und zwar einfach so, aus dem Nichts. Die Tatsache ist weitgehend unbekannt. Aber sie gefährdet zunehmend die Stabilität unseres Finanzsystems. Kritiker fordern eine neue Geldordnung.