www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : taz.de:

    1.200 Euro für Kreative in Not

    Die Grünen fordern ein bundesweites Existenzgeld für Selbstständige in der Kulturbranche. Die Einnahmen von Kreativen sind in der Coronakrise massiv eingebrochen.
  2. : infosperber.ch:

    Umfrage: Kein «weiter so» nach Corona, sagen die Briten

    Nur sechs Prozent der Briten wollen die alte Wirtschaftspolitik zurück. Die Mehrheit will ein gerechteres und grüneres System.

    '... Bereits im April hatten sich von 2015 Befragten in einer anderen von NEON beauftragten Studie fast drei Viertel (72 Prozent) dafür ausgesprochen, dass die Regierung eine Arbeitsplatzgarantie leistet; etwa gleich viele (74 Prozent) wollen die Mieten deckeln oder einfrieren. Die Hälfte würde ein universelles Grundeinkommen unterstützen. ...'

  3. : youtube.com:

    Linkes Grundeinkommen - wir sind fast am Ziel! (95 Min)

    Wir sind heute bei Moritz Fröhlich, Vorstand des Landesverbands die Linke Berlin und Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen. Wir sprechen über den Mitgliederentscheid zum Bedingungslosen Grundeinkommen.
  4. : uebermensch.blog:

    Mitgliederentscheid: Bundesvorstand der Linken bittet Mitglieder gegen ein BGE zu stimmen – Parteichefin Kipping kämpft für ein BGE

    Ein Kommentar

    '... Fazit: Das bGE wird kommen. Im gesamten, großen Westen. Bei manchen früher, bei anderen später, aber am Ende wird sich das bGE durchgesetzt haben. Kipping und viele andere Linke in Deutschland haben das verstanden, der Bundesvorstand der Linken anscheinend nicht. Die Linke sollte sich schleungist zusammen tun und auf ein bGE einigen, damit wir stark in die Zukunft starten können, mit vielen guten Ideen zum bGE! ...'

  5. : makronom.de:

    Das Umlageverfahren ist reformbedürftig – aber erhaltenswert

    Der Aufbau eines kapitalgedeckten Rentensystems wird das Demografie-Problem nicht effektiv lösen können. Sinnvoll wäre hingegen eine Reform des bereits bestehenden Umlageverfahrens hin zu mehr intergenerationaler Gerechtigkeit – indem von den Nutznießern des bisherigen Systems eine Kompensationsleistung eingefordert wird. Eine Replik von Erik Beyer.
  6. : inwo.de:

    Wirtschaftliche Erholung durch Gesell-Geld (pdf, 1 Seite)

    Der entscheidende Faktor für die Erholung der Wirtschaft ist die Unterstützung der privaten Nachfrage – nicht die Unterstützung von kriselnden Unternehmen und Hasardeuren. Mit einer vorübergehenden alternativen Währung à la Gesell könnte dies gelingen.

    '... Aktuell ist die private Nachfrage nach Gütern, privaten Dienstleistungen und Reisen zusammengebrochen. Dies ist zum Teil auf politisch bedingte Beschränkungen wie Quarantänen und geschlossene Grenzen zurückzuführen, aber auch auf die Zukunftsängste der Verbraucher. Der Schlüsselfaktor für die Erholung der Wirtschaft ist daher das Ingangsetzen des privaten Konsums und die Wiederherstellung des Verbraucherverhaltens – nicht die Unterstützung von kriselnden Unternehmen und Hasardeuren. Wenn der Staat vorübergehend eine alternative Währung schafft – Gesell-Geld – deren Wert im Laufe der Zeit abnimmt, würde die Nachfrage an Dynamik gewinnen. ...'

  7. : tonspion.de:

    Massive Attack veröffentlichen audiovisuelle EP "Eutopia"

    Seit Jahren warten wir auf ein neues Album, jetzt veröffentlichen Massive Attack eine neue EP in Form von drei Videos. Eutopia ist ein politisches Manifest zu den großen Zukunftsthemen unserer Zeit.

    '... Wie schon bei ihrer letzten Tour geht es bei ihren neuen audiovisuellen Tracks um die ganz großen politischen Themen: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. In den Videos kommen drei Experten zu Wort: Christiana Figueres, die das Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen verfasst hat, der Erfinder des bedingungslosen Grundeinkommens Guy Standing und Gabriel Zucman, ein junger Professor aus Berkeley, der für ein neues Steuersystem wirbt, um Steueroasen abzuschaffen. ...'

  8. : undp.org:

    The case for a universal basic income

    '... The alternative to not having UBI is the rising likelihood of social unrest, conflict, unmanageable mass migration, and the proliferation of extremist groups that capitalize and ferment on social disappointment. It is against this background that we seriously need to consider implementing a well-designed UBI, so shocks may hit, but they won’t destroy. ...'

    Wikipedia: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (undp)

  9. : heise.de:

    Fett in die Krise

    Man muss nicht Dagobert Duck heißen, um gut durch Corona-Zeiten zu kommen. Weltweit machen 20 Millionen Dollar-Millionäre vor, wie es geht - Deutschland ist ganz vorne mit dabei
  10. : zeit.de:

    Viele Unternehmen planen mit mehr Homeoffice

    Das Arbeiten von zu Hause aus dürfte in deutschen Unternehmen zur neuen Normalität werden. Laut einer Studie mangelt es aber an Routine bei der "Führung auf Distanz".
  11. : isoe.org:

    Grüne Grundsätze ohne Grundeinkommen? Die Lehren aus dem Zukunftslabor

    '... Jetzt also zum Hauptweg als Lehre aus dem Zukunftslabor. Er findet sich in den §§ 279 bis 281. Darüber steht „Soziales Netz“. Darin steht zum Beispiel: „Soziale Leistungen erfolgen nach dem Prinzip der Bedarfsgerechtigkeit“ (§279, Satz 1). Wo haben die Grünen denn das her? Das stimmt zwar, wenn man auf die Sozialhilfe bzw. das System „Fürsorge“ schaut. Aber weder die „Sozialversicherungen“, noch die Systeme „Versorgung“ oder „Bürgerversicherung“ folgen dem Prinzip „Bedarfsgerechtigkeit“, sondern anderen Prinzipien wie Leistung, Statussicherung oder Teilhabe. Warum also wird das Fürsorge-Prinzip hier zum Standardprinzip geadelt? Im nächsten Satz wird das nicht klarer, da heißt es: „Sie orientieren sich an gruppenspezifischen .. Bedürfnissen“. Das ist ganz merkwürdig, für die Sozialpolitikkundigen wird hier das konservative, das sogenannte „korporatistische“ Prinzip beschworen: Statusgruppen organisieren sich ihre Gruppensicherung, Universalismus wird abgelehnt. Ist das das neue grüne Prinzip?

    In §280 wird die Sozialpolitiktheorie noch mehr gefordert. Da heißt es: „Die Garantiesicherung schafft neben dem Existenzminimum die Möglichkeit zu sozialer und kultureller Teilhabe.“ Jetzt ist der Begriff „Garantiesicherung“ noch nicht so im Volksmund verankert, dass man ihn nicht erläutern sollte. Wie er aber hier erläutert wird, ist mysteriös. Was hier steht heißt wohl, dass das „Existenzminimum“ eben nicht zu „sozialer und kultureller Teilhabe“ ausreicht. Oder es heißt das Gegenteil, dass sie eben alles macht, Minimum und Teilhabe zugleich. Was aber ist die „Garantiesicherung“? Das Papier, das Robert Habeck 2018 vorgestellt hat und das wir in diesem Blog schon einmal recht kräftig diskutierten?

    Zu guter Letzt, in §281 heißt es: „Existenzsichernde Sozialleistungen sollen Schritt für Schritt zusammengeführt und langfristig soll die Auszahlung in das Steuersystem integriert werden.“ Der Leser denkt: aha, die Grünen wollen langfristig eine „Negative Einkommensteuer“, ein „Bürgergeld“, das wollte doch auch die FDP. Aber vielleicht wollen die Grünen das gar nicht, sondern ist mit dem Paragraphen das Götz-Werner-Modell gemeint, also die Integration des Grundeinkommens in das Konsumsteuersystem, eine gigantische Erhöhung der Mehrwertsteuer und dafür ein Grundeinkommen für alle? Oder noch etwas anders: vielleicht meinen die Grünen doch ein „richtiges“ Grundeinkommen, das entweder in Höhe des Existenzminimums oder als „partielles“ Grundeinkommen ohne Wohnkosten wie das Kindergeld ausgezahlt wird und nur logisch als Freibetrag im Steuersystem auftaucht, also die klassische „Sozialdividende“? Oder muss man das Wort „Steuersystem“ eher metaphorisch lesen, so wie künftig mit der SPD-„Grundrente“, die auf innovative und wohl ziemlich komplizierte Weise Steuer- und Sozialversicherungssystem vermischt? Wäre dann auch eine Bürgerversicherung mit Grundeinkommen, also eine „Grundeinkommensversicherung“ von diesem Grundsatzparagraphen gemeint? ...'

  12. : deutschlandfunkkultur.de:

    Verloren in der Weltirrelevanz

    Wer bin ich, wenn ich nicht arbeite? Gerade in Zeiten der Kurzarbeit stellt sich die Frage nach unserer Identität und unserem Selbstbild. Sind wir das, was wir beruflich tun? Die Autorin und Schauspielerin Nicola Schubert sucht nach einer Antwort.

    '... Die Definition des eigenen Selbst über Arbeit ist ein für den Neoliberalismus praktisches Prinzip und über die letzten Jahrzehnte so in uns eingesickert, dass die Formel „Ich bin meine Arbeit“ für viele normal geworden ist. ...'

    '... „Was sind Sie von Beruf?“ Das Sein an sich ist es, das eng mit dem Beruf verknüpft ist. Und Rechtfertigung verlangt: „Wie verdienen Sie ihr Geld?“ Dahinter steht die Frage: „Was tun Sie für Ihr Recht auf Selbsterhaltung?“ ...'

    '... Es gehört zu den Kränkungen der Krise, dass manche nicht mehr gebraucht oder zumindest nicht mehr bezahlt werden, was – außerhalb von Reproduktionsarbeit, die sowieso nicht bezahlt wird – im Kapitalismus dasselbe ist. Neben verletzter Eitelkeit steht reale wirtschaftliche Bedrohung. Und die Frage, wie das eigene Ich nun einzuordnen sei? ...'

  13. : sueddeutsche.de:

    "Wir wissen das schon seit Jahrzehnten"

    Warum werden ausgerechnet die am schlechtesten bezahlt, die am meisten für die Gesellschaft leisten? Die Soziologin Friedericke Hardering glaubt nicht, dass sich daran etwas ändern wird.
    Friedericke Hardering ist Arbeitssoziologin an der Goethe-Universität in Frankfurt und forscht auch zum Thema Sinn im Job. Ändert sich durch die Krise unser Blick auf bestimmte Berufe?
  14. : spiegel.de:

    Deutschlands acht Millionen Topverdiener

    Die oberen zehn Prozent der Einkommen, das sind gut acht Millionen Menschen in Deutschland. In der Krise sollen sie mehr zahlen. Doch wer gehört dazu - und sind sie wirklich alle reich?
  15. : archiv-grundeinkommen.de:

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