www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. Termin: : deutschlandfunkkultur.de:

    Das Geld der anderen

    Einen Monat lang teilt Philine Velhagen das Einkommen mit ihren Freunden, jeder legt Rechenschaft ab über seine Einnahmen und Ausgaben. Man darf gespannt sein, wie lange das gut geht – und ob zumindest im Kleinen gelingt, wovon schon so mancher Weltverbesserer träumte: eine gerechtere Verteilung von Ressourcen, Chancen und Annehmlichkeiten.
  2. Termine: : grundeinkommen-es-ist-zeit.com/webinare:

    Web-Seminare

    22.7.2020, 18.00-19.00 Uhr
    Gespräch mit Dr. Daniela Gottschlich, Nachhaltigkeits- und Politikwissenschaftlerin, diversu e.V.,
    und Prof. Dr. Aram Ziai, Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel
    Diversität, Kolonialismus, Grundeinkommen

    26.08.2020, 18.00-19.00 Uhr
    Gespräch mit Prof. Dr. Tilman Santarius, Sozial-ökologische Transformatio, Freie Universität Berlin,
    und Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB, Volkswirt
    Ökologie, Transformation, Grundeinkommen

    23.09.2020 18.00-19.00 Uhr
    mit: Adrienne Goehler, Publizistin, Kuratorin, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Kultur a.D.,
    Renate Wapenhensch, Bundesfrauensekretärin IG BAU
    Start bedingungsloser Grundeinkommen (BGE) in der gesamten EU

  3. : goodjobs.eu/de:

    https://goodjobs.eu/de

    Finde einen nachhaltigen Job, der die Welt verbessert und zu dir passt
  4. : kathpress.at:

    Caritas-Schärmer: "Müssen den Staat nach Corona neu denken"

    Tiroler Caritas-Direktor in "Tiroler Tageszeitung": "Heftpflaster-Mentalität" zur Krisenbewältigung genügt nicht, es braucht Innovation in Form von Zivildienst für alle oder Grundeinkommen

    '... Da die soziale Krise nicht so schnell zu beheben sein werde, brauche es auch neue Formen sozialer Absicherung deren Opfer. "Wir müssen den Mut haben, uns einzugestehen, dass viele dieser Menschen keine Arbeit mehr bekommen werden", sagte Schärmer. "Da wird man ein Fass auftun müssen, das die Politik nicht gerne hört: das Grundeinkommen für alle", das freilich nicht bedingungslos sein solle. "Wer Menschen ein Grundeinkommen vorenthält, ist eigentlich der größte Wirtschaftsfeind", so der Caritas-Direktor wörtlich. "Wenn die Armen nichts haben, hat die Wirtschaft erst recht nichts." ...'

  5. : blick.ch:

    Würdest du mit dem Grundeinkommen überleben?

    Seit der Corona-Krise fordern wieder mehr Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen. BLICK hat einen interaktiven Rechner programmiert, mit dem du herausfinden kannst, ob du alleine mit diesem Geld über die Runden kommen würdest.
    Ihr habt abgestimmt, worüber wir unbedingt berichten sollen. Das Resultat war eindeutig: Am meisten Leserinnen und Leser wünschen sich das Thema bedingungsloses Grundeinkommen.
  6. : norberthaering.de:

    Das universelle Grundeinkommen: Der feuchte Traum des Weltwirtschaftsforums

    Das Weltwirtschaftsforum, der Club der größten multinationalen Konzerne, propagiert seit einigen Jahren die Idee des weltweiten universellen Grundeinkommens. Dahinter steckt nicht Menschenfreundlichkeit, sondern Machtkalkül und Gewinnstreben. Die Überschneidungen mit den Kampagnen gegen das Bargeld und für die biometrische Identifizierung sind enorm.

    '... Ein weltweites Grundeinkommen für alle wäre so etwas wie die Krönung der Programme zur Massenüberwachung, die auf Betreiben oder mit tätiger Mithilfe von US-Regierung und Weltwirtschaftsforum bereits vorangetrieben werden. ...'

    '... Nun betont die Weltbank-Ökonomin vor den Vertretern der Konzerne, dass noch nicht genug bedacht und gewürdigt werde, “dass digitale Zahlungen von Grundeinkommen die Leute in das Finanzsystem bringen können.“ ...'

    '... haben erst vor zwei Wochen die Stellvertretende Generalsekretärin der UN, Kanni Wignaraja und der Chefvolkswirt des UN-Entwicklungsprogramms, Balazs Horvath, auf der Website des Weltwirtschaftsforums gewarnt: „Die Alternative zum bedingungslosen Grundeinkommen ist zunehmende Wahrscheinlichkeit sozialer Unruhen, Konflikte, nicht beherrschbare Massenmigration und das Gedeihen extremistischer Gruppen, die die soziale Enttäuschung nutzen und sich davon nähren.“ ...'

    '... Das bestätigt das, was Daniel Stelter auf seinem Blog “Think beyond the Obvious” schon mutmaßte:
    Das bedingungslose Grundeinkommen wird bedingungslos beginnen. Aber man wird über Zeit feststellen, dass dies ziemlich teuer ist. Dann wird es zu Einschränkungen kommen. Zum Beispiel könnte man es für Kriminelle reduzieren. Oder für Menschen, die sich „asozial“ verhalten, heute z. B. keine Corona-Tracking-App laden. Einige werden das ablehnen, viele werden es aber für eine berechtigte Maßnahme halten. Genauso kann man anderes Verhalten sanktionieren – vom Müll auf die Straße werfen bis zu irgendwas. Warum sollte die Gesellschaft Leuten Geld geben, die sich nicht an die Regeln halten? ...'

    '... Zusammengefasst zeigt das: GiveDirectly genießt die Unterstützung von und beste Vernetzung mit den obersten Silicon-Valley-, Wall-Street- und Regierungskreisen. Die Entwicklungshilfebehörden zumindest der Angelsachsen, unterstützen den Ansatz von GiveDirectly, Hilfe für arme Länder auf (digitale) Überlebenshilfe für deren Ärmste zu reduzieren. ...'

    '... Das ist der feuchte Traum der Libertären, besonders derer aus dem Silicon Valley. Heerscharen von Klickarbeitern, die von einem kleinen Grundeinkommen am Leben gehalten werden, warten darauf, den nächsten Auftrag zu ergattern oder für sehr kleines, aber nicht ganz so kleines Geld bei Amazon in den Lagerhäusern zu arbeiten.
    Es gäbe keinen Grund mehr für die lästigen Abweichungen vom perfekten Arbeitsmarkt, wie Mindestlohn, Kündigungsschutz, Tarifverträge, Abfindungen, Diskriminierungsverbote. Denn das alte Argument, die Arbeitnehmer müssten schließlich von ihrer Arbeit leben können, fiele weg, wenn auch “leben” eher als “überleben” definiert wäre, denn als menschenwürdiges Leben mit sozialer Teilhabe. ...'

    '... Acemoğlu charakterisiert den Ansatz des Silicon Valley und des Weltwirtschaftsforums, der von den Regierungen mindestens der USA, Großbritanniens und Australiens unterstützt wird, sehr treffend mit den Worten: „Das universelle Grundeinkommen hat alle Merkmale von ‚Brot und Spiele‘, die das römische und das byzantinische Reich nutzten um Unzufriedenheit zu zerstreuen und die Massen ruhigzustellen, anstatt ihnen ökonomische Chancen und politische Mitsprache zu ermöglichen.“ ...'

  7. : frauenseiten.bremen.de:

    Das BGE als feministisches Risiko

    Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird momentan heiß diskutiert, die feministische Perspektive wird jedoch häufig ausgeblendet. Im Zuge unserer Artikel-Reihe beleuchten wir das BGE nun als mögliches Risiko für die Gleichberechtigung. Denn neben möglichen Chancen für den Feminismus, könnte es strukturelle Ungerechtigkeiten auch zementieren.
  8. : fr.de:

    Weg mit dem Arbeitszwang - her mit dem Grundeinkommen!

    Überlassen wir die Entscheidung, welche Arbeit verantwortbar ist, lieber jedem selbst und zahlen ihm ein Grundeinkommen.
    Ruiniert Arbeit die Welt? Die Frage klingt zynisch für jemanden, der gerade seine Arbeit verloren hat oder in Kurzarbeit ist. Man kann verstehen, dass er lieber weiter schädliche Kohle abbauen, Gülle einbringen, vermeidbaren Überseehandel betreiben oder Waffen herstellen möchte. Genau das ist der Trick: Die Existenz von Einzelnen zwangsweise auch an solche Arbeit zu koppeln, die dem Gesamtwohlstand, dem Planeten und der Zukunft eher schadet, den privaten Profit weniger Milliardäre aber erhöht.

    '... Arbeitszwang wäre nicht mehr Existenzvoraussetzung der Mehrheit. Die Entscheidung, welche Arbeit verantwortbar ist, könnte von jedem selbst getroffen werden. Es wäre der Jahrtausend-Schritt von einer beschäftigungsorientierten Wirtschaft zu einer bedarfsorientierten. ...'

  9. : nytimes.com:

    Should Californians Get Guaranteed Income?

    A conversation with Mayor Michael Tubbs of Stockton about why he wants to make it happen.
    (Log in or create a free New York Times account to continue)
  10. : compareyourincome.org/de:

    Wie groß ist Ihr Stück vom Kuchen?

    OECD
    Wenn Sie Ihr Haushaltseinkommen betrachten, fühlen Sie sich dann reich, arm oder einfach irgendwo in der Mitte? Die meisten von uns haben keine oder eine falsche Vorstellung davon, wie sie im Vergleich zum Rest der Bevölkerung abschneiden. Hier können Sie mit ein paar Klicks erfahren, wieviele Haushalte besser oder schlechter dastehen als Ihr eigener - und Sie können Ihre Idealvorstellung von der Welt mit der Realität abgleichen.
  11. : facebook.com:

    Baukje Dobberstein: Unser aktuelles Sozialsystem ist aufwendig und teuer.

    Die Kontrolle der Bedürftigen braucht viel Bürokratie und greift tief in die Privatsphäre der Bürger ein. Diese Prüfungen wären im Steuersystem besser investiert. #Grundeinkommen für alle sichert Existenz - ohne zu Bevormunden.
  12. : youtube.com:

    Mensch in Germany – Wir in Deutschland! (1 Min)

    Wir sind "Made in Germany" – aber sind wir auch gerecht in Germany? Gerade heute, wo viele Menschen in Kurzarbeit sind und immer mehr Betriebe pleitegehen, ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen wichtiger denn je
  13. Termin: : ubiexperiments.​weebly.com:
    Win: €1000
    The UBIEXP research group and the journal Ethics, Politics & Society (EPS), from the Centre for Ethics, Politics and Society, together with the Portuguese Basic Income association, invite submissions for the international essay prize competition on the following topic:

    "What (if Anything) Can Justify Basic Income Experiments?"

    (New deadline) Submission deadline: September 30, 2020.
  14. : twitter.com/elonmusk:

    @BerniceKing: "A universal basic income (guaranteed annual income) was what my father (Martin Luther King) recommended as a primary way to eradicate poverty. This is a powerful step forward."

    Elon Musk: Very much agree

  15. : theatlantic.com:

    Annie Lowrey: A Cheap, Race-Neutral Way to Close the Racial Wealth Gap

    It’s time to try baby bonds.

    '... Baby bonds are simple. The government would create investment accounts for infants, giving babies born to poor families large seed grants and babies born to rich families small ones. The money would grow, and kids would gain access to it when they reached adulthood, to use for school, a down payment, or a start-up.
    That’s it. ...'

  16. : taz.de:

    Das große Los

    Thaïs Bendixen bezieht seit einem knappen Jahr bedingungsloses Grundeinkommen. Das Erstaunliche: An ihrem Alltag hat das eigentlich wenig geändert. Eher an ihren Gefühlen
  17. : wiwo.de:

    „Viele Männer überlebten kaum ihre Pensionierung“

    Von wegen Zeitgeist: Schon im 19. Jahrhundert rangen Menschen darum, eine Balance zwischen Arbeit, Freizeit und Familie zu finden. Die Historikerin Eva Ochs hat erforscht, wie das den Männern des Bürgertums gelang.
  18. : brandeins.de:

    Schwerpunkt Arbeiten

    Das Ende der Maloche
    Werden Roboter und künstliche Intelligenz Jobs vernichten? Zunächst ja, doch in 30 Jahren könnten sie die Arbeit und das Leben sehr angenehm machen, sagt das Zukunftsbild „Arbeit 2050“.
    Mögliche Antworten liefert das im April 2019 von der Bertelsmann Stiftung präsentierte Zukunftsbild „Arbeit 2050“. Es basiert auf Befragungen von mehreren Hundert Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in verschiedenen Ländern im Rahmen des Millennium Projects und etwa 30 Workshops in 20 Ländern. Die Zukunftsforscher Cornelia Daheim vom Beratungsunternehmen Future Impacts und Ole Wintermann von der Bertelsmann Stiftung haben daraus drei Szenarien entwickelt: ein apokalyptisches namens „Zukunft der Verzweiflung“. Ein mühseliges, das den Titel „Es ist kompliziert“ trägt. Und das Best-Case-Szenario „Selbstaktualisierungs-Ökonomie“. Der Diskurs um die Zukunft der Arbeit „braucht den langfristigen Blick in die Zukunft“, schreiben die Autoren, „der Blick auf die nächsten zehn Jahre reicht nicht aus“.

    '... Im Best-Case-Szenario ist ein geschichtlich einmaliger Wandel fast abgeschlossen: Maschinen haben die Arbeit der Menschen ersetzt. „Die Menschheit ist davon befreit, einer Arbeit zum Broterwerb und aus Gründen der Selbstachtung nachgehen zu müssen“, schreiben die Autoren. ...'

    '... Mit körperlicher Arbeit muss sich dank Automatisierung und Denkmaschinen kaum noch jemand quälen, der Wandel von der auf Erwerbsarbeit fixierten Wirtschaft zur sogenannten Selbstaktualisierungs-Ökonomie ist im Jahr 2050 abgeschlossen. Die Menschen arbeiten nicht, weil sie müssen, sondern weil sie wollen. ...'

    '... Was tun mit dem Heer der Automatisierungs-Verlierer? Viele Regierungen – zuerst in reichen Staaten wie Norwegen oder Golfstaaten wie Bahrain, Katar oder den Vereinigten Arabischen Emiraten – griffen in dieser Situation zurück auf Erkenntnisse aus erfolgreichen Pilotversuchen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu Beginn des Jahrhunderts vor allem in Afrika und Asien. Es verführte, anders als von vielen befürchtet, die meisten Bezieher nicht zu Trägheit. Im Gegenteil: Laut der Zukunfts-Studie machten sie klugen Gebrauch von der staatlichen Daseinsprämie, nutzten das Geld für eine bessere Bildung, bauten sich eine kleine Firma auf. „Die Leute verwendeten das Einkommen, um mehr Geld zu verdienen, sie waren gesünder, es gab weniger Kriminalität, Bildungsniveau und Selbstständigkeit stiegen.“ ...'

    '... Je höher die Arbeitslosigkeit stieg, desto lauter wurde der Ruf nach einem Grundeinkommen. Ein bedingungsloses Weltbürgergeld könnte einen Aufruhr der Modernisierungsverlierer im Keim ersticken. Wer genug zu essen hat, stürmt keine Roboterfabrik. „Die finanziellen Risiken eines Grundeinkommens dürften geringer sein als das soziale Risiko von Millionen Habenichtsen, die herumlungern und durch die Straßen streunen“, so das Szenario. ...'

    bertelsmann-stiftung.de:
    Arbeit 2050: Drei Szenarien.

    Download: pdf, 42 Seiten

  19. : berliner-zeitung.de:

    Ich will nicht dafür bezahlt werden, dass ich meine Kinder ins Bett bringe

    Unter Feministinnen wird über unbezahlte Reproduktionsarbeit diskutiert. Es geht dabei nicht um Forderungen, sondern darum, wer sprechen darf.

    '... In einer Zeit, in der das Arbeitsleben entgrenzt ist, in der Chefs von ihren Angestellten ständige zumindest digitale Präsenz und Selbstvermarktung erwarten, bin ich froh, dass es einen Bereich in meinem Leben gibt, der nicht von wachstums- und profitfixiertem Denken durchzogen ist. Kinder sind anstrengend, ja, aber sie bringen einen anderen Blick, ein anderes Tempo. Sie überwältigen mit ihren Gefühlen, im Guten („Mama, du bist die Allerbeste“) und im Schlechten („In der Kita schmeckt der Kartoffelbrei aber besser“). Das Leben mit Kindern zu wiegen, abzuzählen, mit einem Preis zu versehen, als Teil einer finanziellen Transaktion, das widerstrebt mir. Vielleicht bin ich da altmodisch. ...'

  20. : taz.de:

    Unser neues Bild vom Menschen

    Der Neoliberalismus redet uns fälschlicherweise ein, wir seien egoistische Wesen. Doch Solidarität ist keine Spinnerei, sondern ein tiefes Bedürfnis.
  21. : taz.de:

    Das neue klimagerechte Wir

    Das jahrzehntelange Credo, dass das Wirtschaftswachstum für Wohlstand und Arbeitsplätze sorgt, überzeugt nicht mehr. Es wird Zeit für Umverteilung.

    '... Gewinne, die aus Bodenbesitz gewonnen werden, sind leistungslos. Sie entspringen rein den Steigerungen der Bodenpreise, die durch den Ausbau von Straßen und Infrastruktur erzielt werden. Die Kosten dafür trägt die Gesellschaft. Werden die Gewinne nicht gerecht besteuert und verteilt, bietet es einen Anreiz zur Bodenspekulation, in deren Folge die Mieten steigen. ...'

    '... Oder eine echte CO2-Bepreisung einführen und damit Anreize in der Wirtschaft und beim Konsum für CO2-ärmere Produkte schaffen. Die staatlichen Einnahmen aus der Steuer könnten an die Bürger*innen zurückfließen, die bereits wenig emittieren, an Rentner*innen, Alleinerziehende, Hartz-IV-Empfänger*innen oder Studierende etwa. ...'

  22. : Eine Mail:

    Von: "ABSTIMMUNG21" [info@abstimmung21.de]:

    '... 63.000 Euro Spenden für ABSTIMMUNG21
    Bei dem Olympiavoting haben wir es auf den dritten Platz geschafft. Nun haben die Kartenkäufer*innen gespendet. ABSTIMMUNG21 erhält 63.000 Euro. Wow: Das sind bei einem Olympia Ticketpreis von 29,95 Euro über 2.000 Menschen die für ABSTIMMUNG21 gespendet haben. Menschen, die sich eine direkte Demokratie in Deutschland auf Bundesebene wünschen. Diese Spendensumme ist ein wichtiger Grundstock für die zweite Phase in 2021.
    Außerdem freuen wir uns für die beiden anderen Projekte: Expedition Grundeinkommen hat 135.00 Euro erhalten und GermanZero 311.000 Euro. ...'

  23. : focus.de:

    Kosten für Hartz IV explodieren – Politik muss bezahlbare Alternative finden

    Die Corona-Krise fördert die Arbeitslosigkeit. Schon 2021 könnten viele Menschen vom Arbeitslosengeld I direkt in Hartz IV rutschen. Die Politik ist gefordert. Bedingungsloses Grundeinkommen, Bürgerversicherung oder eine negative Einkommenssteuer wären Alternativen zu Hartz IV und Sozialhilfe. Doch wie funktionieren diese und was kosten sie uns?

    '... Drei Alternativen werden in Politik und Wissenschaft schon seit langem diskutiert, konnten sich jedoch bislang nicht durchsetzen:
    - das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)
    - die negative Einkommensteuer
    - die Bürgerversicherung
    Wie funktionieren diese Systeme? Und was kosten sie? ...'

  24. Termin: : Villach:

    Nix is fix? - Wie ein bedingungsloses Grundeinkommen die Existenz sichert

    das BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN. Aber was ist das genau? Was steckt hinter dieser Idee, die schon seit mehreren 100 Jahren immer wieder angedacht wird? Wie soll das funktionieren, Geld für alle? Und wer soll das finanzieren? Um diese und noch mehr Fragen zu beantworten, veranstalten die Vereine „das-grundeinkommen“ und die „Generation Grundeinkommen Kärnten/Koroška“ einen Tag des BGE im ReVilla in Villach. Es werden auch BGE-Aktivist*innen aus Italien und Slovenien zur Podiumsdiskussion erwartet.
  25. Tremin: : katja-kipping.de:

    Eine notwendige Debatte

    Facebook-live
    Katja Kipping im Gespräch über das Bedingungslose Grundeinkommen
  26. Termin: : buendnis-grundeinkommen.de:

    Bündnis Grundeinkommen sucht Aktivisten

    '... Leider sind ab diesem Zeitpunkt auch folgende Aufgaben vakant und dringend zu beauftragen:
    Twitter
    Öffentlichkeitsarbeit: Postfach
    Presse: Postfach
    Bildung: Postfach
    Newsletter​: Erstellen, Versand + Postfach ...'

    Du hast Interesse?
    Unsere nächste öffentliche BundesVorstand-Telefonkonferenz
    25. Juni 2020, um 19:30 Uhr
    Telefon: 030 63417989
    Raum / PIN: 5718
  27. Termin: : brandstaetterverlag.com:

    Barbara Prainsack: Vom Wert des Menschen

    Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen
    Buchneuerscheinung
  28. : info3-verlag.de:

    „Wer Arbeit als Ware verkauft, verkauft sich selbst“

    In der Corona-Krise sind Millionen von Einkommenslosigkeit bedroht. Nie war die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens aktueller. Im Gespräch erörtert Info3 Redakteur Jens Heisterkamp mit dem BGE-Experten Philip Kovce, warum dieses Konzept dennoch mehr ist als nur eine Nothilfe.

    PK: '... Wer ein bedingungsloses Grundeinkommen erhält, hört grundsätzlich auf zu arbeiten! Und zwar nicht nur dann, wenn er vielleicht mal nichts tut und bloß faul herumhängt, sondern auch dann, wenn er freiwillig tätig ist. Arbeit gilt heute gemeinhin nicht als freiwillige Tätigkeit, sondern als fremdbestimmter Frondienst. Ja, noch schlimmer: Sie wird als eine Ware missverstanden, die irgendwie auf dem Arbeitsmarkt feilgeboten werden könnte. Das ist absurd! Wer Arbeit als Ware verkauft, verkauft sich selbst. Arbeit ist ja kein chemisches Element, das sich im Labor isolieren und nach Größe und Gewicht bemessen ließe. Im Gegenteil: Sie ist unmittelbar mit dem Menschen als Menschen, mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten verbunden. Dass wir unser Tun heute dennoch vorwiegend als Arbeit missdeuten und mit physikalischen Begriffen wie Kraft oder Leistung beschreiben, liegt dem im 19. Jahrhundert popularisierten Irrtum zugrunde, Menschen für Maschinen zu halten. Interessanterweise haben die Wörter „Arbeit“ und „Roboter“ etymologisch die gleiche Wurzel. Das sollte uns zu denken geben, wenn wir uns nicht länger als roboterhafte Arbeitsmaschinen begreifen und von Arbeit als Ware faseln wollen … ...'

    '... Ich hege stattdessen die Hoffnung, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ein liberaler Weg der Nachhaltigkeit gangbar ist. Warum? Weil es einen intimen Zusammenhang zwischen Arbeitszwang und Konsumzwang gibt. Wenn ich nicht länger dazu genötigt werde, unglücklich zwangszuarbeiten, dann habe ich es auch nicht länger nötig, mich verzweifelt glücklich zu kaufen. Job-Depression und Shopping-Manie sind zwei Seiten einer Medaille. Jenseits davon ermöglicht das Grundeinkommen eine heilsame Bedürfnisklärung. Wer etwas tut, das sinnvoll ist, weil es den tatsächlichen Bedarf anderer angemessen befriedigt, der betritt ohne Sinndefizit die Konsumtempel und muss sich dort nicht länger sein Seelenheil erkaufen. Das wäre der Anfang vom Ende des Kapitalismus als Menschenfresser und Klimakiller. ...'

    '... das bedingungslose Grundeinkommen ist tatsächlich ein Recht auf Faulheit. Man kann damit auch ganz einfach nichts tun. Nur wird man dann sehr schnell bemerken, dass gerade das oftmals ziemlich schwer ist. Und zwar nicht bloß aufgrund pflichtmäßiger Erwartungen anderer, sondern auch aufgrund eigener Neigungen. Den Traum vom Nichtstun träumen vor allem diejenigen, die derzeit das Falsche tun. Solange sie es tun müssen, erscheint ihnen Nichtstun als bessere Option. Sobald sie jedoch nichts mehr tun müssen, wächst früher oder später die Lust darauf, etwas Richtiges, Wichtiges, Sinnvolles zu tun. Womit wir bei der Muße wären: Muße ist das Gegenteil von Faulheit. Sie ist die Ruhe, in der letztlich die Kraft zur freiwilligen Tätigkeit liegt. In diesem Sinne ist sie in der Antike Ideal und Privileg freier Bürger, wobei bereits Aristoteles davon träumte, dass dereinst Maschinen existieren, die anstelle der Sklaven schuften und Muße für alle ermöglichen. ...'

  29. : zeit.de:

    Für eine globale Corona-Soforthilfe

    Millionen Menschen weltweit verlieren wegen Corona Jobs, Geld, Ernten: im Südsudan, im Jemen, im Kongo. Warum gibt es für sie keine Nothilfe? Es wäre nicht mal teuer.
  30. : thecritic.co.uk:

    A moral case for Universal Basic Income

    A neoliberal argument for UBI based on individual freedom and property rights

    '... The best neoliberal case for a UBI, however, is not merely pragmatic. It is moral. It follows from two of the most central political commitments of neoliberalism: individual freedom and property rights. The freedom-based argument for a UBI finds its best expression in the work of Friedrich Hayek, who, despite his reputation as a strict opponent of all state intervention in the economy, nevertheless championed the ideal of an “equal minimum income for all”. The key to understanding this paradox is to recognise that, for Hayek, both of these seemingly contradictory ideas flowed from the same source. Hayek feared the growth of government because he believed that discretionary power was a threat to individual freedom. Markets are generally more conducive to freedom than government because the former, unlike the latter, affords individuals the opportunity to say “no”. The essence of markets is competition; the essence of government is coercion. ...'

    '... In particular, there is a sharp distinction to be made between taxation of earnings from labour, and taxation of the rent generated by land and other natural resources. ...'

    '... This line of reasoning formed the basis of George’s famous “Single Tax” proposal. And that proposal provides one of the most plausible and intriguing neoliberal justifications for a UBI. After all, if the Single Tax is simply the rent that individuals and firms must pay for the private use of what belongs to humanity as a whole, doesn’t it make perfect sense that the proceeds of that rent should be distributed directly to the real owners, for them to use as they see fit? ...'

  31. : de.sputniknews.com:

    „Es ist eine Notwendigkeit“: Philosoph Precht befürwortet bedingungsloses Grundeinkommen

    Ausgerechnet vor Managern, die täglich Werte schöpfen und Lieferketten etablieren, Arbeitsplätze schaffen, Profite in Firmen reinvestieren oder einfach vom Gewinn ihren Porsche kaufen, hat sich Philosoph Richard David Precht für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen. Im Forum der deutsch-russischen Auslandshandelskammer sagte er, warum.

    '... Von dem „finnischen Experiment“ habe er jedoch „überhaupt nichts“ gehalten: „Wenn sie in Deutschland in der Mitte des 19. Jahrhunderts in einem bayerischen Dorf das Frauenwahlrecht im Experiment eingeführt hätten, dann wäre das krachend gescheitert.
    Oder auch die Abschaffung der Sklaverei kann man nicht in einem Experiment auf einer einzelnen Baumwollplantage machen – bestimmte Dinge gehen nicht in Form von Feldversuchen oder Experimenten!“ ...'

    '... Denn die Menschen, die arbeiten, würden irgendwann nicht mehr die große Anzahl der Menschen, die nicht arbeiten, finanzieren können – das sei vor allem dem demografischen Wandel geschuldet, dass diejenigen, die nicht mehr arbeiten, also diejenigen seien, die 90 oder 100 Jahre alt würden.
    „Damit wird unser Umlagesystem ohnehin ersetzt werden müssen und es wird vermutlich in den meisten Ländern der westlichen Welt auf eine Form des Grundeinkommens hinauslaufen“ und zudem denke er, „die Wahlkämpfe in zehn Jahren werden nicht in der Frage geführt ‚Grundeinkommen: ja oder nein?‘, sondern sie werden in der Frage geführt, welche Form des Grundeinkommens es geben wird.“ ...'

  32. : de.statista.com:

    Wie lange arbeiten die Europäer in ihrem Leben?

    Laut einer Prognose von Eurostat liegt die durchschnittliche Dauer des Berufslebens in der EU bei 35,2 Jahren. Die Vorhersage basiert dabei auf der Population von Erwachsenen, die 2019 fünfzehn oder älter waren.
  33. Termon: : bmas.de: Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

    Hin. Gehört. Die Online-Edition

    Hubertus Heil im Dialog

    '... Schicken Sie uns vorab Ihre Fragen bei Facebook und Twitter oder kommentieren Sie am 25. Juni live.
    Unsere Arbeit und unser Leben sind im Wandel. Das haben wir mit Beginn der Corona-Pandemie mehr denn je erfahren. Unsere Alltagshelden haben uns gezeigt, wie wichtig ihr täglicher Einsatz für uns ist. Auch die Art unserer Arbeit hat sich in kürzester Zeit an geänderte Rahmenbedingungen angepasst. Das verdanken wir der Bereitschaft vieler Menschen, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden. Jetzt stehen wir vor neuen Herausforderungen – während die alten nach wie vor aktuell bleiben. ...'

  34. : zeit.de/​arbeit:

    Langweilt Sie Ihr Job? Schreiben Sie uns, warum!

    Im Homeoffice merkt so mancher Arbeitnehmer: Vielleicht ist meine Arbeit nicht so sinnvoll, wie ich immer dachte. Wir wollen wissen, wie Sie damit umgehen.

    '... Stellen Sie sich ehrlich die Frage: Würde es jemandem auffallen, wenn es Ihren Job nicht gäbe? Nein? Der Anthropologe David Graeber sagt: Dann haben Sie einen Bullshitjob. So nennt er Berufe, die gesellschaftlich weitestgehend sinnlos und unproduktiv sind. Also keinen Mehrwert für die Allgemeinheit schaffen. Graebers These: Arbeit wird immer stärker automatisiert und wegrationalisiert. Gleichzeitig werden neue Jobs geschaffen, sinnlose Arbeitsplätze, die laut Graeber nur deswegen bestehen, weil es gesellschaftlich praktisch unmöglich ist, nicht zu arbeiten. Nach dem Motto: Besser ein sinnloser Job als gar keiner. ...'

  35. : zeit.de:

    Das muss sich ändern!

    Jede Bürgerin, jeder Bürger hat das Recht, sich mit Bitten oder Beschwerden an das Parlament zu wenden. Dafür ist der Petitionsausschuss des Bundestages die Anlaufstelle. Was wird dort alles gefordert? Und mit welchem Erfolg? Eine Übersicht in Grafiken
  36. : youtube.com:

    A Conversation with Karl Widerquist - UBI (83 Min)

    Juhl Media presents Karl Widerquist, American political philosopher and economist, in conversation with filmmaker Ching Juhl. The live online talk includes discussions of Universal Basic Income, personal stories of Widerquest and current issues.
  37. Termin: : levedo.ch:

    Stiftung Levedo

    Die Stiftung Levedo vergibt aufgrund der schwierigen Umstände im Jahr 2020 Kurz-Grundeinkommen zur Entlastung für in der Schweiz lebende Musikschaffende im Bereich Jazz.
    Anträge für diese, auf 6 Monate begrenzten Beiträge von monatlich 500.-- bis 2000.--, können bis Ende Juli an ​kurzgrundeinkommen@levedo.ch​ gesendet werden.
  38. : solidareinkommen.org:

    SPD-Funktionär formuliert Aufruf für Grundeinkommen

    Mark Rackles, langjähriger SPD-Funktionär und Staatssekretär in Berlin, hat am 21. Juni einen Aufruf formuliert, mit dem er für die Erarbeitung einer sozialdemokratischen Positionierung zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) wirbt.

    solidareinkommen.org:
    SPD Aufruf Solidareinkommen (pdf, 4 Seiten)
    SPD: Mut zu neuen Wegen! Warum die Sozialdemokratie sich dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen öffnen sollte.
    – Aufruf zur Mitarbeit –

  39. : tagesspiegel.de:

    Mark Rackles sieht „einzigartigen Substanzverlust“ seiner Partei

    Ex-Staatssekretär nimmt Auszeit von der Berliner SPD
    Der ehemalige Sprecher der SPD-Linken, Mark Rackles, übt scharfe Kritik an seiner Partei. Er will jetzt für das bedingungslose Grundeinkommen werben.

    '... In einem mehrseitigen Aufruf "Mut zu neuen Wegen" kritisiert der gelernte Diplom-Kaufmann und Europaexperte, dass SPD und Gewerkschaften auf die anhaltende Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen bisher mit "reflexhaft wirkender Abwehrrhetorik" reagierten und auf eine seriöse und ergebnisoffene Prüfung dieser Idee verzichtet hätten.
    Die Antworten der Sozialdemokraten auf die Probleme der Arbeitsgesellschaft, Erwerbsarbeit und Stellung des Individuums in der Gesellschaft überzeugten im 21. Jahrhundert aber immer weniger Menschen.
    Rackles will nun Mitstreiter suchen, um die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen voranzutreiben. ...'

    de.wikipedia.org: Mark Rackles

  40. Termin: : grundeinkommen-attac.de:

    Andere Arbeit, erneuerte Sozialsysteme, bedingungsloses Grundeinkommen?

    Am kommenden Mittwoch werden die Transformationsforscherin Andrea Vetter und der freie Autor und Filmemacher Daniel Weißbrodt zu Gast sein. Webinar-Reihe
    Andrea Vetter ist Pressesprecherin des Konzeptwerks Neue Ökonomie,
    Daniel Weißbrodt ist der Autor von "Kurzer Abriss der Deutsche Geschichte 2022 bis 2050".
  41. : dw.com: Deutsche Welle:

    Müssen wir weniger arbeiten, um die Welt zu retten?

    Wenn die Menschen weniger konsumieren, kommt das der Umwelt und dem Planeten zugute. Doch hilft es auch, weniger zu arbeiten? Was man aus der Corona-Krise über die Arbeitswelt lernen kann.

    '... Philipp Frey ist Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie. Er sagt, es gibt viel, was man daraus zum Wohle der Menschen und des Planeten lernen kann. Vergangenes Jahr machte er mit einer Studie Schlagzeilen. Er schlug vor, dass die Europäer sich auf eine Neun-Stunden-Woche beschränken sollten, um den Klimakollaps zu verhindern. ...'

    autonomy.work: The Ecological Limits of Work: on carbon emissions, carbon budgets and working time (pdf, 12 Seiten)

  42. : kulturrat.de:

    Reiner Hoffmann: Faire Arbeit statt bedingungsloses Grundeinkommen

    Gute Bezahlung und Arbeitsbedingungen im Kulturbetrieb garantieren

    '... Die solidarische Sozialversicherung in Form der Erwerbstätigen- und in Form der Bürgerversicherung kann im Gegensatz zu einem BGE viel präziser und umfassender die besonderen Bedarfe der Versicherten abdecken. Anders als beim BGE, das oft in der Kritik steht, die besonderen Bedarfe nicht zu erfassen, weil es Ungleiches gleichbehandelt und damit Ziel und Wirkung verfehlt. Zudem ist eine Versicherungsleistung tragfähiger finanzierbar. Schauen wir uns die gegenwärtigen Forderungen für ein zeitlich befristetes BGE an: Es würde den Steuerzahler in drei Monaten bei 1.000 Euro pro Monat und 82 Millionen Leistungsempfängern 250 Milliarden Euro kosten. Ob ein BGE in diesen Dimensionen billiger und bedarfsgerechter ist als eine Versicherungsleistung, erscheint zweifelhaft.
    Für uns Gewerkschaften sind aber nicht nur die Auswirkungen des BGEs auf die sozialen Sicherungssysteme von Bedeutung. Vielmehr stehen die Folgen für die Arbeitswelt im Vordergrund. Wir sind von der Sinnhaftigkeit einer selbstbestimmten, menschenwürdigen Arbeit überzeugt. So wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Artikel 23 zum Ausdruck kommt, dass jeder Mensch »das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit« hat. Darüber sollten wir reden, denn Arbeit muss ihren Wert und ihre Anerkennung erhalten. Ein BGE ist das Gegenteil. In der Arbeitslosigkeit gleicht es vielmehr einer Abwrackprämie für den Arbeitsmarkt. ...'

  43. Termin: : grundeinkommen-attac.de:

    Andere Arbeit, erneuerte Sozialsysteme, bedingungsloses Grundeinkommen?

    Am kommenden Mittwoch werden die Transformationsforscherin Andrea Vetter und die Soziologin und Journalistin Mag Wompel zu Gast sein. Andrea Vetter ist Pressesprecherin des Konzeptwerks Neue Ökonomie, Mag Wompel Gründerin von Labournet Germany
  44. : deutschlandfunk.de:

    Corona belebt Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen

    Eine bedingungslose Existenzsicherung für alle – ohne Anträge, ohne Bedürftigkeitsnachweis. Das fordern 800.000 Menschen in drei Petitionen an den Deutschen Bundestag. Die Coronakrise hat die Debatte neu entfacht, doch die Vorschläge sind so unterschiedlich wie umstritten.

    '... Michael Bohmeyer: „Man ist plötzlich auf die Eigenverantwortung zurückgeworfen. Und dann beginnt ein Gedankenprozess, der sehr spannend ist. Dann werden die Leute mutiger, dann werden sie kreativer, dann nehmen sie sich mehr Zeit für Freunde und Familie. Dann arbeiten sie aber trotzdem produktiver, weil es sich selbstbestimmter anfühlt. Weil sie jetzt suggeriert bekommen haben, ich kann ja auch gehen, ich habe jetzt wirklich die Freiheit Nein zu sagen. Und das sorgt für eine höhere Zufriedenheit und erstaunlicherweise auch für eine größere Gesundheit. Viele Leute sagen, dass sie besser schlafen, dass sie weniger Alltagsleiden haben. Wenn die Existenzangst weg ist, kann sich der Körper besser fühlen.“ ...'

    '... Katja Kipping, Co-Vorsitzende der Linken und Befürworterin eines Bedingungslosen Grundeinkommens, gibt zu, dass sich ein solches Vorhaben nicht einfach so aus dem Haushalt bezahlen lasse. Der Politikerin schwebt eine Finanzierung durch eine stärkere Umverteilung von oben nach unten vor. Und sie will Wohlhabenden den Zuschuss wieder abziehen. ...'

    '... Eine riskante Wette, meinen die Forscher des Ifo-Instituts. Die haben sich bereits im Jahr 2016 in einer Studie eingehend mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigt und kommen zu dem Schluss, dass ein solches im Prinzip finanzierbar sei: über eine „negative Einkommenssteuer“, das heißt über einen steuerlichen Freibetrag, der nur dann zur Auszahlung kommt, wenn kein Einkommen erzielt wird. Doch aber nur, wenn das Bedingungslose Grundeinkommen nicht wesentlich über den heute gültigen Sozialhilfebeträgen liege. Dann wäre ein solches Grundeinkommen nicht länger bedingungslos, denn es bekämen ja nur diejenigen, die es brauchten – nicht viel anders als es dem derzeit herrschenden Sozialstaatsprinzip entspricht. ...'

  45. : scharf-links.de:

    Eiertanz der Partei DIE LINKE um ein Bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Statt den Geldsegen (es gibt zu viel Geld auf der Welt, es ist nur ungleich verteilt) mit größtem bürokratischen Aufwand über ausgewählte Gruppen zu gießen und über strauchelnde Konzerne, wie jetzt zur Corona-Zeit, um anschließend möglichem Missbrauch hinterherzuschnüffeln, könnte jeder relativ unbürokratisch eine bedingungslose Grundsicherung bekommen, die anschließend mit dem Steuerfreibetrag ausgeglichen würde.
    Und dem Bundestagswahlkampf der Linken würde es mehr als zugute kommen, hätte sie ein linkes BGE auf ihrer Agenda. Ein Alleinstellungsmerkmal sondergleichen! ...'

    Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler zum möglichen Mitgliederentscheid BGE

  46. Termin: : facebook.com:

    A Conversation with Karl Widerquist

    Juhl Media presents Karl Widerquist, American political philosopher and economist, in conversation with filmmaker Ching Juhl. The live online talk will include discussions of Universal Basic Income, personal stories of Widerquist and current issues.
  47. Termin: : taz.de:

    Experiment mit dem Grundeinkommen

    Adrienne Goehler im Gespräch mit Hannes Koch über das Bedingungslose Grundeinkommen als Voraussetzung für Klimaschutz.
  48. : fr.de:

    Thomas Gebauer: Versicherung, Grundeinkommen, Gesundheit: Globalisierung geht auch sozial

    Weder nationale Alleingänge noch Wirtschaftswachstum werden uns dauerhaft vor Krisen schützen. Das Recht auf Hilfe im Notfall kann und muss global garantiert werden.

    '... Auch die Gewährleistung einer globalen sozialen Sicherung muss keine Utopie mehr sein. Die existenzbedrohenden Folgen des Lockdown in den Ländern des Südens zeigen, wie notwendig ein grenzüberschreitender Ausgleich ist, der allen die Gewissheit gibt, im Bedarfsfalle nicht alleine gelassen zu bleiben. Längst wäre die Einführung eines universellen Grundeinkommens möglich; ebenso einer globalen Bürgerversicherung, die, über einen weltweiten Länderfinanzausgleich geregelt, allen Menschen den Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung garantiert.
    Es sind weder organisatorische noch finanzielle Hürden, die einer solchen Weltsozialpolitik heute im Wege stehen, sondern es ist die irrige Annahme, man könne die eigene Freiheit, den eigenen Wohlstand dauerhaft nur auf Kosten anderer sichern. ...'

  49. : ardaudiothek.de:

    Roboter übernehmen Jobs? Was dann? | Ein Gedankenexperiment (Audio, 26 Min)

    Mal angenommen, Roboter würden unsere Jobs übernehmen. Weniger Arbeit für uns Menschen, oder entstehen dadurch viele neue Aufgaben? Und wer hat die Kontrolle: Die Maschinen oder wir? Ein Gedankenexperiment.
  50. : katja-kipping.de:

    Ja zu einer neuen sozialen Idee

    Erklärung von Katja Kipping zum Mitgliederentscheid Grundeinkommen

    '... Parteivorstand und BAG Grundeinkommen haben sich darauf verständigt, dem Parteitag vorzuschlagen, nach den Bundestagswahlen 2021 einen Mitgliederentscheid zum Grundeinkommen durchzuführen. ...'

  51. : rnd.de:

    Linke will Mitgliederentscheid über Grundeinkommen

    - Der Bundesvorstand der Linken hat sich am Samstag für einen Mitgliederentscheid zum bedingungslosen Grundeinkommen ausgesprochen.
    - Zugleich empfiehlt er jedoch den Mitgliedern, bei diesem Entscheid mit Nein zu stimmen.
    - Parteichefin Katja Kipping plädiert hingegen für ein Ja.

    '... Kipping verweist überdies darauf, dass der Zuspruch in der Bevölkerung zum Grundeinkommen groß sei. Umfragen zufolge spreche sich knapp jeder Zweite dafür aus. Besonders hoch sei der Zuspruch bei Wählerinnen und Wählern der Linken; er liege in Umfragen bei über 70 Prozent.
    Die Parteichefin schreibt: “Mit einer Entscheidung, die öffentlich als ein Nein zum Grundeinkommen gewertet würde, würden wir uns im Gegensatz zu über 70 Prozent unserer Wähler*innen stellen. Für viele steht das Grundeinkommen stellvertretend für eine zeitgemäße soziale Sicherung. Ein Nein beim Mitgliederentscheid, ganz gleich, wie gut es begründet ist, wird kommunikativ als Nein zur neuen sozialen Idee gewertet. Ein Ja kann im Wahlkampf zusätzlich mobilisieren.” Schließlich zeige die Corona-Krise, wie schnell Menschen in Existenznöte gerieten. “Das Grundeinkommen klingt revolutionär, aber es ist möglich”, betont Kipping. “Es lohnt sich, dafür zu streiten.” ...'

  52. : taz.de:

    Luisa Neubauer: The Long Goodbye

    Wer „nach Corona“ Neues anfangen will, muss mit Altem aufhören. Aber wir können einfach nicht aufhören. Mit nichts. Deshalb wählen wir Weitermachen.

    '... Deshalb wird das coronabedingte Konsumtief nicht als erster Schritt Richtung zukunftsfähiges Einkaufsverhalten gewertet, sondern als Aufforderung verstanden, über Einkaufsgutscheine zu fantasieren. Hier wird nicht aufgehört, hallt da mit, auch nicht mit dem Überflusseinkaufen. Deshalb verspricht man veralteten Industrien Milliarden, statt zu überlegen, ob die künstliche Arbeitsplatzsicherung nicht spätestens jetzt ein Ende finden sollte, um die Türen zu öffnen für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Meinetwegen können wir das auch Lebensinnovationsprämie nennen. ...'

  53. : lotto.spiegel.de:

    Glück kann so einfach sein!

    Bei der GlücksSpirale haben Sie jede Woche die Chance auf Gewinne in sieben unterschiedlichen Klassen. Der Hauptgewinn beträgt sogar 10.000 €, die Ihnen 20 Jahre lang monatlich ausgezahlt werden!
    (Ist das ein BGE?)
  54. Termin: : ubie.org/basic-income-tea:

    Sunday, 21 June: #FutureOfWork: Business, but NOT as usual

    Guests: Karl Widerquist (Professor of Philosophy, Georgetown University-Qatar),
    Margarida Botelho (UX/UI Designer, UBIE Youth Group),
    Joy Ponader (campaigner/strategist, Founder of Expedition Grundeinkommen)
    Moderation: Antonis Triantafyllakis (Coordinator of the UBIE Youth Group)
    Sunday, 21 June 2020, 5–6 pm CEST
  55. : medium.com/​@basicincomebrit:

    UBI and me: how UBI champions young people

    Testimony from Leo Holmes, one of the Co-Founders of UBI Lab Youth, a movement which aims to voice the benefits of a Universal Basic Income for Young people.
  56. : youtube.com:

    Humankind: Good or evil? Rutger Bregman joins Andrew Yang on Yang Speaks.

    Dutch historian, philosopher, and Utopia for Realists author Rutger Bregman joins Andrew to talk about the barriers to implementing Universal Basic Income and why Rutger thinks the US will be the first country to implement it. Rutger goes in-depth on a cynical view of human nature that pervades Western culture and why he sees us moving to a more hopeful view of who we can be.
  57. : mic.com:

    A new study shows how a universal basic income could help the environment, too

    The concept of a universal basic income (UBI) has gained momentum in recent years, but there are still a lot of unknowns. Some fear that giving money to low-income households might produce worse outcomes for the planet, leading to more consumption of goods and services that strain the environment. While the logic of those concerns track, a new study suggests the opposite: giving people money to address inequality might actually help protect and improve the environment.
  58. : berliner-freiwilligenboerse.de:

    13. Berliner Freiwilligenbörse

    virtuell und digital vom 18.04. bis 16.05.2020

    Und wie viele Menschen haben uns bis zum vorletzten Tag besucht?
    Auf dieser unserer Hausseite der Freiwilligenbörse hatten wir über 40.000 Aufrufe
    Auf unserer Twitter-Zeitleiste @freiwillig030 haben unsere 100 Tweets fast 50.000 Besucher*innen gesehen, auf @engagiert030 waren rund 20.000 in den letzten Wochen
    Unser YouTube-Kanal hatte rund 4.500 Aufrufe während der Börsenzeit
    Der Engagement-Katalog 2020, für die Börse schon gedruckt und online aktualisiert, verzeichnete auf seiner Seite rund 2.000 Aufrufe
    Unsere Twitter-Timeline zur Coronazeit hatte seit dem Start auch fast 2.000 Besucher*innen

  59. : zeit.de:

    Zahl der Millionäre steigt stark an

    Laut einer Studie ist das persönliche Vermögen im vergangenen Jahr weltweit so stark gewachsen wie seit 2005 nicht mehr. Die Corona-Krise könnte den Trend jedoch bremsen.
  60. : fr.de/meinung:

    Soziale Absicherung ist die beste Vorsorge

    Die Aufstockung der Corona-Hilfen für Entwicklungsländer ist ein notwendiger Schritt, dem weitere folgen sollten.

    '... Ein Bereich des Soforthilfeprogramms sollte besonders beachtet werden. Ein Teil der Mittel soll für soziale Sicherung in den Entwicklungsländern aufgebracht werden. Dies ist längst überfällig – und es gibt gute Gründe, hierauf auch längerfristig einen Schwerpunkt in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu legen.
    Die Corona-Krise treibt nach Schätzungen der Entwicklungsorganisation Oxfam eine halbe Milliarde Menschen in die Armut, sofern nicht umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dass dies auch Folgewirkungen für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaften und die innere Sicherheit vieler Länder haben wird, ist leicht vorhersehbar. ...'

    '... Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) geht davon aus, dass etwa 71 Prozent der Weltbevölkerung – etwa 5,2 Milliarden Menschen – ohne beziehungsweise ohne ausreichende soziale Absicherung leben. ...'

  61. : audiothek.philo.at:

    Arbeit, Muße und die Architekturen der Pause (Audio, 46 Min)

    Zwei Vorträge der Tagung "Andere Arbeit" , die vom 22.-24 Jänner 2020 am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien stattfand:
    Birger P. Priddat: Muße und Arbeit: Marx, Lafargue, Keynes, Grundeinkommen. Über die Utopie einer arbeitsfreien Welt.
    Gloria Meynen: Idle time. Arbeit an der Pause.
  62. : zeit.de:

    "Wir werden viel mehr zu Fuß gehen"

    Die Corona-Krise zeigt: Unsere Wirtschaft und Lebensweise müssen sich ändern, sagt Nachhaltigkeitsforscher Reinhard Loske. Indem wir uns begnügen, werden wir stärker.

    '... Loske: Wir sollten schrittweise ein aus Steuern finanziertes bedingungsloses Grundeinkommen einführen, gerade für Kinder. Das wäre ein wichtiges Element. ...'

    '... Dabei basiert unsere Gesellschaft ganz wesentlich auf Dingen, die wir einfach tun, ohne dafür Geld zu erhalten: in der Familie, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig das ist – und dass es uns umgekehrt sehr verletzbar machen kann, wenn wir unser Handeln zu stark auf wirtschaftliche Effizienz und unter Kostengesichtspunkten organisieren. ...'

    '... ZEIT ONLINE: Was heißt das für das Sozialsystem der Zukunft?
    Loske: Zum Beispiel, dass ein steuerfinanziertes bedingungsloses Grundeinkommen ein wichtiges Element darin wäre. Es könnte vielen Menschen helfen, ihren Alltag so zwischen Erwerbsarbeit und anderen Tätigkeiten auszubalancieren, dass es ihnen und ihrer individuellen Lebenssituation besser gerecht wird. So entstünde auch mehr Raum für kulturelles Schaffen oder ehrenamtliches Engagement. Das, was heute als "Bullshit-Jobs" bezeichnet wird, könnte wegfallen oder müsste mindestens wesentlich besser bezahlt werden, weil es bei einem Grundeinkommen ja immer auch die Alternative gibt, den Job nicht zu machen. ...'

    '... Erstens finde ich die 20 Milliarden Euro für die Mehrwertsteuersenkung völlig verkehrt. Durch sie sendet man eine falsche Botschaft, nämlich die, dass es jetzt darauf ankomme, möglichst schnell wieder zur alten Welt des Konsums und des Wachstums zurückzukehren. Wenn man schon so viel Geld für konsumtive Zwecke ausgeben will, hätte man es besser an Familien mit niedrigen Einkommen verteilt. ...'

    '... Loske: Die Nachhaltigkeit muss in die Verfassung, als Grundrecht für Bürger und als Pflicht für den Staat. Sie muss ein klares Ziel unseres Wirtschaftens sein. Mein Vorschlag ist, zu diesem Zweck das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz aus dem Jahr 1967 anzupassen. Bisher legt es vier Ziele für unsere Wirtschaft fest: hohe Beschäftigung, stabile Preise, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum. Ich bin dafür, sie durch sechs neue Ziele zu ersetzen: Resilienz, also Widerstandskraft in Krisen, fair geteilte Arbeit für alle, größtmögliche Verteilungsgerechtigkeit, Mitbestimmung, Preisstabilität und außenwirtschaftliches Gleichgewicht. Es ist höchste Zeit, dass wir über eine neue, ökologische Wirtschaftsverfassung debattieren. ...'

  63. Termin: : twitter.com:

    Morgen wird David Erler um 14 Uhr die Petition im Bundeswirtschaftsministerium (Tor 2, Scharnhorststraße) übergeben.

    Wer Zeit hat, hinzugehen, ist herzlich eingeladen.

    openpetition.de:
    Die Petition ist bereit zur Übergabe - 18.06.2020 Berlin - Übergabe der Petition beim Bundeswirtschaftsministerium!
    '... am Donnerstag, den 18.06.2020, werde ich um 14 Uhr beim Bundeswirtschaftsministerium in Berlin meine/unsere Petition persönlich übergeben! ...'

    openpetition.de:
    Hilfen für Freiberufler und Künstler während des "#Corona-Shutdowns"

  64. : t3n.de:

    Spot Explorer: Boston Dynamics verkauft seinen Roboterhund jetzt online

    Boston Dynamics bietet seinen Roboterhund jetzt online zum Kauf an. Firmen können sich eigene Spot Explorer kaufen – vorerst in den USA. Doch der folgsame Roboter hat seinen Preis.

    shop.bostondynamics.com: Spot
    Spot Explorer is designed for developers eager to explore how flexible mobile robots can be adapted for tasks ranging from industrial inspection to entertainment.
    .

  65. : klimareporter.de:

    Klimaschutz braucht bedingungsloses Grundeinkommen

    Können wir uns die Rettung des Planeten abschminken, wenn plötzlich alle genug Geld zum Leben und Konsumieren haben? Das Gegenteil ist der Fall: Ein bedingungsloses Grundeinkommen gehört zur sozial-ökologischen Transformation.
    Ein Gastbeitrag von Ronald Blaschke

    '... Eine egalitäre Gesellschaft infolge der Umverteilung von Geld und Zeit durch ein Grundeinkommen wird ebenfalls dazu führen, dass sich gesellschaftliche Positionen und sozialer Status eher an Handlungen und Erfolgen der Menschen in verschiedenen Arbeits- und Tätigkeitsbereichen festmachen und weniger an Einkommensunterschieden, die sich im Konsum von Statusgütern und Positionsgütern niederschlagen. ...'

  66. : wirtschaft-ist-care.org:

    Zitate

  67. : world.kbs.co.kr:

    Finanzminister äußert sich ablehnend zu Grundeinkommen für alle Bürger

    Finanzminister Hong Nam-ki hat sich zur jüngst laut werdenden Forderung nach einem Grundeinkommen für alle Bürger ablehnend geäußert.
    Es gebe kein Land auf der Erde, das ein Grundeinkommen eingeführt habe, sagte Hong bei einem Forum in Seoul. Es sei viel wirksamer, für bedürftige Schichten Wohlfahrtsmaßnahmen zu treffen. Er finde es unangebracht, jedem Bürger 200.000 bis 300.000 Won zu geben.
  68. : deutschlandfunkkultur.de:

    Ungerecht und unübersichtlich

    50 Steuerarten, 200 Steuergesetze, 100.000 Verordnungen: Wer eine Vereinfachung des Steuersystems fordert, gerät schnell in Konflikt mit Gerechtigkeitsfragen. Dabei wäre Fairness das beste Motiv für eine radikale Reform, meint Autor Philip Kovce.

    '... Vorschlag eins: Die Steuerpflicht gänzlich abschaffen. Dafür plädiert beispielsweise der Karlsruher Provokationsphilosoph Peter Sloterdijk. Er ist der Ansicht, dass Zwangssteuern letztlich mehr schaden als nützen, weil sie Bürger fälschlicherweise als Schuldner, nicht als Gönner des Gemeinwesens adressieren. Sloterdijk hegt die Hoffnung, dass eine Ethik des Gebens auf freiwilliger Basis die öffentliche Hand nicht verkümmern lässt, sondern im Gegenteil ein ganz neues Interesse für die res publica weckt.
    Vorschlag zwei: Alle Steuern abschaffen – bis auf die Mehrwertsteuer, die dementsprechend steigt. Dafür setzt sich unter anderen der Drogerieunternehmer Götz Werner ein. Ihm zufolge ist die Besteuerung von Leistung in Zeiten arbeitsteiliger Fremdversorgung grundsätzlich kontraproduktiv. Stattdessen will Werner allein die Inanspruchnahme von Leistung besteuern, also den Konsum. Da Verbrauchsteuern geringe Einkommen besonders belasten, befürwortet Werner als Grundfreibetrag ein bedingungsloses Grundeinkommen, was Geringverdienern wiederum besonders zugutekommt.
    Vorschlag drei: eine fixe Einheitssteuer auf alle Einkommen über dem Grundfreibetrag. Ein solches Flat-Tax-Modell regt der Steuerrechtler und Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof an. Er will dabei alle Einkünfte gleich behandeln, also zwischen Gehältern, Zinsen, Mieteinnahmen oder Unternehmensgewinnen nicht unterscheiden, und sämtliche Steuervergünstigungen und Ausnahmetatbestände abschaffen. ...'

  69. : fr.de: Frankfurter Rundschau:

    Wolfgang Strengmann-Kuhn: Glücklicher mit Grundeinkommen

    '... Wir stehen in den nächsten Jahren vor wichtigen Veränderungen. Um diese zu meistern, ist eine bessere Existenzsicherung nötig. Die Corona-Krise zeigt, dass die jetzige Grundsicherung dafür nicht ausreicht. Es ist Zeit für eine ernsthafte Debatte über das Grundeinkommen. Ein eigenes Modellprojekt kann dafür eine sinnvolle Grundlage sein. ...'

  70. : sueddeutsche.de:

    Hilfe bei Sanktionen

    Die Aktivistin Helena Steinhaus betreut Hartz-IV-Empfänger und zahlt Menschen Geld, damit sie trotz der Einschränkungen über die Runden kommen. Aber eigentlich will sie viel mehr.
  71. : youtube.com:

    Marsch für das gute Leben - Grundeinkommensmarsch (84 Min)

    In Berlin-Treptow, wo wir mit dem Mitinitiator Khai Phung über den Grundeinkommensmarsch, der sich am 19. September 2020 durch die Berliner Innenstadt bewegen wird, sprachen.
    Termin
  72. : ehrensache.​tagesspiegel.de:

    Willkommen beim Newsletter für Engagierte

    Berlin
    Der Tagesspiegel würdigt mit Deutschlands erstem Ehrenamts-Newsletter all jene Menschen, die aktiv dabei mithelfen, dass Berlin lebenswert ist und liebenswert bleibt.
  73. : nrwz.de/essay:

    Nichts tun!

    „Müßiggang bezeichnet das Aufsuchen der Muße, das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von besonderen Stresssituationen oder körperlichen Belastungen. Er geht z. B. mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher, kann jedoch auch das reine Nichtstun bedeuten.“ (Wikipedia)
  74. : derstandard.at:

    Die Zukunft der Arbeit

    Die Legenden der Menschheitsgeschichte und viel Leid drehen sich darum, wie der Mensch von der Versklavung der Arbeit befreit werden kann. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der Roboter uns in die Krise stürzt?

    '... Darum sprechen Sie mir nach: Die Zukunft der Arbeit ist weniger Arbeit. Das ist eine gute Nachricht, denn die Menschheitsgeschichte, ihre Legenden und viel Leid drehen sich darum, wie der Mensch von der Versklavung der Arbeit befreit werden kann. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Verwirklichung der Erfindung des griechischen Schmiedegotts Hephaistos – der Roboter – unsere Gesellschaft in die Krise stürzt. ...'

  75. : heise.de:

    Mehr von den Reichen wissen wollen

    Die französische Beobachtungsstelle für Ungleichheiten setzt neue Einkommensschwellen

    '... Zugrunde liegt diesen Berechnungen die Annahme, dass die Welt der Reichen beim Doppelten des Medianeinkommens beginnt. Der lag in Frankreich im Jahr 2017, das aufgrund der zugänglichen Daten als Basis herangezogen wird, bei 1.735 Euro, daher also die 3.470 Euro als Schwellenwert. Mit dieser Festsetzung betrete man Neuland, wird erklärt.
    Sie korrespondiert mit der Festsetzung der Armutsschwelle, die in Europa bei 60 Prozent des Medianeinkommens, bei 1.026 Euro monatlichem Einkommen gesetzt wird. Der Leiter des Observatoire, Louis Maurin, legt hier die Schwelle niedriger, nämlich bei 50 %, die mit 867 Euro monatlich beziffert werden. Das sei realistischer.
    Mit dieser Festsetzung der Armuts- und Reichtumsschwelle zeigt sich eine Symmetrie: Die Armen machen etwa 8 Prozent der rund 67 Millionen Franzosen aus, der Anteil der Reichen repräsentiert 8,2 Prozent ...'

  76. : prospectmagazine.co.uk:

    Could universal basic income change aid forever?

    For four years, the villagers of Magawa in rural western Kenya have all received £17 every month as part of a long-term study of universal basic income. With eight years left to run on the trial, the scheme is already showing signs that it could transform aid
  77. : norberthaering.de:

    Sudan als Versuchskaninchen für Bargeldabschaffung, universelles Grundeinkommen und Totalüberwachung

    '... Die Weltbank ist zwar eher knauserig bei der Bemessung dieses Grundeinkommens. Es soll fünf Dollar pro Person und Monat betragen. Aber das Kalkül ist wohl, dass die Menschen, die man ins System bringen will, arm genug sind, dass fünf zusätzliche Dollar im Monat die meisten zur Beteiligung an diesem Programm motivieren können. ...'

    '... Dieses Feldexperiment ist Teil eines viel größeren Programms der Weltverbesserung im Sinne der Silicon-Valley-Milliardäre und ihrer Mitstreiter in Washington und New York. Unter dem Namen Universal Basic Income (Universelles Grundeinkommen) propagieren sie den Verzicht auf traditionelle Entwicklungspolitik, die wenigstens vorgibt, Länder entwickeln zu wollen. Stattdessen sollen direkte digitale Zahlungen auf die Mobiltelefone der Ärmsten diese vor dem Verhungern bewahren und dafür sorgen dass sie bleiben, oder hingehen, wo man sie haben will.
    Ein unter anderem vom Weltwirtschaftsforum und der Weltbank protegiertes Projekt namens Direct Giving aus dem Umfeld der Harvard Universität hat bereits einigen Erfolg dabei, Spenden wohlmeinender Menschen, Gelder von sogenannten Philanthropen und von Regierungen und Internationalen Organisationen umzulenken, weg von der bisherigen Projekthilfe, hin zu dieser neuen Hilfsvariante in Form von vereinzelnden Almosen.
    Die Unterstützer von Give Directly überschneiden sich stark mit denen der Kampagne zur Bargeldbeseitigung. Das ist kein Wunder, ergänzen sich die beiden Projekte doch hervorragend im Hinblick auf das Ziel, alle Menschen “ins System zu bringen” und so Überwachung und Kontrolle der Weltbevölkerung zu verbessern. ...'

    de.wikipedia.org: Norbert Häring

  78. : firstlife.de:

    Das bedingungslose Grundeinkommen – eine Frage des Menschenbildes

    Die Finnen haben es getestet, eine Lotterie verlost es und in der Schweiz wurde sogar über eine Einführung abgestimmt – das bedingungslose Grundeinkommen ist in aller Munde! Dabei ist die Finanzierungsfrage nicht unser größtes Problem. Es geht vielmehr darum, an welches Menschenbild wir glauben. Ein Kommentar.

    '... Hier plädiere ich eindeutig für ein positiveres Menschenbild. Vielleicht wird der Eine oder Andere die Sicherheit des BGE nutzen, um sich voll und ganz einem Ehrenamt zu widmen. Die Vereine in Deutschland suchen händeringend nach solchen Menschen. Vordenker mit guten Ideen können diese verwirklichen und beispielsweise Start-ups gründen. Insgesamt wird der Weg in die Selbstständigkeit mit einem geringeren Risiko verbunden sein. In Anbetracht der Tatsache, dass der klassische Arbeiter ausstirbt, ist Selbstständigkeit die Zukunft der Arbeitswelt.
    Der Mensch ist ein kreatives Wesen, das Freude daran hat, seine Umwelt zu gestalten. Das hat die Geschichte deutlich gezeigt. Ein BGE wird dem keinen Abbruch tun, sondern ganz im Gegenteil den Menschen völlig neue Entfaltungsmöglichkeiten eröffnen. Geben wir ihnen die Chance – am besten jetzt! ...'

  79. : heraldscotland.com:

    Backing for £200m pilot of citizens income

    HOPES that a universal basic income could be a rapid response to the Covid crisis have been dashed by a new study that says it will take three years and £200m just to pilot the idea in Scotland.
  80. : stiftung-grundeinkommen.de:

    Corona und das Grundeinkommen: Wohin führt die Debatte? (Podcast, 36 Min)

    '... Die Forderungen waren nicht zu überhören: Sollten wir nun, während der Corona-Pandemie, ein Grundeinkommen einführen? Wie verändert sich durch die aktuelle Diskussion die Diskurs um das Grundeinkommen?
    Diese Fragen bespricht Mansour Aalam, Podcast-Host und Geschäftsführer der Stiftung Grundeinkommen, mit Rico Grimm. Der Chefredakteur von Krautreporter beobachtet seit Jahren die Debattenkultur ums Grundeinkommen. ...'

  81. : t3n.de:

    Hubertus Heil, was halten Sie vom bedingungslosen Grundeinkommen? (Podcast, 47 Min)

    '... Im t3n Podcast sprechen wir mit Arbeitsminister Hubertus Heil darüber, wie diese Wirtschaft der Zukunft aussehen könnte. Heil erklärt dabei, was er als SPD-Arbeitsminister für die Arbeiter und Arbeiterinnen der Gig-Economy tun will – und warum er nichts von einem bedingungslosen Grundeinkommen hält. ...'

  82. : oecd-berlin.de:

    OECD-Wirtschaftsausblick (pdf, 48 Seiten)

    Vorläufige auszugsweise Übersetzung

    Die Coronavirus-Pandemie hat das Leben der Menschen in aller Welt erschüttert und eine schwere Rezession ausgelöst. Jetzt werden die Einschränkungen zwar gelockert, doch die konjunkturelle Erholung ist sehr brüchig – insbesondere mit Blick auf eine mögliche zweite Infektionswelle.
    Wegen der außergewöhnlichen Unsicherheit der aktuellen Situation präsentiert der neueste „OECD Economic Outlook“ zwei Szenarien: eines, in dem das Virus weiter zurückgedrängt und unter Kontrolle gehalten wird, und ein anderes, in dem es im späteren Jahresverlauf 2020 zu einer zweiten heftigen Infektionswelle kommt.

  83. : petitionen.12062020.de:

    Abstimmungsergebnis über die 3 Projekte im Rückabwicklungsprozess

    Wir sind mal wieder überwältigt von dieser Community - es haben insgesamt über 17.000 Menschen an der Abstimmung teilgenommen. Vielen Dank dafür - Ihr seid spitze!

    Eure drei Favoriten stehen nun fest, die wir den Tickethalter*innen als Spendenoptionen anbieten werden. Hier sind die Abstimmungsergebnisse (abgegebene Stimmen insgesamt: 51.878):

    17.526 (33,8 %) Grundeinkommen jetzt. Mit deiner Hilfe.
    9.999 (19,3 %) Gemeinsam für ein wirksames 1,5°-Klimagesetz
    6.643 (12,8 %) ABSTIMMUNG21 - Du bist Demokratie
    4.727 (9,1 %) #LeaveNoOneBehind. Solidarität statt Egoismus in der Corona-Krise.
    4.453 (8,6 %) Der FREI DAY - Lernen die Welt zu verändern
    3.944 (7,6 %) Generationen Rettungsschirm für die Menschen. Für die Zukunft.
    2.811 (5,4 %) Bürgerrat Klima – Deutschland, wir müssen reden!
    1.775 (3,4 %) Bildungsreise “Unfuck the Economy”

  84. : wallstreet-online.de:

    Ist das bedingungslose Grundeinkommen in Deutschland möglich?

    '... Nach dem aktuellen Sozialbericht überschreiten die Sozialausgaben in Kürze die Grenze von 1 Billion Euro. Der heutige Sozialstaat mit Hartz IV und Co. dient langsam aus und wird den Weg für ein Bedingungsloses Einkommen (BGE) bereiten. Wäre es nicht toll, wenn du monatlich 1000 Euro ohne Bedingungen erhalten würdest?
    Die Sozialausgaben entsprechen mit 918 Milliarden Euro bereits heute 29,3 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) Deutschlands, wie es im Sozialbericht 2017 steht. Das Geld würde heute schon ausreichen um ein monatliches Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) von 800 bis 1000 Euro für jeden Bürger vom Baby bis Rentner zu finanzieren. ...'

  85. : basicincome.org:

    Philippe van Parijs: Obituary: Lieselotte Wohlgenannt

    '... Lieselotte Wohlgenannt died in Bregenz (Austria) on the 29th of May 2020. Born in 1931, Lieselotte was one of Europe’s first prominent advocates of basic income [...[
    Along with Ireland’s Maire Mullarney and Scotland’s Annie Miller, she was one of those strong, committed, selfless women who helped keep the frail flame of basic income alive long before it ignited the world. ...'

  86. : deutschlandfunkkultur.de:

    Lasst die Maschinen für uns arbeiten! (Audio, 5 Min)

    Millionen von Beschäftigten sind in Kurzarbeit und es gibt wieder mehr Arbeitslose. Arbeit wird knapp, der Wohlstand ist in Gefahr. Dieser Zusammenhang ist nicht zwingend, meint der Publizist Adrian Lobe.
  87. : youtube.com:

    SEOM & Annika Dietmann - Neue Brücken (Offizielles Video) (4 Min)

    Dieser Song soll dir in Zeiten der Krise als Leuchtturm dienen.
    Die Welt hat unser tiefes Mitgefühl und mit diesem Stück möchten wir auf die positiven Möglichkeiten der aktuellen Lage hinweisen!
    Lasst uns aus den Steinen neue Brücken bauen.
    Im Zeichen der Verbundenheit!
    (BGE-Erwähnung bei 1.35 Min;
    Hinweis von S.W. Danke!)
  88. : www.strengmann-kuhn.de: Grüner MdB:

    Grundeinkommen

    Ein Grundeinkommen ist eine regelmäßige Zahlung an alle Mitglieder einer Gemeinschaft. Schon seit Anfang der 80er Jahre setze ich mich für diese Idee als Ergänzung, genauer gesagt: Sockelung der bestehenden sozialen Sicherung ein. Alle Bürgerinnen und Bürger hätten eine finanzielle Basis um ihr Leben selbstbestimmt gestalten zu können.
  89. Termin: : expedition-grundeinkommen.de​/olympia12062020:

    Wir realisieren Grundeinkommen! Bundesweit. Mit deiner Stimme.

    Mit wenigen Klicks kannst du jetzt dafür sorgen, dass die Expedition Grundeinkommen noch dieses Jahr deutschlandweit aktiv wird! Das abgesagte Demokratie-Festival „Olympia 12062020“ spendet seine Eintrittsgelder weiter. Wenn wir als Empfänger ausgewählt werden, können wir damit die Ausweitung der Kampagne auf ganz Deutschland durch kommunale Volksentscheide finanzieren.
  90. : frauenseiten.bremen.de:

    Das BGE und die Politik

    Das bedingungslose Grundeinkommen, kurz BGE ist, vor allem im Zuge der Corona-Pandemie, heiß umstritten. Wie das Konzept aus feministischer Perspektive zu werten ist, wird jedoch kaum besprochen.
  91. Termin: : expedition-grundeinkommen.de​/olympia:

    Welche Projekte sind Deine Favoriten?

    Ihr könnt ab jetzt und bis zum 8.6.2020 um 23:59 Uhr hier abstimmen.
    Rückabwicklungsprozesses des 12062020 Crowdfundings

    Termin: 04.06.2020, 20.40 Uhr:

  92. : cba.fro.at:

    #Zukunftspodcast Morgen ist heute – Folge 1 mit Adrienne Goehler (50 Min)

    Im Gespräch mit Adrienne Goehler, eine in Berlin lebende Publizistin, Kuratorin und glühende Verfechterin eines bedingungslosen Grundein-/-auskommens. Sie gibt Einblick in ihre Gedanken zu solch einem bedingungslosen Grundauskommen und spaziert mit uns durch ihr neu erschienenes Buch: Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein-/-auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit. (Parthas Verlag)
  93. : mach-mit-beim-grundeinkommen.de:

    Das Grundeinkommen macht uns krisenfest!

    '... In Zeiten des Wachstums ist unsere Wirtschaft ein in sich gut funktionierendes System. Alles ist auf Wertschöpfung, Erwerbsarbeit und Konsum optimiert. Eventuelle Gedanken über Sinn und Zweck unseres Tuns sind auf die zwei Stunden nach dem Abendessen verbannt. Selbst die Wochenenden sind durchgestylt und dienen der Selbstoptimierung. Doch kommt eine Krise, wird alles zerbrechlich. Uns beschleicht das Gefühl, als würden wir in schnellem Tempo auf sehr dünnem Eis Pirouetten drehen. Dieses dünne Eis ist ein alter Gesellschaftsvertrag, der unbedingt erneuert und krisenfest gemacht werden muss. ...'

    '... Wir dürfen aber nicht annehmen, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen von einem Tag zum anderen eingeführt werden könnte. Das wäre wirklich naiv. ...'

  94. : contexo.net:

    Der betrogene Arbeiter

    Es gab mal eine Zeit, da war der Wintervorrat an Nahrungsmitteln etwa proportional mit dem Arbeitseinsatz auf dem Feld. Mehr Arbeiter war gleichgesetzt mit mehr Kartoffeln im Keller für den Winter.
  95. : susannewiest.de:

    Gedicht von Anna Hildebrandt (Dorean Lay) (im Kommentarfeld)

    Bedingungsloses Grundeinkommen

    Ein groteskes Ungeheuer
    tobt sich aus auf dieser Welt,
    frisst die Erde und kackt Geld,
    Furcht und Armut sind sein Feuer.

    Flimmernde Finanz-Bilanzen
    halten sein System am Laufen
    und ein stummer Sklavenhaufen
    muss nach seiner Pfeife tanzen.

    Muss sich brav und artig zeigen,
    auch wenn es die Welt vernichtet,
    Stück für Stück zu Grunde richtet,
    muss ihm dienen und muss schweigen.

    Sie sind mehr als Lohnarbeiter,
    ihre Träume reichen weiter
    als zu schuften für Entlohnung:
    Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung.

    Ließe Luft sich komprimieren
    und als Arbeitslohn servieren
    nur für den, der schaffen kann,
    wäre das schon längst getan.

    Ließe Wasser sich verknappen
    und in wohldosierten Happen
    tröpfchenweise portionieren,
    würde man auch das probieren.

    Jenseits werbungspraller Straßen
    lümmeln Menschen sich im Dreck.
    Das System nimmt sie in Massen,
    presst sie aus und wirft sie weg.

    Da ist einer, der war Dichter.
    Einer hätte gern studiert.
    Doch es kam der Weltvernichter,
    den das nicht interessiert.

    Einer wollte jemand pflegen,
    den er kennt und den er liebt.
    Weltvernichter war dagegen,
    weil es das für ihn nicht gibt.

    Viele, die Ideen haben,
    ihre Liebe, ihr Genie,
    wurden unentdeckt begraben,
    fehlen uns. Es gab sie nie.

    Außerhalb der Börsenhalle
    blüht die Erde für uns alle,
    und wir sind ein Teil von ihr.
    Das System nicht. Aber wir.

    Das Gefängnis wird erbeben,
    denn wir werden uns erheben,
    jedem eine Basis geben,
    frei von Angst und Not zu leben,

    mutig, unbeschwert, aktiv,
    enthusiastisch, kreativ:
    Endlich frei von diesen Ketten
    werden wir die Erde retten.

  96. : zeit.de:

    Spanien beschließt Grundeinkommen

    Bis zu 2,5 Millionen Menschen sollen mindestens 462 Euro monatlich erhalten. Die Regierung will so gegen Armut vorgehen. Bedingungslos ist die Auszahlung aber nicht.
  97. Termin: : keynes-gesellschaft.de:

    Call for Papers

    Am 15.und 16.2.2021 findet die Jahrestagung der Keynes Gesellschaft in Hannover statt.
    Das Rahmenthema lautet:
    Keynesianische Krisenbewältigungspolitik in Zeiten von Corona

    Gesucht sind akademische und wirtschaftspolitische Papiere, die folgendes Themenspektrum abdecken:
    - Analyse der wirtschaftspolitischen Maßnahmen in der Corona Krise.
    - Stabilitätspolitische Ansätze bei Pandemien
    - Wirtschaftspolitik bei globalen Schocks
    - Institutionelle Voraussetzungen für die Bekämpfung globaler Schocks

    Darüber hinaus sind alle Themen mit Bezug zur Lehre von Keynes willkommen.
    Bitte senden Sie Themenvorschläge für Referate mit Abstract bis zum 1.11.2020

  98. : susannewiest.de:

    Schnelle Anhörung – Tausche Oktober gegen Juni

    '... Damit war ich nicht zufrieden. Wir haben die PetentInnen aller drei Petitionen, die am 15. Juni, unserem „Wunschtermin“, verhandelt werden sollen in Erfahrung gebracht und um einen Termintausch gebeten: Tausche Oktober gegen Juni. Das wäre sowohl für den Bundestag, als auch für mich sehr sportlich gewesen, aber die Krise wartet nicht.
    Bereits der erste Petent, den ich anrief, war, zu meiner großen Freude, zum Tausch bereit. Die Notwendigkeit ein Krisengrundeinkommen möglichst zeitnah zu bearbeiten, hat überzeugt. Nochmals vielen Dank für die Bereitschaft!
    Heute habe ich nun einen Anruf aus der Bundestagsverwaltung erhalten, dass auch der Tauschvorschlag nicht angenommen wurde. Die Mehrheit im Petitionsausschuss hat sich nun bereits zum zweiten Mal gegen eine zeitnahe Anhörung ausgesprochen. ...'

  99. Termin: : eci-ubi.eu:

    https://eci-ubi.eu

    “Start Unconditional Basic Incomes throughout the EU”
    Starting day for gathering signatures: 25th September, 2020
  100. : rogator.de:

    Klare Unterstützung für ein bedingungsloses Grundeinkommen – vor allem in Deutschland und Schweden

    Studie OpinionTRAIN belegt starke erwartete Veränderungen in der Gesellschaft – besonders in Schweden / Deutschland mit ambivalenter Bewertung der Auswirkungen auf die Gesellschaft / In allen vier untersuchten Ländern ist die Unterstützung für ein bedingungsloses Grundeinkommen sehr hoch / Bedingungsloses Grundeinkommen mit besserer Beurteilung als die aktuellen Maßnahmen der Regierung

    Die Studie als pdf, 17 Seiten

    Sascha Liebermann: Wieder einmal eine Befragung, die Zustimmung zum Grundeinkommen vermeldet...

  101. : archiv-grundeinkommen.de:
  102. : heise.de/tp:

    Die Krise der Minderleister

    Wie schief und absurd unser Leistungsbegriff ist. Kommentar

    '... Viel wichtiger ist ein anderer Begriff: Leistung. Wenn uns die Krise etwas zeigt, dann dies: Wie schief und absurd unser Leistungsbegriff ist. Es ist überfällig, ihn zu korrigieren, ihm wieder Bodenhaftung zu geben.
    Leistung wird an falschen Paradigmen festgemacht, was den Begriff entleert. Als Leistungsträger gilt, wer viel Geld generiert. Womit er dieses Geld generiert - also ob hinter seinem Wirken tatsächlich eine reale Leistung steht - ist zweitrangig. Mitunter wird Leistung auch an der investierten Arbeitszeit festgemacht.
    Allerdings nur dann, wenn es sich um in Profit messbare Arbeitszeit handelt. Menschen, die mit drei Mindestlohnjobs versuchen, ihre Familie über Wasser zu halten, gelten nicht als Leistungsträger. Im Gegenteil. Sie werden verachtet ...'

  103. : taz.de:

    Entschleunigung wäre möglich

    Die Coronakrise hat die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen befeuert. Das Buch von Adrienne Goehler liefert Argumente.
  104. : antonia-mertsching.de:

    Modellprojekt Grundeinkommen

    Ungewöhnliche Herausforderungen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: ein Modellprojekt Grundeinkommen für die Lausitz!
  105. Termin: : gruene-neukoelln.de:

    Virtuelle Bezirksgruppe | Bedingungsloses Grundeinkommen

    '... Wir haben dazu als Referent*innen eingeladen:
    Sven Lehmann ist Abgeordneter und sozialpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag. Er setzt sich seit vielen Jahren für das bedingungslose Grundeinkommen ein
    Tanja Smolenski ist Referentin für Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik für den Vorstand der IG Metall und befürchtet, dass das BGE weniger statt mehr soziale Sicherheit bringen würde. ...'

  106. : nachhaltiges-grundeinkommen.eu:

    https://nachhaltiges-grundeinkommen.eu/

    '... Ein nachhaltiges Grundeinkommen sollen alle Menschen erhalten. Davon profitieren können jedoch nur Menschen, die einen nachhaltigen Lebensstil führen. Das Grundeinkommen ist somit nicht bedingungslos, sondern verknüpft mit einem nachhaltigen Lebensstil. Die Menschen erbringen eine Leistung für die Mitwelt, die Mitmenschen und für die zukünftigen Generationen.
    Diese Forderung nach einer nachhaltigen Leistung wird sichergestellt durch die Finanzierung des Grundeinkommens durch Ressourcen-Lenkungsabgaben (Energie, Rohstoffe, Boden, Wasser usw.) und durch eine Mikrosteuer auf Finanztransaktionen (Finanztransaktionssteuer 0.1%).
    Diese Form der Finanzierung des nachhaltigen Grundeinkommens stellt sicher, dass Menschen, die eine ressourcenschonenden Lebensstil führen und auf Finanzspekulationen verzichten zu den Gewinnern zählen. ...'

  107. : kathpress.at:

    Bischof Scheuer skeptisch zu "bedingungslosem" Grundeinkommen

    '... Linz, 25.05.2020 (KAP) Skeptisch ob des viel diskutierten bedingungslosen Grundeinkommens ist der Linzer Bischof Manfred Scheuer. "Es braucht eine soziale Absicherung für jene Menschen, die keine Arbeit haben, aber auch Anreize", sagte Scheuer in einem Interview der oberösterreichischen "BezirksRundschau" (Montag, online). "Dass 'bedingungslos' der richtige Weg ist, glaube ich deshalb nicht", fügte der Bischof hinzu: "Die Leute müssen Verantwortung für ihr Leben übernehmen." ...'

  108. : taz.de:

    Knapp unter dem Mindestlohn

    Die Corona-Pandemie verschärft die Armut in Spanien. Die Regierung will gegensteuern – und diese Woche ein Mindesteinkommen beschließen.

    '... Alleinstehende haben ein Recht auf mindestens 461 Euro im Monat. Das ist knapp unter dem, was Rentner erhalten, die nie eingezahlt haben. Das Existenzminimum für Lebensgemeinschaften aus Erwachsenen und Kindern wird auf bis zu 1.015 Euro monatlich festgelegt, knapp weniger als der gesetzliche Mindestlohn. Wer die Hilfe beantragt, muss mindestens 21 Jahre alt sein und sich vor drei Jahren vom Elternhaus emanzipiert haben. Obergrenze sind 65 Jahre. Ab dann gibt es Rente, auch für die, die nicht eingezahlt haben. ...'

    '... Während die Gewerkschaften das Mindesteinkommen begrüßen, kritisiert die Organisation Attac die Pläne als ungenügend. Nur ein bedingungsloses Grundeinkommen würde alle Menschen erreichen und mit der Armut tatsächlich Schluss machen. ...'
    (Hinweis von E.M. Danke!)

  109. : fuereinander.jetzt:

    Diskussionspaper Konsumsteuer Finanziertes BGE in Österreich

    '... Die lange erwartete Simulation, ob Österreich allein ein BGE einführen könnte, ist da.
    Drei Ökonom*innen haben die Annahmen der Generation Grundeinkommen durchgerechnet und eine Einschätzung verfasst. Wichtigster Punkt: Es geht sich aus! Welche Voraussetzungen erlauben, dass die Preise stabil bleiben und dennoch alle ein Grundeinkommen bekommen stehen nun auf 34 Seiten zur Diskussion. ...'

    fuereinander.jetzt: Konsumsteuer finanziertes BGE in Österreich (pdf, 34 Seiten)

  110. : arbeitsweltradio.podigee.io:

    Das Bedingungslose Grundeinkommen (Audio, 46 Min)

    Jeder und jede bekommt einen Betrag X jeden Monat - bedingungslos. Das ist die Grundidee des bedingungslosen Grundeinkommen. Wie groß die Summe X ist, unterscheidet sich je nach Vorschlag. Ob das Geld zusätzlich oder als Ersatz für die Sozialleistungen gezahlt werden soll, wie sich das BGE auf die Ökonomie auswirkt und warum der DGB das BGE ablehnt, darüber sprechen wir mit Maheba Goedeke Tort von mein-grundeinkommen.de, moderiert von Duncan Opitz. Diese Sendung ist in Kooperation mit der IG Metall Stuttgart.
  111. : mitlinks-nds.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen – Chance oder trojanisches Pferd?

    '... Linke Politik zeichnet sich dadurch aus, dass sie gesellschaftliche Verteilungskämpfe unterstützt und initiiert. Sie setzt an den Interessen der abhängig Beschäftigten und ihrer Familien, mit anderen Worten der Arbeiterklasse an. Die Auseinandersetzung findet statt im Interessengegensatz zwischen Arbeit und Kapital. In jeder Tarifauseinandersetzung neu, ringen die Beschäftigten um Einkommen, Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen.
    Das BGE lenkt dagegen komplett von diesen Verteilungskämpfen ab. ...'

    '... Wer glaubt, dass man ein BGE in dieser Situation geschenkt bekommt, glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten. ...'

    Inge Hannemann: Argumente für das Bedingungslose Grundeinkommen.

  112. : utopia.de:

    Post-Corona-Manifest: 174 Wissenschaftler*innen veröffentlichen 5-Punkte-Plan

    Die Menschheit befindet sich wegen der Corona-Krise im Ausnahmezustand, aber irgendwann wird die Pandemie vorbei sein. Dann ist es an der Zeit, einige Dinge grundlegend zu verändern, sagen Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden. Sie haben fünf Forderungen für die Welt nach Corona formuliert.
    1. Der Wachstumszwang des Bruttoinlandproduktes muss aufhören
    2. Wirtschaftsmodell, das auf Umverteilung basiert
    3. Veränderungen in der Landwirtschaft
    4. Weniger Konsum und Reisen
    5. Schuldenerlass
  113. : tagesspiegel.de:

    „Der kreative Prozess kommt zu kurz“

    Freie Gruppen fördern und für Kontinuität sorgen: Bundeskulturstiftungs-Chefin Hortensia Völckers über Kommunikation und Förderung in der Krise.

    '... ts: Viele selbständige Künstlerinnen und Künstler hätten sich vom Bund mehr Hilfe erwartet. Wer in existenzielle Not gerät, dem bleibt nur, Grundsicherung zu beantragen.
    HV: Ich weiß, dass viele das nicht wollen und argumentieren, sie seien ja nicht arbeitslos, sie könnten nur ihre Arbeit nicht zeigen oder damit Einnahmen erzielen. Es gibt inzwischen neben der Grundsicherung im Sozialschutz-Paket eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen, auch in den Ländern. Ich denke schon, dass Künstler eine Art Sonderstatus für sich geltend machen können. Unter dem Strich ließe sich alles zusammengenommen positiv als ein Schritt zum bedingungslosen Grundeinkommen verstehen, das für viele Kulturschaffende eine echte Perspektive ist. Mit unserem Stipendienprogramm „Reload“ gehen wir eine Art Mittelweg zwischen Projektförderung und Existenzsicherung. Projekte in Zukunft, Förderung jetzt. ...'

  114. : die-korrespondenten.de:

    Das große Experiment in der Lausitz

    In ihrem neuen Buch erwägt Adrienne Goehler, den Bürger*innen der Braunkohleregion für die kommenden Jahrzehnte ein bedingungsloses Grundeinkommen zu zahlen, um die ökologische Transformation dort als Modell für die gesamte Gesellschaft zu entwickeln.
    Von Hannes Koch

    '... Hartmut Rosa, Soziologe an der Universität Jena, findet diese Erkenntnis nicht erstaunlich. Im neuen Buch von Adrienne Goehler sagt er, das Grundeinkommen könne Menschen die Angst vor dem sozialen Absturz und dem Versagen in der Leistungsgesellschaft nehmen. „Es schafft eine existenzielle Sicherheit für die gesamte Gesellschaft“, so Rosa. Diese Sicherheit „pazifiziert die Existenz, sie befriedet unser In-der-Welt-Sein, so dass es überhaupt wieder möglich ist, in Resonanz zu kommen – mit uns selbst, mit der Welt, mit der Natur.“ Und ein Effekt positiver Beziehungen kann eben auch sein, Tätigsein als bereichernd zu empfinden und eher mehr als weniger arbeiten zu wollen. ...'

    '... Der aktuelle Band bietet nun eine Sammlung zahlreicher Texte, Essays und Interviews unter anderem mit Künstler*innen, Ökonom*innen, Politik*innen und Wissenschaftler*innen, entstanden während Goehlers zweijähriger Mitarbeit am Institut für Nachhaltigkeitsstudien (IASS) in Potsdam.
    Ihr zentrales Anliegen besteht darin, zwei Debatten, die bisher oft getrennt voneinander ablaufen, miteinander zu verknüpfen – die öffentlichen Diskussionen über Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Goehler schreibt, zugespitzt: kein Klimaschutz ohne sozialen Ausgleich. Erst wenn sich die Bürger*innen sozial und ökonomisch abgesichert fühlten, seien sie bereit und willens, an einer ökologischen Transformation mitzuwirken, die zu Beschränkungen von bisher bekanntem Wohlstand und Konsum führen könne. Hier kommt das Grundeinkommen als eine Möglichkeit ins Spiel, allen Menschen – im Idealfall nicht nur in reichen, sondern auch armen Ländern – eine Existenzgrundlage zu bieten und gleichzeitig Wachstumsdruck aus der Hochleistungsgesellschaft herausnehmen. Denn erhielten alle Bürger*innen ein garantiertes „Grundauskommen“ auf Basis eines sozialen Menschenrechts, könnte das den Zwang vermindern, ständig neue Arbeitsplätze als Ersatz für wegrationalisierte Stellen aus dem Boden stampfen, Produktion und umweltschädlichen Ressourceneinsatz permanent erhöhen zu müssen. ...'

    '... In mehreren Interviews entwickeln Goehlers Gesprächspartner*innen den Vorschlag, die Praxistauglichkeit des Modells in einem großen Experiment in der brandenburgisch-sächsischen Lausitz auszuprobieren. Gut eine Million Menschen würden dort mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ausgestattet, um den geplanten Ausstieg aus der Braunkohle-Ökonomie zu begleiten.
    Wären die politischen Mehrheiten in Land und Bund bereit, ein solches gesellschaftliches Labor zu ermöglichen, hätte dies durchaus Sinn. Zum einen lässt sich die Vergleichbarkeit herstellen, wenn in den anderen Kohleregionen – Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – der Strukturwandel nach konventionellen Maßstäben abläuft. Außerdem könnte man unter realen Bedingungen Antworten auf Fragen finden, über die bisher immer nur theoretisch gestritten wird. Zum Beispiel: Wie reguliert man den Zuzug von Leuten aus anderen Regionen in das attraktive Sozialmodell? Wieviele zusätzliche Kosten verursacht die Veranstaltung über die schon heute für den Sozialstaat nötigen Finanzen hinaus? Verabschieden sich zehntausende Beschäftigte in den vorzeitigen Ruhestand, weil sie nicht mehr jeden Ausbeuterjob annehmen müssen? Ist die Bevölkerung liberal genug, das zu akzeptieren? Kann eine entschleunigte, wachstumsarme Gesellschaft den Wohlstand produzieren, der nötig ist, um das bedingungslose Grundeinkommen für alle zu finanzieren? Weniger als 40 Jahre sollte man wahrscheinlich nicht veranschlagen, um in einem solchen Experiment belastbare Aussagen zu erhalten. ...'

  115. : faz.net:

    „Wirtschaftsweisen“-Chef lehnt Schuldenobergrenze ab

    Das geplante Corona-Konjunkturprogramm sorgt für hitzige Debatten: Nun mahnt der Vorsitzende der „Wirtschaftsweisen“ Lars P. Feld, bei der Geldvergabe klare Prioritäten zu setzen.

    '... Der Chef der „Wirtschaftweisen“, Lars P. Feld, hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, beim geplanten Konjunkturprogramm Maß zu halten. „Es darf kein Freibier für alle geben“, sagte Feld der Deutschen Presse-Agentur. „Der Staat darf finanziell nicht überfordert werden.“ Deswegen sollten die Mittel möglichst effektiv eingesetzt werden - dort, wo jeder Euro am meisten bringe. Pläne für einen Familienbonus lehnte Feld ab. „Ein Familienbonus oder auch Konsumgutscheine würden verpuffen.“ ...'

  116. : donau3fm.de:

    Sabrina trifft… Erhard Groß von der Initiative Grundeinkommen Ulm (Audio, 16 Min)

    Grundeinkommen für ALLE ist die Lösung von Erhard Groß von der Initiative Grundeinkommen Ulm und wie dieser Gedanke und dieses Modell Realität werden könnte, verrät er in diesem Interview.
    Erhard Gross ist Steuerberater und eigentlich müsste er sich über eine Grundsicherung keine Gedanken machen. Aber er sieht mit Hartz IV und der drohenden Altersarmut bei uns im Land viele Probleme, die auch noch größer werden in den Jahren – Seine Lösung: Ein Grundeinkommen für alle. Mit dem Ulmer Modell der „Initiative Grundeinkommen Ulm“.
  117. : zdf.de:

    Schöne Arbeit

    Ideen für zufriedene Mitarbeiter
    Das reine Tauschgeschäft "Arbeit gegen Bezahlung" reicht vielen Menschen nicht mehr aus. Auch am Arbeitsplatz wünschen sich viele Glück und Wohlbefinden.

    '... "Ein bedingungsloses Grundeinkommen führt zu mehr Selbstbestimmtheit und somit zu mehr Zufriedenheit, da bin ich mir sicher", sagt Ingo Masjoshusmann überzeugt. Als selbstständiger Grafiker ist er unregelmäßige Einkünfte gewöhnt. Seine Frau Daniela arbeitet als Krankenschwester und ist demnach die Hauptverdienerin der Familie.
    Die körperliche Belastung für Daniela ist groß, gern würde sie etwas kürzertreten, kann das aber aus finanziellen Gründen nicht. Gleichzeitig hat das Paar eine Idee: Die beiden glauben, mit biologisch artgerechtem Hundefutter ein zweites Standbein aufbauen zu können. Doch fehlt ihnen der Mut, zu groß ist die Angst vor dem Flopp. Dann gewinnt die Familie das bedingungslose Grundeinkommen für ein Jahr und bekommt die Chance, ihr Arbeitsleben langfristig für alle zufriedener zu gestalten. ...'

  118. How a UBI would help young people uncertain about the future

    My name is Leo, I’m a 20 year-old (almost) graduated student who lives in Cardiff, and I recently became involved in the new group UBI Lab Cardiff. I’m incredibly passionate about Universal Basic Income (UBI), not only because I’m adamant that it’s the best policy for the government to adopt because of its benefits for everybody in society, but also because I believe UBI is especially beneficial for young people, and more specifically, young workers.
  119. : zeit.de:

    Neue Weltordnung? Aber bitte!

    Verschwörungsgläubige sind wie schon die AfD das Symptom einer Politik ohne Ziele. Ihnen begegnet man nicht mit Argumenten, sondern mit Utopien. Jetzt ist die Zeit dafür.

    '... Es herrscht, Corona sei Dank, eine Sekunde der Windstille. Und ich bin keiner, der jetzt einfach nur um auffrischenden Wind betet. Ich will wissen, wo das Land liegt, in das wir segeln wollen. Ich will, dass darüber breit geredet wird, dass die Parteien sich mal aus dem Fenster lehnen. Nicht erklären, welche Gesetze sie durchbringen wollen, sondern wozu. Was für eine Welt fändet ihr schön? Wie sähe die aus? Wo wollt ihr hin, jetzt, wo alles stillsteht? Woran dürfen wir Euch messen? Für welche Vision sollen wir euch wählen? Für welche Utopien habt ihr Kraft? ...'

  120. : de.statista.com:

    Immer mehr Menschen haben Strom

    Neun von zehn Menschen auf der Welt haben im Jahr 2018 Zugang zu elektrischem Strom. Die Statista-Grafik zeigt auf Grundlage der World Bank-Daten einen steigenden Trend. Der Anteil der Menschen mit Zugang zu Elektrizität ist seit 2000 um ungefähr zwölf Prozentpunkte auf ganze 90 Prozent angewachsen.
  121. : vorwaerts.de:

    Wie sich der Kapitalismus nach Corona verändern muss

    Der Kapitalismus ist einer Situation wie der Corona-Krise nicht gewachsen, meint der Wirtschaftspublizist Wolfgang Kessler. Im Interview sagt er, wie sich das Wirtschaftssystem ändern sollte, wie wichtig ein starker Sozialstaat ist und warum ein Bedingungsloses Grundeinkommen im Moment nicht hilft.
  122. : stiftung-grundeinkommen.de:

    Paradigmenwechsel? Wir sind schon mittendrin!

    von Laura Brämswig und Joy Ponader

    '... Das bedingungslose Grundeinkommen ist sehr viel mehr als eine Sozialstaatsreform. Es ist ein Paradigmenwechsel. Ein solcher Paradigmenwechsel kann nicht von unseren politischen Instanzen allein beschlossen werden – er muss aus der Gesellschaft selbst kommen. Dafür muss die Mehrheit der Menschen über die politischen Lager hinweg eine Veränderung für realistisch halten und voranbringen. Und nur wenn diese Mehrheit auch sichtbar wird, wird das Grundeinkommen unsere Gesellschaft von morgen prägen. ...'

  123. Termin: : freiheit.org:

    Der Arbeitsmarkt der Zukunft

    Grundeinkommen und Sozialstaat im 21. Jahrhundert

    '... Mit unseren Experten Prof. Dr. Ute Fischer (FH Dortmund) und Johannes Vogel MdB (Sprecher für Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik) wollen wir die aktuellen staatlichen Strukturen kritisch diskutieren und mögliche Alternativen darstellen. Im Fokus stehen hier die Konzepte eines bedingungslosen Grundeinkommens oder aber eines Liberalen Bürgergeldes. Beide Konzepte werden zuvor von einem der "einflussreichsten Ökonomen Deutschlands" (F.A.Z.), Prof. Dr. Jan Schnellenbach, vorgestellt, der im Anschluss die Diskussion moderiert. ...'

  124. : general-anzeiger​-bonn.de:

    „Auf die Bürger ist Verlass“

    Der Alanus-Forscher Sascha Liebermann fordert ein radikales Umdenken in der Sozialpolitik und plädiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

    '... Wie stellen Sie sich die Finanzierung vor?

    Liebermann: Die Finanzierung hängt an der volkswirtschaftlichen Leistung. Damit hat man einen Kuchen, den es zu aufzuteilen gilt. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist ein Teil des Kuchens reserviert. Der Rest steht für Löhne und Gehälter, hoheitliche Aufgaben und anderes zur Verfügung. Das Verhältnis zueinander kann man immer wieder austarieren, je nachdem, welche Prioritäten gesetzt werden.

    Heute zahlen 20 Prozent der Steuerzahler bereits 80 Prozent der Steuern. Würden wir die mit Steuererhöhungen nicht überfordern?

    Liebermann: Das ist zu kurz gegriffen, entscheidender ist doch, welchen Anteil Ihres Einkommens geben Sie aufgrund von Steuern und Beiträgen ab, also was bleibt Ihnen davon? Wenn wir dann die Einkommen vergleichen, sieht das anders aus. Weitergehend ist die Frage, über welche Leistung sprechen wir? Die sogenannte unbezahlte Arbeit, gemessen im Stundenvolumen pro Jahr, ist erheblich umfangreicher als die bezahlte. Sie ist unerlässlich für das gesamte Leistungsgeschehen, damit erzielen Sie jedoch kein Einkommen in der Gegenwart, also dann, wenn Sie diese Leistung erbringen. Dazu gehört ganz wesentlich, was gemeinhin Erziehung von Kindern genannt wird, woraus die Bürger wie auch die Berufstätigen der Zukunft erwachsen. ...'

  125. : mein-grundeinkommen.de:

    "Du kannst mit einer chronischen Existenzangst nicht nachhaltig leben"

    Adrienne Goehler im Interview zu ihrem neuen Buch

    '... Wie ist dein Interesse an der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens entstanden?

    Adrienne Goehler: Das hat eine ganz alte Geschichte. Ich habe ja, bevor ich Senatorin wurde, zwölf Jahre lang die Kunsthochschule in Hamburg geleitet und habe unfassbar viele coole Leute mit coolen Ideen – Design, Architektur, Film, bildende Kunst – gesehen und dann aber auch gesehen, wie sie es nicht schaffen von ihrer Kunst zu leben. Und ich dachte: Wie blöde für eine Gesellschaft, die keine Bodenschätze hat, sondern auf die intellektuellen und emotionalen Ressourcen der Leute angewiesen ist, also eine schöpferische Fähigkeit.
    Wir haben gut ausgebildete Künstler*innen und Wissenschaftler*innen und wir holen eigentlich deren Wissen gar nicht in die Gesellschaft rein. Also dachte ich, braucht es ein Fundament, braucht es so etwas wie ein Grundauskommen, damit die Menschen ihrer Neigung, ihrer Fähigkeit, ihrem Können und ihren Wünschen nachgehen können. Das ist für die Gesellschaft auch mit das Beste, was man haben kann. ...'

  126. : swr.de:

    Charles Fourier – Der Utopischste aller Utopisten

    Der Utopist Charles Fourier (1772 – 1837) war seiner Zeit weit voraus: Er setzte sich ein für freie Liebe, Frauenemanzipation, bedingungsloses Grundeinkommen, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit.

    '... Eine andere Überlegung lässt ihn heute geradezu modern erscheinen: Fourier plädierte für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Seine Argumentation:
    Zitator 1:
    Wenn die bürgerliche Ordnung dem Menschen die vier Säulen der natürlichen Versorgung nimmt – wie die Jagd, den Fischfang, die Ernte, das Weiden, die das erste Recht darstellen –, so schuldet die Klasse, die Ländereien weggenommen hat, der Bevölkerungsschicht, die benachteiligt ist, ein Minimum in ausreichender Höhe …
    Erzählerin:
    … und wenn niemand mehr in existenzielle Not gerät, wenn niemand mehr aus Not zur Arbeit gezwungen ist, dann …
    Zitator 1:
    … müsste man ein attraktives Wirtschaftssystem entdecken und organisieren, das den Arbeitswillen der Bevölkerung trotz ihres Wohlstands garantieren würde. ...'

    '... Erzählerin:
    Selbst Ernst Bloch, der Meisterdenker der Utopie, ist irritiert über Fouriers fantasievoller Exzentrik...
    Zitator 2:
    ... dass sich dem Menschen ein neues Organ bilden werde, wenn auch am Ende eines Tierschwanzes, der ihm wachsen werde. Mittels dieses Organs nehmen Menschen die "ätherischen Fluida" auf, können mit den Bewohnern anderer Sterne in Verbindung treten, während die Planeten sich begatten.
    Erzählerin:
    Bloch räumt ein, Fourier antizipiere fantasievoll heutige Telekommunikation, heutige Verkehrsmittel, die gestiegene Lebenserwartung. Nicht zu vergessen die von Fourier geforderte und immer noch nicht vollständig realisierte Frauenemanzipation, die nur in Ansätzen vorhandene Toleranz gegenüber queeren Sexualitäten, das nicht realisierte garantierte Grundeinkommen, die nicht vorhandene nachhaltige Gleichgewichtswirtschaft, die rassistisch unterlaufene Akzeptanz der Vielfalt des Menschlichen – und nicht zuletzt die Verwirklichung der Forderung:
    (Musik: Dem Folgenden unterlegen.)
    Zitator 1:
    Mensch genieße, und je mehr du genießest, umso besser entsprichst du dir selbst als Mensch, deiner menschlichen Bestimmung und Gott als deinem Schöpfer. Unser Fehler ist nicht, wie man so oft glaubte, zu viel zu begehren, sondern zu wenig.
    Zitator 2:
    Hell hebt sich ab vom trüben Grau des heutigen Denkens und Trachtens dein Licht.

    Man hat sich lustig gemacht, doch ob man will oder nicht, man wird eines Tages von deiner Arznei probieren müssen. ...'

  127. : unimelb.edu.au:

    Time for a Universal Basic Income?

    The socio-economic crisis brought about by COVID-19 reveals cracks in existing social welfare systems and the need for radical transformation
  128. : bankofengland.co.uk:

    Money creation in the modern economy

    This article explains how the majority of money in the modern economy is created by commercial banks making loans. Money creation in practice differs from some popular misconceptions — banks do not act simply as intermediaries, lending out deposits that savers place with them, and nor do they ‘multiply up’ central bank money to create new loans and deposits. The amount of money created in the economy ultimately depends on the monetary policy of the central bank. In normal times, this is carried out by setting interest rates. The central bank can also affect the amount of money directly through purchasing assets or ‘quantitative easing’.
  129. : bento.de:

    Wie 300 Euro im Monat eine Generation retten könnten

    Unsere Gastautoren sind SPD-Mitglieder – und fordern in der Coronakrise eine Finanzhilfe für junge Menschen.

    '... Wir schlagen daher ein Brückeneinkommen vor. Das Prinzip ist simpel: Jeder und jede zwischen 18 und 35 Jahren bekommt temporär, für ein Jahr, 300 Euro monatlich geschenkt. Wir übertragen das erfolgreiche Prinzip des Kindergeldes während der Wirtschaftskrise auf junge Erwachsene. Die bisherigen sozialen Maßnahmen, wie Arbeitslosengeld, Wohngeld oder Kurzarbeitergeld, bleiben parallel bestehen. Wer noch Kindergeld erhält, bekommt das Brückeneinkommen anteilig ausgezahlt. Finanziert werden könnte das Ganze durch eine temporäre Vermögensabgabe: Würden Menschen mit einem Vermögen von mehr als zwei Millionen Euro ein Prozent abgeben, ließe sich rund neun Milliarden Euro jährlich einnehmen. Es wäre ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Solidarität. ...'

  130. : religion.orf.at:

    Kirchen debattieren über Grundeinkommen

    Anlässlich der Coronavirus-Krise und der einhergehenden wirtschaftlichen Entwicklung wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln über ein Grundeinkommen diskutiert. Auch die Kirchen und christliche Organisationen beschäftigt das Thema.
  131. : domradio.de:

    Corona-Krise deckt fehlende Absicherung auf

    Wissenschaftler, Kirchenwerke, Gewerkschaften und Politiker treten für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Auch in einer Krise sichere es die Existenz und die Teilhabe für alle Menschen.
  132. : rnd.de:

    Appell für ein bedingungsloses Grundeinkommen

    - Organisationen und Prominente setzen sich in einem Aufruf für eine ernsthafte Debatte über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein.
    - Zu ihnen gehören die Linke-Chefin Katja Kipping und der Sozialethiker Franz Segbers.
    - Mehr als eine Million Menschen haben bislang entsprechende Petitionen unterschrieben.
  133. : grundeinkommen-es-ist-zeit.com:

    Höchste Zeit für eine ernsthafte politische Debatte über die Einführung des Grundeinkommens!

    '... Wir, die Unterzeichnenden, haben unterschiedliche Begründungen für das Grundeinkommen, auch unterschiedliche Vorstellungen über die konkreten Ziele und die konkrete Ausgestaltung des Grundeinkommens sowie über weitere politische Veränderungen.
    Wir sind aber der Auffassung, dass es höchste Zeit ist, die Debatte über die Einführung eines Grundeinkommens in breiter Öffentlichkeit und in allen politischen Zusammenhängen zu führen. ...'

  134. : freitag.de:

    Grundeinkommen – es ist Zeit!

    Dagmar Paternoga, Ronald Blaschke, Werner Rätz, Franz Segbers
    Die Plausibilität der Grundeinkommensforderung war noch nie so hoch wie jetzt in der Krise

    '... Es bedarf eben einer gesamtgesellschaftlichen Debatte, was für ein Grundeinkommen wir wollen. Welche Probleme wir mit einem BGE lösen, welche Fragen wir beantworten wollen, muss demokratisch entschieden werden. Sollen eher die Bedürfnisse der Ärmsten oder doch die der Wirtschaft im Vordergrund stehen? Wollen wir nur Staatsbürger*innen gut absichern oder jedem Menschen, gleichgültig welcher Herkunft und welchen Status', zusagen, dass für ihn gesorgt, dass er als Bereicherung angenommen ist? Wollen wir die bestehenden Sozialsysteme zu einem universellen System mit BGE ausbauen oder wollen wir sie zugunsten eines BGE abschaffen? Soll es nur in Deutschland eingeführt werden (und wie geht dann die Abgrenzung nach außen?) oder in der gesamten EU (und wie wird dann der Armutsausgleich zwischen deren Mitgliedstaaten organsiert?), oder muss ein BGE angesichts der Tatsache der Migration gar ein globales Projekt sein? ...'

  135. : Sascha Liebermann:

    "Arbeit – demokratisieren, dekommodifizieren, nachhaltig gestalten" - ein blasses Manifest, erwerbsbezogen, keine Rede von Grundeinkommen...

    '... Wer eine "Dekommodifizierung" des Lebens erreichen will, muss das Erwerbsgebot aufheben und die Existenzsicherung davon unabhängig gestalten. Das leistet aber nur ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
    Es scheint ja eine Zeit der Aufrufe und Unterschriftensammlungen zu sein, das geht sicher auf die besondere Situation zurück. Aber was soll ein so allgemein gehaltener international verbreitetes Manifest denn bewegen, wenn nicht zugleich eine öffentliche Debatte geführt wird? Die muss in jedem Land entlang der jeweiligen Problemlagen und Selbstverständnisse geführt werden, dort liegt der einzige Ansatzpunkt für Veränderungen, die konkret werden sollen. Das zeigt der Verlauf der jüngeren BGE-Diskussion recht klar. ...'

  136. : Sascha Liebermann:

    Grundeinkommen, Negative Einkommensteuer – die normative Seite muss betrachtet werden…

    '... Im Fall einer Negativen Einkommensteuer (NES) wird das Mindesteinkommen immer in Relation zu Erwerbseinkommen gesetzt, bei Zunahme des letzteren schmilzt ersteres ab. NES und Erwerbseinkommen werden stets ins Verhältnis zueinander gesetzt. Damit bleibt das Mindesteinkommen durch NES eine Antwort auf Einkommensmangel. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen setzt anders an, es fragt nicht, ob ausreichend Einkommen vorhanden ist, vielmehr wird es in Absehung davon bereitgestellt und nicht durch direkte Besteuerung abgeschmolzen. Zwischen BGE und Erwerbseinkommen besteht keine Abhängigkeit, in der NES ist das sehr wohl der Fall. Das ist der entscheidende normative Unterschied, denn ein BGE hebt den Vorrang von Erwerbstätigkeit auf, d. h. das Gebot Erwerbstätigsein zu sollen und diese Tätigkeit als besondere herauszuheben. Die NES macht das nicht, weil Erwerbseinkommen stets den Vorrang behält. Es ist eine der Feinheiten in der BGE-Diskussion, dass dieser Unterschied häufig nicht beachtet wird. ...'

  137. : sparkasse.de:

    „Grundeinkommen – durch Corona das Thema der Stunde“ (32 Min)

    Der Unternehmer, Bestseller-Autor und Aktivist Michael Bohmeyer im Sparkasse-Podcast „Reden ist Geld“
    Michael Bohmeyer spricht im Podcast-Interview über seinen Kampf für das bedingungslose Grundeinkommen, warum er keine Altersvorsorge hat und wofür er Geld ausgibt.
  138. : fffpodcast.podigee.io:

    Das BGE ( Grundeinkommen ) (58 Min)

    Ein sehr satirischer, sozialkritischer, und humoristischer Podcast.
    3 Typen besprechen 1x die Woche Themen die bewegen.... naja zumindest Themen die uns bewegen.
    Es wird gelacht, es wird gestritten, es wird diskutiert.
    BGE ab Min 5:40
  139. : nzz.ch:

    «Mehr Kapazitäten für Gemeinnütziges» oder «wirklich schlechte Idee»? Kanton Zürich muss Modellversuch für ein bedingungsloses Grundeinkommen prüfen

    '... Der Zürcher Gemeinderat überwies 2017 ein Postulat für ein Pilotprojekt.
    Ein solches soll nun auch der Kanton Zürich prüfen. Die Einzelinitiative erhielt am Montag im Kantonsrat Stimmen von SP, Grünen und AL. ...'

    '... Ueli Bamert (svp., Zürich) bezeichnete das BGE dagegen als «wirklich schlechte Idee». Es treibe die Menschen in die soziale Hängematte. Die Wirtschaft brauche jetzt keine Experimente, sondern mehr Konsum. Die SVP sei auch gegen einen Testlauf, so Bamert, weil sie das Ziel ohnehin ablehne.
    Fragwürdig sei nur schon die Annahme, dass immer weniger Arbeit zur Verfügung stehe, sagte André Müller (fdp., Uitikon). Neue Entwicklungen und Innovationen schafften immer auch Stellen. Grundlegend falsch sei das Menschenbild hinter der Idee, betonte Müller. Die Menschen sähen sich selber nicht einfach als unterstützungsbedürftig, sie wollten vielmehr produktiv und eigenständig sein. ...'

    '... Mit 61 Stimmen erzielte die Einzelinitiative nur knapp das nötige Quorum von 60 Stimmen für die vorläufige Unterstützung. Das Parlament arbeitet nun einen Bericht und einen Antrag für einen Modellversuch aus. Dieser benötigt in der zweiten Runde eine Mehrheit im Rat. ...'

  140. : bbc.com:

    Coronavirus: Spain set for basic income to ease crisis pain

    Spain's Socialist-led government plans to launch a monthly basic income scheme for the most vulnerable households hit by the coronavirus crisis.

    '... The plan is expected to be approved next Tuesday and will aim to reach at least 100,000 households initially.
    Each adult under the scheme will get a monthly payment of at least €462 (£410; $500). That may be topped up by other benefits, depending on need. ...'

  141. : greeneuropeanjournal.eu:

    Jamie Cooke, Jurgen De Wispelaere: Basic Income and Pandemic Preparedness

    As we think about building societies that can be ready for pandemics and resilient to shocks, basic income needs to be part of the picture. The insecurity and hardship caused by the economic fallout of the COVID-19 crisis have prompted calls for an emergency basic income. The proposal could prove vital for people in many different situations: out of work, on reduced hours, or at-risk working in unsafe conditions. While it is unlikely to join the support announced by governments in the immediate future, the argument for a permanent, universal basic income grows stronger.
  142. : ubi-europe.net:

    New European Citizens’ Initiative for Basic Income

    After long deliberations and after various submitted versions, the European Commission has decided to allow the new ECI-UBI 2020.
    The retrieval of the signatures can start ultimately November 15th and will take one year. It will probably start in the Basic Income Week (14-20 september 2020).
  143. : lisa-paus.de:

    Glücklicher, engagierter und selbstständiger mit dem Grundeinkommen

    Das zweijährige Experiment zum Bedingungslosen Grundeinkommen in Finnland ist beendet. Doch die neue finnische Regierung will es nicht einführen - wie sie bereits vor der Wahl und der Evaluation der Ergebnisse angekündigt hatte. Dabei würde sich ein Blick in die Auswertung lohnen. Denn das Experiment hat viele positive Effekte aufgezeigt. Und gibt damit Hinweise, wie wir unsere Sozialsysteme umbauen können. Das Grundeinkommen bleibt eine zukunftsweisende Möglichkeit.
  144. : neues-deutschland.de:

    »Bevölkerung muss gerettet werden«

    Netzwerk fordert Grundeinkommen
    Für die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens ist klar, dass der Zeitpunkt in Spanien gekommen ist, um es angesichts der dramatischen Auswirkungen der Coronaviruskrise sofort einzuführen.
  145. : neues-deutschland.de:

    Bedingungslos versus bedarfsgeprüft

    Linke-Arbeitsgemeinschaft will »emanzipatorisches Grundeinkommen« im Parteiprogramm verankern / Die Partei soll darüber abstimmen
  146. : szene-hamburg.com:

    Corona in Hamburg: Die Stunde Null

    Während die Wirtschaft in die Rezession rutscht, hat der Wunsch nach einer entschleunigten, klimaverträglichen und gerechten Welt samt bedingungslosem Grundeinkommen Hochkonjunktur. Bricht nun eine Zeit des gesellschaftlichen Wandels an?

    '... Das Überraschende dieser Tage ist ja, dass es nicht primär die Elektronikgeräte, Automobile und Urlaubsreisen sind, die fehlen. Vielmehr sind es die Besuche bei den Eltern und Großeltern, die spontanen Treffen mit Freunden, das zwanglose Kennenlernen von Fremden, die gemeinsamen Erlebnisse in den Kinos, Theatern, Konzerthallen, Nachtklubs und Fußballstadien, die grenzenlosen Genüsse in den Restaurants, Bars und Cafés, und ja: auch das gemeinsame Schlendern und Shoppen in den Einkaufspassagen. Was all diesen kulturellen Erlebnissen zugrunde liegt, sie zu etwas Besonderem macht und das Leben in einer Stadt – neben den horrenden Mieten – so unbezahlbar macht, ist die zivilisierende, inspirierende und pulsierende Kraft des menschlichen Miteinanders. ...'

  147. : deutschlandfunk.de:

    Vatikan für bedingungsloses Grundeinkommen

    Forderungen nach einem Grundeinkommen für alle Bürger, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie abzumildern, erhalten inzwischen Unterstützung auch aus dem Vatikan.

    '... Der Sozialethik-Experte der vatikanischen Entwicklungsbehörde, Augusto Zampini-Davies, sagte in Rom, angesichts weltweiter pandemiebedingter Ausgangssperren könne man die Menschen nicht zwingen, ohne finanzielle Unterstützung zu Hause zu bleiben. Millionen informeller Arbeiter seien nicht gegen Verdienstausfall abgesichert. Für solche Krisenfälle stehe Regierungen als Instrument das universelle Grundeinkommen zur Verfügung.
    Zampini-Davies, der Mitglied einer neu gegründeten „Covid-19-Arbeitsgruppe“ im Vatikan ist, sprach von einem „ethischen Imperativ“. ...'

  148. : swissinfo.ch:

    "Für Fleiss und Gehorsam gibt es Maschinen"

    Können Sie sich eine Gesellschaft vorstellen, welche die Existenz jedes Menschen ohne Wenn und Aber sichert? Daniel Häni kann das, und wie. Sein halbes Leben lang legt sich der Basler Unternehmer für ein bedingungsloses Grundeinkommen ins Zeug. Die Corona-Krise gibt neuen Schub.

    '... swissinfo.ch: Eine Verbrauchssteuer hätte zur Folge, dass Dienstleistungen und Produkte – auch lebensnotwendige – massiv teurer würden. Und das sei asozial, sagen insbesondere die Linken?
    D.H.: Das mit den höheren Preisen ist der gleiche Irrtum, wie beim Grundeinkommen. Ob wir die Steuer am Einkommen erheben oder als Verbrauchsteuer, verändert den Preis nicht. Das, was an Steuern und Abgaben im Produktionsvorgang anfällt, ist heute ebenso Preisbestandteil, wie es dann auch eine diese ersetzende Verbrauchsteuer wäre.
    Aber, was der Verbrauchsteuer heute tatsächlich fehlt, ist eine soziale Komponente, die progressiv wirkt. Damit sie progressiv wirkt, braucht sie einen Steuerfreibetrag. Da dieser schlecht an der Kasse beim Einkauf ausbezahlt werden kann, könnten wir den Steuerfreibetrag monatlich an alle Bürgerinnen und Bürger in gleicher Höhe und logischerweise ohne Bedingungen überweisen…
    swissinfo.ch: … eben als bedingungsloses Grundeinkommen?
    D.H.: Ja, wie ein reifer Apfel am Baum. ...'

  149. : heise.de/tp:

    Ralph Altmann: Die Bürde des Menschen ist unantastbar

    Wir erben die Sorge um die tägliche Existenzsicherung, die noch jedes System zementiert, obgleich sich ein bedingungslosen Grundeinkommen sogar mit dem Grundgesetz begründen lässt

    '... Nicht hungern, nicht frieren, nicht missachtet sein - drei Grundbedürfnisse des Menschen, die vor allen anderen Bedürfnissen und Ansprüchen kommen. Macht hat, wer Nahrung, Wärme und Anerkennung zuteilen oder verweigern kann. Nichts davon ist selbstverständlich, wenn das Mädchen oder der Junge der elterlichen Fürsorge einmal entschlüpft ist und sich (Lohn-)Arbeit suchen muss. "Verdingen" hieß das früher, man macht sich buchstäblich zum Ding - beliebig benutzbar, verwertbar von Anderen. ...'

    '... Erst Jahrzehnte später ist man, sofern die Rente reicht und die Wohnung Eigentum und abbezahlt ist, wieder weitgehend frei vom Zwang zu Anpassung und Anschaffung. ...'

    '... Andauernde Existenzangst macht, wie Angst generell, Menschen schwach, krank und depressiv oder auch aggressiv, egoistisch, anfällig für Missgunst und Schuldzuweisungen an Fremde und Schwächere, macht sie verführbar durch Demagogen und Führer aller Art. Wer Angst hat, lässt sich am Nasenring durch die Manege führen und tanzt noch dabei. Angst essen Seele auf, schrieb Fassbender. Und die Würde zuerst. ...'

    '... Der wichtigste Effekt des BGEs liegt nicht in der materiellen Existenzsicherung, sondern in der damit ausgedrückten Wertschätzung der Gesellschaft dem Einzelnen gegenüber. ...'

    '... Das BGE - genau genommen dessen Bedingungslosigkeit - gibt Würde zurück, indem es sagt: Du bist ein Teil von uns, du hast ein Recht auf die Teilhabe am Reichtum, den wir als Gesellschaft geschaffen haben und zukünftig schaffen. ...'

    '... Auch der Reichtum an Wissen und Kultur ist prinzipiell "für alle" da, und daran stört sich (heute) kaum noch jemand. Im 17. und 18. Jahrhundert, im Zeitalter von Aufklärung und der bürgerlichen Revolutionen, entstanden nicht nur die ersten öffentlichen, allen zugänglichen Bibliotheken, sondern auch die allgemeine und kostenlose Schulpflicht. Das Recht auf (kostenlose) Bildung ist ein Menschenrecht, die Schule in den meisten Ländern sogar Pflicht, und das Weltwissen ist heute, dank Internet und digitaler Medien, sehr vielen Menschen so leicht verfügbar wie die Luft zum Atmen. Und zwar völlig unabhängig davon, wie stark sie selbst zur Vermehrung dieses Wissens-Reichtums beitragen.
    Das war nicht immer so, Bildung war lange Zeit ein Privileg von Gelehrten, Klerikern und Adligen, Bücher waren weggeschlossen in Klöstern und Privatgemächern und exklusiven Universitätsbibliotheken. ...'

    '... Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum für die Teilhabe am ökonomischen Reichtum in unserer Überflussgesellschaft nicht Ähnliches gelten soll wie für die Teilhabe am Wissens-Reichtum. ...'

    '... Solche Bedenken sind begründet und müssen beachtet werden, sind aber kein Argument gegen das BGE. Denn das wäre etwa so, als wenn man die allgemeine Schulbildung ablehnte, nur weil sie auch dazu dient, den Kapitalisten nützlichere Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. ...'

    '... Dieses gegen das BGE gerichtete Gerechtigkeitsargument verkennt unter anderem, dass der heute von Waren überquellende Tisch nicht nur von den heute arbeitenden Menschen gedeckt wird, sondern auch auf der Arbeit früherer Generationen beruht. Vermutlich also auch auf der Arbeit der Mütter, Väter, Großeltern usw. der heute Bedürftigen. ...'

    '... Not macht zwar erfinderisch, aber nur Muße macht kreativ. Und wie viele Genies sind der Welt eigentlich verloren gegangen, weil sie sich um ihren Lebensunterhalt und den der Familie kümmern mussten? ...'

    '... Das BGE wird den Kapitalismus nicht abschaffen, es kann aber dessem Zwang zur Lohnarbeit die Unausweichlichkeit nehmen und gleichzeitig die Arbeitslosen vom Brandmal angeblicher Nutzlosigkeit befreien. Seine Potenz ist, den verunsicherten und von der Wirtschaft immer weniger benötigten Schichten eine neue Würde zu geben, sie von ohnmächtigen Feilbietern ihrer "Ware Arbeitskraft" wieder zu selbstbewusst handelnden Subjekten zu machen. ...'

    '... Das Selbstbewusstsein der Massen ist es, was die Mächtigen am meisten fürchten. Deshalb wäre es wichtig, zwischen den Grundeinkommen-Befürwortern erst einmal einen Konsens über dessen Bedingungslosigkeit zu schaffen, bevor über Finanzierung und Ausgestaltung gestritten wird. Damit die entwürdigende Bürde der Existenzangst baldmöglichst der Geschichte angehört. ...'

  150. : zeit.de:

    Die Zukunft der Arbeit nach Corona

    "Arbeit – demokratisieren, dekommodifizieren, nachhaltig gestalten": ein Manifest für ein Wirtschaften nach der Pandemie, unterzeichnet von über 3.000 Wissenschaftlern

    Thomas Piketty, Rahel Jaeggi, Nancy Fraser, Lawrence Lessig, Chantal Mouffe und viele andere namhafte Größen des internationalen Wissenschaftsbetriebs haben sich zusammengetan, um dieses Manifest zur Zukunft der Arbeit zu verfassen. Es wird parallel in rund 30 Medien weltweit veröffentlicht, in den USA etwa vom "Boston Globe", in Frankreich von "Le Monde". ZEIT ONLINE präsentiert die deutschsprachige Fassung.

    '... Die Sorge um die menschliche Gesundheit und die Versorgung der Schwächsten kann nicht allein von Marktkräften geregelt werden. Sonst laufen wir Gefahr, die Ungleichheiten so weit zu verschärfen, dass wir das Leben der am stärksten benachteiligten Gruppen aufs Spiel setzen. ...'

    '... Durch die Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Entscheidungen, die ihr Leben und ihre Zukunft am Arbeitsplatz betreffen – durch die Demokratisierung der Unternehmen. Und indem man Arbeit dekommodifiziert – indem eine nützliche Beschäftigung für alle gemeinsam garantiert wird. ...'

    '... Sie (die Arbeitnehmer*innen) sind die Kerngruppe des Unternehmens, aber dennoch sind sie meist von der Beteiligung an der Führung der Unternehmen ausgeschlossen – ein Recht, das von der Kapitalseite monopolisiert wird. ...'

    '... Nach den beiden Weltkriegen war der unbestreitbare Beitrag der Frauen zur Gesellschaft ein wichtiger Faktor dafür, ihnen das Wahlrecht zuzugestehen. Jetzt ist es aus den gleichen Gründen an der Zeit, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Stimmrechte in den Firmen zu verleihen. ...'

    '... Bestimmte strategische und kollektive Bedürfnisse müssen gegen Rentabilitätsüberlegungen immun gemacht werden. ...'

    '... Eine Arbeitsplatzgarantie würde es den Regierungen ermöglichen, auf lokaler Ebene menschenwürdige Arbeit bereitzustellen und gleichzeitig zu den immensen Anstrengungen im Kampf gegen den ökologischen Zusammenbruch beizutragen.
    Die Europäische Union muss ein solches Projekt in ihren Green Deal aufnehmen. Eine entsprechende Änderung in der Mission der Europäischen Zentralbank – sodass sie dieses für unser Überleben notwendige Programm finanzieren kann – würde ihre Legitimität im Leben all ihrer Bürgerinnen und Bürger sichern. Als antizyklische Lösung für die explodierende Arbeitslosigkeit, die sich abzeichnet, würde ein derartiges Programm einen entscheidenden Beitrag zum Wohlstand der EU leisten. ...'

    '... Es gibt eine Alternative: Demokratisieren wir die Unternehmen, dekommodifizieren wir die Arbeit, hören wir auf, Menschen als Ressourcen zu behandeln – damit wir uns gemeinsam um die Erhaltung des Lebens auf diesem Planeten kümmern können. ...'

  151. : faz.net:

    Lob der Negativzinsen

    Alle reden jetzt von den Anleihekäufen der EZB. Aber was ist eigentlich mit dem anderen wichtigen unkonventionellen Instrument der Notenbank - den Negativzinsen? Eine Untersuchung geht dem nach.
  152. : europa.eu:

    Start Unconditional Basic Incomes (UBI) throughout the EU

    Datum der Registrierung: 15/05/2020

    '... The Commission has registered today, 15 May 2020, a new citizens' initiative: Unconditional Basic Incomes (UBI) throughout the EU. The organisers now have up to 6 months to start the collection of statements of support from citizens across Europe. ...'

    europa.eu/germany:
    Bedingungsloses Grundeinkommen und Urheberrecht: Kommission registriert zwei neue Bürgerinitiativen
    Ziel dieser Europäischen Bürgerinitiative ist es, als Grundlage für die Existenzsicherung und die gesellschaftliche Teilhabe jedes Menschen im Rahmen der EU-Wirtschaftspolitik ein bedingungsloses Grundeinkommen in der gesamten EU einzuführen, wobei die der EU durch die Verträge übertragenen Zuständigkeiten gewahrt werden. Laut den Organisatoren der Initiative soll das Grundeinkommen universell, individuell, bedingungslos und ausreichend hoch sein. Sie fordern die Kommission auf, einen Vorschlag für ein solches bedingungsloses Grundeinkommen vorzulegen, das zur Verringerung der regionalen Unterschiede beitragen würde.

    Seit Beginn der Europäischen Bürgerinitiative hat die Kommission insgesamt 74 Initiativen registriert und 26 abgelehnt.

  153. : ze.tt:

    Das kannst du tun, wenn du Existenzangst hast

    Nachts nicht schlafen können, weil nicht klar ist, woher die Miete kommen soll – Existenzangst kennen viele, die Corona-Krise hat das Gefühl verschärft. So gehst du damit um.
  154. : twitter.com:

    .

  155. : wirtschaftsdienst.eu:

    Jan Philipp Fritsche: Negative Einkommensteuer: Faire Alternative

    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin
    100. Jahrgang, 2020 · Heft 5 · S. 312

    '... Helikoptergeld und Grundeinkommen – diese beiden von Ökonom*innen lange gemiedenen Begriffe erfahren seit Ausbruch der Corona-Epidemie in Deutschland wieder Aufwind.
    [...]
    Eine negative Einkommensteuer schafft in Krisenzeiten soziale Gerechtigkeit, vermindert Unsicherheit und garantiert ein Grundeinkommen. Negativ bedeutet, dass der Staat am unteren Einkommensende Steuern auszahlt, statt zu erheben: Bei einem Einkommen von null wird ein Grundsicherungsbetrag ausbezahlt. Mit steigendem Einkommen geht die Einkommenssubvention zurück, bis sie vom Steuerfreibetrag in eine reguläre Besteuerung übergeht. Die Idee dahinter: Auch Arbeit für wenig Geld soll sich lohnen. Jeder dazuverdiente Euro erhöht das verfügbare Einkommen – anders als bei manchen Sozialleistungen, die nur bis zu einer Verdienst­obergrenze gezahlt werden. In der Praxis könnte die negative Einkommensteuer direkt über das Finanzamt ausgezahlt werden, da dieses bereits über alle einkommensteuerrelevanten Daten verfügt. Fällt die Erwerbstätigkeit weg, könnte es am Monatsanfang beantragt und folgend ausgezahlt werden. Wenn die Ertragslage sich am Ende des Jahres viel günstiger entwickelt als erwartet, müssen, wie bisher auch, Steuern gezahlt werden.
    [...]
    Wäre ihr Einkommen gesichert, könnten Menschen, die durch die Krise Einkommensverluste erleiden, auch dort helfen, wo der Markt nicht für die Existenzsicherung sorgt. Das könnte Innovationen beschleunigen und Menschen den mittelfristigen Berufswechsel erleichtern. ...'

  156. : iwd.de:

    In der Corona-Krise drohen Engpässe

    Welche Berufe sind in Deutschland unverzichtbar für die Grundversorgung der Bevölkerung und wo drohen in der Corona-Krise Fachkräfteengpässe? Weil es auf diese Fragen bislang keine eindeutigen Antworten gibt, ist das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) im Institut der deutschen Wirtschaft dem Problem in einer Studie nachgegangen.
  157. : zeit.de:

    Drohnen gegen die Disziplinlosen

    Im Kampf gegen Corona setzt Marokko auf den Lockdown, High-Tech und ein Grundeinkommen. International gibt es dafür Lob. Doch Kritiker fürchten den Überwachungsstaat.

    '... Zwar verteile die Regierung momentan eine Art befristetes bedingungsloses Grundeinkommen von etwa 100 Euro pro Monat an alle Haushalte, doch davon wirklich über die Runden zu kommen, das sei für die meisten nicht möglich. "Die Zahl der Bettler auf der Straße hat zugenommen." ...'

  158. : pufendorf-gesellschaft.org:

    Geld als Steuergutschrift

    Die Frage „Was ist Geld?“ beschäftigt seit Jahrhunderten die Ökonomen.
  159. : taz.de:

    Ein Gutschein für Hotel und Kneipe

    Gaststätten und Hotels leiden besonders unter den Coronabeschränkungen. Die Eurozone könnte eine Guthabenkarte ausstellen, um sie zu unterstützen.
  160. : thecorrespondent.com:

    Rutger Bregman: The neoliberal era is ending. What comes next?

    '... The Financial Times is the world’s leading business daily and, let’s be honest, not exactly a progressive publication. It’s read by the richest and most powerful players in global politics and finance. Every month, it puts out a magazine supplement unabashedly titled “How to Spend It” about yachts and mansions and watches and cars.

    But on this memorable Saturday morning in April, that paper published this:

    “Radical reforms – reversing the prevailing policy direction of the last four decades – will need to be put on the table. Governments will have to accept a more active role in the economy. They must see public services as investments rather than liabilities, and look for ways to make labour markets less insecure. Redistribution will again be on the agenda; the privileges of the elderly and wealthy in question. Policies until recently considered eccentric, such as basic income and wealth taxes, will have to be in the mix.”
    What’s going on here? How could the tribune of capitalism suddenly be advocating for more redistribution, bigger government, and even a basic income? ...'

  161. : taz.de:

    Die Jobs der deutschen Mutter

    Unbezahlte Carearbeit leisten oft Frauen, Corona verschärft das Problem weiter. Als sich drei Frauen wehren, gibt es auf Twitter einen Shitstorm.
  162. : editionf.com:

    #CoronaEltern stellen Rechnungen an die Politik

    Eltern leisten in der Corona-Krise noch mehr unbezahlte Arbeit als sonst. Drei Mütter stellen ihre Arbeitskraft jetzt der Politik in Rechnung und starten unter dem #CoronaElternRechnenAb eine Protestaktion.
  163. Termin: : gruene-niedersachsen.de:

    LAG Grundeinkommen | Onlinekongress

    10 Uhr Begrüßung durch den LAVO der Grünen und der Grünen Jugend
    10.15 Uhr Impulsreferat Sylvia Kotting-Uhl (MdB)
    10.45 Uhr Workshops
    a) Grundeinkommen und Gesundheit (Baukje Dobberstein, Sprecherin vom Grünen Netzwerk Grundeinkommen)
    b) Grundeinkommen in der Corona-Krise (Anna Peters, Bundesvorsitzende der Grünen Jugend)
    c) Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein /auskommen (Adrienne Göhler, ehemalige Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, war Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin und Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds)
    d) Postpatriarchale und gleichstellungspolitische Implikationen eines Grundeinkommens (Susann Worschech, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / Oder)
    e) Ein Zukunftslabor für Niedersachsen (Michael Opielka, Prof. für Sozialpolitik, Jena)
    f) Finanzierungsmodelle (Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB)

  164. Termin: : facebook.com/events:

    Die Grünen Kiel: Die Arbeit der Zukunft

    Was nehmen wir für Vorteile des digitalen Arbeitens in die Postcoronazeit mit und welche Nachteile müssen wir im Auge behalten.
    Diskutiere am 26. Mai um 18:30 Uhr mit Joschka Knuth, arbeits- und digitalpolitscher Sprecher der Landtagsfraktion, Beate Müller-Gemmeke und Jessica Kordouni, Fraktionsvorsitzende in der Kieler Ratsversammlung.
  165. Termin: : the-imagination-project.com:

    3 x “kreatives Grundeinkommen” für 3 Monate gewinnen

    Wir bieten drei Düsseldorfer Kreativen für drei Monate ein “kreatives Grundeinkommen” in Höhe von 1.000€/Monat.
    (Teilnahmeschluss ist der 20.05.2020)

    '... erzählt uns in 2000 Zeichen, warum ausgerechnet Ihr das “kreative Grundeinkommen” bekommen solltet. Plus Inhalt einer Zielsetzung, was am Ende der dreimonatigen Arbeit entstanden sein sollte.
    [...]
    die drei Projekte werden filmisch, fotografisch und redaktionell begleitet und über die Social Media-Kanäle von Wacom, CreativeMornings und unseren Kreativ-Partnern vorgestellt und ausgespielt - auch, um für Eure Projekte möglichst viel Reichweite und Sichtbarkeit zu schaffen. ...'

  166. : detektor.fm:

    „Grundeinkommen ist jetzt Realpolitik“ (Podcast, 33 Min)

    Beschleunigt die Coronakrise die Diskussion ums bedingungslose Grundeinkommen? Und was treibt Michael Bohmeyer an, dafür zu kämpfen?

    '... Doch eigentlich habe weder das „Corona-Grundeinkommen“ noch die 12.000 Euro vom Verein wirklich etwas mit einem Grundeinkommen zu tun, wie Michael Bohmeyer es sich vorstellt. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist eigentlich kein Extra-Geld, sondern ein Mindest-Geld. Und Michael Bohmeyer ist sich selbst nicht sicher, ob ein Grundeinkommen tatsächlich funktionieren würde. ...'

  167. : neues-deutschland.de:

    Stressfreie Hilfe zum Leben

    Finnlands Sozialministerium ließ zweijähriges Experiment mit Grundeinkommen auswerten
  168. : achgut.com:

    Generation Hätschel-Bürger: Umverteilung als Programm

    '... Political Correctness, inflationäre Geldpolitik, angeblich alternativlose „Green New Deals“ und das bedingungslose Grundeinkommen sind die bereits sichtbaren apokalyptischen Reiter einer epochalen Zäsur. Zum Grundeinkommen wurde kürzlich eine Petition im Deutschen Bundestag eingereicht – nie hatte eine Petition mehr Stimmen bekommen als diese. Doch es kommt mehr.
    Die Coronakrise ist Durchlauferhitzer für einen Systemwechsel. Ja, in den nächsten zehn Jahren wird die junge Generation die Systemfrage neu stellen. Ja, der Sozialismus wird in neuem Gewande daherkommen. Ja, es wird den Todesstoß für das marktwirtschaftliche System bedeuten, wenn wir jetzt nicht gegensteuern. ...'

    '... Eine ganze Generation durchläuft gerade eine größere Sinnkrise, den „Millennihilism“. Viele erkennen, dass Institutionen und Autoritäten die einst gemachten Versprechungen vom besseren Leben nicht einhalten konnten. Das ist schlimm, doch die psychologische Reaktion darauf ist noch viel fataler. In Zeiten der Krise ruft man nach dem Bail-Out für alle, nach Versorgung, Umverteilung und Bevormundung. Anstatt die aktuelle Herausforderung anzunehmen, legt man die Hände in den Schoß. „Bullshit-Jobs“ (David Graeber) waren gestern – morgen kann man sich per Grundeinkommen das Hobby von der Allgemeinheit alimentieren lassen. Das verstehen manche wohl unter „Krise als Chance“. Wo gestern die Eltern helfend einsprangen, soll es nun die Allgemeinheit tun. Doch wer Rettung in Selbstaufgabe sucht, hat schon kapituliert. Sollen diese Kräfte wirklich die Oberhand über die Zukunft bekommen? Das Ypsilon in „Generation Y“ steht für eine epochale Weggabelung zwischen Aktivität oder Passivität, Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung, Freiheit oder Sozialismus. ...'

  169. : kommunistische.org:

    Warum die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in die Irre führt

    '... Für Teile des Kapitals wäre das BGE also eine willkommene Maßnahme. Denn im Kapitalismus geht die Steigerung der Produktivkräfte immer mit einer Freisetzung menschlicher Arbeitskraft einher. Da aber Mehrwert nur aus menschlicher Arbeit gewonnen werden kann, sinken die Profite, wenn weniger menschliche Arbeit in die Produktion einfließt. Um die Profite stabil zu halten, müssen die Löhne gesenkt werden. Das BGE soll dafür sorgen, dass die Reproduktion der Arbeitskraft gewährleistet bleibt, während die Löhne immer weiter gesenkt werden. ...'

    '... Die Vorstellung man könne die Grundwidersprüche des Kapitalismus durch ein staatliches Reformprogramm lösen missachtet den Klassencharakter des Staates und widerspricht der Tatsache, dass der Staat in erster Linie dem Kapital und nicht den Menschen dient. Von eben diesem Staat einen umfangreichen Angriff auf die Kapitalisten zu erwarten ist reine Augenwischerei. Die Forderung nach einem BGE ist aber nicht nur Ausdruck von Staatsillusionen, sondern auch davon, wissentlich die Arbeiterklasse entwaffnen zu wollen, indem man ihr mit dem Lohnkampf ein wichtiges Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen nimmt. ...'

    '... Kapitalisten werden nicht aus gutem Willen die Arbeitsbedingungen der werktätigen Massen verbessern. Um tatsächliche Verbesserung durchzusetzen, muss Druck auf die Kapitalisten ausgeübt werden, indem ihre Profite angegriffen werden. Dafür müssen sich die Massen der Arbeiter organisieren und die Betriebe bestreiken, in denen die Profite erwirtschaftet werden. Den Kapitalisten, durch ein BGE, zu ermöglichen die Arbeitsverhältnisse zu flexibilisieren steht im Widerspruch zu diesem Ziel. ...'

    '... Das Grundinteresse der Arbeiter ist es, die notwendige Arbeitszeit für alle zu reduzieren und die Freizeit für alle zu erhöhen. Dies kann nur in einem kollektiven Kampf gegen das Kapital und seinen Staat erkämpft werden. Eine wichtige Grundforderung der Arbeiterklasse ist deshalb die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich. ...'

  170. : daslamm.ch:

    Corona in Afrika: Warum nicht bedingungsloses Grundeinkommen statt unpraktikabler WHO-Massnahmen?

    Eine Perspektive aus Goma, Demokratische Republik Kongo.

    '... Der niederländische Schriftsteller Rutger Bregmann hat angesichts der aktuellen Situation ein Kapitel zum Grundeinkommen aus seinem Buch Utopia for Realists online zugänglich gemacht. Er zeigt darin auf, dass dieser Ansatz gerade für ökonomisch schwache Länder Sinn macht. So schreibt Bregmann: „Warum teure Weiße in Geländewagen schicken, wenn wir ihre Gehälter einfach an Menschen, die in Armut leben, aushändigen können?“ In der gegenwärtigen Krisensituation muss die Rolle von Hilfsorganisationen grundsätzlich überdacht werden. ...'

    '... Menschen in Armut wissen selber am besten, was sie brauchen. Es wäre daher sinnvoll, ihnen einen möglichst grossen Teil der für die Entwicklungshilfe eingesetzten Gelder direkt zukommen zu lassen.
    Doch im Diskurs der Entwicklungshilfe hält sich das Prinzip, dass Menschen mit der (sehr teuren) Vermittlung von Wissen zum Handeln befähigt werden sollen, anstatt sie mit Gütern, auch mit Geld, zu versorgen. Dazu passt der Slogan „Give a man a fish, and you feed him for a day. Teach a man to fish, and you feed him for a lifetime„. Nur: Die meisten Leute wissen ganz genau, wie man fischt. Es fehlen ihnen einfach die Angelruten und der Zugang zu den Fischgründen und Fischmärkten. ...'

    02.04.2020: thecorrespondent.com:
    Rutger Bregman: Has the time finally come for universal basic income?
    Keeping all that in mind, here’s the chapter on universal basic income from my book Utopia for Realists. The arguments for a universal basic income may be stronger than ever.

  171. : Internet:

    Formulierungs- bzw Vokabelfund:
    '... konsumorientierte Langeweilebewirtschaftung ...'
  172. : mittelbayerische.de:

    Markus Härtl: Die Zeit ist reif für eine alte Idee

    Statt der komplizierten Corona-Hilfsgelder-Verteilung wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle die beste Lösung.

    '... Wenn jeder Einzelne ein fixes monatliches Grundeinkommen erhält, wäre für jeden gesorgt und jeder könnte auf seine Art die Krise bewältigen.
    Der Staat müsste sich um eine stabil laufende Wirtschaft weniger Sorgen machen, da das Geld nicht gehortet wird, sondern für Grundbedürfnisse ausgegeben wird und somit unmittelbar in den Wirtschaftskreislauf fließt, was konjunkturfördernd wirkt. ...'

  173. Termin: : OECD Berlin Centre: oecd-berlin.de:

    Sind unsere Sozialsysteme krisenfest?

    Webinar mit Monika Queisser (Leiterin der Abteilung Sozialpolitik in der OECD)
    Montag, 18. Mai 2020 - 17:30 Uhr
  174. : raka-magazin.de:

    Verlängerung der Sammelfristen für Brandenburgische Volksinitiativen morgen zur Abstimmung im Landtag

    Entwurf zur Änderung des Volksabstimmungsgesetzes steht am 13. Mai zur Abstimmung im Landtag auf der Tagesordnung, die Brandenburger VIs (Volksinitiativen) erwarten große Zustimmung, das Funktionieren demokratischer Instrumente muss auch in Krisenzeiten sichergestellt sein

    '... Auch die Volksinitiative „Brandenburg soll Grundeinkommen testen!” der Expedition Grundeinkommen, die einen Modellversuch zum bedingungslosen Grundeinkommen vorschlägt und durch Erfahrungen in anderen Bundesländern eine sehr gute Onlinepräsenz hat, sieht die Notwendigkeit der Verlängerung. „Über soziale Medien und das Internet können wir zwar Aufmerksamkeit für unser Anliegen schaffen, aber wir erreichen damit vor allem Menschen aus unserer eigenen Community. Eine Volksinitiative muss jedoch bei viel mehr Menschen ankommen, überall in Brandenburg“, fasst Joy Ponader den grundlegenden demokratischen Auftrag dieses Instrumentes zusammen. Alle drei Volksinitiativen hoffen deshalb darauf, dass der Landtag der Empfehlung des Hauptausschusses folgt. ...'

  175. : lemonde.fr:

    Autonomie sanitaire, revenu universel, télétravail : les propositions citoyennes pour « le jour d’après »

    Les résultats de la consultation citoyenne lancée par 66 parlementaires de tous bords, de la majorité et de l’opposition, sont publiés mercredi.

    Gesundheitsautonomie, allgemeines Einkommen, Telearbeit: Vorschläge der Bürger für den "Tag danach".

    Die Ergebnisse der Bürgerbefragung, die von 66 Parlamentariern aller Seiten, sowohl von der Mehrheit als auch von der Opposition, eingeleitet wurde, werden am Mittwoch veröffentlicht.

  176. : un.org:

    Universal basic income the right prescription for Latin America & Caribbean – UN report

    A new report by the Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC) unveiled on Tuesday, proposes that governments ensure immediate temporary cash transfers to help millions of people struggling to meet basic needs, as the massive fallout from COVID-19 ripples across the region’s economies.

    '... Such a step would pave the way towards a universal basic income, guaranteeing the basic right to survival, she said. ...'

    '... ECLAC proposes that providing basic emergency income, should amount to the per capita cost of acquiring a basic food basket and meeting other basic needs over a six-month period, to the entire population living in poverty, in 2020.
    That means reaching 215 million people, or 34.7 per cent of the Latin American and Caribbean population. This would entail additional spending of 2.1 per cent of gross domestic product (GDP).
    The report takes stock of the anticipated social effects of COVID-19, and in the short-term, foresees an increase in poverty, extreme poverty and inequality in the context of low economic growth. ...'

  177. : taz.de:

    Unmöglich ist nichts mehr

    Maskenpflicht, Isolation, Home Office: Die Pandemie hat unser Leben im Griff. Ist das die Chance auf einen sozialen Wandel? Eine Betrachtung.

    '... Ronald Blaschke, Mitbegründer des Netzwerks Grundeinkommen und Netzwerkrat sagt: „Die Krise hat gezeigt, dass wir falsche Prioritäten setzen. Wir brauchen andere soziale Sicherungssysteme.“ Blaschke hofft dabei auch auf die kommende Wahl: „Wir haben jetzt ein offenes Fenster. Wenn die SPD merkt, dass sie mit sozialen Themen punkten kann, dann könnte es sein, dass noch mehr Bewegung in das Thema Grundeinkommen kommt.“ ...'

    '... Grundeinkommensaktivist Ronald Blaschke sagt: „Krisen sind immer eine Chance.“ Momentan gäbe es so viel Unterstützung für das Grundeinkommen wie nie zuvor. Auch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise trügen dazu bei. Die Aussetzung der Vermögensprüfung bei Hartz-IV-Anträgen sei ein erster Schritt. „Wieso diese Praxis nicht auch nach der Krise fortsetzen?“ ...'

  178. Termin: : attac.de:

    Grundeinkommen - Genug für alle in der Krise

    Webinar

    Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen hat gerade große öffentliche Aufmerksamkeit und Zustimmung. Wir fragen, warum das in der Coronakrise so ist. Behaupten aber auch, dass man jetzt viel weniger darauf hoffen sollte das Grundeinkommen jetzt zu bekommen. Und wir diskutieren, wie diejenigen in den arm gemachten Ländern Beachtung finden könnten, die jetzt ganz besonders auf ein Einkommen angewiesen sind.
    Gäste: Dagmar Paternoga und Werner Rätz, beide Attac AG Genug für Alle
    Anmeldungen bitte an: info@attac.de. Bitte unbedingt mit dem Betreff Webinar. Die Zugangsdaten werden nach Eingang der Anmeldung verschickt.

  179. : kath.net:

    Benediktiner-Abt: Grundeinkommen humanitäre und soziale Apokalypse

    '... Ein universales Grundeinkommen sei der Anfang einer humanitären und sozialen Apokalypse, kritisierte der Abt. Ein Grundeinkommen, das an alle Personen ohne Gegenleistung ausbezahlt werde, würde den Individualismus und den Egoismus der Menschen fördern. Jeder hätte sein kleines Einkommen und müsse sich nicht mehr um den anderen annehmen. Mit dem durch Arbeit verdienten Lohn könne ein Vater seine Familie erhalten und den Bedürftigen helfen. Ein Grundeinkommen übertrage diese Aufgabe an den Staat. ...'

  180. : zeit.de:

    Langeweile - Wenn jeden Tag Sonntag ist

    Wer keine Kinder betreut, nicht systemrelevant ist oder jetzt gar nicht arbeitet: Der langweilt sich. Warum man dieses Gefühl zwar hasst, aber lernen muss, es zu lieben.
  181. : zeit.de:

    Richtig helfen

    Mit Abwrackprämien, Corona-Schecks und Gutscheinen soll die Wirtschaft wieder in Schwung kommen. Die Frage ist, ob das funktioniert.
  182. : hudsonup.org:

    Raising Hudson Up

    The time for Universal Basic Income is now.
    HudsonUP will provide $500 each month to 20 Hudson residents over the next 5 years.
    The program is being designed to benefit the community of Hudson and demonstrate the power of basic income for all.
  183. : scottsantens.com:

    My Raconteur Interview About UBI

    I was interviewed last month for an article published on May 10 for Raconteur, titled "Virus fallout could usher in the UBI era." The author, Oliver Pickup, asked me a series of questions, and from my answers, a few quotes were selected for the article. Below are all my answers in their entirety.
  184. : zeit.de:

    "Es reicht nicht, den Menschen Geld zu schenken"

    Finnland hat das Grundeinkommen getestet – und nun abgeschafft. Warum das kein Scheitern ist und was es für neue Ideen gibt, sagt Projektleiterin Marjukka Turunen.

    '... Aber allein mit Geld holt man die Leute nicht in die Arbeitswelt zurück. Und auch wenn die Effekte auf dem Arbeitsmarkt nicht signifikant waren: Lohnarbeit ist nicht der einzige Maßstab für Erfolg. Laut unserer Umfragen wurde doppelt so viel Freiwilligenarbeit geleistet und andere unbezahlte Arbeit wie die Betreuung von Angehörigen stieg um ein gutes Drittel. ...'

    '... Eines der klarsten Ergebnisse war wohl: Wer Geld vom Staat kriegt, ist weniger gestresst. Mental haben sich die Menschen viel besser gefühlt. Die Betroffenen waren zufriedener mit ihrem Leben, fühlten sich insgesamt wohler, waren seltener depressiv und ängstlich. Die 560 Euro haben gereicht, um die Leute zu entlasten. Einfach zu wissen, an jedem Monatsanfang kriege ich Geld aufs Konto und ich kann meinen Kindern etwas Ordentliches zum Essen auf den Tisch stellen. Weil sie wegen der finanziellen Sicherheit besser vorausplanen konnten, hatten sie mehr Vertrauen in ihre Zukunft. Aber auch in ihre Mitmenschen, in die Politiker und staatliche Behörden – nicht nur ins Sozialamt, sondern auch in andere Institutionen wie das Justizsystem. Sie hatten mehr das Gefühl, ihre Zukunft in der Hand zu haben und sinnvolle Dinge tun zu können. Es ist eine schöne Sache, dieses Wissen zu haben. Und wir können das als Orientierung für Sozialreformen nutzen. ...'

    '... Tatsächlich plant die Regierung von Sanna Marin gerade ein Experiment mit einer negativen Einkommenssteuer, um so mehr Gerechtigkeit und finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Das ist ein Sozialversicherungsmodell, bei dem der Staat in manchen Fällen kein Geld einzieht, sondern an Geringverdiener auszahlt und positive Einkommensteuer erst ab einem bestimmten Einkommensniveau verlangt. So soll sich auch Arbeit für wenig Geld lohnen. Denn für viele Langzeitarbeitslose lohnen sich im derzeitigen Sozialsystem manche Jobs finanziell gar nicht, weil sie mit Arbeit im Zweifel nur wenig besser oder sogar schlechter dastehen. ...'

  185. : welt.de:

    „Das Grundeinkommen ist nichts weiter als eine Abwrackprämie für Menschen“

    DGB-Chef Hoffmann hat keine Angst vor europäischen Staatsanleihen oder einer starken Rolle des Staates. Er sorgt sich indes um Solo-Selbstständige, Hoteliers und Gastronomen und erklärt, warum er das Grundeinkommen für einen Irrweg hält.

    '... WELT: In der Krise werden Rufe nach einem bedingungslosen Grundeinkommen wieder lauter. Unterstützen Sie das?
    Hoffmann: Das Grundeinkommen ist doch ein Irrweg. Es ist nichts anderes als eine Abwrackprämie für Menschen, um den Arbeitsmarkt zu entlasten, weil man zu unkreativ für andere Lösungen ist. Aber Arbeit ist mehr als Broterwerb. Sie hat eine hohe sozialintegrative Funktion. Wir sind und bleiben eine Erwerbsgesellschaft. Deshalb kann ich es nicht verantworten, Leute einfach mit einer Prämie von 1000 Euro stillzulegen. Unabhängig davon würde es unsere sozialen Sicherungssysteme völlig auf den Kopf stellen. Da würde ich selbst als Gewerkschafter die Frage stellen, ob das finanzierbar ist. ...'

  186. Termin: : prosieben.de:

    Thema u. a.: Was wäre, wenn ... es ein Grundeinkommen gäbe?

    Die Corona-Krise treibt viele Menschen in finanzielle Probleme. Derzeit wird nach einer gerechten Lösung für alle gesucht. Eine Idee wäre das bedingungslose Grundeinkommen. Aber was wäre, wenn jeder Deutsche ein bestimmtes Gehalt im Monat bekäme? Wäre eine Krisensituation damit in Zukunft besser zu bewältigen? "Galileo" spielt das Szenario durch und zeigt die Folgen eines Grundeinkommens.
  187. : idler.co.uk:

    Idle Pleasures: The Deckchair

    WHO DOES NOT love a deckchair? Wittgenstein did. It was the only the only item of furniture he allowed in his study at Trinity, Cambridge; supposedly a testament to his asceticism.
  188. : zeit.de:

    Pjotr Kropotkin: Mit Anarchie gegen Corona

    Nur die Fittesten überleben? Ja, aber fit bedeutet nicht rücksichtslos. Warum uns ausgerechnet ein beargwöhnter Naturforscher lehren kann, den Rückzug zu akzeptieren

    '... Schließlich wenden sich die Anarchistinnen gegen das eine Anliegen, das all diese Ideologen teilen: den Wunsch nach Herrschaft, nach Machtausübung. ...'

    '... Wie das Prinzip des Einander-Unterstützens das Leben in all seinen Erscheinungsformen prägt und bedingt, legt Kropotkin ebenso schwungvoll wie geduldig dar ...'

    '... Doch er vertraut darauf, dass keine Ideologie – auch wenn sie sich zur Diktatur verfestigt – imstande sei, den Impuls zur gegenseitigen Hilfe restlos abzutöten ...'

    '... Umso wichtiger, dass wir Kropotkin und die anderen anarchistischen Denkerinnen endlich rehabilitieren – und nicht nur über den Umweg des Kropotkin-Fans Rutger Bregman eine Lightversion in unsere Köpfe lassen. Die Anarchisten nahmen sich die Freiheit, die Welt anders zu sehen, als es die autoritären Theorien (gleich, ob sie aus dem "Mainstream" kommen oder unterm Aluhut ausgebrütet werden) vorschreiben wollen: nicht von einer Idee aus, die gewaltsam durchzusetzen sei, sondern vom Zusammenleben der Menschen her. ...'

  189. : spiegel.de:

    Deutschland holt die Industrie nach Hause

    Die Ära der Hyperglobalisierung ist beendet. Die Pandemie und die seit Jahren wachsende Unsicherheit verändern das Kalkül der Firmen: Sie holen ihre Fertigung zurück und kaufen Roboter. Ein Problem für China.

    '... Während die Covid-19-Pandemie eskaliert, sind die Gefahren, die von globalen Lieferketten ausgehen, offensichtlicher denn je. Aufgrund des Coronavirus nimmt die Unsicherheit in der Weltwirtschaft zu, und das veranlasst die Unternehmen, ihr Geschäftsmodell globaler Lieferketten neu zu bewerten. Die Einführung von Robotern wird so in wohlhabenden Ländern beschleunigt, was zu einer Renaissance der Industrieproduktion in den Industrieländern führt. ...'

    '... Die Rechnung ist einfach: Ein Unternehmen in Deutschland müsste einem deutschen Arbeiter viel mehr zahlen, als eine Arbeitskraft in China verdienen würde. Ein deutscher Roboter aber fordert überhaupt keinen Lohn, ganz zu schweigen von Sozialleistungen wie Krankenversicherung oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. ...'

    .

    ifr.org: International Federation of Robotics

  190. : philippe van parijs: twitter.com/pvpbrussels:

    UBI in the EU: 46% in favour — 29% against according to Foundation linked to the Party of European Socialists

    Germany most sympathetic, Portugal most hostile

    feps-europe.eu: Survey on European Dreams for the Future of Europe

    04.03.2020: feps-europe.eu: What is the European Dream?

    What is the European Dream? (pdf, 84 pages)
    '... CHAPTER 10. DREAMS FOR UNIVERSAL BASIC INCOME
    The economic and political turbulence that has rocked Europe in recent years has brought the idea of establishing a taxpayer funded universal basic income (UBI) to the fore. Our poll shows that this policy has a plurality of support in the EU14. Given UBI’s unpopularity in Eastern and Southern Europe, however, it is unlikely to become part of European social policy in the near future. One of every fourth respondent did not have an opinion about UBI, which suggests the public still has much to learn about this idea. ...'

    de.wikipedia.org: Parteinahe Stiftung in der Europäischen Union
    '... Foundation for European Progressive Studies || Sozialdemokratische Partei Europas || Brüssel || http://www.feps-europe.eu/ ...'

  191. : faz.net:

    Zu großzügige Hilfe

    Die größte Volkswirtschaft der Welt erlebt gerade die schwerste Krise seit der Großen Depression. Auf eine schnelle Erholung am Arbeitsmarkt braucht niemand zu hoffen – schuld sind die Hilfsmaßnahmen.

    '... Die Stütze wird von den Bundesstaaten ausgezahlt und beträgt im Schnitt knapp 400 Dollar pro Woche. Dazu kommen nun im Rahmen des Krisenprogramms 600 Dollar pro Woche aus Bundesmitteln. Im vergangenen Jahr hat rund die Hälfte der Vollzeitbeschäftigten in den Vereinigten Staaten weniger als 1000 Dollar in der Woche verdient.
    Das heißt, ein Teil der freigestellten Arbeitnehmer verspürt keinen Drang, an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Das nachvollziehbare Kalkül lautet: Warum für weniger Geld die Gesundheit riskieren?
    Die Folgen sind paradox. In der größten Arbeitsmarktkrise seit Jahrzehnten haben Unternehmen Schwierigkeiten, Personal zu finden. ...'

  192. : tagesschau.de:

    Französischer Staat zahlt fast alle Gehälter

    Die französische Regierung will mit einem umfassenden Hilfspaket in der Corona-Krise das Schlimmste verhindern. Im Mittelpunkt steht eine sehr großzügige Kurzarbeiterregelung.

    '... Die Zahl der Kurzarbeiter steigt faktisch von Tag zu Tag, mittlerweile sind es 13 Millionen. Bei 20 Millionen Beschäftigten in der Privatwirtschaft. Fast zwei Drittel.
    Präsident Macron sagte dazu voller Stolz in einem Zeitungsinterview: Wir haben die Zahlung der Gehälter verstaatlicht. Noch nie habe der Staat in Friedenszeiten eine so starke Rolle übernommen.
    Kosten explodieren
    In der Tat, berücksichtigt man auch die öffentlich Bediensteten, die Rentner und die Sozialhilfeempfänger - dann werden derzeit in Frankreich drei von vier Erwachsenen vom Staat alimentiert. Mit der Zahl der Kurzarbeiter explodieren natürlich auch die Kosten, auf 25 Milliarden Euro - Stand Ende April. ...'

  193. : neues-deutschland.de:

    Bis zu 1200 Euro für alle

    Drei Onlinepetitionen werben für ein Bedingungsloses Grundeinkommen in der Coronakrise
  194. : hinzundkunzt.de:

    Allianz der Grundeinkommens-Petitionen

    Nur ein bedingungsloses Grundeinkommen für mindestens sechs Monate hilft wirklich allen Menschen, die Folgen der Coronapandemie gut zu überstehen: Das meint ein Bündnis aus Bürger*innen und Prominenten und fordert den Bundestag zum schnellen Handeln auf.
  195. : grundeinkommenjetzt.de:

    Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, das Ministerium für Arbeit und Soziales, das Finanzministerium sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel

    incl Möglichkeit selbst einen Brief zu verfassen. Alle Mailadressen der Auschussmitglieder sind gelistet:

    z.B.:
    '... Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Petitionsausschusses des Bundestages,

    ich bitte Sie hiermit nachdrücklich, das befristete Grundeinkommen auf die Tagesordnung Ihrer nächsten Sitzung zu setzen! Damit unterstütze ich den Offenen Brief der Petentinnen Tonia Merz, David Erler, Susanne Wiest, Hiltrud Preuß, Volkmar Kreiß und Vivien Putzmann an den Bundestag:

    https://grundeinkommenjetzt.de/

    Das Thema muss so bald wie möglich in Ihrem Ausschuss besprochen werden, weil...

    ... es dringend ist und die Gesellschaft krisensicherer macht.

    Es macht die Menschen selbstbewusster und nimmt Existenzangst.

    Es vermeidet Bullshit-Jobs.

    Unsere Technik und die Maschinen machen uns reich. Wir haben keinen Mangel und können uns ein BGE leisten.

    Mit freundlichen Grüßen
    XXX ...'

  196. Termin: : re-publica.tv:

    Das Grundeinkommen als politische Frage

    Laura Brämswig
    Marcel Fratzscher
    Ela Kagel
    Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte ein Chance sein, um allen Menschen in unserer Gesellschaft Sicherheit und die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung zu bieten. In Umfragen sprechen sich inzwischen 70% der Bevölkerung für einen staatlichen Versuch des Grundeinkommens aus (DIW 2019) ‒ die Politik aber sträubt sich bisher. Ist die Zeit reif, für einen neuen Gesellschaftsvertag? Verpassen wir eine Riesenchance als Gesellschaft, wenn wir es nicht zumindest ausprobieren? Was müssen wir alles auf politischer Ebene klären, bevor wir ein Grundeinkommen einführen können? Dazu diskutiert Laura Brämswig, Gründerin der Expedition Grundeinkommen mit Marcel Fratscher, Präsident des DIW.

    07.05.2020, 19.05-19.20 Uhr: Deep Dive - Das Grundeinkommen als politische Frage
    Bitte beachtet folgendes:
    Bitte melde dich per Handzeichen, wenn du eine Frage hast. Dann wirst du von unseren re:publica Hosts freigeschaltet und bekommst Sprecherlaubnis.
    Sobald du eine Frage gestellt hast, wirst du wieder stumm geschaltet (ohne Benachrichtigung)
    Bitte beachtet unseren Code of Conduct: Wir tolerieren keine Belästigungen oder Beleidigungen in irgendeiner Form.

    07.05.2020: zeit.de:
    Die re:publica ist jetzt im Homeoffice
    Die Digitalkonferenz re:publica findet trotz Corona statt – einen Tag lang, kostenfrei und natürlich online. Wie viel von ihrem Charme kann sie ins Netz retten?

  197. : falter.at:

    Ist das bedingungslose Grundeinkommen eine gute Idee? (Podcast, 30 Min)

    In dieser Episode werden die unterschiedlichen Standpunkte zu der umstrittenen Idee aufgeschlüsselt. Zu hören sind ÖGB-Vizepräsidentin und Bundesrätin Korinna Schumann, Politikwissenschaftlerin Margit Appel (Katholische Sozialakademie), Ökonom Stephan Schulmeister und FALTER-Redakteur Josef Redl
  198. : ubie.org:

    Your new Sunday activity: Basic Income Tea!

    In these one-hour interactive webinars we will be exploring topics on and around Basic Income with specialists answering to your questions.
    03/05 – Spotlight UK
    10/05 – Cash-for-Corona in Spain
    17/05 – Basic Income, gender equality and women’s empowerment
  199. : europeanmoments.com:

    European opinions revealed in our special survey

    Conducted in March 2020 by the eupinions project of the Bertelsmann Foundation

    In Crisis, Europeans Support Radical Positions
    Climate Change and Social Welfare issues most salient


    Full survey questions (pdf, 2 pages)
    A project of the DAHRENDORF PROGRAMME for the STUDY OF FREEDOM
    ST ANTONY’S COLLEGE, UNIVERSITY OF OXFORD

    06.05.2020: twitter.com/rcbregman: Huge majority of Europeans in favour of universal basic income

  200. : tagesschau.de:

    Finnen ziehen ernüchtert Bilanz

    Mehr Sicherheit, weniger Depressionen: Das finnische Grundeinkommen-Experiment hat den Teilnehmern gut getan. Der erhoffte Effekt für den Arbeitsmarkt lasse sich aber nicht nachweisen, so die Bilanz.
  201. : taz.de:

    Gesünder, aber ohne Job

    Grundeinkommen in Finnland
    Zwei Jahre mit Grundeinkommen machen die BezieherInnen glücklicher. Die geringe Zahl an TeilnehmerInnen lässt aber Fragen offen.
  202. : faz.net:

    Was ein Grundeinkommen bringt

    Finnland hat ein Grundeinkommen getestet. Das Ergebnis: Wer Geld vom Staat bekommt, hat weniger Stress. Das allerdings war nicht die wichtigste Frage.
  203. : sueddeutsche.de:

    560 Euro geschenkt - und jetzt?

    Finnland experimentierte mit einem Grundeinkommen. Die Bilanz der Forscher: Das wichtigste Ergebnis ist kein inhaltliches.

    '... Die finalen Ergebnisse waren vor allem eine Vertiefung dessen, was bereits Anfang 2019 veröffentlicht worden war: Teilnehmer mit Grundeinkommen fanden in geringem Maße besser, aber nicht schlechter Arbeit. Sie fühlten sich insgesamt wohler, waren seltener depressiv und ängstlich. Sie empfanden mehr Autonomie, weil sie länger finanziell vorausplanen konnten. Sie hatten stärker das Gefühl, ihre Zukunft in der Hand zu haben und Dinge von Bedeutung tun zu können. ...'

    '... Das wichtigste Ergebnis war laut Minna Ylikännö denn auch kein inhaltliches, sondern dass man solche Experimente veranstalten könne, national, verpflichtend. Sie würde gern weiterforschen - und zeitweise hatte die Mitte-links-Regierung des Landes wohl sogar ein Experiment zur negativen Einkommensteuer in Erwägung gezogen. Davon, sagt sie, habe sie seit dem Beginn der Corona-Krise nichts mehr gehört. "Ich denke, die Regierung hat derzeit Besseres zu tun." ...'

  204. : n-tv.de:

    Umfrage zum bedingungslosen Grundeinkommen

    Finnische Forscher stellen um 15 Uhr in Helsinki die Ergebnisse eines Pilotprojekts für ein bedingungsloses Grundeinkommen vor. Die spannende Frage ist, ob das Grundeinkommen einen besseren Anreiz setzt, sich einen Job zu suchen, als traditionelle Arbeitslosenhilfen, die im Falle einer Anstellung wegfallen. Bei dem Projekt bekamen 2000 Arbeitslose zwei Jahre lang jeden Monat 560 Euro, dazu je nachdem noch Kindergeld und Lohn, falls sie arbeiten gingen. Was halten Sie von einem bedingungslosen Grundeinkommen?
  205. Termin: : events.tamarackcommunity.ca:

    Basic Income: The International Response to COVID-19

    Date: Thursday, May 14, 2020 | 12:00 - 1:00 p.m. ET
    Speakers: Hon. Kim Pate, Scott Santens, and Jamie Cooke

    This webinar will bring together government representatives and Basic Income advocates from Canada, the United States and Europe to discuss the Basic Income response to COVID-19 and explore how we can work with governments to make Basic Income part of the "new normal".

  206. : glueck-und-so.de:

    12 Monate, 1000 Euro, bedingungslos?

    Auch wenn man es mir vielleicht nicht ansieht: Ich bin ein Crowdhörnchen. Seit knapp sechs Jahren werfe ich 5 Euro monatlich in den Spendensammeltopf von Mein Grundeinkommen.
  207. : neues-deutschland.de:

    Doppelt gerecht

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte nicht nur vor Armut schützen, sondern auch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen
  208. : gerda-henkel-stiftung.de:

    Corona und die Debatte um das Grundeinkommen

    L.I.S.A.Chat zum Für und Wider mit Ute Fischer und Dorothee Spannagel

    Im Chat-Format diskutierten wir aktuelle Vorschläge der Politik sowie grundsätzliche Herausforderungen und Vorteile eines BGE in Deutschland.

  209. Termin: : bundesbank.de:

    Covid-19 und die Auswirkungen auf die Banken in Deutschland – Online-Veranstaltung

    Unter den hochkarätigen Referenten sind unter anderem Bundesbankpräsident Jens Weidmann, Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Felix Hufeld und Yves Mersch, Mitglied des Direktoriums der EZB und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der EZB (SSM).
    Eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung ist nicht erforderlich.
  210. : welt.de:

    „Vielen nicht klar, wie wenig sie wirklich verdienen“

    Ökonomin von Platen sieht in der Corona-Krise eine Chance: Unterbezahlte systemrelevante Arbeitnehmer sollten jetzt auf bessere Gehälter pochen. Hier sei eine „Schamgrenze“ gefallen. Auch sieht sie die ideale Zeit für ein flächendeckendes Grundeinkommen gekommen.
  211. : liberation.fr:

    Revenu universel : «Tout le monde aurait disposé sans délai de quoi survivre»

    Le revenu de base refait surface dans les débats à l’heure où nombre de personnes ont perdu tout ou partie de ce qu’elles touchaient à cause du confinement. Pour le philosophe belge Philippe Van Parijs, il aurait pu amortir l’ampleur de la crise et favoriser la reprise

    Das Grundeinkommen taucht in den Debatten zu einer Zeit wieder auf, in der viele Menschen durch Eindämmung alles oder einen Teil von dem verloren haben, was sie bekommen haben. Für den belgischen Philosophen Philippe Van Parijs hätte sie das Ausmaß der Krise abfedern und zur Erholung beitragen können.

  212. : independent.co.uk:

    ‘Time has come’ for universal basic income, says Sturgeon

    Coronavirus prompts Scotland’s first minister to make UBI a policy priority

    '... Think tank Reform Scotland devised a detailed proposal for a UBI scheme.
    It would consist of an annual payment of £5,200 a year for adults and £2,600 for those under 16.
    Annually, the scheme would cost the Scottish government £20 billion, with measures found to raise £18.34 billion in revenue to support the scheme. ...'

    10.04.2020: independent.co.uk:
    Case for universal basic income ‘strengthened immeasurably’ by coronavirus pandemic, says Nicola Sturgeon

    de.wikipedia.org: Nicola Sturgeon

    de.wikipedia.org: Schottland

  213. Impressum

    Mensch in Germany
    Eine Initiative von Lysistratax e.V.
    Angaben gemäß § 5 TMG
    Berlin
    Zossener Str. 41
    10961 Berlin
    hallo@lysistratax.org
    www.lysistratax.org
    Realisation: www.schippercompany.com

    lysistratax.org/impressum
    Angaben gemäß § 5 TMG
    Lysistratax e.V.
    c/o kind of blau GmbH
    Zossener Straße 41 10961 Berlin

    Vorstand: Amira Jehia, Susanne Wiest, Anna-Sophie Brüning

  214. : Rhein-Neckar-Zeitung: rnz.de:

    "Das Geld wäre da"

    Der Ökonom und Philosoph Philip Kovce zum bedingungslosen Grundeinkommen.

    '... Es geht nicht darum, kurzfristig staatlich verordnetes Nichtstun zu versüßen. Vielmehr geht es darum, grundsätzlich freiwillige Tätigkeit zu ermöglichen. Freiwilligkeit wird in der künftigen Arbeitswelt immer wichtiger. ...'

    '... Keine Sorge, das Geld wäre da. Das aktuelle Sozialbudget umfasst bereits rund eine Billion Euro und damit knapp ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts. Von Kindergeld bis Grundrente, von Bafög bis Hartz IV würde das Grundeinkommen einen Großteil bestehender Sozialleistungen samt ausufernder Kontrollbürokratie ersetzen. Überhaupt gilt der Grundsatz, dass das Grundeinkommen den existenzsichernden Anteil bestehender Einkommen ersetzt. Es ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Einkommen. Es sorgt nicht dafür, dass jeder 1000 Euro mehr, sondern dass jeder wenigstens 1000 Euro hat. ...'

    '... RNZ: Würde das nicht Anreize nehmen, zu arbeiten?
    P.K.: Dieser Einwand ist ebenso beliebt wie perfide. Beliebt deshalb, weil er mit dem Finger auf die anderen zeigt, die angeblich faul sind und ohne Arbeitszwang nicht in die Gänge kommen. Perfide deshalb, weil er vor allem von denen formuliert wird, die vom derzeitigen System profitieren und zugleich realisieren, dass es für schlechte Arbeitsbedingungen mit einem Grundeinkommen nicht gut aussieht. Jedenfalls erweist sich der Einwand als falsch, ja vielmehr sein Gegenteil als richtig: Wer gezwungenermaßen arbeitet, der wird auf Dauer entweder faul oder krank. Er simuliert oder kollabiert. Genau das erleben wir heute tagtäglich: dass Zwang ein Motivationskiller und Freiwilligkeit die beste Voraussetzung guter Leistung ist. ...'

    '... Ich gehe davon aus, dass das Grundeinkommen früher oder später eingeführt wird. Aufgrund der einschneidenden Erfahrung, dass es in der jetzigen Krise so dringend fehlt, eher früher als später. Wenn wir die anderen nicht länger als Faultiere abstempeln, sondern endlich als freie Menschen anerkennen, dann wird es soweit sein. ...'

  215. : Rhein-Neckar-Zeitung: rnz.de:

    "Die Bedenken bleiben bestehen"

    Der Ökonom Dominik Enste zum bedingungslosen Grundeinkommen

    '... Die Befürworter sind sehr hartnäckig. Da kommen auch unterschiedliche Gruppen zusammen – manche, die sehr ökonomisch argumentieren und Bürokratie abbauen wollen, andere aus dem eher linken Spektrum, und viele Intellektuelle. Deshalb glaube ich, dass die Diskussion uns weiter begleiten wird. Der Vorteil besteht aber darin, dass uns die Debatte auch klar macht, welche Vorteile die soziale Marktwirtschaft hat. Ein bedingtes Grundeinkommen, dass viele Leistungen zusammenfasst, halte ich etwa für einen durchaus gangbaren Weg zur Reform der Grundsicherung. Auch bei der Bedürftigkeitsprüfung sollte gewährleistet sein, dass sie menschenwürdig ausgestaltet ist und der Bedürftige nicht wie ein Bittsteller behandelt und schikaniert wird. Außerdem zeigt die Krise, dass unser System der Sozialen Marktwirtschaft mit Kurzarbeitergeld und staatlichen Hilfen doch besser ist, als sein Ruf. ...'

  216. : kathpress.at:

    Sozialethikerin: Grundeinkommen vielversprechender Denkansatz

    Direktorin der Katholischen Sozialakademie, Holztrattner, im Kathpress-Interview: Aussage "Nur wer arbeitet, darf auch essen" ist ethisch fragwürdig - Wegfall staatlicher Transferzahlungen würde großen Teil der Kosten des Grundeinkommens decken - Menschen von Natur aus keine untätigen Wesen
  217. : handelsblatt.com:

    Händler brauchen nun gezielt Hilfe

    Um einen geordneten Weg in die neue Normalität zu finden, bedarf es eines Dreiklangs an Maßnahmen. Andernfalls droht ein flächendeckendes Ladensterben.

    '... Wir werden zusätzlich eine Initialzündung für die private Konsumnachfrage benötigen, damit der Wiedereinstieg möglichst dynamisch verläuft, die Innenstädte sich wieder füllen und die deutsche Wirtschaft schnellstmöglich wieder Fahrt aufnimmt.
    Coronaschecks in Höhe von 500 Euro je Einwohner setzen hier an. Diese Maßnahme sollte greifen, sobald die Infektionsrisiken durch das Coronavirus beherrschbar geworden sind und sich weite Teile der Wirtschaft auf die Rückkehr zur Normalität vorbereiten.
    Eine derartige staatliche Konsumförderung würde für alle Wirtschaftsbereiche, die wie Handel, Gastronomie und Touristik essenziell von der privaten Nachfrage abhängen, einen Impuls von bis zu 40 Milliarden Euro bedeuten und durch Multiplikator-Effekte weit darüber hinauswirken. ...'

  218. : deutschlandfunk.de:

    „Wir werden den Wert der Arbeit neu bestimmen müssen“ (12 Min)

    In der Coronakrise sei klar geworden, dass sehr viel wertvolle Arbeit geleistet werde, die kaum honoriert wird, sagte der Philosoph Christian Neuhäuser im Dlf. In unserer Gesellschaft brauche es einen strukturellen Umbau – Kapital müsse breiter verteilt werden.
  219. : arte.tv:

    Arbeit, Lohn, Profit - Beschäftigung (50 Min)

    Gérard Mordillat und Bertrand Rothé befragten 21 Wissenschaftler aus Europa, den USA, China und Afrika über grundlegende Konzepte der Wirtschaft - um die Welt zu verstehen, in der wir leben. In dieser Folge geht es um die Definition des Begriffs der Beschäftigung.
  220. Termin: : webinar:
  221. Termin: : online:

    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

    Na, wer hat es gesagt?
    Diese und andere Fragen zum Thema Lohnarbeit beantworten wir am 10. Mai von 16 bis 18 Uhr über www.rockradio.de beim Bedingungslosen Nachmittag – dieses Mal nicht live aus Speiches Blueskneipe, sondern übertragen von einem geheimen Ort im Norden von Berlin.
    Und da aufgrund der aktuellen Situation auch Gäste unter Ausgangsbeschränkung stehen übernehmen Klaus von KIEKE-MA-FILM-BERLIN – der ungenierte Blick auf Berlin – und Juliane Beer, Moderatorin, diese Aufgabe gleich mit.
    Der Film zur Sendung ist am 10. Mai ab 18 Uhr im Kanal von KIEKE-MA-FILM-BERLIN zu sehen. Wir freuen uns auf eure virtuelle Anwesenheit. Wie es im Juni weitergeht teilen wir euch rechtzeitig mit. Bleibt alle gesund!
  222. Termin: : re-publica.tv:

    re:work

    Die Corona-Krise wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern – darum geht es auf dem re:work-Kanal: Wie haben sich Institutionen und Unternehmen im Schnellverfahren digitalisiert, vielleicht sogar ihre Produktion umgestellt und aus der Krise eine Chance gemacht? Mit welchen unterschiedlichen Herausforderungen kämpfen Freelancer, aber auch die Industrie?
  223. : die-tagespost.de:

    Will der Papst ein bedingungsloses Grundeinkommen?

    In einem Schreiben an die linkspopulistischen „Volksbewegungen“ fordert Papst Franziskus das nachdenken über ein „universales Grundeinkommen“.

    '... Warum sollte es ausgerechnet dort, wo kein Rechtsstaat und auch kein sonstiger staatlicher Schutz existiert, möglich sein, ganzen Gesellschaftsschichten ein ausreichendes Grundeinkommen zu verschaffen? Das können sich doch, wenn überhaupt, nur Nationen mit einer einigermaßen funktionierenden öffentlichen Verwaltung und ansonsten florierenden Wirtschaft leisten! ...'

  224. : susannewiest.de:

    Danke an uns alle!

    Darin u.a. das Antwortschreiben des Petitionsausschusses des dt. Bundestages vom 22.04.2020:
    .

  225. : bruchstuecke.info:

    Wirtschaft als Geiselnehmer, Gewerkschaft als Sympathisant

    '... „Der eine versteht von selbst etwas; der zweite versteht etwas, wenn es ihm von anderen klar gemacht wird, und der dritte versteht weder von selbst etwas, noch wenn es ihm von andern verdeutlicht wird.“ (Machiavelli) Wer jetzt nicht versteht, dass das bedingungslose garantierte Grundeinkommen ein guter Weg ist, die Arbeit und damit die Bevölkerungsmehrheit aus der Geiselhaft der Wirtschaft zu befreien, dürfte zur dritten Art gehören. Die Möglichkeit einer eigenständigen sozialen Existenz kann und muss grundsätzlich von der Notwendigkeit einer bezahlten persönlichen Arbeitsleistung entkoppelt werden. ...'

    '... Natürlich bleibt die Gesellschaft als ganze von Arbeitsleistungen abhängig, Geld und das, was man dafür kaufen kann, fällt, Überraschung, tatsächlich nicht vom Himmel. Aber die Geiselnahme der Gesellschaft durch die Wirtschaft wäre beendet. Es wäre vorbei, jeden miesen, ausbeuterischen Billig-Job damit rechtfertigen zu können, keine Arbeit sei so schlimm wie keine. Es wäre vorbei, für die Produktion jeder überflüssigen, minderwertigen, gesundheitswidrigen, Umwelt zerstörenden Ware unter gewerkschaftlichem Beifall argumentieren zu können, auf diese Weise würden doch Arbeitsplätze gesichert. ...'

  226. : mosaik-blog.at:

    Margit Appel: Warum wir in der Corona-Krise ein Grundeinkommen brauchen

    Alle brauchen Einkommen. Keine neue Einsicht. Aber die Corona-Krise frischt sie gerade mit radikaler Klarheit auf. Die Attraktivität eines Krisen-Grundeinkommens steigt. Steigt damit auch das Potential für die Umsetzung eines dauerhaften emanzipatorischen Grundeinkommens? Margit Appel hat sich Gedanken gemacht.
  227. : zeit.de:

    Brauch' ich das?

    Im Kapitalismus hängt alles am Konsum. Der ist mit der Corona-Pandemie in die Sinnkrise geraten. Hat die Wirtschaft, wie wir sie kennen, ihren Zenit überschritten?

    '... Offenbar ist auch etwas reizvoll am Weniger. Selbstverständlich nur für diejenigen, die mehr Geld haben, als sie für das Nötigste brauchen. Verzicht ist allein für diejenigen eine kulturelle und ökonomische Alternative, die etwas zum Verzichten haben. ...'

    '... Wer nur seine Grundbedürfnisse stillt, darf dabei sein, ist aber im Grunde ökonomisch egal. Die Wirtschaft verlässt sich voll und ganz auf diejenigen, die Überflüssiges kaufen. ...'

    '... Gerade weil die abendländische Kultur die menschliche Lust auf Dinge immer verdächtigt hat, konnte die liberale Gesellschaft den Konsum zu einem Freiheitsbekenntnis erheben. Wer daran Zweifel anmeldet, muss sich als Sozialist, Wachstumskritiker oder sonstwie frigide bezeichnen lassen. ...'

    '... Selbst die Grünen fordern zum Materialdurchsatz auf und wollen jedem im Land einen Einkaufsgutschein über 250 Euro zukommen lassen. Der soll natürlich nur in den "kleinen" Läden gültig sein, die Innenstädte vor der Verödung und den Dorfkern vor dem Aussterben bewahren. Auch für die Grünen kann ein öffentlicher Ort nur funktionieren, wenn man da etwas kaufen kann. ...'

    '... Die privaten Konsumausgaben in Deutschland beliefen sich zuletzt auf 1.744 Milliarden Euro im Jahr. Wenn sie nur um 20 Prozent zurück gehen, dann fehlen gut 350 Milliarden Euro. Das entspricht ziemlich genau dem Volumen des gesamten jährlichen Bundeshaushalts. ...'

    '... Die Frage "Ist das denn auch gerecht?" hat den Kapitalismus nicht ernstlich in Schwierigkeiten gebracht, auch die Frage, ob das denn alles nachhaltig sei, konnte ihn nicht wirklich beeindrucken. Nein, die mörderische Frage für den Kapitalismus heißt offenbar: "Brauch' ich das?" ...'

    '... Denn wenn die Wirtschaft nur noch auf Sparflamme läuft, müsste über neue Modelle für die Finanzierung von öffentlichen Leistungen und sozialen Ausgleichsmaßnahmen nachgedacht werden, womöglich auch über ein neues Verständnis von Erwerbsarbeit: Man braucht einfach weniger Leute, wenn weniger hergestellt wird. Oder kürzere Arbeitszeiten. ...'

  228. : herder.de:

    Zum 1. Mai: Das Paradies jenseits der Hängematte (Podcast, 6 Min)

    Arbeitslosigkeit ist in weiten Teilen unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema und für viele Menschen Anlass, sich zu schämen. Doch die Würde des Menschen kann niemals an die Erwerbstätigkeit gebunden sein, da sie von Gott gegeben ist, erklärt Margot Käßmann in ihrer aktuellen Podcast-Folge zum 1. Mai.

    Für Martin Luther wäre es undenkbar gewesen, dass Menschen "nur" einen Job machen. Er sah in ihren Berufen zugleich auch ihre Berufung und war der Ansicht, dass die Gesellschaft die Gaben jedes Einzelnen braucht. In der Hängematte findet sich das Paradies auf Dauer nicht, zeigt sich Margot Käßmann in ihrem Podcast überzeugt. Für die Menschen ist es wichtig, sich zu betätigen und dabei zeigt letztlich auch die Lust am Leben. Trotzdem bedarf es einer sinnvollen Balance zwischen Arbeit und Ruhe.

  229. : radioeins.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen und sozioökonomische Ungleichheit

    Keine existenziellen Nöte mehr für niemand, das verspricht das bedingungslose Grundeinkommen. Der Staat zahlt die Summe x und der Empfänger entscheidet, wie er das Geld verwendet. Es gibt nicht wenige, die glauben, dass die Corona-Krise macht die Einführung eines Grundeinkommens wahrscheinlicher.

    Stephan Karkowsky spricht mit Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge über das bedingungslose Grundeinkommen und sozioökonomische Ungleichheit in Deutschland.

  230. : mein-grundeinkommen.de:

    Du bist nicht allein! (Podcast, 30 Min)

    Von individueller Angst zu gemeinschaftlichem Mut
  231. : pszeitung.ch:

    «Es braucht jetzt Lösungen, die für alle funktionieren»

    Das Grundeinkommen hat in der Corona-Krise neuen Aufschwung erhalten. Warum ein Corona-Überbückungsfonds für alle Teil der Lösung sein könnte, erklärt der Co-Gründer und Geschäftsleiter Public Beta und Kampagnenleiter der Volksinitiative zum Grundeinkommen 2016, Che Wagner im Gespräch mit Anatole Fleck
  232. : streifzuege.org:

    Die Abschaffung der Arbeit

    von Bob Black (1985) (aus dem Amerikanischen übersetzt von Daniel Kulla, erschienen bei Werner Pieper & The Grüne Kraft, Löhrbach 2003)

    '... Niemand sollte jemals arbeiten.
    Arbeit ist die Ursache nahezu allen Elends in der Welt. Fast jedes erdenkliche Übel geht aufs Arbeiten oder auf eine fürs Arbeiten eingerichtete Welt zurück. Um das Leiden zu beenden, müssen wir aufhören zu arbeiten.
    Das bedeutet nicht, daß wir aufhören sollten, Dinge zu tun. ...'