www.archiv-grundeinkommen.de:
Materialien zur Frage
"Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)

  1. : zeit.de:

    Union kritisiert geplante Aussetzung von Hartz-IV-Sanktionen

    '... «Die Ampel gibt ohne Not das Prinzip von Fördern und Fordern auf, und zwar gegen den entschiedenen Rat aus vielen Arbeitsagenturen», sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Hermann Gröhe (CDU), der dpa in Berlin. «Das sendet ein völlig falsches Signal.» Die Union lehne das Vorhaben entschieden ab. ...'
  2. : aktiv-gegen-diskriminierung.info:

    Position zum Bedingungslosen Grundeinkommen

    Die ver.di Jugend hat sich in einem umfassenden Prozess mit dem Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" (BGE) beschäftigt und ist in einen kritischen Austausch der verschiedenen Positionen zum BGE gegangen. Auf Grundlage der in den ver.di Wirtschafts Politik Informationen, Nr. 04, Dezember 2017 erläuterten und vom Bundesjugendvorstand diskutierten Risiken und Nebenwirkungen eines BGE, spricht sich die ver.di Jugend gegen ein BGE aus.
  3. Termin: : ravetheplanet.com: Berlin:

    Rave The Planet Parade

    '... Demo-Forderungen:
    4. Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für Künstler:innen und Kulturschaffende ...'
  4. : zeit.de:

    Warum ist Geld politisch?

    Fragen nach Währungen und Werten sind gerade in Demokratien immer Machtfragen. Deshalb ist Geld keineswegs nur Stoff für Ökonomen, sagt der Ideenhistoriker Stefan Eich, sondern es ist ein Medium der Gerechtigkeit.
    (Abo)
  5. : wiwo.de:

    Warum es kein bedingungsloses Grundeinkommen light gibt

    Im Ringen um die Zukunft der Hartz-IV-Sanktionen setzt sich die FDP gegen die Grünen durch: Jobcenter sollen auch künftig Kürzungen verhängen können. Der Grundsatz „Fördern und Fordern“ bleibt damit bestehen.
  6. Termine bis: : sachsen.mein-grundeinkommen.de:

    Sachsen, wie stehst du zum Grundeinkommen?

    '... Mittendrin in Sachsen“ ist eine Veranstaltungsreihe von Mein Grundeinkommen e.V. auf Einladung von „Kontrovers vor Ort“, dem Diskussionsformat der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. ...'
  7. : de.wikipedia.org:

    Knappheit

    '... Knappheit (englisch scarcity) ist in der Volkswirtschaftslehre das Missverhältnis zwischen den unbegrenzten Bedürfnissen der Menschen und den zu ihrer Bedürfnisbefriedigung begrenzt zur Verfügung stehenden Gütern und Dienstleistungen. Das Gegenteil ist der Überfluss. ...'

    Überflussgesellschaft
    '... Überflussgesellschaft (engl. affluent society) bezeichnet – umgangssprachlich oft abwertend – eine von materiellem Überfluss für breite Bevölkerungsteile geprägte Gesellschaft. ...'

  8. : zeit.de/arbeit:

    "Die Existenzängste der Mittelschicht könnten Vergangenheit sein"

    1000 Euro im Monat bekommen, ohne etwas tun zu müssen? Ein Grundeinkommen sei eher möglich als viele denken, sagt der Soziologe Jürgen Schupp. Und warnt vor einem Irrtum.
    (Abo)

    "Bislang galt immer: Jede Arbeit ist besser als Langzeitarbeitslosigkeit. Dadurch mussten viele Menschen Jobs machen, die sie entwürdigend fanden."

    "Gerade junge Menschen sind offen für ein neues Sozialsystem."

    "Durchschnittsverdiener würden vermutlich kaum etwas von 1000 Euro Grundeinkommen übrig haben."

    "Jobs ablehnen zu können, ist der Charme des Grundeinkommens"

    "Menschen würden Jobs ablehnen mit schlechten Löhnen und Arbeitsbedingungen – aber sie würden trotzdem noch etwas tun."

    '... ZEIT ONLINE: Schon jetzt monieren Kritiker des Grundeinkommens, dass sie nicht Steuern zahlen wollen für ein System, in dem andere sich ohne eigene Leistung finanzieren lassen.
    Schupp: Gäbe es mehr Forschung, ließe sich diese Sorge vielleicht beseitigen – indem sie zeigt, dass es bei der großen Mehrheit eben doch eine eigene Leistung für die Gemeinschaft gibt. Es kann am Ende aber auch die Erkenntnis stehen, dass das Grundeinkommen doch nicht geeignet ist als große Hoffnung unseres Sozialsystems. ...'

  9. : oya-online.de:

    Vom Ende der Klimawissenschaft

    Drei Menschen, die in der Klimaforschung gearbeitet haben, erzählen, warum sie der Universität den Rücken kehrten – und wie sie ihr Wissen jetzt praktisch handelnd einsetzen.

    '... Angesichts der Krisen ist ein umfassender Kulturwandel unumgänglich, und der ist nur von der Basis aus möglich. Was deshalb am wichtigsten ist, ist Zeit. Zeit, um an diesem Wandel zu arbeiten und ihn zu leben. Es fehlt nicht primär an Geldern in der Wissenschaft, und wir brauchen nicht nur eine andere Politik, sondern auch mutige Menschen, die neue Werte ausprobieren und leben. Gebt allen tausend Euro im Monat, und wir werden sehen, was passiert – mit einem Grundeinkommen setzen sich die meisten Menschen für eine gute Zukunft ein, da bin ich mir sicher. Wenn wir viele sind, kommt alles andere von allein. Das klingt vielleicht in manchen Ohren zu optimistisch. Aber es ist tatsächlich die Basis für eine Alternative zu den bestehenden Verhältnissen.  (Janina Messerschmidt) ...'

  10. : nd-aktuell.de:

    Drei Mal Veränderung

    In Berlin könnte 2024 über gleich mehrere Volksinitiativen abgestimmt werden

    Die Uhr tickt. Vier Mona­te hat die Ber­li­ner Initia­ti­ve Expe­di­ti­on Grund­ein­kom­men seit Frei­tag Zeit, um ins­ge­samt genü­gend Unter­schrif­ten für einen Modell­ver­such zu sam­meln, der den deut­schen Sozi­al­staat grund­le­gend ver­än­dern könn­te: Über drei Jah­re hin­weg sol­len min­des­tens 3500 Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men von rund 1200 Euro im Monat erhal­ten. Als Kos­ten­ober­gren­ze für das Pro­jekt sind im Geset­zes­ent­wurf 70 Mil­lio­nen Euro vorgesehen.

  11. : taz.de:

    Das nächste revolutionäre Projekt

    Ein wichtiger Schritt: Beim Volksbegehren zum Modellversuch Grundeinkommen arbeiten Berlins progressive Initiativen zusammen. Ein Wochenkommentar.

    '... Die Initiative für ein Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen ist sogar schon einen Schritt weiter: Sie sammelt seit Freitag Unterschriften für einen Entscheid. 175.000 gültige Stimmen braucht sie innerhalb von vier Monaten, also bis Anfang September. Auch dieses Projekt fand keine Unterstützung bei der Koalition aus SPD, Grünen und Linken. Warum, ist nicht so recht klar.
    Denn „Expedition Grundeinkommen“, so der Name der Ini, will den großen Schritt für die Einführung eines staatlichen finanzierten Sockelbetrags für alle, unabhängig von deren wirtschaftlicher Situation und ohne Gegenleistung, noch gar nicht gehen. Lediglich einen staatlich finanzierten und wissenschaftlich begleiteten Versuch mit rund 3.500 Teilnehmenden soll es geben. Die Kosten für das Land sind bei 70 Millionen Euro gedeckelt. Angesichts der Tatsache, dass es bei Sozialdemokraten, Grünen und Linken zahlreiche Fans dieser Idee gibt, hätte die drei Parteien sich diesen Vorstoß ruhig zu eigen machen können. Aber die Ablehnung passt ins Gesamtbild im politischen Berlin. ...'

  12. : zeit.de:

    Wir werden nicht ärmer

    Armut triggert die Abstiegsangst vieler Deutscher. Dabei betrifft es die meisten überhaupt nicht. Aber ohne Angst würde die Leistungsgesellschaft nicht laufen.

    '... Denn natürlich werden die meisten Menschen in Deutschland nicht ärmer, sondern nur weniger reich. Natürlich muss der Großteil nicht darum fürchten, im Supermarkt auf die Lieblingsnascherei verzichten zu müssen. Habeck hätte also auch sagen können: Wir verdienen gleich viel, müssen davon aber mehr ausgeben und können deswegen weniger in nachhaltige ETFs anlegen. Schlicht hätte es heißen können: Wir werden jetzt für eine Weile nicht mehr reicher. ...'

    '... Dass unsere Tüchtigkeit nicht mehr zwingend viel mit Leidenschaft, sondern sehr viel mit Abstiegsangst zu tun hat. Dass fast niemand einen schlecht bezahlten oder sinnlosen Job kündigen würde, weil schlimmer als ein sinnloser Job immer ein Gang zum Jobcenter ist. Dass wir das Narrativ dieser Arbeitslosigkeitshölle brauchen, um uns täglich zu absurden Tätigkeiten aufzuraffen. Und dass wir jetzt, wo wir tüchtig sind und trotzdem weniger davon kaufen können, panisch werden. Oder zumindest Politiker, die sich auf dieser Angst vor Armut seit Jahrzehnten ausruhen.
    Denn ohne die Angst vor einem unwürdigen Leben mit Hartz IV gäbe es keine Abstiegsangst und ohne Abstiegsangst gäbe es keine Tüchtigkeit ...'

  13. : kurier.at:

    Richard David Precht: "Putin ist nicht Hitler“

    Der Philosoph hat ein neues Buch über die Zukunft der Arbeitswelt geschrieben. Er fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen. Bei Waffenlieferungen an die Ukraine ist Precht skeptisch.
    (Abo)
  14. : taz.de:

    „Überfluss nimmt Freiheit“

    Coronapandemie und Ukrainekrieg haben unser Einkaufsverhalten durcheinandergebracht. Ein Gespräch über zu viel Konsum und Alternativen.

    '... taz: Wie sähe denn ein Arbeitstag in der Postkonsumgesellschaft aus?
    Gerrit von Jorck: Der kann sehr unterschiedlich aussehen. Aus ökologischer Perspektive ist es auf jeden Fall gut, auszuschlafen und sich genügend Pausen zu gönnen. Bei keiner anderen Aktivität verbrauchen wir so wenig Ressourcen. Arbeiten im wohnortnahen Co-Working-Space würde zum Normalfall. Sollte der Weg zur Arbeit doch mal länger sein, wird mein Arbeitsweg mit dem Rad als Arbeitszeit gezählt, weil mein Arbeitgeber den positiven gesundheitlichen und ökologischen Effekt wertschätzt. Gearbeitet würde zwischen vier und sechs Stunden pro Tag, um mehr Zeit für Freunde, Carearbeit, Hobbys und ehrenamtliches Engagement zu haben. Es bliebe zudem genug Zeit, um seine Bedürfnisse in Postkonsum-Räumen wie Bibliotheken, Vereinsräumen oder Repaircafés ohne größeren Ressourcenverbrauch zu befriedigen. ...'

  15. : freitag.de: Ausgabe 18/2022:



    .

    4-seitige Beilage zum Grundeinkommen
  16. Termin: : fondsprofessionell.de: Mannheim:

    KONGRESS-Countdown: Diese Topökonomen erwarten Sie in Mannheim!

    Drei prominente Volkswirte auf einer Bühne
    Am Mittwoch, 22. Juni, steht dann gleich morgens eines der Highlights des diesjährigen Kongresses an: Um 9 Uhr werden Marcel Fratzscher (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW), Thomas Straubhaar (Universität Hamburg) und Henning Vöpel (Centrum für Europäische Politik, CEP) die große Bühne im Mozartsaal betreten – drei der bekanntesten Vertreter ihres Fachgebiets. Gemeinsam mit Ex-Bundesministerin Kristina Schröder diskutieren sie unter der Moderation des Philosophen Richard David Precht über das Thema "Grundeinkommen und Vorsorge nach Corona".
  17. : grundeinkommen.de:

    Pressemitteilung: Gutachten gegen BGE ist unseriös und unwissenschaftlich

    Unseriös und unwissenschaftlich: Negative Bewertung des Grundeinkommens im Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen entbehrt jeglicher Grundlage

    03.2022: grundeinkommen.de:
    Eine Kritik des Gutachtens vom Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen zum Grundeinkomme (pdf, 40 Seiten)

    '... Das hier besprochene Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen weist sehr viele Mängel auf. Es ist geprägt von falschen und unterkomplexen Darstellungen, unbewiesenen Behauptungen und Widersprüchen. Das Gutachten genügt nicht allgemeinen Ansprüchen an Wissenschaftlichkeit und Seriosität. Dem Ziel, politische Entcheidungsträger wissenschaftlich fundiert und seriös zu beraten und die öffentliche Debatte über das Grundeinkommen ebenso wissenschaftlich fundiert und seriös zu unterstützen, wird das Gutachten nicht gerecht. ...'

  18. : sueddeutsche.de:

    Geld ganz ohne Gegenleistung

    1200 Euro jeden Monat und das bedingungslos - eine Initiative will an 3500 Berlinern erforschen, wie das deren Leben verändert. Dafür sammeln die Aktivisten von "Expedition Grundeinkommen" jetzt Stimmen.
  19. : faz.net:

    Volksbegehren in Berlin gestartet

    Das Volksbegehren zur Erprobung eines bedingungslosen Grundeinkommens im Land Berlin ist am Freitag gestartet.
    (Abo)
  20. : taz.de:

    „Die Menschen arbeiten mehr“

    Der Verein Mein Grundeinkommen verlost seit 2014 bedingungslose 1.000 Euro. „Wir sind da, solange der Staat untätig ist“, sagt Michael Bohmeyer.
  21. Termin: : facebook.com: Norderstedt:

    Grund-Einkommen JETZT!

    Dazu haben Claudia Meyer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Norderstedt, und das städtische Amt für Bildung und Kultur unter Leitung von Dieter Powitz einen Hochkaräter eingeladen: 👉 Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Thomas Straubhaar referiert ab 19.30 Uhr zum Thema „Grund-Einkommen JETZT!“.
  22. Termin: : zoom.us:

    Kessler´s Wirtschaft - Teil 3 - Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen?

    Stellen wir uns vor: Alle Einwohner Deutschlands erhalten 1500 Euro pro Monat, ohne Bedingungen. Ihre Lebensgrundlage ist gesichert, sie sind unabhängig von Erwerbsarbeit und können ihre Kreativität frei entfalten. Doch wie gerecht ist ein bedingungsloses Grundeinkommen? Ist es finanzierbar? Was würde es bewirken?
    Darüber spricht Wolfgang Kessler mit Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Wirtschaftswissenschaftler und seit 2008 Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Grüne.
  23. : taz.de:

    Unterschreiben für eine rosa Zukunft

    Ab Freitag sammelt eine Berliner Initiative Stimmen für einen staatlichen Modellversuch zum Grundeinkommen. Es wäre der erste bundesweit.
  24. : bz-berlin.de:

    Dr.Jasper-Winter (FDP) zum Volksentscheid Grundeinkommen

    „Ein bedingungsloses Grundeinkommen lehnen wir Freie Demokraten ab, da es zu pauschal ist. Wir schlagen stattdessen ein liberales Bürgergeld vor. Im Gegensatz zum bedingungslosen Grundeinkommen berücksichtigt das Bürgergeld weiterhin den Leistungsgedanken – es ist möglich, sich durch eigene Arbeit aus staatlicher Abhängigkeit zu befreien“, so Dr. Maren Jasper-Winter, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin.
  25. Termin: : volksentscheid-grundeinkommen.de:

    Grundeinkommen für Berlin!

    .

    Wir starten ins Volksbegehren – am 6.5. geht's los!

    typeform.com: Bedingungsloses Praktikum in Berlin

    typeform.com: Plakatier-Aktion am 05.05.2022. Anmeldung

    Android: Berliner Sammelapp - Expedition Grundeinkommen

    youtube.com: Kanal Expedition Grundeinkommen
    Auf unserem YouTube-Profil kannst du am 04.05. ab 11 Uhr live dabei sein und unserem Vortrag und den Fragen der interessierten Presse folgen.

    youtube.com: Pressekonferenz: Volksentscheid Grundeinkommen für Berlin (42 Min)

  26. Termin: : Saarbrücken:

    Kommst du aus? Komm' zur Lesung!

    Adrienne Goehler liest aus ihrem Buch „Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grund ein aus kommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit“ und beantwortet Fragen aus dem Publikum.
  27. : derstandard.at:

    Vollzeit? Nein, danke

    In den Augen der jungen Generation hat die 40-Stunden-Woche ausgedient, daran ändern auch hippen Benefits nichts mehr

    '... Am Podium der Firmenvertreter wurde viel Übliches (hybrides Arbeiten, Homeoffice, Sabbaticals, Diversität und Elternfreundlichkeit) besprochen. Auf die Frage an das Publikum, wer nach dem Uniabschluss ganz sicher nur Teilzeit in den ersten Job einsteigen wolle, hoben fast alle sehr schnell die Hand. Gegenprobe: "Wer plant Vollzeit?" Diese erhobenen Hände waren schnell und leicht zu zählen. Verdutzte Unternehmensvertreter. ...'

  28. : zeit.de:

    Oh mein Bot

    Der Fachkräftemangel in Deutschland ist dramatisch. Wer soll in Zukunft noch pflegen, servieren und montieren? Da müssen jetzt wohl die Roboter ran.
    (Abo)

    '... Die Menschen werden weiterhin gebraucht.
    Im Idealfall macht die Automatisierung ihre Arbeit jedoch produktiver. In einer Stunde können sie einen größeren Wert schaffen oder eine umfangreichere Dienstleistung erbringen. Das führt zu einem Wohlstandszuwachs.
    In den nächsten Jahrzehnten wird die Zahl der Erwerbstätigen jedoch so stark sinken, dass eine höhere Produktivität vor allem dazu gebraucht wird, diesen Wegfall zu kompensieren. Dank der Roboter und anderen Maschinen bleibt dann – mit Glück – der Wohlstand zumindest erhalten. ...'

  29. : deutschlandfunk.de:

    Der Klang des bedingungslosen Grundeinkommens

    Armut und Reichtum klaffen immer weiter auseinander. Die finanzielle Situation ist gerade in der Freien Szene desaströs. Der Landesmusikrats NRW initiiert derzeit eine Konzertreihe, bei der Werke erklingen, die diese existentielle Thematik aufgreifen.
  30. : welt.de:

    Darum könnte grüne Energie schon bald kaum noch etwas kosten

    Angesichts der steigenden Energiepreise ist kaum vorstellbar, dass es Wind- und Solarkraft bald im Überfluss geben wird. Tatsächlich gibt es aber die nötige Technologie und das Kapital, wie Beispiele zeigen. Damit könnte eine Zukunftsvision aus den 1960er-Jahren Realität werden.

    '... Grüner Strom könnte damit zu einem öffentlichen Gut werden, geerntet auf einer staatlich ermöglichten Energie-Allmende, für alle kostenlos verfügbar. Diese Idee ist keineswegs so verrückt, wie sie auf den ersten Blick ausschaut. Im post-fossilen Zeitalter ist sie nicht nur gesellschaftlich wünschenswert, denn kostenlose Energie ermöglicht automatisch mehr Teilhabe. Energie zum Kostenlostarif ist auch volkswirtschaftlich sinnvoll. ...'

  31. : spiegel.de:

    Wenn ich groß bin …

    Was machen die Eltern eigentlich den ganzen Tag und wie findet man seinen Beruf? Fünf sachliche und fantasievolle Bücher übers Erwachsenwerden, Arbeiten und darüber, was uns motiviert.

    '... Ausgehend von einfachen Fragen nimmt die Autorin die Kinder mit auf eine mitunter philosophische Entdeckungsreise durch die Arbeitswelt. Da geht es um Bezahlung und Wertschätzung von Arbeit, den Spaß, den man haben kann oder auch nicht, Kinderarbeit, alte Menschen und Lieferketten. Ein Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung des Broterwerbs fehlt genauso wenig wie lustige Szenen aus dem mysteriösen »Büro«, in das es so viele Menschen treibt. ...'

  32. : jacobin.de:

    Keine Arbeit ist auch keine Lösung

    Manche Linke wollen die Arbeit abschaffen. Sozialistinnen und Sozialisten wollen sie verändern.

    '... Im Jahr 1983 war die besagte Gruppe jedoch der Auffassung, die Bezeichnung »Tag der Arbeit« sei überflüssig. Auch wenn die holländische Regierung den Tag – hauptsächlich wegen der zeitlichen Überschneidung mit dem »Tag der Königin« am 27. April – nie als Feiertag anerkannt hatte, blieb er für linke Parteien von Bedeutung und wurde mit großen Demonstrationen und Feierlichkeiten in holländischen Städten begangen. Die Gruppe schlug vor, den 1. Mai zum »Tag gegen Arbeitsethos« (Dag tegen het arbeidsethos) umzubenennen und mit ihm den Aufbruch in eine Welt zu feiern, in der die Menschheit von der »Pflicht zur Arbeit« ein für alle Mal befreit sein würde. Zu Beginn des Jahres hatten bereits einige Mitglieder im Amsterdamer Kino Rialto die »Niederländische Vereinigung gegen Arbeitsethos« (Nederlandse Bond Tegen het Arbeidsethos) gegründet, die es sich zur Aufgabe machte, den »freiwillig Arbeitslosen« (bewust werklozen) eine Stimme zu geben. ...'

    '... Die Opposition der etablierten Linken milderte die Ambitionen der Vereinigung gegen Arbeitsethos jedoch kaum. In den 1980er Jahren wuchs die Vereinigung zu einer der lautesten Stimmen der Anti-Arbeits-Bewegung an und gab das monatlich erscheinende Magazin Luie Donder (Die Stinkfaulen) heraus. Somit stimmte sie in den stetig wachsenden Chor derjenigen Linken ein, die glaubten, dass die »Gesellschaft der Arbeit« ihr Ende gefunden hatte. ...'

    '... Die Gegner der Arbeit wähnen die empirischen Beweise auf ihrer Seite. »Die überwältigender Mehrheit der Menschen«, so schreiben Srnicek und Williams, »sieht in ihrer Arbeit weder Sinn noch Erfüllung oder Erlösung«, sondern »einfach nur etwas, das die Rechnungen bezahlt«. ...'

    '... Als erstes wirft die anhaltende Unfähigkeit, die Begriffe »Arbeit«, »Einsatz« und »Beschäftigung« sinnvoll voneinander zu unterscheiden, Zweifel auf. Es ist natürlich äußerst kompliziert, sie in unserer derzeitigen Gesellschaft auseinanderzuhalten. ...'

    '... Der platonische Hass auf die Demokratie und auf die Arbeit sind also untrennbar miteinander verbunden.

    Die Historikerin Ellen Meiksins schreibt dazu: »Es besteht kein Zweifel daran, dass die griechischen Gegner der Demokratie wie Platon, Xenophon und sogar Aristoteles eine tiefe Abneigung gegen Erwerbsarbeit und diejenigen, die genötigt waren sich damit abzugeben, hegten … Schwierig wird es allerdings, wenn diese aristokratischen Abneigungen als repräsentativ für den Ethos der gesamten Athenischen Bevölkerung angenommen und sogar auf die Arbeitenden bezogen werden, die die hauptsächliche Zielscheibe antidemokratischer Haltungen waren. Diese Tendenz zur Generalisierung eigentlich rein aristokratischer Haltungen gibt es über alle ideologischen Grenzen hinweg und sie spielt eine wichtige Rolle in konservativen Geschichtsschreibungen.« ...'

    '... »Arbeitsethos« war ein Grundpfeiler radikalen Denkens seit der frühdemokratischen Bewegung der Levellers und Diggers, um die »einfachen Leute« gegen aristokratische Rentiers, unverbesserliche Bourgeois und wuchernde Grundbesitzer zusammenzubringen. ...'

    '... Die Post-Arbeits-Bewegung bringt sich also durch ihren Versuch das »Arbeitsethos« zu überwinden in einen massiven strategischen Nachteil. Da die Abwesenheit von Arbeit in unserer Gesellschaft dermaßen stark mit Arbeitslosigkeit in Verbindung gebracht wird, ist es sehr schwer, Menschen davon zu überzeugen, dass der Bezug von Arbeitslosengeld eine emanzipatorische Wirkung haben soll. Genau das war natürlich die Absicht der »freiwillig Arbeitslosen«: Sie wollten der Arbeitslosigkeit den Makel nehmen und ein Leben jenseits der Lohnabhängigkeit vorstellbar machen. ...'

    '... Die Reaktion der Post-Arbeits-Bewegung auf die Gräuel der Arbeit tendiert demnach dazu, sich der amourösen Beziehung ganz und gar zu entziehen und eine sicheres Dessinteresse an dessen Stelle zu setzen. Anstatt also eine Welt zu schaffen, in der die Voraussetzungen für Missbrauch keine Chance mehr haben, wollen sie den gesamten morschen Überbau der »Arbeit« ein für alle Mal loswerden. ...'

    '... Was Konservative an Arbeit interessiert, ist demnach nicht die Möglichkeit der Selbstbestimmung, sondern die Hochachtung vor Autoritäten, die aus ihr entspringt. ...'

    '... Aber »Arbeit, bei der man unterwürfig sein muss, ist keine echte Arbeit«, wie es mit der amerikanischen Historiker James D. Steakley einmal formuliert hat. ...'

    '... Nehmen wir einmal an, die Gesellschaft hätte sich komplett von den Motiven des Marktes losgesagt und niemand müsste noch seine Arbeitskraft verkaufen, um überleben zu können. Auch in dieser Situation stellen wir uns möglicherweise noch die Frage, ob es machbar (oder gar erstrebenswert) wäre, dass jedwede Tätigkeit in reiner Spontanität ausgeführt werden könnte, während Maschinen die Drecksarbeit übernehmen würden. ...'

    '... Das erklärt auch ihren Hang zu einer der meist diskutierten gesellschaftlichen Maßnahmen unserer Zeit – dem sogenannten »Grundeinkommen«. Schon 1979 charakterisierte Michel Foucault Milton Friedmans Vorschlag einer negativen Einkommenssteuer (konzeptuell dem Grundeinkommen sehr ähnlich) als eine »weniger disziplinarische und autoritäre« Form der Wohlfahrt. Wie Foucault selber befand, wäre es mit so einem garantierten Einkommen »den Menschen selbst überlassen, zu arbeiten, wenn sie wollen, und nicht zu arbeiten, wenn sie nicht wollen«. Das wiederum impliziere auch »die Möglichkeit, niemanden zur Arbeit zu zwingen, der kein Interesse daran hat«. Friedman könnte damit der Linken im Westen dabei assistieren, die Wohlfahrt von einem »disziplinarischem« in ein »libertäres« Modell umzuwandeln. ...'

  33. Termin: : volksbegehren-grundeinkommen.at:

    https://www.volksbegehren-grundeinkommen.at

    '... Wir fordern den Gesetzgeber auf
    durch bundesverfassungsgesetzliche Regelungen ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) einzuführen. Dieses soll jeder Person mit Hauptwohnsitz in Österreich ein menschenwürdiges Dasein und echte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Höhe, Finanzierung und Umsetzung sollen nach einem Prozess, an dem die Zivilgesellschaft maßgeblich beteiligt ist, gesetzlich verankert werden. ...'
  34. : igbau.de:

    Lösungsfokussierter Ansatz – das Bedingungslose Grundeinkommen

    '... Die IG BAU Frauen sehen das Grundeinkommen gepaart mit einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, als Teil der Lösung – hin zu einer lebenswerteren Welt. Ausgrenzung, Stigmatisierung und Würdelosigkeit könnten der Vergangenheit angehören. Ziel ist eine Existenzsicherung für alle. Politik und Gewerkschaften braucht es aber weiterhin – beispielsweise für bezahlbaren Wohnraum und für Tarifverträge mit guten Arbeitsbedingungen. ...'
  35. : zeit.de/arbeit:

    "Die eigene Klasse prägt einen Menschen für immer"

    Francis Seeck forscht zu sozialer Ungleichheit und Klassismus und sagt: Vor allem Bildungsbürger grenzen andere aus. Und sind sich ihrer Privilegien zu selten bewusst.
    (Abo)

    Das Versprechen aufzusteigen und es einmal besser als die eigenen Eltern zu haben, ist trügerisch – und längst widerlegt, sagt Francis Seeck. Seeck ist in einem Haushalt mit Hartz IV aufgewachsen und hat in Kulturanthropologie promoviert. Heute forscht Seeck zu sozialer Ungleichheit an der Humboldt Universität in Berlin und sagt, dass der Klassismus der bürgerlichen Milieus andere diskriminiert und kaum verhindert werden kann.

    '... Seeck: Es geht da vor allem um einen bürgerlichen Habitus, den man in allen Bereichen des Lebens findet. Er beginnt schon mit einer Form der bürgerlichen Gelassenheit, die viele aus der Mittel- oder Oberklasse haben. Für sie besteht Arbeit ausschließlich aus Leidenschaft, sie machen das, was sie wollen und nicht das, was sie müssen, um Geld zu verdienen. Sie wissen, dass sie etwas erben werden, vielleicht besitzen sie sogar schon Eigentum. Diese Menschen können entspannter leben, der Urlaub ist gesichert, das Mittagessen ohnehin, viele sind noch nicht einmal auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Und sie leisten sich Statussymbole, um sich abzugrenzen – den teuren Mantel, das schicke Rennrad, die Altbauwohnung, die saniert und minimalistisch eingerichtet ist, mit Kunstwerken und dem vollen Bücherregal. ...'

    '... Wir sollten Begriffe nutzen wie "bildungsbürgerfern" anstelle von "sozial schwach" – denn damit macht man deutlich, dass Menschen aus einer anderen Klasse auch gebildet sein können, nur vielleicht nicht in den Kenntnissen, die Bildungsbürger wichtig finden. Aber es geht nicht nur um Sprache, sondern vor allem um die ökonomische Ungleichheit. Wir brauchen weniger soziale Ungleichheit, also eine höhere Besteuerung von Vermögen und Erbschaften, einen noch höheren Mindestlohn, Hartz IV mit all seinen eingebauten Vorurteilen muss abgeschafft werden. Und in der Schule sollten Kinder nicht so früh getrennt werden. ...'

  36. Termin: : Frankfurt/Main:

    Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

    Im Anschluss an die Vorführung im naxos.Kino diskutiert Ruth Fühner über den Film mit Elisabeth Botsch, Leiterin der Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“ bei der Hans-Böckler-Stiftung sowie mit Laura Klein, Soziologiestudentin und seit November Bezieherin eines Bedingungslosen Grundeinkommens.
  37. : wienerzeitung.at:

    "Arbeitslosigkeit ist kein Anreizproblem"

    Barbara Prainsack erläutert, warum weniger Arbeitslosengeld nur Konzernen mit unfairen Arbeitsbedingungen hilft. Statt für Kürzungen plädiert die Politikwissenschafterin für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

    In der kommenden Woche können gleich zwei Volksbegehren zu sozialen Themen unterzeichnet werden. Eines fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen, das zweite: "Arbeitslosengeld rauf!" Beide benötigen jeweils zumindest 100.000 Wahlberechtigte, die es online per Handysignatur oder in den Eintragungslokalen zeichnen, damit sich das Parlament mit den Forderungen befassen muss. Beim Grundeinkommen, das bereits 98.576 unterstützen, ist das sehr wahrscheinlich, für ein höheres Arbeitslosengeld mit 24.602 müssten sich kommende Woche noch viele zusätzlich einsetzen.

  38. : taz.de:

    Mehr oder weniger

    Ohne Wachstum gibt es keine Transformation und auch keine Demokratie. Wie aber kommt man vom quantitativen zum qualitativen Wachstum?

    '... Das kollektive Gedächtnis kann sich nicht gut genug an die lange Jahrzehntausende der Knappheit erinnern, in dem es entstand. Bis vor wenigen Generationen hatten die meisten nichts. Das war die Regel. Diese Regel schuf Kulturen und Weltbilder, verfestigte sie unmerklich. Religionen bauten darauf auf, ganz besonders das Christentum. Wachstum ist aber kein Selbstzweck. Es dient der gesellschaftlichen und persönlichen Emanzipation. ...'

    '... Man kann ohne Wachstum nicht transformieren. Die Statik der autoritären Verhältnisse in der Nullwachstumswelt vor der Industrialisierung zeigt das deutlich. Jahrzehntausende wechselten sich die Unterdrücker ab. Erst durch mehr materielle Möglichkeiten wuchs auch die Chance auf mehr demokratische Verhältnisse. ...'

  39. : zeit.de:

    "Beste Entscheidung meines Lebens"

    Ein Ziegenbaby auf dem Arm, den Warnpieper am Klinikkittel oder Fußball spielen in den Anden: Drei junge Erwachsene erzählen von ihrem freiwilligen Dienstjahr, wie es sie geprägt und womit es sie überrascht hat.
  40. : wienerzeitung.at:

    Wirtschaftlich umdenken

    Gedanken zu Welthunger und Bedingungslosem Grundeinkommen.

    '... Geld würde dann jeweils von jenen geschöpft, die eine Arbeit verrichtet haben wollen. Das Geld erhalten aber jene, die arbeiten - ganz im Sinne des Allgemeinverständnisses einer gerechten Leistungszuteilung. Also genau verkehrt herum gedacht, als es ein BGE den Menschen als leistungsloses Einkommen anbietet. Der Effekt ist paradoxerweise aber der gleiche. Es wird dadurch eine Grundversorgung für alle etabliert, und mehr noch: Es ist dann nicht das Geld, dem hinterhergelaufen wird, sondern es ist sinnvolle und selbst erwünschte Arbeit, Kooperation. Diese Geldschöpfung wäre somit konkret arbeitsgebunden. ...'

  41. : exxpress.at:

    Andreas Tögel: Bedingungsloses Grundeinkommen - eine Schnapsidee

    In der Schweiz wurde eine Initiative für ein “bedingungsloses Grundeinkommen” im Juni 2016 mit großer Mehrheit verworfen. Nun ist es in Österreich so weit: Anfang Mai läuft die Eintragungsfrist für ein solches Volksbegehren. Der hierzulande verinnerlichte Sozialdemokratismus lässt Schlimmes befürchten, findet eXXpress-Kolumnist Andreas Tögel.
  42. : zeit.de/arbeit:

    "Woran ich richtig hart arbeite, ist eine Zweitagewoche"

    Das Fernsehen war nicht das Richtige für sie, sagt Sarah Kuttner. Jetzt trainiert sie Hunde und findet darin Balance und Glück. Doch viel wichtiger ist ihr: genug Zeit
    (Abo)

    '... ZEIT ONLINE: Müssen Sie eigentlich noch arbeiten, also brauchen Sie das Geld?
    Kuttner: Bestimmt. Mit dem, was ich habe, komme ich nicht bis zum Ende meines Lebens – wenn das so wäre, würde ich gar nicht mehr arbeiten. Man arbeitet ja nur, weil man muss. Würde dieser Teil wegfallen wie beim bedingungslosen Grundeinkommen zum Beispiel, dann könnte man sich angstfrei auf das konzentrieren, was man wirklich liebt, worin man richtig gut ist – und daraus eventuell eine schöne, befriedigende Arbeit machen. Die Zeit und den Nerv und das Geld hat aber kaum jemand. Deswegen sind die meisten Menschen unglücklich in ihrem Job. Ich war in der luxuriösen Position, mir Zeit nehmen zu können. Um nachzufühlen, umzudenken, und ja, noch mal komplett umzusatteln. ...'

    de.wikipedia.org: Sarah Kuttner

  43. : arte.tv:

    Projekt Aufklärung (Video, 54 Min)

    Wie entsteht eine gerechte Welt?

    In Minute 46 plädiert Mariana Bozesan, Millionärin, Multi-Unternehmerin, Tech-Investorin und Mitglied im Club of Rome, für ein universelles Grundeinkommen.

  44. : zeit.de/arbeit:

    "Einen Job zu kündigen, kann ein sehr einsamer Prozess sein"

    Warum kündigen Millionen US-Amerikaner ihre Jobs? Der Psychologe Anthony Klotz hat dafür den Begriff Great Resignation geprägt – und eine Idee, wie Arbeit sein sollte.
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    Der Begriff Great Resignation, bislang vor allem in den USA gebraucht, bezeichnet eine große Unzufriedenheit der Menschen mit ihren Jobs: Man denkt darüber nach, welchen Stellenwert der Beruf haben sollte, ob nicht eine andere Arbeit sinnvoller wäre, ob man nicht lieber kündigen sollte. In den USA ist die Zahl der Kündigungen seit Beginn der Pandemie gestiegen – nun deuten neue Daten darauf hin, dass die Große Resignation auch Deutschland erreicht. Ein Gespräch mit Anthony Klotz, einem US-amerikanischen Organisationspsychologen, der den Begriff Great Resignation geprägt hat.

    '... Aus meiner Erfahrung als Manager weiß ich, dass es sich schrecklich anfühlt, wenn einer der Angestellten kündigt. Ein bisschen ist es so, als ob man von seinem Partner oder der Partnerin verlassen wird. Eine Kündigung ist eine Kränkung. ...'

  45. : spiegel.de:

    Von der Workaholic-Kultur zur Viertagewoche?

    Eine Kurzwoche war bisher in Amerikas Wirtschaft undenkbar. Ausgerechnet in dem Land mit der ausgeprägten Arbeitskultur findet die Idee der radikalen Stundenverkürzung Anhänger. Erste Firmen erproben das Modell.
    (Abo)
  46. : rogator.de:

    Bedingungsloses Grundeinkommen: Unbürokratische Lösung zur Existenzsicherung – gerade in Krisenzeiten

    Die Studienreihe „OpinionTRAIN“ der Rogator AG untersucht Trends – unter anderem im Bereich Sozialwesen:
    Fallbezogene Maßnahmen der Regierung verbrauchen Zeit und Geld / Schmälert oder steigert ein bedingungsloses Grundeinkommen die Produktivität? / Langzeitstudie untersucht individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens / Stimmungsbild in der Gesellschaft – und in Unternehmen
  47. : tierschutzpartei.de:

    Tierschutz & Grundeinkommen

    Die AG „Genug für alle!“, die die Europäische Bürgerinitiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen koordiniert, lud Robert Gabel ein, um die Positionierung der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ zum Bedingungslosen Grundeinkommen darzustellen. Robert Gabel erläutert, warum Tierschutzpolitik und BGE zusammengehören:
  48. : stiftung-grundeinkommen.de:

    Ehrenrettung der Gießkanne

    Die Gießkanne hat es als unschuldiges Gartenwerkzeug zum sozialpolitischen Staatsfeind Nr.1 gebracht. Wo immer unbürokratische und schnelle sozialpolitische Lösungsvorschläge gemacht werden, wird der Verdacht erhoben, Politik „mit der Gießkanne“ zu machen. Nichtsdestotrotz findet das Gießkannenprinzip seit Beginn der Corona-Pandemie immer häufiger sozialpolitische Anwendung. Kindergrundsicherung, BAföG-Reform, Energiegeld, Bürgergeld – sie alle entstammen dem Kompetenzbereich der Gießkanne.
  49. : faz.net:

    Viele Künstler geben einfach auf

    Grundeinkommen oder Reform der Künstlersozialkasse? Verbände und Politik diskutieren über die Absicherung von Kulturschaffenden, die wegen der Krise immer noch leiden. Doch die Vorstellungen gehen auseinander.
    (Abo)
  50. : University of Cambridge:

    Welcome to the Cambridge/Idler Jobs Survey

    '... Dear Idlers,
    We're doing a survey with the University of Cambridge on the world of work and we’d massively appreciate your help. ...'
  51. : blick.ch:

    Warum wir wieder über das Grundeinkommen diskutieren

    2500 Franken für jede Schweizerin und jeden Schweizer, ohne dafür zu arbeiten: Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens wurde 2016 an der Urne abgeschmettert. Doch durch die Pandemie hat das Thema neuen Auftrieb bekommen. Alles dazu im Podcast.
  52. : tv.orf.at:

    Geld für alle: Das bedingungslose Grundeinkommen als Krisenlösung? (Video, 30 Min)

    Zuerst die Corona-Pandemie, jetzt der Krieg in der Ukraine: Die Weltwirtschaft gerät ins Wanken, eine hohe Inflation schlägt sich bei Energiepreisen und im Supermarkt bereits nieder, Wirtschaftsforscher befürchten eine Rezession und einen damit verbundenen Anstieg der Arbeitslosigkeit. In Krisen kommen viele ins Grübeln, ob die aktuelle Wirtschaftsordnung und ihr Entlohnungssystem grundsätzlich überarbeitet oder sogar neu gedacht werden sollten.
  53. : fr.de:

    Richard David Precht und Markus Lanz sind sich mal wieder einig

    '... „Wir werden in eine Gesellschaft kommen, in der wir deutlich weniger arbeiten,“ prognostiziert der Philosoph Richard David Precht bei Markus Lanz im ZDF. Von hier fiel die Überleitung zur Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens leicht, das lebhaft diskutiert wurde. Precht sieht das Grundeinkommen als „Alternative zum Arbeitszwang“ – und damit als probates Mittel gegen Ausbeutung. Zweifel meldet die Wirtschaftsweise Schnitzer an. Durch die Bedingungslosigkeit könne ein falsches „Wir erwarten nichts mehr von euch“ gesendet werden. ...'

    '... „Eigentlich ist die Idee faszinierend,“ meint Lanz zum Grundeinkommen. Für Precht ist es auch in Bezug auf das Rentenproblem der nächste logische Schritt. Es sei paradox, dass die Leute in der „reichsten Überflussgesellschaft, die die Welt je gesehen hat“ immer länger arbeiten sollen. Kurz geht es noch um die eingangs erwähnten Roboter in der Altenpflege. „Es gibt heute schon Roboter, die Empathie simulieren,“ erklärt Kenza Ait Si Abbou. Eine Kuschelrobbe mit KI sei „besser als nichts“. Lanz gruselt die Vorstellung, Precht differenziert: „Als Assistent ist der Roboter in der Altenpflege sinnvoll, als Ersetzer menschlicher Zuneigung ist er eine humane Katastrophe.“ ...'

  54. : derstandard.at:

    Die Diktatur des Bürokratiats

    Alle halten sich für kreativ. Doch unsere Kultur produziert Verwalter am laufenden Band. Ein Essay des Transformationsexperten Wolf Lotter

    '... Natürlich halten sich all diese Duracell-Häschen des Immergleichen für Kreative, weil sie sich das gegenseitig erzählen. Wären sie es wirklich, Widerstände würden sie umgeben, denn niemand mag die Kreativen und Innovativen in dieser Welt wirklich, wo sie die Kreise des Immergleichen, den Betriebsablauf, stören. ...'

    '... In diesem Klima wird Respekt und Anerkennung mit dem Recht auf Aufmerksamkeit verwechselt. ...'

    '... Georg Franck hat in seinem famosen Werk Ökonomie der Aufmerksamkeit geschrieben: "Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen. Ihr Bezug sticht jedes andere Einkommen aus. Darum steht der Ruhm über der Macht, darum verblasst der Reichtum neben der Prominenz." ...'

    '... Am nachhaltigsten wäre es wohl, wenn Kreative Kreative einstellen würden, ohne dass Neid und Konkurrenzdenken entsteht, sondern nüchternes Kalkül die Entscheidung trägt. Steve Jobs, der charismatische Apple-Gründer, fand: "Es macht keinen Sinn, kluge Leute einzustellen und ihnen zu sagen, was zu tun ist. Wir stellen kluge Leute ein, die uns sagen können, was zu tun ist."

    So ähnlich hielt es auch der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy, der sinngemäß meinte, er stelle nur Leute ein, die mehr wüssten als er – alles andere mache keinen Sinn. So viel Pragmatismus ist in einer satten Wohlstandsgesellschaft, die sich viele Bürokraten leisten kann, weil es eh um nichts geht, selten. Doch das ändert sich gerade. Die Zeitenwende ist auch eine, in der klar wird, wer Probleme löst und wer sie bloß moderiert. Dann braucht man die, die sich anstrengen, dass was weitergeht – und nicht so bleibt, wie es nicht bleiben kann. ...'

  55. : bgerheinmain.blogsport.de:

    Jobismus

    Jobismus ist der Glaube, dass Jobs (Erwerbsarbeitsplätze) die Lösung aller sozialen und wirtschaftlichen Probleme sind. Jobismus sieht jede Jobs schaffende wirtschaftliche Aktivität als Erfolg an, sogar wenn sie unsere Umwelt zerstört – die eigentliche Quelle unserer Fähigkeit zu leben.

    2013: livableincome.org: Jobism

  56. : arbeits-abc.de:

    Harte Arbeit, nein danke! Warum faule Menschen intelligent, erfolgreich und glücklich sind

    Als faul bezeichnet zu werden, wäre für die meisten Menschen eine Beleidigung. Wer es im Leben zu etwas bringen möchte, muss hart arbeiten. Faulheit wird durch beruflichen Misserfolg bestraft. So zumindest lauten die Glaubenssätze, welche du und viele andere Menschen in ihrer Kindheit mit auf den Weg bekommen haben. Denn so funktioniert unsere Gesellschaft: Harte Arbeit, Disziplin und Zielstrebigkeit gelten als höchste Tugenden. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg. Das ist falsch, behauptet ein Harvard-Professor. Studien beweisen: Intelligente Menschen sind faul. Und wer faul ist, wird erfolgreich.
  57. Termin: : expeditionbge.typeform.com: Berlin:

    Der Sommer des Grundeinkommens startet!

    Es wird aufregend und es wird ernst: Wenn zwischen 6. Mai und 5. September 240.000 Berliner*innen für den Modellversuch zum Grundeinkommen unterschreiben, kommt es zum verbindlichen Volksentscheid. Bist du dabei? Fülle bitte jetzt die Umfrage aus
  58. : twitter.com:

    Ich bin vom Auto auf Rad umgestiegen, ...

    ... lebe bewusst mit weniger u.mehr Ehrenamt und stehe für ein weltweites Grundeinkommen ein. Das ist eine Frage der Würde: Wohnen/Essen&Trinken soll für ALLE möglich sein und Teilen gehört auch dazu.
  59. : zeit.de:

    Revolte im Liegen

    Auf chinesischen Millennials lasten lauter Erwartungen – der Eltern, der Arbeitgeber, des autoritären Regimes. Und sie? Steigen zu Millionen aus, ziehen sich zurück, leben ihr eigenes Leben. Ihr Widerstand hat einen Namen: "Flachliegen".
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    '... "Kleinstadtstreber" nennt man in China die Einserschüler aus der Provinz, die in den großen Städten ihr Glück versuchen. Yao Feng nennt sich auch so, aber nur noch selbstironisch. Er strebt nicht mehr. "Ich will keine Schraube in einem großen Getriebe sein. Kein Kanonenfutter fürs System." ...'

    '... Wenn die Menschen schon nicht aufstehen dürfen – "dann können sie sich wenigstens hinlegen", sagt Yao Feng. "Auch Flachliegen ist Widerstand." ...'

    '... "Tangping bedeutet, sich nicht zum Werkzeug anderer zu machen. Seinen eigenen Weg zu gehen, in Würde. Auch wenn man dadurch zum Außenseiter wird und mit weniger Geld auskommen muss." ...'

    '... Die Jungen machen nicht mehr mit. Sie ziehen sich zurück, steigen aus, sie verabschieden sich vom Wir und wenden sich dem Ich zu. Natürlich nicht alle; wie viele es sind, lässt sich nicht abschätzen. ...'

    '... "Tangping ist eine intellektuelle Bewegung", schrieb Luo und gab einem berühmten Satz des griechischen Philosophen Protagoras – "Der Mensch ist das Maß aller Dinge" – eine andere Wendung: "Nur liegend ist der Mensch das Maß aller Dinge." ...'

    '... Wer sich mit den Flachliegern beschäftigt, steht vor der Frage: Was bedeutet es für ein Regime, das sich anschickt, mit Russland einen antidemokratischen Block gegen die freie Welt zu formen, wenn die Jugend lieber Sartre und Diogenes zitiert? Kann China die Weltmacht Nummer eins werden, militärisch hochgerüstet, technologisch führend, wenn seine junge Elite den Aufstieg bestreikt und lieber Gemüse anbaut? ...'

    '... Ihre Mutter sei eine typische "Hühnerblutmama" gewesen. So nennt man in China Mütter, die ihre Kinder zu Prüfungsrobotern erziehen – in den 1960ern und 1970ern war es unter manchen Ärzten Mode, ihren Patienten Hühnerblut zu injizieren, weil man annahm, dass es leistungsfähiger mache. Der Brauch ist längst verboten ...'

    '... 2021 kamen so wenige Babys zur Welt wie seit dem Beginn der statistischen Aufzeichnungen im Jahr 1949 nicht. Die Geburtenrate ist auf einen der niedrigsten Werte der Erde abgestürzt, auf 1,3 Kinder pro Frau. ...'

    '... Sosehr sich die chinesische Autokratie, die sich als Sozialismus verkleidet, von den Demokratien des Westens unterscheidet: Was die wachsende Ungleichheit betrifft, stecken beide Systeme in einer ähnlichen Krise. Die Reichen lassen ihr Geld für sich arbeiten und werden noch reicher. Die Mittelschicht und die Unterschicht haben das Gefühl, zu stagnieren. ...'

    '... Mach keine Überstunden. Kauf keine Wohnung und kein Auto. Heirate nicht, setz keine Kinder in die Welt. Sei kein Sklave. Das sind die berühmt gewordenen Gebote des Tangping, ursprünglich gepostet von einem Flachlieger im Netz. ...'

    '... Auch in China gibt es immer mehr Möglichkeiten, sich um sein eigenes Ich zu drehen, sei es in den sozialen Medien im Internet, sei es als Konsument in einer Dienstleistungsgesellschaft. Auch hier schreitet der Individualismus voran; trotz all der gesellschaftlichen Erwartungen und all der Kontrolle durch den Staat. Nur so konnte der Traum vom Flachliegen überhaupt entstehen. Tangping muss man sich leisten können. ...'

    '... Heute steht die chinesische Führung vor dem Problem, dass ihre Ziele einander widersprechen. Wer einzig auf autoritär-militärische Stärke setzt, für den mag es ausreichen, seine Bevölkerung zu Automaten der Strebsamkeit zu erziehen und Tangping zu unterdrücken. Wer aber eine Weltmacht werden will, deren Bürger die besten Computerprogramme schreiben und die klügsten Erfindungen hervorbringen, der braucht Menschen, die keine Automaten sind. Kreativität nimmt auch mal Umwege, das Neue lässt sich nicht herbeibefehlen. ...'

    '... Noch mag China weitermachen wie bisher. Noch mögen für jeden, der das Weiter-so aufkündigt und sich flachlegt, drei andere bereitstehen, die seinen Platz einnehmen. Aber irgendwann wird womöglich doch eine andere Zeit kommen. Der Pädagoge, den wir nicht namentlich nennen dürfen, sagt es so: "Man muss den Horizont weit spannen. In fünf bis zehn Jahren wird sich nicht viel bewegen. Aber vielleicht in zwanzig." Mit Veränderungen in der Gesellschaft sei es wie mit einem Bauern, der seinen Boden verbessert. Man gräbt um, man düngt. Man wartet. Irgendwann stirbt das Alte ab. Und das Neue beginnt zu sprießen. ...'

  60. : taz.de:

    Wieder mehr Kürzungen bei Hartz IV

    Der Arbeitsagenturchef ist gegen eine komplette Abschaffung von Sanktionen. Arbeitsminister Heil warnt vor Kriegsfolgen beim Jobmarkt.

    '... Nach Ablauf des Jahres 2022 soll das neu geschaffene „Bürgergeld“ die „Mitwirkungspflichten und die Folgen der Verstöße neu regeln“, heißt es im Gesetz zum Sanktionsmoratorium. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagesfraktion, Stephan Stracke, hatte erklärt, ohne Sanktionsmöglichkeiten würde die Ampelkoalition ein „bedingungsloses Grundeinkommen schaffen“. ...'

  61. : km.bayern.de: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

    Bayerische Erfolge beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

    Beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung beschäftigen sich bundesweit Schülerinnen und Schüler mit aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft – vom Grundgesetz über das bedingungslose Grundeinkommen bis zur Verkehrs- und Umweltpolitik.

    '... Preisträger/-innen bis 250 € des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung 2021 (Stufe 8-12):
    Thema (4): Bedingungsloses Grundeinkommen: Paradies oder Irrweg?

  62. : deutschlandfunknova.de:

    Wie uns Wertschätzung erfüllt

    Als ihr klar war, dass ihre Arbeit ein Problem ist, hat Gülay bei der Agentur gekündigt. Ums Geld ging es ihr dabei nicht, eher um Wertschätzung. Ein Urbedürfnis ist das, sagt der Psychologe Jonas Zhang.
  63. : netzwelt.de:

    "Meilenstein der Menschheitsgeschichte": Tesla-Roboter Optimus kommt schon nächstes Jahr

    Der von Tesla hergestellte humanoide Roboter Optimus soll ab 2023 produziert werden. Ein ehrgeiziges Ziel, selbst für Elon Musk. Der glaubt, Optimus wird die Menschheit stark verändern.

    '... In vorherigen Ankündigungen zu Optimus versprach Musk unter anderem, der Roboter würde das bedingungslose Grundeinkommen für alle ermöglichen. ...'

  64. : queer.de:

    Palms Springs: Bedingungsloses Grundeinkommen für trans Menschen

    Das bedingungslose Grundeinkommen wird weltweit getestet – in einer kalifornischen Stadt gezielt bei geschlechtlichen Minderheiten.

    '... Laut der "Los Angeles Times" sollen zunächst 20 Teilnehmende zwischen 600 und 900 Dollar (550 bis 825 Euro) pro Monat erhalten und von Forscher*innen begleitet werden. Weitere 20 Teilnehmende sollen als Kontrollgruppe ebenfalls beobachtet werden, aber keine monatlichen Zahlungen erhalten. ...'

  65. : zeit.de:

    Ich, 41, Praktikantin

    Mit 40 den festen Job gekündigt, mit 41 ins Praktikum: Völlig crazy oder mutig? Weder noch, sagt unsere Praktikantin, das sollte jeder mal machen. Sonst verpasst man was.
    (Abo)
  66. : brf.be:

    MR-Chef Bouchez wirbt für bedingungsloses Grundeinkommen

    Alle paar Monate startet jemand die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jetzt ist es der MR-Chef Georges-Louis Bouchez, der das Thema auf die Agenda setzt. In einem Zeitungsinterview wirbt er für die Idee und meint: Ein bedingungsloses Grundeinkommen könne der Grundpfeiler für einen neuen Sozial- und Fiskalpakt sein.

    de.wikipedia.org: Mouvement Réformateur (MR)
    '... Mouvement Réformateur (MR) (deutsch Reformbewegung) ist eine französischsprachige liberale Partei in Belgien. ...'

  67. : taz.de:

    Vor der Krankheit gleich

    Menschen in prekären Verhältnissen sind stärker von psychischen Erkrankungen betroffen. Das Leiden erhöht wiederum das Armutsrisiko. Ein Teufelskreis.

    '... Wie also umgehen mit dieser Situation, in der ein Elend das andere bedingt? Neben niedrigschwelligen psychologischen Hilfsangeboten könnte dies erfolgversprechend sein: ein bedingungsloses Grundeinkommen. ...'

  68. : kreuzer-leipzig.de:

    Hat sie nicht verdient

    Leipzigerin bekommt Grundeinkommen - und arbeitet mehr als zuvor
    (Abo)
  69. : kleingeldhelden.com:

    Bedingungsloses Grundeinkommen 2022: Was ist wenn die Industrie dich nicht mehr braucht?

    2042: Millionen Menschen sind arbeitslos und die Künstliche Intelligenz (KI) hat den Menschen abgelöst. Wir befinden uns mitten in der digitalen Revolution. Eine instabile Gesellschaft, Massenarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und das Rentensystem bricht in sich zusammen. Wenn die Zukunft so aussehen wird, stellt sich die Frage, wie wir der Digitalisierung entgegenwirken können? Die Lösung des Philosophen Richard David Precht: Das bedingungslose Grundeinkommen 2022. Was genau das ist und welche Vor- und Nachteile es haben soll, erfährst du in diesem Artikel.
  70. : neulandrebellen.de:

    Das Bedingungslose Grundeinkommen als Ende des Systems (Podcast, 80 Min)

    Immer wieder wurde das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) von progressiven Kräften als Möglichkeit angepriesen, das Problem der sozialen Frage mit einem Schlag zu lösen. Und während es eine Zeit lang etwas ruhiger um das BGE wurde, hört man inzwischen wieder mehr darüber. Als Problemlöser taugt es allerdings nichts.
  71. : Internet:
  72. : Internet:
  73. : zeit.de:

    "Unser Haus ist zwölf Quadratmeter groß"

    Einfach alles hinter sich lassen: Johanna Labentz und ihre Familie haben sich von Wohnung, Nachbarn und Unmengen an Spielsachen und Klamotten getrennt. In einem Tiny House auf dem Land leben sie ihren Traum vom Freisein.
  74. : zeit.de/arbeit:

    Karriere? Nein, danke

    Erfüllung geht auch ohne Karriere: Viele Menschen entscheiden sich bewusst gegen Führungspositionen und Topgehälter. Denn Erfolg bedeutet heute etwas ganz anderes.
    (Abo)

    '... Doch mittlerweile ist nicht mehr nur der demografische Wandel das Problem, der Mangel an Nachrückenden in einer überalterten Gesellschaft. Viele Fachkräfte, die könnten, haben offenbar das Interesse daran verloren, Karriere zu machen. ...'

    '... Viele fürchteten sich zunächst zwar davor, Verantwortung freiwillig abzugeben und damit als Versager zu gelten, doch die wenigsten haben es bereut. Sie möchten im Job lieber glücklich sein als erfolgreich – und definieren Erfolg oft gar nicht mehr über ihr Gehalt und ihre Position. ...'

    '... Wie sehr diese Haltung unter Deutschlands Beschäftigten zunimmt, beobachtet auch Hilmar Schneider, der das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn leitet. "Die Statussymbole haben sich verändert", sagt er. "In dieser Form gab es das noch nicht – selbst in den Sechzigerjahren war es anders, in der Wirtschaftswunderzeit." Auch damals habe es einen großen Boom und zu wenige Arbeitskräfte gegeben. Doch die hätten sich am Ende immer noch mit einem möglichst hohen Gehalt ködern lassen, einem schönen Auto, mit dem Versprechen von Wohlstand. "Heute schmücken sich viele lieber mit anderen Werten", sagt Schneider. "Ihnen ist ein nachhaltiger Lebensstil wichtiger, Sinnstiftung oder einfach das persönliche Glück – allein mit der Aussicht auf Karriere lassen sie sich heute nicht mehr locken." ...'

    '... Es sei eine Befreiung gewesen, beim neuen Arbeitgeber wieder tatsächliche Arbeit zu erledigen, statt immer andere Menschen beaufsichtigen und sich für jede Entscheidung rechtfertigen zu müssen. "Doch mittlerweile kommt mir ein Leben ganz ohne Arbeit noch viel attraktiver vor", sagt sie. Seit Anfang März arbeitet sie nicht mehr, ihr 59-jähriger Mann hört im April auf, das Haus ist verkauft, im Mai fahren sie los. ...'

  75. : zeit.de:

    Ran an die Reichen

    Die Idee der Vermögensabgabe galt lange als erledigt. Der Krieg erweckt sie zu neuem Leben.
    (Abo)
  76. : destatis.de:

    46 % der Bevölkerung lebten 2021 von eigener Erwerbstätigkeit

    '... Knapp ein Viertel (24 %) der Bevölkerung bestritt 2021 den überwiegenden Lebensunterhalt durch Einkünfte von Angehörigen (zum Beispiel von Partnerin oder Partner, Eltern). Das waren rund 19,5 Millionen Personen. Frauen lebten dabei häufiger von den Einkünften ihrer Angehörigen als Männer. Für 27 % der weiblichen und 20 % der männlichen Bevölkerung war dies die Haupteinkommensquelle. ...'

    '... 22 % der Bevölkerung und damit rund 18,1 Millionen Menschen lebten hauptsächlich von Renten- und Pensionszahlungen. Unter den ab 65-Jährigen traf dies auf neun von zehn Personen (90 %) zu. ...'

    '... Für 7 % der Bevölkerung oder rund 6,2 Millionen Menschen waren öffentliche Leistungen die Haupteinkommensquelle (zum Beispiel Arbeitslosengeld I und II, Grundsicherung im Alter, BAföG, Elterngeld). Dabei unterschieden sich die Anteile bei Frauen und Männern kaum (Frauen: 8 %; Männer: 7 %).

    1 % der Bevölkerung finanzierte seinen Lebensunterhalt überwiegend durch das eigene Vermögen (einschließlich Ersparnisse, Zinsen sowie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung). Das waren rund 0,8 Millionen Personen. ...'

  77. : spiegel.de/tests:

    Richtig abhängen

    Lust auf Entspannung? Oder sogar auf eine Nacht unter freiem Himmel? Wir haben sechs Hängematten getestet und verraten, wo die Unterschiede liegen.
  78. : Internet:
  79. Termin: : diw.de: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.:

    Kindergrundsicherung, Bürger- und Energiegeld – Ist Deutschland bereits auf dem Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen?

    Im Rahmen der Podiumsdiskussion diskutieren die Autoren des im Springer VS Verlag neu erschienenen Buches " Grundeinkommen – von der Vision zur schleichenden sozialstaatlichen Transformation", Jürgen Schupp (DIW Berlin und FU Berlin) und Rolf Heinze (Ruhr-Universität Bochum), mit VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Praxis Pro und Contra eines bedingungslosen Grundeinkommens.
    Die hybride Veranstaltung wird per Cisco Webex übertragen, die Interaktion mit den SprecherInnen ist per Chat möglich. Die Einwahldaten senden wir Ihnen vor Beginn der Veranstaltung zu.
  80. : bpb.de:

    1. Preis beim Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen: Paradies oder Irrweg?"

    Albert-Schweitzer-Gymnasium, Kaiserslautern
    '... Ihre Multimediapräsentation zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen konnte sich gegen Einreichungen von 1800 anderen Klassen durchsetzen und überzeugte insbesondere durch eine differenzierte Argumentation beider Seiten der Debatte. ...'
  81. : twitter.com/BrigitteKnopf:

    '... Ein Meilenstein im #Entlastungspaket:

    "Um einen unbürokratischen Weg für Direktzahlungen an Bürger:innen zu ermöglichen, wird die Bundesregierung möglichst noch in diesem Jahr einen Auszahlungsweg über die Steuer-ID für das #Klimageld entwickeln." ...'

    bundesfinanzministerium.de:
    Maßnahmenpaket des Bundes zum Umgang mit den hohen Energiekosten (pdf, 6 Seiten)
    Ergebnis des Koalitionsausschusses vom 23. März 2022
    '... Energiepreispauschale
    Wir werden die Mitte unserer Gesellschaft schnell, unbürokratisch und sozial gerecht entlasten. Wir werden deshalb eine Energiepreispauschale einführen: Allen einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen (Steuerklassen 1-5) wird einmalig eine Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt. Der Zuschlag soll die Begünstigten schnell und unbürokratisch erreichen und unabhängig von den geltenden steuerlichen Regelungen (Pendlerpauschale, Mobilitätsprämie, steuerfreien Arbeitgebererstattungen, Job-Ticket) „on top“ gewährt werden. Er soll weitere Härten im Bereich der Energiepreise abfedern. Die Auszahlung erfolgt über die Lohnabrechnung des Arbeitgebers bzw. des Dienstherren. Die Pauschale unterliegt der Einkommensteuer. Selbständige erhalten einen Vorschuss über eine einmalige Senkung ihrer Einkommensteuer-Vorauszahlung.

    Um in Zukunft einen einfachen und unbürokratischen Weg für Direktzahlungen an die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, wird die Bundesregierung möglichst noch in diesem Jahr einen Auszahlungsweg über die Steuer-ID für das Klimageld entwickeln. ...'

    de.wikipedia.org: Steuerliche Identifikationsnummer